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Islam-Kritik
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110498) Verfasst am: 16.10.2017, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Diese Aussage verstehe ich nicht. Der Islam ist doch gar nicht allmächtig. Schulterzucken Noch ist er allgegenwärtig oder auch nur alltäglich. Wenn man nicht zufällig direkt neben einer Moschee wohnt, könnte man meinen es gibt ihn gar nicht in D.


Doch ist er. Siehe den Begriff Islamophobie bzw. Islamfeindlichkeit. Er bestimmt längst, was wir denken und sagen dürfen.


Ich wohne seit einem halben Jahr beruflich bedingt in Salzgitter, mit geschätzt 80% Migrations-Hintergrund in den Straßen meiner Umgebung.
Davon geschätzt 30% Moslems.
http://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/Monatsbericht_201708.pdf
Es gibt keine nennenswerten Probleme, ich gehe Tag und Nacht dort stundenlang spazieren und nie gab es auch nur ein Ärgernis wegen Leuten mit Migrations-Hintergrund.
Schon gar nicht bestimmt der Islam, was ich sagen oder gar denken darf.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110501) Verfasst am: 16.10.2017, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Ich wohne momentan beruflich bedingt in Salzgitter, mit geschätzt 80% Migrations-Hintergrund in den Straßen meiner Umgebung.
Davon geschätzt 30% Moslems.
http://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/Monatsbericht_201708.pdf
Es gibt keine nennenswerten Probleme, ich gehe Tag und Nacht dort stundenlang spazieren und nie gab es auch nur ein Ärgernis wegen Leuten mit Migrations-Hintergrund.
Schon gar nicht bestimmt der Islam, was ich sagen oder gar denken darf.


Das ist das typische Übertragen einer Einzelbeobachtung auf das Ganze.

Salzgitter war erst unlängst in der Presse: Es war ein Zuzugsstopp für weitere Migranten beschlossen worden. Bei der Landtagswahl setzte sich als Direktkandidat mit 52,2% der SPDler Stefan Klein durch. Das erste was er sagte war:

"Wir werden das Thema Innere Sicherheit deutlich stärker spielen müssen - auf Landesebene und auch ganz speziell in Salzgitter"

Salzgitter wurde in 2016 das erste Mal in der Polizeilichen Kriminalstatistik geführt (vermutlich, weil es jetzt hinreichend groß ist). Besonders toll sehen die Zahlen eigentlich nicht aus, vor allem wenn man bedenkt, dass die Stadt nur ca. 100.000 Einwohner hat.

Beispielsweise hatte die Häufigkeitsziffer (Fallzahlen pro 100.000 Einwohnern) bei Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (Schlüssel 111000) den Wert 14 (genauer: 13,85).

Das ist besser als bei Deutschlands Vergewaltigungshochburg Köln (40), beim Failed State Bremen (21 für Stadt Bremen, 28 für Bremerhaven) und bei Berlin (17), aber schlechter als bei München (11), Hamburg (10) oder Frankfurt (10). Von den sächsischen Oasen der Zivilisation spricht man besser erst gar nicht: Leipzig 5, Chemnitz 4, Dresden 3 (genauer: 2,76).

Pro Kopf der Bevölkerung gab es im Jahr 2016 in Salzgitter also mehr als 5x so viele Vergewaltigungen/sexuelle Nötigungen wie in Dresden.

Und ja: Der Islam hindert am Sprechen und Denken. Sonst könnte es doch nicht sein, dass sogar Atheisten oder selbst ernannte Anti-Theisten bei Kritik am Islam meist ganz ganz schnell anmerken, dass das Christentum mindestens genauso schlimm ist. Was nicht stimmt.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110502) Verfasst am: 16.10.2017, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
In Kirchen wird nicht etwa zur Integration aufgerufen, nicht das Erlernen der deutschen Sprache in den Vordergrund gerückt, sondern die Gottesfürchtigkeit der Kinder gelte es zu erhalten. Das sei wichtiger als Integration. Nur nach außen hin sprechen sich Pfarrer für Integration aus. Nur um den Schein zu wahren. In Wahrheit arbeiten sie dagegen. Die christliche Parallelgesellschaft, die wir schon kennen, wird dort gepredigt.


Das Christentum hat eigentlich rein gar nichts mit dem Islam gemein. Man kann beide nicht miteinander vergleichen.

