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Limburger Bischof besucht indische Slums mit 1.Klasse-Flug
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#1775740) Verfasst am: 19.08.2012, 23:36    Titel: Limburger Bischof besucht indische Slums mit 1.Klasse-Flug Antworten mit Zitat

Auch auf die Gefahr hin, kleinlich zu sein, ob der grassierenden Verschwendungssucht in der großen Politik, hier ein kleiner Fall aus dem beschaulichen Limburg in Hessen. Betrifft dummerweise einen Bischof...

http://www.spiegel.de/panorama/limburger-bischof-flog-first-class-nach-indien-a-850876.html

Zitat:
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen. Sowohl auf dem Hin- wie auf dem Rückflug saßen Tebartz-van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar auf Premium-Plätzen. Sie hätten mit ihrer Reise nach Bangalore und Umgebung unter anderem Kindern helfen wollen, "die in Steinbrüchen tätig sind", teilte der Bischof dem SPIEGEL mit. Ticketpreis und Meilenupgrade für Hin- und Rückflug entsprechen einem Wert von rund 7000 Euro pro Person.

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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#1775744) Verfasst am: 20.08.2012, 00:41    Titel: Re: Limburger Bischof besucht indische Slums mit 1.Klasse-Flug Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Auch auf die Gefahr hin, kleinlich zu sein, ob der grassierenden Verschwendungssucht in der großen Politik, hier ein kleiner Fall aus dem beschaulichen Limburg in Hessen. Betrifft dummerweise einen Bischof...

http://www.spiegel.de/panorama/limburger-bischof-flog-first-class-nach-indien-a-850876.html

Zitat:
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen. Sowohl auf dem Hin- wie auf dem Rückflug saßen Tebartz-van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar auf Premium-Plätzen. Sie hätten mit ihrer Reise nach Bangalore und Umgebung unter anderem Kindern helfen wollen, "die in Steinbrüchen tätig sind", teilte der Bischof dem SPIEGEL mit. Ticketpreis und Meilenupgrade für Hin- und Rückflug entsprechen einem Wert von rund 7000 Euro pro Person.


Da zitierst Du aber nicht die vom Bischof authorisierte Version, denn diese findet sich natürlich nicht in dem Revolverblatt Spiegel, sondern in der Lokalpresse Hessens Smilie

Quelle, WK, vom 19-08-2012

Limburger Bischof reagiert auf erneute Verschwendungsvorwürfe
Zitat:

Die Langstreckenflüge seien nach den Reisebestimmungen der deutschen Bischofskonferenz und des Bistums gebucht worden. Es seien dem Bistumshaushalt keine Kosten entstanden. Finanziert wurde die Reise aus Mitteln des Bischöflichen Stuhls. Insgesamt habe die Reise knapp 8300 Euro gekostet.

Das Bistum begründete die Premium-Tickets damit, dass der rund neunstündige Flug zum Schlafen genutzt werden sollte. Der Bischof sollte ausgeruht sein umfangreiches und anstrengendes Programm in Indien beginnen können, ebenso sollte es bei der Rückkehr in den Dienstalltag des Bistums aussehen. Nur in der höchsten Klasse könnten die Sitze schließlich zu Ruheliegen umfunktioniert werden.


Zitat:
Es sei ein sehr straffes Programm gewesen, dass normalerweise über mehr Tage hätte ausgedehnt werden müssen und somit auch «weitaus mehr gekostet hätte».


Und weil seine Seltsamkeit eben Klasse 1 flog, und die Flugzeit mit schlafen verbrachte, sparte er sozusagen noch Geld.

