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Da vergleicht jemand Atheisten mit Psychopathen
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26019

Beitrag(#2068430) Verfasst am: 15.09.2016, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt zwar noch zwei, drei andere Threads, wo man das hätte posten können, aber egal...

1 in 5 CEOs are psychopaths, study finds

Zitat:
An Australian study has found that about one in five corporate executives are psychopaths – roughly the same rate as among prisoners.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26019

Beitrag(#2079453) Verfasst am: 16.12.2016, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Das hier habe ich vor ein paar Tagen gefunden. Das ist nicht auf einer Atheistenwebseite erschienen, das ist eher so ein Selbsthilfe-Projekt mit leicht spirituellem Einschlag.

Is God A Sociopath?
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4501

Beitrag(#2079462) Verfasst am: 16.12.2016, 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Das hier habe ich vor ein paar Tagen gefunden. Das ist nicht auf einer Atheistenwebseite erschienen, das ist eher so ein Selbsthilfe-Projekt mit leicht spirituellem Einschlag.

Is God A Sociopath?

Der Begriff "Soziopath" macht für ein Wesen, dass seiner Art nach definitonsgemäß einzigartig ist, überhaupt keinen Sinn.
_________________
"Diese Religion ist voll die Seuche." Donmartin
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26019

Beitrag(#2079505) Verfasst am: 16.12.2016, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:

Der Begriff "Soziopath" macht für ein Wesen, dass seiner Art nach definitonsgemäß einzigartig ist, überhaupt keinen Sinn.


Begründung?
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kereng
Babymetal-Fan



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2240
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2079570) Verfasst am: 17.12.2016, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
definitonsgemäß

Kann man die Definition irgendwo nachlesen?

Psalm 82 hat folgendes geschrieben:
Gott steht auf in der Versammlung der Götter, im Kreis der Götter hält er Gericht.
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2079589) Verfasst am: 17.12.2016, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
definitonsgemäß

Kann man die Definition irgendwo nachlesen?

Psalm 82 hat folgendes geschrieben:
Gott steht auf in der Versammlung der Götter, im Kreis der Götter hält er Gericht.


https://gotquestions.org/Deutsch/ihr-seid-gotter.html


eingeschränkte, quasi katholisch dreifaltige Soziopathie könnte man gelten lassen Lachen

262 Die Menschwerdung des Sohnes Gottes Offenbart, daß Gott der ewige Vater und daß der Sohn eines Wesen mit dem Vater ist, das heißt, daß er in ihm und mit ihm der einzige Gott ist.


263 Die Sendung des Heiligen Geistes, der vom Vater im Namen des Sohnes [Vgl. Joh 14,26.] und vom Sohn „vom Vater aus" (Joh 15,26) gestand wird, offenbart, daß er zusammen mit ihnen der gleiche einzige Gott ist. Er wird „mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht".
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 1570

Beitrag(#2079619) Verfasst am: 17.12.2016, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:

eingeschränkte, quasi katholisch dreifaltige Soziopathie könnte man gelten lassen Lachen

Die Kirche hat gut 300 Jahre gebraucht, um sich auf diese etwas gewagte Definition zu einigen.
Ich würde es dreifache Schizophrenie nennen.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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kereng
Babymetal-Fan



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2240
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2079651) Verfasst am: 18.12.2016, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
definitonsgemäß

Kann man die Definition irgendwo nachlesen?

Psalm 82 hat folgendes geschrieben:
Gott steht auf in der Versammlung der Götter, im Kreis der Götter hält er Gericht.


https://gotquestions.org/Deutsch/ihr-seid-gotter.html

Das sieht so aus, als würdest du der Apologetik glauben, dass mit Göttern Menschen gemeint sind. Dabei ist doch bekannt, dass in der Bibel der Polytheismus noch durchscheint. Dieser Link erklärt besser, was mit der Versammlung der Elohim gemeint ist: http://www.bibelwissenschaft.de/de/stichwort/19748/
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AdvocatusDiaboli
Femicommie



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21205
Wohnort: München

Beitrag(#2083017) Verfasst am: 20.01.2017, 02:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Atheist tötet religiöse Mitbewohnerin

Ein Atheist steht wegen Mordes vor Gericht. Er soll seine Mitbewohnerin erstochen haben, weil sie Christin und „widerlich religiös“ gewesen sei.


Zitat:
Es scheint, als braucht man kein Gotteskrieger zu sein. Man kann auch aus fanatischem Atheismus zum Mörder werden. Vor dem Freiburger Landgericht sitzt am Donnerstagmorgen ein fahler, junger Mann mit langen, strähnigen Haaren und schütterem Kinnbart; den Kopf tief gesenkt. Selbst als seine Mutter den Gerichtssaal betritt, zeigt er keine Regung.

Daniel E. wird vorgeworfen, im August vergangenen Jahres seine Mitbewohnerin getötet zu haben, weil ihm ihr christlicher Glaube zuwider war. Daniel E. hat sich vor der Tat intensiv mit Atheismus beschäftigt, sich von den Schriften des US-Autors Richard Dawkins zu einem Manifest inspirieren lassen. Titel: „Meine Apologie, Gerede eines Irren“. Der Angeklagte sagte bei der polizeilichen Vernehmung von sich: „Ich bin ein Antitheist“ und „Wer an Gott glaubt, gehört erschossen“. Die Beamten berichten, E. sei bei der Festnahme völlig emotionslos gewesen und habe knapp zu Protokoll gegeben: „Ich wa r ’s.“


www.taz.de/Prozess-am-Freiburger-Landgericht/%215372965/
_________________
Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26019

Beitrag(#2083019) Verfasst am: 20.01.2017, 02:47    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:

www.taz.de/Prozess-am-Freiburger-Landgericht/%215372965/


Daraus:

Zitat:
2013 spricht er das erste Mal gegenüber der Mutter von Depressionen.

