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Zu viele Katzen?
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 7939
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2087810) Verfasst am: 06.03.2017, 01:24    Titel: mal kein Kreisler, Georg Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich finde Morddrohungen gegen Katzenkritiker auch nicht gut. Aber Bussgelder für Katzenhasser fände ich angebracht. So bis 500.000 EUR - soll ja weh tun - und ich will auch meinen Spass. Böse


Kommen wir mal wieder runter von der Wolke 'Spass' und 'Provokation'.

Klar gehört derjenige,
der Katzen 'eigenmächtig' umbringt (mit Gift oder anderen Mitteln), bestraft. Aber es gehört auch derjenige bestraft, der Katzen auf liebe Weise 'zufüttert',
so wie auch Taubenfütterer bei uns eine Strafzahlung leisten. Diese ist glaube ich immer noch zu niedrig, oder wird zu lasch angewandt.

Und erst recht gehört derjenige bestraft, der Katzen einfach aussetzt.

Und eine hohe Katzensteuer ist ja nichts schlechtes. Die Hundesteuer und -registrierungspflicht führt schließlich auch dazu, dass wir bei uns im Land sehr wenige 'wilde' Hunde haben. Zumindest denke ich, dass das eine der Ursachen ist. Wenn Du mal nach Süd- oder Osteuropa schaust, da sieht es leider ganz anders aus.
Die veränderte zwar nicht das nachweihnachtliche oder urlaubsbedingte trennen von einem Hund - aber insgesamt finde ich dämmt das schon ein.

Pferde würde ich übrigens auch gerne besteuern - die zertrampeln gerne die Wege.

Aber immer wenn man sowas fordert - laufen die jeweiligen Besitzergruppen Amok. Und auf die Argumente der Steuerbefürworter wird nicht eingegangen.
_________________
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25976

Beitrag(#2087811) Verfasst am: 06.03.2017, 01:38    Titel: Re: mal kein Kreisler, Georg Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Und auf die Argumente der Steuerbefürworter wird nicht eingegangen.


Weil es einfach lächerlich ist, ein - nicht mal besonders dringliches - Problem, durch Steuern und Bussgelder lösen zu wollen, bevor man es auch nur ansatzweise mit Aufklärung und Beratung versucht hat.

Was daran so fade rüberkommt, ist die Unterstellung "Diese Leute sind ohnehin uneinsichtig, darum müssen wir die mal richtig kräftig zur Kasse bitten." Und diese Grundhaltung finde ich gesamtgesellschaftlich viel schädlicher, als jedes noch so übermässige Zufüttern von Katzen. Diese Haltung trägt nichts dazu bei, Probleme - auch im Kleinen - gemeinschaftlich und kompromissbereit zu lösen, sondern sie setzt die Spaltung schon voraus.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35071
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2087815) Verfasst am: 06.03.2017, 02:09    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

http://www.gutefrage.net/frage/stehen-eidechsen-unter-naturschutz-katze-brachte-schon-2-nachhause

Zitat User zauberfeetina

Zitat:
meine katzen haben bei uns alle ausgerottet, wir hatten viele


Wenn es im Internet steht, muss es ja stimmen. Im Internet findet man viele Dinge, die einfach stimmen.

(...)


es wurden diesbezüglich auch schon andere Links im Thread gepostet,
siehe dann auch die sachlicher geschriebenen Artikel von fwo.

Vrolijke erwiedert jeden Hinweis auf die Bedrohung von Tieren durch Katzen dann mit Beiträgen wie,
aber der Mensch zerstört doch die Landschaft, etc., etc.

Jedesmal diese Ausweichmanöver.
Ausweichmanöver, weil er über das eigentliche Problem nicht gerne reden möchte. Nämlich das vielleicht auch seine Hauskatzen draußen unbesehen von ihm den einen oder anderen Vogel erjagen, und satt wie sie sind, einfach nur zum Spass.
Und selbst wenn Vrolijke seine Katzen als Stubentiger hält - ignoriert er die eigentliche Bedrohung doch allzu leicht.

Du übrigens auch, Kramer.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, das es ein unpopuläres Thema ist,
aber das sind andere Themen hier ja auch.

Wie schon weiter oben festgestellt,
nicht Katzenbesitzer erhalten die Morddrohungen sondern Katzenkritiker. Wenn Du Dir zum Beispiel mal die Äußerungen und Kommentare im Netz zu dem FAZ Artikel ansiehst, der damals diesen Thread ins Rollen brachte - also auch die Kommentare in anderen Zeitungen und Berichten dazu,
dann behaupte ich mal, das Katzenkritik schneller 'einfach' so niedergemacht werden.




Apropos "Ausweichmaneuver"....


Ich haette gerne mal meine Frage beantwortet:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieviele Vogelarten wurden eigentlich in D nachweislich durch Katzen ausgerottet? Wieviele durch Biotopverlust (z.B. durch die Zerstoerung von Feuchtgebieten)? Wieviele durch den Einsatz von Agrarchemie?



Bevor man ueberlegt gegen Katzen(besitzer) vorzugehen, soll man erst einmal beweisen, dass diese ueberhaupt ein Problem darstellen. Dass Raubtiere andere Tiere toeten ist unstrittig, deshalb sind es ja Raubtiere. Was hier allerdings erst zu beweisen waere, ob es ueberhaupt Katzen sind, die Vogelarten in ihrer Existenz bedrohen. Solange dies nicht schluessig nachgewiesen ist, lehne ich kategorisch ab, ueber Massnahmen gegen Katzen(besitzer) auch nur zu reden.

Nachgewiesenermassen bedrohen z.B. Biotopzerstoerung und Agrarchemie die Existenz vieler Arten in Deutschland. Wenn Du diese Tatsachenfeststellung als "Ausweichmaneuver" bezeichnest, dann kommt mir das so vor als ob es Dir gar nicht um den Artenschutz bei Voegeln geht, sondern ausschliesslich darum, aus welchen Gruenden auch immer, gegen Katzen(besitzer) vorzugehen und dass ohne nachzuweisen, dass Katzen ueberhaupt fuer das unbestreitbare Problem des Artenschwunds bei Voegeln auch nur mitverantwortlich sind.
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 7939
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2087821) Verfasst am: 06.03.2017, 09:19    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
(...)