Eine reine Neiddebatte, hier im Spiegel. zwinkern
Letzten Endes sollten doch beim nächsten Mal die indischen Kinder aus den Steinbrüchen beim stets gut ausgeschlafenen Bischof Limburgs vorbeischauen, schließlich wollen die ja was von ihm.
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Neues aus der FRGWI
Religionskritischer Arbeitskreis Wiesbaden
Datum: 24.05.2013
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http://www.frgwi.de/50132399691161703/index.html
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#1775750) Verfasst am: 20.08.2012, 04:14    Titel: Antworten mit Zitat

Die Kaste der Hohepriester hat auch schon in alten Religionen von den Privilegien ihres Standes gezehrt. Wie verändert Geld und Macht den Bezug eines Bischofs zum einfachen Leben, zu den Menschen, denen er dienen soll? Wohl betet er für die Armen, doch sieht er es als gottgewolltes Schicksal an? Wie steht der Reichtum und die Pracht der Bischöfe zum einfachen Leben, das ihr großes Vorbild Jesus angeblich geführt haben soll? Wieso prangern die Bischöfe in ihren Predigten die soziale Ungleichheit an und schwelgen selbst im Luxus? Die Antworten sind leicht zu geben. Priester sind auch nur Menschen und wenn man sie mit Geld zuschüttet, verdirbt das ihren Charakter und macht sie wohlstandsgefällig. Doch niemand stellt ernsthaft diese Fragen an die Kirche. Wein saufen und Wasser predigen. Tja. Eine komische Welt das ist.
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beachbernie
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Beitrag(#1775753) Verfasst am: 20.08.2012, 04:49    Titel: Re: Limburger Bischof besucht indische Slums mit 1.Klasse-Flug Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Die Langstreckenflüge seien nach den Reisebestimmungen der deutschen Bischofskonferenz und des Bistums gebucht worden. Es seien dem Bistumshaushalt keine Kosten entstanden. Finanziert wurde die Reise aus Mitteln des Bischöflichen Stuhls. Insgesamt habe die Reise knapp 8300 Euro gekostet......




Was habt Ihr denn alle? Immerhin hat der Bischof seinen Flug nicht aus Spendengeldern finanziert, sondern auf Kosten der Steuerzahler! Lachen
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Alchemist
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Beitrag(#1776362) Verfasst am: 22.08.2012, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/limburger-bischof-tebartz-van-elst-die-sache-mit-den-bonusmeilen-a-851174.html

Noch so ein Kasper, in merkwürdigen Klamotten, der Unsinn von sich gibt.
Pillepalle
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Catholikx
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Beitrag(#1776429) Verfasst am: 22.08.2012, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/limburger-bischof-tebartz-van-elst-die-sache-mit-den-bonusmeilen-a-851174.html

Noch so ein Kasper, in merkwürdigen Klamotten, der Unsinn von sich gibt.
Pillepalle


"der sich einen pompösen Sitz bauen liess..."
Sollte die Spiegel-online-Redaktion damit auf das Bischofspalais in Limburg anspielen, sollte sie aber auch die ganze Wahrheit in der causa berichten und nicht nur eine (tendentiöze) "Kurzfassung".
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nocquae
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Beitrag(#1776431) Verfasst am: 22.08.2012, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Catholikx hat folgendes geschrieben:
Sollte die Spiegel-online-Redaktion damit auf das Bischofspalais in Limburg anspielen, sollte sie aber auch die ganze Wahrheit in der causa berichten und nicht nur eine (tendentiöze) "Kurzfassung".

Die "ganze Wahrheit" ist was?
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Beitrag(#1776434) Verfasst am: 22.08.2012, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

nocquae hat folgendes geschrieben:

...
Die "ganze Wahrheit" ist was?


Der Punkt, dass- so habe ich es in Limburg erfahren- das Domkapitel bereits zur Zeit seines Vorgängers die Restaurierung des alten Bischofspalais beschlossen hatte und dies nur deswegen relativ teuer war, weil ein Teil davon unter Denkmalschutz steht und deswegen strenge Richtlinien bei der Restaurierung beachtet werden mussten.
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Beitrag(#1776574) Verfasst am: 22.08.2012, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Catholikx hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:

...
Die "ganze Wahrheit" ist was?