(...)

Er spricht ihr gegenüber von Selbstmord.

(...)

Wer gegen Abtreibung und die Schwulenehe war und an Gott glaubte, sei gestrichen gewesen. Er sei rational, die anderen seien irrational, so habe das ihr Sohn gesehen.

(...)

Mit zwanzig hat sich offenbar Daniel E. das erste Mal selbst verletzt, Schnitte am Oberarm, die Mutter erfährt erst viel später davon.

(...)

Als ihr der Sohn 2014 eröffnet, er sei schwul, bricht sie in Tränen aus. Der Sohn fühlt sich zurückgewiesen, später sagt er, vielleicht sei er auch bloß a­sexuell.

(...)

Ehemalige Mitbewohner berichten von nächtelangem Computerspielen. Sie hörten ihn dabei laut rufen: „Ich töte sie!“


Depressionen, Suizidgefährdung, Spaltung (extremes Schwarz-Weiss-Denken), Selbstverletzung, Identitätsstörung und impulsives Verhalten - das alles könnte auf Borderline hindeuten.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19713
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083021) Verfasst am: 20.01.2017, 03:01    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:

www.taz.de/Prozess-am-Freiburger-Landgericht/%215372965/


Daraus:

Zitat:
2013 spricht er das erste Mal gegenüber der Mutter von Depressionen.

(...)

Er spricht ihr gegenüber von Selbstmord.

(...)

Wer gegen Abtreibung und die Schwulenehe war und an Gott glaubte, sei gestrichen gewesen. Er sei rational, die anderen seien irrational, so habe das ihr Sohn gesehen.

(...)

Mit zwanzig hat sich offenbar Daniel E. das erste Mal selbst verletzt, Schnitte am Oberarm, die Mutter erfährt erst viel später davon.

(...)

Als ihr der Sohn 2014 eröffnet, er sei schwul, bricht sie in Tränen aus. Der Sohn fühlt sich zurückgewiesen, später sagt er, vielleicht sei er auch bloß a­sexuell.

(...)

Ehemalige Mitbewohner berichten von nächtelangem Computerspielen. Sie hörten ihn dabei laut rufen: „Ich töte sie!“


Depressionen, Suizidgefährdung, Spaltung (extremes Schwarz-Weiss-Denken), Selbstverletzung, Identitätsstörung und impulsives Verhalten - das alles könnte auf Borderline hindeuten.

Aus dieser Geschichte den Schluss zu ziehen
Zitat:
Man kann auch aus fanatischem Atheismus zum Mörder werden.
ist auf jeden Fall ziemlich schwachsinnig.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26019

Beitrag(#2083023) Verfasst am: 20.01.2017, 03:09    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Aus dieser Geschichte den Schluss zu ziehen
Zitat:
Man kann auch aus fanatischem Atheismus zum Mörder werden.
ist auf jeden Fall ziemlich schwachsinnig.


Nö, finde ich nicht. Der Fall zeigt ja, dass es möglich ist. Jeder -ismus kann in den Händen eines Fanatikers zu einer Gefahr werden. Das entscheidende Kriterium ist nicht der -ismus, sondern der Fanatismus.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19713
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083025) Verfasst am: 20.01.2017, 03:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Aus dieser Geschichte den Schluss zu ziehen
Zitat:
Man kann auch aus fanatischem Atheismus zum Mörder werden.
ist auf jeden Fall ziemlich schwachsinnig.


Nö, finde ich nicht. Der Fall zeigt ja, dass es möglich ist. Jeder -ismus kann in den Händen eines Fanatikers zu einer Gefahr werden. Das entscheidende Kriterium ist nicht der -ismus, sondern der Fanatismus.

Ein Fanatiker einer Lehre, die andere Menschen als minderwertig überflüssig, schädlich oder sonstwie negativ für diese Welt bezeichnet, kann als Fanatiker dieser Lehre zum Mörder werden. Aber gibt es diesen Atheismus, der das so oder so ähnlich sagt ? Ich kenne den zumindest nicht.

Da wird ein junger Mann geschildert, der offensichtlich große Probleme mit seinem Selbstbild hat, mit seiner Sexualität, mit seinem Nichtangenommensein usw, so große Probleme, dass er u.a. zu immer stärker werden Autoaggressionen neigt. Für Dich reicht die kurze Schilderung, um an heftige Störungen zu denken.

Wenn er sich jetzt selbst umgebracht hätte, was nach dieser Vorgeschichte ähnlich wahrscheinlich klingt, wäre das dann auch aus fanatischem Atheismus gewesen?

Um das abzukürzen: Ich halte den fanatischen Atheismus nicht für die Ursache dieses Mordes, ich halte das nicht mal für einen Mord im strengen Sinne. Ich schätze, dass hier ein Gutachter das "Urteil" fällen wird.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26019

Beitrag(#2083026) Verfasst am: 20.01.2017, 03:59    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Ein Fanatiker einer Lehre, die andere Menschen als minderwertig überflüssig, schädlich oder sonstwie negativ für diese Welt bezeichnet, kann als Fanatiker dieser Lehre zum Mörder werden. Aber gibt es diesen Atheismus, der das so oder so ähnlich sagt ? Ich kenne den zumindest nicht.


Dann lernst Du ihn gerade kennen.

Nicht die Weltanschauung eines Menschen bestimmt, ob er andere Menschen als minderwertig, überflüssig, schädlich oder tötenswert erachtet, sondern seine Persönlichkeit bzw. die Störung seiner Persönlichkeit. Und es gibt keinen Grund, warum der Atheismus davon verschont werden sollte. Je mehr Atheisten es auf der Welt gibt, desto mehr gestörte Atheisten wird es geben, die im Namen des Atheismus Dinge tun, die andere Atheisten und Menschen anderer Weltanschauungen abscheulich finden.

