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Warum ist Doping im Sport verboten?
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15027
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Beitrag(#2068836) Verfasst am: 18.09.2016, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

budapesht hat folgendes geschrieben:
53 British athletes from Rio could be named
http://www.bbc.com/sport/cycling/37371057

Zitat:
A hacking group that claims it stands for "fair play and clean sport". It says TUEs are licences for doping and describes Wada as "corrupt and deceitful".

Kannste das mal übersetzen?
Es gibt Leute, die sprechen englischer als sie deutsch können.
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budapesht
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Anmeldungsdatum: 15.07.2016
Beiträge: 34

Beitrag(#2068982) Verfasst am: 19.09.2016, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
budapesht hat folgendes geschrieben:
53 British athletes from Rio could be named
http://www.bbc.com/sport/cycling/37371057

Zitat:
A hacking group that claims it stands for "fair play and clean sport". It says TUEs are licences for doping and describes Wada as "corrupt and deceitful".

Kannste das mal übersetzen?
Es gibt Leute, die sprechen englischer als sie deutsch können.

für Dich ist es schnee von gestern
Du hast schon immer über "wuchtige Athletinnen mit Bartwuchs und tiefer Stimme" gewusst


lies hier auf Deutsch http://www.zeit.de/sport/2016-09/wada-hacker-daten-sportler-doping
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budapesht
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Anmeldungsdatum: 15.07.2016
Beiträge: 34

Beitrag(#2068984) Verfasst am: 19.09.2016, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dass "die Russen" hinter dem Hack stehen, gab die gehackte WADA auf ihrer Webseite bekannt, lieferte dafür jedoch keine Belege. Der deutsche Mainstream schreibt derweil wie gehabt ab und konstruiert bereits eine Verbindung zum Kreml.
https://deutsch.rt.com/inland/40710-wer-im-glashaus-sitzt-fancy/
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22133

Beitrag(#2080629) Verfasst am: 28.12.2016, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Chefin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada hat erstmals systematisches Doping des Gastgeberlandes der Olympischen Winterspiele 2014 zugegeben. "Es war eine institutionelle Verschwörung", sagte Anna Anzeliowitsch der "New York Times". Sie sei schockiert gewesen von den Enthüllungen, ranghohe Mitglieder der Regierung seien jedoch nicht involviert gewesen. Anzeliowitsch, die seit Dezember 2015 Rusada-Chefin ist, war nicht in die Ermittlungen verwickelt.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/doping-in-russland-rusada-chefin-gesteht-institutionelle-verschwoerung-a-1127705.html
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quadium
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Anmeldungsdatum: 06.04.2013
Beiträge: 1771

Beitrag(#2083841) Verfasst am: 28.01.2017, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Womit auch immer die Handballer Sloweniens heute gedopt waren: Man sollte es legalisieren!
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31517
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2089615) Verfasst am: 25.03.2017, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10067

Beitrag(#2089660) Verfasst am: 26.03.2017, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

1:40 Bericht in der Tagesschau

http://download.media.tagesschau.de/video/2017/0325/TV-20170325-2045-0801.websm.h264.mp4
(ab 9:48)

Wenn man bedenkt wie Doping in einem anderen Land vor kurzem thematisiert wurde bin ich gespannt was kommen wird wenn es das eigene Land betrifft...
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 20656
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2089678) Verfasst am: 26.03.2017, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

1:40 Bericht in der Tagesschau

http://download.media.tagesschau.de/video/2017/0325/TV-20170325-2045-0801.websm.h264.mp4
(ab 9:4Cool

Wenn man bedenkt wie Doping in einem anderen Land vor kurzem thematisiert wurde bin ich gespannt was kommen wird wenn es das eigene Land betrifft...