Der Punkt, dass- so habe ich es in Limburg erfahren- das Domkapitel bereits zur Zeit seines Vorgängers die Restaurierung des alten Bischofspalais beschlossen hatte und dies nur deswegen relativ teuer war, weil ein Teil davon unter Denkmalschutz steht und deswegen strenge Richtlinien bei der Restaurierung beachtet werden mussten.

Wie immer es sich damit verhält: Der Vorgänger selbst hat nicht im Bischofspalais gewohnt. In solchen Fragen unterscheidet sich der neue sehr von dem hochachtbaren Vorgänger.
Auch wenn ich es einigermaßen albern finde, es einer Führungskraft auf der Ebene vorzuwerfen, erster Klasse zu fliegen. Es ist schön, wenn so jemand bescheidener ist, aber wenn nicht - jo mei.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Wohnort: München

Beitrag(#1776582) Verfasst am: 22.08.2012, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Catholikx hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:

...
Die "ganze Wahrheit" ist was?


Der Punkt, dass- so habe ich es in Limburg erfahren- das Domkapitel bereits zur Zeit seines Vorgängers die Restaurierung des alten Bischofspalais beschlossen hatte und dies nur deswegen relativ teuer war, weil ein Teil davon unter Denkmalschutz steht und deswegen strenge Richtlinien bei der Restaurierung beachtet werden mussten.

Wie immer es sich damit verhält: Der Vorgänger selbst hat nicht im Bischofspalais gewohnt. In solchen Fragen unterscheidet sich der neue sehr von dem hochachtbaren Vorgänger.
Auch wenn ich es einigermaßen albern finde, es einer Führungskraft auf der Ebene vorzuwerfen, erster Klasse zu fliegen. Es ist schön, wenn so jemand bescheidener ist, aber wenn nicht - jo mei.


Von einer "Führungskraft" in einem Dax-Unternehmen würde ich Bescheidenheit nicht erwarten, nicht mal verlangen. Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet. Naja, aber was ich von der Bagage halte, das beeinträchtigt meine klare Sichtweise auf die Nebensächlichkeit der Affäre... Cool
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Beitrag(#1776590) Verfasst am: 23.08.2012, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet.

Ach je. So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.

Sicher, wenn so jemand bescheidener ist, ist das erfreulich und sehr zu loben; deswegen habe ich ja den auch mirr weitaus sympathischeren Vorgänger positiv herausgestellt. Wenn nicht - so what.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#1776594) Verfasst am: 23.08.2012, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet.

Ach je. So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.

Sicher, wenn so jemand bescheidener ist, ist das erfreulich und sehr zu loben; deswegen habe ich ja den auch mirr weitaus sympathischeren Vorgänger positiv herausgestellt. Wenn nicht - so what.


Ach ne? Noch einmal: andere Führungskräfte sind keine Berufsmoralisten, die anderen die rechte Lebensführung vorgeben. Als Bischof, der Jesus doch als Vorbild hat, und die Armen mit kostenlosen Bibelworten beruhigt oder sie aufs Himmelreich vertröstet, während er selbst im Diesseits die Freuden des Lebens genießt, sollte sich die maßgeschneiderten Kleider vom Leib reißen und ein Leben in Bescheidenheit unter den Armen führen. Das wäre doch auch was für Dich?
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beachbernie
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Beitrag(#1776604) Verfasst am: 23.08.2012, 01:36    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Catholikx hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:

...
Die "ganze Wahrheit" ist was?


Der Punkt, dass- so habe ich es in Limburg erfahren- das Domkapitel bereits zur Zeit seines Vorgängers die Restaurierung des alten Bischofspalais beschlossen hatte und dies nur deswegen relativ teuer war, weil ein Teil davon unter Denkmalschutz steht und deswegen strenge Richtlinien bei der Restaurierung beachtet werden mussten.

