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MISSHANDELTE HEIMKINDER
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1416
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#1597175) Verfasst am: 08.01.2011, 05:54    Titel: IM KAMPF UM GERECHTIGHKEIT FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER Antworten mit Zitat

.
Um Aufmerksamkeit wird gebeten zu folgenden wichtigen neuen Veröffentlichungen betreffend dem KAMPF UM GERECHTIGHKEIT FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER.

ERSTENS:

»GERMANY: Schwerwiegende MENSCHENRECHTSVERLETZUNG begangen seitens der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, systematisch und über Jahrzehnte hinweg !« ( 03.01.2011 ) @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/01/germany-schwerwiegende.html

ZWEITENS:

»Soll „Zwangsarbeit“ in der BRD neu definiert werden und das „Deutsche Grundgesetz“ und „Internationales Recht und Gesetz“ außer Kraft gesetzt werden ?« ( 06.01.2011 ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/soll-zwangsarbeit-in-der-brd-neu.html

DRITTENS:

Eine 15-seitige KRITIK zum »Abschlussbericht – Runder Tisch Heimerziehung« fertiggestellt von Prof. Dr. Manfred Kappeler ( am 07.01.2011 ) ist ab sofort abrufbar ( und auch für Gäste ohne Registrierung und Anmeldung dort sichtbar ! ) in folgendem Diskussionsforum: imheim.eu / heimkinder-forum.de im Thread »Prof Dr. Manfred Kappelers Kritik ( vom 07.01.2011 ) zum »Abschlussbericht – Runder Tisch Heimerziehung«« @ http://heimkinder-forum.de/v2/heim-talk/offener-talk-heime/12159-prof-dr-manfred-kappelers-kritik-vom-07-01-2011-zum-%C2%BBabschlussbericht-%E2%80%93-runder-tisch-heimerziehung/ ( seit dem 08.01.2011 ).

Desweiteren ist diese KRITIK jetzt aber auch ( ebenfalls seit dem 08.01.2011 ) in folgendem Diskussionsforum: vehev-forum.de im Volltext aufrufbar ( und auch für Gäste ohne Registrierung und Anmeldung dort sichtbar ! ) im Thread »Die Antwort von Prof. Kappeler zum Abschlussbericht des RTH« @ http://www.vehev-forum.de/viewtopic.php?f=48&t=526&start=0 ( sowohl wie auch als PDF-Dokument @ http://macahead.de/aaa/Kappeler_RTH.pdf zu finden ).

Desweiteren siehe auch »Stellungnahme von Prof. Dr. Manfred Kappeler zum Abschlussbericht – Runder Tisch Heimerziehung« ( das gleiche PDF-Dokument, schon online an anderer Stelle seit dem 07.01.2011 ) @ http://s13.directupload.net/images/110107/46prnlkj.pdf

Natürlich kann es auch in jedem anderen Diskussionsforum, einschließlich auch HIER in diesem Forum, diskutiert werden.

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 08.01.2011, 09:13, insgesamt einmal bearbeitet
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1416
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#1597178) Verfasst am: 08.01.2011, 06:06    Titel: ABSTIMMEN: Bist Du bereit diese weitere Demütigung hinzunehmen ? Antworten mit Zitat

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+++ Bitte stimmen Sie hier bis zum 15.03.2011 ab +++
@ http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ

Liebe ehemalige Heimkinder, liebe Freunde, liebe Mitglieder des VEH e.V.,

Der „Runde Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ hat beschlossen, in seinem Abschlussbericht folgende Empfehlung an den Deutschen Bundestag bezüglich einer „finanziellen Entschädigung“ zu geben:

„Der Runde Tisch hält eine Summe von 120 Millionen € für die Ausstattung des Fonds/der Stiftung für erforderlich, die sich aufteilt in 20 Millionen € für den „Rentenersatzfonds“ und 100 Millionen € für den „Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung“.

Getragen werden soll der Fonds/die Stiftung jeweils zu einem Drittel von
•„Bund,
•Ländern und Kommunen,
•Katholischer Kirche und Evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbände und Ordensgemeinschaften.“

Der Fonds soll finanzieren:

•„therapeutische Hilfen, beispielsweise Sicherstellung von Therapien, wenn die primär verpflichteten Leistungsträger eine Kostenübernahme verweigern;
•Übernahme von Kosten bei der Aufarbeitung, beispielsweise Kosten von Verwandtensuche, Akteneinsicht, Fahrtkosten zur damaligen Einrichtung, Veröffentlichung von Biografien;
•Unterstützung bei besonderer Hilfsbedürftigkeit, beispielsweise Hilfe bei; der Beschaffung von (medizinischen, orthopädischen, technischen etc.) Hilfsmitteln;
•Beratungs- und Betreuungskosten (zum Beispiel Rechtsanwälte), beispielsweise Unterstützung bei Ämtergängen und -kontakten;
•Qualifizierungsmaßnahmen, beispielsweise Hilfe bei der Vermittlung und Finanzierung von Nachqualifikationen oder Unterstützung bei Umschulungen;
•Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (zum Beispiel zur Vermeidung von Heimaufenthalten);
•Unterstützung für Menschen in besonderen sozialen Notlagen.“

Da wir wissen,

•dass vielen diese Zahlungen ein Schlag ins Gesicht,
•eine erneute Demütigung,
•ein Hohn bedeuten und
•dieses so nicht hingenommen werden kann, haben wir beschlossen, weiter um unser gutes Recht zu kämpfen: Nämlich eine „Entschädigung“ die diesen Namen verdient.

Wir wollen

•mindestens 300 € monatlicher Rente oder – wahlweise –
•eine Einmalzahlung von 54.000 € pro Person!

Bitte stimmen Sie hier ab,

um Bund, Ländern und Kirche zu zeigen, das wir nicht bereit sind, eine solche Demütigung hinzunehmen!

Bei dieser online-Abstimmung kann nur EINMAL PRO COMPUTER abgestimmt werden und die Stimmen werden automatisch auf dem Server ausgezählt! Nach Abschluss der Abstimmung werden die Stimmergebnisse veröffentlicht werden.

+++ Bitte stimmen Sie hier bis zum 15.03.2011 ab +++
@ http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1416
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#1598810) Verfasst am: 13.01.2011, 00:48    Titel: EHEMALIGE HEIMKINDER. Zweierlei Abstimmungen. Bitte beteiligt Euch an beiden ! Antworten mit Zitat

.
Für alle Einzelheiten betreffend diesen ABSTIMMUNGEN, siehe

»Zweierlei Heimkinder-Abstimmung über den Abschlussbericht RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG und die darin enthaltenen Empfehlungen der ALMOSEN für die Opfer.« @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/01/zweierlei-heimkinder-abstimmung-uber.html
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1416
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#1602328) Verfasst am: 23.01.2011, 04:59    Titel: Ehemalige Heimkinder sorgten für Überraschung (19.01.2011) Antworten mit Zitat

.
An:

Die Regierenden / die Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland.

Liebe Freunde und Unterstützer.
Liebe Heimopfer und Heimkinder-Überlebende.

Seit dem 20. Januar 2011Since 20 Januar 2011 ( in the US )

Im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/vom-gesetzlosen-geremium-runder-tisch.html

Vom gesetzlosen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« erpresste „ehemalige Heimkinder“ wenden sich an den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert direkt

Appell an Bundestagspräsident

Berlin, 19. Januar 2011

Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, sehr geehrte Abgeordnete des Bundestages,
sehr geehrte Damen und Herren,

Frau Eleonore Fleth und ich, als zwei der drei ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch Heimerziehung (R.T.H.), sowie Herr Jürgen Beverförden und Herr Rolf Breitfeld, als zwei der drei Stellvertreter, appellieren an Sie, Herr Bundestagspräsident und die anwesenden Abgeordneten dieses hohen Hauses, unsere finanziellen Entschädigungsvorschläge, wie sie im Abschlussbericht des R.T.H. stehen, bei der parlamentarischen Umsetzung zu berücksichtigen.

Wir, die Opfer der Heimerziehung haben dem R.T.H. diese Vorschläge vorgelegt, sie sind jedoch von den übrigen Mitgliedern des R.T.H. im Abschlussbericht nicht empfohlen worden.

Hintergrund unserer Entschädigungsforderung ist das von Staat veranlasste Unrecht der damaligen Fürsorgeerziehung in Deutschland und die daraus gewalttätige Zerstörung von Lebenschancen der ehemaligen Heimkinder.

Man sagt ganz grundsätzlich und ohne Einschränkung im Abschlussbericht, dass man den ehemaligen Heimkindern „glaube“. Und dann sollte man uns auch glauben:

Die ehemaligen Heimkinder wurden in ihrer Kindheit und Jugendzeit ihrer Lebenschancen beraubt, sie bekamen nichts mit auf den Weg, weder Schulbildung noch Ausbildung. Sie wurden weggesperrt, sie waren recht- und wertlos und waren deshalb schutzlos ausgeliefert, wenn sie von den (kirchlichen) Erziehungsberechtigten in den Heimen schwer misshandelt, gedemütigt, missbraucht wurden.
Sie litten damals unter dieser rigiden Heimerziehung und leiden auch heute noch unter dem „Albtraum-Heimerziehung“, wobei auch Säuglinge und behinderte Menschen nicht ausgeschlossen werden dürfen.

Die „Fürsorgezöglinge“ leisteten (nicht erziehungsbedingte) verbotene Kinder- und übermäßige Zwangsarbeit in den Erziehungsanstalten und Kinderheimen und wurden nicht für diese Arbeit entlohnt.
Sie wurden wirtschaftlich ausgebeutet und mussten für die Heime, sowie auch für externe Betriebe und Landwirtschaft schwer arbeiten.

In vielen Köpfen, der damals für uns „zuständigen“ Personen, außerhalb und innerhalb der Erziehungsheime, herrschte immer noch, bis spät in die 60er Jahre, vieles von dem Gedankengut der NS Zeit.
Zucht und Ordnung sollten Kindern und Jugendlichen beigebracht werden, egal um welchen Preis.
Das Grundgesetz, das 1949 in Kraft trat, sollte für alle Menschen gelten, für uns traf das jedoch nicht zu, zu keiner Zeit. Die „Menschenrechte“ wurden 1948 auch von Deutschland anerkannt, nur für uns galten sie nicht.
Insbesondere deshalb war die damalige Heimerziehung ein Unrechtssystem (das verfassungswidrige besondere Gewaltverhältnis, übermäßige Züchtigungen, Zwangsarbeit, umfassende im Abschlussbericht dokumentierte Grundrechtsverletzungen von Kindern und Jugendlichen), dieses Unrechtssystem der Heimerziehung muss endlich auch als ein solches anerkannt werden.
Das „Trauma Heim“ ist bei uns, den ehem. Heimkindern, immer noch gegenwärtig.

Viele von uns sind heute schwer krank an Leib und Seele.

Viele der Opfer der Heimerziehung leben heute am Existenzminimum, von Hartz IV oder der Grundsicherung oder beziehen nur eine geringe Rente.
Sie konnten sich nach der Entlassung aus den Heimen in dieser Gesellschaft nicht einfügen oder anpassen. Sie bekamen nichts mit auf den Weg, keine Schulbildung, meistens auch keine Ausbildung, keine Aufklärung und Vorbereitung auf das Leben draußen.
Somit waren viele von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Die BRD hat sich eines schweren Vergehens schuldig gemacht, sowie auch die Länder und die beiden großen Kirchen. (Hinweis auf die Verantwortungskette).
Der Staat, sowie auch die Länder haben bis heute nicht anerkannt, dass uns großes Unrecht in diesem „Rechtsstaat Deutschland“ zugefügt wurde.
Dieses Unrecht muss uneingeschränkt anerkannt werden, von Staat, Ländern und auch den Kirchen.

Diese unselige Zeit ist ein dunkler, ja sogar „schwarzer Fleck“ in der Geschichte der BRD.
Man kann diesen Fleck nicht mit 120 Millionen weiß waschen, dazu bedarf es schon sehr viel mehr als das.

Die 120 Millionen, werden hoffentlich als Soforthilfe den schwer bedürftigen
ehem. Heimkindern zukommen.

Eine finanzielle Entschädigung für die ehem. Heimkinder ist aber in dieser Summe nicht enthalten.
Deshalb sagen wir: Wir wollen nicht nur für die Folgeschäden sozialarbeiterische Hilfen (die sicherlich gut und wichtig für viele ehemaligen Heimkinder sind), wir wollen umfassender rehabilitiert werden und dazu gehört eine finanzielle Entschädigung (zumindest symbolisch gemeint) für alle von uns, die sich melden werden.