Ach so, in Deutschland gab es auch systematisches, staatliches Doping?
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"Does anybody remember laughter?"
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31517
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2089679) Verfasst am: 26.03.2017, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

1:40 Bericht in der Tagesschau

http://download.media.tagesschau.de/video/2017/0325/TV-20170325-2045-0801.websm.h264.mp4
(ab 9:4Cool

Wenn man bedenkt wie Doping in einem anderen Land vor kurzem thematisiert wurde bin ich gespannt was kommen wird wenn es das eigene Land betrifft...


Ach so, in Deutschland gab es auch systematisches, staatliches Doping?


Nicht unbedingt; aber schon staatlich unterstütztes Wegschauen.
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10067

Beitrag(#2089682) Verfasst am: 26.03.2017, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nicht unbedingt; aber schon staatlich unterstütztes Wegschauen.

Spedition A: Tachoscheiben manipulieren!
Spedition B: Leistungserwartung X (ohne Tachoscheibenmanipulation kaum machbar).
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22133

Beitrag(#2089854) Verfasst am: 29.03.2017, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ZEIT ONLINE: Ist der Leistungssport moralfrei?

Kofink: Mit Sicherheit. Trotz der hehren olympischen Idee. Im Grunde hat der olympische Sport noch nie das gehalten, was er verspricht. Pierre de Coubertin wollte nie Ranglisten zwischen Staaten, er wollte keine Profis. Was haben wir? Ranglisten und Profis. Und wir Deutschen sind leider immer dabei. Wir spielen in der Sportgeschichte eine verheerende Rolle. Es gibt zwei Sündenfälle: Die ersten politisch instrumentalisierten Spiele fanden 1936 in Deutschland statt, viele danach orientierten sich an Hitlers Spielen. Und 1990 vereinigten sich Doping-West und Doping-Ost. Ohne Konsequenzen, ohne Aufarbeitung, alles wurde unter den Tisch gekehrt. Wenn ich Bulgare oder Kubaner wäre, wäre ich doch blöd, wenn ich es anders machen würde. Und der verlogenste Teil des Weltsports ist das IOC mit einem Deutschen an der Spitze, Thomas Bach. Er kennt diese Vorgänge genau, für ihn beginnt deutsche Sportgeschichte aber erst mit der Gründung des DOSB 2006.


Zitat:
Hansjörg Kofink, 80, ist seit Jahrzehnten einer der engagiertesten deutschen Antidopingkämpfer. Von 1970 bis 1972 war er DLV-Bundestrainer für das Kugelstoßen der Damen. Vor den Olympischen Spielen 1972 in München wurden die von ihm trainierten Kugelstoßerinnen nicht für das Olympiateam nominiert. Kofink wusste, dass die internationale Konkurrenz bereits erfolgreich mit Anabolika-Doping arbeitete und hatte Wert auf saubere Leistung gelegt. Seitdem gilt er im Leistungssport als Ausgestoßener


http://www.zeit.de/sport/2017-03/hansjoerg-kofink-doping-dlv-thomas-bach-clemens-prokop-anabolika

Es wirkt vielleicht billig, das im Nachhinein zu sagen. Aber man musste schon immer blind oder naiv sein, wenn man an sauberen Spitzensport in Deutschland geglaubt hat. Das Blöde ist, daß es wirklich auch saubere Sportler gibt.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19924
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2089860) Verfasst am: 29.03.2017, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
.... Das Blöde ist, daß es wirklich auch saubere Sportler gibt.

Aber kaum in der Weltspitze, wie Kofink zeigte, dessen Mädels nicht nicht nominiert wurden, weil sie sauber waren, sondern weil sie weniger brachten (was natürlich zusammenhängt).

Was noch relativ lange ziemlich sauber war, waren die großen Ausdauersportarten, für die es am Anfang nur Aufputschmittel gab, mit denen man Erschöpfungszustände erreichen konnte, die einen kompletten Kollaps zur Folge hatten, bis hin zum Tod. Das war den meisten zu gefährlich. Diese Zeiten sind jedoch spätestens seit Epo (Ende der 80er) vorbei.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31517
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2089913) Verfasst am: 29.03.2017, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.


