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Kulturarbeit von Migranten als Tarnorganisationen extremistischer Parteien
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Moloch
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Anmeldungsdatum: 16.10.2008
Beiträge: 114

Beitrag(#1646529) Verfasst am: 07.06.2011, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Was für andere Nationalisten und Faschisten gilt hat für diese türkische Nationalisten Brut ebenso zu gelten.
Eines der wenigen Dinge in denen ich Null Toleranz unterschreibe und noch ein persönliches Siegel drauf hämmere. Gleiches gilt für PI Gesindel.
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 8486
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Beitrag(#1960150) Verfasst am: 26.10.2014, 13:07    Titel: Türkischer Rechtsextremismus in Wiesbaden Antworten mit Zitat

Quelle, Wiesbadener Kurier vom 25.10.2014
Titel: Türkischer Rechtsextremismus in Wiesbaden: Stadtpolitik gibt sich wieder erstaunlich nachsichtig und ignorant

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/tuerkischer-rechtsextremismus-in-wiesbaden-stadtpolitik-gibt-sich-wieder-erstaunlich-nachsichtig-und-ignorant_14720118.htm

Zitat:
(...) Die Stadtpolitik sieht wieder großzügig über das Problem hinweg. „Niemand will sich an diesem Thema die Finger verbrennen“, offenbart ein Stadtverordneter. Er legt Wert darauf, anonym zu bleiben. „Alles andere bringt mir nur großen Ärger ein. Auch in meiner Partei. Das weiß ich“. Das erinnert an Kapitulation. Sind türkische Rechte in Wiesbaden hoffähig? „Leider ja“, meint der Stadtverordnete, und er liefert die Erklärung mit: Die Grauen Wölfe seien seit Jahren bestens vernetzt in der Stadt, in den Parteien und über den Ausländerbeirat.

(...)
Der Sozialwissenschaftler Emre Arslan hält den Weg des Dialogs für eine naive Vorstellung. Er hat sich intensiv mit der Ideologie der GrauenWölfe befasst und ein Standardwerk darüber geschrieben. Er spricht von „einer unterschätzten Gefahr“.Die Leitkultur eines übersteigerten Türkentums sei „ schädlich“ und „integrationshemmend. Es sei schon gar nicht, wie reklamiert, die türkische Kultur. „Sie geben ihre politischeIdeologie als solche aus. Die Stadt sei gefordert, ein Zeichen zu setzen: „Man darf ihre Ideologie nicht tolerieren. Solche Vereine sollten ausgegrenzt werden.“
(...)

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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#1965324) Verfasst am: 17.11.2014, 00:45    Titel: graue Wölfe nun nur noch wertkonservative Antworten mit Zitat

Nachspiel vom 15.11.2014:
Quelle: Wiesbadener Kurier
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/wiesbaden-aus-woelfen-werden-laemmer-kurswechsel-im-umgang-mit-einer-integrationshemmenden-gesinnung_14775476.htm

Zitat:


Wiesbaden: Aus Wölfen werden Lämmer - Kurswechsel im Umgang mit einer integrationshemmenden Gesinnung


(...)
Mit dem Verein seien „bewusst ohne große Aufmerksamkeit und mit der Zusicherung der Vertraulichkeit“ Gespräche geführt worden, heißt es in ihrer Stellungnahme. „Aufgrund der Sprachproblematik und der Verunsicherung des Vereins (...) im ersten Schritt“ von der Leiterin des Integrationsamtes mit Unterstützung von Salih Dogan, dem Vorsitzenden des Ausländerbeirats, und Ömer Sekmen von der Geschäftsstelle des Gremiums.

(...)

Zum Kurswechsel zählt auch die Verschiebung bei der Einschätzung, aus Wölfen werden Lämmer. Aus Ausländerextremismus wird der Begriff „wertkonservative Menschen“.
(...)
Eine politische Arbeit in Form der „aktiven Verbreitung“ einer rechtsextremistischen Ideologie sei nicht bekannt und sei in den Gesprächen vom Verein „vehement verneint“ worden. Die Fakten sind ganz andere, eine Vielzahl von Dokumenten beweist nicht nur die aktive Einbindung in den Dachverband. Dass sich, wie Scholz mitteilen lässt, der Verband um den „Scherbenhaufen“ vor Ort nicht mehr gekümmert habe, ist nachweislich falsch.

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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#1998622) Verfasst am: 28.04.2015, 14:12    Titel: Der Türkische Jugend- und Kulturbund aus Wiesbaden beim Treffen der Grauen Wölfe Antworten mit Zitat

Zitat:
Ausflug in die Welt des „Führers“
Der Türkische Jugend- und Kulturbund aus Wiesbaden zeigt beim Treffen der Grauen Wölfe, wofür man steht


Wer in der Welt des verklärten „Führers“ jubeln will, muss früh auf den Beinen sein. Biebrich, Sonntagmorgen, viertel nach acht: Geschlossen laufen Mitglieder und Anhänger der Türkischen Jugend und Kulturbundes von ihrem Vereinssitz in der Rathausstraße zum Marienplatz. Viele junge Leute. Am Marienplatz stehen zwei Busse bereit. Es geht zum Treffen der türkischen Rechtsextremen aus Westeuropa.