Daraus folgt nicht, dass wir schlechte Menschen sind, weil wir Atheisten sind. Daraus folgt nur, dass ein Mensch nicht automatisch gut und auf unserer Seite ist, weil er ein Atheist ist.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19713
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083027) Verfasst am: 20.01.2017, 04:32    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Ein Fanatiker einer Lehre, die andere Menschen als minderwertig überflüssig, schädlich oder sonstwie negativ für diese Welt bezeichnet, kann als Fanatiker dieser Lehre zum Mörder werden. Aber gibt es diesen Atheismus, der das so oder so ähnlich sagt ? Ich kenne den zumindest nicht.


Dann lernst Du ihn gerade kennen.

Nicht die Weltanschauung eines Menschen bestimmt, ob er andere Menschen als minderwertig, überflüssig, schädlich oder tötenswert erachtet, sondern seine Persönlichkeit bzw. die Störung seiner Persönlichkeit. ...

Das ist der Punkt - zumindest kann ich Dir in diesem Fall nicht widersprechen, weil die Weltanschauung, um die es geht, meines Wissens auch nichts entsprechendes enthält. Du sagst es selbst, dass es nicht seine Weltanschauung ist, die ihn töten lässt, sondern seine Störung.
Das ist aber eine Aussage, die im Gegensatz zu
Benno Stieber/TAZ hat folgendes geschrieben:
Man kann auch aus fanatischem Atheismus zum Mörder werden.
steht. Also lerne ich ihn nicht gerade kennen, den Menschen (oder den Atheismus?) der beispielhaft für diese Aussage ist.

Aber Du formulierst es so, als sei es egal, was die Lehre sagt.
Kramer hat folgendes geschrieben:
Nicht die Weltanschauung eines Menschen bestimmt, ob er andere Menschen als minderwertig, überflüssig, schädlich oder tötenswert erachtet, sondern seine Persönlichkeit bzw. die Störung seiner Persönlichkeit.

Wenn also die Lehre es sagt, dass andere Menschen minderwerti9g oder / und zu töten sind, dann ist es auch immer nur die Störung, die den Menschen zum Töten veranlasst, und die Lehre ist immer egal?

Dann lasst uns doch das Hohelied des Wahabismus singen, des Stalinismus und des Faschismus, denn die sind es nicht, die die Gräuel verursachen, die in ihrem Namen angerichtet werden.

Oder kann es sein, dass wir uns hier gerade im falschen Thread befinden und die Überschrift zu dieser Meldung eigentlich heißen müsste:
Da schließt jemand von einem Psychopathen auf den Atheismus.?
_________________
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 8283
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2084032) Verfasst am: 31.01.2017, 03:20    Titel: Dem Atheistentäter auf der Spur Antworten mit Zitat

Alles gut, Leute,
wir müssen nur darauf achten,
dass die richtigen Pfeile im Köcher stecken, Smilie


Artikel:
Zitat:
Mann tötete Mitbewohnerin wegen ihrer Religion

Gewaltvideos waren sein Hobby, Religion lehnte er ab. Als in seine Wohngemeinschaft eine Frau einzieht, tötet er sie. In Freiburg ist der junge Mann nun zu lebenslanger Haft verurteilt worden.


Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mann-toetete-mitbewohnerin-wegen-ihrer-religion-14800035.html

Zitat:
Seinen Hass auf Religion hatte er Tage zuvor in einem „Manifest“ erklärt. Ermittler fanden es auf seinem Computer. Daneben sogenannte Killerspiele und entsprechende Filme. Gegenüber einem Sachverständigen hat er den kannibalistischen Serienmörder Hannibal Lecter aus dem Kinofilm „Das Schweigen der Lämmer“ als Vorbild genannt.

(...)

Nach Ansicht eines Gutachters leidet der junge Mann unter einer Persönlichkeitsstörung. Die meiste Zeit hat er nach eigener Aussage in seinem Zimmer verbracht, Kontakte zu anderen mied er. Selbst Lebensmittel bezog er nur übers Internet. Nach der Tat hatte er versucht, sich selbst zu töten. Doch das misslang.
Hervorhebung von mir.

Also,
Killerspiele und nun auch endlich die entsprechenden Filme dazu,
das wars,
und nicht Dawkins und Co,
Manifest hin oder her.

Vielleicht veröffentlichen die noch eine Filelist seines PCs,
weil unter Killerspielen und "entsprechenden Filmen" kann ich mir so ziemlich alles vorstellen.

_________________
Derzeit ohne Untertitel
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Kramer
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Beiträge: 26019

Beitrag(#2084035) Verfasst am: 31.01.2017, 03:52    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast die falschen Worte gefettet, RKW. Das entscheidende Wort war "Persönlichkeitsstörung".
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2084048) Verfasst am: 31.01.2017, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Dann lasst uns doch das Hohelied des Wahabismus singen, des Stalinismus und des Faschismus, denn die sind es nicht, die die Gräuel verursachen, die in ihrem Namen angerichtet werden.

Oder kann es sein, dass wir uns hier gerade im falschen Thread befinden und die Überschrift zu dieser Meldung eigentlich heißen müsste:
Da schließt jemand von einem Psychopathen auf den Atheismus.?


und du bist beim falschen ***ismus:

Zitat:
Wer gegen Abtreibung und die Schwulenehe war und an Gott glaubte, sei gestrichen gewesen. Er sei rational, die anderen seien irrational, so habe das ihr Sohn gesehen.


