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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14005
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2104165) Verfasst am: 10.08.2017, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ad Beitrag von beachbernie:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

Eines kannst Du aber nicht. Du kannst Dich nicht mit anderen Sudetendeutschen zusammentun, Land in Tschechien (oder sonstwo auf dem Globus, z.B. in Namibia) zusammenkaufen und danach dort den neuen Staat Sudetendeutschland als "Heimstaette der Sudetendeutschen" gruenden. Sowas duerfen nur Zionisten, bei denen nimmt man's nicht so genau mit dem Voelkerrecht. zwinkern


Ganz so stimmt das ja auch nicht:

WP:Israel hat folgendes geschrieben:
Die israelischen Siedlungen in den im Juni 1967 von Israel eroberten Gebieten, einschließlich der von Israel annektierten, gelten für verschiedene internationale Organisationen als illegale Siedlungen gemäß geltendem Völkerrecht, das einen Bevölkerungstransfer in besetzte Gebiete verbietet (IV. Genfer Abkommen, Art. 49[16]). Israel bestreitet jedoch, dass es sich um Gebiete handelt, in denen das IV. Genfer Abkommen Gültigkeit hat.


(siehe auch Israelische Siedlung)

Die israelischen Siedlungen auf besetztem Gebiet werden allerdings schon als nicht völkerrechtlich angesehen, wobei allerdings Verurteilungen durch die UN bis 2016 immer wieder mit dem Veto der USA unterbleiben. Es wurde ja geradezu als politisches Erdbeben empfunden, daß die USA Ende 2016 einer Verurteilung der Siedlungspraxis nicht entgegenstanden.


Israel hatte ja zunächst mal bestimmte Grenzen, und im Sechstagekrieg noch verschiedene Gebiete zusätzlich erobert. Die Grenzen Israels waren mit den arabischen Staaten ohnehin strittig, weil viele zunächst nicht einmal die Existenz des Staates anerkannt hatten. Allerdings gibt es immer noch verschiedene Positionen bezüglich der Zugehörigkeit des Westjordanlandes zu Israel: Das Land bezeichnet man von israelischer Seite als "Judäa und Samaria", weist ihnen also historische Namen zu, die eine Zugehörigkeit zu Israel suggerieren sollen. Allerdings wurden diese Gebiete nie formal annektiert: Eine Änderung dieses Besatzungsstatus - also das Westjordanland zu räumen oder zum Teil des israelischen Staatsgebiets zu erklären wäre bis dato (innen- oder auch außen-)politischer Selbstmord. (Also haben die sich möglicherweise selbst in ein Dilemma manövriert?)


(Indem man aber jüdische Siedler dort hineinbringt, wobei - neben anderen Gruppen, die z.B. von den niedrigen Kosten/staatlichen Subventionen angezogen werden - von denen viele eine extreme Ideologie vertreten, daß das Land "eigentlich" den Juden gehöre und die Araber dort nichts zu suchen hätten, geht man dann nicht auch davon aus, daß auch langfristig intendiert ist, diesen Status zu ändern, indem man irgendwann sagt, es entspreche nicht mehr nur den Sicherheitsinteressen Israels, das Land besetzt zu halten, sondern es lebten inzwischen soviele Israelis dort, daß man diese Gebiete als zum Staatsgebiet zugehörig betrachte?)
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2104179) Verfasst am: 10.08.2017, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Wieso? Ein multiethnischer Staat garantiert auch den dort lebenden Juden eine "Heimstaette", bloss halt nicht mehr exklusiv. Schulterzucken

Kann sein. Nach dem, was man von den Plästinensern regelmäßig hört, würden die den Israelis sogar ein eigenes Theresienstadt bauen.

Die geschichtliche Erfahrung, die die Israelis da unten gemacht haben, war, dass sie sich bewaffnen mussten, um zu überleben.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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AdvocatusDiaboli
Femicommie und Nahles-Fanboy



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21310
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Beitrag(#2104182) Verfasst am: 10.08.2017, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Wieso? Ein multiethnischer Staat garantiert auch den dort lebenden Juden eine "Heimstaette", bloss halt nicht mehr exklusiv. Schulterzucken

Kann sein. Nach dem, was man von den Plästinensern regelmäßig hört, würden die den Israelis sogar ein eigenes Theresienstadt bauen.