Das Ziel ist die König Pilsener Arena in Oberhausen, dort wartet eine groß inszenierte Polit- und Kulturshow. Im Juni sind in der Türkei Parlamentswahlen, die Rechtsextremen wollen ihre Parteigänger einschwören.

(...)

Der Wiesbadener Verein ist ein Ableger der türkischen Rechtsextremen, organisatorisch eingebettet in die Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF).

(...)


http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/ausflug-in-die-welt-des-fuehrers-der-tuerkische-jugend-und-kulturbund-aus-wiesbaden-zeigt-beim-treffen-der-grauen-woelfe-wofuer-man-steht_15272352.htm

mehr dann bitte Online lesen.
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Beitrag(#2083487) Verfasst am: 25.01.2017, 00:59    Titel: Türkische Extremisten - Versuchter Wahlbetrug in München? Antworten mit Zitat

Eigentlich sollte man in diesem Thread auch DITIB behandeln,
da hier ja auch Kulturarbeit - und hier insbesondere auch Religionspolitik - nun im Sinne und unter Kontrolle eines sich immer stärker islamisierenden und faschistisierenden Staates geschieht, nämlich der Türkei.
Peinlich für die Politiker und Parteien - die auf diese Organisation zugingen -um einen Partner für den Islamunterricht zu finden.


Kommen wir aber nun zu den Grauen Wölfen in Bayern,
und dem, was der BR (am 19.01.2017) zusammengetragen hat.

Quelle:
http://www.br.de/nachrichten/rechtsaussen/migrationsbeirat-graue-woelfe-100.html

Zitat:
Türkische Extremisten
Versuchter Wahlbetrug in München?


Sie geben sich demokratisch, suchen die Nähe zu Parteien und sind im Kern doch radikal: türkische Nationalisten, sogenannte Graue Wölfe. In den letzten Monaten werden sie deutschlandweit aktiver. Aktuell sollen sie versucht haben, die Wahl zum Münchener Migrationsbeirat beeinflusst zu haben.

Eine zweistellige Zahl an Wahlunterlagen seien von Unbekannten beantragt worden. Wie viele davon ohne Wissen der Wahlberechtigten angefordert wurden, dazu macht das KVR keine Angaben. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt jedoch wegen des Verdachts auf versuchte Wahlmanipulation. Im Fokus steht dabei ein türkisches Kulturzentrum. Der Verein wird seit Jahren vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet, weil sich hier türkische Nationalisten versammeln sollen. Sie selbst bezeichnen sich als "Idealisten", sind aber weithin als Graue Wölfe bekannt.

(...)

Markus Schäfert vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz sagt, dass die Zahl der organisierten Grauen Wölfe in Bayern im Jahr 2016 von 1.250 auf 1.350 angestiegen ist. Dieser Zuwachs von 100 Personen sei auffällig. Hinzu kommt, dass die Grauen Wölfe vermehrt versuchen am politischen Alltag teilnehmen. Allein in Bayern organisierten sie ab 2013 gut zwanzig Demonstrationen zum Teil mit bis zu eintausend Teilnehmern. Im Migrationsbeirat der Stadt München sitzen derzeit vier der 40 Mitglieder aus der Ülkücü-Bewegung.

(...)

Dass die Bewegung Nähe zu bürgerlichen Institutionen sucht, ist nichts Neues. Seit den 1990er Jahren werden die Mitglieder aufgerufen, in die CDU einzutreten. Bis heute. Auch die Nähe zur CSU wurde gesucht. Erst im Sommer waren mehrere CSU-Mandatsträger bei einem Sommerfest in der Bodenseestraße. Darunter auch der damalige Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Martin Neumeyer.

(...)

Zur Bandbreite der Ülkücü-Bewegung zählen neben den Vereinen und Moschee-Gemeinden aber auch Boxclubs und rockerähnliche Gruppierungen. "Vor allem junge Menschen finden in letzter Zeit verstärkt zur Ideologie der Grauen Wölfe"
(...)

Hervorhebungen von mir.
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unquest
Marx und Freudlos



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Beitrag(#2087011) Verfasst am: 26.02.2017, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso braucht es Tarnorganisationen? Wir haben doch DITIB Schulterzucken
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2102885) Verfasst am: 29.07.2017, 23:54    Titel: Cem Özdemir und die Vereine Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Wieso braucht es Tarnorganisationen? Wir haben doch DITIB Schulterzucken


Nachtrag vom 20-07:
Zitat:
Özdemir warnt vor Gleichschaltung türkischer Vereine in Deutschland

Grünen-Chef Cem Özdemir hat vor einer Gleichschaltung türkischer Vereine in Deutschland durch die Regierung in Ankara gewarnt. In immer mehr Moscheen werde der Vorstand ausgewechselt und kritische Vertreter verließen die Organisationen, sagte Özdemir am Donnerstag in Berlin.


https://www.welt.de/newsticker/news2/article166838394/Oezdemir-warnt-vor-Gleichschaltung-tuerkischer-Vereine-in-Deutschland.html

Privat weiß der Cem,
wie man mit Moscheevereinen, die einen nicht 'passen', umgeht:

Zitat:
Lärm aus Moschee ärgerte die Eigentümergemeinschaft Cem Özdemir klagt Kurden aus seinem Wohnhaus

Zwischen dem Moschee-Verein Selahaddin, der die einzige kurdische Moschee in Berlin an der Kottbusser Straße betreibt, und dem Grünen-Politiker Cem Özdemir gibt es Streit. Der designierte Chef der Bundesgrünen und Europa-Politiker will gemeinsam mit den anderen Eigentümern der neun Wohnungen im Haus die Moschee samt einem Café nicht länger dulden.