Diese Art "Rationalismus" kann sich auch "diagnostisch unauffällig" äussern ...
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19713
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2084050) Verfasst am: 31.01.2017, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dann lasst uns doch das Hohelied des Wahabismus singen, des Stalinismus und des Faschismus, denn die sind es nicht, die die Gräuel verursachen, die in ihrem Namen angerichtet werden.

Oder kann es sein, dass wir uns hier gerade im falschen Thread befinden und die Überschrift zu dieser Meldung eigentlich heißen müsste:
Da schließt jemand von einem Psychopathen auf den Atheismus.?


und du bist beim falschen ***ismus:

Zitat:
Wer gegen Abtreibung und die Schwulenehe war und an Gott glaubte, sei gestrichen gewesen. Er sei rational, die anderen seien irrational, so habe das ihr Sohn gesehen.


Diese Art "Rationalismus" kann sich auch "diagnostisch unauffällig" äussern ...

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll:
Rationalismus ist es auf keinen Fall, denn der kennt - wie der Atheismus auch - kein Gebot Nichtrationalisten als menschlich minderwertig zu betrachten, noch ein Tötungsgebot. Im Gegenteil: Das zentrale Gebot des Rationalismus ist die goldene Regel. Aber immerhin: Dein Zitat zeigt sowohl ein subjektives Bekenntnis zur Ratio, wie auch eins zur Nichtexistenz Gottes. Von dem ersteren können wir aufgrund der Handlung sagen, dass er da sogar in Bezug auf seine eigene Einstellung irrte.

Dass der junge Mann an der selben Einstellung litt wie die Ex-Außenministerin der USA halte ich für ein Gerücht. Schon allein, dass man sich in der Befragung an die Kinder hält, statt ganz allgemein an Menschen, oder, bezogen auf das Völkerrecht und Kriegshandlungen, Zivilisten, zeigt mir, dass es da weniger um Information als um Manipulation geht.

Die selbe Frage, mit leicht veränderten Zahlen, könntest Du auch jedem Verkehrsminister stellen, um ihn als Monster zu brandmarken.

Und was ist mit Dir? Bist Du auch so einer, der einfach über Kinderleichen geht, oder hast Du Deinen Führerschein schon abgegeben? Ansonsten bist auch Du so ein Monster, das mit mit der Einstellung "Wo gefahren wird, sterben Kinder" lebt. Also nicht wirklich besser als Frau Albright, nur mit anderer Entscheidungsvollmacht.
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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2084053) Verfasst am: 31.01.2017, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dann lasst uns doch das Hohelied des Wahabismus singen, des Stalinismus und des Faschismus, denn die sind es nicht, die die Gräuel verursachen, die in ihrem Namen angerichtet werden.

Oder kann es sein, dass wir uns hier gerade im falschen Thread befinden und die Überschrift zu dieser Meldung eigentlich heißen müsste:
Da schließt jemand von einem Psychopathen auf den Atheismus.?


und du bist beim falschen ***ismus:

Zitat:
Wer gegen Abtreibung und die Schwulenehe war und an Gott glaubte, sei gestrichen gewesen. Er sei rational, die anderen seien irrational, so habe das ihr Sohn gesehen.


Diese Art "Rationalismus" kann sich auch "diagnostisch unauffällig" äussern ...

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll:
Rationalismus ist es auf keinen Fall, denn der kennt - wie der Atheismus auch - kein Gebot Nichtrationalisten als menschlich minderwertig zu betrachten, noch ein Tötungsgebot. Im Gegenteil: Das zentrale Gebot des Rationalismus ist die goldene Regel. Aber immerhin: Dein Zitat zeigt sowohl ein subjektives Bekenntnis zur Ratio, wie auch eins zur Nichtexistenz Gottes. Von dem ersteren können wir aufgrund der Handlung sagen, dass er da sogar in Bezug auf seine eigene Einstellung irrte.

Dass der junge Mann an der selben Einstellung litt wie die Ex-Außenministerin der USA halte ich für ein Gerücht. Schon allein, dass man sich in der Befragung an die Kinder hält, statt ganz allgemein an Menschen, oder, bezogen auf das Völkerrecht und Kriegshandlungen, Zivilisten, zeigt mir, dass es da weniger um Information als um Manipulation geht.

Die selbe Frage, mit leicht veränderten Zahlen, könntest Du auch jedem Verkehrsminister stellen, um ihn als Monster zu brandmarken.

Und was ist mit Dir? Bist Du auch so einer, der einfach über Kinderleichen geht, oder hast Du Deinen Führerschein schon abgegeben? Ansonsten bist auch Du so ein Monster, das mit mit der Einstellung "Wo gefahren wird, sterben Kinder" lebt. Also nicht wirklich besser als Frau Albright, nur mit anderer Entscheidungsvollmacht.


*grün-von-mir*

Dieses "Gerücht" wollte ich gar nicht ausdrücken, sondern deinem Gerücht gewisse ***ismen wären per se ausgenommen, einen Denkanstoss versetzen.

Und - ich bitte dich - was soll dein auf beiden Beinen hinkender Vergleich am Schluss ? Soll ich dich - ähnlich "sinnvoll" - auch fragen, ob du bereits deine Wohnug nicht mehr putzt, weil dabei statistisch gesehen viele Unfälle passieren ? Btw. ich persönlich fahre seit 27 Jahren unfallfrei - soll ich dir die VS-Bestätigung senden ... ?
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19713
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2084055) Verfasst am: 31.01.2017, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dann lasst uns doch das Hohelied des Wahabismus singen, des Stalinismus und des Faschismus, denn die sind es nicht, die die Gräuel verursachen, die in ihrem Namen angerichtet werden.