Im Abschlussbericht steht deshalb von uns, den ehemaligen Heimkindern, das wir (auch wegen der erlittenen Folgeschäden), einen pauschalen Folgenausgleich in Rente fordern und zwar in Höhe einer monatlichen Rente von 300,- Euro, die anrechungsfrei auf alle anderen sozialen Leistungen sein muss, oder wahlweise eine Einmalzahlung von 54 000,- Euro.

Was die Höhe der Entschädigungsforderung betrifft, so haben wir uns an anderen Ländern orientiert, in denen bereits Entschädigungen an ehem. Heimkinder ausgezahlt wurden.

Die Hoffnung von allen „Opfern der Heimerziehung“ liegt nun in Ihren Händen.
Ich bitte Sie inständig, unsere Entschädigungsforderung für das große Unrecht und Leid, das uns zugefügt wurde, zu akzeptieren.
Es gab seit der Zeit des Nationalsozialismus keine andere Opfergruppe, die so rechtlos war wie wir, die „Opfer der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“.

Man kann uns gegenüber die Anerkennung dieser schweren Grundrechts- und Menschenrechtsverletzungen und des bis heute noch fortdauernden Leides nur glaubhaft machen, in dem der Staat und die Länder sowie die Kirchen und alle beteiligten Trägerorganisationen allen Opfern der Heimerziehung finanzielle Entschädigung zukommen lassen, die das beantragen werden.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal an Sie, sehr geehrter Herr Bundestagspräsident Lammert und die Abgeordneten aller Fraktionen im Bundestag appellieren, uns, den Opfern der Heimerziehung eine finanzielle Entschädigung, wie vorgeschlagen, zukommen zu lassen.

Sonja Djurovic
Eleonore Fleth
Jürgen Beverförden
Rolf Breitfeld

Ehemalige Heimkinder und Mitglieder des R.T.H.



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QUERVERWEIS: »Was ist mehr verwerflich, MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Kriegszeiten“ oder MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Friedensszeiten“?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/was-ist-mehr-verwerflich.html ( Erstveröffentlichung: 28. Dezember 2010 )

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 zu diesen »Vom gesetzlosen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« erpresste „ehemalige Heimkinder“ wenden sich an den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert direkt«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
comments = Kommentare können durch anklicken des Post a Comment-Buttons im Footer dieses Beitrages abgegeben werden ( also, bitte, ein ganz klein wenig runter scrollen; dort ist der Post a Comment-Button zu finden ).

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
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TAGS / LABELS: Abschlussbericht, BRD, Bundestagspräsident, Ehemalige Heimkinder, Eleonore Fleth, Entschädigungsvorschläge, Jürgen Beverförden, Norbert Lammert, Rolf Breitfeld, Runder Tisch Heimerziehung, Sonja Djurovic
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1416
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#1603942) Verfasst am: 27.01.2011, 07:03    Titel: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Re: "Zwangsarbeit" / "Heimkinder-Zwangsarbeit" / "Menschenrechtsverletzung" / "Menschenrechtsverbrechen" / "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"

Re: "forced labour" / "compelling wards of the state to perform forced labour on a massive scale" / "human rights abuses" / "crimes against humanity"


Verurteilung der Zwangsarbeit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


Die Pflichten des Staates seinen Bürgern gegenüber --- auch Heimkindern gegenüber --- gemäss der „EUROPÄISCHEN MENSCHENRECHTSKONVENTION“.


Assertion:
Auch »Heimkinder-Zwangsarbeit« ist EIN VERBRECHEN und ist verboten.


...und war auch damals schon verboten – auch in den 1940er, 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahren !!!

ähnliche Fall-Beispiele / ähnliche Szenaren / ähnliches Szenarium / gleiche oder ähnliche Juristik / gleiche oder ähnliche juristische Fragen und Prinzipien / juristische Parallelen / gleiche juristische Rahmenbedingungen / zutreffende Präzedenzfälle

similar facts / similar cases / similar scenarios / similar law / similar legal questions and principles / legal parallels / same legal parameters / pertinent legal precedents



Wenn jemand diesen Text ohne jegliche Hervorhebung und spezielle Formatierung bevorzugt, dann nehme man das Ganze und übertrage es in Microsoft Word und entferne alle Formatierungen mit einem einzigen Klick / command. So einfach ist das.


Auch an:

Die Regierenden / die Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland.

Liebe Freunde und Unterstützer.
Liebe Heimopfer und Heimkinder-Überlebende.

Seit dem 22. Januar 2011Since 22 January 2011 ( in the US )

Im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/fakt-ist-fast-alle-formen-von.html ( Der ORIGINALBEITRAG, der hier in diesem BLOG zu finden ist, ist mehr umfangreich als der jetzt hierunter wiedergegebene ! )


Wenn jemand diesen Text ohne jegliche Hervorhebung und spezielle Formatierung bevorzugt, dann nehme man das Ganze und übertrage es in Microsoft Word und entferne alle Formatierungen mit einem einzigen Klick / command. So einfach ist das.


Fakt ist: Fast alle Formen von Zwangsarbeit und jede Form von Sklaverei sind nach dem Völkerrecht VERBRECHEN, ob von einem Staat akzeptiert oder nicht

So heist es auf einer deutschen Webseite aus der hier von dem Australier Martin Mitchell zitiert wird

re Broschüre in deutscher Fassung: "Zwangsarbeit und Sklaverei im 21. Jahrhundert" @ http://www.labourcom.uni-bremen.de/ak-alternative_fertigung/rundbrf/rundbrf/rund012/s026-sklaven012.html. Es handelt sich hier um die Vorstellung und das Angebot einer 28-seitigen Broschüre genau zu diesem Thema in deutscher Fassung, bassierend auf die von Anti-Slavery International und ICFTU herausgegebene Broschüre "Forced labour in the 21st century" (London und Brüssel 2001). Siehe auch Seite 26-27 in folgendem PDF-Dokument @ http://www.labourcom.uni-bremen.de/ak-alternative_fertigung/rundbrf/rundbrf/rund012/rundbr012.pdf

»»» Ganz Neu (Heidelberg, Mai 2001), ist mir Anfang Juli vom Vorstand der IG Metall eine Broschüre, DIN-A4, 28 Seiten, zugegangen.
Diese Broschüre "Sklaverei und Zwangsarbeit im 21. Jahrhundert" wird auch mit Unterstützung der IG Metall und des DGB verbreitet. Ich möchte hiermit diese Broschüre vorstellen und für ihre Verbreitung werben.
(Eventuell mal über die IG Metall Verwaltungsstellen bestellen und im Betrieb auslegen ??)
Ich gebe hier als Einstieg mal das Impressum und das Vorwort zur Kenntnis. Ich denke, das spricht für sich.

U. Hannemann, IGM Arbeitskreis Alternative Fertigung bei Airbus in Bremen

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Impressum: Die Broschüre "Zwangsarbeit und Sklaverei im 21. Jahrhundert" wird im Rahmen der Europäischen Aktion zur Überwindung von Sklaverei und Zwangsarbeit herausgegeben von Anti-Slavery International (London), DGB-Bildungswerk e.V. (Düsseldorf), Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED, Bonn), IG Metall (Frankfurt/Main), Internationaler Bund Freier Gewerkschaften (Brüssel), Kindernothilfe e.V. (Duisburg) und Werkstatt Ökonomie e.V. (Heidelberg).

"Zwangsarbeit und Sklaverei im 21. Jahrhundert" ist die deutsche Fassung der von Anti-Slavery International und ICFTU herausgegebenen Broschüre "Forced labour in the 21st century" (London und Brüssel 2001).

Redaktion der deutschen Fassung:
Klaus Heidel (verantwortlich), Alexander Bühler und Heike Gockel,
alle Werkstatt Ökonomie e.V., Obere Seegasse 18, 69124 Heidelberg,
Tel.: 06 221 - 720 296, Fax: 06 221 - 781 183

E-Mail: klaus.heidel@woek.de , URL: http://www.woek.de,

Die Broschüre "Zwangsarbeit und Sklaverei im 21. Jahrhundert" kann kostenlos bei der Werkstatt Ökonomie e.V. bezogen werden; da aber Druck und Versand der Broschüre erhebliche Kosten verursachen, wird um eine Spende zur Deckung der Unkosten gebeten auf das Konto: Werkstatt Ökonomie e.V., Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75, Konto 1906 87-759 oder in Briefmarken an die Werkstatt Ökonomie e.V..

Sklaverei und Zwangsarbeit im 21. Jahrhundert

Auch noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind weltweit Millionen von Menschen Opfer von Zwangsarbeit und Sklaverei. Allein die Gesamtzahl der Sklaven ist heute mit mindestens 27 Millionen größer denn je.

Diese Tatsache ist weithin unbekannt.

Fast alle Formen von Zwangsarbeit und jede Form von Sklaverei sind nach dem Völkerrecht VERBRECHEN – unabhängig davon, ob ein Staat die einschlägigen internationalen Übereinkommen zum Verbot von Zwangsarbeit und Sklaverei ratifiziert hat oder nicht. Hinzu kommt, dass Zwangsarbeit und Sklaverei häufig mit weiteren schweren Menschenrechtsverletzungen einher gehen – so etwa mit Vergewaltigungen und Folter.

Auf solche VERBRECHEN macht diese Broschüre aufmerksam: Skizziert werden die wichtigsten Formen von Zwangsarbeit und Sklaverei. Umfangreiche Verweise auf einschlägige Menschenrechtsnormen klären, unter welchen Umständen ausbeuterische Arbeitsbedingungen den Tatbestand von Zwangsarbeit oder Sklaverei erfüllen. Fallbeispiele aus verschiedenen Ländern zeigen, welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse Zwangsarbeit und Sklaverei ermöglichen oder gar verursachen und wie Regierungen im Kampf gegen diese Verletzungen der Menschenrechte versagen. Zugleich verdeutlichen sie, welche Maßnahmen Zwangsarbeit und Sklaverei effektiv unterbinden könnten.

Wir hoffen, dass diese Broschüre Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, in Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Kirchen ermutigt, mit allen ihnen zu Gebote stehenden Möglichkeiten zum Kampf gegen diese grausamen Verletzungen der Menschenrechte beizutragen. Höchste Zeit ist es, mit hilfe effektiver Überwachungsmechanismen internationale Normen wirksam durchzusetzen und verbrecherische Zwangsarbeit und Sklaverei endlich zu beseitigen.


Sklaverei und Zwangsarbeit: Definitionen und internationale Instrumente

Das Übereinkommen des Völkerbundes über Sklaverei (1926)

Den rechtlichen Zusammenhang von Zwangsarbeit und Sklaverei stellte der Völkerbund 1926 mit dem Übereinkommen über Sklaverei fest. In Artikel 1(1) wird Sklaverei als "Zustand oder Stellung einer Person" definiert, "an der die mit dem Eigentumsrechte verbundenen Befugnisse oder einzelne davon ausgeübt werden"1. Sklaverei liegt also bereits dann vor, wenn eine Person nur zum Teil wie Eigentum behandelt wird. Damit begrenzt das Übereinkommen von 1926 den Begriff Sklaverei nicht auf Formen, bei denen – wie im Falle der "chattel slavery"2 – eine Person im umfassenden Sinne als Eigentum einer anderen Person gilt. Konsequent fordert Artikel 2(b) des Übereinkommens, die Signatarstaaten hätten "in zunehmendem Maße und sobald als möglich auf die vollständige Abschaffung der Sklaverei in all ihren Formen3 hinzuarbeiten".

Diese weite Definition von Sklaverei schließt die meisten Formen von Zwangsarbeit ein. Wird nämlich eine Person ohne rechtsstaatliche Grundlage gegen ihren Willen und unter systematischer Androhung von körperlicher Gewalt oder einer anderen Form von Bestrafung zur Arbeit gezwungen, wird ihre Freiheit eingeschränkt und zu gewissen Graden Eigentümerschaft über sie ausgeübt.

Allerdings verbietet das Übereinkommen von 1926 nicht jede Form von Zwangsarbeit: Artikel 5 beschreibt Bedingungen, unter denen Zwangsarbeit akzeptiert werden kann. Zugleich verpflichtet er Regierungen zu Maßnahmen, die verhindern, dass Zwangsarbeit sklavereiähnliche Formen annimmt. Nach diesen Bestimmungen ist Zwangsarbeit nur "für öffentliche Zwecke" zulässig, sie muss einen Ausnahmecharakter besitzen und angemessen entlohnt werden. Untersagt ist jeder Zwang zum Wohnungswechsel von Arbeiterinnen und Arbeitern.