Bereits Mitte September hat Özdemir mit den anderen Eigentümern eine Räumungsklage erfolgreich vor Gericht durchgesetzt (...)

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/15706260
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2104377) Verfasst am: 12.08.2017, 12:12    Titel: Hinschauen lohnt sich - und ist manchmal ärgerlich Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
Der will nicht Bürgermeister werden sondern verhindern, dass der jetzige Bürgermeister wiedergewählt wird. Diesen Ärger hat der Amtsinhaber sich aber selbst zuzuschreiben. Wenn man schon mit beleidigenden Worten gegen die Türken auf einen vermeintlichen Angriff auf die Polizei reagiert, sich das ganze dann als Übergriff der Polizei eindeutig herausstellt und man dann den Rückwärtsgang nicht findet, dann ist diese Maßnahme nicht nur verständlich sondern auch zielführend. Egal, ob der nun doch Bürgermeister bleibt oder nicht, ein mieses Wahlergebnis ist ihm sicher und demokratisch ausgedrückt wird der Protest geradezu vorbildlich.
http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/umstrittener-polizeieinsatz-bruckhausen-100.html

Weil jemand seinen Strafzettel nicht akzeptieren möchte sehen sich 250 Personen aufgefordert mit ihm solidarisch zu sein und die Polizei zu bedrohen. Ganz normales Rechtsempfinden in Duisburg?


Es sind halt die Reichsbürger
des Sultans vom Bosporus.
Mit denen macht man halt Stadtfeste - und freut sich über Tage der offenen Tür am 3. Oktober, Schulterzucken

hier noch einmal der Link von Unquest:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article167610543/Er-hat-uns-beleidigt-Das-lassen-wir-nicht-auf-uns-sitzen.html

Zitat:
Einen kleinen Hinweis auf die politische Gesinnung könnte indes der Mann geben, der zwischen Durmus und Önder sitzt. Es handelt sich um Bekir Sipahi. Er gehört dem Integrationsrat der Stadt und dem Integrationsrat des Landes Nordrhein-Westfalen an. Sipahi geriet vor einem Jahr in die Schlagzeilen, als der Integrationsrat auf die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestags reagierte, wonach die Ermordung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern während des Ersten Weltkrieges „im Auftrag des damaligen jungtürkische Regimes“ als „Völkermord“ bezeichnet wird. Der Integrationsrat Duisburg, dem Sipahi, angehört, hingegen fasste einen Beschluss, in dem der Völkermord geleugnet wurde. Das Gremium nahm diesen Beschluss später auf Druck von Oberbürgermeister Link wieder zurück.


Es knistert also schon vorher,
und so steht dieses Auftreten im Wahlkampf unter einem anderen Stern,
eher unter einem Halbmond.
Schulterzucken
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abbahallo
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Moderator



Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 1839

Beitrag(#2104380) Verfasst am: 12.08.2017, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Man zeige mir kommunale Gremien, zwischen denen es nicht immer wieder knistert. Man muß Bekir Sipahi nicht mögen, um anzuerkennen, dass er die Spielregeln der BRD beherrscht. Im Integrationsrat hat er auf Druck den Rückwärtsgang gefunden, beim Ärger über den Bürgermeister hat er sich nicht auf die Opfer-rolle des gekränkten Türken zurückgezogen, wohlmöglich noch irgendwelche Notwehrmaßnahmen, eventuell gar illegale, konstruiert, sondern im Rahmen der in der BRD geltenden Spielregeln politisch reagiert. Mehr kann man von einem potentiellen Gegner nun nicht verlangen. Hätte er dazu aufrufen sollen die CDU oder die FDP zu wählen und vom Regen in die Traufe kommen? Mit den Grünen wäre er von der eigenen Klientel ausgelacht worden.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8307

Beitrag(#2104383) Verfasst am: 12.08.2017, 13:36    Titel: Re: Hinschauen lohnt sich - und ist manchmal ärgerlich Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

[...]
Es sind halt die Reichsbürger
des Sultans vom Bosporus. ...

Du meinst die Türken, die nationalistisch sind, sich mit ihrem Land und Erdogan identifizieren?
Jetzt denk noch mal drüber nach, warum die Reichsbürger Reichsbürger genannt werden. Ejaculata praecox cerebralis lässt sich durch Anwendung des Hirns vermeiden.


Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Mit denen macht man halt Stadtfeste...

Und?


Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
..hier noch einmal der Link von Unquest:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article167610543/Er-hat-uns-beleidigt-Das-lassen-wir-nicht-auf-uns-sitzen.html

Zitat:
Einen kleinen Hinweis auf die politische Gesinnung könnte indes der Mann geben, der zwischen Durmus und Önder sitzt. Es handelt sich um Bekir Sipahi. Er gehört dem Integrationsrat der Stadt und dem Integrationsrat des Landes Nordrhein-Westfalen an. Sipahi geriet vor einem Jahr in die Schlagzeilen, als der Integrationsrat auf die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestags reagierte, wonach die Ermordung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern während des Ersten Weltkrieges „im Auftrag des damaligen jungtürkische Regimes“ als „Völkermord“ bezeichnet wird. Der Integrationsrat Duisburg, dem Sipahi, angehört, hingegen fasste einen Beschluss, in dem der Völkermord geleugnet wurde. Das Gremium nahm diesen Beschluss später auf Druck von Oberbürgermeister Link wieder zurück.


