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Veganer gefährden ihre Kinder
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Rene Hartmann
Säkular? Na klar!



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1369
Wohnort: Rhein-Main

Beitrag(#1702811) Verfasst am: 07.11.2011, 23:28    Titel: Veganer gefährden ihre Kinder Antworten mit Zitat

Zitat:

Vegane Ernährung kann lebensgefährlich sein. Allein in den letzten drei Jahren wurden in St. Gallen sieben unterernährte Kinder eingeliefert.

http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/26686751
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"Es kommt darauf an, zur Gruppe der Individualisten zu gehören"
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L.E.N.
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Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1702831) Verfasst am: 08.11.2011, 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

grundsätzlich ist eine gesunde vegane ernährung für kinder möglich, wenn auch sehr aufwendig. da die meisten vegan lebenden eltern sich aber unzureichend damit auskennen halte ich wenig davon die eigene ideologie auf diese weise an kinder weiterzugeben.
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Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 3541

Beitrag(#1702835) Verfasst am: 08.11.2011, 02:15    Titel: Antworten mit Zitat

Beziehst du dich auf alle Veganer, auf den Großteil der Veganer oder auf einzelne Veganer unbestimmter Menge, Rene Hartmann?
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-Brother Broadsword of Warm Humanitarianism

"In other words, the cultures have been subjected to as careless handling as if in the hands of a somewhat below par student assistant, but they have survived."
-H. W. Chalkley in Science, Vol. LXXI, No. 1843

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Norm
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Anmeldungsdatum: 12.02.2007
Beiträge: 8149

Beitrag(#1702842) Verfasst am: 08.11.2011, 02:39    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
da die meisten vegan lebenden eltern sich aber unzureichend damit auskennen

Beleg das doch bitte mal. Mein Eindruck ist, dass sehr viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen.
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Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 3541

Beitrag(#1702843) Verfasst am: 08.11.2011, 02:42    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
da die meisten vegan lebenden eltern sich aber unzureichend damit auskennen

Beleg das doch bitte mal. Mein Eindruck ist, dass sehr viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen.


Ich kenn bisher nur solche, die sich ziemlich damit beschäftigt haben. Aber meine persönlichen Erfahrungen sind natürlich nur eingeschränkt interessant. Belege würden mich auch interessieren.
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Norm
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Beiträge: 8149

Beitrag(#1702846) Verfasst am: 08.11.2011, 03:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es auch überhaupt nicht konstruktiv, wenn solche tragischen Fälle genutzt werden um den Veganismus mal wieder als schwarzes Schaf hinzustellen und pauschal auszubuhen, verbunden mit der Aufforderung ethische Vorstellungen mal einfach so aufzugeben und ja nicht an die Kinder weiterzugeben. Es ist erforderlich, dass Veganer und ihre Kinder Ärzte haben, die die Lebensformnicht verteufeln, sondern ihnen konstruktiv mit den richtigen Tests und sinnvollen und realistischen Empfehlungen zur Seite stehen. Vitamin B12 kann z.B. problemlos durch Ergänzungspräperate zugeführt werden, allerdings ist nicht jede angepriesene Form das auszugleichen unumstritten. Infos darüber die über den Verdacht erhaben sind Pro-oder Antivegan zu sein, sind soweit ich weiß kaum zu bekommen. Veganern und Vegetariern wird es sehr erschwert sich als Ernährungsberater ausbilden zu lassen. Ärzte sind oft unzureichend informiert, Tests oft Standard und unzureichen darauf ausgerichtet die speziellen Gefahren abzuchecken. Wenn Veganer dann noch Angst haben müssen, dass ihnen von Ärzten und Jugendämtern enorme Vorurteile entgegenschlagen, macht es das nur schwieriger mit fachlicher Hilfe zu einer vernünftigen Lösung zu kommen, mit der alle leben können. Das wäre dann z.B. Veganern und besonders auch ihre Kindern die Möglichkeit geben sich durch im Thema kompetenten Ernährungsberater beraten zu lassen, regelmäßig die wichtigen Werte zu checken und anhand wissenschaftlicher Kenntnisse sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen und nicht vorschnell zu fordern die Lebensform umzuwerfen.
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Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
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Beitrag(#1702848) Verfasst am: 08.11.2011, 03:39    Titel: Antworten mit Zitat

Aber es geht doch um den Schutz von Kindern.
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fwo
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Beitrag(#1702849) Verfasst am: 08.11.2011, 03:56    Titel: Antworten mit Zitat

Dissonanz hat folgendes geschrieben:
Beziehst du dich auf alle Veganer, auf den Großteil der Veganer oder auf einzelne Veganer unbestimmter Menge, Rene Hartmann?