Ich haette gerne mal meine Frage beantwortet:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieviele Vogelarten wurden eigentlich in D nachweislich durch Katzen ausgerottet? Wieviele durch Biotopverlust (z.B. durch die Zerstoerung von Feuchtgebieten)? Wieviele durch den Einsatz von Agrarchemie?


gefunden:
Katze bisher 0
Feuchtgebiete und sonstiger Biotopverlust: einige, zum Beispiel der Bruchwasserläufer.
Agrarchemie: habe ich keine gefunden, dürfte aber wohl die Rückkehr von bereits hier ausgestorbenen verunmöglicht haben - und natürlich erheblich in die Nahrungskette eingegriffen haben.

Die Agrarchemie setzte sich auf die zuvor vom Menschen begangene Ausrottung von Tierarten drauf.

Zitat:
Bevor man ueberlegt gegen Katzen(besitzer) vorzugehen, soll man erst einmal beweisen, dass diese ueberhaupt ein Problem darstellen.


Vergleich - wie viele Vögel leben in einer Gegend mit hohen Katzenanteil - und wie viele Leben in einer Gegend mit geringem Katzenanteil. Die Vergleichsgegenden müssten natürlich sehr ähnlich - sonst hat man keinen Nachweis.

Die Überlegungen - wie bedrohlich Katzen sein können, hat man ja von nachgewiesenen Untersuchungen aus Australien. Hier trafen und treffen die Katzen aber auf Tiere, die nicht auf diesen Jäger vorbereitet sind.
Bei uns besitzen die Tiere diesbezüglich ein evolutionäres Training.

Zitat:
Dass Raubtiere andere Tiere toeten ist unstrittig, deshalb sind es ja Raubtiere. Was hier allerdings erst zu beweisen waere, ob es ueberhaupt Katzen sind, die Vogelarten in ihrer Existenz bedrohen.
Solange dies nicht schluessig nachgewiesen ist, lehne ich kategorisch ab, ueber Massnahmen gegen Katzen(besitzer) auch nur zu reden.


Eine Katze allein ist kein Problem - wir reden hier aber von Millionen von Raubtieren,
die es vorher hier in der Natur nicht gab.
Früher gab es auch nicht Millionen von Wildkatzen, die durch unsere Wälder und Wiesen streiften.

Wie sollen die eh schon durch Reduzierung (vom Menschen) ihres Lebensraumes bedrohten Tierarten mit dieser Bedrohung werden, die schließlich auch vom Menschen gemacht wurde.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nachgewiesenermassen bedrohen z.B. Biotopzerstoerung und Agrarchemie die Existenz vieler Arten in Deutschland.


Ja,
aber es werden auch wieder Biotope geschaffen - und dann hast Du ein Biotop - und Katzen in der Umgebung, die sich am Tisch bedienen wollen.

Im Übrigen hat sich seit Deinem Wegzug aus D viel getan hier. Leider nicht bezüglich Landversiegelung, da geht es immer noch in die falsche Richtung weiter, aber in Bezug auf Biolandwirtschaft und einer größeren Sensibilität im Umgang mit chemischen Stoffen in der Landwirtschaft.
Teure Renaturisierungsmasnahmen von Bachläufen finden auch statt.

quote gerichtet. vrolijke
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fwo
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Beitrag(#2087824) Verfasst am: 06.03.2017, 10:53    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
...
Ich haette gerne mal meine Frage beantwortet:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieviele Vogelarten wurden eigentlich in D nachweislich durch Katzen ausgerottet? Wieviele durch Biotopverlust (z.B. durch die Zerstoerung von Feuchtgebieten)? Wieviele durch den Einsatz von Agrarchemie?



Bevor man ueberlegt gegen Katzen(besitzer) vorzugehen, soll man erst einmal beweisen, dass diese ueberhaupt ein Problem darstellen. Dass Raubtiere andere Tiere toeten ist unstrittig, deshalb sind es ja Raubtiere. Was hier allerdings erst zu beweisen waere, ob es ueberhaupt Katzen sind, die Vogelarten in ihrer Existenz bedrohen. Solange dies nicht schluessig nachgewiesen ist, lehne ich kategorisch ab, ueber Massnahmen gegen Katzen(besitzer) auch nur zu reden. ....

Die Frage klingt mir für einen Biologen, Du bist doch einer?, bemerkenswert realitätsfremd. Biologen, die das Aussterben einer Art abwarten, bevor sie Gegenmaßnahmen empfehlen, sind wie Ärzte, die sich weigern, zu behandeln, bevor der Tod eingetreten ist.

Ein direktes Aussterben durch Hauskatzen wirst Du schwerlich beobachten können, weil Hauskatzen, selbst die verwilderten, sich eigentlich nur in direkter menschlicher Umgebung herumtreiben. Da es noch Restflächen mit Qualitäten ähnlich den Gärten gibt, ist in den Gärten selbst immer nur eine Bestandssenke zu erwarten, ein komplettes Aussterben ist unwahrscheinlich, aber eben, und das ist der Punkt für den Biologen, erheblich wahrscheinlicher als ohne den menschlichen Eintrag Katze, wenn man die frei laufen lässt.

Weshalb der Katzeneintrag in der Praxis erheblich kritischer zu betrachten ist als freie Beutegreifer, habe ich auch schon mal näher ausgeführt: Du hast hier einen Beutegreifer, dessen Bestand nicht vom Beutebestand kontrolliert wird, der also in konstanter Höhe gehalten wird, auch wenn die Beutepopulation zusammenbricht.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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abbahallo
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Beitrag(#2087830) Verfasst am: 06.03.2017, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Das gilt aber auch für Elstern, die zumindest auf dem Fleck Erde, den ich ständig beobachte, das größere Problem sind.