Es knistert also schon vorher,
und so steht dieses Auftreten im Wahlkampf unter einem anderen Stern,
eher unter einem Halbmond.
Schulterzucken

Klar ist das Leugnen des Völkermordes an den Armeniern nationalistisch und idiotisch.
Genauso wie z.B. die Meinung, der Versailler Vertrag sei ein Schandvertrag gewesen. Ich möchte nicht wissen, wieviele dtsche. Bürgermeisterkandidaten so denken.
Trotzdem steht deren Wahlkampf nicht unter einem anderen Stern oder Hakenkreuz.

Du bist ja ein richtiger Stimmungsmacher.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2104386) Verfasst am: 12.08.2017, 13:54    Titel: Hinschauen wo es brennt - und dann löschen - und nicht urlauben. Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Man zeige mir kommunale Gremien, zwischen denen es nicht immer wieder knistert. Man muß Bekir Sipahi nicht mögen, um anzuerkennen, dass er die Spielregeln der BRD beherrscht. Im Integrationsrat hat er auf Druck den Rückwärtsgang gefunden, beim Ärger über den Bürgermeister hat er sich nicht auf die Opfer-rolle des gekränkten Türken zurückgezogen, wohlmöglich noch irgendwelche Notwehrmaßnahmen, eventuell gar illegale, konstruiert, sondern im Rahmen der in der BRD geltenden Spielregeln politisch reagiert. Mehr kann man von einem potentiellen Gegner nun nicht verlangen.


Die NPD nimmt auch an Wahl teil,
ihr sollte man sich trotzdem entgegenstellen und mit ihnen auf kommunaler Ebene tunlichst nicht in Kooperation treten,
oder sollten wir bald Stadtfeste mit NPD Weinständen und Würstchengrill,
Deutschlandfähnchen aller Epochen und eine NPD Tombalo als gelungene Bereicherung unserer Feste ansehen,

mit Sicherheit nicht.

Hier geht nicht darum - ob Herr Sipahi auf der Integrationsklaviatur seinen Mozart in D-Dur spielt,
sondern welche 'Haltung' sich hinter diesen und seinen Politfreunden steckt.

abbahallo hat folgendes geschrieben:

Hätte er dazu aufrufen sollen die CDU oder die FDP zu wählen und vom Regen in die Traufe kommen?

Blödsinn
- lediglich die FDP würde ich hier rausnehmen.

Gerade die Großpartei CDU bietet sich als Anlaufstation für radikale Migranten an:
Link:
https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburg-helle-empoerung-ueber-votum-des-integrationsrats-id11902905.html
Zitat:
Nicht alle Mitglieder des Integrationsrates hatten am vergangenen Dienstag diesem Beschluss, der von DAL-Mann Rainer Grün eingebracht wurde, ihre Stimme gegeben. Sämtliche Ratsherren aus SPD, CDU (Ausnahme Gürsel Dogan), Linken, Grünen haben aus Protest an der Abstimmung nicht teilgenommen. Somit haben am Ende nur die Migrantenvertreter, die über türkische Migranten-Organisationen, aber auch zum Teil über CDU- oder SPD-Listen in dem beratenden Gremium sitzen, abgestimmt.


Hierzu auch:

NRW-CDU duldet radikale Türken in ihren Reihen

https://www.derwesten.de/politik/nrw-cdu-duldet-radikale-tuerken-in-ihren-reihen-id9410209.html

Zitat:
In der NRW-CDU regt sich Widerstand gegen mehrere Parteimitglieder mit Migrationshintergrund. Ihnen wird vorgeworfen, mit der konservativen türkischen Gülen-Bewegung, mit islamischen Organisationen wie Milli Görüs oder sogar mit Rechtsextremisten der Grauen Wölfe zu sympathisieren.

Essen.. „Die CDU ist grundsätzlich offen für Migranten, aber wir möchten keine Radikalen in der Partei haben“, sagte die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel zur WAZ. Pantel hatte vergeblich versucht, auf dem Landesparteitag der CDU über einen Antrag abstimmen zu lassen, der im Verdachtsfall die Überprüfung von Parteimitgliedern ermöglichen sollte. Pantel sowie der Ex-Landtagsabgeordnete Olaf Lehne und andere Christdemokraten schalten jetzt die Bundes-CDU ein. Mitglieder der Jungen Union hatten jüngst in Essen vor „Extremisten“ in den eigenen Reihen gewarnt. Die Duisburgerin Bianca Seeger aus dem Bundesvorstand der Frauen-Union sagte zu dieser Redaktion: „Wir sorgen uns, wenn Radikale versuchen, in demokratische Parteien zu gehen. Die Union braucht Instrumente, um sich davor zu schützen.

(...)

Tatsächlich gibt es einzelne Politiker der CDU im Ruhrgebiet, die sich offen zu den Grauen Wölfen bekennen oder die in sozialen Netzwerken israelfeindliche und antiamerikanische Karikaturen verbreiten.