Oder kann es sein, dass wir uns hier gerade im falschen Thread befinden und die Überschrift zu dieser Meldung eigentlich heißen müsste:
Da schließt jemand von einem Psychopathen auf den Atheismus.?


und du bist beim falschen ***ismus:

Zitat:
Wer gegen Abtreibung und die Schwulenehe war und an Gott glaubte, sei gestrichen gewesen. Er sei rational, die anderen seien irrational, so habe das ihr Sohn gesehen.


Diese Art "Rationalismus" kann sich auch "diagnostisch unauffällig" äussern ...

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll:
Rationalismus ist es auf keinen Fall, denn der kennt - wie der Atheismus auch - kein Gebot Nichtrationalisten als menschlich minderwertig zu betrachten, noch ein Tötungsgebot. Im Gegenteil: Das zentrale Gebot des Rationalismus ist die goldene Regel. Aber immerhin: Dein Zitat zeigt sowohl ein subjektives Bekenntnis zur Ratio, wie auch eins zur Nichtexistenz Gottes. Von dem ersteren können wir aufgrund der Handlung sagen, dass er da sogar in Bezug auf seine eigene Einstellung irrte.

Dass der junge Mann an der selben Einstellung litt wie die Ex-Außenministerin der USA halte ich für ein Gerücht. Schon allein, dass man sich in der Befragung an die Kinder hält, statt ganz allgemein an Menschen, oder, bezogen auf das Völkerrecht und Kriegshandlungen, Zivilisten, zeigt mir, dass es da weniger um Information als um Manipulation geht.

Die selbe Frage, mit leicht veränderten Zahlen, könntest Du auch jedem Verkehrsminister stellen, um ihn als Monster zu brandmarken.

Und was ist mit Dir? Bist Du auch so einer, der einfach über Kinderleichen geht, oder hast Du Deinen Führerschein schon abgegeben? Ansonsten bist auch Du so ein Monster, das mit mit der Einstellung "Wo gefahren wird, sterben Kinder" lebt. Also nicht wirklich besser als Frau Albright, nur mit anderer Entscheidungsvollmacht.


*grün-von-mir*

Dieses "Gerücht" wollte ich gar nicht ausdrücken, sondern deinem Gerücht gewisse ***ismen wären per se ausgenommen, einen Denkanstoss versetzen.

Und - ich bitte dich - was soll dein auf beiden Beinen hinkender Vergleich am Schluss ? Soll ich dich - ähnlich "sinnvoll" - auch fragen, ob du bereits deine Wohnug nicht mehr putzt, weil dabei statistisch gesehen viele Unfälle passieren ? Btw. ich persönlich fahre seit 27 Jahren unfallfrei - soll ich dir die VS-Bestätigung senden ... ?

Die VS-Bestätigung ist dabei ziemlich wurst: Der eigentlich Vergleich ist der zwischen Außenminister und Verkehrsminister.

Nur, dass Du im Gegensatz zu den Entscheidungen des Außenministers die des Verkehrsministers nicht nur über die demokratische Willensbildung mitträgst, Du bist als Autofahrer gleichzeitig einer der Soldaten, der diese Entscheidungen mit exekutiert. Dein "Ich fahre aber unfallfrei" ist die Entschuldigung des Soldaten, der zwar mitmarschiert ist, aber darauf verweist, selbst keinen Feind erschossen zu haben. Jeder, der Auto fährt, ich auch, ist natürlich mitschuldig am Tode der im Autoverkehr umgekommenen: Ohne auf irgend ein einzelnes überfahrenes Kind Bezug zu nehmen: Ohne die gesamte Verkehrssituation, an deren Schaffung auch die vorschriftsmäßig fahrenden beteiligt sind, gäbe es weniger tote Kinder. Es sind nicht die Fußgänger, für die immer mehr und schnellere Straßen geschaffen werden, auf denen auch die Unfälle passieren. Es sind die, die sich mit dem Auto auf der Straße bewegen. Auch wenn Du selbst noch keinen Menschen direkt verletzt hast (Siehst Du gerade den Feinstaub in dieser Formulierung?), so bist Du es als aktiver Autofahrer, für den diese Kindertötungs- und -Verkrüppelungsveranstaltung immer weiter ausgebaut wird.

Ob Du das nun als hinkend bezeichnest oder die Linde rauscht. Du bist am Hobeln beteiligt, auch wenn Du behauptest, die Späne, die da fallen, seien nicht Deine. Was Dir allerdings fehlt, ist diese Ehrlichkeit, die Albright auch sich selbst gegenüber hat.
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Er_Win
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Beitrag(#2084059) Verfasst am: 31.01.2017, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiss wirklich nicht was dein haarsträubender Vergleich von zivilen Opfern bei mittels Lügen "gerechtfertigter" Angriffskriege und Verkehrsunfallopfern soll ?

Soll es der Beruhigung des "Gewissens" *unserer* "westlichen Werte" dienen, oder was soll das sonst werden, dass alle Autofahrer Soldaten sind ? skeptisch

Es gibt jede Menge Tätigkeiten in der menschlichen Kultur, wo durch (nicht beabsichtigte) Unfälle auch Unbeteiligte zu Schaden kommen können. Kann man, wenn man deinen "Argumenten" folgt, dann alles für die "rationale, ehrliche Rechtfertigung" von Angriffskriegen vergleichend verwenden - chapeau !
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fwo
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Beitrag(#2084065) Verfasst am: 31.01.2017, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
ich weiss wirklich nicht was dein haarsträubender Vergleich von zivilen Opfern bei mittels Lügen "gerechtfertigter" Angriffskriege und Verkehrsunfallopfern soll ?....

Sag mal, worüber schreibst Du hier eigentlich? Ein bisschen mehr Mainstreammedia täten Dir ganz gut.