Es fängt schon bei den beiden Religionsstiftern an: Jesus war ein Pazifist, der am Kreuz für seine Ideen gestorben ist, Mohammed ein Feldherr, Massenmörder und Sklavenhalter.

Im Koran wurde vieles vom Christentum übernommen.
Jesus gilt z. B. als einer der Propheten des Islam.
Jesus mag teilweise pazifistisch gewesen sein.
Dafür waren viele seine Nachfolger Feldherren, Massenmörder und Sklavenhalter.
Wie ich hier belegt habe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35221
und hier diskutiert wird http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35223
ist die Bibel alles andere als pazifistisch, es wird einem Kriegsgott gehuldigt.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33962
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2110504) Verfasst am: 16.10.2017, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Jede Form von Fundamentalismus ist eine Pest für diese Welt. Da ist der Islam keine Ausnahme.
Das Christentum, Kommunismus und Nationalismus übrigens auch nicht.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110505) Verfasst am: 16.10.2017, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:

Das Christentum hat eigentlich rein gar nichts mit dem Islam gemein. Man kann beide nicht miteinander vergleichen.


https://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BF%C4%AAs%C4%81_ibn_Maryam#Jesus_im_Koran schrieb:

Zitat:
Im Koran ist Jesus Sohn der Maria, wie der arabische Name ʿĪsā ibn Maryam schon besagt:
„Und wir haben Jesus, dem Sohn der Maria, die klaren Beweise gegeben und ihn mit dem heiligen Geist gestärkt.“
– Sure 2, Vers 87: Übersetzung: Rudi Paret


Zitat:
Er ist das Ergebnis eines schöpferischen Aktes Gottes, entstanden durch das Wort „sei!“ (Sure 3,47). Darin „ist er vor Gott gleich wie Adam“ (Sure 3,59)


Zitat:
Jesus ist der Gesandte Gottes (rasūlu ʾllāh: Sure 4,157)
und ein Prophet (nabī: Sure 19,30).
Er hat eine eigene Schrift empfangen (Sure 5,46),
das Evangelium (Indschil) (Sure 57,27).
Er konnte bereits in der Wiege sprechen (Sure 3,46) und Vögeln aus Ton Leben einhauchen, Blinde und Aussätzige heilen und Tote erwecken (Sure 5,110).
Jesus ist das „Wort der Wahrheit“ (qaul al-haqq, Sure 19,34).
Gott stärkte Jesus mit dem „heiligen Geist“ (ar-rūḥ al-qudus) und lehrte ihn die „Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium“ (Sure 5,110).


Zitat:
„Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes […] Gott ist nur ein einziger Gott. […] (Er ist darüber erhaben) ein Kind zu haben.“
– Sure 4, Vers 171: Übersetzung: Rudi Paret


Zitat:
Jesus ist der Christus (Sure 4,172)


Zitat:
„(Damals) als die Engel sagten: ‚Maria! Gott verkündet dir ein Wort von sich, dessen Name Jesus Christus, der Sohn der Maria, ist!‘“
– Sure 4, Vers 171: Übersetzung: Rudi Paret


Zitat:
Jesus ist „sein (Gottes) Geist“ (rūḥ min-hu): und „Geist von ihm“: Sure 4,171


Zitat:
Er [Jesus] ist „einer von denen, die (Gott) nahestehen“ (min al-muqarribīn), der „im Diesseits und Jenseits angesehen sein“ wird: Sure 3,45. Die Koranexegese versteht ihn somit als Propheten in dieser und als Fürsprecher in der anderen Welt.[2]


Zitat:
„Und er [Jesus] hat gemacht, dass mir, wo immer ich bin (die Gabe des) Segen(s) verliehen ist“ (Sure 19,31)


Zitat:
dessen [Jesus] Sendung ein Zeichen (Āya) und eine Barmherzigkeit (raḥma) ist, „damit wir ihn zu einem Zeichen für die Menschen machen, und weil wir (den Menschen) Barmherzigkeit erweisen wollen“ (Sure 19,21)


Zitat:
„Und als Jesus mit den klaren Beweisen (zu den zeitgenössischen Kindern Israels) kam, sagte er: ‚Ich bin mit der Weisheit zu euch gekommen‘“ (Sure 43,63)


Zitat:
„Gott sagte: ‚Jesus! Ich werde dich (nunmehr) abberufen (innī mutawaffīka) und zu mir (in den Himmel) erheben und rein machen‘“
– Sure 3, Vers 55: Übersetzung: Rudi Paret


Zitat:
„Nachdem du mich [Jesus] abberufen hattest …“
– Sure 5, 117: Übersetzung: Rudi Paret


Und einige weitere Stellen im Koran weisen auf Jesus hin, siehe Link.
Jedoch kommt im Koran wesentlich weniger Gewalt vor als in der Bibel.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4587

Beitrag(#2110506) Verfasst am: 16.10.2017, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Jedoch kommt im Koran wesentlich weniger Gewalt vor als in der Bibel.

