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Warum ist Doping im Sport verboten?
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#1762422) Verfasst am: 24.06.2012, 15:41    Titel: Restle - das Killerläufergirl Antworten mit Zitat

Heute der Fall Restle in der SZ:


Leichtathletik - Doping: Doping-Fall Restle-Apel: Spritze von Verwandten
wie sie versucht, ihren Mann zu schützen

darin u.a.:

Zitat:
Drei Tage nach der Spritzengabe war die Frau eines Arztes bei den deutschen 10 000-Meter-Meisterschaften in 32:41,50 Minuten persönliche Bestzeit gelaufen. «Ich weiß, ich hätte meinen Mann fragen sollen», sagte Restle-Apel. «Wenn ich gefragt hätte, hätte er entschieden, dass wir die deutsche Meisterschaft absagen.»

Zitat:

Auf die Frage, ob sie alle Schuld auf sich nehmen wolle, um ihren Mann zu schützen, antwortete die Athletin der «FAZ»: «Ich würde alles tun für meinen Mann. Aber meinen Sport liebe ich so sehr, dass ich jeden umbringen würde, der mich gedopt hätte. Sogar ihn

Das Kölner Schiedsgericht muss nun ihre Glaubwürdigkeit prüfen


Muss nun ihr Mann um sein Leben fürchten - wenn das Kölner Schiedsgericht die Glaubwürdigkeit dieser Aussage überprüft zwinkern

seltsam auch, dass diese Dame ihren Sport über das leben von anderen stellt - würde nicht gerade so jemand alles tun - um in seiner Disziplin Erfolg zu haben,
so gelesen,
belastet diese fragwürdige Aussage von Restle mehr, als das sie entlastet.
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#1762496) Verfasst am: 24.06.2012, 20:12    Titel: Dopingskandal droht - Olympiastützpunkt verwickelt Antworten mit Zitat

Dopingskandal droht - Olympiastützpunkt verwickelt

Zitat:
Dem deutschen Spitzensport droht ein neuer Dopingskandal, am Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland könnte sich ein neuer "Fall Erfurt" entwickeln.


siehe auch heute Berichte im DLF
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#1807847) Verfasst am: 14.01.2013, 23:45    Titel: Re: Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt? Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt?
(...)
viel mehr dazu im oben verlinkten Threadbeitrag
(...)


Heute im Kurier - 14-01-2013

Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel ist wegen Dopings gesperrt

Zitat:
Es waren unter anderem die widersprüchlichen Darlegungen der Angeklagten, die das Deutsche Sportschiedsgericht dazu veranlasste, die Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel für zwei Jahre zu sperren.


Zitat:
In einem ihr zugänglichen Kühlschrank, so argumentierte die Sportlerin, habe sie eine Spritze gefunden, die sie für ein Vitaminpräparat hielt. Dieses habe sie einnehmen wollen, um sich nach einer Erkrankung schneller zu regenerieren. Doch in der Kanüle befanden sich nicht die vermeintlichen Vitamine, sondern das Dopingmittel EPO, was Restle-Apel zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst haben will.


Zitat:
Vor allem auch deshalb, weil die Aussagen von Restle-Apel „Widersprüche“ aufweisen, heißt es im Schiedsspruch. In einer ersten Version habe die Sportlerin nämlich erzählt, dass ihr Ehemann, der von Beruf Arzt ist, ihr eine Spritze mit Folsäure habe geben wollen, da die Sportlerin an diesem Abend an Regelschmerzen litt. Zu dieser Zeit sei eine Bekannte zu Besuch gewesen, die Diabetikerin ist und zur Behandlung EPO-Spritzen bei sich führte. Da ihr Mann keine Brille trug, habe er die beiden Spritzen wohl verwechselt.

Lachen Argh Lachen
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zelig
Kultürlich



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Beitrag(#1807856) Verfasst am: 15.01.2013, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

In dem Fall hätte ich dann doch lieber ihren Mann gesperrt. Als gedopte Läuferin scheint sie mir eine geringere Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen als er.
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vrolijke
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Beitrag(#1807859) Verfasst am: 15.01.2013, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
In dem Fall hätte ich dann doch lieber ihren Mann gesperrt. Als gedopte Läuferin scheint sie mir eine geringere Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen als er.