Albright war unter Clinton Außenministerin, die war an keinen Angriffskrieg gegen den Irak beteiligt. Dieses Interview war aber noch vor dieser Amtszeit, da war sie noch amerikanische UN-Botschafterin und die 500 000 toten Kinder, diese Schätzung stammt aus dem Jahr 1995, waren nicht Folge eines Angriffskrieges, sondern von Sanktionen der UN gegen das Regime des Saddam Hussein.

EDIT:
p.s.
Ich habe mal einen Link für Dich rausgesucht, in dem dieser Satz genauso unfreundlich gesehen wird wie von Dir, der ihn aber in den richtigen zeitlichen Zusammenhang stellt.

Es handelte sich um einen Versuch durch die UN, die Annektion von Kuwait ohne Krieg wieder rückgängig zu machen - Saddam Hussein hätte es also an jedem Tag dieser Sanktion in der Hand gehabt, sie zu beenden.
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Er_Win
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Beitrag(#2084066) Verfasst am: 31.01.2017, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
ich weiss wirklich nicht was dein haarsträubender Vergleich von zivilen Opfern bei mittels Lügen "gerechtfertigter" Angriffskriege und Verkehrsunfallopfern soll ?....

Sag mal, worüber schreibst Du hier eigentlich? Ein bisschen mehr Mainstreammedia täten Dir ganz gut.


Jahaaa - morgen lese ich die BILD - großes Indianerehrenwort ...

fwo hat folgendes geschrieben:
Albright war unter Clinton Außenministerin, die war an keinen Angriffskrieg gegen den Irak beteiligt. Dieses Interview war aber noch vor dieser Amtszeit, da war sie noch amerikanische UN-Botschafterin und die 500 000 toten Kinder, diese Schätzung stammt aus dem Jahr 1995, waren nicht Folge eines Angriffskrieges, sondern von Sanktionen der UN gegen das Regime des Saddam Hussein.


Es ging in meiner (zugegebenermassen) leichten Übertreibung um den Vergleich in der Rechtfertigung und nicht darum, dass Albright selbst an der Sanktionen und dem folgenden Krieg beteiligt war, der, wie dir sicher aus den MSM bekannt, wegen Saddams "Massenvernichtungswaffen" geführt wurde.

Also darum:
Moral Responsibility

Something should also be said about culpability for whatever deaths and other hardship occurred because of the sanctions. Champions of the economic warfare against Iraq attempt to blame all the deaths on Saddam Hussein. They argue that if he had complied with U.S. and UN demands there would have been no dire consequences. Therefore, those who imposed the sanctions are not blameworthy. Does this argument hold water? No, it doesn't.


Und auch dafür finde ich deinen rational relativierenden Vergleich mit Verkehrsopfern und Autofahrer"soldaten" kaum überzeugend bzw. sinnvoll.

Aber du hast recht - ich hatte das falsch auf dem Radar, auf welchen Krieg gegen den Irak sich Albrights "Rechtfertigungen" bezogen !
Danke für die Klarstellung ...
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fwo
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Beitrag(#2084074) Verfasst am: 31.01.2017, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
.....
Es ging in meiner (zugegebenermassen) leichten Übertreibung um den Vergleich in der Rechtfertigung und nicht darum, dass Albright selbst an der Sanktionen und dem folgenden Krieg beteiligt war, der, wie dir sicher aus den MSM bekannt, wegen Saddams "Massenvernichtungswaffen" geführt wurde.

Also darum:
Moral Responsibility

Something should also be said about culpability for whatever deaths and other hardship occurred because of the sanctions. Champions of the economic warfare against Iraq attempt to blame all the deaths on Saddam Hussein. They argue that if he had complied with U.S. and UN demands there would have been no dire consequences. Therefore, those who imposed the sanctions are not blameworthy. Does this argument hold water? No, it doesn't.

Geschmackssache. Ich empfinde das als wasserdicht.

Diese Art der Verantwortlichkeitszuweisung ist die der Geiselnehmer, die die Verantwortung für tote Geiseln denen aufbürden wollen, die ihrer Erpressung nicht nachgeben. Ich weiß, dass unsere Öffentlichkeit das regelmäßig auch so sieht, aber da bin etwas schlichter gestrickt und unterscheide nicht zwischen juristischer und moralischer Verantwortung: Die Verantwortung für das Schicksal der Geiseln trägt der Geiselnehmer und niemand sonst.
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Und auch dafür finde ich deinen rational relativierenden Vergleich mit Verkehrsopfern und Autofahrer"soldaten" kaum überzeugend bzw. sinnvoll.

Aber du hast recht - ich hatte das falsch auf dem Radar, auf welchen Krieg gegen den Irak sich Albrights "Rechtfertigungen" bezogen !
Danke für die Klarstellung ...

Die ist aber irgendwie doch nicht angekommen, denn Albrigths Rechtfertigung bezog sich auf gar keinen Krieg, sondern auf eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte.

Lass uns den Vergleich mal etwas detaillierter machen:

Sowohl bei der bundesdeutschen Verkehrspolitik als auch bei der UN haben wir relativ demokratische Institutionen vor uns, die versuchen, zum Wohl des Ganzen Entscheidungen innerhalb der gemeinsamen Regeln zu treffen.

Zielsetzung: Wir haben den Willen der Bevölkerung das Auto zu benutzen, kundgetan sowohl bei Wahlen als auch durch tägliche Verkehrsentscheidungen zu einem bestimmten Verkehrsmittel.