Was soll denn immer dieser Unsinn.
Fuer Christen ist allein das NT relevant, und deren Religionsstifter Jesus hat nie zur Gewalt aufgerufen.
Nachfolger bauen immer mal wieder Mist,
wenn aber schon der Religionsstifter selbst schon gewalttaetig war,
dann braucht man sich ueber entsprechende Nachfolger nicht wundern.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110507) Verfasst am: 16.10.2017, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:

Jesus war ein Pazifist...

Zitat:
Lukas 22,36 Da sagte er [Jesus]: Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen.

Zitat:

Matthäus 10,34 Denkt nicht, ich [Jesus] sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich [Jesus] bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.


(Übersetzungen von 1912)
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110508) Verfasst am: 16.10.2017, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jedoch kommt im Koran wesentlich weniger Gewalt vor als in der Bibel.

Was soll denn immer dieser Unsinn.
Fuer Christen ist allein das NT relevant, ....


Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-19 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz [das Alte Testament] oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern [das Alte Testament] zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz [das Alte Testament] vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote [das Alte Testament] auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie [die Vorgaben des Alten Testaments] tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich.


Das gilt bis Heute für Christen, wie ich hier gezeigt habe:
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058
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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110509) Verfasst am: 16.10.2017, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Was soll denn immer dieser Unsinn.
Fuer Christen ist allein das NT relevant, und deren Religionsstifter Jesus hat nie zur Gewalt aufgerufen.
Nachfolger bauen immer mal wieder Mist,
wenn aber schon der Religionsstifter selbst schon gewalttaetig war,
dann braucht man sich ueber entsprechende Nachfolger nicht wundern.


Sehr richtig. Atheisten und sonstige Anti-Theisten, die bei jeder Kritik am Islam anmerken, dass das Christentum mindestens genauso schlimm sei, sind für mich religiöse Fundamentalisten.
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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110510) Verfasst am: 16.10.2017, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-19 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz [das Alte Testament] oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern [das Alte Testament] zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz [das Alte Testament] vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote [das Alte Testament] auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie [die Vorgaben des Alten Testaments] tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich.


Das ist alles Gerede. Sowohl NT als auch das zum Teil sehr alte AT sind menschengemachte Werke. Matthäus (NT) stammt nicht von Gott, sondern von Matthäus.

Gemäß Islam stammt der Koran aber nicht von Mohammed, sondern von Gott (überbracht vom Engel Gabriel). Demgemäß ist der Koran das unverfälschte unmittelbare Wort Gottes. Und er ist erst 1400 Jahre alt. Alle Aussagen darin, auch zur Sklavenhaltung, zur Vernichtung der Feinde, zum Amputieren von Händen nach Diebstahl, zur öffentlichen (!) Auspeitschung von Menschen bei unehelichem Geschlechtsverkehr, zur Polygamie, zum Dschihad, zur Belohnung der (männlichen) Kämpfer, stammen gemäß Islam unmittelbar von Gott. Im Koran spricht in fast allen Versen Gott unminttelbar zum Propheten oder zu den Gläubigen. Hinzu kommt, dass das Werk in fast alle Lebensbereiche hineinwirkt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes totalitär.

Wer darin keinen markanten Unterschied zum Christentum sieht, dem ist m. E. nicht zu helfen.

wolle hat folgendes geschrieben:
Das gilt bis Heute für Christen, wie ich hier gezeigt habe:
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Gemäß Global Terrorism Report 2016:

Im Jahr 2015 gingen allein 74% aller weltweit 29.376 Todesopfer von Terroranschlägen zulasten der Organisationen ISIL, Boko Haram, die Taliban und al-Qaida. 72% aller weltweit getöteten Terroropfer waren in den 5 islamischen Ländern Irak, Afghanistan, Nigeria, Pakistan und Syrien zu beklagen.