Rene bezieht sich auf gar nichts. Er zitiert die Überschrift eines Artikels, in dem ein Oberarzt der Neuropädiatrie im Ostschweizer Kinderspital davon berichtet, dass ihm mehrfach unterernährte Veganerkinder untergekommen sind, und die Vermutung äußert, dass das wahrscheinlich öfter passiert, als er es selbst erlebt.

Das steht übrigens in keinem Widerspruch dazu, dass "viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen". Allerdings scheint ihre Beschäftigung mit den besonderen Ernährungsbedüfnissen von Kindern nicht ganz so ausführlich zu sein. zwinkern

Es ist bei derartigen Fragen manchmal auch hilfreich, dem angebotenen Link zu folgen.

fwo
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Dissonanz
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Beitrag(#1702850) Verfasst am: 08.11.2011, 04:17    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hätte ich Anführungszeichen oder 20 Minuten: Bla praktischer gefunden, um das klar zu machen. Hab den Eindruck bekommen, dass er das erstmal so übernimmt. (Was nicht heißt, dass ich es ausschließen würde, dass er das nicht so meinte und einfach nur drauf hinweisen wollte, dass es diesen Artikel gibt.)




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fwo
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1702851) Verfasst am: 08.11.2011, 04:28    Titel: Antworten mit Zitat

Dissonanz hat folgendes geschrieben:
Dann hätte ich Anführungszeichen oder 20 Minuten: Bla praktischer gefunden, um das klar zu machen. Hab den Eindruck bekommen, dass er das erstmal so übernimmt. (Was nicht heißt, dass ich es ausschließen würde, dass er das nicht so meinte und einfach nur drauf hinweisen wollte, dass es diesen Artikel gibt.)....

Anführungszeichen? Der Satz ist als Zitat gesetzt, das steht nicht nur drüber, da ist auch ein Kasten drumrum.

Norm hat folgendes geschrieben:
....Es ist erforderlich, dass Veganer und ihre Kinder Ärzte haben, die die Lebensformnicht verteufeln, sondern ihnen konstruktiv mit den richtigen Tests und sinnvollen und realistischen Empfehlungen zur Seite stehen. ....

Aus Sicht der Gesellschaft, die die Ausbildung der Mediziner finanziert würde ich die Prioritäten etwas anders setzen:

Es ist erforderlich, dass Leute ihre sektiererischen Diätvorstellungen erst dann an ihren Kindern ausprobieren, wenn sie sicher sind, das auch selbst verantworten zu können. Wenn sie einen Arzt finden, der sie dabei unterstützt, ist das schön für sie, aber eine Forderung nach diesen Ärzten halte ich für etwas überzogen.

Auch die nicht klassisch religiös begründete Ethik ist offensichtlich breit gefächert und wo der Eine das Verhalten des Anderen für Sünde hält, da hält der andere dieses Urteil des Einen für eine religiöse Marotte - wenn es denn eine Ethik sein sollte, ist es jedenfalls nicht seine.

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Beiträge: 3541

Beitrag(#1702853) Verfasst am: 08.11.2011, 04:44    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Dissonanz hat folgendes geschrieben:
Dann hätte ich Anführungszeichen oder 20 Minuten: Bla praktischer gefunden, um das klar zu machen. Hab den Eindruck bekommen, dass er das erstmal so übernimmt. (Was nicht heißt, dass ich es ausschließen würde, dass er das nicht so meinte und einfach nur drauf hinweisen wollte, dass es diesen Artikel gibt.)....

Anführungszeichen? Der Satz ist als Zitat gesetzt, das steht nicht nur drüber, da ist auch ein Kasten drumrum.


Ich meinte die Überschrift.
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Beitrag(#1702855) Verfasst am: 08.11.2011, 05:02    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Das steht übrigens in keinem Widerspruch dazu, dass "viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen". Allerdings scheint ihre Beschäftigung mit den besonderen Ernährungsbedüfnissen von Kindern nicht ganz so ausführlich zu sein. zwinkern

Schon wieder so ein Pauschalurteil ohne Grundlage. Ich meinte übrigens nicht nur die Beschäftigung mit tierischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen, sondern durchaus die gesundheitlichen Aspekte. Und ich habe auch den Eindruck, dass viele sich wenn es um Kinder geht da nochmal zusätzlich Gedanken machen und informieren.
fwo hat folgendes geschrieben:

sektiererischen Diätvorstellungen
fwo

Alles klar, sorry, aber in meinen Augen disqualifiziert dich das für eine ernsthafte Diskussion.
Mir ist übrigens auch nicht wichtig, dass jeder einfache Arzt sich gut mit dem Thema auskennt. Wenn auf Ernährung spezialisierte Ärzte Ahnung haben und die uninformierten Ärzte dann nicht mit mangelndem Wissen die Expertenrolle übernehmen sondern die Zuständigkeiten auch entsprechend gehandhabt werden, ist das für mich schon völlig in Ordnung. Das Gesundheitssystem sollte schon damit umzugehen in der Lage sein, dass nicht alle Menschen ein gleiches Standardleben führen, sondern die Arten der Lebensführung und damit die Bedürfnisse auf gesundheitliche Vorsorge und Behandlung individuell verschieden sind.
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 3541