Unbefriedigend ist jedoch, dass das Übereinkommen von 1926 auf eine klare Definition von Zwangsarbeit ebenso verzichtet wie auf eine präzise Festlegung der Voraussetzungen für die rechtliche Zulässigkeit von Zwangsarbeit. Diese Defizite schien der Völkerbund erkannt zu haben. Jedenfalls rief er die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) auf, in Ergänzung des Übereinkommens über Sklaverei ein solches über Zwangsarbeit zu erarbeiten. (Dieser Anregung folgte die IAO und verabschiedete wenige Jahre später ein Übereinkommen 29 über Zwangs- und Pflichtarbeit, s.u.).

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Anmerkungen:
1 Die Eigentümerschaft begründet mehrere Herrschafts-, Nutzungs- und Verfügungsrechte, so zum Beispiel das Recht auf Übertragung des (faktischen) Besitzes, das Recht auf Veräußerung des Eigentumes oder das Recht, jede Einwirkung Dritter auf das Eigentum oder auf die Verfügung über das Eigentum abzuwehren.

2 "Chattel": bewegliches Eigentum; die "chattel slavery" lag dem transatlantischen Sklavenhandel zugrunde.

3 [ Fußnote Nr. 3 fehlt in dem Original aus dem hier zitiert wird ] «««


Im heutigen Deutschland, d.h. in der Bundesrepublik Deutschland ( in the Federal Republic of Germany ) ( 2010/2011 ) scheinen diese Basis-Prinzipien jedoch nicht generellgesellschaftspolitisch“ ( manche sagen auch „sozialpolitisch“ ) – und, möglicherweise, auch sogar nicht juristisch !akzeptiert zu werden --- besonders nicht akzeptiert zu werden von den folgenden hochwürdigen Personen und Verantwortungsträgern im öffentlichen Leben in Kirche und Politik und, kürzlich ( 2010/2011 ), VON DIESENhochwürdigen Personen und Verantwortungsträgern im öffentlichen Leben in Kirche und Politikals „Autorenkollektive“ zusammengeschlossen und verbündet in der Formulierung in zweier ihrerseits dem Deutschen Bundestag vorgelegten Berichten genau so ablehnend vorgetragen.

Diese hochwürdigen Personen sind:

1. ) vormalige Bundestagsvizepräsidentin und Grünen-Politikerin / Politische Lobbyistin, evangelische Theologin und Pastorin Dr. Antje Vollmer

2. ) Marlene Rupprecht, MdB ( SPD )
Bundestagsabgeordnete ( Wahlkreis: Fürth, bei Nürnberg );

3. ) Lutz Stroppe ( CDU ) ( Jurist ) ( für die Deutsche Bundesregierung );

4. ) Georg Recht ( Jurist ) ( für die Deutsche Bundesregierung );

5. ) Prof. Klaus Schäfer ( SPD ) ( Jurist ) ( langjähriges Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen );

6. ) Georg Gorrissen ( Jurist ) ( langjähriger parteiloser Landespolitiker in Schleswig-Holstein );

7. ) Hans Meyer ( „Jugenddezernent“ )
Landesrat beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL);

8. ) Jörg Freese ( CDU )
( Beigeordneter des Deutschen Landkreistages (Berlin) );

9. ) Johannes Stücker-Brüning
( Schwerpunkte: Pastoraltheologie, kirchliche Jugendarbeit; Zivildienst )
Geschäftsführer der Caritaskommission der Deutschen Bischofskonferenz;

10. ) Dr. Hans Ulrich Anke ( Jurist )
Vizepräsident im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland;

11. ) Mario Junglas ( Jurist )
Direktor Berliner Büro des Deutschen Caritasverbandes e.V.;

12. ) Dr. Jörg A. Kruttschnitt
( befasst sich auch gerne mit „Staatliches Religionsrecht“ )
Zweiter Vorsitzender des Vorstandes des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Bayern e.V.;

13. ) Norbert Struck
( „AGJeV“ Vorsitzender )
( „Geschäftsstelle“ »Runder Tisch Heimerziehung« )
Jugendhilfereferent beim Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V.;

14. ) Rainer Kröger
Vorstand Diakonieverbund Schweicheln e.V.;

15. ) Michael Löher ( Jurist )
Vorstand Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.;

16. ) Thomas Mörsberger ( Jurist ) ( „Jugendamtsexperte“ )
( früherer Wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Verein )
Vorsitzender des Deutschen Institutes für Jugendhilfe und Familienrecht e.V.;

17. ) Prof. Dr. jur. Bernd-Rüdeger Sonnen ( Jurist )
Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichshilfen e.V.;

18. ) Prof. Dr. Christian Schrapper
Professor für Pädagogik/Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz;

19. ) Prof. Dr. Peter Schruth ( Jurist )
( angeblich „beratender Anwalt“ )
( „Pflichtanwalt für Hilfsbedürftige mit Schwerpunkt „Strafrecht“ und „Arbeitsrecht“ )
Professor für Recht in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal;

wie aus dem „Zwischenbericht »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren«“( vom 17. Juli 2010 ) und aus dem „Abschlussbericht »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren«“ ( vom 13. Dezember 2010 ), die diesehochwürdigen Personen und und Verantwortungsträger im öffentlichen Leben in Kirche und Politik“ kürzlich – am 19. Januar 2011 – ganz offiziell dem Deutschen Bundestag ( the Parliament of the Federal Republic of Germany ) vorgelegt haben, hervorgeht. ( Mehr zu diesen Personen, auch mit jeweiligem Foto, auch @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/04/antje-vollmer-wascht-ihre-hande-in.html ).


Wie sich im Nachhinein herausstellt befindet sich sogar der Volltext dieser Broschüre in deutscher Fassung: "Zwangsarbeit und Sklaverei im 21. Jahrhundert" in einem PDF-Dokument online @ http://www.woek-web.de/web/cms/upload/pdf/sklaverei/publikationen/heidel_et_al_2001_sklaverei_und_zwangsarbeit.pdf ( insgesamt 28 Seiten; 1.40 MB ).


re Broschüre in englischer Fassung: "Forced labour in the 21st century" (London und Brüssel 2001)

u.a. wird auch auf diese Broschüre hingewiesen ( in Enlisch ! ) @ http://www.antislavery.org/english/resources/reports/download_antislavery_publications/forced_labour_reports.aspx

Forced Labour in the 21st Century
This booklet highlights the main ways in which forced labour manifests itself internationally, including through slavery, bonded labour, trafficking and child labour. Case studies and pictures are provided throughout.
( also available in French & Spanish, see Translations page )
Anti-Slavery International / ICFTU 2001
ISBN: 0 9009 18 50 0

Download PDF file Volltext in Englisch ( 24 Seiten ) @ http://www.antislavery.org/includes/documents/cm_docs/2009/f/forcedlabour.pdf


Siehe auch unbedingt die Internetplattform von „Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.“ und das dort behandelte Thema »ZWANGSARBEIT HEUTE« und die Strafverfolgung dieser »ZWANGSARBEIT« in der Bundesrepublik Deutschland heute ( d.h. im 20. und im 21. Jahrhundert !!! ) @ http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/projekt-zwangsarbeit-heute/angebote-des-projektes/rechtsprechung.html. Hier werden u.a auch aktuelle Fallbeispiele und Gerichtsurteile u.a. auch gemäss dem deutschen Strafrecht sowohl wie auch gemäss dem deutschen Zivilrecht aufgeführt und erläutert !


Ebenfalls auf dieser Internetplattform von „Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.“ @ http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/projekt-zwangsarbeit-heute/angebote-des-projektes/fall-rantsev-gegen-cyprus-and-russia-vom-07012010.html ist zu finden...

RECHTSUMSETZUNG des „Palermo-Protokolls“, bassierend auf die „Europäische Menschenrechtskonvention:Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten“, die schon Anfang November 1950 zustande kam and von Deutschland selbst schon am 5. Dezember 1952 ratifiziert wurde und allgemein in Europa am 3. September 1953 in Kraft trat ( in English referred to as the "European Human Rights Convention": "Convention for the protection of human rights and fundamental freedoms" ( Siehe @ http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Menschenrechtskonvention%20in%20Deutsch%20und%20@%20http://en.wikipedia.org/wiki/European_Convention_on_Human_Rights in Englisch. )

Nächstfolgend zu dieser RECHTSUMSETZUNG ein kurzer Auszug seitens des Australiers Martin Mitchell einer hoch relevanten Passage aus dem Urteil in dem Fall Rantsev gegen Cyprus and Russia vom 07.01.2010 (Beschwerde- Nr. 25965/04) vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg.

»»» b) RECHTSUMSETZUNG:
Der Staat ist verpflichtet, die strafrechtlichen Gebote oder Verbote im Rahmen von Artikel 4 auch umzusetzen. Hierfür hat das Gericht die Argumentation aus seiner Rechtsprechung zu Artikel 2 und 3 EMRK übertragen. Das bedeutet: Wenn der Staat Kenntnis hat von Umständen, die begründeten Verdacht ergeben, dass eine Person einem Risiko ausgesetzt ist, muss er zum Schutz dieser Person tätig werden. Für die Strafverfolgung bedeutet das, der Staat ist verpflichtet, unverzüglich, effektiv, unabhängig von einer Anzeige des Opfers oder der Opfer zu ermitteln. Eine erhöhte Dringlichkeit zu ermitteln besteht in einer Gefährdungslage. «««

Und diese Pflichten bestehen, der Meinung des Australiers Martin Mitchell nach, ALLGEMEIN, schon seit Ende der 1940er / Anfang der 1950er Jahre !

Westdeutschland, d.h. die Bundesrepublik Deutschland, wußte – d.h. alle, die sich an diesem UNRECHTSSYSTEM HEIMERZIEHUNG beteiligten, wußten !auch damals schon ganz genau um dasUnrecht und Leid“, dasKindern und Jugendlichenin derHeimerziehungzugefügt wurde und wußte / wußten auch, dass es sich dabei umZwangsarbeitundMenschenrechtsverletzunghandelte. – und haben ja auch, seither, SO VIEL, im „RTH-Zwischenbericht“ und im „RTH-Abschlussbericht“ zugegeben, auch wenn sie sich auch jetzt noch weiterhin darum drücken DIESE VERBRECHEN bei ihren richtigen Namen zu nennen, weil es nicht in ihregesellschaftpolischenVorstellungen past und weil sie denken dadurch weiteres juristisches Vorgehen gegen sie vermeiden zu können.


QUERVERWEIS: »Was ist mehr verwerflich, MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Kriegszeiten“ oder MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Friedensszeiten“?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/was-ist-mehr-verwerflich.html ( Erstveröffentlichung: 28. Dezember 2010 )

__________________________________

Um zu überprüfen ob sich vielleicht seither noch etwas geändert hat, wird empfohlen sich immer wieder noch einmal das Original im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 selbst anzuschauen: ( http://www.heimkinderopfer.blogspot.com ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/fakt-ist-fast-alle-formen-von.html


Wenn jemand diesen Text ohne jegliche Hervorhebung und spezielle Formatierung bevorzugt, dann nehme man das Ganze und übertrage es in Microsoft Word und entferne alle Formatierungen mit einem einzigen Klick / command. So einfach ist das.


PS. Dieser Text darf auch zur Eigenverwendung beliebig abgeändert werden, sodass er auch wenn notwendig den Vorstellungen und Wünschen jeder beliebigen Einzelperson entspricht, wenn jemand meint all dies was hier als etwas AUSSCHLAGGEBENDES präsentiert wird, besser darstellen zu können als es der Australier Martin Mitchell kann oder willens ist es zu tun --- und der Australier wird es niemanden übel nehmen und niemanden böse sein deswegen.
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



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Beitrag(#1605673) Verfasst am: 01.02.2011, 05:41    Titel: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Wie lange noch können sich Bundesregierung und Bundestag Gesetz und Rechtsprechung verschließen?, fragen „Ehemalige Heimkinder“

die Regierenden / die Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland und alle Verantwortlichen und Mitverantwortlichen in dieser Sache
( einschließlich, u.a., die Bundeskanzlerin Angela Merkel [ CDU ]; den Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle [ FDP ]; den Finanzminister Wolfgang Schäuble [ CDU ]; die Arbeitsministerin/Sozialministerin Ursula von der Leyen [ CDU ] ); den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert [ CDU ] ).