Das sind doch alles Klimmzüge.
Sie hat gedopt. Fertig!

Ohne ihr Wissen. Pillepalle

Wer glaubt denn da an Märchen?
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#1807860) Verfasst am: 15.01.2013, 00:16    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
In dem Fall hätte ich dann doch lieber ihren Mann gesperrt. Als gedopte Läuferin scheint sie mir eine geringere Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen als er.


Das sind doch alles Klimmzüge.
Sie hat gedopt. Fertig!

Ohne ihr Wissen. Pillepalle

Wer glaubt denn da an Märchen?


nun,
sich ihren Mann, den Herr Doktor A. sollte man sich schon mal näher anschauen.
Überhaupt kommen mir die Dopingärzte meist zu gut weg in den Geschichten.
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beachbernie
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Beitrag(#1807863) Verfasst am: 15.01.2013, 00:23    Titel: Re: Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt? Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt?
(...)
viel mehr dazu im oben verlinkten Threadbeitrag
(...)


Heute im Kurier - 14-01-2013

Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel ist wegen Dopings gesperrt

Zitat:
Es waren unter anderem die widersprüchlichen Darlegungen der Angeklagten, die das Deutsche Sportschiedsgericht dazu veranlasste, die Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel für zwei Jahre zu sperren.


Zitat:
In einem ihr zugänglichen Kühlschrank, so argumentierte die Sportlerin, habe sie eine Spritze gefunden, die sie für ein Vitaminpräparat hielt. Dieses habe sie einnehmen wollen, um sich nach einer Erkrankung schneller zu regenerieren. Doch in der Kanüle befanden sich nicht die vermeintlichen Vitamine, sondern das Dopingmittel EPO, was Restle-Apel zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst haben will.


Zitat:
Vor allem auch deshalb, weil die Aussagen von Restle-Apel „Widersprüche“ aufweisen, heißt es im Schiedsspruch. In einer ersten Version habe die Sportlerin nämlich erzählt, dass ihr Ehemann, der von Beruf Arzt ist, ihr eine Spritze mit Folsäure habe geben wollen, da die Sportlerin an diesem Abend an Regelschmerzen litt. Zu dieser Zeit sei eine Bekannte zu Besuch gewesen, die Diabetikerin ist und zur Behandlung EPO-Spritzen bei sich führte. Da ihr Mann keine Brille trug, habe er die beiden Spritzen wohl verwechselt.

Lachen Argh Lachen



Mein Gott! In dem Haus geht's offensichtlich zu wie in 'ner Junkie-WG. Ueberall liegen Spritzen rum und wer eine findet, in der was irgendwas drin ist, der setzt sich zuerst mal 'nen Schuss damit und macht sich hinterher Gedanken, was da wohl drin gewesen sein koennte. Sehr glücklich


'ne daemlichere Ausrede dafuer wie der Stoff wohl in die Vene gekommen sein koennte, kann sich noch nicht mal ein Strassenjunkie ausdenken. Mit den Augen rollen

Allein der Gedanke ich koennte in einem Kuehlschrank 'ne aufgezogene Spritze finden und mir das Zeug rein auf Verdacht in die Vene spitzen, laesst abwechselnd heisse und kalte Schauer meinen Ruecken runterjagen. Sehr glücklich
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pera
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Beitrag(#1807982) Verfasst am: 15.01.2013, 19:20    Titel: Re: Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt? Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt?
(...)
viel mehr dazu im oben verlinkten Threadbeitrag
(...)


Heute im Kurier - 14-01-2013

Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel ist wegen Dopings gesperrt

Zitat:
Es waren unter anderem die widersprüchlichen Darlegungen der Angeklagten, die das Deutsche Sportschiedsgericht dazu veranlasste, die Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel für zwei Jahre zu sperren.


Zitat:
In einem ihr zugänglichen Kühlschrank, so argumentierte die Sportlerin, habe sie eine Spritze gefunden, die sie für ein Vitaminpräparat hielt. Dieses habe sie einnehmen wollen, um sich nach einer Erkrankung schneller zu regenerieren. Doch in der Kanüle befanden sich nicht die vermeintlichen Vitamine, sondern das Dopingmittel EPO, was Restle-Apel zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst haben will.