Beitrag(#1702856) Verfasst am: 08.11.2011, 05:09    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
die uninformierten Ärzte dann nicht mit mangelndem Wissen die Expertenrolle übernehmen sondern die Zuständigkeiten auch entsprechend gehandhabt werden


Deprimiert

Das ist mal wieder so ein Thema.
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1702857) Verfasst am: 08.11.2011, 05:19    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Das steht übrigens in keinem Widerspruch dazu, dass "viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen". Allerdings scheint ihre Beschäftigung mit den besonderen Ernährungsbedüfnissen von Kindern nicht ganz so ausführlich zu sein. zwinkern

Schon wieder so ein Pauschalurteil ohne Grundlage. ....

Ich halte ein +- regelmäßiges Auftauchen unterernährter Veganerkinder, wie in dem Artikel dargestellt, für eine hinreichende Grundlage meiner Formulierung. Oder gehst Du davon aus, dass die absichtlich so knapp gehalten werden? Geschockt

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Beitrag(#1702858) Verfasst am: 08.11.2011, 05:27    Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens finde ich es schade, dass der Artikel kaum verwertbare Informationen liefert. Unterernährung und die Gefahr eines Vitamin B12 Mangels, leider wird da im Artikel nicht differnenziert, so dass garnicht klar wird, was bei diesen Kindern nun das Problem ist. Wurden die Kinder ins Krankenhaus eingeliefert, weil sie zu wenige Kalorien zu sich nehmen (Unterernährung), oder weil sie Magelerscheinungen bzw. Folgeerkrankungen durch Mangel haben oder solche vermutet werden. Lag nur bei einem Kind Lebensgefahr vor, wie war der Zustand der anderen Kinder? Lag es bei dem einen Kind ausschließlich an der veganen Ernährung, veganer ungesunder Ernährung oder der Ernährungsform verbunden mit anderen Umständen/ Ursachen?
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Anmeldungsdatum: 12.02.2007
Beiträge: 8149

Beitrag(#1702859) Verfasst am: 08.11.2011, 05:38    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Norm hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Das steht übrigens in keinem Widerspruch dazu, dass "viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen". Allerdings scheint ihre Beschäftigung mit den besonderen Ernährungsbedüfnissen von Kindern nicht ganz so ausführlich zu sein. zwinkern

Schon wieder so ein Pauschalurteil ohne Grundlage. ....

Ich halte ein +- regelmäßiges Auftauchen unterernährter Veganerkinder, wie in dem Artikel dargestellt, für eine hinreichende Grundlage meiner Formulierung. Oder gehst Du davon aus, dass die absichtlich so knapp gehalten werden? Geschockt

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6 Kinder, darunter womöglich Geschwister, hälts du ja hoffentlich nicht für repräsentativ? Dazu wie wenig aussagekräftig die übrigen Informationen aus dem Artikel sind, habe ich ja eben schon etwas geschrieben.
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Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 3541

Beitrag(#1702860) Verfasst am: 08.11.2011, 05:53    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Norm hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Das steht übrigens in keinem Widerspruch dazu, dass "viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen". Allerdings scheint ihre Beschäftigung mit den besonderen Ernährungsbedüfnissen von Kindern nicht ganz so ausführlich zu sein. zwinkern

Schon wieder so ein Pauschalurteil ohne Grundlage. ....

Ich halte ein +- regelmäßiges Auftauchen unterernährter Veganerkinder, wie in dem Artikel dargestellt, für eine hinreichende Grundlage meiner Formulierung. Oder gehst Du davon aus, dass die absichtlich so knapp gehalten werden? Geschockt

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(Unterernährte Veganerkinder/Veganer(-kinder))/(Unterernährte Nicht-Veganerkinder/Nicht-Veganer(-kinder))?
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L.E.N.
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Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1702868) Verfasst am: 08.11.2011, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
da die meisten vegan lebenden eltern sich aber unzureichend damit auskennen

Beleg das doch bitte mal. Mein Eindruck ist, dass sehr viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen.