Was anderes. Diesen Winter haben wir sehr viel weniger Vogelfutter verbraucht als in anderen Jahren, andere Leute im Ruhrgebiet auch. Da die Katzenpopulation nicht besonders auffällig gestiegen ist, auch nicht die der Elstern, habe ich es auf das für Vögel besonders ungünstige Frühjahr geschoben, das zuerst sehr früh sehr warm war, dann einen längeren Kälteeinbruch hatte und dabei dann auch noch fast zwei Monate ständig naß war. Viele Arten haben dann im Mai noch mal eine Brut versucht.
Anscheinend doch nicht ganz erfolglos, denn seit zwei Wochen gibt es wieder viel Vogelgezwischer, im Himmel sieht man auch wieder, wenn es nicht grad regnet, andere Vögel als Tauben und Elstern. In der-selben Woche, in der die Finken, Zaunkönige und Mauersegler wieder bemerkbar wurden, sind wir auch von den Gänsen überflogen worden. Kann es sein, dass Zugvögel, die sich das Ziehen teilweise abgewöhnt hatten, damit verstärkt wieder anfangen, wenn die Population kleiner wird?
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fwo
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Beitrag(#2087832) Verfasst am: 06.03.2017, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
...Da die Katzenpopulation nicht besonders auffällig gestiegen ist, ...

Diese Katzenpopulation ist menschengesteuert, die Dichte steigt nicht mit der Dichte der Beute. Gerade, weil sie konstant ist, ist ihre Wirkung um so stärker, je niedriger die Beutedichte ist.

Auf der anderen Seite ist der Futterverbrauch allein kein sicherer Anzeiger für den Bestand. Es aknn auch sein, dass die anderweitig bereits versorgt waren.
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beachbernie
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Beitrag(#2087903) Verfasst am: 06.03.2017, 22:55    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
...
Ich haette gerne mal meine Frage beantwortet:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieviele Vogelarten wurden eigentlich in D nachweislich durch Katzen ausgerottet? Wieviele durch Biotopverlust (z.B. durch die Zerstoerung von Feuchtgebieten)? Wieviele durch den Einsatz von Agrarchemie?



Bevor man ueberlegt gegen Katzen(besitzer) vorzugehen, soll man erst einmal beweisen, dass diese ueberhaupt ein Problem darstellen. Dass Raubtiere andere Tiere toeten ist unstrittig, deshalb sind es ja Raubtiere. Was hier allerdings erst zu beweisen waere, ob es ueberhaupt Katzen sind, die Vogelarten in ihrer Existenz bedrohen. Solange dies nicht schluessig nachgewiesen ist, lehne ich kategorisch ab, ueber Massnahmen gegen Katzen(besitzer) auch nur zu reden. ....

Die Frage klingt mir für einen Biologen, Du bist doch einer?, bemerkenswert realitätsfremd. Biologen, die das Aussterben einer Art abwarten, bevor sie Gegenmaßnahmen empfehlen, sind wie Ärzte, die sich weigern, zu behandeln, bevor der Tod eingetreten ist....



Fuer einen Naturwissenschaftler (und Du willst doch einer sein?) klingst Du aber ziemlich faktenallergisch.

Selbstverstaendlich ist es von Belang ob Katzen in der Vergangenheit Arten in Mitteleuropa ausgerottet haben oder nicht, wenn es darum geht diese Gefahr fuer die Zukunft zu beurteilen. Alles andere hat weniger mit Wissenschaft zu tun, sondern ist dem Rechtspopulismus auffaellig aehnlich, der auch gerne "Gefahren" in der Zukunft beschwoert, die durch keinerlei reale Fakten in Vergangenheit und Gegenwart begruendet sind.

Wissenschaft geht anders. Man schaut sich zuerst einmal historische Daten an bevor man Schluesse fuer die Zukunft zieht. Katzen haben bisher keine Arten ausgerottet, demnach ist es recht unwahrscheinlich, dass sie dies in Zukunft tun werden. (Dies gilt zumindest fuer Mitteleuropa, auf irgendwelchen isolierten Inseln mag das anders sein.)
Andererseits wissen wir, dass Biotopverlust schon einige Vogelarten dahingerafft hat. Wer also was gegen diesen Artenschwund tun will, der ist gut beraten hier anzusetzen. Alles andere ist zweifelhafte Ersatzhandlung ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund.



fwo hat folgendes geschrieben:
....Weshalb der Katzeneintrag in der Praxis erheblich kritischer zu betrachten ist als freie Beutegreifer, habe ich auch schon mal näher ausgeführt: Du hast hier einen Beutegreifer, dessen Bestand nicht vom Beutebestand kontrolliert wird, der also in konstanter Höhe gehalten wird, auch wenn die Beutepopulation zusammenbricht.


Und wo in Mitteleuropa wurde dieser Vorgang verursacht durch Hauskatzen schon beobachtet? Welche Art wurde so ausgerottet? Kannst Du ein belegtes Beispiel dafuer benennen?
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fwo
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Beitrag(#2087940) Verfasst am: 07.03.2017, 12:32    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Fuer einen Naturwissenschaftler (und Du willst doch einer sein?) klingst Du aber ziemlich faktenallergisch.

Selbstverstaendlich ist es von Belang ob Katzen in der Vergangenheit Arten in Mitteleuropa ausgerottet haben oder nicht, wenn es darum geht diese Gefahr fuer die Zukunft zu beurteilen. Alles andere hat weniger mit Wissenschaft zu tun, sondern ist dem Rechtspopulismus auffaellig aehnlich, der auch gerne "Gefahren" in der Zukunft beschwoert, die durch keinerlei reale Fakten in Vergangenheit und Gegenwart begruendet sind.

Wissenschaft geht anders. Man schaut sich zuerst einmal historische Daten an bevor man Schluesse fuer die Zukunft zieht. Katzen haben bisher keine Arten ausgerottet, demnach ist es recht unwahrscheinlich, dass sie dies in Zukunft tun werden. (Dies gilt zumindest fuer Mitteleuropa, auf irgendwelchen isolierten Inseln mag das anders sein.)....

Fall Du gerade originell sein wolltest, ist es in die Hose gegangen.
Du erinnerst mich an folgenden Witz:
Schwester: "Herr Doktor, Herr Doktor, der Simulant von Zimmer 8 ist eben verstorben!"
Doktor: "Jetzt übertreibt er aber."