Zitat:
Vor allem auch deshalb, weil die Aussagen von Restle-Apel „Widersprüche“ aufweisen, heißt es im Schiedsspruch. In einer ersten Version habe die Sportlerin nämlich erzählt, dass ihr Ehemann, der von Beruf Arzt ist, ihr eine Spritze mit Folsäure habe geben wollen, da die Sportlerin an diesem Abend an Regelschmerzen litt. Zu dieser Zeit sei eine Bekannte zu Besuch gewesen, die Diabetikerin ist und zur Behandlung EPO-Spritzen bei sich führte. Da ihr Mann keine Brille trug, habe er die beiden Spritzen wohl verwechselt.

Lachen Argh Lachen



Mein Gott! In dem Haus geht's offensichtlich zu wie in 'ner Junkie-WG. Ueberall liegen Spritzen rum und wer eine findet, in der was irgendwas drin ist, der setzt sich zuerst mal 'nen Schuss damit und macht sich hinterher Gedanken, was da wohl drin gewesen sein koennte. Sehr glücklich


'ne daemlichere Ausrede dafuer wie der Stoff wohl in die Vene gekommen sein koennte, kann sich noch nicht mal ein Strassenjunkie ausdenken. Mit den Augen rollen

Allein der Gedanke ich koennte in einem Kuehlschrank 'ne aufgezogene Spritze finden und mir das Zeug rein auf Verdacht in die Vene spitzen, laesst abwechselnd heisse und kalte Schauer meinen Ruecken runterjagen. Sehr glücklich


Man sollte glatt einen Thread: "Die dümmsten Ausreden" starten. Lachen
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#1808644) Verfasst am: 18.01.2013, 07:36    Titel: Der Atheist Lance Armstrong und seine Verehrung unter Säkularen Antworten mit Zitat

Aus aktuellen Anlas habe ich es mal hier rein hochgepostet zwinkern

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Lance Armstrong ist alle seine sieben Tour-de-France- Titel los. Sehr glücklich


Ja, aber nicht nur das,
mit Armstrong stürzte auch einer der herausragensten sportlichen Ungläubigen zwinkern,
nun ja, für kenner des Sports nicht ganz unerwartet,

Titelüberschrift in der FR aus dem Jahr 2009:

Link



und hier auf einer der Atheistenseiten:

Quelle



und hier von einer anderen Seite:
http://atheism.about.com/b/2005/08/08/lance-armstrong-and-god.htm

Zitat:
One of the most recognizable athletes in the world today is Lance Armstrong. Winner of an unprecedented (and unlikely to be matched) seven Tour de France races and survivor of cancer, Lance Armstrong is a powerful example of what a human being can do when they dedicate themselves to a cause. Moreover, he is an example that it can all be done without religion and without gods.

Lachen
ja, aber es braucht dazu auch ne sehr gute Apotheke, bzw. Menschen, die einem Mittel noch direkt aus der Forschung zuliefern können und die es so in der Apotheke noch gar nicht gibt.

Armstrong sagt über sich:

Zitat:
I asked myself what I believed. I had never prayed a lot. I hoped hard, I wished hard, but I didn’t pray. I had developed a certain distrust of organized religion growing up, but I felt I had the capacity to be a spiritual person, and to hold some fervent beliefs. Quite simply, I believed I had a responsibility to be a good person, and that meant fair, honest, hardworking, and honorable.”


Lachen Lachen

Aber es kommt noch besser,
da man sich auch in einer Zitatensammlung von religionskritischen Menschen, geschrieben von Edgar Dahl,
gerne auch mit noch lebenden Promiatheisten schmückt, findet sich auch der Lance in dem Buch, mit folgenden Zitat:
Quelle:
http://www.wissenrockt.de/2010/07/24/rezensiert-brevier-fur-unglaubige-8354/

Zitat:
Wenn es einen Gott gäbe, hätte ich noch zwei Eier



Die Antwort darauf gebe ich dem Herrn Armstrong gerne:
Lieber Lance,
wenn Du nicht täglich 4-6 Stunden auf einem viel zu schmalen Sattel und ohne Belüftungslöchlein in diesem und mit immer leicht von Schweis angefeuchtete Hose Dein Tagwerk verrichtet hättest,
ja dann hättest Du wohl noch Deine Eier,
las also die Götter und sonstige Chimären aus dem Spiel,
wenn es um Deine Eier geht!