Wie immer es sich damit verhält: Der Vorgänger selbst hat nicht im Bischofspalais gewohnt. In solchen Fragen unterscheidet sich der neue sehr von dem hochachtbaren Vorgänger.
Auch wenn ich es einigermaßen albern finde, es einer Führungskraft auf der Ebene vorzuwerfen, erster Klasse zu fliegen. Es ist schön, wenn so jemand bescheidener ist, aber wenn nicht - jo mei.


Von einer "Führungskraft" in einem Dax-Unternehmen würde ich Bescheidenheit nicht erwarten, nicht mal verlangen. Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet. Naja, aber was ich von der Bagage halte, das beeinträchtigt meine klare Sichtweise auf die Nebensächlichkeit der Affäre... Cool



Warum eigentlich? Gibt es irgendeinen relevanten grundsaetzlichen Unterschied zwischen der katholischen Kirche und einem DAX-Unternehmen, den ich bisher verpasst habe? Ausser vielleicht der fehlenden Boersennotierung der rkk? Am Kopf kratzen
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beachbernie
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Beitrag(#1776605) Verfasst am: 23.08.2012, 01:38    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet.

Ach je. So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.

Sicher, wenn so jemand bescheidener ist, ist das erfreulich und sehr zu loben; deswegen habe ich ja den auch mirr weitaus sympathischeren Vorgänger positiv herausgestellt. Wenn nicht - so what.


Ach ne? Noch einmal: andere Führungskräfte sind keine Berufsmoralisten, die anderen die rechte Lebensführung vorgeben. Als Bischof, der Jesus doch als Vorbild hat, und die Armen mit kostenlosen Bibelworten beruhigt oder sie aufs Himmelreich vertröstet, während er selbst im Diesseits die Freuden des Lebens genießt, sollte sich die maßgeschneiderten Kleider vom Leib reißen und ein Leben in Bescheidenheit unter den Armen führen. Das wäre doch auch was für Dich?



Das klingt aber manchmal ganz anders, wenn sich manche "anderen Fuehrungskraefte" oeffentlich zu sozialen Fragen aeussern....
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Beitrag(#1776615) Verfasst am: 23.08.2012, 06:46    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.


Armutsexperten des Tages
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Beitrag(#1776760) Verfasst am: 23.08.2012, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sermon hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.

Armutsexperten des Tages

Ich hatte ganz vergessen, dass andere Armutsexperten wie Sozial- und Entwicklungshilfeminister, die Chefs von Arbeitsagentur, GIZ usw. sich mit einem Gehalt in ALG2-Höhe zufrieden geben.
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Beitrag(#1776769) Verfasst am: 23.08.2012, 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

@ tilich

Was wird ihm denn so vorgeworfen:
Er wohnt im Bischofspalais!
Das stimmt, aber wieviele Räume bewohnt er dort denn?
Er tritt bei offizielen Anlässen im Bischofsornat auf?
Na und, spricht denn etwas dagegen?

Sicher, er ist nicht der Typ, der per se nur in zivil auftritt, wenn es sich um einen offiziellen Anlass handelt, aber ich würde mich auch wundern, wenn er es täte.
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Beitrag(#1776950) Verfasst am: 24.08.2012, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Catholikx hat folgendes geschrieben:
@ tilich

Was wird ihm denn so vorgeworfen


http://www.spiegel.de/spiegel/a-700545-3.html
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Beitrag(#1776956) Verfasst am: 24.08.2012, 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
....
Ich hatte ganz vergessen, dass andere Armutsexperten wie Sozial- und Entwicklungshilfeminister, die Chefs von Arbeitsagentur, GIZ usw. sich mit einem Gehalt in ALG2-Höhe zufrieden geben.

Also einen Unterschied gibt es schon zwischen Politikern oder Wirtschaftsbossen und diesem Kaschperlgesicht im Dauerorgasmus:

Die fahren zwar auch Prunkkarossen und fliegen erster Klasse, werfen aber nicht gleichzeitig mit Nadelöhrgleichnissen um sich und beanspruchen dann wegen besonders guter Führung einen Altersruhesitz im Himmel.