Verurteilung der Zwangsarbeit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


Pfarrer Dierk Schäfer schreibt in seinem Blog – Dierk Schaefers Blog

@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/01/28/verjahrung-zwangsarbeit-und-gewinnabschopfung/

Vollzitat nach Ankündigung gekürzt, Heike J., 3.2.2011, 9.40 Uhr

Falls zwischendurch etwas gelöscht wurde, was der Link nicht enthält, ist das bedauerlich, aber bei der unübersichtlichen Formatierung mit normalem Aufwand nicht zu vermeiden.

Querverweise am 14.2.11 wieder eingestellt



QUERVERWEIS: »Fakt ist: Fast alle Formen von Zwangsarbeit und jede Form von Sklaverei sind nach dem Völkerrecht VERBRECHEN, ob von einem Staat akzeptiert oder nicht« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/fakt-ist-fast-alle-formen-von.html ( Erstveröffentlichung: 22. Januar 2011 )


QUERVERWEIS: »Was ist mehr verwerflich, MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Kriegszeiten“ oder MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Friedensszeiten“?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/was-ist-mehr-verwerflich.html ( Erstveröffentlichung: 28. Dezember 2010 )


QUERVERWEIS: »Soll „Zwangsarbeit“ in der BRD neu definiert werden und das „Deutsche Grundgesetz“ und „Internationales Recht und Gesetz“ außer Kraft gesetzt werden?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/soll-zwangsarbeit-in-der-brd-neu.html ( Erstveröffentlichung: 6. Januar 2011 )


QUERVERWEIS: »EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html ( Erstveröffentlichung: 17. Juli 2010 )


QUERVERWEIS: »Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (Pflichtarbeit) !, oder nicht ? --- War "Zwangsarbeit" / "Pflichtarbeit" / "Arbeitstherapie" / "Arbeitserziehung" / "Arbeitszucht" / "Arbeitszwang" "Arbeiterverdingung" / "unentlohnte erzwungene Arbeit" damals legal in der Bundesrepublik Deutschland, oder nicht ? - War so etwas legal in den 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahren ? - Ist es heute legal in der Bundesrepublik Deutschland ? --- Sind nicht die Nutzung und Nutznießung von Zwangsarbeit völkerrechtliche Verbrechen und stellen diese nicht schwere Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung der menschlichen Freiheit dar ?« @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Absolutes-Verbot-aller-Formen-von-Zwangsarbeit-und-Pflichtarbeit_-_Ist-meine-Auslegung-des-voelkerrechtlichen-IAO-Uebereinkommens-C029-richtig_-_oder-nicht.html ( Erstveröffentlichung: 11. April 2007


[ ( 02.02.2011, 01:23 ) User Martin Mitchell selbst ist der Autor der „Vollzitate“ all dieser QUERVEWEISE und zitiert sich selbst, bzw. zitiert all seine zuvorherigen Aussagen. Falls es notwendig sein sollte eine diesbetreffende Eidesstattliche Erklärung zu diesem Sachverhalt abzugeben, ist User Martin Mitchell ebensfalls bereit dies zu tun. ]

[ ( 02.02.2011, 01:23 ) Aufgrund der Verwarnung dieses Senioren von »astarte«, im sofort darauffolgenden Beitrag, hat der Missetäter die verbotene Farbe entfernt und sie durch eine akzeptierte mildere Farbe ersetzt. Dieser Senior bittet bescheiden um Entschuldigung für sein Vergehen und hofft, dass man ihm seine Missetat vergeben kann. ]

_________________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


WICHTIGER HINWEIS: Das Ganze, so formuliert, steht schon seit dem 29. Januar 2011 an vielen Stellen im Internet ONLINE und wurde ebenso an alle deutschen Politiker und alle deutschen Medien – in Rundschreiben – zugestellt. Niemand kann also sagen er/sie wußte nichts davon.


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 05.02.2011, 03:14, insgesamt 6-mal bearbeitet
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
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Beitrag(#1605735) Verfasst am: 01.02.2011, 11:26    Titel: Re: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (Pflichtarbeit) !, oder nicht ? ---....
? - ... Sind nicht die Nutzung und Nutznießung von Zwangsarbeit völkerrechtliche Verbrechen und stellen diese nicht schwere Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung der menschlichen Freiheit dar ?«

So sieht das in code aus:
Code:
 [color=#FF4000][b]Absolutes Verbot ....[/color]«  [/quote]

astarte hat folgendes geschrieben:
@Martin Mitchell: wurde dir das noch nicht mitgeteilt, dass die Farbe orangered fast genauso wie das Moderatorenrot aussieht, und deshalb gebeten wird, diese und weitere ähnliche Rottöne, zB FF#4000, #FF4040 nicht zu verwenden, damit es nicht zu Irritationen kommt?

Bitte wandle die Farben in eine andere um, und verwende sie nicht mehr. Danke.


Zum Vergleich:
red
orangered
#FF4000
#FF4040

Forumsregeln 2.3 hat folgendes geschrieben:

In roter Schrift zu schreiben ist normalen Benutzern verboten. Diese ist für administrative und moderative Eingriffe vorbehalten.

Du wirst wegen Verstoß gegen obige Regel und Nichtbeachtung des Hinweises darauf, ermahnt.
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
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Beitrag(#1605979) Verfasst am: 02.02.2011, 02:40    Titel: (RECHT!) Die Pflichten der Gesellschaft gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Aufgrund einer weiteren eingehenenden PN von »astarte« vom 01.02.2011, um 21:10 Uhr, teilt Boarduser Martin Mitchell allgemein mit:

Der heute ca. 65jährige Boarduser Martin Mitchell ist ein „ehemaliges Heimkind“, der in seiner Jugend in deutschen „Fürsorgeeinrichtungen“ ( deutschen 'Jugendwohlfahrtseinrichtungen' ) durch die Hölle gegangen ist, bevor er mit 17½ Jahren dieser Hölle entflohen ist und nach Australien ausgewandert ist.

Der Boarduser Martin Mitchell hat keine Berufsausbildung oder Hochschul- oder Universitätausbildung genossen, weder in Lande seiner Geburt ( Deutschland ), noch im Lande seines Exils ( Australien ). Dennoch und trotz all seinen Ängsten und allen vorliegenden Nachteilen – und obwohl seine tägliche Sprache Englisch ist und Deutsch für ihn nur Zweitsprache ist – schlägt er sich durch so gut wie es geht und so gut wie er nur kann und macht ( schon seit Anfang 2003 ! ) auf seine eingenen Kosten alles was er kann um auch seinen Leidgenossen und Leidgenossinnen in Deutschland zu ihrem Recht zu verhelfen – auch denen, die, möglicherweise, aus gleichen oder ähnlichen wie bei ihm selbst zutreffenden Gründen heute noch viel schlechter dran sind als er selbst, und die sich deshalb schon garnicht erst an einer Diskussion und Aufarbeitung des ihnen Geschehenen Unrechts und Leids beteiligen können.


Man kann nicht etwas von einem Individium verlangen zu dem er/sie nicht fähig ist.

You cannot ask or demand something of an individual that is beyond his or her capabilities.


Aus diesem Freigeisterhaus.de-Forum werde ich mich wohl DESHALB zurückziehen müssen. Das ist das Letzte, dass ich erwartet oder vorausgesehen hätte von einem konfessionslosen-forum.
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Heike J
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26285
Wohnort: Bochum

Beitrag(#1605985) Verfasst am: 02.02.2011, 07:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch dir ist zuzumuten, dass du dich an die Regeln hältst und hier keine Vollzitate ins Forum setzt.

Die Links zu den Blogtexten würden übrigens häufiger von den Usern hier angeklickt und die Blogs gelesen, wenn sie nicht abschreckend mit bunt formatiertem Text umgeben und daher oft unauffindbar wären.

So liest fast niemand hier deine Texte!

Ich bedaure, dass du das Forum verlassen willst, weil du dich nicht an Regeln halten möchtest, weil wir dein Anliegen durchaus unterstützen. Allerdings schadest du mit deiner Form zu posten selbst deinem Anliegen.


So

http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/01/28/verjahrung-zwangsarbeit-und-gewinnabschopfung/

ist der Text tatsächlich lesbar und würde auch von unseren Usern besucht.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38320

Beitrag(#1605995) Verfasst am: 02.02.2011, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Heike J hat folgendes geschrieben:
Hallo,

auch dir ist zuzumuten, dass du dich an die Regeln hältst und hier keine Vollzitate ins Forum setzt.

Die Links zu den Blogtexten würden übrigens häufiger von den Usern hier angeklickt und die Blogs gelesen, wenn sie nicht abschreckend mit bunt formatiertem Text umgeben und daher oft unauffindbar wären.

So liest fast niemand hier deine Texte!

Ich bedaure, dass du das Forum verlassen willst, weil du dich nicht an Regeln halten möchtest, weil wir dein Anliegen durchaus unterstützen. Allerdings schadest du mit deiner Form zu posten selbst deinem Anliegen.


So

http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/01/28/verjahrung-zwangsarbeit-und-gewinnabschopfung/

ist der Text tatsächlich lesbar und würde auch von unseren Usern besucht.

Genau das hab ich ja versucht in der PN noch einmal zu erklären. Schulterzucken
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Heizölrückstoßabdämpfung
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Beitrag(#1606008) Verfasst am: 02.02.2011, 09:59    Titel: Re: (RECHT!) Die Pflichten der Gesellschaft gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

Dass Du mit Deiner ...äh sagen wir mal abenteuerlichen Formatierung die Leute vom Lesen Deine Beiträge abschreckst, haben wir Dir ja schon mehrmals gesagt. Das scheint Dich jedoch nicht zu interessieren.

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:

Man kann nicht etwas von einem Individium verlangen zu dem er/sie nicht fähig ist.

You cannot ask or demand something of an individual that is beyond his or her capabilities.


Wenn Du nicht in der Lage bist, Dich an die Regeln zu halten, dann bist Du hier tatsächlich falsch.

Zitat:
Aus diesem Freigeisterhaus.de-Forum werde ich mich wohl DESHALB zurückziehen müssen. Das ist das Letzte, dass ich erwartet oder vorausgesehen hätte von einem konfessionslosen-forum.


Die Regeln gelten für alle User gleichermaßen, ist das so schwer zu verstehen?
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zelig
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Beitrag(#1606010) Verfasst am: 02.02.2011, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Die PN kam zwar von astarte, war aber im Namen das ganzen Teams verfasst. Sie war freundlich gehalten, und der Tenor war eigentlich, daß es seiner Sache nicht dienlich ist, wenn MM bestimmte Formalien nicht beachtet. Ich persönlich glaube auch nicht, daß MM, wie er schreibt, nicht "fähig ist", diese Formalien zu beachten, da dies eine Verringerung seines Aufwands bedeuten würde, und keine Komplizierung.
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Martin Mitchell
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
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Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#1606256) Verfasst am: 03.02.2011, 06:49    Titel: (RECHT!) Die Pflichten der Gesellschaft gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Zu den vorhergehenden Beiträgen des gestrigen Tages ( 02.02.2011 ) von »Heike J.«, »astarte«, »Heizölrückstoßabdämpfung« und »zelig« habe ich nur noch folgendes zu sagen:

Ich kann keinen meinerseitigen „Regelverstoß“ / „Regelverstöße“ erkennen und schon garnicht einen absichtlichen „Regelverstoß“ erkennen, der eine meinerseitige absichtliche Widersetzung gegen "Law and Order" des Forums darstellt und dieses „gefährdet“. Es ist einfach nur ein „Gestaltungsfrage“ und vieles was JETZT hier an mir und meinem Vorgehen kritisiert wird, sind "individual methods of application" und "my personal preferences and indiosyncracies".

Meine einzeilige zusammenfassende Erklärung ( vom 02.02.2011, 01:40 ) in Englisch UND in Deutsch

Man kann nicht etwas von einem Individium verlangen zu dem er/sie nicht fähig ist.

"You cannot ask or demand something of an individual that is beyond his or her capabilities."

bezieht sich auf die Aufforderung ( d.h. auf das was mir in PNs mitgeteilt wird, das von mir, einem durchaus bekannten nonconformist eine gewisse Konformität erwartet wird ), und auch überhaupt, dass ich mich „an der Diskussion“ „beteiligstunddas Forum“ „nicht einfach nur als eine Litfaßsäule“ / „Pinwand“ „benutzt“ --- um die Öffentlichkeit zu informieren und ein weitestgehendes Politikum für „Ehemalige Heimkinder“ im Internet herzustellen.

Nun hoffe ich, dass diesen Meinungsverschiedenheiten Genüge getan ist und ich zum eigentlich vorliegenden Thema »MISSHANDELTE HEIMKINDER« ( dem schon seit dem Jahre 2006 auch hier in diesem Freigeisterhaus.de-Forum vorliegenden Thema ! ) ungestört zurückkehren kann / darf.