Zuletzt bearbeitet von Satori am 16.10.2017, 14:02, insgesamt einmal bearbeitet
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110511) Verfasst am: 16.10.2017, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
Atheisten und sonstige Anti-Theisten, die bei jeder Kritik am Islam anmerken, dass das Christentum mindestens genauso schlimm sei, sind für mich religiöse Fundamentalisten.

Lachen NeinNein
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110512) Verfasst am: 16.10.2017, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-19 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz [das Alte Testament] oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern [das Alte Testament] zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz [das Alte Testament] vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote [das Alte Testament] auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie [die Vorgaben des Alten Testaments] tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich.


Das ist alles Gerede. Sowohl NT als auch das zum Teil sehr alte AT sind menschengemachte Werke. Matthäus (NT) stammt nicht von Gott, sondern von Matthäus.

Gemäß Islam stammt der Koran aber nicht von Mohammed, sondern von Gott (überbracht vom Engel Gabriel). Demgemäß ist der Koran das unverfälschte unmittelbare Wort Gottes. Und er ist erst 1400 Jahre alt. Alle Aussagen darin, auch zur Sklavenhaltung, zur Vernichtung der Feinde, zum Amputieren von Händen nach Diebstahl, zur öffentlichen (!) Auspeitschung von Menschen bei unehelichem Geschlechtsverkehr, zur Polygamie, zum Dschihad, zur Belohnung der (männlichen) Kämpfer, stammen gemäß Islam unmittelbar von Gott. Im Koran spricht in fast allen Versen Gott unminttelbar zum Propheten oder zu den Gläubigen. Hinzu kommt, dass das Werk in fast alle Lebensbereiche hineinwirkt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes totalitär.

Wer darin keinen markanten Unterschied zum Christentum sieht, dem ist m. E. nicht zu helfen.


Alles Gerede also.
Warum heißt es dann z. B. bei
2. Könige 25.20-21 8
Zitat:
Das Schwert, das ihr fürchtet, das will ich über euch kommen lassen, spricht der Herr, HERR.

Und wer hat z. B. das Napalm und Agent Orange über Vietnam regnen lassen im Mengen, die den zweiten Weltkrieg als weit in den Schatten stellen? Es waren selbst ernannte Christen.
Es spielt keine Rolle, ob die Bibel ein Märchenbuch ist oder von Gott kommt.
Kriegsführer haben sich danach orientiert.
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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110516) Verfasst am: 16.10.2017, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Alles Gerede also.
Warum heißt es dann z. B. bei
2. Könige 25.20-21 8
Zitat:
Das Schwert, das ihr fürchtet, das will ich über euch kommen lassen, spricht der Herr, HERR.


Ja, das ist alles Gerede. Man weiß noch nicht einmal, wie es gemeint ist. Hinzu kommt, dass dies alles menschengemachte Berichte sind.

Gemäß Islam ist aber z. B. das Folgende das unmittelbare unverfälschte Wort Gottes (Übersetzung Henning):

Zitat:
Sie werden dich befragen nach dem Kampf im heiligen Monat. Sprich: „Kämpfen in ihm ist schlimm; aber Abwendigmachen von Allahs Weg und Ihn und die heilige Moschee verleugnen und Sein Volk daraus vertreiben, ist schlimmer bei Allah; und Verführung ist schlimmer als Totschlag.“ Und sie werden nicht eher aufhören, euch zu bekämpfen, als bis sie euch von euerm Glauben abtrünnig machten, so sie dies vermögen. Wer sich aber von euch von seinem Glauben abtrünnig machen läßt und als Ungläubiger stirbt, deren Werke sind vergeblich hienieden und im Jenseits, und des Feuers Gefährten sind sie und verweilen ewig darinnen.


Darin sagt Gott, dass bereits der Versuch, einen Muslim von seinem Glauben abzubringen, schlimmer ist als Töten. Und er sagt, dass wer den Islam verlässt, sowieso in der Hölle landen wird.

Aus solchen Versen leiten Islamisten das Recht ab, Ungläubige zu töten, wenn sie Muslime von ihrem Glauben abbringen wollen. Der Terroranschlag auf Charlie Hebdo begründet sich beispielsweise so.

Und auch das ist angeblich Gottes Wort (24:2)

Zitat:
Eine Frau und ein Mann, die Unzucht begehen, geißelt jeden von ihnen mit hundert Hieben. Laßt euch nicht von Mitleid mit ihnen beiden angesichts (der Rechtsbestimmungen) der Religion Allahs ergreifen, wenn ihr an Allah und den Jüngsten Tag glaubt. Und es soll bei (der Vollstreckung) der Strafe an ihnen ein Teil von den Gläubigen zugegen sein.