Die geschichtliche Erfahrung, die die Israelis da unten gemacht haben, war, dass sie sich bewaffnen mussten, um zu überleben.


So sehe ich das auch. Hinzu kommt die krasse ökonomische Differenz zwischen Juden und Palis. Die würde in einem gemeinsamen Staat zu großen Verwerfungen führen. Man sei an Mugabe erinnert, der die reichen weißen Farmer in Simbabwe enteignen ließ. Und im "demokratisch" gewandelten Südafrika 🇿🇦 wachsen auch die Konflikte zwischen den alten weißen Eliten und den weitgehend armen Schwarzen. Das würde in Multisraelpaliland noch heftiger ausgehen, mit dem Hass und Schmodder der bisherigen Geschichte.
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35827
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2104189) Verfasst am: 10.08.2017, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Wieso? Ein multiethnischer Staat garantiert auch den dort lebenden Juden eine "Heimstaette", bloss halt nicht mehr exklusiv. Schulterzucken

Kann sein. Nach dem, was man von den Plästinensern regelmäßig hört, würden die den Israelis sogar ein eigenes Theresienstadt bauen.

Die geschichtliche Erfahrung, die die Israelis da unten gemacht haben, war, dass sie sich bewaffnen mussten, um zu überleben.



Deine Nazivergleiche waren auch schon mal weniger bescheuert. Wobei sich hier die Extreme verteufelt aehnlich sehen. Radikale Hamasfuehrer vergleichen auch schon mal den Gazustreifen mit einem KZ.

Merkst du was? zwinkern
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Skeptiker
linksunten



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Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2104192) Verfasst am: 10.08.2017, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Wieso? Ein multiethnischer Staat garantiert auch den dort lebenden Juden eine "Heimstaette", bloss halt nicht mehr exklusiv. Schulterzucken

Kann sein. Nach dem, was man von den Plästinensern regelmäßig hört, würden die den Israelis sogar ein eigenes Theresienstadt bauen.

Die geschichtliche Erfahrung, die die Israelis da unten gemacht haben, war, dass sie sich bewaffnen mussten, um zu überleben.



Deine Nazivergleiche waren auch schon mal weniger bescheuert. Wobei sich hier die Extreme verteufelt aehnlich sehen. Radikale Hamasfuehrer vergleichen auch schon mal den Gazustreifen mit einem KZ.

Merkst du was? zwinkern


Für fwo ist das Böse irgendwo da draußen (oder kommt von dort), während wir hier inzwischen die reine Aufklärung haben - und damit die Autorität, erneut aufzurüsten und dem Rest der Welt Benimm beizubringen. Cool
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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fwo
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Beitrag(#2104206) Verfasst am: 11.08.2017, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
...


Deine Nazivergleiche waren auch schon mal weniger bescheuert. Wobei sich hier die Extreme verteufelt aehnlich sehen. Radikale Hamasfuehrer vergleichen auch schon mal den Gazustreifen mit einem KZ.

Merkst du was? zwinkern

Ich merk noch ziemlich viel. Da war ich wohl noch von der Lebensgeschichte al-Husseinis inspriert - wenn ich richtig informiert bin, hat Hitler da unten auch immer noch genügend offene Fans.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20035
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Beitrag(#2104207) Verfasst am: 11.08.2017, 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....
Für fwo ist das Böse irgendwo da draußen (oder kommt von dort), während wir hier inzwischen die reine Aufklärung haben - und damit die Autorität, erneut aufzurüsten und dem Rest der Welt Benimm beizubringen. Cool

Keine Angst. Ich werde von Dir regelmäßig daran erinnert, dass dem nicht so ist. Auch für Waffengewalt bin ich nur bedingt zu haben, und wenn, dann eher in Notwehr als zur Erziehung.
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zelig
Kultürlich



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Beiträge: 22218

Beitrag(#2105531) Verfasst am: 25.08.2017, 06:41    Titel: Warum Sascha Lobo nach Terroranschlägen offline gehe Antworten mit Zitat

Sascha Lobo über die Wirkkraft sozialer Medien

Zitat:
Lange habe ich gedacht, es sei kein Problem für mich, Katastrophen, Terror, Weltdramen in Echtzeit zu verfolgen, sie umgehend einzuordnen und mit der Verarbeitung des Geschehens ab Sekunde null zu beginnen. Und wenn ich es nicht explizit gedacht habe, so habe ich doch danach gehandelt. Inzwischen glaube ich, dass ich alles andere als immun bin, sondern mich von emotional aufgeheizten Situationen in den sozialen Medien davontragen lasse.