Ich finde das schon einen netten Anlass für Spott.

fwo
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Alchemist
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Beitrag(#1776957) Verfasst am: 24.08.2012, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Catholikx hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:

...
Die "ganze Wahrheit" ist was?


Der Punkt, dass- so habe ich es in Limburg erfahren- das Domkapitel bereits zur Zeit seines Vorgängers die Restaurierung des alten Bischofspalais beschlossen hatte und dies nur deswegen relativ teuer war, weil ein Teil davon unter Denkmalschutz steht und deswegen strenge Richtlinien bei der Restaurierung beachtet werden mussten.

Wie immer es sich damit verhält: Der Vorgänger selbst hat nicht im Bischofspalais gewohnt. In solchen Fragen unterscheidet sich der neue sehr von dem hochachtbaren Vorgänger.
Auch wenn ich es einigermaßen albern finde, es einer Führungskraft auf der Ebene vorzuwerfen, erster Klasse zu fliegen. Es ist schön, wenn so jemand bescheidener ist, aber wenn nicht - jo mei.


dem würde ich sogar zustimmen, der Knilch hat aber öffentlich alles abgestritten, soweit ich weiß.
MIt ner Lüge sieht die Sache dann schon wieder anders aus
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Beitrag(#1776966) Verfasst am: 24.08.2012, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Catholikx hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:

...
Die "ganze Wahrheit" ist was?


Der Punkt, dass- so habe ich es in Limburg erfahren- das Domkapitel bereits zur Zeit seines Vorgängers die Restaurierung des alten Bischofspalais beschlossen hatte und dies nur deswegen relativ teuer war, weil ein Teil davon unter Denkmalschutz steht und deswegen strenge Richtlinien bei der Restaurierung beachtet werden mussten.

Wie immer es sich damit verhält: Der Vorgänger selbst hat nicht im Bischofspalais gewohnt. In solchen Fragen unterscheidet sich der neue sehr von dem hochachtbaren Vorgänger.
Auch wenn ich es einigermaßen albern finde, es einer Führungskraft auf der Ebene vorzuwerfen, erster Klasse zu fliegen. Es ist schön, wenn so jemand bescheidener ist, aber wenn nicht - jo mei.


dem würde ich sogar zustimmen, der Knilch hat aber öffentlich alles abgestritten, soweit ich weiß.
MIt ner Lüge sieht die Sache dann schon wieder anders aus


Wie war das noch, die Kardinäle sind nicht die Nachfolger der Apostel, es sei denn sie lebten wie diese...

Aber ein Bischof ist schließlich kein Kardinal!

Aber leben die heutigen Kardinäle wirklich so viel bescheidener als die Bischöfe...

Wer drauf kotzt wird selig, oder wie war das.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#1776970) Verfasst am: 24.08.2012, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wie fwo schon bemerkte, die Berufstheologen weisen in ihren Bibellektionen nun einmal auf die Glückseligkeit der Armut hin, war ihr Held Jesus nicht ein wahrhaft bescheidener Mann! - doch ihre Zungen sind gespalten. Für 30 Silberlinge oder ein fettes Beamtengehalt, ist jeder von ihnen zum Verrat bereit. Und die Schäfchen sollen brav und arm bleiben, damit sie für die nächsten gutmütigen Sprüche empfänglich bleiben. Wenn das kein Zynismus ist...
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nocquae
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Beitrag(#1776991) Verfasst am: 24.08.2012, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie fwo schon bemerkte, die Berufstheologen weisen in ihren Bibellektionen nun einmal auf die Glückseligkeit der Armut hin, war ihr Held Jesus nicht ein wahrhaft bescheidener Mann! - doch ihre Zungen sind gespalten. Für 30 Silberlinge oder ein fettes Beamtengehalt, ist jeder von ihnen zum Verrat bereit. Und die Schäfchen sollen brav und arm bleiben, damit sie für die nächsten gutmütigen Sprüche empfänglich bleiben. Wenn das kein Zynismus ist...