Da wird nicht gesagt, der Herr werde das Schwert bringen bla bla bla, sondern da werden dem Propheten und den Gläubigen ganz konkrete Befehle gegeben. Von Gott selbst!

wolle hat folgendes geschrieben:
Und wer hat z. B. das Napalm und Agent Orange über Vietnam regnen lassen im Mengen, die den zweiten Weltkrieg als weit in den Schatten stellen? Es waren selbst ernannte Christen.
Es spielt keine Rolle, ob die Bibel ein Märchenbuch ist oder von Gott kommt.
Kriegsführer haben sich danach orientiert.


Nun könnte man noch die Gräueltaten von selbsternannten Atheisten heranziehen, und alles löste sich im Nirvana auf. Nein, das bringt absolut nichts.
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vrolijke
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Beitrag(#2110518) Verfasst am: 16.10.2017, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jedoch kommt im Koran wesentlich weniger Gewalt vor als in der Bibel.

Was soll denn immer dieser Unsinn.
Fuer Christen ist allein das NT relevant, und deren Religionsstifter Jesus hat nie zur Gewalt aufgerufen.


Zitat:
"Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mt 10:34-35)

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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110524) Verfasst am: 16.10.2017, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mt 10:34-35)


Und diesen angeblichen Gewaltaufruf, der so von Matthäus stammt (was wirklich gesagt wurde, wissen wir nicht), vergleichen wir mit einem beliebigen Gewaltaufruf aus dem Koran, bei dem es sich gemäß islamischer Lehre um das unverfälschte unmittelbare Wort Gottes handelt (5:33-34):

Zitat:
Doch die Vergeltung derer, die gegen Gott und seinen Gesandten kämpfen und im Lande auf Unheil aus sind, die ist, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder ihnen ihre Hände und Füße abgehauen werden, wechselseitig rechts und links, oder sie aus dem Land vertrieben werden. Das ist Erniedrigung für sie hier in diesem Leben. Im Jenseits aber ist ihnen harte Strafe bestimmt, außer denen, die bereuen, bevor ihr sie in eure Gewalt bekommt. So wisst, dass Gott bereit ist zu vergeben, barmherzig.


Ach ja, so etwas wie Menschewürde gibt es sowieso nicht (5:38 ):

Zitat:
Der Dieb und die Diebin: Schlagt ihnen die Hände ab als Vergeltung für das, was sie begangen haben, als warnendes Exempel von Gott. Gott ist mächtig, weise.


Fällt noch immer kein Unterschied zum Christentum auf? Zur Bergpredigt z. B.? Hm?
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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110525) Verfasst am: 16.10.2017, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Und in der Praxis sah dies dann so aus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

Habt ihr auch noch ein Beispiel für eine entsprechende Gewalttat (!) - nicht nur Worte - von Jesus?
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28525

Beitrag(#2110531) Verfasst am: 16.10.2017, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
Habt ihr auch noch ein Beispiel für eine entsprechende Gewalttat (!) - nicht nur Worte - von Jesus?


Hiess der Gründer der Paulussekte nicht anders?
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110532) Verfasst am: 16.10.2017, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Sie werden dich befragen nach dem Kampf im heiligen Monat. Sprich: „Kämpfen in ihm ist schlimm; aber Abwendigmachen von Allahs Weg und Ihn und die heilige Moschee verleugnen und Sein Volk daraus vertreiben, ist schlimmer bei Allah; und Verführung ist schlimmer als Totschlag.“ Und sie werden nicht eher aufhören, euch zu bekämpfen, als bis sie euch von euerm Glauben abtrünnig machten, so sie dies vermögen. Wer sich aber von euch von seinem Glauben abtrünnig machen läßt und als Ungläubiger stirbt, deren Werke sind vergeblich hienieden und im Jenseits, und des Feuers Gefährten sind sie und verweilen ewig darinnen.


Darin sagt Gott, dass bereits der Versuch, einen Muslim von seinem Glauben abzubringen, schlimmer ist als Töten. Und er sagt, dass wer den Islam verlässt, sowieso in der Hölle landen wird.

Aus solchen Versen leiten Islamisten das Recht ab, Ungläubige zu töten, wenn sie Muslime von ihrem Glauben abbringen wollen. ....


