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Der Querdenker: Das Weltbild des Karlheinz Deschner

 
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M.S.Salomon
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 389

Beitrag(#83662) Verfasst am: 30.01.2004, 08:31    Titel: Der Querdenker: Das Weltbild des Karlheinz Deschner Antworten mit Zitat


„Ich würde mich für viele Ideen begeistern,
wären nicht deren Verfechter“



1994 erschien bei Goldmann unter dem Titel „Was ich denke“ ein Selbstportrait von Karlheinz Deschner. In diesem Buch äußert er sich zu all jenen Themen, die ihn persönlich bewegen: Politik und Geschichte, Religion, Philosophie und Kultur, Literatur und Widerstand, Humanismus und Tierrechtsethik usw. Deschner schreibt, er könnte sich Anarchist nennen, oder Sozialist, Pazifist, Individualist, Humanist oder Demokrat – wenn da nicht die Geschichte dieser Ismen wäre! Vereinnahmen lassen will er sich nicht: „Von keiner Seite. Weder von rechts noch von links noch von der Mitte“.

Stimmen Sie einer solchen Standortbestimmung zu? Wo würden Sie sich oder Karlheinz Deschner politisch einordnen (sofern sie ihn oder sich überhaupt irgendwo einordnen)? Denken sie, dass es ausreicht, ein individueller Querdenker im Stile Deschners zu sein oder sollte man sich zu bestimmten politischen Gruppierungen klar bekennen, damit aus dem Querdenken irgendwann einmal auch eine entsprechende „Querhandlung“ entstehen kann?
_________________
Wir müssen uns Sisyphos
als einen glücklichen Menschen vorstellen."
(Albert Camus)
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Gast







Beitrag(#88806) Verfasst am: 10.02.2004, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lasse mich auch von Gruppierungen ungern vereinnahmen Dennoch ist es auf vielen Gebieten nötig klare Positionen zu beziehen. Sich als dieser oder jener Gruppenangehörige zu outen macht natürlich auch immer angreifbar und eng ein, hat aber auch seine Vorteile. Keiner ist allerdings 100% nur das eine oder das andere. Der Individualist kann auch durchaus eine kollektive Ader haben, der Sozialist eine kapitalistische, der Pazifist eine kriegerische u.s.w. Kein Mensch möchte sich lediglich auf ein paar Prinzipien reduzieren lassen, da er damit sein eigenes Gefängnis errichten würde. In den Gruppen, die Deschner nannte, kannn ich mich sicherlich auch oft wiederfinden. Nur eben nie komplett. Ich lasse mir deshab bei allem eine Hintertür offen, die mir ermöglicht auch alles wieder in Frage zu stellen. Ich bin also nie nur dies oder nur das. da ich nicht durch 1-5 Ismen erklärt werden kann, was allerdings auch bei keinem anderen Menschen anders istt.
Das Wort: "Ich bin" steckt also voller Tücken, da es einen bewußten Teil vom unbewußten abteilt und den Menschen auf den bewußten Teil reduzieren will, der aber nie sein komplettes Wesen darstellt. Deshalb relativire ich solche Aussagen immer. Ich betone also, dass ich überwiegend dies oder das bin oder überwiegend mich so oder anders verhalte und dem einen oder anderen Ismus augenblicklich mehr oder weniger zugeneigt bin. Man muß allen Tugenden eben auch mißtrauen dürfen. Nur so bleibt man geistig frei und geht nicht 1 Tugend komplett auf den Leim. Daneben können Tugenden oder Ismen wie herrschsüchtige, streitbare Weiber sein, die so lange an einem rumzerren, bis nichts mehr von einem übrig bleibt. Man muß sich also auch vor ihnen erwehren können.

Somit möchte ich Deschner also gar nicht zu fest einer Gruppierung zuordnen. Am sichersten weiß man auch immer, was man nicht ist und jeder Mensch ist eben auch ein ambivalentes Wesen, bei dem die Widersprüche der Ismen (Tugenden) die treibenden Kräfte sind und sein Wesen eben auch ausmachen. Deschner als einen Menschen anzusehen reicht also vollkommen. Warum sollte man ihn hier oder da hinzerren, ihn also auf dies oder auf jenes reduzieren?
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Faruk Jinsei
Mensch, so ne Art Gott ;)



Anmeldungsdatum: 23.11.2004
Beiträge: 9
Wohnort: Tjo

Beitrag(#218697) Verfasst am: 23.11.2004, 21:31    Titel: Zwei Ansichten Antworten mit Zitat

Die eine Ansicht besteht darin, daß jedes So-Sein das Nicht-So-Sein ausschließt. In der Zugehörigkeit zu einer bestimmten "Gruppe" schließe ich dann also alle nicht zu dieser Gruppe Gehörenden aus.
Für den indisch-internationalistischen Denker Jiddu Krishnamurti war jedes isolierende So-Sein Ausdruck des Keimes von Gewalt.