In Düsseldorf wurde gerade ein Mann in die CDU aufgenommen, der Salafisten verteidigt hat und einen Verband leitet, dem Milli-Görüs-Anhänger angehören. Der Widerstand in der CDU gegen die Neuaufnahme soll groß gewesen sein. CDU-Landeschef Armin Laschet wird intern vorgeworfen, er bevorzuge einseitig konservativ-muslimische Kräfte innerhalb des Deutsch-Türkischen Forums (DTF) der CDU.

(...)

Gürsel Dogan ist seit 2004 Ratsherr für die CDU in Duisburg und Mitglied des Beirats für Zuwanderung. Dogan ist in den vergangenen Jahren durch seine Nähe zum Rheinhausener Moscheeverein „Türk Kültür Ocagi“ aufgefallen. 2009 hat Dogan seinen Parteikollegen, den damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, zu einem Essen in die Vereinsräumlichkeiten mitgenommen. Ob Sauerland damals wusste, dass er sich inmitten von Grauen Wölfen befindet, ist nicht klar. Die Fotos, die an diesem Tag gemacht wurden zeigen, dass die Portraits von Alparslan Türkes (Gründer der Grauen Wölfe), die sonst an der Wand hängen, mit Türkeifähnchen verdeckt wurden.



abbahallo hat folgendes geschrieben:
Mit den Grünen wäre er von der eigenen Klientel ausgelacht worden.


Na ja,
das liegt doch an der Klientel - und die ist halt salopp gesprochen 'Panne'.

In diesem Klientel hätte wahrscheinlich eine
Automechanikerpartei große Chancen,
die Autobahnen baut und das Tempolimit auf Bundesstraßen abschafft,

und Kopftuch fürs Töchterchen sowie einen feinen getrennten Schwimmunterricht für die Kleinen.
Ist halt so aktuell noch, Schulterzucken

quote gerichtet. vrolijke
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2104388) Verfasst am: 12.08.2017, 14:14    Titel: Re: Hinschauen lohnt sich - und ist manchmal ärgerlich Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

[...]
Es sind halt die Reichsbürger
des Sultans vom Bosporus. ...

Du meinst die Türken, die nationalistisch sind, sich mit ihrem Land und Erdogan identifizieren?
Jetzt denk noch mal drüber nach, warum die Reichsbürger Reichsbürger genannt werden. Ejaculata praecox cerebralis lässt sich durch Anwendung des Hirns vermeiden.

(...)


Ja wirklich,
und wieviel Hirn verwendest Du,
wenn Du sklavisch an der ursprünglichen Bedeutung von 'Reichsbürger' festhältst,
ohne meine Abwandlung zu erkennen,
hin zum Erdogan - Staat.

Verwende doch einmal Deine Hirnwendungen und suche was zum Thema,
bin ja mal gespannt.

schtonk hat folgendes geschrieben:

Du bist ja ein richtiger Stimmungsmacher.


Wirklich,
na, wenn Du meinst. Mit den Augen rollen
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Skeptiker
linksunten



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Beitrag(#2104390) Verfasst am: 12.08.2017, 14:33    Titel: Re: Hinschauen wo es brennt - und dann löschen - und nicht urlauben. Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
Man zeige mir kommunale Gremien, zwischen denen es nicht immer wieder knistert. Man muß Bekir Sipahi nicht mögen, um anzuerkennen, dass er die Spielregeln der BRD beherrscht. Im Integrationsrat hat er auf Druck den Rückwärtsgang gefunden, beim Ärger über den Bürgermeister hat er sich nicht auf die Opfer-rolle des gekränkten Türken zurückgezogen, wohlmöglich noch irgendwelche Notwehrmaßnahmen, eventuell gar illegale, konstruiert, sondern im Rahmen der in der BRD geltenden Spielregeln politisch reagiert. Mehr kann man von einem potentiellen Gegner nun nicht verlangen.


Die NPD nimmt auch an Wahl teil,
ihr sollte man sich trotzdem entgegenstellen und mit ihnen auf kommunaler Ebene tunlichst nicht in Kooperation treten,
oder sollten wir bald Stadtfeste mit NPD Weinständen und Würstchengrill,
Deutschlandfähnchen aller Epochen und eine NPD Tombalo als gelungene Bereicherung unserer Feste ansehen,

mit Sicherheit nicht.


Finde ich auch. Man sollte viel besser Vorkehrungen treffen, dass die NPD gar nicht mehr in irgend ein kommunales Parlament hinein kommt - indem man sie verbietet. Das Gleiche gilt für Volksgemeinschafts-Vertreter aus der Türkei.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
NRW-CDU duldet radikale Türken in ihren Reihen

https://www.derwesten.de/politik/nrw-cdu-duldet-radikale-tuerken-in-ihren-reihen-id9410209.html

Zitat:
In der NRW-CDU regt sich Widerstand gegen mehrere Parteimitglieder mit Migrationshintergrund. Ihnen wird vorgeworfen, mit der konservativen türkischen Gülen-Bewegung, mit islamischen Organisationen wie Milli Görüs oder sogar mit Rechtsextremisten der Grauen Wölfe zu sympathisieren.