Also wird ab einer bestimmten Staulage entschlossen, die maximale Lastlkapazität der Straße zu erhöhen.
Wissen: Im Verkehr haben wir es mit sehr vielen Einzelentscheidungen zu tun, die wegen ihrer großen Zahl statistisch sehr genau zu beschreiben sind. Wir verfügen über genügend statistische Daten, um mit jeder Vergrößerung des Straßennetzes relativ genau vorherzusagen, zu welcher Vergrößerung des gesamten Verkehrsvolumens das führt (Die Zunahme des Autoverbrauchs ist in Deutschland einer der heimlichen Gründe, derartige Entscheidungen lobbygefördert zu treffen). Mit der Zuanhme des Verkehrsvolumens ist dann auch klar, wieviele Menschenleben als Lateralschäden abzuschreiben sind, auch wenn diese Zahlen nicht öffentlich gehandelt werden.

Wir haben hier also Entscheidungen, deren Lateralschäden von Beginn an größenordnungsmäßig bekannt sind und einfach in Kauf genommen werden. (Es war nach meiner Erinnerung übrigens Dein Landsmann Knoflacher, der einmal in einem Zeitungsartikel unseren Straßenverkehr mit Krieg verglich.)

Kommen wir zur UN Entscheidung der Sanktion gegen Saddam Hussein:
Zielsetzung: Das Durchsetzen des Völkerrechts gegenüber einem Staat, der seine militärische Überlegenheit benutzt hatte, um einen Nachbarstaat mit einem militärischen Überfall zu annektieren. Eine Zielsetzung im Sinne aller.

Eine normale Reaktion auf diese kriegerische Aktion wäre eine kriegerische Antwort, die den kriminellen Zustand beendet. Da einmal begonnene Kriege im günstigsten Fall dann aufhören, wenn eine Partei besiegt ist, was weder vom Effekt noch von der Zeit immer sicher vorhergesagt werden kann, wurde beschlossen, zuerst wirtschaftliche Sanktionen zu versuchen.

Wissen: Die Schäden eines militärischen Krieges lassen sich sehr schwer abschätzen, sie sind aber immer sehr hoch. Die Schäden von Sanktionen stehen nicht von vornherein fest, weil sie zum einen von der internen Umverteilung des wirtschaftlichen Restkraft abhängen und zum anderen durch ein Einlenken des Santionierten jederzeit sofort zu beenden sind. Eine Abschätzung ist immer erst im Nachhinein möglich.

Die UN-Vertreter haben hier also eine Entscheidung getroffen, bei der sie davon ausgehen konnten, dass die Lateralschäden erheblich geringer als bei einem Krieg sein würden, und bei denen der Opponent diese Schäden jederzeit begrenzen konnte. Es fand weder eine Inkaufnahme von erkennbaren Lateralschäden statt, noch waren die möglichen überhaupt in ihrem Ausmaß abzuschätzen.

@ Er_Win
Ich bin gespannt, wie Du mir zeigen willst, dass die Entscheidung der UN zur Sanktion moralisch verwerflicher war - das muss sie ja sein, wenn Deine Empörung einen Sinn haben soll - als die eines Verkehrspolitikers. Und ich bin gespannt, wie Du das schaffst, ohne die Logik der Geiselnehmer zu übernehmen.

Außerdem bin ich gespannt, welche Strategie Du vorgeschlagen hättest. Um es in der ganzen Komplexität zu sehen: Zu den schwer kalkulierbaren Handlungsfolgen gehört übrigens auch die Signalwirkung Deiner Handlung für Nachfolgetäter.
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Skeptiker
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Beitrag(#2084081) Verfasst am: 31.01.2017, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Die ist aber irgendwie doch nicht angekommen, denn Albrigths Rechtfertigung bezog sich auf gar keinen Krieg, sondern auf eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte.


Und die hundertausende Tote durch fehlende medizinische Versorgung und Unterernährung sind auch ohne Krieg erreicht worden. Es gibt verschiedene Wege, Menschen zu töten, z.B. indem man ihnen die Mittel entzieht, die sie zum Leben brauchen.

Und Krieg ist die Fortsetzung der Wirtschaftspolitik mit kriegerischen Mitteln.

Die Ziele aber sind hier wie da die Gleichen: Unterwerfung bestimmter Staaten.

Der wissenschaftliche Begriff dafür ist "Imperialismus" und der hat ein ganzes Spektrum von Methoden und kennt ganz gewiss keine Moral, nicht ein Jota an Moral.

Und Albright ist eine amoralische Person, wobei meine Meinung die ist, dass ein Mensch, der keine Moral hat, atheistisch sein kann oder auch nicht. Es gibt diverse Formen des Atheismus, welche die Amoral sogar als ihren Kernbestandteil ausgeben. Ein solcher Atheismus schüttet quasi mit der christlichen Moral jede Moral aus, also das Kind mit dem Bade.

Deswegen - so wichtig Religionskritik ist - sie sollte nicht zu Amoral führen ...-!
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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fwo
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Beitrag(#2084082) Verfasst am: 31.01.2017, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Die ist aber irgendwie doch nicht angekommen, denn Albrigths Rechtfertigung bezog sich auf gar keinen Krieg, sondern auf eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte.


Und die hundertausende Tote durch fehlende medizinische Versorgung und Unterernährung sind auch ohne Krieg erreicht worden. Es gibt verschiedene Wege, Menschen zu töten, z.B. indem man ihnen die Mittel entzieht, die sie zum Leben brauchen.

Und Krieg ist die Fortsetzung der Wirtschaftspolitik mit kriegerischen Mitteln.

Die Ziele aber sind hier wie da die Gleichen: Unterwerfung bestimmter Staaten.

Der wissenschaftliche Begriff dafür ist "Imperialismus" und der hat ein ganzes Spektrum von Methoden und kennt ganz gewiss keine Moral, nicht ein Jota an Moral.