Die andere Ansicht ist sprachphilosophischer Natur und besagt, daß wenn es ein Wort einer bestimmten Bedeutung gibt, ein Sachverhalt, der dieser Bedeutung entspricht, auch mit dem Wort benannt werden muß. Das Gegenteil (etwa obige Ansicht) führt zu einer Auflösung der Sprache, und somit des Denkens.

Die erste Ansicht mag teilweise berechtigt sein in Kulturen, in denen die Überidentifikation von Menschen mit abstrakten Dingen (Nation, Kultur, Religion, Fußballverein, politische Partei usw usf) üblich ist. Man kann in diesem gesellschaftlichen Charakterzug aber auch - wie etwa Erich Fromm - einen pathologischen Zustand sehen.
Sie wird aber zumeist selektiv von Menschen mißbraucht, um Macht über andere Menschen zu gewinnen/behalten/sichern. Man vergleiche die Ausführungen über "Neusprech" in George Orwells negativ utopischem Roman "1984".

Ich bezeichne mich als Anarchist, so wie ich mich als Atheist bezeichne. Ich sehe keinen Grund, anzunehmen, daß es Götter oder sonst etwas Übernatürliches gäbe. Wie Newton einst gesagt haben soll: diese These habe ich nicht nötig. Gleichfalls spricht mein Wissen gegen den Glauben, daß eine optimale Gesellschaftsform darin besteht, daß Menschen in hierarchischen Ritualstrukturen über andere Menschen Macht ausüben. Ich bin vielmehr überzeugt, daß eine An-Archie nicht nur möglich, sondern sowohl für den Einzelnen wie auch die Gesamtgesellschaft besser wäre als jede Form einer Archie. Daß das Wort Anarchist negativ konnotiert ist aufgrund der massenmedialen Gleichsetzung mit 'Terrorist', 'Chaos' usw, mag für manche ein Grund sein, sich nicht so zu bezeichnen. (Auch gibt es die unterschiedlichsten sich als anarchistisch bezeichnenden Strömungen - selbst Liberale, Rechtsextreme etc nehmen diese Bezeichnung ab und an für sich in Anspruch, was aus etymologischen Gründen nicht wirklich falsch ist.) Ich bezeichne mich dennoch als Anarchist. Erstens weil es zutrifft. Zweitens aus Gründen der positiven Provokation. Letztere führt zu Fragen, zum Suchen nach Antworten. Im besten Falle zu Aufklärung.

Ich könnte auch verschweigen, daß ich Veganer bin. Aber würde das meinen Einstellungen, meinen Überzeugungen, meinen Interessen nicht zuwiderlaufen?

Das sich-nicht-als-das-Bezeichnen-was-man-ist (manchmal ist die deutsche Sprache wirklich unflexibel... *g*) kann aus strategischen oder taktischen Überlegungen heraus sehr wohl die beste Entscheidung sein. Man kann damit der Verleumdungsmethode 'ad hominem' vorbeugen.
Wo Menschen mehr von hohlen Phrasen gesteuert werden als vom Verstand, muß man zum Teil sehr vorsichtig mit Worten umgehen.

Wenn das aber jeder so machen würde, dann hätten die Manipulatoren (fürs Erste) gewonnen.

Gut also, wenn manche den Mut aufbringen (können!), sich wahrheitsgemäß zu etikettieren. Schlecht, wenn sie das Etikett nicht allein dazu tragen, es andern zu erläutern, aufzuklären.
Gut wenn man sich als täglicher Demonstrant versteht. Schlecht, wenn man es nicht schafft, verstanden zu werden.

Und so muß es eben jeder selbst wissen, ob oder ob nicht, und wenn ja in welchem Maße usw usf. Und: darauf achten, daß Punkt eins (ganz oben) nicht zutrifft! Nicht ausschließen, isolieren, abkapseln; gleichfalls sich nicht ausschließen lassen, sich nicht wegdrängen, nicht aussperren lassen.

Das Buch "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken" von Hubert Schleichert dürfte hier ein angebrachter Buchtipp sein. Zumal im Deschner-Forum: es besteht größtenteils aus Kirchenkritik! Diese - bzw eine Geschichte der Kirchenkritik - als Beispiel für diverse effektive und uneffektive (teilweise fatale: Scheiterhaufen etc) Methoden der Kritik. Dazu noch eine Einleitung zur Argumentationslehre mit Fachtermini und Methoden, unsaubere Tricks zu erkennen und auf sie zu reagieren.