Essen.. „Die CDU ist grundsätzlich offen für Migranten, aber wir möchten keine Radikalen in der Partei haben“, sagte die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel zur WAZ. Pantel hatte vergeblich versucht, auf dem Landesparteitag der CDU über einen Antrag abstimmen zu lassen, der im Verdachtsfall die Überprüfung von Parteimitgliedern ermöglichen sollte. Pantel sowie der Ex-Landtagsabgeordnete Olaf Lehne und andere Christdemokraten schalten jetzt die Bundes-CDU ein. Mitglieder der Jungen Union hatten jüngst in Essen vor „Extremisten“ in den eigenen Reihen gewarnt. Die Duisburgerin Bianca Seeger aus dem Bundesvorstand der Frauen-Union sagte zu dieser Redaktion: „Wir sorgen uns, wenn Radikale versuchen, in demokratische Parteien zu gehen. Die Union braucht Instrumente, um sich davor zu schützen.

(...)

Tatsächlich gibt es einzelne Politiker der CDU im Ruhrgebiet, die sich offen zu den Grauen Wölfen bekennen oder die in sozialen Netzwerken israelfeindliche und antiamerikanische Karikaturen verbreiten.

In Düsseldorf wurde gerade ein Mann in die CDU aufgenommen, der Salafisten verteidigt hat und einen Verband leitet, dem Milli-Görüs-Anhänger angehören. Der Widerstand in der CDU gegen die Neuaufnahme soll groß gewesen sein. CDU-Landeschef Armin Laschet wird intern vorgeworfen, er bevorzuge einseitig konservativ-muslimische Kräfte innerhalb des Deutsch-Türkischen Forums (DTF) der CDU.

(...)

Gürsel Dogan ist seit 2004 Ratsherr für die CDU in Duisburg und Mitglied des Beirats für Zuwanderung. Dogan ist in den vergangenen Jahren durch seine Nähe zum Rheinhausener Moscheeverein „Türk Kültür Ocagi“ aufgefallen. 2009 hat Dogan seinen Parteikollegen, den damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, zu einem Essen in die Vereinsräumlichkeiten mitgenommen. Ob Sauerland damals wusste, dass er sich inmitten von Grauen Wölfen befindet, ist nicht klar. Die Fotos, die an diesem Tag gemacht wurden zeigen, dass die Portraits von Alparslan Türkes (Gründer der Grauen Wölfe), die sonst an der Wand hängen, mit Türkeifähnchen verdeckt wurden.


Dass diese nationalistischen bis faschistischen Gruppen aus der Türkei sich die CDU aussuchen, passt allerdings ganz gut, da es in dieser Partei ohnehin schon viele Mitglieder gibt, deren politische Sympathien für AfD und NPD nun wirklich kein Geheimnis sind. (Dies gilt auch für die Sarrazin-SPD.)

Aber vielleicht ist ihnen das Christlich-Religiöse der CDU dann doch noch etwas sympathischer, auch wenn CDU und SPD ansonsten inhaltlich so gut wie keine merklichen Unterschiede mehr aufweisen.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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abbahallo
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 1839

Beitrag(#2104392) Verfasst am: 12.08.2017, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Man muß doch nicht immer ganz tief in die Klischeekiste greifen. Die Sache mit dem Schwimmunterricht ist in NRW seit vielen Jahren durch, Ausnahmen werden nicht gemacht. Kopftücher sind bis zur mittleren Reife in den letzten Jahren etwas mehr Thema geworden, weil mittlerweile dank besserer Förderung auch Töchter aus ganz besonders rückständigen Familien auf Realschulen und Gymnasien gehen, wo bei den wenigen Mädchen, die das woltlen, erst in der Oberstufe damit experimentiert wurde, und jetzt eben auch einige Fünftklässreninnen richtig damit verwachsen zu sein scheinen. Da ist aber die Nachricht nicht das Kopftuch, sondern dass sie trotz ihrer Herkunft mittlerweile auf bessere Schulen gehen. Was aus ihnen mal wird, ist gar nicht abzusehen.
Wahr ist, dass sie alle Parteien auf kommunaler Ebene viel zu wenig Gedanken darüber machen, wo und wie ihre Parteimitglieder mit Migrationshintergrund sonst so alles noch aktiv sind. Wer da lange genug dabei bleibt, kann in Positionen kommen, wo die Aufdeckung einen richtigen Skandal auslöst.