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Beitrag(#1777018) Verfasst am: 24.08.2012, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

nocquae hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie fwo schon bemerkte, die Berufstheologen weisen in ihren Bibellektionen nun einmal auf die Glückseligkeit der Armut hin, war ihr Held Jesus nicht ein wahrhaft bescheidener Mann! - doch ihre Zungen sind gespalten. Für 30 Silberlinge oder ein fettes Beamtengehalt, ist jeder von ihnen zum Verrat bereit. Und die Schäfchen sollen brav und arm bleiben, damit sie für die nächsten gutmütigen Sprüche empfänglich bleiben. Wenn das kein Zynismus ist...

"Aber das Geld gehört doch gar nicht dem Herrn Bischof, sondern der Kirche."

der Kirche?? Geschockt Seit wann?
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Beitrag(#1777028) Verfasst am: 24.08.2012, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

nocquae hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie fwo schon bemerkte, die Berufstheologen weisen in ihren Bibellektionen nun einmal auf die Glückseligkeit der Armut hin, war ihr Held Jesus nicht ein wahrhaft bescheidener Mann! - doch ihre Zungen sind gespalten. Für 30 Silberlinge oder ein fettes Beamtengehalt, ist jeder von ihnen zum Verrat bereit. Und die Schäfchen sollen brav und arm bleiben, damit sie für die nächsten gutmütigen Sprüche empfänglich bleiben. Wenn das kein Zynismus ist...

"Aber das Geld gehört doch gar nicht dem Herrn Bischof, sondern der Kirche."

Nicht ganz, wenn ich richtig informiert bin. Soweit ich weiß, ist genau diese weitgehende Verfügungsgewalt über das Vermögen des eigenen Bistums, die kaum vom Eigentum zu unterscheiden ist, auch einer der historischen Gründe für das Zölibat zumindest der höheren Kuttenträger. Ansonsten würden*** die ihre Bistümer nämlich an ihre Kinder vererben.

(*** Wahrscheinlich leitet sich davon auch der Begriff Würdenträger ab zwinkern )

p.s. @ nocquae: ich habe deine "" schon gesehen.

fwo
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Sir Chaos
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Beitrag(#1777175) Verfasst am: 24.08.2012, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet.

Ach je. So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.

Sicher, wenn so jemand bescheidener ist, ist das erfreulich und sehr zu loben; deswegen habe ich ja den auch mirr weitaus sympathischeren Vorgänger positiv herausgestellt. Wenn nicht - so what.


Ach ne? Noch einmal: andere Führungskräfte sind keine Berufsmoralisten, die anderen die rechte Lebensführung vorgeben. Als Bischof, der Jesus doch als Vorbild hat, und die Armen mit kostenlosen Bibelworten beruhigt oder sie aufs Himmelreich vertröstet, während er selbst im Diesseits die Freuden des Lebens genießt, sollte sich die maßgeschneiderten Kleider vom Leib reißen und ein Leben in Bescheidenheit unter den Armen führen. Das wäre doch auch was für Dich?



Das klingt aber manchmal ganz anders, wenn sich manche "anderen Fuehrungskraefte" oeffentlich zu sozialen Fragen aeussern....


Für die Firmen andere Führungskräfte ist Moral aber ein Hobby - für die Kirche dagegen ist es Teil des Kerngeschäfts.
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Vobro
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Wohnort: Wuppertal

Beitrag(#1777440) Verfasst am: 25.08.2012, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Sir Chaos hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ein Bischof jedoch? An diesen sollte man höhere Ansprüche an die moralische Integrität stellen und Bescheidenheit voraussetzen, die Geschichte mit dem Flug scheint für den Herrn Tebartz-van Elst typisch zu sein, wird doch seine Amtsführung als "pompös" bezeichnet.