möglich und sicherlich kennst du andere veganer als ich. sich ausführlich zu informieren kann außerdem immer noch unzureichend sein, speziell wenn es um die ernährung von säuglingen oder kindern geht.
wenn ein vegan lebender mich z.b. fragt, ob er auch ohne bestimmte B12 präparate ausreichend versorgt ist zeigt mir das er da noch unsicher ist weil ich auch nur weiß(?), dass bestimmte sojaprodukte und algen(?) pflanzliche quellen für einige formen von vitamin B12 sind.
natürlich ist es keine gute idee vegan zu leben, ohne sich ausreichend und umfassend zu informieren, aber ich erlebe es leider immer wieder. ("ich esse schon seit eineinhalb jahren keine tierleichen mehr, das hat mir nicht geschadet - im gegenteil!")
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Anmeldungsdatum: 12.02.2007
Beiträge: 8149

Beitrag(#1702872) Verfasst am: 08.11.2011, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Norm hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
da die meisten vegan lebenden eltern sich aber unzureichend damit auskennen

Beleg das doch bitte mal. Mein Eindruck ist, dass sehr viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen.


möglich und sicherlich kennst du andere veganer als ich. sich ausführlich zu informieren kann außerdem immer noch unzureichend sein, speziell wenn es um die ernährung von säuglingen oder kindern geht.
wenn ein vegan lebender mich z.b. fragt, ob er auch ohne bestimmte B12 präparate ausreichend versorgt ist zeigt mir das er da noch unsicher ist weil ich auch nur weiß(?), dass bestimmte sojaprodukte und algen(?) pflanzliche quellen für einige formen von vitamin B12 sind.
natürlich ist es keine gute idee vegan zu leben, ohne sich ausreichend und umfassend zu informieren, aber ich erlebe es leider immer wieder. ("ich esse schon seit eineinhalb jahren keine tierleichen mehr, das hat mir nicht geschadet - im gegenteil!")

Warum fragt der vegan lebende denn dich nach der Vitamin B12 Versorgung? Bei den Algen ist umstritten ob das Vitamin B12 für den Körper verwertbar ist, es steht zur Debatte ob der Stoff nur ähnlich ist. In Tempeh ist Vitami B12 zum Teil enthalten, aber da es ein bakteriellers Produkt ist, vor allem dann, wenn die Hygienebedingungen bei der Herstellungen nicht sehr gut sind, also bei dem Tempeh aus dem deutschen Bioladen eher nicht der Fall. Bei anderen Sojaprodukten wird Vitamin B12 zugesetzt. Für gewöhnlich haben Menschen Vitamin B12-Speicher, die über ein paar Jahre ausreichen, es ist also schlimm, wenn die Informationen nach und nach gesammelt werden und jemand sich nicht von Anfang an perfekt auskennt. Da Vitamin B12 ein bakterielles Produkt ist, kann auch schon etwas davon aufgenommen werden wenn ungewasches Ost und Gemüse oder Sprossen gegessen werden. Wie du siehst ist die Frage wann genug Vitamin B12 aufgenommen wird, also nicht einfach zu beantworten undUnsicherheit heißt ja nicht, dass die Person sich riskant verhält. Ich bin mir übrigens sicher, du führst auch nicht Buch, ob du den täglichen Tagesbedarf jedes Vitamins deckst. Es gibt also meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten mit diesem Wissen als Erwachsener vernünftig umzugehen. Entweder spätestens wenn mensch schon längere Zeit vegan lebt zusätzlich Vitamin B12-Präperate nehmen, oder sich regelmäßig darauf untersuchen lassen ob die Versorgung gewährleistet ist. Da Kinder noch keinen Speicher haben, finde ich es besonders wichtig die Ersatzpräperate zu geben oder zu schauen, ob der Sojamilchkonsum den Bedarf schon deckt, wenn das da deklariert ist. Ich habe keine Informationen über Muttermilch, ich könnte mir vorstellen dass das auch eine mögliche Quelle ist, die in Betracht gezogen werden kann. Mensch sollte da eben besonders bei Kindern auf Nummer sicher gehen. Das ist aber durchaus mit der veganen Lebensweise vereinbar.
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Misterfritz
mini - mal



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Beitrag(#1702875) Verfasst am: 08.11.2011, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

was mich bei dieser diskussion irritiert ist, dass vegane eltern, die ihre kinder vegan ernähren, verteidigt werden.
christen, die ihre kinder im säuglingsalter taufen lassen und von kindesbeinen indoktrinieren, wirft man aber vor, dass sie ihren kindern keine entscheidungsmöglichkeit geben, so dass diese sich ggf. halt mit volljährigkeit selbst taufen lassen, wenn sie es dann wollen.
veganer, die ihren kindern auch keine wahlmöglichkeit geben, werden aber verteidigt. warum diese zwei maßstäbe?
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Arno Gebauer
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Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 681

Beitrag(#1702881) Verfasst am: 08.11.2011, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das Wahnsinnsprinzip der Welt, deren lebende Wesen nur dadurch existieren,
dass sie einander auffressen, läßt seit Anbeginn der Zeit alle Lebewesen leiden!