Ich kann Dir sagen, wo Du Dich mit dieser Argumentation bewerben könntest: Bei der amerikanischen Industrie oder direkt bei Trump: Das ist genau die Argumentation, mit der man Maßnahmen gegen die Klimaveränderung hinauszuzögern versucht.

Aber ich bin gerne bereit, Dein Bild von Wissenschaft etwas zu erweitern: Es geht bei den Fakten nicht nur um Bestandszahlen, auch Zusammenhänge sind Fakten. Und da ist es auch Aufgabe der Wissenschaft, beim Auftreten neuer Phänomene - es hat noch nie so viele Hauskatzen gegeben wie heute und die Zahl steigt weiter, aus bekannten Zusammenhängen Prognosen abzuleiten, um die Möglichkeit zu geben, unerwünschte Folgen im Vorweg abzubiegen. Wenn man erst wartet, bis irgend eine Art ausgerottet wurde, ist der Biologe nicht mehr wirklich nötig (btw: mW existieren Befunde lokalen Auslöschens von Reptilienarten in der Schweiz)

Auch Dein Verweis auf die Biotop-Vernichtung durch die Landwirtschaft ist da nicht hilfreich - dass es weitere und auch stärkere Faktoren der Naturzerstörung gibt, kann kein Grund sein, einen anderen unbearbeitet zu lassen, zumal der andere Bereiche trifft.

Da Du offensichtlich nicht mehr in der Lage bist, selbst noch in biologischen Zusammenhängen zu denken, empfehle ich Dir zwei sehr milde Seiten zu diesem Thema:

http://www.waldwissen.net/wald/tiere/saeuger/wsl_hauskatzen_wald/index_DE
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html

Ansonsten empfehle ich die Lektüre von "Einfluss von Hauskatzen auf die heimische Fauna und mögliche Managementmaßnahmen"
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Quéribus
Eretge



Anmeldungsdatum: 21.07.2003
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Wohnort: Avaricum

Beitrag(#2087949) Verfasst am: 07.03.2017, 13:03    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Fuer einen Naturwissenschaftler (und Du willst doch einer sein?) klingst Du aber ziemlich faktenallergisch.

Selbstverstaendlich ist es von Belang ob Katzen in der Vergangenheit Arten in Mitteleuropa ausgerottet haben oder nicht, wenn es darum geht diese Gefahr fuer die Zukunft zu beurteilen. Alles andere hat weniger mit Wissenschaft zu tun, sondern ist dem Rechtspopulismus auffaellig aehnlich, der auch gerne "Gefahren" in der Zukunft beschwoert, die durch keinerlei reale Fakten in Vergangenheit und Gegenwart begruendet sind.

Wissenschaft geht anders. Man schaut sich zuerst einmal historische Daten an bevor man Schluesse fuer die Zukunft zieht. Katzen haben bisher keine Arten ausgerottet, demnach ist es recht unwahrscheinlich, dass sie dies in Zukunft tun werden. (Dies gilt zumindest fuer Mitteleuropa, auf irgendwelchen isolierten Inseln mag das anders sein.)....

Fall Du gerade originell sein wolltest, ist es in die Hose gegangen.
Du erinnerst mich an folgenden Witz:
Schwester: "Herr Doktor, Herr Doktor, der Simulant von Zimmer 8 ist eben verstorben!"
Doktor: "Jetzt übertreibt er aber."

Ich kann Dir sagen, wo Du Dich mit dieser Argumentation bewerben könntest: Bei der amerikanischen Industrie oder direkt bei Trump: Das ist genau die Argumentation, mit der man Maßnahmen gegen die Klimaveränderung hinauszuzögern versucht.

Aber ich bin gerne bereit, Dein Bild von Wissenschaft etwas zu erweitern: Es geht bei den Fakten nicht nur um Bestandszahlen, auch Zusammenhänge sind Fakten. Und da ist es auch Aufgabe der Wissenschaft, beim Auftreten neuer Phänomene - es hat noch nie so viele Hauskatzen gegeben wie heute und die Zahl steigt weiter, aus bekannten Zusammenhängen Prognosen abzuleiten, um die Möglichkeit zu geben, unerwünschte Folgen im Vorweg abzubiegen. Wenn man erst wartet, bis irgend eine Art ausgerottet wurde, ist der Biologe nicht mehr wirklich nötig (btw: mW existieren Befunde lokalen Auslöschens von Reptilienarten in der Schweiz)

Auch Dein Verweis auf die Biotop-Vernichtung durch die Landwirtschaft ist da nicht hilfreich - dass es weitere und auch stärkere Faktoren der Naturzerstörung gibt, kann kein Grund sein, einen anderen unbearbeitet zu lassen, zumal der andere Bereiche trifft.

Da Du offensichtlich nicht mehr in der Lage bist, selbst noch in biologischen Zusammenhängen zu denken, empfehle ich Dir zwei sehr milde Seiten zu diesem Thema:

http://www.waldwissen.net/wald/tiere/saeuger/wsl_hauskatzen_wald/index_DE
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html

Ansonsten empfehle ich die Lektüre von "Einfluss von Hauskatzen auf die heimische Fauna und mögliche Managementmaßnahmen"


Hab mir mal die erste Seite angesehen...mpfff.... Mit den Augen rollen
Zwei Einzelheiten sind mir besonders aufgefallen:

- die 2. Bildunterschrift :"Das Tragen eines Halsbandes bedeutet nicht immer, dass diese Katze ein zu Hause hat." Klar, die Katze hat sich das Halsband selbst umgelegt, kommt öfter vor, als man denkt... Lachen

- der 3. Tip am Ende des Artikels (Glöckchenumhängen Mit den Augen rollen )
wie schon mehrfach erwähnt: das ist Tierquälerei der Katze gegenüber Böse und kommt auf dasselbe heraus als wenn der Schreiber des Artikels sich eine mittelgrosse Kuhglocke umhängen würde, um seine Umwelt auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen zynisches Grinsen
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Wenn ich Josef wäre und meine künftige Frau würde mir erzählen, dass sie schwanger ist, nachdem sie mit einem gutaussehenden Mann wie diesem Engel allein war, würde ich mir ein paar Gedanken über den Engel machen.
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Beitrag(#2087955) Verfasst am: 07.03.2017, 13:59    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

Quéribus hat folgendes geschrieben:
....