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 04.02.2011, 06:03, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1606257) Verfasst am: 03.02.2011, 06:53    Titel: (RECHT!) Die Pflichten der Gesellschaft gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Ich, der Australier Martin Mitchell, als „ehemaliges Heimkind“, als „misshandeltes Heimkind“, ich, als „absichtlich von meinen damaligen 'Fürsorgern' misshandeltes Heimkind“, ich, als „absichtlich und wissentlich von meinen damaligen 'Fürsorgern' ausgebeutetes Heimkind“, ich, als „eines der vielen in der Bundesrepublik Deutschland absichtlich misshandelten und ausgebeuteten Heimkinder“, stelle den Konfessionslosen sowohl wie allen Anhängern der christlichen Religionen oder auch anderen Religionen, in der Bundesreoblik Deutschland, in diesem Thread »MISSHANDELTE HEIMKINDER«, zur Diskussion:

folgende meinerseitige Assertion:

Die Straftat der Nichtverfolgung von Straftaten, die dem Gewicht nach Menschenrechtsverletzungen entsprechen, verjährt nicht, und solche Straftaten, die dem Gewicht nach Menschenrechtsverletzungen entsprechen, verjähren ebenso nicht !!!

AMAZON @ http://www.amazon.co.uk/Strafjustiz-DDR-Unrecht-Rechtsbeugung-Teilband-Dokumentation/dp/3899492412

Strafjustiz und DDR-Unrecht: Rechtsbeugung - Teilband 2 Band 5: Dokumentation

Hardcover: 568 pages

Publisher: Rechtswissenschaften de Gruyter Verlags-GmbH (Oct 2005)

Language German

ISBN-10: 3899492412

ISBN-13: 978-3899492415

Mehr spezifisch @ http://books.google.de/books?id=ojEm8hAJZikC&pg=PA1010&lpg=PA1010&dq=%22Nichtverfolgung+von+Straftaten%22%2B%22Rechtsbeugung%22&source=bl&ots=rg-uBOJPgU&sig=voxXo1gTKmKll8xgKjg9YCICneg&hl=en&ei=J_9HTb_BHoffcZ-g1f0C&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBMQ6AEwAA#v=onepage&q=%22Nichtverfolgung%20von%20Straftaten%22%2B%22Rechtsbeugung%22&f=false

Strafjustiz und DDR-Unrecht: Dokumentation, Volume 5, Part 2
By Klaus Marxen, Gerhard Werle

[ digital ] Seite 1010 und Seite 1011:

» Aber auch systembedingte Nichtverfolgung von Straftaten kann Rechtsbeugung sein. Ein solcher Fall lag schon der in BGHSt40, 169 abgedruckten Entscheidung zugrunde. [ ... ] Der Senat hat vielmehr in jenem Fall, der dem vorliegenden vergleichbar ist, maßgeblich darauf abgestellt, daß die Rechtswidrigkeit der in Rede stehenden Entscheidung so offensichtlich ist, daß sie sich ohne weiteres als Willkürakt darstellt. Dies kommt namentlich in Betracht, wenn dieser Akt für das Zusammenleben der Menschen seinem Gewicht nach einer Menschenrechtsverletzung entspricht. Jenseits davon kommt es insbesondere auf das Maß der in der Tat liegenden Pflichtwidrigkeit an. Daneben können auch der Wert des – jenseits des Rechtsgutes der Rechtsbeugung – tangierten Rechtsgutes und schließlich der Schweregrad der Auswirkungen der Tat Bedeutung haben. An diesem Maßstab sind die Fälle zu messen, bei denen von der Verfolgung von Straftätern zur Erreichung politisch erwünschter Ziele abgesehen worden ist (vgl. schon BGHSt 40 169, 181). {14} «


Solche und ähnliche Urteile des Bundesgerichtshofes, im Erachten des Australiers Martin Mitchell, beschränken sich natürlich auch nicht nur auf nichtverfolgte begangene Straftaten und auf nicht verfolgte schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begangen in der damaligen DDR. Und wenn solche und ähnliche nichtverfolgte begangene Straftaten, dem Gewicht nach einer Menschenrechtsverletzung entsprechen, könnnen sie, theoretisch, ( soweit solch eine systemimmanente Rechtsbeugung nach dem 1. Juli 2002 begangen wurde ), heute sogar vor dem ICC ( International Court of Justice / Internationalen Gerichtshof ) verfolgt werden.

Vor innerstaatlichen Gerichten jedoch können alle Straftaten, die nicht zuvor geahndet wurden, und die dem Gewicht nach einer Menschenrechtsverletzung entsprechen ( die gemäß den Beschlüssen in mehreren Urteilen des Bundesgerichtshofes nicht verjähren ! ) weiterhin verfolgt werden.


[ Dieser Beitrag wurde vollständig von Boarduser Martin Mitchell selbst formuliert und ist in seine eigenen Worte gefasst. Ansonsten, Zitate wie angegeben in diesem dem Text hinzugefügten Quellangaben. ]


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 15.02.2011, 23:11, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Heike J
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Beitrag(#1606285) Verfasst am: 03.02.2011, 10:44    Titel: Re: (RECHT!) Die Pflichten der Gesellschaft gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
.
Zu den vorhergehenden Beiträgen des gestrigen Tages ( 02.02.2011 ) von »Heike J.«, »astarte«, »Heizölrückstoßabdämpfung« und »zelig« habe ich nur noch folgendes zu sagen:

Ich kann keinen meinerseitigen „Regelverstoß“ / „Regelverstöße“ erkennen


Wie angekündigt wurde nun dein Vollzitat gekürzt, da du es nicht selbst gemacht hast.
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1605673#1605673
Falls dieses Eingreifen öfter notwendig wird, behalten wir uns weitere Maßnahmen vor.
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satsche
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Beitrag(#1606632) Verfasst am: 04.02.2011, 04:58    Titel: Antworten mit Zitat

MM kann auch keinen Regelverstoß erkennen, wenn er Menschen die anderer Meinung sind als er, schlicht als „Pöbel“ bezeichnet. Zugute halten könnte man ihm vielleicht das an ihm begangene schwere Verbrechen vorsätzlich vorenthaltener Bildung tateinheitlich mit einseitig religiöser Indoktrination.

Andererseits ist das „Individuum“ „fähig“ lauthals und bunt nach Rechtsstaatlichkeit zu kreischen.
zynisches Grinsen

So what
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gollrich
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Beitrag(#1606652) Verfasst am: 04.02.2011, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso kapieren eigentlich manche Leute nicht, das nicht alle den Standard Theme benutzen und so dunkle Farben gar nicht sichtbar sind, dafür sind die anderen Farben so unglaublich grell das es fast in den Augen schmerzt.

So ist das für mich nicht im Ansatz lesbar, schade da ja scheinbar die Mods die das Lesen müssen, dich überzeugen wollen es zu ändern... was bei einem Troll nicht der Fall gewesen wäre.

Oder um es für dich verständlich zu sagen:

Lass die Farben weg!
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1606930) Verfasst am: 05.02.2011, 03:35    Titel: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Damalige systemimmanente vorsätzlich begangene STRAFVERFOLGUNGSVEREITELUNG in der Bundesrepublik Deutschland in „Jugendwohlfahrt“ und „Heimerziehung“ !!!

1. ) Damalige systemimmanente vorsätzlich begangene STRAFVERFOLGUNGSVEREITELUNG in der Bundesrepublik Deutschland in „Jugendwohlfahrt“ und „Heimerziehung“.

2. ) Damalige systemimmanente vorsätzlich begangene RECHTSBEUGUNG in der Bundesrepublik Deutschland in „Jugendwohlfahrt“ und „Heimerziehung“.

3. ) Damalige systemimmanente vorsätzlich begangene AUFSICHTSPFLICHTVERLETZUNG in der Bundesrepublik Deutschland in „Jugendwohlfahrt“ und „Heimerziehung“.

4. ) Wo war damals in der Bundesrepublik Deutschland der Staat, die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die AUSÜBUNG IHRER AUFSICHTSPFLICHT, was die Heimkinder, minderjährigen schutzbefohlenen Mündel und die systemimmanente vorsätzlich begangene MISSHANDLUNG und ARBEITSAUSBEUTING dieser Heimkinder in den „vielen Orten des Bösen“ ( »RTH« ), seitens der Verantwortlichen und Mitverantwortlichen in „Jugendwohlfahrt“ und „Heimerziehung“ betrifft ?

5. ) ALLE DIESE damals gegen Heimkinder, minderjährige schutzbefohlene Mündel in der Bundesrepublik Deutschland in den „vielen Orten des Bösen“ ( »RTH« ) vorsätzlich begangenen VERBRECHEN warenschwerwiegende Verletzungen grundlegender Menschenrechte“ / „schwere Menschenrechtsverletzungen“, einzeln gesehen, sowohl wie auch insgesamt gesehen.

6. ) Systembedingt bestand damals in der Bundesrepublik Deutschland keine Rechtsverfolgungsmöglichkeit für die Opfer ALL DIESER VERBRECHEN, auch nicht nachdem sie ihre Volljährigkeit erreicht hatten, und es besteht auch heute, systembedingt, in der Bundesrepublik Deutschland kaum eine solche Rechtsverfolgungsmöglichkeit.

7. ) Systemimmanente vorsätzlich begangene FOLTER und SKLAVEREI zu Kriegszeiten, sowohl wie auch zu Friedenszeiten – aber auch individuelle Fälle von FOLTER und SKLAVEREI zu jeder Zeit !sindschwere Menschenrechtsverletzungenund werden auch alsVerbrechen gegen die Menschlichkeitdefiniert und kategorisiert und geahndet.

8. ) ALL SOLCHE VERBRECHEN verjähren nicht !!!

( A. ) Wer von den Konfessionslosen und Atheisten ist, in Bezug auf jeden hier von mir angesprochenen Punkt, anderer Meinung ?

( B. ) Wer von den Kirchenmitgliedern und Religionsanhängern ist, in Bezug auf jeden hier von mir angesprochenen Punkt, anderer Meinung ?

( C. ) Wer, von welcher Gruppierung auch immer, würde sich noch weniger Rechtsstaatlichkeit und mehr authoritäres Vorgehen gegen bestimmte Minderheiten wünschen ?


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 15.02.2011, 23:10, insgesamt einmal bearbeitet
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1609757) Verfasst am: 13.02.2011, 07:10    Titel: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Zwei kurze Auszüge aus den letzten diesbetreffenden meinerseitigen Hinweisen und Bekanntgebungen im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( Basis-URL http://heimkinderopfer.blogspot.com )
@ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/02/heimkinder-verjahren.html ( vom 11. Februar 2011 ):

An:

Die momentan Regierenden / die momentanen Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland.


Liebe Freunde und Unterstützer.
Liebe Heimopfer und Heimkinder-Überlebende.


– Und es stört mich nicht im geringsten, wenn sich jetzt wieder jemand HIERDURCH und DAMIT auf die Zehe getreten fühlt ( das ist gewollt ! ) –


[ Ich hoffe nur, dass sich hier auch einige für Recht und Gesetz interessieren: Recht und Gesetz, das auf parlamentarische demokratische Prinzipien und Prozesse bassiert, die in einer Demokratie und einem Rechtsstaat ( d.h. einem Staat, der sich nicht nur „Rechtsstaat“ nennt, aber auch wirklich ein solcher ist ) von jedermann gleichermaßen eingehalten werden müssen --- und das Einzige ist was zählt ! ) ]


[ ERSTENS ]

HEIMKINDER. - Verjähren Entschädigungsansprüche aus Zwangsarbeit ? --- Verpflichtung / Haftung / Haftpflicht / Schuld (d.h. das was geschuldet ist !)

[ .......... ]

»»» Die Verjährung im Öffentlichen Recht
By Annette Guckelberger

[ Seite 146 ]

[ Fußnote ] 95 Siehe zur Verjährung dieser Ansprüche Külpmann DÖV 2001, 417, 422; für die Möglichkeit einer Unverjährbarkeit der Zivilrechtlichen Entschädigungsansprüche der Zwangsarbeiter Safferling / Zumbansen JR 2002 6, 9. Nach Kadelbach, Staatsverantwortlichkeit, S. 90 kann man angesichts der Genugtuungsfunktion von Entschädigungsansprüchen in Erwägung ziehen, völkerechtliche Ansprüche, die durch Verbrechen gegen die Menschlichkeit entstanden sind, jedenfalls zu Lebzeiten der Geschädigten nicht für verjährt anzusehen. «««

[ .......... ]



[ ZEITENS ]

Im Erachten des Australiers Martin Mitchell – ein Laie – jedoch wird desweiteren, anhand weiterer Fachliteratur, darauf hingewiesen und argumentiert:

Die Straftat der Nichtverfolgung von Straftaten, die dem Gewicht nach Menschenrechtsverletzungen entsprechen, verjährt nicht, und solche Straftaten, die dem Gewicht nach Menschenrechtsverletzungen entsprechen, verjähren ebenso nicht !!!