Soziale Medien sind Gefühlsmedien. Sie sind von hochbezahlten Experten dafür gebaut, Emotionen zu wecken, zu intensivieren und zu verbreiten. Die Diskussion um Fake News vor der Bundestagswahl zum Beispiel halte ich deshalb für fehlgeleitet, weil es dabei meist um falsche Informationen und die technischen Möglichkeiten der Richtigstellung geht.

Fake News funktionieren aber eher als Gefühlsvehikel zur Verbreitung von Wut in sozialen Medien. Fake News haben dort ein perfektes Biotop, aber das hat wenig mit Wahrheit und Lüge zu tun. Stattdessen geht es um eine spezielle Eigenschaft sozialer Medien: Gefühlslawinen. Die digitale Massenansteckung mit Emotionen.

[...]

Meine große Freude an den bereichernden Seiten der sozialen Medien kann ich mir nur bewahren, wenn ich mir die problematischen Wirkungen eingestehe. Jeder mag das für sich anders beurteilen, aber mir bekommt die Teilnahme an einer Gefühlslawine in Katastrophensituationen nicht.

Sie setzt mir eine emotionale Brille auf, die nicht meine ist. Sie macht mich anfälliger für Fake News. Sie beraubt mich zum Teil der Möglichkeit, mir mein eigenes, differenziertes Bild machen zu können. Der emotionale Herdentrieb in sozialen Medien scheint sehr viel stärker, als man sich eingestehen möchte. Wir sind vermutlich allesamt viel beeinflussbarer, als wir glauben.

Besonders in Situationen, in denen der Hunger nach Neuigkeiten (noch) nicht mit Fakten, sondern nur mit Mutmaßungen, Meinungen und Mumpitz gestillt wird. Wo sich also die mediale Bewältigungsmaschinerie ablöst vom tatsächlichen Geschehen, wo die Zwischenräume des Nachrichtenschutts mit Meinungsschaum aufgefüllt werden.

Genau hier ist der Schlüssel zur Entscheidung der temporären Medienabstinenz verborgen: Die Gefühlslawine kann leicht zum Selbstzweck werden. Bei meiner Selbstbeobachtung habe ich bemerkt, dass nach jeder neuen Massenbewältigung in sozialen Medien etwas mehr Gewöhnung einsetzte.



http://www.spiegel.de/netzwelt/web/terroranschlaege-in-sozialen-medien-sascha-lobo-ueber-seine-strategie-a-1164185.html

Ich kann das gut nachvollziehen. Wobei ich nicht viel in den üblichen sozialen Medien unterwegs bin. Kein Facebook & co. Ich habe auch das Bedürfnis, mich gegen die vielstimmigen, dauerpräsenten Meinungsäußerungen abzuschotten. SPON selber ist eines der führenden Medien, das mittels der Vermischung von Nachricht und Meinung mit Emotionalität operiert. Was mich betrifft, ich frage mich, ob mein Überdruss eine Folge des schlechten Zustands der Welt ist, oder eine Folge des "Meinungsschaums", wie ihn Lobo bezeichnet.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10208
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2105534) Verfasst am: 25.08.2017, 08:54    Titel: Re: Warum Sascha Lobo nach Terroranschlägen offline gehe Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Sascha Lobo über die Wirkkraft sozialer Medien

Zitat:
Lange habe ich gedacht, es sei kein Problem für mich, Katastrophen, Terror, Weltdramen in Echtzeit zu verfolgen, sie umgehend einzuordnen und mit der Verarbeitung des Geschehens ab Sekunde null zu beginnen. Und wenn ich es nicht explizit gedacht habe, so habe ich doch danach gehandelt. Inzwischen glaube ich, dass ich alles andere als immun bin, sondern mich von emotional aufgeheizten Situationen in den sozialen Medien davontragen lasse.