Hab mir mal die erste Seite angesehen...mpfff.... Mit den Augen rollen
Zwei Einzelheiten sind mir besonders aufgefallen:

- die 2. Bildunterschrift :"Das Tragen eines Halsbandes bedeutet nicht immer, dass diese Katze ein zu Hause hat." Klar, die Katze hat sich das Halsband selbst umgelegt, kommt öfter vor, als man denkt... Lachen

1. Die Halsbänder nicht nicht alle gleich gut abstreifbar.
2. Nicht alle Katzen sind gleich gut darin, sich das Halsband abzustreifen.
3. Es gibt Katzen, die nicht mehr nach Hause kommen (weil man umgezogen ist, weil da eine stärkere Katze dazugekommen ist, weil da ein Kind dazugekommen ist und der Ort damit an Freundlichkeit verloren hat, weil man in irgendwelchen fremden Gärten auch gefüttert wird usw ....)
Daraus folgt, dass es Katzen gibt, die schon länger nicht mehr einem Haushalt zugeordnet werden können und trotzdem noch ein Halsband tragen, das sie sich nicht selbst umgehängt haben.

War das jetzt eine zu große intellektuelle Leistung?
Quéribus hat folgendes geschrieben:
- der 3. Tip am Ende des Artikels (Glöckchenumhängen Mit den Augen rollen )
wie schon mehrfach erwähnt: das ist Tierquälerei der Katze gegenüber Böse und kommt auf dasselbe heraus als wenn der Schreiber des Artikels sich eine mittelgrosse Kuhglocke umhängen würde, um seine Umwelt auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen zynisches Grinsen

Natürlich sind Katzen sehr hellhörig und natürlich mögen sie das nicht. Auf der anderen Seite gibt es genügend Katzen mit Klingel, die damit ganz normal leben, ohne Ausfallerscheinungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu zeigen. Aus dem letzteren schließe ich, dass die Empathieleistung, die Du hier vollbringst, mit der Lebenswirklichkeit einer Katze nicht so fürchterlich viel zu tun hat.

Im Gegensatz dazu sind die Schäden an beschädigter oder gefressener Beute direkt sichtbar und bedürfen keiner weiteren empathischen Leistung, deren Realitätsnähe bei Wesen einer anderen Art zwangsläufig unbestimmt ist.
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Beitrag(#2087987) Verfasst am: 07.03.2017, 19:47    Titel: Re: Ich kennen keinen Eisberg persönlich, der schmilzt. Meine Katze - mein SUV. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Fuer einen Naturwissenschaftler (und Du willst doch einer sein?) klingst Du aber ziemlich faktenallergisch.

Selbstverstaendlich ist es von Belang ob Katzen in der Vergangenheit Arten in Mitteleuropa ausgerottet haben oder nicht, wenn es darum geht diese Gefahr fuer die Zukunft zu beurteilen. Alles andere hat weniger mit Wissenschaft zu tun, sondern ist dem Rechtspopulismus auffaellig aehnlich, der auch gerne "Gefahren" in der Zukunft beschwoert, die durch keinerlei reale Fakten in Vergangenheit und Gegenwart begruendet sind.

Wissenschaft geht anders. Man schaut sich zuerst einmal historische Daten an bevor man Schluesse fuer die Zukunft zieht. Katzen haben bisher keine Arten ausgerottet, demnach ist es recht unwahrscheinlich, dass sie dies in Zukunft tun werden. (Dies gilt zumindest fuer Mitteleuropa, auf irgendwelchen isolierten Inseln mag das anders sein.)....

Fall Du gerade originell sein wolltest, ist es in die Hose gegangen.
Du erinnerst mich an folgenden Witz:
Schwester: "Herr Doktor, Herr Doktor, der Simulant von Zimmer 8 ist eben verstorben!"
Doktor: "Jetzt übertreibt er aber."

Ich kann Dir sagen, wo Du Dich mit dieser Argumentation bewerben könntest: Bei der amerikanischen Industrie oder direkt bei Trump: Das ist genau die Argumentation, mit der man Maßnahmen gegen die Klimaveränderung hinauszuzögern versucht.

Aber ich bin gerne bereit, Dein Bild von Wissenschaft etwas zu erweitern: Es geht bei den Fakten nicht nur um Bestandszahlen, auch Zusammenhänge sind Fakten. Und da ist es auch Aufgabe der Wissenschaft, beim Auftreten neuer Phänomene - es hat noch nie so viele Hauskatzen gegeben wie heute und die Zahl steigt weiter, aus bekannten Zusammenhängen Prognosen abzuleiten, um die Möglichkeit zu geben, unerwünschte Folgen im Vorweg abzubiegen. Wenn man erst wartet, bis irgend eine Art ausgerottet wurde, ist der Biologe nicht mehr wirklich nötig (btw: mW existieren Befunde lokalen Auslöschens von Reptilienarten in der Schweiz)

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Da Du offensichtlich nicht mehr in der Lage bist, selbst noch in biologischen Zusammenhängen zu denken, empfehle ich Dir zwei sehr milde Seiten zu diesem Thema:

http://www.waldwissen.net/wald/tiere/saeuger/wsl_hauskatzen_wald/index_DE
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html

Ansonsten empfehle ich die Lektüre von "Einfluss von Hauskatzen auf die heimische Fauna und mögliche Managementmaßnahmen"



Wenn das Ausrotten einer einzigen Art die Biologie ueberfluessig machen wuerde, yup, dann koennen wir es uns bereits jetzt sparen ueber Biologie zu reden. Sehr glücklich

Du kannst ja selber ein Buch schreiben, weshalb wir, anstatt die erwiesenermassen tatsaechlichen Artenkiller, wie z.B. Biotopverlust, zugunsten eher hypothetischer Artenkiller, wie der Hauskatze, weiterhin vernachlaessigen sollten. Titelvorschlag: "Die ewige Katze". Lachen
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Beitrag(#2087994) Verfasst am: 07.03.2017, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

@bb
Versuch doch mal zu verstehen, was der Satz, den Du versucht hast zu kommentieren, wirklich bedeutet.
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vrolijke
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Beitrag(#2097882) Verfasst am: 09.06.2017, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Am Mittwoch 14. Juni 2017 kommt im SWR2:
"Tod im Grün" –
"Das Insektensterben und die Folgen."