Bei "Markus Lanz" gehts gerade über Doping in der DDR.
Die wollen doch nicht in etwa ablenken? Suspekt
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35599
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2089915) Verfasst am: 29.03.2017, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ZEIT ONLINE: Ist der Leistungssport moralfrei?

Kofink: Mit Sicherheit. Trotz der hehren olympischen Idee. Im Grunde hat der olympische Sport noch nie das gehalten, was er verspricht. Pierre de Coubertin wollte nie Ranglisten zwischen Staaten, er wollte keine Profis. Was haben wir? Ranglisten und Profis. Und wir Deutschen sind leider immer dabei. Wir spielen in der Sportgeschichte eine verheerende Rolle. Es gibt zwei Sündenfälle: Die ersten politisch instrumentalisierten Spiele fanden 1936 in Deutschland statt, viele danach orientierten sich an Hitlers Spielen. Und 1990 vereinigten sich Doping-West und Doping-Ost. Ohne Konsequenzen, ohne Aufarbeitung, alles wurde unter den Tisch gekehrt. Wenn ich Bulgare oder Kubaner wäre, wäre ich doch blöd, wenn ich es anders machen würde. Und der verlogenste Teil des Weltsports ist das IOC mit einem Deutschen an der Spitze, Thomas Bach. Er kennt diese Vorgänge genau, für ihn beginnt deutsche Sportgeschichte aber erst mit der Gründung des DOSB 2006.


Zitat:
Hansjörg Kofink, 80, ist seit Jahrzehnten einer der engagiertesten deutschen Antidopingkämpfer. Von 1970 bis 1972 war er DLV-Bundestrainer für das Kugelstoßen der Damen. Vor den Olympischen Spielen 1972 in München wurden die von ihm trainierten Kugelstoßerinnen nicht für das Olympiateam nominiert. Kofink wusste, dass die internationale Konkurrenz bereits erfolgreich mit Anabolika-Doping arbeitete und hatte Wert auf saubere Leistung gelegt. Seitdem gilt er im Leistungssport als Ausgestoßener


http://www.zeit.de/sport/2017-03/hansjoerg-kofink-doping-dlv-thomas-bach-clemens-prokop-anabolika

Es wirkt vielleicht billig, das im Nachhinein zu sagen. Aber man musste schon immer blind oder naiv sein, wenn man an sauberen Spitzensport in Deutschland geglaubt hat. Das Blöde ist, daß es wirklich auch saubere Sportler gibt.



Da hat sich doch schon immer jeder in die eigene Tasche gelogen. Gedopt waren immer die anderen, vor allem wenn "die eigenen" nicht gewonnen haben. Nicht nur in Deutschland, aber eben auch da....
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2096009) Verfasst am: 21.05.2017, 17:05    Titel: Management sperrt drei kenianische Spitzen-Marathonläuferinnen Antworten mit Zitat

In der Summe sollte diese Nachricht (weiter unten),
auch wenn noch nicht alle Details offen liegen,
ähnlich gepuscht werden wie damals bei den Radfahrern und der Tour de France.

Schon vor Olympia war eigentlich klar - das wenn man Russland sperrt, auch Äthiopien, Jamaika und Kenia sperren muss. Dort gibt es zwar kein 'eigentliches' Staatsdoping,
aber eine schon bewusst zu nennende Laschheit in den jeweiligen nationalen Antidopingsystemen.