---

Nachtrag:

Zitat:
„Ich würde mich für viele Ideen begeistern,
wären nicht deren Verfechter.“


Ich hingegen halte es für ungemein wichtig, Idee und Ideenträger, Werk und Erzeuger, Inhalt und Gefäß voneinander unterschieden zu betrachten!

Was kann eine gute Theorie dafür, wenn sie von einem Tölpel vorgetragen wird? Orientieren wir uns an der Schönheit der Sprache, oder an den Argumenten? Ich würde sagen: ersteres wo es um Gefühle geht, letzteres wo es um Argumente geht! Wenn ein geistig Behinderter korrekte mathematische Formeln glossolaliert, werden sie dann dadurch unwahrer? Wenn ein Professor Unsinn daherredet, wird dann Wahrheit daraus?

Hier also mal ein Punkt, in dem ich Karlheinz Deschner kontra geben muß.
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Logik statt Glauben
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Herbert Becker
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Beiträge: 3
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Beitrag(#292044) Verfasst am: 05.05.2005, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Freund (christlich, ja kirchlich orientiert) meinte, Deschners Kirchenkritk sei nicht mehr als ein "Abbruchunternehmen", weil sie nur zerstören, aber nicht aufbauen würde. Insofern interessiert mich die Frage, woran sich Deschner trotz seiner verständlichen Ablehnung der -"ismen" und ihrer Anhänger orientiert. Es muß ja nicht Religion im herkömmlichen Sinne, also "Metaphysik fürs Volk" (Schopenhauer), sein. Nach allem, was ich bisher von und über Deschner gelesen habe, würde ich ihn in der Nähe von Schopenhauer und - das passt durchaus zusammen - der Tierrechtsbewegung sehen. Wo Deschner in der aktuellen politischen Landschaft zu orten ist, halte ich für nebensächlich.

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yxyxyx
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 1552

Beitrag(#903033) Verfasst am: 07.01.2008, 09:58    Titel: das Schwarze Loch der Selbstfeghleinschätzung Antworten mit Zitat

By the way, in seinem „Opus Diaboli“ auf S. 262 habe ich folgenden Absatz gefunden:
„Ich bin kein Fanatiker, ich bin Skeptiker. Und einen Skeptiker, der Fanatiker ist, hat die Welt wohl nie gesehen. Nein ich propagiere keine Lehre, kein Dogma, keine Unfehlbarkeit. Nein ich will keine Proselyten machen, keine Gemeinde gewinnen. Ich leide unter keinem Missionierungszwang, Bekehrungsdrang, keinen Sendungswahn. Ich bezweifle alles, manchmal sogar meine Zweifel…“
Da möchte ich aber fragen, was könnte den ein passenderes Wort dafür sein, ein halbes Jahrhundert hindurch, in einer beispielslosen Monomanie nur eine Fahne zu schwingen „Ecclesiam esse delenda“ (Sorry, mein Latein ist schon sehr dürftig!), indem er Daten, Daten, und noch mal Daten aus dem Zusammenhang heraus einfach zusammenkompiliert, als Fanatismus?
Leider ist dann dafür aber auch der Begriff „Skeptiker“ dazu umso unpassender, wenn er z.B. einfach kategorisch den Prozess der Aufklärung –zwar nach zähem Ringen- für die christl. Kirchen in Abrede stellt (er verzapft ja noch immer, dass die Gefahr einer cäsaropapistischen Restauration bevorstünde –würde dies zutreffen, müsste er doch jubilieren, denn da würde die RK ihr eigenes Todesurteil unterschreiben. Aber so weit denkt er nicht!) wiederum sich aber überhaupt nicht dafür einsetzt, die Aufklärung in Gesellschaften, die derer dringender bedürfen (allen voran die moslemischen!) durchzusetzen (echt kein Witz, das einzige, was ihm zumindest bis vor 10 Jahren zum Islamismus einfiel, war die Geschichte, dass sich die Nichtchristen im Hl. Land, nachdem die letzten Kreuzritter (!!) vertrieben waren, gerne ergaben, da die Moslems toleranter waren als diese).
Kein Dogma? Wirklich. Wenn er einfach wie auf S.259 dem Tier eine Seele dem menschlichem ähnlich postuliert (was naturwissenschaftlich nachweisbar Unsinn ist!), und daraus seinen Kampf für Vegetarismus legitimiert –also nicht aus rationaler Einsicht!
Ja! Eine Gemeinde will er wirklich nicht gründen, keine Proselyten machen, aber mir wäre lieber; eingedenk der Tatsache, dass es ihm ja nicht um eine Koexistenz mit den christl. Kirchen geht, so lange diese den Laizismus & die Säkularisierung anerkennen, sondern diese schon alleine nur durch deren Existenz bekämpfen will; er würde auch auf das Gegenteil davon verzichten.
Er bezweifelt manchmal sogar seine eigenen Zweifel? Das ist schon anhand seiner Vielschreiberei, egal aus welchem Sichtwinkel man diese betrachtet, Unsinn. Träfe dies zu, dann müsste er hier oder dort einmal seine Ansichten oder seine Methodik revidiert haben, gar dem modernen Erkenntnisstand angeglichen haben. Hat er das wirklich je getan? Oder war seine Arbeit gar von Anbeginn derartig perfekt, dass es dem nicht bedurfte? Wo wäre dann Bedarf an eigene Zweifel bestanden?
PS: das Forum „Zentralrat der Ex-Muslime“ ist super. Zumindest der Rest der Freigeister scheint hier einen Bedarf zu erkennen. Das Einloggen dort, lohnt sich jedenfalls mehr als beim Deschner-Forum. Ob Karl Heinz sich auch manchmal dort einloggt? Wäre sehr lehrreich seine Ansichten zu religiösem Fanatismus zu skalieren!
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philalethes
registrierter User