Zitat:
Es diskutieren:
Dr. Hans-Günther Bauer, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Radolfzell
Dr. Lars Krogmann, Zoologe, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
Gesprächsleitung: Britta Fecke

Wo es früher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut mückengeplagte Wanderer und Badegäste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrarökologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zurückgegangen. Das wirkt sich unter anderem auf die Ernteerträge bei Äpfeln oder Tomaten aus, die auf Bienen und andere fliegende Bestäuber angewiesen sind. Fehlen die Insekten, dann gibt es auch weniger Vögel, denn sie brauchen die eiweißreiche Nahrung zur Aufzucht ihrer Brut. Erst die Insekten, jetzt die Vögel, was kommt dann?


Nanu; doch nicht die Katzen? Am Kopf kratzen
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2097886) Verfasst am: 09.06.2017, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Am Mittwoch 14. Juni 2017 kommt im SWR2:
"Tod im Grün" –
"Das Insektensterben und die Folgen."


Zitat:
Es diskutieren:
Dr. Hans-Günther Bauer, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Radolfzell
Dr. Lars Krogmann, Zoologe, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
Gesprächsleitung: Britta Fecke

Wo es früher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut mückengeplagte Wanderer und Badegäste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrarökologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zurückgegangen. Das wirkt sich unter anderem auf die Ernteerträge bei Äpfeln oder Tomaten aus, die auf Bienen und andere fliegende Bestäuber angewiesen sind. Fehlen die Insekten, dann gibt es auch weniger Vögel, denn sie brauchen die eiweißreiche Nahrung zur Aufzucht ihrer Brut. Erst die Insekten, jetzt die Vögel, was kommt dann?


Nanu; doch nicht die Katzen? Am Kopf kratzen

Davon, dass es die Katzen alleine sind, hatte ich nie etwas geschrieben.

Aber weil Du offensichtlich ohne Anleitung nicht in Zusammenhängen denkst:

Die Wirkung des künstlich konstant gehaltenen Bestandes an freilaufenden Katzen in Siedlungsnähe auf den kläglichen Restbestand der Vögel wird noch größer werden. Deshalb wird das Katzen-Problem mit dieser Nachricht nur um so dringlicher.
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Marcellinus
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Beitrag(#2097887) Verfasst am: 09.06.2017, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Woran erkennt man eine Ideologie? Daran, daß sie durch Fakten nicht zu erschüttern ist.
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fwo
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Beitrag(#2097888) Verfasst am: 09.06.2017, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Woran erkennt man eine Ideologie? Daran, daß sie durch Fakten nicht zu erschüttern ist.

Wenn es sich um neue Fakten handelte, wäre dieser Kommentar gerade lustig. So ist er es auch, aber anders. Ich zitiere meinen - zugegebenermaßen etwas provokativ beendeten - ersten Beitrag in diesem Thread:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Da wo ich lebe hast Du entweder eine Katze in der Bude oder jede Menge Maeuse.

Ich habe mich fuer 'ne Katze entschieden.

Katzen vertilgen 6 - 20 Milliarden Saeugetiere jedes Jahr in den USA allein? Na hoffentlich. Dafuer habe ich die Katze ja, dass sie mir Maeuse und Ratten vom Hals haelt. zwinkern

@bb
Wir haben schon begriffen, dass Du im Paradies lebst - das tun wir hier nicht.

Der allergrößte Anteil der Flächen wird hier landwirtschaftlich intensiv genutzt, d.h. mit allen erlaubten Bioziden gespritzt, und der Insektenflug nimmt jährlich ab, auch, weil die Diversität der Pflanzenwelt damit praktisch weg ist. Die privaten Gärten sind in ihrem Nutzen für die heimische Tierwelt fast so verarmt, als seien sie asphaltiert, wenn da jemand "was für die Natur tut", dann pflanzt er eine Buddleja ("Schmetterlingsflieder") auf der sich einige erwachsene Schmetterlinge tummeln, aber keiner Eierablegen kann, und meint, er hätte ein gutes Werk getan.

Mit den Wildpflanzen gehen die Insekten und auch die Vögel ständig zurück. Der geringe Insektenflug sorgt auch für kleine Gelege in den Nestern. Dafür nimmt die Zahl der Hauskatzen, die freien Ausgang haben, zu.

In natürlichen Lebensgefügen ist es so, dass die Beute den Räuber reguliert: wenn die Beutepopulation zusammenbricht, bricht auch die Beutegreiferpopulation zusammen, um erst wieder zuzunehmen, wenn auch die Beute sich erholt hat. Aber in diesem Fall bricht die Katzenpopulation nicht zusammen, weil die aus der Dose weitergefüttert werden, während ihre Beute immer weniger wird. Bezogen auf die restlichen Vögel haben wir also mit abnehmendem Bestand der Vögel einen zunehmenden Jagddruck. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, wo das hinführt.

So niedlich sie auch sind: Die Katzen, die in unseren Ortschaften frei herumlaufen, sollte man einsammeln und zu Dünger verarbeiten.


Was die da diskutiert haben, und was vrolijke ganz genüsslich als neues Faktum auf den Tisch gelegt hat, ist genau das, was ich da schon im ersten Beitrag selbst zusammengefasst hatte. Ich schließe auch nicht aus, dass das innerhalb des Threads noch mal Thema gewesen ist.
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beachbernie
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Beitrag(#2097896) Verfasst am: 09.06.2017, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Am Mittwoch 14. Juni 2017 kommt im SWR2:
"Tod im Grün" –
"Das Insektensterben und die Folgen."