Zu den Lebewesen zählen Pflanzen zund Tiere!

Von Sand und Steine können wir nicht leben!

Das einzige Nahrungsmittel aus dem anorganischen Bereich, welches
wir benötigen, ist Wasser!

Für den Verzehr müssen Pflanzen und Tiere getötet werden!
Würden wir die Pflanzen und Tiere vor dem Verzehr nicht töten,
würden sie sich wehren und damit die Nahrungsaufnahme verhindern.

Also, wir können uns aus der großen Palette der Pflanzen und Tiere unsere
Lebensmittel frei aussuchen.
Man kann also nur von Pflanzen leben, aber nicht nur von Fleisch allein,
weil dann dem Körper die Ballaststoffe fehlen würden - es sei denn, man würde
den Tier-Darminhalt roh mitessen.

Wir brauchen zum Leben eine lebendige Nahrung!

Die Ernährung der Veganer ist also weder falsch oder gut,
weder ungesund noch einseitig.

Viele Grüße
Arno
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Trennung von Staat und Kirche !
Die geistigen Brandstifter des Holocausts waren die Kirchen! Sie haben viele Jahrhunderte lang gegen die Juden gehetzt!
Nie mehr Zeit und Geld für reiche Kirchen!!!!
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fwo
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Beiträge: 21266
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1702885) Verfasst am: 08.11.2011, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
.....
6 Kinder, darunter womöglich Geschwister, hälts du ja hoffentlich nicht für repräsentativ? Dazu wie wenig aussagekräftig die übrigen Informationen aus dem Artikel sind, habe ich ja eben schon etwas geschrieben.

Dissonanz hat folgendes geschrieben:
.....
(Unterernährte Veganerkinder/Veganer(-kinder))/(Unterernährte Nicht-Veganerkinder/Nicht-Veganer(-kinder))?

Nochmal zum Vorgang:
Da ist ein Kinderarzt einer Schweizer Klinik, dem auffällt, dass da regelmäßig Kinder aus einem bestimmten religiösen Umfeld mit besonderen Diätvorschriften stark unterernährt oder fehlernährt bei ihm auf den Tisch kommen, der holt sich einen Reporter und die machen da eine Meldung draus. Mit einer passenden Überschrift und einer journalistisch überhöhten Schlagzeile. Das ist ein absolut normaler Vorgang.

Und was kommt da als Antwort? Das ist gemein gegenüber der Sekte. Nicht: Das ist gemein gegenüber den Kindern?
Oder dieser Vergleich: (Unterernährte Veganerkinder/Veganer(-kinder))/(Unterernährte Nicht-Veganerkinder/Nicht-Veganer(-kinder))? Können wir natürlich machen, allerdings sollten wir in Betracht ziehen, dass diese Kinder in dem einem Fall bewusst diesem Risiko der Unterernährung ausgesetzt wurden, nicht aus Armut, nicht wegen psychischer Verwahrlosung (wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich diesen Topf beanspruchen).

Norm hat folgendes geschrieben:
....Ich bin mir übrigens sicher, du führst auch nicht Buch, ob du den täglichen Tagesbedarf jedes Vitamins deckst.....

Vielleicht muss ich das auch nicht, wenn ich mich in einer Ernährungstradition befinde, die sich seit Jahrtausenden bewährt, an die wir angepasst sind, die man als im biologischen Sinne artgerecht bezeichnen kann?

Wer einfach mit dieser Tradition bricht, macht Menschenversuche. Wenn ein volljähriger Mensch das mit sich veranstaltet, ist das sein Bier, wenn er das mit Kindern veranstaltet, die sich nicht wehren können, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Und wenn das dazu führt, dass ein Kinderarzt Häufungen an Fehlernärungen bemerkt - der bekommt mit Sicherheit nur die schlimmsten Fälle zu sehen und von denen nicht alle und das bei einerm wie-hohen? Anteil an Veganern inder Schweiz - dann scheint mir das schon ein Problem, auf das aufmerksam gemacht werden muss. Vor allem, wenn es so leicht abzustellen ist. (Nur so zur Erinnerung : Ein für mich prinzipell vergleichbarer Fall, allerdings nicht religiös, sondern wirtschaftlich begründet, hat mal zu folgender Schlagzeile geführt: Nestle tötet Kinder. Und diese Schlagzeile hatte trotz eines immensen Schutzes von Wirtschaftinteressen durch unserer Gesetze auch vor Gerichten Bestand.)