Soziale Medien sind Gefühlsmedien. Sie sind von hochbezahlten Experten dafür gebaut, Emotionen zu wecken, zu intensivieren und zu verbreiten. Die Diskussion um Fake News vor der Bundestagswahl zum Beispiel halte ich deshalb für fehlgeleitet, weil es dabei meist um falsche Informationen und die technischen Möglichkeiten der Richtigstellung geht.

Fake News funktionieren aber eher als Gefühlsvehikel zur Verbreitung von Wut in sozialen Medien. Fake News haben dort ein perfektes Biotop, aber das hat wenig mit Wahrheit und Lüge zu tun. Stattdessen geht es um eine spezielle Eigenschaft sozialer Medien: Gefühlslawinen. Die digitale Massenansteckung mit Emotionen.

[...]

Meine große Freude an den bereichernden Seiten der sozialen Medien kann ich mir nur bewahren, wenn ich mir die problematischen Wirkungen eingestehe. Jeder mag das für sich anders beurteilen, aber mir bekommt die Teilnahme an einer Gefühlslawine in Katastrophensituationen nicht.

Sie setzt mir eine emotionale Brille auf, die nicht meine ist. Sie macht mich anfälliger für Fake News. Sie beraubt mich zum Teil der Möglichkeit, mir mein eigenes, differenziertes Bild machen zu können. Der emotionale Herdentrieb in sozialen Medien scheint sehr viel stärker, als man sich eingestehen möchte. Wir sind vermutlich allesamt viel beeinflussbarer, als wir glauben.

Besonders in Situationen, in denen der Hunger nach Neuigkeiten (noch) nicht mit Fakten, sondern nur mit Mutmaßungen, Meinungen und Mumpitz gestillt wird. Wo sich also die mediale Bewältigungsmaschinerie ablöst vom tatsächlichen Geschehen, wo die Zwischenräume des Nachrichtenschutts mit Meinungsschaum aufgefüllt werden.

Genau hier ist der Schlüssel zur Entscheidung der temporären Medienabstinenz verborgen: Die Gefühlslawine kann leicht zum Selbstzweck werden. Bei meiner Selbstbeobachtung habe ich bemerkt, dass nach jeder neuen Massenbewältigung in sozialen Medien etwas mehr Gewöhnung einsetzte.



http://www.spiegel.de/netzwelt/web/terroranschlaege-in-sozialen-medien-sascha-lobo-ueber-seine-strategie-a-1164185.html

Ich kann das gut nachvollziehen. Wobei ich nicht viel in den üblichen sozialen Medien unterwegs bin. Kein Facebook & co. Ich habe auch das Bedürfnis, mich gegen die vielstimmigen, dauerpräsenten Meinungsäußerungen abzuschotten. SPON selber ist eines der führenden Medien, das mittels der Vermischung von Nachricht und Meinung mit Emotionalität operiert. Was mich betrifft, ich frage mich, ob mein Überdruss eine Folge des schlechten Zustands der Welt ist, oder eine Folge des "Meinungsschaums", wie ihn Lobo bezeichnet.


Im professionellen Marketing gelten Emotionen schon seit 20 Jahren als das "Gold des 21. Jahrhunderts". Das Wecken von Emotionen, der alleinige Focus auf Emotionen ist schon seit fast 20 Jahren ein ganz großes Thema bei Vertrieblern, Vertriebsvorständen und Marketern. Schon damals hieß es, die Emotionalisierung wäre der einzige Weg, den Absatz zu steigern. Könnte der Absatz nicht gesteigert werden, wäre das das AUS, da 3-5 % Absatzwachstum per Ehrenwort zugesichert seien und Investoren und Gesellschafter diesem Ehrenwort vertrauen.
Damals wie heute gilt im CRM (Custumer Relationship Management) der Grundsatz "Personalisieren - Emotionalisieren". Und da wurden auch Heerscharen von Psychologen eingesetzt, die "Werkzeuge" entwickelt haben, wie man an die Triebe der potenziellen Kunden kommt.
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Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2105550) Verfasst am: 25.08.2017, 11:51    Titel: Re: Warum Sascha Lobo nach Terroranschlägen offline gehe Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Sascha Lobo über die Wirkkraft sozialer Medien

Zitat:
....


http://www.spiegel.de/netzwelt/web/terroranschlaege-in-sozialen-medien-sascha-lobo-ueber-seine-strategie-a-1164185.html