kann man ja geschmacklos jetzt finden,
aber das ist das Dopingsystem um Lance Armstrong herum seit Jahren auch. zwinkern

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Desperadox
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Beitrag(#1808655) Verfasst am: 18.01.2013, 10:04    Titel: Re: Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt? Antworten mit Zitat

pera hat folgendes geschrieben:

Man sollte glatt einen Thread: "Die dümmsten Ausreden" starten. Lachen

Zahnpasta zwinkern
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Tso Wang
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Beitrag(#1808687) Verfasst am: 18.01.2013, 13:21    Titel: Re: Wiesbadener Langstreckenläuferin Restle-Apel - EPO versehentlich gespritzt? Antworten mit Zitat

.


Wurde auch langsam Zeit, hier nochmal auf deutsch:


http://www.n-tv.de/sport/Armstrong-und-das-boese-System-article9970416.html


Morgen folgt Teil 2.


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vrolijke
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Beitrag(#1808895) Verfasst am: 18.01.2013, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Bauchgefühl von mir.

Der Radsport hat mit Nationalitäten wenig zu tun.
Auch wenn es Manschaften gibt, (die meistens gemischt-international sind) werden Erfolge doch individuell gewertet.
Deshalb haben Dopingfahnder überhaupt eine Chance, gelegentlich so zu tun, alsob sie riesiges aufdecken.

Bei der Leichtathletik, (von Fußball ganz zu schweigen) werden solche Erfolge nie möglich sein, weil masive "nationale Interessen" dies verhindern würden.
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Misterfritz
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Beitrag(#1808908) Verfasst am: 19.01.2013, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe einige der touren, die armstrong gewonnen hat z.t. verfolgt. und mir war damals schon irgendwie schon klar, dass das, was der gerade in den bergen so gezeigt hat, nur durch "intelligentes" doping zu erreichen ist.
aber, für mich waren eh' die bilder aus frankreich interessanter, als die tour zwinkern
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vrolijke
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Beitrag(#1808911) Verfasst am: 19.01.2013, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

Misterfritz hat folgendes geschrieben:
ich habe einige der touren, die armstrong gewonnen hat z.t. verfolgt. und mir war damals schon irgendwie schon klar, dass das, was der gerade in den bergen so gezeigt hat, nur durch "intelligentes" doping zu erreichen ist.
aber, für mich waren eh' die bilder aus frankreich interessanter, als die tour zwinkern


Ich halte es für ein Gerücht, dass Radfahrer mehr dopen sollen als Leichtathleten.
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beachbernie
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Beitrag(#1808915) Verfasst am: 19.01.2013, 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

Misterfritz hat folgendes geschrieben:
ich habe einige der touren, die armstrong gewonnen hat z.t. verfolgt. und mir war damals schon irgendwie schon klar, dass das, was der gerade in den bergen so gezeigt hat, nur durch "intelligentes" doping zu erreichen ist.
aber, für mich waren eh' die bilder aus frankreich interessanter, als die tour zwinkern


Fuer mich ist schon lange klar, dass kaum ein Fahrer der Tour de France 'ne Chance haette ueberhaupt die gesamte Tour durchzustehen, wenn er nicht chemisch nachhelfen wuerde.

Fuer mich sind die eh' alle auf die ein oder andere Weise gedopt, manche wurden halt bisher noch nicht erwischt.

Man muss sich nur mal das Profil einer solchen Tour anschauen, dann weiss man, dass das ohne Doping nicht zu schaffen ist.

(In diesem Sinne hatte sich uebrigens auch ein vor Jahren beim Doping erwischter Radprofi ueber die Tour geaeussert)
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vrolijke
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Beitrag(#1808920) Verfasst am: 19.01.2013, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde hier einfach ignoriert. Deprimiert
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beachbernie
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Beitrag(#1808921) Verfasst am: 19.01.2013, 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich werde hier einfach ignoriert. Deprimiert


Wenn Dich stoert, dass ich in meinem letzten posting keinen Bezug auf Dein vorhergehendes posting genommen habe, dann kann ich Dir versichern, dass ich es beim Verfassen noch gar nicht gelesen hatte.
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Beitrag(#1808955) Verfasst am: 19.01.2013, 02:52    Titel: Verteidigung der Leichtathletik Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich halte es für ein Gerücht, dass Radfahrer mehr dopen sollen als Leichtathleten.