Wenn ich mir diese Reaktionen ansehe, komme ich mir vor, wie bei meiner Mutter, wenn ich einen abfällige Bemerkung über Nonnen gemacht hatte: Sie selbst war gläubig, aber diese Nonnen waren so gläubig, dass sie dafür "verzichtet hatten". Die waren also heilig.

fwo
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Beitrag(#1702898) Verfasst am: 08.11.2011, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Norm hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
da die meisten vegan lebenden eltern sich aber unzureichend damit auskennen

Beleg das doch bitte mal. Mein Eindruck ist, dass sehr viele Veganer sich ausführlich mit Ernährung beschäftigen.


möglich und sicherlich kennst du andere veganer als ich. sich ausführlich zu informieren kann außerdem immer noch unzureichend sein, speziell wenn es um die ernährung von säuglingen oder kindern geht.
wenn ein vegan lebender mich z.b. fragt, ob er auch ohne bestimmte B12 präparate ausreichend versorgt ist zeigt mir das er da noch unsicher ist weil ich auch nur weiß(?), dass bestimmte sojaprodukte und algen(?) pflanzliche quellen für einige formen von vitamin B12 sind.
natürlich ist es keine gute idee vegan zu leben, ohne sich ausreichend und umfassend zu informieren, aber ich erlebe es leider immer wieder. ("ich esse schon seit eineinhalb jahren keine tierleichen mehr, das hat mir nicht geschadet - im gegenteil!")


Warum fragt der vegan lebende denn dich nach der Vitamin B12 Versorgung?
er hatte offenbar das gefühl ich könnte das wissen.

Zitat:
Bei den Algen ist umstritten ob das Vitamin B12 für den Körper verwertbar ist, es steht zur Debatte ob der Stoff nur ähnlich ist. In Tempeh ist Vitami B12 zum Teil enthalten, aber da es ein bakteriellers Produkt ist, vor allem dann, wenn die Hygienebedingungen bei der Herstellungen nicht sehr gut sind, also bei dem Tempeh aus dem deutschen Bioladen eher nicht der Fall. Bei anderen Sojaprodukten wird Vitamin B12 zugesetzt. Für gewöhnlich haben Menschen Vitamin B12-Speicher, die über ein paar Jahre ausreichen, es ist also schlimm, wenn die Informationen nach und nach gesammelt werden und jemand sich nicht von Anfang an perfekt auskennt. Da Vitamin B12 ein bakterielles Produkt ist, kann auch schon etwas davon aufgenommen werden wenn ungewasches Ost und Gemüse oder Sprossen gegessen werden. Wie du siehst ist die Frage wann genug Vitamin B12 aufgenommen wird, also nicht einfach zu beantworten undUnsicherheit heißt ja nicht, dass die Person sich riskant verhält. Ich bin mir übrigens sicher, du führst auch nicht Buch, ob du den täglichen Tagesbedarf jedes Vitamins deckst. Es gibt also meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten mit diesem Wissen als Erwachsener vernünftig umzugehen. Entweder spätestens wenn mensch schon längere Zeit vegan lebt zusätzlich Vitamin B12-Präperate nehmen, oder sich regelmäßig darauf untersuchen lassen ob die Versorgung gewährleistet ist. Da Kinder noch keinen Speicher haben, finde ich es besonders wichtig die Ersatzpräperate zu geben oder zu schauen, ob der Sojamilchkonsum den Bedarf schon deckt, wenn das da deklariert ist. Ich habe keine Informationen über Muttermilch, ich könnte mir vorstellen dass das auch eine mögliche Quelle ist, die in Betracht gezogen werden kann. Mensch sollte da eben besonders bei Kindern auf Nummer sicher gehen. Das ist aber durchaus mit der veganen Lebensweise vereinbar.


ob "auf nummer sicher gehen" und sich vegan zu ernähren vereinbar ist, ist doch gar nicht strittig. aber einfach davon auszugehen, dass vegan lebende sich aufgrund ihrer ethischen entscheidung selbsverständlich auch umfassend informieren und entsprechend handeln ist es eben schon. dazu kommt, dass noch nicht mal ausreichend erforscht ist, ob ohne künstlich hergestellte präparate, also mit rein pflanzlichen produkten eine zuverlässige versorgung mit bioaktivem B12 möglich ist (deren B12 gehalt nicht auf verunreinigung mit exkrementen beruht!). auch die muttermilch ist abhängig vom B12 speicher der stillenden eine quelle, doch für alle gilt:
verlässt man sich ab ernährungsumstellung auf vegan allein auf seinen speicher, weil man nahrungsmittelzusätze aus welchen gründen auch immer für schädlich hält und einige jahre keine verschlechterung des gesundheitszustandes bemerkt kann das negativ sein und im falle von kindern ein fataler fall von verantwortungslosigkeit!