Ich kann das gut nachvollziehen. Wobei ich nicht viel in den üblichen sozialen Medien unterwegs bin. Kein Facebook & co. Ich habe auch das Bedürfnis, mich gegen die vielstimmigen, dauerpräsenten Meinungsäußerungen abzuschotten. SPON selber ist eines der führenden Medien, das mittels der Vermischung von Nachricht und Meinung mit Emotionalität operiert. Was mich betrifft, ich frage mich, ob mein Überdruss eine Folge des schlechten Zustands der Welt ist, oder eine Folge des "Meinungsschaums", wie ihn Lobo bezeichnet.

Meine Antwort darauf hast Du schon:
fwo hat folgendes geschrieben:
...
Was den Zynismus angeht, hast Du mit Sicherheit recht; ich wünsche mir mehr davon. ...

Auch das ist eine Art, den Kopf klar zu behalten.

Mich hat das Ganze gerade an einen Brief erinnert, den ich mal an meinen Vater geschrieben habe, schon über 30 Jahre her - das soziale Medium, das der Auslöser war, war wahrscheinlich der Volksempfänger. Natürlich ging es nicht dadrum, sondern um seine Antwort auf die Rede Weizsäckers, von der er sich verunglimpft fühlte, weil ja alles ganz anders war, er war schließlich dabei gewesen. (Meine erste Reaktion war eine gewisse Sprachlosigkeit, weil er aus der Stellung vom Älteren zum Jüngeren schrieb - er war 4 Jahre älter als Weizsäcker und hatte es tatsächlich geschafft, auszublenden, dass dieser als Sohn seines Vaters nicht nur in der Exklusivität relativ ungefilterter Information groß geworden war, sonder dass er anschließend für die Verteidigung seines Vaters Zugang zu allen Dokumenten bekommen hatte, die den Historikern erst zig Jahre später zugänglich wurden. Und mein Vater war nicht doof. Auch das zur Macht der Gefühle.)

Ein Gespräch war nicht möglich, weshalb ich ihm geschrieben habe. Was ich geschrieben habe, war eine Erklärung der evolutionären "Aufgabe" von Gefühlen in der Synchronisierung menschlichen Verhaltens, etwas von Resonanz, Veränderung der Wahrnehmung usw. Dass er seine Information in der historischen Situation so aufgenommen hatte, konnte ich ihm kaum verübeln, was ich von ihm wollte, war, dass er sich langsam mal der Tatsache bewusst wurde, warum er damals das aufgenommen hatte, was er aufgenommen hat, und dass er sich, wenn er das Kapitel abschließen wollte, mal mit dem befassen sollte, was war, und weniger versuchen sollte, die "Informations-Blase" (ich habe es anders ausgedrückt) von damals am Leben zu halten.

Was ich erst später gesehen habe, war, warum er das nicht konnte: Als gläubiger Christ musste für ihn alles einen Sinn haben. Der Verlust der Heimat, die Gefallenen der Familie, das konnte alles nicht grundlos gewesen sein, nicht nur auf Irrsinn beruhen. Und jedes Mal, wenn ich an diesem Sinn gekratzt habe, hat er lange gebraucht, ihn zu restaurieren.

Man sollte sich seine Gefühle sehr genau ansehen, bevor man sich in sie fallen lässt - in politischen Dingen sollte man sie gleich weglassen.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2105571) Verfasst am: 25.08.2017, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

http://ze.tt/dass-linksunten-indymedia-verboten-wurde-ist-ein-armutszeugnis

Zitat:
Wer die linke Informationsplattform linksunten.indymedia.org ansteuert, liest diesen Satz: „Wir sind zur Zeit offline …“

Die Seite wurde von höchster Stelle, dem Bundesministerium des Innern (BMI), verboten. Sie ist offline. Den Freiburger Betreibern, die lange anonym bleiben konnten, wurde die Verfügung heute Morgen zugestellt. Begründung nach Vereinsgesetz: Die Seite laufe nach Zweck und Tätigkeit den Strafgesetzen zuwider – und sie richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Das ist eine Farce.