Und Albright ist eine amoralische Person, wobei meine Meinung die ist, dass ein Mensch, der keine Moral hat, atheistisch sein kann oder auch nicht. Es gibt diverse Formen des Atheismus, welche die Amoral sogar als ihren Kernbestandteil ausgeben. Ein solcher Atheismus schüttet quasi mit der christlichen Moral jede Moral aus, also das Kind mit dem Bade.

Deswegen - so wichtig Religionskritik ist - sie sollte nicht zu Amoral führen ...-!

Gut, dass Du das gesagt hast.

Ich habe jetzt auch endlich begriffen, dass die Allianz zwischen Stalin, Rossevelt und Churchill zur Unterdrückung Hitlers Imperialismus pur war.
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Ahriman
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Beitrag(#2084084) Verfasst am: 31.01.2017, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Jeder, der Auto fährt, ich auch, ist natürlich mitschuldig am Tode der im Autoverkehr umgekommenen: Ohne auf irgend ein einzelnes überfahrenes Kind Bezug zu nehmen: Ohne die gesamte Verkehrssituation, an deren Schaffung auch die vorschriftsmäßig fahrenden beteiligt sind, gäbe es weniger tote Kinder.

Das ist natürlich völlig falsch. Wenn ich diesem Gedanken konsequent folgte, müßte ich mich sofort umbringen. Allein dadurch, daß ich lebe, benachteilige ich Mitmenschen.
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Marcellinus
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Beitrag(#2084086) Verfasst am: 31.01.2017, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Jeder, der Auto fährt, ich auch, ist natürlich mitschuldig am Tode der im Autoverkehr umgekommenen: Ohne auf irgend ein einzelnes überfahrenes Kind Bezug zu nehmen: Ohne die gesamte Verkehrssituation, an deren Schaffung auch die vorschriftsmäßig fahrenden beteiligt sind, gäbe es weniger tote Kinder.

Das ist natürlich völlig falsch. Wenn ich diesem Gedanken konsequent folgte, müßte ich mich sofort umbringen. Allein dadurch, daß ich lebe, benachteilige ich Mitmenschen.


„Zur Metaphysik kommt man ..., indem man beim Nachdenken über eine Sache dem Denken selbst den Vorrang vor der Sache gibt.“
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Er_Win
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Beitrag(#2084090) Verfasst am: 31.01.2017, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
.....
Es ging in meiner (zugegebenermassen) leichten Übertreibung um den Vergleich in der Rechtfertigung und nicht darum, dass Albright selbst an der Sanktionen und dem folgenden Krieg beteiligt war, der, wie dir sicher aus den MSM bekannt, wegen Saddams "Massenvernichtungswaffen" geführt wurde.

Also darum:
Moral Responsibility

Something should also be said about culpability for whatever deaths and other hardship occurred because of the sanctions. Champions of the economic warfare against Iraq attempt to blame all the deaths on Saddam Hussein. They argue that if he had complied with U.S. and UN demands there would have been no dire consequences. Therefore, those who imposed the sanctions are not blameworthy. Does this argument hold water? No, it doesn't.

Geschmackssache. Ich empfinde das als wasserdicht.

Diese Art der Verantwortlichkeitszuweisung ist die der Geiselnehmer, die die Verantwortung für tote Geiseln denen aufbürden wollen, die ihrer Erpressung nicht nachgeben. Ich weiß, dass unsere Öffentlichkeit das regelmäßig auch so sieht, aber da bin etwas schlichter gestrickt und unterscheide nicht zwischen juristischer und moralischer Verantwortung: Die Verantwortung für das Schicksal der Geiseln trägt der Geiselnehmer und niemand sonst.
[...]

... Albrigths Rechtfertigung bezog sich auf gar keinen Krieg, sondern auf eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte.


Bringst jetzt du etwas historisch durcheinander ?

Der II.Golfkrieg war bereits zu Ende und die Wirtschaftssanktionen wurden mit dem Hauptargument der "Massenvernichtungswaffen" fortgesetzt, also welcher Krieg sollte da jetzt mit den Sanktionen verhindert werden.

Es darf auch durchaus bezweifelt werden, dass die Sanktionen vor der vom Sicherheitsrat abgesegneten Operation "Wüstensturm" US-seitig dazu dienen sollten einen Krieg zu verhindern - lt. Ausschnitt einer ARTE-Doku.

Wenn man jetzt auf die Situation der Sanktionen nach dem militärischen Sieg abhebt, wird dein "wasserdichtes" Gleichnis mit der Verantwortung von Hussein als "Geiselnehmer" obsolet.

Oder wenn ich mal bewußt über-pointieren darf (nicht persönlich gemeint):

Du hast deine Frau geschlagen und ich habe dich dafür kräftig vermöbelt. Danach drehe ich dir Strom und Wasser ab und sperre deine Konten, um meiner Forderung Nachdruck zu verleihen, dass du nicht auch deine Schwester misshandelst. Du hast aber gar keine Schwester und durch meine Sanktionen kommen deine Kinder zu Schaden, was ich damit rechtfertige, dass es die Sache wert war und außerdem trägst du doch die Verantwortung dafür.

Hinkt auch, aber passt - oder zynisches Grinsen


Zu deinem langen Beispiel ist folgendes zu sagen: Ich fahre Auto weil ich mich "der Macht des Faktischen" beuge - ich befürworte keinen expansiven Strassen(aus)bau, ganz im Gegenteil.

Und dein ganzer Saddam-Vergleich hinkt, weil - wie dargestellt - es überhaupt nicht mehr um die Befreiung Kuwaits ging. Da solltest du mal hinterfragen, wer denn nach der Einnahme Bagdads überhaupt die Rolle deines "Geiselnehmers" inne hatte ...
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