Ich bleibe dabei, es ist ein gewaltiger Fortschritt, dass einer wie Sipahi auf der demokratischen und nicht auf der Klaviatur "wir chancenlosen, furchtbar beleidigten Türken, die hier nur mies behandelt werden" spielt. Wie viele ihm folgen werden, wird man dann sehen, dass er Ratsherr werden wird, halte ich für wahrscheinlich, ob es reicht, einen anderen Bürgermeister nicht etwa ihn zu kriegen, keine Ahnung. Wäre es meine Stadt, würde ich sagen eher nicht, die kriegen einfach nicht ausreichend Wahlbeteiligung auf die Reihe. Kriegten sie sie aber, hielte ich auch das für einen Fortschritt. Dann haben sie endlich begriffen, dass sie hier mitspielen und nicht nur behandelt werden, worüber sie sich dann beschweren oder freuen können, jedenfalls nie daran schuld sind.
Natürlich wären mir ausschließlich Türken, die Erdogan verachten und ein realistisches Verhältnis zur türkischen Nation hätten lieber. Ich hätte auch lieber keine NPD im Rat und AfD-Wähler in der Nachbarschaft. Die haben übrigens den Rückwärtsgang noch nicht für sich entdeckt. Wenn ich die ertragen muß, ertrage ich den auch, sowas nennt sich Demokratie.
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Beitrag(#2104404) Verfasst am: 12.08.2017, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Man muß doch nicht immer ganz tief in die Klischeekiste greifen. Die Sache mit dem Schwimmunterricht ist in NRW seit vielen Jahren durch, Ausnahmen werden nicht gemacht. Kopftücher sind bis zur mittleren Reife in den letzten Jahren etwas mehr Thema geworden, weil mittlerweile dank besserer Förderung auch Töchter aus ganz besonders rückständigen Familien auf Realschulen und Gymnasien gehen, wo bei den wenigen Mädchen, die das woltlen, erst in der Oberstufe damit experimentiert wurde, und jetzt eben auch einige Fünftklässreninnen richtig damit verwachsen zu sein scheinen. Da ist aber die Nachricht nicht das Kopftuch, sondern dass sie trotz ihrer Herkunft mittlerweile auf bessere Schulen gehen. Was aus ihnen mal wird, ist gar nicht abzusehen.
Wahr ist, dass sie alle Parteien auf kommunaler Ebene viel zu wenig Gedanken darüber machen, wo und wie ihre Parteimitglieder mit Migrationshintergrund sonst so alles noch aktiv sind. Wer da lange genug dabei bleibt, kann in Positionen kommen, wo die Aufdeckung einen richtigen Skandal auslöst.

Ich bleibe dabei, es ist ein gewaltiger Fortschritt, dass einer wie Sipahi auf der demokratischen und nicht auf der Klaviatur "wir chancenlosen, furchtbar beleidigten Türken, die hier nur mies behandelt werden" spielt. Wie viele ihm folgen werden, wird man dann sehen, dass er Ratsherr werden wird, halte ich für wahrscheinlich, ob es reicht, einen anderen Bürgermeister nicht etwa ihn zu kriegen, keine Ahnung. Wäre es meine Stadt, würde ich sagen eher nicht, die kriegen einfach nicht ausreichend Wahlbeteiligung auf die Reihe. Kriegten sie sie aber, hielte ich auch das für einen Fortschritt. Dann haben sie endlich begriffen, dass sie hier mitspielen und nicht nur behandelt werden, worüber sie sich dann beschweren oder freuen können, jedenfalls nie daran schuld sind.
Natürlich wären mir ausschließlich Türken, die Erdogan verachten und ein realistisches Verhältnis zur türkischen Nation hätten lieber. Ich hätte auch lieber keine NPD im Rat und AfD-Wähler in der Nachbarschaft. Die haben übrigens den Rückwärtsgang noch nicht für sich entdeckt. Wenn ich die ertragen muß, ertrage ich den auch, sowas nennt sich Demokratie.


Erstens: Demokratie wäre koordinierte Mitgestaltung gesellschaftlicher Konzepte gemäß den Lebensbedürfnissen und Fähigkeiten aller Menschen. Es ist eine Verhöhnung der Demokratie, wenn man den bestehenden Parlamentarismus als eine solche bezeichnet. Deshalb sprechen wir lieber von Parlamentarismus. Denn mehr haben wir hier nicht.

Zweitens: antisoziale Kräfte wie NPD oder Volksgemeinschaftsvertreter sind von den Alliierten nach dem Krieg in Deutschland nicht mehr für die Teilnahme an parlamentarischer Arbeit vorgesehen. Das ist ein Schritt Richtung Demokratie und vollkommen richtig, weil es die Lehren aus den 2 imperialistischen Weltkriegen und deren politische Grundlagen berücksichtigt.

Drittens: Die extrem rechte oder faschismusaffine Politik zeichnet sich in ihren zentralen Merkmalen u.a. auch durch bestimmte Gemeinschaftsideologien aus (Volksgemeinschaft, Betriebsgemeinschaft, Familiengemeinschaft, Kulturgemeinschaft, etc.), was in der Ablehnung jeglicher Klassentheorie und Klassenpolitik wurzelt.

Interessanter Weise sagt Levent Önder "der als „Strategieberater“ und „Generalsekretär“ des Wahlkampfteams vorgestellt wird":

Zitat:
Bei ThyssenKrupp seien übrigens alle „wie eine Familie“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167610543/Er-hat-uns-beleidigt-Das-lassen-wir-nicht-auf-uns-sitzen.html


Wie man weiß, ist ThyssenKrupp alles andere als "wie eine Familie" oder eine *Betriebsgemeinschaft*. Denn wie in jedem kapitalistischen Betrieb gibt es Klassenkonflikte, die regelmäßig aufeinander prallen.

Dies nur am Rande, aber es ist trotzdem vielsagend.

Fazit: Die Teilnahme extremer Rechter an den Parlamenten ist kein gesellschaftlicher Fortschritt, sondern behindert diesen.
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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schtonk
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Beitrag(#2104437) Verfasst am: 12.08.2017, 22:21    Titel: Re: Hinschauen lohnt sich - und ist manchmal ärgerlich Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

[...]
Es sind halt die Reichsbürger
des Sultans vom Bosporus. ...

Du meinst die Türken, die nationalistisch sind, sich mit ihrem Land und Erdogan identifizieren?
Jetzt denk noch mal drüber nach, warum die Reichsbürger Reichsbürger genannt werden. Ejaculata praecox cerebralis lässt sich durch Anwendung des Hirns vermeiden.

(...)