Der Rechts-Staat greift durch.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35827
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2105576) Verfasst am: 25.08.2017, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
http://ze.tt/dass-linksunten-indymedia-verboten-wurde-ist-ein-armutszeugnis

Zitat:
Wer die linke Informationsplattform linksunten.indymedia.org ansteuert, liest diesen Satz: „Wir sind zur Zeit offline …“

Die Seite wurde von höchster Stelle, dem Bundesministerium des Innern (BMI), verboten. Sie ist offline. Den Freiburger Betreibern, die lange anonym bleiben konnten, wurde die Verfügung heute Morgen zugestellt. Begründung nach Vereinsgesetz: Die Seite laufe nach Zweck und Tätigkeit den Strafgesetzen zuwider – und sie richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Das ist eine Farce.


Der Rechts-Staat greift durch.



greift oder dreht?
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Samson83
Gegenaufgeklärt



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Beitrag(#2105595) Verfasst am: 26.08.2017, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Indymedia ist das linke Äquivalent zu Kreuz.net und Altermedia; wieso man deren Verbot ernsthaft kritisieren kann ist mir rätselhaft
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35827
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2105600) Verfasst am: 26.08.2017, 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Indymedia ist das linke Äquivalent zu Kreuz.net und Altermedia; wieso man deren Verbot ernsthaft kritisieren kann ist mir rätselhaft



Du wuerdest also auch ein Verbot von Kreuz.net und Altermedia befuerworten? Verstehe ich das richtig?
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2105606) Verfasst am: 26.08.2017, 06:37    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Indymedia ist das linke Äquivalent zu Kreuz.net und Altermedia; wieso man deren Verbot ernsthaft kritisieren kann ist mir rätselhaft



Du wuerdest also auch ein Verbot von Kreuz.net und Altermedia befuerworten? Verstehe ich das richtig?


Altermedia ist doch schon lange verboten worden.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4578

Beitrag(#2105613) Verfasst am: 26.08.2017, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Indymedia ist das linke Äquivalent zu Kreuz.net und Altermedia; wieso man deren Verbot ernsthaft kritisieren kann ist mir rätselhaft



Du wuerdest also auch ein Verbot von Kreuz.net und Altermedia befuerworten? Verstehe ich das richtig?
ja
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brf
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Beiträge: 366

Beitrag(#2105745) Verfasst am: 28.08.2017, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Indymedia ist das linke Äquivalent zu Kreuz.net und Altermedia; wieso man deren Verbot ernsthaft kritisieren kann ist mir rätselhaft



Du wuerdest also auch ein Verbot von Kreuz.net und Altermedia befuerworten? Verstehe ich das richtig?
ja

Nein!

Auch wenn es nicht wirklich von Voltaire ist (https://fr.wikipedia.org/wiki/Tol%C3%A9rance#cite_note-2), zeigt das Zitat: ein Verbot von Meinungen ist niemals richtig, sondern richtet sich gegen die gesamte Öffentlichkeit.

"Monsieur l'abbé, je déteste ce que vous écrivez, mais je donnerai ma vie pour que vous puissiez continuer à écrire"


Zuletzt bearbeitet von brf am 28.08.2017, 14:17, insgesamt einmal bearbeitet
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brf
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Anmeldungsdatum: 25.05.2010
Beiträge: 366

Beitrag(#2105746) Verfasst am: 28.08.2017, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ergänzung durch ein echtes Voltaire-Zitat:

"Le droit de dire et d’imprimer ce que nous pensons est le droit de tout homme libre, dont on ne saurait le priver sans exercer la tyrannie la plus odieuse. Ce privilège nous est ... essentiel ... ; et il serait déplaisant que ceux en qui réside la souveraineté ne pussent pas dire leur avis par écrit."

(Questions sur les miracles)
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1357
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Beitrag(#2106083) Verfasst am: 02.09.2017, 10:22    Titel: Meinungsfreiheit Antworten mit Zitat

.
Wahlkampfmanöver: Innenminister verbietet linksunten.indymedia.org



beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
http://ze.tt/dass-linksunten-indymedia-verboten-wurde-ist-ein-armutszeugnis

Zitat:
Wer die linke Informationsplattform linksunten.indymedia.org ansteuert, liest diesen Satz: „Wir sind zur Zeit offline …“

Die Seite wurde von höchster Stelle, dem Bundesministerium des Innern (BMI), verboten. Sie ist offline. Den Freiburger Betreibern, die lange anonym bleiben konnten, wurde die Verfügung heute Morgen zugestellt. Begründung nach Vereinsgesetz: Die Seite laufe nach Zweck und Tätigkeit den Strafgesetzen zuwider – und sie richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Das ist eine Farce.