1. Bei den Leichtathleten gibt es Disziplinen - die sehr stark zum dopen tendieren, andere wiederum kaum.

So kannst Du bei 110m Hürden sehr viel über Technik erreichen. Selbst in Deutschland gab es mal in den 90ern eine Zeit, wo wir 5 Männer hatten, welche die Olympia Norm hatten und dann bei den Deutschen Meisterschaften eine Situation hatten - wie die Amis und die Kenianern bei ihren Meisterschaften nur die ersten drei weiterkommen.

Bei den Stabis gabs das natürlich auch.

Dennoch gibt es natürlich auch in diesen Disziplinen Doping - siehe den Fall Lobinger - aber es hält sich noch in Grenzen.

2. Die Wettkampfhäufigkeit bei Radfahrern ist eine deutlich höhere - von den Frühjahrsklassikern bis zur Rad-WM im Herbst - ständig Wettkämpfe - zum Vergleich,
guck Dir mal den Wettkampfkalender unserer 800m Asse an,
oder von mir aus die der belgischen 400m Zwillinge, die haben ein paar mehr zwinkern
aber ein Großteil von Winter und Frühjahr ist Vorbereitung auf die paar großen Wettkämpfe.

Unsere 800m Läufer gehen im Winter manchmal auf Crossläufe, trainieren meist andere Strecken. Ein 800m Lauf auf Meisterschaften wird meist taktisch entschieden - es gibt derzeit nur einen Läufer, der ein Rennen dort von vorne Laufen kann - alle anderen können auch mal gerne bummeln und schupsen Smilie
Aber auch hier haben ja die Deutschen mit dem Goldmedailiengewinner von Sidney einen Dopingfall, wenn auch mehr aus späteren Deprogründen.

3. Die faulsten Wettkampftypen bei den Leichtahtleten sind die Zehnkämpfer - 3-4 Wettkämpfe können hier schon ausreichen - der Rest ist Training, Training, Training und natürlich auch Einzeldisziplinwettkämpfe zum Testen.
Die dopen aber legal - was ich sehr ärgerlich finde - siehe Kreatin-Diskussion oder auch den drolligen Umstand - das Spitzenathlethen nach dem ersten Wettkampftag häufig zu schwach sind, sich ausreichend zu ernähren - weswegen sie dann Abends vor dem 2. Wettkampftag an Infusionen hängen - Lachen

4. Alles in allem halte ich die Leichtathletik für deutlich sauberer - selbst wenn die schweren Jungs und Mädels mit Kugel und Hammer eingerechnet werden - als eben die Radfahrer.
Du solltest halt eher Schwimmer und Radfahrer miteinander vergleichen - mich zum Beispiel erstaunten die Schwimmleistungen der Chinesen und Australier, aber auch der Amis in London - wo selbst die Fabelweltrekorde aus der Schwimmanzugszeit zum Teil deutlich unterboten wurden Geschockt

5. Radfahren kann nur sauberer werden - wenn es seinen Wettkampfkalender deutlich entschlackt! Mehr Ruhetage in der Tour de France, weniger Berge, weniger Kilometer.

Momentan sind wir leider in der Leichtathletik auf dem Weg - den Wettkampfkalender zu erweitern - diese Diamond League schafft mehr Anreize zum Dopen, leider skeptisch

6. Ganz vergessen - der Fußball dürfte natürlich auch ein riesen Dopingproblem haben - aber darüber schweigt man leider lieber.
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Tso Wang
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Beitrag(#1808987) Verfasst am: 19.01.2013, 13:18    Titel: Blut und Spiele Antworten mit Zitat

.


Eine wieder aktuell gewordene Doku und immer wieder sehenswert. Von der Leichtathletik über Radsport bis zum Fussball.


Blut und Spiele:


http://www.youtube.com/watch?v=66T-n8JzFHY


()
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Tso Wang
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Anmeldungsdatum: 21.09.2003
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Beitrag(#1813970) Verfasst am: 03.02.2013, 23:11    Titel: Nur ein Sport-Skandal ? Antworten mit Zitat

.