Zitat:
Management sperrt drei kenianische Spitzen-Marathonläuferinnen

Knapp sechs Wochen nachdem die kenianische Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden war, sind drei ihrer Trainingspartnerinnen vorläufig gesperrt worden. Die Rosa Associati Company, die für das Management der Athletinnen verantwortlich ist, zog die Sportlerinnen provisorisch aus dem Verkehr. Dies berichtet der Branchendienst insidethegames unter Berufung auf die kenianische Zeitung Daily Nation. Betroffen sind die diesjährige Paris-Marathon-Siegerin Purity Rionoripo, die Tokio-Marathon-Siegerin Sarah Chepchirchir und Visiline Jepkesho, die das Rennen in Frankreichs Hauptstadt 2016 gewonnen hatte. Es blieb zunächst unklar, ob auch das Trio mit verbotenen Substanzen erwischt worden ist. Die drei sollen so lange gesperrt bleiben, "bis die Ermittlungen um möglichen Dopingmissbrauch abgeschlossen sind", hieß es in dem Bericht. SID


https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/flash-news-des-tages-41ab841008/

Hoffentlich macht das Mainzer Modell Schule,
wo bewußt auf afrikanische Spitzenläufer (bzw. Spritzenläufer) verzichtet wird - nicht nur um spannendere Rennen zu ermöglichen,
sondern auch um 'sauberere'.

Zitat:
Seit 2016 fährt das Orga-Team des Mainzer Marathons einen neuen Kurs – der Verzicht auf Spitzenzeiten und Top-Läufer aus Afrika soll mehr Spannung ins Feld bringen.


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/teilnehmerzahl-gestiegen-7594-laeufer-auf-der-strecke-beim-mainzer-gutenberg-marathon_17871730.htm
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Beitrag(#2102840) Verfasst am: 29.07.2017, 17:29    Titel: Erster Dopingbefund mit Blutmittel Molidustat Antworten mit Zitat

Und versteht man auch,
warum man der Tour halt immer Zweifel haben soll.
Der Radsport ist halt immer noch Spielwiese für Dopingexperimente.

http://www.sportschau.de/weitere/radsport/doping-molidustat100.html


Zitat:
Erster Dopingbefund mit Blutmittel Molidustat

Ende Mai feierte der Radprofi Matija Kvasina noch den Sieg eines Etappenrennens in Luxemburg. Der Kroate wurde vorläufig suspendiert, nach zwei positiven Dopingtests. Das Besondere dabei: Man fand eine Substanz, die klinisch noch gar nicht zugelassen ist.

Die Nachricht fand wenig Beachtung - dabei stellt sie ein Novum im Anti-Doping-Kampf dar: Anfang Juli wurde bekannt, dass der kroatische Radprofi Matija Kvasina nach zwei positiven Dopingtests vorläufig suspendiert wurde. Als erster Profisportler wurde Kvasina dabei positiv auf das Mittel Molidustat getestet - eine Substanz, die klinisch noch gar nicht zugelassen ist.


Allerdings greifen die Kontrollen besser und besser,
was ja auch was positives ist.
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Beitrag(#2103441) Verfasst am: 04.08.2017, 20:08    Titel: Olesya Povkh and Olha Zemlyak mutmaßlich gedopt Antworten mit Zitat

Im unmittelbaren Vorfeld zur WM gab es dies:
Zitat:

Two Ukrainian sprinters have been charged with doping offenses and stopped from competing at the world athletics championships, which start Friday.

Olesya Povkh and Olha Zemlyak, both former medalists at major championships, were named by the Ukrainian Athletics Federation said in a statement Thursday.

The federation said that Povkh and Zemlyak had written to the International Association of Athletics Federations but "their explanations ... were found to be insufficient to explain the abnormal test results."

(...)

Zemlyak's coach Serhiy Basenko was also removed from Ukraine's world championship delegation, the federation said.

Povkh won an Olympic bronze medal in the women's 4x100-meter relay in 2012, and had been due to race the 100 and 4x100 at the world championships in London.

Zemlyak took silver in the 400 at the European championships in 2014. She was due to compete in the 400 and 4x400 in London.



http://hosted.ap.org/dynamic/stories/A/ATH_WORLDS_UKRAINE?SITE=AP&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT&CTIME=2017-08-03-04-56-18
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