[ .......... ]

»»» Aber auch systembedingte Nichtverfolgung von Straftaten kann Rechtsbeugung sein. Ein solcher Fall lag schon der in BGHSt40, 169 abgedruckten Entscheidung zugrunde. [ ... ] Der Senat hat vielmehr in jenem Fall, der dem vorliegenden vergleichbar ist, maßgeblich darauf abgestellt, daß die Rechtswidrigkeit der in Rede stehenden Entscheidung so offensichtlich ist, daß sie sich ohne weiteres als Willkürakt darstellt. Dies kommt namentlich in Betracht, wenn dieser Akt für das Zusammenleben der Menschen seinem Gewicht nach einer Menschenrechtsverletzung entspricht. Jenseits davon kommt es insbesondere auf das Maß der in der Tat liegenden Pflichtwidrigkeit an. Daneben können auch der Wert des – jenseits des Rechtsgutes der Rechtsbeugungtangierten Rechtsgutes und schließlich der Schweregrad der Auswirkungen der Tat Bedeutung haben. An diesem Maßstab sind die Fälle zu messen, bei denen von der Verfolgung von Straftätern zur Erreichung politisch erwünschter Ziele abgesehen worden ist (vgl. schon BGHSt 40 169, 181). {14} «««
[ selbst ein Zitat aus dem höchstrichterlichen Urteil des Bundesgerichtshofes - BGH, 5 StR 652/96, Urteil vom 21.08.1997 (LG Berlin ) --- Das gesamte Urteil im Volltext ist wiedergegeben @ http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/96/5-652-96.php3?referer=db --- Und siehe auch diesbetreffend unbedingt das höchstrichterliche Urteil des Bundesgerichtshofes - BGH 5 StR 713/94, Urteil vom 15.09.1995 (LG Berlin) im Volltext wiedergegeben @ http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/94/5-713-94.php?referer=db ]

Solche und ähnliche Urteile des Bundesgerichtshofes, im Erachten des Australiers Martin Mitchell, beschränken sich natürlich auch nicht nur auf nichtverfolgte begangene Straftaten und auf nicht verfolgte schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begangen in der damaligen DDR !!!
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1610055) Verfasst am: 14.02.2011, 05:58    Titel: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

.
Der hier aus diesem FREIGEISTERHAUS.DE-Forum am 04.01.2011 von »Heike J.« entfernte rechtswissenschaftliche Beitrag / rechtswissenschaftliche Analyse – Beitrag (#1605673) vom 01.02.2011 – kann weiterhin im genauen Wortlaut hier »Wie lange noch können sich Bundesregierung und Bundestag Gesetz und Rechtsprechung verschließen, fragen „Ehemalige Heimkinder“« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/wird-sich-der-deutsche-bundestag-und.html gelesen und studiert und auch von dort aus weiter disseminiert werden.
Der von »Heike J.« als Überbleibsel belassene Link – Beitrag (#1605673) vom 01.02.2011 – hilft da, im Erachten des Australiers Martin Mitchell, leider überhaupt nicht weiter ( da könnte man auch einfach sagen: „Wer mehr wissen will zum Thema besuche doch bitte eine Bibliothek oder recherchiere selbst DAZU im Internet.“, was natürlich genauso wenig hilfreich wäre. ).

( 14.02.2011, 07:37 ) Danke für die hierauf folgende Erklärung / Aufklärung von »Heike J.« im nächstfolgenden Beitrag --- und die darauffolgende partizielle Restauration meines Beitrages (#1605673) ( oben ) !


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 14.02.2011, 08:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Heike J
ganz entspannt



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Beitrag(#1610056) Verfasst am: 14.02.2011, 07:18    Titel: Re: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

Martin Mitchell hat folgendes geschrieben:
.
Der hier aus diesem FREIGEISTERHAUS.DE-Forum am 04.01.2011 von »Heike J.« entfernte rechtswissenschaftliche Beitrag / rechtswissenschaftliche Analyse – Beitrag (#1605673) vom 01.02.2011 – kann weiterhin im genauen Wortlaut hier »Wie lange noch können sich Bundesregierung und Bundestag Gesetz und Rechtsprechung verschließen, fragen „Ehemalige Heimkinder“« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/wird-sich-der-deutsche-bundestag-und.html gelesen und studiert und auch von dort aus weiter disseminiert werden.
Der von »Heike J.« als Überbleibsel belassene Link – Beitrag (#1605673) vom 01.02.2011 – hilft da, im Erachten des Australiers Martin Mitchell, leider überhaupt nicht weiter ( da könnte man auch einfach sagen: „Wer mehr wissen will zum Thema besuche doch bitte eine Bibliothek oder recherchiere selbst DAZU im Internet.“, was natürlich genauso wenig hilfreich wäre. ).


Es wurde exakt der Text von mir herausgenommen, der sich in dem stehengelassen Link befindet einschließlich der beiden Kommentare. Wir haben das im Teambereich dokumentiert und können das jederzeit nachprüfen.

Edit: Ich habe nach Überprüfung jetzt Querverweise wieder eingestellt.
Ich hatte beim Löschen ausdrücklich darauf hingewiesen: "Falls zwischendurch etwas gelöscht wurde, was der Link nicht enthält, ist das bedauerlich, aber bei der unübersichtlichen Formatierung mit normalem Aufwand nicht zu vermeiden. "
Außerdem hatten wir dich gebeten, selbst den Volltext herauszunehmen. Nur weil du das verweigert hast, mussten wir ran.
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1611108) Verfasst am: 17.02.2011, 03:13    Titel: (RECHT!) Die Pflichten des Staates gegenüber den Heimkindern. Antworten mit Zitat

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Und der Kampf um Recht und Gesetz und Rechtsprechung geht weiter !!! --- in aller Öffentlichkeit !!! --- und international !!!

in the public domain !!! --- and internationally !!!


Der Australier Martin Mitchell hat jetzt auch noch folgendes für Euch alle aufgespürt --- zumindest für alle die, die auch etwas Englisch verstehen und sich für Recht und Gesetz und Rechtsprechung interessieren.

Ein URTEIL eines höheren US Gerichts, das hohe ENTSCHÄDIGUNGSZUSPRÜCHE beinhaltet.

Alle die, die sehr gute Englisch-Kenntnisse haben, werden sofort die uns heimgeschädigten Heimkinder betreffenden juristischen Parallelen in diesem URTEIL erkennen können und einen sehr großen Nutzen daraus ziehen können.

Der Australier Martin Mitchell schickt, daraufhin, auch schon seit gestern ( 15.02.2011 ) folgende RUNDMAIL herum, um alle Heimopfer auf dieses URTEIL aufmerksam zu machen:

bisher an 567 individuelle Empfänger


HEIMKINDER. – ZIVILVERFAHREN IN DEN US RESULTIERT IN $45 MILLIONEN ENTSCHÄDIGUNGSZUSPRUCH PRO KLÄGER.

Vier Kläger ( Einwohner aus Bosnien ) klagten gleichzeitig in ein und demselben Verfahren in den US gegen ein und den gleichen Beklagten, der sich nach Ende des Bosnienkrieges in die Vereinigten Staaten begeben und dort niedergelassen hatte und als dort ansässig von Freunden der Kläger entdeckt wurde.

Systemimmanente vergleichbare Misshandlungen und Verbrechen und mehrfache und fortdauernde Schadensverursachung begangen an und gegen Kinder und Jugendliche über Jahrzehnte hinweg – zu Friedenszeiten !!! – in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland, zwischen 1949 und 1992 --- aber auch schon zuvor, zwischen 1945 und 1949, in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands, ZU ALLEN ZEITEN unter vorsätzlicher Duldung und Pflichtverletzung und in Komplott aller Beteiligten.

Hingewiesen und aufgeführt wird JETZT HIER gleich anschließend, von dem Australier Martin Mitchell, auf ein Beispiel eines erfolgreichen Zivilverfahrens / Schadenersatzverfahrens in den Vereinigten Staaten und daraus resultierenden hohen Entschädigungszusprüchen, die den Klägern – die in diesem Falle ZUR TATZEIT DES BEKLAGTEN nicht Kinder oder Jugendliche, sondern Erwachsene waren – von dem US Gericht zugesprochen wurden ( in sehr einfacher Weise zugesprochen wurden ! ).

Die vier Kläger ( plaintiffs ), vier Männer aus Bosnien kamen aus ihrem Heimatland und klagten im Bundesstaat Georgien, in Atlanta, dem Aufenthaltort des Beklagten.

An example of a civil action in a US District Court under the provisions of the Alien Tort Claims Act --- the case was decided in 2002 in the State of Georgia and the decision follows hereunder in full.

It is all very easy to follow und to understand. There is nothing complicated about the case. It is all straight forward and without surprises and it all makes absolute good sense.

reported @ http://www.leagle.com/xmlResult.aspx?xmldoc=20021520198FSupp2d1322_11386.xml&docbase=CSLWAR2-1986-2006

place where crimes were committed | locus in quo: Bosnia-Herzegovina ( Yugoslavia ) =
Tatort / Schädigungsort: Bosnien-Herzogowinien ( Jugoslawien )

Duration of offence or offending conduct: 1992-1994 =
Tatzeit / Schädigungszeitspanne: 1992-1994

THE ACTS INFLICTING INJURY AND THE DAMAGE SUFFERED:
DIE HANDLUNGEN / DIE TATEN / DIE SCHÄDIGUNG / DIE VERLETZUNG:

torture = Folter / Quälerei

forced labor = Zwangsarbeit

cruel, inhuman or degrading treatment =
SCHWERE MISSHANDLUNGEN: entwürdigende, erniedrigende, herabsetzende, menschenunwürdige, menschenverachtende Behandlung, vorsätzlich unmenschliche Behandlung

war crimes = Kriegsverbrechen

arbitrary detention = unrechtmäßige / arbiträre Internierung / Freiheitsberaubung

crimes against humanity = Verbrechen gegen die Menschlichkeit

genocide = Genozid

liability for aiding and abetting = Haftbarkeit aufgrund von Beihilfe

assault and battery = schwere Körperverletzung

false imprisonment = Freiheitsberaubung

intentional infliction of emotional distress =
vorsätzliche Zufügung emotionaler Schmerzen / psychologische Misshandlung

conspiracy = Komplott

MEHINOVIC v. VUCKOVIC

198 F.Supp.2d 1322 (2002)

Kemal MEHINOVIC, et al., Plaintiffs, v.
Nikola VUCKOVIC, a/k/a Nikola Nikolac, Defendant.


No. CIV.A.1:98-CV-2470-M.

United States District Court, N.D. Georgia, Atlanta Division.

April 29, 2002.

As Amended May 2, 2002.

[ ……… ]

Each of the four plaintiffs was awarded

[ 1. ENTSCHÄDIGUNGSKOMPONENT: ]

Compensatory damages: $10,000,000 [ 10 Million Dollars ] plus

[ 2. ENTSCHÄDIGUNGSKOMPONENT: ]

Punitive damages: ………… $35,000,000 [ 35 Million Dollars ]

[ INSGESAMTE ENTSCHÄDIGUNGSSUMME: $45 MILLIONEN PRO KLÄGER ! ]


Hast Du schon abgestimmt ob Du den von Wiegand versprochen „Spatzen in der Hand“ akzeptieren wirst ?

Haben Sie schon abgestimmt ob Sie den von Wiegand versprochenen „Spazen in der Hand“ akzeptieren werden ?

Dieser versprochene „Spatz in der Hand“ ist noch nicht einmal „eine Laus aus dem Gefieder dieses versprochenen Spazen“, und hast Du schon mal versucht eine Laus zu fangen ?


DARUM UNBEDINGT ABSTIMMEN !!!