Das hätte vermutlich jeden Sport-/Fußballfan interessiert


http://www.ardmediathek.de/das-erste/sportschau/offene-fragen-im-fuentes-prozess?documentId=13283846


Wenn die Staatsanwältin doch nur die Frage gestellt ...


und die Richterin nachgehakt hätte.



Das könnte sich m.E. von einem Sportskandal zu einem politischen-gesellschaftlichen Skandal entwickeln, wenn solchen juristisch korrekten, aber dennoch fragwürdigen "Machenschaften" nicht endlich Einhalt geboten wird.


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Beitrag(#1838604) Verfasst am: 11.05.2013, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Dopinggegner Frank: „Die Ärzte können machen, was sie wollen, mit zum Teil tödlichen Spätfolgen“

Zitat:
Die große Scheinheiligkeit.
Alle DDR-Ärzte, die Sportler gedopt haben, sind wegen Beihilfe zur Körperverletzung verurteilt worden. In Westdeutschland und im wiedervereinigten Deutschland noch kein einziger.

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Wolf
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Beitrag(#1838631) Verfasst am: 11.05.2013, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Dopinggegner Frank: „Die Ärzte können machen, was sie wollen, mit zum Teil tödlichen Spätfolgen“

Zitat:
Die große Scheinheiligkeit.
Alle DDR-Ärzte, die Sportler gedopt haben, sind wegen Beihilfe zur Körperverletzung verurteilt worden. In Westdeutschland und im wiedervereinigten Deutschland noch kein einziger.

In der DDR dürften viele Ärzte die Sportler ohne deren Wissen gedopt haben, im Gegensatz zum Westen.
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Beitrag(#1854010) Verfasst am: 25.07.2013, 00:44    Titel: Labors weisen weitere Lüge Zabels nach. Antworten mit Zitat

Gröhl... Gröhl...

Der dereinst nur einmal nach eigener Aussage gedopte 'Lügner'

Eric Zabel,

hier bei der damaligen Pressekonferenz

ist nun ein weiteres Mal der Lüge überführt worden.

Ob er nochmal so medienwirksam 'heulen' kann?
Gespannt dürfen wir auch sein, ob sein Sohn ebenfalls erfolgreich in die Lügenspur des Vaters eintreten, oder besser, eindopen wird.

Wir sind gespannt.
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fwo
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Beitrag(#1854017) Verfasst am: 25.07.2013, 01:54    Titel: Re: Labors weisen weitere Lüge Zabels nach. Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Gröhl... Gröhl...

Der dereinst nur einmal nach eigener Aussage gedopte 'Lügner'

Eric Zabel,

hier bei der damaligen Pressekonferenz

ist nun ein weiteres Mal der Lüge überführt worden.

Ob er nochmal so medienwirksam 'heulen' kann?
Gespannt dürfen wir auch sein, ob sein Sohn ebenfalls erfolgreich in die Lügenspur des Vaters eintreten, oder besser, eindopen wird.

Wir sind gespannt.

Aber so flächendeckend, wie damals gedopt wurde, ist das Argument, dass Doping unfair sei, irgendwie nicht mehr stichhaltig. zwinkern

Und dass in den Jedermann-Wettbewerben außerhalb der Verbandsebenen von den "normalen" Beteiligten nicht gedopt würde, ist meines Wissens auch schon lange widerlegt. Wer wissen will, was die Leute auch ohne Wettbewerbe nur fürs Image in sich reinschlucken, kann das auch ohne viel Fachwissen und Tests in jeder "Muckibude" in Augenschein nehmen. Die Muskeln, die da heute üblich sind, sind ohne hormonelle Unterstüzung nicht zu machen.

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moecks
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Beitrag(#1854101) Verfasst am: 25.07.2013, 17:15    Titel: Re: Labors weisen weitere Lüge Zabels nach. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Aber so flächendeckend, wie damals gedopt wurde, ist das Argument, dass Doping unfair sei, irgendwie nicht mehr stichhaltig. zwinkern

Das frage ich mich auch.

Ist es noch Betrug wenn alle betrügen? Am Kopf kratzen

Manche Medien sprechen auch immer vom Betrug am Zuschauer. Aber ich als absoluter Radsportfan fühle mich nicht betrogen.
Ich habe spannende Etappen erlebt, hat mich sehr unterhalten.