Zitat:
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Nanu; doch nicht die Katzen? Am Kopf kratzen



Das schreit quasi danach das hier aufgeschlagene Buch "Oekologie fuer Dummies" umzuschreiben:


Es scheint zuviele Voegel zu geben. Schliesslich fressen die Insekten! Das Allerletzte was Insektenpopulationen heute gebrauchen koennen sind sich unkontrolliert vermehrende Fressfeinde! Sehr glücklich

Muesste man jetzt nicht fordern Vogelpopulationen per Jagd zu kontrollieren oder noch besser mehr Katzen auszusetzen, damit die fuer uns die Insekten retten? Lachen
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Zoff
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Beitrag(#2097912) Verfasst am: 10.06.2017, 02:17    Titel: Antworten mit Zitat

Seltsame Diskussion.

Eigentlich sollte man doch annehmen können, dass einem jedem klar ersichtlich ist, dass sich verschiedene negative Einflüsse summieren.

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beachbernie
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Beitrag(#2097914) Verfasst am: 10.06.2017, 05:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Seltsame Diskussion.

Eigentlich sollte man doch annehmen können, dass einem jedem klar ersichtlich ist, dass sich verschiedene negative Einflüsse summieren.

Am Kopf kratzen



eben.
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vrolijke
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Beitrag(#2097928) Verfasst am: 10.06.2017, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Am Mittwoch 14. Juni 2017 kommt im SWR2:
"Tod im Grün" –
"Das Insektensterben und die Folgen."


Zitat:
Es diskutieren:
Dr. Hans-Günther Bauer, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Radolfzell
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Wo es früher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut mückengeplagte Wanderer und Badegäste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrarökologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zurückgegangen. Das wirkt sich unter anderem auf die Ernteerträge bei Äpfeln oder Tomaten aus, die auf Bienen und andere fliegende Bestäuber angewiesen sind. Fehlen die Insekten, dann gibt es auch weniger Vögel, denn sie brauchen die eiweißreiche Nahrung zur Aufzucht ihrer Brut. Erst die Insekten, jetzt die Vögel, was kommt dann?


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Das schreit quasi danach das hier aufgeschlagene Buch "Oekologie fuer Dummies" umzuschreiben:


Es scheint zuviele Voegel zu geben. Schliesslich fressen die Insekten! Das Allerletzte was Insektenpopulationen heute gebrauchen koennen sind sich unkontrolliert vermehrende Fressfeinde! Sehr glücklich

Muesste man jetzt nicht fordern Vogelpopulationen per Jagd zu kontrollieren oder noch besser mehr Katzen auszusetzen, damit die fuer uns die Insekten retten? Lachen


Kommt einem so vor, alsob man "zuviel Motorräder unterwegs", verantwortlich machen würden, für Staus auf den Autobahnen.
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Beitrag(#2097942) Verfasst am: 10.06.2017, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Seltsame Diskussion.

Eigentlich sollte man doch annehmen können, dass einem jedem klar ersichtlich ist, dass sich verschiedene negative Einflüsse summieren.

Am Kopf kratzen

Nicht ganz. Es tritt hier etwas ein, was einen stärkeren Effekt hat als ein eine reine Summierung. Was ich schon im ersten Beitrag zusammengefasst hatte, beschreibt sowohl die menschgemachten Einflüsse als auch die Besonderheiten unterschiedlicher Räuber-Beute-Verhältnisse, die hier zum Tragen kommen, zwar sehr kompakt, aber präzise genug. Als bb am Anfang des Threads versucht hat, den Fachmann raushängen zu lassen, weil er anscheinend vergessen hatte, dass ich auch Biologe bin, sah er am Ende nicht besonders gut aus, weshalb er jetzt nur noch versucht, das Ganze lächerlich zu machen.

@vrolijke
Du kannst ja den ganzen Thread nochmal in Ruhe durchlesen. Vielleicht verstehst Du dann, worum es geht. Deine beispielhafte Begründung von Autobahnstaus, deren Struktur Du meiner Argumentation unterstellst, zeigt ein derartiges Verständnis noch nicht.
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Ahriman
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Beitrag(#2098026) Verfasst am: 10.06.2017, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wo es früher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut mückengeplagte Wanderer und Badegäste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrarökologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zurückgegangen.

Katzen fangen und fressen auch Insekten! Unsere Katze hat gern dicke Brummer und Maikäfer aus der Luft gegriffen und behaglich verspeist.
Wer Katzen nicht liebt ist ein schlechter Mensch. Deshalb hatte ich auch einen Pick auf Walt Disney. In seinen frühen Zeichentrickfilmen waren die Katzen immer die hinterhältigen gemeinen Bösewichter. Erst mit Aristocat hat man das gutgemacht.
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DonMartin
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Beitrag(#2098036) Verfasst am: 10.06.2017, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Katzen fangen und fressen auch Insekten! Unsere Katze hat gern dicke Brummer und Maikäfer aus der Luft gegriffen und behaglich verspeist.

Womit Katzen daran schuld sind, dass es keine Maikäfer mehr gibt.
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Wer Katzen nicht liebt ist ein schlechter Mensch.

So isses.
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Beitrag(#2098043) Verfasst am: 10.06.2017, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Katzen fangen und fressen auch Insekten! Unsere Katze hat gern dicke Brummer und Maikäfer aus der Luft gegriffen und behaglich verspeist.

Womit Katzen daran schuld sind, dass es keine Maikäfer mehr gibt.
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Wer Katzen nicht liebt ist ein schlechter Mensch.

So isses.

Dann ist das wohl mit Katzen etwas Besonderes. Denn wer Hunde und kleine Kinder nicht mag, kann kein ganz schlechter Mensch sein. (D.W. Fields)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2098163) Verfasst am: 11.06.2017, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Seltsame Diskussion.

Eigentlich sollte man doch annehmen können, dass einem jedem klar ersichtlich ist, dass sich verschiedene negative Einflüsse summieren.