Allen notwendingen Details und Anweisungen zu diesen ABSTIMMUNGEN sind hier zu finden:

»Zweierlei Heimkinder-Abstimmung über den Abschlussbericht RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG und die darin enthaltenen Empfehlungen der ALMOSEN für die Opfer.« @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/01/zweierlei-heimkinder-abstimmung-uber.html
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1619181) Verfasst am: 14.03.2011, 08:56    Titel: Die Beweise der nachkriegsdeutschen Zwangsarbeit existieren! Antworten mit Zitat

.
Die Beweise der nachkriegsdeutschen Zwangsarbeit existieren !

EINGESTÄNDNIS. - Die Beweise der nachkriegsdeutschen Zwangsarbeit befinden sich in den Kirchen-Archiven !

CONCESSION / CONFESSION: Evidence of post-war forced labour within Germany can be found in the church archives !

In der Bundesrepublik Deutschland weigern sich alle Medien diese Fakten zu veröffentlichen --- sie sagen es zwar nicht eindeutig, dass sie sich weigern, sie veröffentlichen es aber einfach nicht ( Selbstzensur pur !!! ).

The media ( all relevant Media ! ) in the Federal Republic of Germany refuse to publish these facts. It is not that they say that they refuse to publish these facts, but they simply don’t publish it ( uncompromising self-censorship !!! ).


Kirchen-Magazin-Eingeständnis seitens Kirchen-Mitarbeiterin Dr. Rosemarie Kamp zu HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT im westdeutschen „Wirtschaftswunderland“.


Jetzt auch addressiert an:

die Regierenden / die Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland und alle Verantwortlichen und Mitverantwortlichen in dieser Sache
( einschließlich, u.a., die Bundeskanzlerin Angela Merkel [ CDU ]; den Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle [ FDP ]; den Finanzminister Wolfgang Schäuble [ CDU ]; die Arbeitsministerin/Sozialministerin Ursula von der Leyen [ CDU ] ); den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert [ CDU ] ).


Liebe Freunde und Unterstützer.
Liebe Heimopfer und Heimkinder-Überlebende.


BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ● Wer soll für den Schaden der Heimopfer und Missbrauchsopfer haften ? – Die Solidargemeinschaft oder der Schädiger selbst ?

Wer ist hierder Schädiger? --- Wer sind hierdie Schädiger?


In GERMANY war Zwangsarbeit sofort nach dem Zweiten Weltkrieg wieder akzeptabel und wurde weitgehend angewendet ( um die Betriebe aufrechtzuerhalten und die Wirtschaft anzukurbeln und in Schwung zu halten – denn es herrschte besonders in West-Deutschland über lange Jahre hinweg Arbeitermangel [ besonders auch Mangel an Arbeitern und Arbeiterinnen, die bereit gewesen wären für einen Hungerlohn oder sogar völlig umsonst zu arbeiten ! ] ) !!!

Nutznießer von nachkriegsdeutscher Zwangsarbeit scheffelten dabei über Jahrzehnte hinweg Milliarden-Gewinne in ihre Geldbeutel, vielfach auch noch ohne jegliche Steuern dafür zu bezahlen.

Germany arrogantly continues to deny and ignore its breach of international law pertaining to the continued use of "forced labour" in its child welfare institutions immediately after cessation of hostilities in 1945 --- and continuing in West-Germany for many decades after the war – with the churches in the forefront of this ongoing despicable practice raking in billions in profits therefrom ( between ca 1945-1985 ) !!! – and not willing even today, in 2011, to make amends for these atrocious transgressions and human rights violations back then.

Führende evangelische Kirchenmitarbeiterin / „Erzieherin“, Dr. Rosemarie Kamp, unbeabsichtigt gesteht nachkriegsdeutscheHeimkinder-Zwangsarbeit“ ein und sieht nichts verwerfliches darin.

Ich erwähne dies immer mal wieder schon über die letzten acht Jahre hinweg.
Ich weiß nicht wie oft ich noch darauf hinweisen muß bevor jemand DAVON Kenntnis nimmt – oder auch nur die deutschen Medien DAVON Kenntnis nehmen:

Schon in 1947/1948/1949 protestierte ein führender britischer Offizier offiziell gegen die Fortführung in West-Deutschland von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ ( besonders in seinem Areal im nordöstlichen Niedersachsen ! ) in einem evangelisch-lutherischen „Mädchenerziehungsheim“ in Braunschweig [ Marienstift genannt – steht nur als ein Beispiel von vielen in West-Deutschland ! ] --- und die gesamte Evangelische Kirche in Deutschland und die gesamte Innere Mission / Diakonie lehnte sich gegen seinen offiziellen Protest auf, und hielt ihren Aufstand gegen den Protest dieses führenden Offiziers der britischen Besaztungsmacht schriftlich fest ( weil diese „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in Deutschland einfach so „Gang und Gäbe“ sei und das „immer schon so gewesen“ sei ! – d.h. „Heimkinder in Deutschland waren schon immer gezwangsarbeitet worden“ und das würde auch „weiterhin so fortgeführt“ werden“ ! ).

Woher weiß ich, der Australier Martin Mitchell, das ? – Weil ich selbst solch ein Zwangsarbeiter in einer anderen evangelisch-lutherischenEinrichtungin West-Deutschland, in einem Moor in Niedersachen in den frühen 1960er Jahren war.

und

Weil im Jahre 2000, anhand von umfangreichem kirchlichen Archivmaterial, öffentlich und ganz freiwillig und lobpraisend eingehend von diesem reputablen führenden Mitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland ( EKD ) – sowohl wie ein führendes Mitglied dieserArbeitsausbeutungseinrichtungen“ – Dr. Rosemarie Kamp, persönlich, in dem Kirchen-Magazin Doppelpunkt DARÜBER berichtet wurde:

http://www.heimkinder-ueberlebende.org/70_Jahre_evangelische_und_katholische_Maedchenerziehungsheime_in_Deutschland_No01.html ( Das Original dieses umfangreichen und detailierten Artikels von Dr. Rosemarie Kamp, in dem Kirchen-Magazin Doppelpunkt aus dem Jahre 2000, ist momentan hier zu finden @ http://www.marienstift-braunschweig.de/fileadmin/daten/doppelpunkte/archiv/2003/2003_2.pdf ( 955.56 KB ) )
__________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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Beitrag(#1622562) Verfasst am: 27.03.2011, 03:44    Titel: USA: Jesuiten entschädigen Missbrauchsopfer --- anders als in der BRD Antworten mit Zitat

.
In Deutschland wollen die Jesuiten – sowohl wie die gesamte Katholische Kirche überhaupt – maximal 5.000 Euro an ihre Missbrauchsopfer zahlen. Vergleiche dies mit den Entschädigungszahlungen in den USA.

USA: Jesuiten entschädigen Missbrauchsopfer

[ etwa 236.000 € Schadenersatz pro Verbrechen !!! ]

25.03.2011 | 21:13 | (DiePresse.com)

Der katholische Jesuiten-Orden im US-Staat Oregon zahlt 500 Opfern von sexuellem Missbrauch insgesamt 118 Millionen Euro Entschädigung.

[ WEITERLESEN: Die Presse.com @ http://diepresse.com/home/panorama/religion/645016/USA_Jesuiten-entschaedigen-Missbrauchsopfer-?_vl_backlink=/home/panorama/religion/index.do ]


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 27.03.2011, 04:07, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag(#1622563) Verfasst am: 27.03.2011, 03:59    Titel: GERMANY. - Wer soll für den Schaden der Heimopfer und Missbrauchsopfer haften? Antworten mit Zitat

.
epd Nord --- Der epd - EVANGELISCHE PRESSEDIENST verkündet stolz ( 26.03.2011 ) @ http://www.epd.de/nord/nord_index_86069.html ( es ist aber durchaus möglich, dass dieser Text DORT nicht unbedingt oder nicht lange bestehen bleiben wird ):

»»» Schnelle Entschädigung für Heimkinder

Kiel (epd). Schleswig-Holsteins Landtag hat parteiübergreifend eine möglichst schnelle Entschädigung für ehemalige Heimkinder angemahnt, die zwischen den 50er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Opfer von Schlägen und Zwangsarbeit wurden. Die Finanzierung werde derzeit zwischen den Ländern abgestimmt, sagte Sozialminister Heiner Garg (FDP). Er setze auf eine "zeitnahe" Lösung.
Der beim Bundestag angesiedelte Runde Tisch hatte die Gründung eines Fonds oder einer Stiftung angeregt. Sie soll zu je einem Drittel vom Bund, von den westdeutschen Bundesländern und von den beiden großen Kirchen mit insgesamt 120 Millionen Euro ausgestattet werden. Fonds oder Stiftung sollen noch in diesem Jahr eingerichtet werden. In Schleswig-Holstein waren insbesondere die Bewohner des Heimes Glückstadt Opfer von körperlichen Übergriffen und seelischen Verletzungen. «««


Mit dieser NACHRICHT ist gemeint: Auch das vorwiegend evangelische Schleswig-Holstein wird sich bemühen so wenige wie möglich der Schleswig-Holsteiner „ehemaligen Heimkinder“, so schnell wie möglich, mit so wenig wie möglich abzuspeisen.

Sie denken da – für die, die alle notwendigenNachweise“ „erbringen können“ – an jeweils einmalig so ungefähr 666 Euro, oder vielleicht, wenn der „Antragsteller“ Glück hat noch ein paar Euro mehr, aber keinesfalls mehr als einmalig 2000 Euro bis einmalig 3000 Euro. Und das nennen sieGenugtuung“. Hallelujah. Praise the Lord. [ IRONIE ]

Gerade auch von »martini« / Martin / Martin MITCHELL gepostet in Dierk Schaefers Blog ( Samstag, 26. März 2011, um 14:18 Uhr ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/03/25/realpolitik/#comment-1189

UND GENAU DARUM HABEN WIR JA AUCH MEHRHEITLICH ABGESTIMMT DIESE „ABSPEISUNG“ ABZULEHNEN !!!


Zuletzt bearbeitet von Martin Mitchell am 27.03.2011, 13:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag(#1622564) Verfasst am: 27.03.2011, 04:23    Titel: re Heimkinder. - Appell an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun Antworten mit Zitat

.
An den Deutschen Bundestag. --- The German Parliament in Berlin.

re Heimkinder

Appell an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun: Ein Denkmal in Musik gesetzt @ http://www.youtube.com/watch?v=yopLjYjgoBg&feature=player_embedded

EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( http://heimkinderopfer.blogspot.com )
Montag, 21. März, 2011 [ Beitrag Nr. 193 ]
RESULTAT DER HEIMKINDER-ABSTIMMUNG über den Abschlussbericht »Runder Tisch Heimerziehung«: Lieber den Spatzen in der Hand als die Taube auf dem Dach?
@ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/03/resultat-der-heimkinder-abstimmung-uber.html

EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 ( http://heimkinderopfer2.blogspot.com )
Donnerstag, 24. März, 2011 [ Beitrag Nr. 48 ]
EHEMALIGE HEIMKINDER: Zwei Abstimmungen - Heimopfer lehnen Ergebnis des Runden Tisches Heimerziehung ab.
@ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/03/ehemalige-heimkinder-zwei-abstimmungen.html

Hoffentlich werdet Ihr Euch ALL DIES jetzt auch zu Herzen nehmen.

Eine Message aus Australien
von dem Australier Martin MITCHELL, Jg. 1946
ehemaliges Heimkindin denFürsorgehöllender 1960er Jahre inWestdeutschland

Diese Nachricht war unter anderem auch wie folgt adressiert:

An die Regierenden in STAAT und KIRCHE in der BRD.
An die Evangelische Kirche in Deutschland – und an die Diakonie.
An die Katholische Kirche in Deutschland – und an Caritas.
An alle politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland.
An alle individuellen Politiker in der Bundesrepublik Deutschland.
An alle Länderregierungen in der Bundesrepublik Deutschland.
An alle Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland.
An alle Bürger und Bürgerinnen in der Bundesrepublik Deutschland.
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Beitrag(#1623364) Verfasst am: 29.03.2011, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Eben in Bayern3
http://www.br-online.de/bayern3/mensch-theile-wirklich-gute-gespraeche/index.xml
Zitat:
Nach und nach findet Overfeld heraus, was die Ursache dafür war. Er ist als Heimkind aufgewachsen. Immer wieder, über Jahre, ist er als Kind und Jugendlicher geschlagen und sexuell missbraucht worden


Heute engagiert sich der als Frührentner lebende Overfeld als Vizevorsitzender im Verein ehemaliger Heimkinder, um die gemeinsam mit zahlreichen anderen Heimkindern durchlittenen Missstände öffentlich anzuprangern. Aufgrund der Verjährung können viele der Täter heute nicht mehr gerichtlich belangt werden.
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1627354) Verfasst am: 13.04.2011, 07:46    Titel: Heimerziehung in Niedersachsen 1949-1975 (Zwischenbericht) Antworten mit Zitat

.
Ehemalige Heimkinder.