Außerdem gefallen mir die Informationen die da gegeben werden nicht so richtig.
Wie wurde denn da genau ermittelt?
Es ist die Frage von etwa 60 gedopten Sportlern, was ist mit den 120 anderen Fahrern? Waren da die Proben sauber? Hat man von denen keine Proben?

So wirklich kritisch nachhaken tun unsere Journalisten da irgendwie nicht.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#1855533) Verfasst am: 03.08.2013, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wie die Bundesrepublik jahrelang Doping förderte

Zitat:
Anabolika, Testosteron, Östrogen, Epo: Über Jahrzehnte wurden in der Bundesrepublik leistungssteigernde Mittel erforscht und an Sportler verteilt. Funktionäre deckten das System, auch die Politik war eingeweiht. Ein Bericht der Berliner Humboldt-Universität enthüllt die Ausmaße des Doping-Systems in Westdeutschland. Jetzt gibt es Streit um die Veröffentlichung der Studie.


Erinnert mich an...

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vrolijke
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Beitrag(#1855540) Verfasst am: 03.08.2013, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie die Bundesrepublik jahrelang Doping förderte

Zitat:
Anabolika, Testosteron, Östrogen, Epo: Über Jahrzehnte wurden in der Bundesrepublik leistungssteigernde Mittel erforscht und an Sportler verteilt. Funktionäre deckten das System, auch die Politik war eingeweiht. Ein Bericht der Berliner Humboldt-Universität enthüllt die Ausmaße des Doping-Systems in Westdeutschland. Jetzt gibt es Streit um die Veröffentlichung der Studie.


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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#1855571) Verfasst am: 03.08.2013, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir überlegt, dass Doping auch ein spieltheoretisches Problem darstellt. Habe auch etwas dazu gefunden. Ein etwas älterer Beitrag von 1990 aus der Zeitschrift für Soziologie. Die Kontrollen haben sich zwar verschärft, aber das Grundproblem bleibt.

http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/view/2718
http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/viewFile/2718/2255 (PDF)

Zitat:
Asymmetrische Information als Ursache von Doping im Hochleistungssport - Eine Analyse auf Basis der Spieltheorie
Zusammenfassung: Für viele Spitzen-Athleten stellt Doping ein Gefangenen-Dilemma dar: Ohne Doping sind in vielen Sportarten nach Meinung der meisten Fachleute die Siegeschancen gleich Null, mit Doping müssen die Athleten mit Gesundheitsschäden rechnen. Aufgrund von asymmetrischer Information kann aber selbst im Rahmen von Super-Spielen kooperatives Verhalten nicht spontan entstehen. Wegen der Informationsschwierigkeiten löst das gegenwärtige Kontrollsystem das Doping-Dilemma nur in einem Teilbereich, verschärft es aber zugleich in einem anderen Teilbereich. Entweder sind die Sportler und die Verbände bereit, einem Maß an Transparenz und Kontrollen zuzustimmen, das über den gegenwärtigen Stand weit hinausgeht und auf den ersten Blick vielen unzumutbar erscheint, oder der Hochleistungssport wird in seiner gegenwärtigen Form verschwinden.


Auch dieser Blogeintrag weist auf das Gefangenen-Dilemma hin: http://zettelsraum.blogspot.de/2007/05/warum-doping-absurd-ist-und-zugleich.html

Systematisches Doping ist aus Sicht von Funktionären, Sportlern und Politikern notwendig und tolerierbar, in der alten BRD spielte dabei auch der Kalte Sportkrieg eine Rolle. Bei Olympischen Spielen zählten die Medaillen und nicht ehrliche Leistungen. Wenn der Bedarf da ist, wird er geschaffen. Der ehrliche Sportler kann sich der Verführung des Dopings nur schwer entziehen. Auch die Wundertüte von Bern war nicht astrein, die Spieler bekamen damals vermutlich das Aufputschmittel Pervitin, ähnlich wirksam wie Crystal Meth (offiziell nur Vitamin C)...
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Beitrag(#1855572) Verfasst am: 03.08.2013, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ich habe mir überlegt, dass Doping auch ein spieltheoretisches Problem darstellt. Habe auch etwas dazu gefunden. Ein etwas älterer Beitrag von 1990 aus der Zeitschrift für Soziologie. Die Kontrollen haben sich zwar verschärft, aber das Grundproblem bleibt.