Am Kopf kratzen

Nicht ganz. Es tritt hier etwas ein, was einen stärkeren Effekt hat als ein eine reine Summierung. Was ich schon im ersten Beitrag zusammengefasst hatte, beschreibt sowohl die menschgemachten Einflüsse als auch die Besonderheiten unterschiedlicher Räuber-Beute-Verhältnisse, die hier zum Tragen kommen, zwar sehr kompakt, aber präzise genug. Als bb am Anfang des Threads versucht hat, den Fachmann raushängen zu lassen, weil er anscheinend vergessen hatte, dass ich auch Biologe bin, sah er am Ende nicht besonders gut aus, weshalb er jetzt nur noch versucht, das Ganze lächerlich zu machen.

@vrolijke
Du kannst ja den ganzen Thread nochmal in Ruhe durchlesen. Vielleicht verstehst Du dann, worum es geht. Deine beispielhafte Begründung von Autobahnstaus, deren Struktur Du meiner Argumentation unterstellst, zeigt ein derartiges Verständnis noch nicht.



Biste mal wieder bei den ad Hominems angelangt? Sehr glücklich


Das konterkariert irgendwie Deinen Versuch hier den grossen Biologen raushaengen zu lassen. Zielfuehrender waere es da endlich mal ein konkretes Beispiel dafuer zu benenen, welche Vogelarten in Mitteleuropa durch Katzen denn tatsaechlich ausgerottet worden waeren oder wo Katzen auch nur eine bedeutende Rolle bei gespielt haetten, aber das kannst Du ja nicht.


Ich halte Deine "Katzenkritik" uebrigens weder von wissenschaftlichem Interesse noch von besonderer Sorge um den Bestand an Singvoegeln gepraegt, sonder fuer eher misanthropisch motiviert. Es gibt nun mal 'ne Menge Leute hier, die viel fuer ihre Katzen uebrig haben und da kann es manchen Leuten schon Befriedigung verschaffen, wenn sie denen ihre vierbeinigen Freunde madig machen koennen. Cool

Ich mache Deine pseudowissenschaftliche Argumentation auch nicht laecherlich, sonders die ist auch ohne mich laecherlich, was man sehr leicht daran erkennt wie einfach man die vermeintlichen "Opfer" zu "Taetern" machen kann, wenn man die Perspektive ein bisschen wechselt.

Und klar, die Singvoegel sind genausowenig am Aussterben von Insektenarten schuld wie die Katzen an dem von Singvoegeln. Geht man objektiv und wissenschaftlich dieser Frage nach, so kommt man viel eher zu dem Schluss, dass beide Artensterben letztlich auf die gleichen Ursachen zurueckgehen und diese Ursachen haben keine 4 Pfoten, sondern das sind Habitatzerstoerung/zerstueckelung, industrielle Landwirtschaft, neuartige durch den Mensch geschaffene Umweltgifte und inzwischen auch der menschgemachte Klimawandel. Deshalb koennen Katzenfreunde ruhig weiter ohne schlechtes Gewissen die Gesellschaft ihrer schnurrenden Freunde geniessen und Vogelfreunde ihre piependen Freunde weiter ueber Winter fuettern.
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fwo
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Beitrag(#2098177) Verfasst am: 11.06.2017, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

@bb
das war ja jede Menge ganz fundiertes Urteil über mich, was ich schreibe, und warum ich es schreibe.

Warum argumentierst Du nicht einfach zur Sache. Und der Streitpunkt war nicht, dass da ganz viel Menschgemachtes ursächlich ist, das steht schon in meinem ersten Post.

btw: Auch die Katzendichte rund um Siedlungen gehört zum Menschgemachten.
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Despiteful
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Beitrag(#2098182) Verfasst am: 11.06.2017, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Dann ist das wohl mit Katzen etwas Besonderes. Denn wer Hunde und kleine Kinder nicht mag, kann kein ganz schlechter Mensch sein. (D.W. Fields)

Der Mann hieß W. C. Fields Lachen zwinkern
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beachbernie
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Beitrag(#2098223) Verfasst am: 12.06.2017, 01:20    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

@bb
das war ja jede Menge ganz fundiertes Urteil über mich, was ich schreibe, und warum ich es schreibe.

Warum argumentierst Du nicht einfach zur Sache. Und der Streitpunkt war nicht, dass da ganz viel Menschgemachtes ursächlich ist, das steht schon in meinem ersten Post.

btw: Auch die Katzendichte rund um Siedlungen gehört zum Menschgemachten.


Ich habe bereits genuegend zur Sache argumentiert aber wenn jemand einen bequemen Suendenbock gefunden hat, dann ist der dem nur schwer auszureden, mit Argumenten zur Sache schon mal gleich gar nicht.

Ansonsten klingt es ziemlich lustig, wenn einer erst mit ad Hominems rumpoltert und dann bei anderen Leuten Argumente zur Sache anmahnt. Lachen
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fwo
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Beitrag(#2098228) Verfasst am: 12.06.2017, 03:45    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

@bb
das war ja jede Menge ganz fundiertes Urteil über mich, was ich schreibe, und warum ich es schreibe.

Warum argumentierst Du nicht einfach zur Sache. Und der Streitpunkt war nicht, dass da ganz viel Menschgemachtes ursächlich ist, das steht schon in meinem ersten Post.

btw: Auch die Katzendichte rund um Siedlungen gehört zum Menschgemachten.


Ich habe bereits genuegend zur Sache argumentiert aber wenn jemand einen bequemen Suendenbock gefunden hat, dann ist der dem nur schwer auszureden, mit Argumenten zur Sache schon mal gleich gar nicht.

Ansonsten klingt es ziemlich lustig, wenn einer erst mit ad Hominems rumpoltert und dann bei anderen Leuten Argumente zur Sache anmahnt. Lachen

Sehr lustig. Ich schreih zwar nicht die ganze Zeit "ad Hominem", aber mach doch mal einen kleinen Test:
Zähl doch mal die personenbezogenen Wörter und die sachbezogenen und stelle die Zahlen ins Verhältnis zueinander. Und das für jeden von uns beiden. Demnächst habe ich vielleicht ein bisschen mehr Zeit - wenn Du es bis dahin nicht geschafft hast.
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Zuletzt bearbeitet von fwo am 12.06.2017, 04:08, insgesamt einmal bearbeitet
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