Anmeldungsdatum: 10.01.2008
Beiträge: 1

Beitrag(#906123) Verfasst am: 11.01.2008, 10:21    Titel: Fanatiker? Deschner, Kirche und die "Tierseelen" Antworten mit Zitat

Deschner ein "Fanatiker"? Ich wünschte mir mehr solcher "Fanatiker", die mit Daten, Daten und nochmals Daten ihre leider auch heute noch dringend notwendige Kirchenkritik untermauern. Wenn man Deschner, weil man seine Daten nicht widerlegen kann, vorwirft, er würde sie aus dem Zusammenhang reißen, dann sollte man ihn wenigstens korrekt im Zusammenhang zitieren. So lautet z. B. die Stelle zu den Tierseelen im "Opus Diaboli" (S. 259): "Was das Tier betrifft, so konzedierten ihm schon die älteren griechischen Philosophen der vorchristlichen Zeit ein Seelenleben ähnlich dem unsern. Bei den Pythagoräern hat diese Überzeugung das Verbot der Fleischnahrung bewirkt; ebenso in Indien." Hier wird durch Deschner nicht die Frage geklärt, ob Mensch und Tier eine Seele haben, sondern nur eine Tatsache zutreffend festgestellt. Für viele kirchentreue Tierfreunde ist es verständlicherweise unangenehm, wenn Deschner in diesem Zusammenhang noch auf eine andere Tatsache hinweist: "Im Christentum aber ist das Tier eine Sache; bloßes Ausbeutungs-, Zucht-, Jagd-, Freßobjekt, der Mensch der Todfeind des Tiers, sein Teufel." Bereits Schopenhauer hatte vor mehr als 150 Jahren die "christliche Tierverachtung" als Folge "jener Installations-Scene im Garten des Paradieses" angeprangert (Deschner, a.a.O., S. 260). Seitdem hat sich - trotz gelegentlicher evangelischer "Tiergottesdienste" - nichts grundsätzlich geändert. Auch das beweist, daß die Kirche - vor allem die katholische - im wesentlichen nicht reformierbar und daher Deschners Kirchenkritik eine Notwendigkeit ist!

www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de
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Religion ist das Meisterstück der Abrichtung.
( Arthur Schopenhauer )
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Roodie
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.09.2012
Beiträge: 2
Wohnort: Malschwitz

Beitrag(#1784681) Verfasst am: 26.09.2012, 00:43    Titel: Deschnerbiographie Antworten mit Zitat

Zitat:
Vereinnahmen lassen will er sich nicht: „Von keiner Seite. Weder von rechts noch von links noch von der Mitte“.


Deschner ist ein Mensch.
Speziell ein Mann.
Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen.
Das zeichnet eine Persönlichkeit aus.
Dass sich Deschner nicht vereinnahmen lassen will, ist verständlich.
Aber, dass er Athe-ist ist, wird er wohl nicht bestreiten.
Deshalb werden ihn wohl auch die Atheisten ihn von links, von rechts und von der Mitte vereinnahmen!
Übrigens reiner Atheismus, ohne eine erweiterte Weltanschauung, ist wie ein totgeborenes Kind.
Ein Kind (eine Weltanschauung) muss wachsen. Und irgendwann erwachsen werden!
Nur Alles ablehnen ist genauso verkehrt, wie allem zuzustimmen!
Ich vermisse Menschen (Atheisten) mit einer fundierten Weltanschauung. Mit den Augen rollen
_________________
Alle großen Dinge beginnen als Gotteslästerung.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
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