http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/view/2718
http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/viewFile/2718/2255 (PDF)

Zitat:
Asymmetrische Information als Ursache von Doping im Hochleistungssport - Eine Analyse auf Basis der Spieltheorie
Zusammenfassung: Für viele Spitzen-Athleten stellt Doping ein Gefangenen-Dilemma dar: Ohne Doping sind in vielen Sportarten nach Meinung der meisten Fachleute die Siegeschancen gleich Null, mit Doping müssen die Athleten mit Gesundheitsschäden rechnen. Aufgrund von asymmetrischer Information kann aber selbst im Rahmen von Super-Spielen kooperatives Verhalten nicht spontan entstehen. Wegen der Informationsschwierigkeiten löst das gegenwärtige Kontrollsystem das Doping-Dilemma nur in einem Teilbereich, verschärft es aber zugleich in einem anderen Teilbereich. Entweder sind die Sportler und die Verbände bereit, einem Maß an Transparenz und Kontrollen zuzustimmen, das über den gegenwärtigen Stand weit hinausgeht und auf den ersten Blick vielen unzumutbar erscheint, oder der Hochleistungssport wird in seiner gegenwärtigen Form verschwinden.


Auch dieser Blogeintrag weist auf das Gefangenen-Dilemma hin: http://zettelsraum.blogspot.de/2007/05/warum-doping-absurd-ist-und-zugleich.html

Systematisches Doping ist aus Sicht von Funktionären, Sportlern und Politikern notwendig und tolerierbar, in der alten BRD spielte dabei auch der Kalte Sportkrieg eine Rolle. Bei Olympischen Spielen zählten die Medaillen und nicht ehrliche Leistungen. Wenn der Bedarf da ist, wird er geschaffen. Der ehrliche Sportler kann sich der Verführung des Dopings nur schwer entziehen. Auch die Wundertüte von Bern war nicht astrein, die Spieler bekamen damals vermutlich das Aufputschmittel Pervitin, ähnlich wirksam wie Crystal Meth (offiziell nur Vitamin C)...

Pervitin = Crystal Meth = Methamphetamin. Pervitin ist nur der Markenname des Medikaments, das bei uns noch bis in die 80er auf dem Markt war. Es hat übrigens den ersten Dopingtoten bei uns zu verantworten:

wikipedia.org - N-Methylamphetamin hat folgendes geschrieben:
Der deutsche Boxer Jupp Elze hatte sich 1968 vor seinem Kampf um die Europameisterschaft gegen Juan Carlos Duran mit Pervitin aufgeputscht und ging als erster deutscher Profisportler in die Geschichte ein, der an den Folgen von Doping verstarb.[23] Elze hatte 150 Kopftreffer erlitten, die er vermutlich nur wegen des durch Pervitin herabgesetzten Schmerzempfindens aushalten konnte, fiel ins Koma und starb an einer Gehirnblutung.
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Beitrag(#1855662) Verfasst am: 03.08.2013, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie die Bundesrepublik jahrelang Doping förderte

Zitat:
Anabolika, Testosteron, Östrogen, Epo: Über Jahrzehnte wurden in der Bundesrepublik leistungssteigernde Mittel erforscht und an Sportler verteilt. Funktionäre deckten das System, auch die Politik war eingeweiht. Ein Bericht der Berliner Humboldt-Universität enthüllt die Ausmaße des Doping-Systems in Westdeutschland. Jetzt gibt es Streit um die Veröffentlichung der Studie.
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Irgendwie für mich sehr befriedigend, dass dieses Thema endlich Beachtung findet. Betreffend der Jugend- und Nachwuchskader habe ich ja so meine eigenen Erfahrungen von beiden Seiten im Wintersport. Ich erinnere mich immer wieder mit Grausen an das scheinheilige Gezeter zur gleichlautenden Problematik im DDR-Sport.
Aber in der bundesdeutschen Wahrnehmung ist/war/wird die hier gefahrene staatlich(!) forcierte Körperverletzung sicherlich nur halb so schlimm sein wie im "realsozialistischen Unrechtsstaat" Mit den Augen rollen Lachen
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