Ja wirklich,
und wieviel Hirn verwendest Du,
wenn Du sklavisch an der ursprünglichen Bedeutung von 'Reichsbürger' festhältst,
ohne meine Abwandlung zu erkennen,
hin zum Erdogan - Staat. ...


Was gibts denn da abzuwandeln? Reichsbürger lehnen den Staat ab, in dem sie leben, ebenso seine(n) Regierungs-Chef(in).
Die regierungstreuen Türken tun das nicht. Dein Vergleich ist nun mal voll daneben.
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Beitrag(#2105070) Verfasst am: 20.08.2017, 03:15    Titel: BIG - Partei goes Erdoganistan Antworten mit Zitat

Erdogans verlängerter Arm in Deutschland - die BIG-Partei,
welche ja bei dieser Bundestagswahl keine Zulassung erhielt,

trägt die Botschaft zum Wahlboykott weiter,
ergänzt aber um noch einige andere Parteien
- auch die Sonstigen,
Gröhl...

Code:
https://www.facebook.com/BIGParteiDeutschland/



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Beitrag(#2105086) Verfasst am: 20.08.2017, 11:46    Titel: BIG zweifel am Genozid an den Armeniern Antworten mit Zitat

Die BIG sind natürlich auch große Zweifler am Völkermord an den Armeniern.
Hier der Vorsitzende der BIG Haluk Yildiz in einer WDR - Talksendung zu den NRW - Wahlen:

https://youtu.be/f7Q5dp4uI2E?t=2628

Dieser Haluk Yildiz mit seiner türkischen Mikropartei BIG geistert ja durch ziemlich viele Talkshows. So macht man halt auch eine Null populär.
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Beitrag(#2108147) Verfasst am: 25.09.2017, 12:57    Titel: AD - Demokraten Antworten mit Zitat

Die andere Erdoganpartei,
die AD - Demokraten
Code:
https://ad-demokraten.de/

erreichte bei der Wahl (war ja auch nicht überall angetreten),
lediglich 41.178 und damit 0,1 % der Stimmen.

u.a. haben die auch einen Landesverband Hessen.

Wenn man auf die Rubrik internationaler Terrorismus klickt,
wird diese Erdoganhaltung mehr als deutlich, wenn Gülen und PKK geht.

Code:
Der internationale Terrorismus ist heute gefährlicher und aktionsfähiger als je zuvor. Gruppen wie die Daesh, Boko Haram, die PKK oder die Gülen-Bewegung (FETÖ) werben auch in Europa, waschen hier ihr Geld, erpressen hier ihre Schutzgelder, rekrutieren hier Leute und betreiben von hier aus Propaganda. Man kann nicht mehr sagen, es beträfe uns nicht oder wäre nicht auch unser Problem.

(...)
Neben dem Terror allerlei aus türkischer Perspektive gibt es durchaus auch brauchbares,
wie auch immer dass dort rein gekommen ist.
Zitat:
wo es Verbündete mit zweifelhaftem Verhältnis zum Terror gibt (etwa einige Golfmonarchien oder der Iran), auf diese Druck ausüben, damit sichergestellt ist, dass von dort aus keine terroristischen Aktivitäten unterstützt werden.


Vor allem über dies werden sich Kollegah und Co. mächtig ärgern.

(...)
Zitat:
Auch muss sichergestellt sein, dass UNO- oder EU-Gelder für die Hilfe in Krisenregionen wie Palästina nicht zur Zahlung von Sozialleistungen an die Angehörigen von Terroristen oder zur Propaganda von Terror genutzt werden.


im Menüpunkt Freiheit geht es Ihnen dann fast ausschließlich um die positive Religionsfreiheit,
mit einem Bashing in unsere (ohne Tillich) Richtung:

Code:
Wir sind keine religiöse Partei, aber wir treten im Sinne einer wohlwollenden Neutralität des Staates gegenüber den Religionen, (...) insbesondere auch der muslimischen, die in den letzten Jahren wohl mit den übelsten und maßlosesten Diffamierungen konfrontiert wurden, die in organisierter Weise gegen religiöse Gemeinschaften gerichtet war.

Die ultrasäkularistischen totalitären Ideologien der Moderne haben Europa in eine noch nie zuvor gekannte Katastrophe geführt. Von dem dahinterstehenden Gedankengut hat es sich bis heute nicht erholt. Eine größere ethnische und religiöse Vielfalt kann sich angesichts des Schiffsbruchs der auf Homogenität setzenden und etatistischen Bestrebungen der letzten 200 Jahre nur positiv und heilend auf Europa auswirken.


Mit den Augen rollen

Den Rest spar ich mir und Euch.
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Beitrag(#2111034) Verfasst am: 18.10.2017, 18:27    Titel: Türkische Behörden setzen Rocker gegen ihre Gegner in Deutschland ein Antworten mit Zitat

Zitat:
Türkische Behörden setzen Rocker gegen ihre Gegner in Deutschland ein
Ein Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul offenbart brisante Informationen: Türkische Sicherheitsbehörden unterstützen Aktivitäten der Rockergruppe Osmanen Germania in Deutschland. Die Kontakte reichen bis in Erdogans Regierung.


http://www.faz.net/aktuell/politik/nordrhein-westfalen-tuerkische-behoerden-setzen-rocker-gegen-ihre-gegner-in-deutschland-ein-15252527.html
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