Der Rechts-Staat greift durch.



greift oder dreht?
.


QUELLE: INDYMEDIA.ORG @ https://de.indymedia.org/node/13672

von: Hamburger Bündnis gegen Rechts am: 01.09.2017 - 09:49 Uhr (MESZ).

Es wird berichtet und mit detaillierten und stichfesten und gesicherten Beweisen belegt @ https://de.indymedia.org/node/13672 (Bericht-Länge: ungefähr 80000 Zeichen, einschließlich Leerzeichen). Zusätzlich werden am Ende dieses Berichts auch jeweilige Screenshots zur Verfügung gestellt und abgebildet.


Es handelt sich also hierbei um „Beweise“ / „Screenshots“ der Facebook Seiten der AfD selbst !!

Zitat:
.
Auch Hamburger AfD bietet Gewalt und Mordphantasien ein Forum

[ ......... ]

Felix Krebs vom "Hamburger Bündnis gegen Rechts" ("HBgR") :
„Wir haben es schon vor gut einem Jahr gesagt. An zufällige Verstöße mag hier keiner mehr denken. Wer früher Hetze und Gewaltaufrufe bei der NPD oder Hooligans postete, der macht es heute bei der AfD. Die Partei und ihr Spitzenkandidat tragen dafür die Verantwortung. Wohin aufgepeitschte Emotionen eines rechten WählerInnen-Klientels führen, konnte man mit Schrecken gerade in Charlottesville (USA) verfolgen. Einige AfD-Fans sind offenbar fest entschlossen Faustrecht und Lynchjustiz auch in Deutschland zu etablieren.“

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So lautet der abschließende Absatz dieses aufschlußreichen aktuellen Berichts.
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2106141) Verfasst am: 02.09.2017, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

... Wahnsinn. Eben der Fußgängerzone, wo ich nun wohne: 3 groelende Nazis. Weisse Hemden, Glatze, schwarze Hosen und voll. Sie hatten selbstverständlich nichts besseres zu tun, als platteste Parolen über " Neger" und deutsche Frauen auszustoßen.
Ich haette ihnen von oben was auf die Birne fallen lassen koennen.
Wenn sie Pech haetten, spraechen sie hernach fliessend hebraeisch oder swahili.
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"als ob"
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Martin Mitchell
„schwer (um)erziehbarer“ Senior anderer Kultur



Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1357
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Beitrag(#2106179) Verfasst am: 03.09.2017, 08:51    Titel: Meinungsfreiheit Antworten mit Zitat

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Wahlkampfmanöver: Innenminister verbietet linksunten.indymedia.org


Da „Vollzitate“ ja zu keinem Thema und unter keinen Umständen im FREIGEISTERHAUS.DE-Forum erlaubt sind, bin ich – um, auch HIER, für Interessierte, *genau aufzuzeichnen* was Sache und was Tatsache und was Lüge und Märchen ist – gezwungen auf ein anderes Forum zu verweisen, obwohl dies möglicherweise von Einigen HIER als „linkslastig“ angesehen werden könnte:

Siehe den von mir dort im CHEFDUZEN.DE-Forum getätigten Beitrag vom Sonntag, 3. September 2017, um 05:51 Uhr (MESZ) im Thread »linksunten.indymedia: Verbot durch Bundesinnenministerium« @ http://www.chefduzen.de/index.php?topic=328807.msg331187#new

Es handelt sich hier um das der CDU misliebigen Internet-Angebots »linksunten.indymedia«, weil, gemäß des Bundesministers des Inneren Thomas de Maizière (CDU), in Zusammenhang mit den von ihm am 25.08.2017 organisierten Razzien in Freiburg (Baden-Württhemberg) ein Waffenarsenal bei den Betreibern von »linksunten.indymedia« *gefunden worden* seien:


Siehe *dazu* auch diese KARIKATUR @ http://www.schwarwel.de/wp-content/uploads/2017/08/170825waffen-col1000-Karikatur-schwarwel.jpg
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