Der »Zwischenbericht: "Heimerziehung in Niedersachsen 1949 - 1975"« des Forschungsprojekts der GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT GÖTTINGEN ( „im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration sowie des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur“ ) steht zur Verfügung seit dem 16.11.2010.

Dieser »Zwischenbericht: "Heimerziehung in Niedersachsen 1949 - 1975"« ist wirklich sehr wertvoll für unsere Arbeit !
Man findet den ganzen 137-seitigen Bericht jetzt als pdf-Datei hier: http://www.vehev-ns.de/media/Langfassung%20Zwischenbericht%20Heimerziehung%20Niedersachsen%201949-1975.pdf .

Was den Bericht so wertvoll macht, ist nicht unbedingt die wissenschaftliche Ausarbeitung ( darüber kann man getrost geteilter Meinung sein ), sondern die wohl kompletteste Liste aller Heime Niedersachsens, sortiert nach katholisch, evangelisch, privat, städtisch etc und mit Vermerken zu jedem der aufgeführten Heime ob diese noch bestehen, ob Aktenbestände vor Ort zu finden sind ( und/oder wo diese gegebenenfalls gefunden werden können ) und einer Kontaktperson.

Wer sich erstmal nur eben eine Übersicht aller niedersächsischen Heime verschaffen will, kann hier schauen: http://www.vehev-ns.de/pages/heimliste.php .

Übrigens sind auch die Heime aller (west-)deutschen Bundesländer auf der Homepage des „VEH e.V.“ ( über http://www.veh-ev.info//pages/landesgruppen.php ) zu finden, soweit diese uns bekannt sind. Die Listen werden ständig erweitert. Die ostdeutschen Bundesländer sind noch in Arbeit.

Wir haben ( d.h., der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ hat ) das Internet durchforstet nach Adressen der einzelnen Heime. Wo immer wir fündig wurden, haben wir den Namen des Heimes verlinkt.
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1628334) Verfasst am: 15.04.2011, 15:27    Titel: Ehemalige Heimkinder im Rheinland: zuständig Landschaftsverband Rheinland (Köln) Antworten mit Zitat

.
Ende 2010 / Anfang 2011 wurde ein 588-Seiten umfassendes BUCH herausgegeben ( dass anscheinend fast überall übersehen worden ist ), auf das ich jetzt in meimem von mir am 12.04.2011, in meinem Blog, dem EHEMALIGEN HEIMKINDER BLOG Nr. 2, getätigten Blogbeitrag betitled: »Verspätete Modernisierung – Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972 / Heimerziehung 2010 [ „Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik“ ].« aufmerksam mache.

Jeder den es interessiert und der sich genau DARÜBER informieren möchte, kann sich hier @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/04/verspatete-modernisierung-offentliche.html SCHLAU MACHEN ( DORT unbedingt runterscrollen und ALLES lesen ).

Das BUCH, um das es sich hier handelt, ist das Resultat einer 2-jährigen Studie und ist betitelt: »Verspätete Modernisierung: Öffentliche Erziehung im Rheinland - Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)« [ Gebundene Ausgabe ] [ ISBN-10: 9783837504750 ] [ ISBN-13: 978-3837504750 ].
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Martin Mitchell
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Beitrag(#1628340) Verfasst am: 15.04.2011, 15:37    Titel: MANFRED KAPPELER: Die Heimerziehung der 40er- bis 70er-Jahre Antworten mit Zitat

.
»Die Heimerziehung der 40er- bis 70er-Jahre im Spiegel der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ« – MANFRED KAPPELER, Berlin 2011.

121-seitige Studie von Prof. Dr. Manfred Kappeler in Berlin: »Die Heimerziehung der 40er- bis 70er-Jahre im Spiegel der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ --- Diskussionen - Stellungnahmen - Ausblendungen« – »Eine Studie im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ«, herausgegeben am 25. März 2011 ( mit einem » Vorwort« von »Norbert Struck, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ« ).

Eine Auswertung des gesamten zur Verfügung stehenden Archivmaterials der AGJ, vormalig AGJJ, über den angegebenen Zeitraum, bezüglich der »Bedeutung der Heimerziehung in der Arbeit der AGJ von ihrer Gründung bis 1979« ( ausschließlich von der „bundesrepublikanischen Heimerziehung“ ist hier die Rede )

@ http://kinder-undjugendpolitik.de/pdf/3-6/Studie_Heimerziehung_Endgueltige-Fassung_250311.pdf

»Um den Leserinnen und Lesern einen Einblick in die verschlungenen Wege des Diskurses über die Heimerziehung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft [ d.h. der AGJ, vormalig AGJJ ] zu ermöglichen,« hat Professor Kappeler »den Text streng chronologisch gegliedert und auf die Bildung von Schwerpunkten (z.B. Säuglings- und Kleinkinderheime/ FE und FEH/ rechtliche Grundlagen etc.) verzichtet. Es gibt also keine inhaltlichen Zwischenüberschriften. Die Kapitel sind durch die Jahreszahlen des Zeitraums von 1949 bis 1979 gekennzeichnet.«

Das weitgehende Versagen der »Heimerziehung« in der »Bundesrepublik Deutschland« »von 1949 bis 1979« von Professor Kappeler detailiert aufgeführt und dem Leser vor Augen geführt: »Die Ausblendung der Nationalsozialistischen Zeit aus der Geschichte der Jugendhilfe zugunsten des Commonsense hat meines Erachtens« [ meint Professor Kappeler ] »dazu beigetragen, dass die AGJJ ihr „Wächteramt“ bezogen auf die Heim- und Fürsorgeerziehung im Ganzen nicht wahrgenommen hat. Dass die Praxis der Heimerziehung in krassem Widerspruch zu allen Formen demokratischen Zusammenlebens stand, wird den in der AGJJ versammelten Verantwortlichen der Jugendhilfe in der Bundesrepublik nicht unbekannt geblieben sein.« [ so die Meinung von Professor Kappeler in Bezug auf den Stand der Dinge bis zum Herbst 1959 ( Seite 54 der Studie ) ]

Auf Seite 114 dieser seiner Studie, in Zusamenhang mit den Veröffentlichungen in Vorbereitung für den „6. Deutschen Jugendhilfetag“ ( 9. - 11. November 1978, in Köln ) zitiert Professor Kappeler aus dem Band „Jugendpolitik in der Krise“, wo es dazu heißt:
»„Die Hintergründe dieser Skandale zeigen, dass es in allen Fällen immer um zentrale Grundrechtseingriffe und Menschenrechtsverletzungen gegenüber den betroffenen Jugendlichen geht. Die Verantwortlichen für diese von Menschenverachtung und Ignoranz gezeichneten Unterdrückungspraktiken finden wir sowohl in den Spitzenverbänden der ‚freien’ und privaten Wohlfahrtspflege (vor allem Caritasverband / Diakonisches Werk) als auch den aufsichtsführenden Landesjugendbehörden. Die konfliktlose Zusammenarbeit zwischen den Landesjugendämtern und den großen Heimträgern ist ein System für das gemeinsame Interesse von Staat und Kirche an der Aufrechterhaltung eines Erziehungszustandes in Fürsorge-Erziehungsheimen, der die Kinder und Jugendlichen zur Unterordnung unter Hausordnungen, Anweisungen, Befehle, Verbote und Strafe zwingen will“. (Damm / Fiege 1978, Seite 153).«

Prof. Dr. Manfred Kappeler schließt diese seine Studie ( auf den Seiten 120 und 121 ) mit folgenden Worten:

»Von heute aus gesehen war der Jugendhilfetag 1978 für die Entwicklung in der Heimerziehung ein ganz entscheidendes Datum. In viel größerem Maße, als es in den ersten Wochen und Monaten nach dieser Veranstaltung von allen Beteiligten erkannt werden konnte, hat die Kritik der Heimerziehung auf dem Jugendhilfetag und die Bereitschaft der AGJ, dieser Kritik einen jugendpolitisch so wirksamen öffentlichen Raum zu geben, zu einer breiten Aufbruchstimmung vor allem bei jüngeren SozialpädagogInnen geführt, die in den 80er-Jahren engagiert und nachhaltig an weitreichenden Veränderungen der Praxis und der Theorie der Heimerziehung arbeiteten. Insofern ist die Feststellung berechtigt, dass die AGJ mit dem im Nachhinein viel bescholtenen Wagnis dieses großen offenen Jugendhilfetages Impulse freigesetzt hat, ohne die das dann folgende Jahrzehnt der Reformen kaum so weitreichende und tiefgreifende Veränderungen der Kinder- und Jugendhilfe und mit ihr der Heimerziehung gebracht hätte, wie sie im Vergleich mit dem Ausgangspunkt der Arbeit der AGJ im Jahre 1949 mit der gegen Ende des 20. Jahrhunderts erreichten Verfassung der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland deutlich werden.

Die Recherche wird beendet mit einer Stellungnahme der AGJ im „Forum“ 4/1981, die über den zeitlichen Rahmen dieser Studie hinausweist. Die AGJ forderte die Abschaffung des „Erziehungsregisters“ mit der Begründung:
„Die Verwertung der Erziehungsregistereintragungen im Jugendstrafverfahren und die dadurch bedingte Nähe zum Jugendstrafrecht haben in den Augen der Jugendhilfe eine negative Verwertungsfunktion mit sich gebracht sowie Begründungszusammenhänge geschaffen, die die an sich pädagogisch intendierten angeordneten Erziehungshilfen in ihrem Wirkungsgrad abgenutzt haben. Besonders auffallend hierfür ist, dass eintragungsfähige Erziehungshilfen wie z.B. die Fürsorgeerziehung zugunsten anderer, neuerer und nicht eintragungsfähiger Hilfen stark zurückgegangen sind. Hierbei dürfte nicht allein die häufig festzustellende Erfolglosigkeit der angeordneten Fürsorgeerziehung eine Rolle gespielt haben, sondern auch die Tatsache, dass die Anordnung selbst einen Jugendlichen bis in das Erwachsenenalter hinein aufgrund der Registrierung begleitet. Die bis zum 24. Lebensjahr dauernde Speicherung und Verwertbarkeit der Eintragungen schaffen dagegen eine neue Stigmatisierung, die sich wegen ihrer Dauer über alle sehr viel kürzeren Entwicklungsabläufe bei Kindern und Jugendlichen hinwegsetzt. Eine langjährige Verwertbarkeit vielfältiger Daten über die Erziehungssituation eine junges Menschen ist aber alles andere als eine Hilfe zur Erziehung. Die Jugendhilfepraxis benötigt eine solche Registratur nicht“.

Zuletzt sei mir noch eine persönliche Bemerkung gestattet. Ich bin 1959 mit einem „Vorpraktikum“ für die Ausbildung zum „Wohlfahrtspfleger“ in die Soziale Arbeit gegangen und habe in den 50 Jahren bis heute in der Praxis und Theorie der Jugendhilfe gearbeitet. Diese Studie zu den so widersprüchlichen Positionierungen der AGJ zur Heimerziehung während der hier untersuchten 30 Jahre ihrer Geschichte hat mir in konzentrierter Form noch einmal die Verhältnisse in der Jugendhilfe verdeutlicht, in denen ich um 1960 als junger Sozialpädagoge in der Heimerziehung meine Berufsbiographie begonnen habe und wie sehr die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland am Ende dieses Weges ihr Gesicht verändert hat. Auch wenn mir klar ist, dass das Erreichte weiter verbesserungswürdig ist, und vor allem, dass es nicht auf Dauer gesichert ist und gegen innere und äußere Bedrohungen verteidigt werden muss, ist mein Lebensgefühl heute von der Gewissheit bestimmt, dass die in dieser Studie nachgezeichneten Auseinandersetzungen, die in ihrem aktuellen Verlauf für die Beteiligten oft mit harter gegenseitiger Kritik, mit Kränkungen und Schmerzen verbunden waren, sich im Ergebnis gelohnt haben.

Dass ich diese Studie auch als Zeitzeuge geschrieben habe, wird den Leserinnen und Lesern dieses Textes nicht verborgen geblieben sein.

Ich wünsche mir, dass es eine interessante Lektüre zur Geschichte eines wichtigen Bereichs der Kinder- und Jugendhilfe war und würde mich freuen, wenn die AGJ sich entschließen könnte, diesen Text in der einen oder anderen Form zu veröffentlichen.«

... und so wurde es auch tatsächlich veröffentlicht von der »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ«.
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