das es verantwortungslosigkeit im bereich ernährung in anderer weise auch bei nicht-vegan lebenden menschen gibt und dies hier nicht thema ist, ist übrigens kein zeichen dafür, dass veganismus hier (von mir) schlecht geredet werden soll - bloß für den fall, dass dies so rüber kam.
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Zuletzt bearbeitet von L.E.N. am 08.11.2011, 12:29, insgesamt einmal bearbeitet
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L.E.N.
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Beitrag(#1702900) Verfasst am: 08.11.2011, 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Misterfritz hat folgendes geschrieben:
was mich bei dieser diskussion irritiert ist, dass vegane eltern, die ihre kinder vegan ernähren, verteidigt werden.
christen, die ihre kinder im säuglingsalter taufen lassen und von kindesbeinen indoktrinieren, wirft man aber vor, dass sie ihren kindern keine entscheidungsmöglichkeit geben, so dass diese sich ggf. halt mit volljährigkeit selbst taufen lassen, wenn sie es dann wollen.
veganer, die ihren kindern auch keine wahlmöglichkeit geben, werden aber verteidigt. warum diese zwei maßstäbe?


naja, man kann die absurd hohe menge an fleisch und süßigkeiten die kinder heute essen ebenso als form der "ernährungsindoktrinierung" ansehen. insofern finde ich den verantwortungsvollen umgang mit eigenen ernährungsgewohnheiten bezogen auf (eigene) kinder nicht verwerflich. klar wäre es besser, kindern von der palette an ernährungsmöglichkeiten soviel wie möglich anzubieten und dazu gehört mE auch fleisch, aber das bekommen sie später immer noch mit und können es dann nachholen.
vergleichen mit der indoktrinierung von glaubenssystemen ist jedenfalls verantwortungsvoll vegan aufzuwachsen kein ding.
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caballito
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Beitrag(#1702906) Verfasst am: 08.11.2011, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:

fwo hat folgendes geschrieben:

sektiererischen Diätvorstellungen
fwo

Alles klar, sorry, aber in meinen Augen disqualifiziert dich das für eine ernsthafte Diskussion.

Wieso? Weil er die religiösen Gefühle der Sekte nicht ernst genug nimmt?
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fwo
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Beitrag(#1702907) Verfasst am: 08.11.2011, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
....
vergleichen mit der indoktrinierung von glaubenssystemen ist jedenfalls verantwortungsvoll vegan aufzuwachsen kein ding.

Am Kopf kratzen Und warum meinst Du jetzt, es handele sich dabei nicht um ein Glaubenssystem?

fwo
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caballito
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Beitrag(#1702908) Verfasst am: 08.11.2011, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
und dazu gehört mE auch fleisch, aber das bekommen sie später immer noch mit und können es dann nachholen.

Sie können ja später aus der Kirche austreten ...

Du weißt aber schon, dass der Geschmack in der Kindheit geprägt wird? Dass man sich vor Dingen womöglich ekelt, die man als Kind nicht kennengelernt hat?
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jdf
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Beitrag(#1702911) Verfasst am: 08.11.2011, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Auch ich lehne eine vegane Zwangsernährung von Schutzbefohlenen ab.

Die Deutsche Kinderhilfe zum Thema:

wiki hat folgendes geschrieben:
Die „Deutsche Kinderhilfe“ bewertet es nicht als „Frage des individuellen Lebensstils oder eine Ausprägung des verfassungsrechtlich gewährleisteten Erziehungsrechts“, wenn Erziehungsberechtigte es zulassen, dass Minderjährige adipös werden. „Eltern, die zulassen, dass ein 10-Jähriger schon 100 kg oder mehr wiegt, misshandeln nach bestehender Rechtslage ihr Kind! Nur wenn wir dies akzeptieren, gibt es eine Chance, im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam mit den Familien präventiv gegenzusteuern und frühzeitig auch verhaltensändernd einzugreifen.“[2] Der Staat müsse das Recht erhalten, Eltern adipöser Kinder zur Teilnahme an Ernährungskursen zu verpflichten und die Nichtteilnahme zu sanktionieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung

Ich bin mir nicht sicher ob sogar das hier bei besonderen gesundheitlichen Schädigungen zutrifft:
Zitat:
Der Tatbestand einer Misshandlung von Schutzbefohlenen nach § 225 StGB liegt vor bei:
Quälen: Zufügen länger dauernder oder sich wiederholender Schmerzen oder Leiden körperlicher oder seelischer Art (BGHSt 41, 113)
Misshandeln: Rohem (d.h. besonders gefühlloses und erhebliches) Misshandeln (BGHSt 25, 277)
Vernachlässigen: Gesundheitsschädigung aus böswilligen, d.h. aus besonders verwerflichen, selbstsüchtigen Gründen (etwa Hass, Bosheit, Geiz, rücksichtsloser Egoismus) (BGHSt 3, 20)

http://de.wikipedia.org/wiki/Misshandlung_von_Schutzbefohlenen

Im übrigen sind Kinder durchaus schon in frühen Jahren dazu in der Lage, sich selbständig und aus eigenem Antrieb zumindest für eine vegetarische Lebensweise zu entscheiden. In meinem Umfeld haben sich dazu allein drei Kinder, deren Eltern sich normal mitteleuropäisch ernähren, mit 5, 7 bzw. 8 Jahren dazu entschieden. Zwei davon ernähren sich immer noch vegetarisch.
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Norm
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Beitrag(#1702912) Verfasst am: 08.11.2011, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

caballito hat folgendes geschrieben:
Norm hat folgendes geschrieben:

fwo hat folgendes geschrieben:

sektiererischen Diätvorstellungen
fwo

Alles klar, sorry, aber in meinen Augen disqualifiziert dich das für eine ernsthafte Diskussion.

Wieso? Weil er die religiösen Gefühle der Sekte nicht ernst genug nimmt?

Weil die Gleichsetzung mit einer Sekte bzw. Religion im FGH ein leicht durchschaubarer Diffamierungsversuch ist, echt niedriges Niveau. Auf der Ebene lässt sich keine gute Diskussion führen, das sorgt nur für aufgeheizte Stimmung. Muss das denn sein? Wer gute Argumente hat, hat das doch nicht nötig.
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Dissonanz
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Beiträge: 3541

Beitrag(#1702914) Verfasst am: 08.11.2011, 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Auch ich lehne eine vegane Zwangsernährung von Schutzbefohlenen ab.

Die Deutsche Kinderhilfe zum Thema:

wiki hat folgendes geschrieben:
Die „Deutsche Kinderhilfe“ bewertet es nicht als „Frage des individuellen Lebensstils oder eine Ausprägung des verfassungsrechtlich gewährleisteten Erziehungsrechts“, wenn Erziehungsberechtigte es zulassen, dass Minderjährige adipös werden. „Eltern, die zulassen, dass ein 10-Jähriger schon 100 kg oder mehr wiegt, misshandeln nach bestehender Rechtslage ihr Kind! Nur wenn wir dies akzeptieren, gibt es eine Chance, im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam mit den Familien präventiv gegenzusteuern und frühzeitig auch verhaltensändernd einzugreifen.“[2] Der Staat müsse das Recht erhalten, Eltern adipöser Kinder zur Teilnahme an Ernährungskursen zu verpflichten und die Nichtteilnahme zu sanktionieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung

Ich bin mir nicht sicher ob sogar das hier bei besonderen gesundheitlichen Schädigungen zutrifft:
Zitat:
Der Tatbestand einer Misshandlung von Schutzbefohlenen nach § 225 StGB liegt vor bei:
Quälen: Zufügen länger dauernder oder sich wiederholender Schmerzen oder Leiden körperlicher oder seelischer Art (BGHSt 41, 113)
Misshandeln: Rohem (d.h. besonders gefühlloses und erhebliches) Misshandeln (BGHSt 25, 277)
Vernachlässigen: Gesundheitsschädigung aus böswilligen, d.h. aus besonders verwerflichen, selbstsüchtigen Gründen (etwa Hass, Bosheit, Geiz, rücksichtsloser Egoismus) (BGHSt 3, 20)

http://de.wikipedia.org/wiki/Misshandlung_von_Schutzbefohlenen

Im übrigen sind Kinder durchaus schon in frühen Jahren dazu in der Lage, sich selbständig und aus eigenem Antrieb zumindest für eine vegetarische Lebensweise zu entscheiden. In meinem Umfeld haben sich dazu allein drei Kinder, deren Eltern sich normal mitteleuropäisch ernähren, mit 5, 7 bzw. 8 Jahren dazu entschieden. Zwei davon ernähren sich immer noch vegetarisch.


Da steht nirgendwo was von Veganismus.

Oder setzt du einfach mal als Axiom, dass eine gesunde vegane Ernährung nicht möglich ist?
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-Brother Broadsword of Warm Humanitarianism

"In other words, the cultures have been subjected to as careless handling as if in the hands of a somewhat below par student assistant, but they have survived."
-H. W. Chalkley in Science, Vol. LXXI, No. 1843

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