Ach je. So einen moralischen Rigorismus, dass jeder, der an irgendeinem Punkt sich zu moralischen Fragen äußert, auch im eigenen Leben immer vorbildhaft zu sein hätte über das erwartbare Maß hinaus, dass man an andere Leute stellt (hier andere Führungskräfte eben), halte ich wenig.

Sicher, wenn so jemand bescheidener ist, ist das erfreulich und sehr zu loben; deswegen habe ich ja den auch mirr weitaus sympathischeren Vorgänger positiv herausgestellt. Wenn nicht - so what.


Ach ne? Noch einmal: andere Führungskräfte sind keine Berufsmoralisten, die anderen die rechte Lebensführung vorgeben. Als Bischof, der Jesus doch als Vorbild hat, und die Armen mit kostenlosen Bibelworten beruhigt oder sie aufs Himmelreich vertröstet, während er selbst im Diesseits die Freuden des Lebens genießt, sollte sich die maßgeschneiderten Kleider vom Leib reißen und ein Leben in Bescheidenheit unter den Armen führen. Das wäre doch auch was für Dich?



Das klingt aber manchmal ganz anders, wenn sich manche "anderen Fuehrungskraefte" oeffentlich zu sozialen Fragen aeussern....


Für die Firmen andere Führungskräfte ist Moral aber ein Hobby - für die Kirche dagegen ist es Teil des Kerngeschäfts.


Allerdings nur die Doppelmoral...
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Ralf Rudolfy
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Beitrag(#1777451) Verfasst am: 25.08.2012, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie fwo schon bemerkte, die Berufstheologen weisen in ihren Bibellektionen nun einmal auf die Glückseligkeit der Armut hin, war ihr Held Jesus nicht ein wahrhaft bescheidener Mann! - doch ihre Zungen sind gespalten. Für 30 Silberlinge oder ein fettes Beamtengehalt, ist jeder von ihnen zum Verrat bereit. Und die Schäfchen sollen brav und arm bleiben, damit sie für die nächsten gutmütigen Sprüche empfänglich bleiben. Wenn das kein Zynismus ist...

"Aber das Geld gehört doch gar nicht dem Herrn Bischof, sondern der Kirche."

Nicht ganz, wenn ich richtig informiert bin. Soweit ich weiß, ist genau diese weitgehende Verfügungsgewalt über das Vermögen des eigenen Bistums, die kaum vom Eigentum zu unterscheiden ist, auch einer der historischen Gründe für das Zölibat zumindest der höheren Kuttenträger. Ansonsten würden*** die ihre Bistümer nämlich an ihre Kinder vererben.


Solange man sich von dem Geld ein schönes Leben machen kann, ist das eh einerlei.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#1777634) Verfasst am: 26.08.2012, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/limburger-bischof-verkaufte-immobilienpaket-ans-eigene-bistum-a-852144.html
Zitat:

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat nach SPIEGEL-Informationen Immobilien des Bischöflichen Stuhls ans eigene Bistum verkauft. Nun gibt es den Verdacht, der Kirchenmann habe so seinen neuen umstrittenen Prunkbau finanzieren wollen. Tebartz-van Elst weist dies zurück.


Der Limburger Bischof muss sich viele Feinde gemacht haben, sonst käme der Spiegel gar nicht zu seinen Infos über "Seine Exzellenz".
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Schlumpf
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Beitrag(#1777645) Verfasst am: 26.08.2012, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Man muss schon ein bißchen fair sein. Bischöfe haben einen hohen Rang, wenn auch in einer zweifelhaften Organisation. zwinkern
Wenn sie schon in einer Luxuskarosse von einem Chauffeur gefahren werden, dann wird ihnen auch das Fliegen erster Klasse zustehen. Der Fauxpas in diesem Fall war, dass er in der Luxusklasse zu den "Armen" geflogen ist, um seine soziale Ader rauszukehren.
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