Das nennt man Interpretation/ Auslegung.
Den genannten Text muss man schon sehr weit auslegen, um zur Gewalt aufzurufen.
Der Text selbst ruft aber nicht zur Gewalt auf.
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2338

Beitrag(#2110534) Verfasst am: 16.10.2017, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
Und in der Praxis sah dies dann so aus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

Habt ihr auch noch ein Beispiel für eine entsprechende Gewalttat (!) - nicht nur Worte - von Jesus?


Zitat:
Lukas 19, 27 hat folgendes geschrieben: Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.


Zitat:
Markus 9,42-43, Übersetzung nach Luther, hat folgendes geschrieben: [Jesus sprach] Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde. Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.


Zitat:
Matth. 25,41, Einheitsübersetzung, hat folgendes geschrieben: [Jesus sprach] Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer...!


Zitat:
Matth. 5,22, Einheitsübersetzung, hat folgendes geschrieben: [Jesus sprach] Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf! soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.


Zitat:
Matthäus 10, 14 - 15 hat folgendes geschrieben: Und wenn jemand euch nicht aufnehmen noch eure Worte hören wird - geht hinaus aus jenem Haus oder jener Stadt, und schüttelt den Staub von euren Füßen. Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tag des Gerichts als jener Stadt.


Zitat:
Matthäus 10, 34 hat folgendes geschrieben: Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.


Zitat:
Matthäus 13, 41 - 42 hat folgendes geschrieben: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und sie werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.


Zitat:
Matthäus 15, 41 hat folgendes geschrieben: Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer


Zitat:
Matthäus 5, 29 - 30 hat folgendes geschrieben: Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir; denn es besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.


Zitat:
Offenbarung 21,8, Übersetzung nach Luther hat folgendes geschrieben: Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt.


Worte können auch töten, was die Geschichte hinlänglich beweist.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Satori
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Beitrag(#2110536) Verfasst am: 16.10.2017, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Das nennt man Interpretation/ Auslegung.
Den genannten Text muss man schon sehr weit auslegen, um zur Gewalt aufzurufen.
Der Text selbst ruft aber nicht zur Gewalt auf.


Nun, diese Gewaltaufrufe gibt es im Koran in beliebig vielen Varianten. Anbei 2:191-193:

Zitat:
Tötet sie, wo ihr sie trefft, verjagt sie, von wo sie euch vertrieben; vertreiben ist schlimmer als töten. Bekämpft sie, aber nicht in der Nähe heiliger Stätte; greifen sie euch aber dort an, erlegt sie auch da; dies sei das verdiente Schicksal der Ungläubigen. Lassen sie aber ab, dann ist Allah versöhnend und barmherzig. Bekämpft sie, bis ihr Versuch aufgehört und Allahs Religion gesiegt hat. Lassen sie aber ab, hört alle Feindseligkeit auf, die nur gegen Frevler bestehenbleibt.


Noch immer kein Gewaltaufruf? Noch immer Auslegung?

Besonders gut gefällt mir der Satz: "Bekämpft sie, bis ihr Versuch aufgehört und Allahs Religion gesiegt hat."
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Satori
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Beitrag(#2110537) Verfasst am: 16.10.2017, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Worte können auch töten, was die Geschichte hinlänglich beweist.


Ja, auch von Atheisten, wie die Geschichte hinlänglich bewiesen hat. Deshalb mag man ja auch die Bücher des Islam-Freundes Adolf Hitler gar nicht mehr so sehr.

Es bleibt aber die Tatsache bestehen:

1. Im Koran stehen direkte, von Gott angewiesene Gewaltaufrufe. Darin zitiert nicht irgendein Apostel, sondern es spricht Gott.
2. Der ganze Text gilt als unverfälschtes Wort Gottes.
3. Mohammed, dessen Handeln in der islamischen Welt als Sunna gilt, hat ein Leben wie Abu Bakr al-Baghdadi geführt.

Ich sage es gerne noch einmal: Wer auf Kritik am Islam reflexartig mit "ist im Christentum genauso" antwortet, ist für mich ein religiöser Fundamentalist.
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fwo
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Beitrag(#2110566) Verfasst am: 16.10.2017, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Worte können auch töten, was die Geschichte hinlänglich beweist.


Ja, auch von Atheisten, wie die Geschichte hinlänglich bewiesen hat. Deshalb mag man ja auch die Bücher des Islam-Freundes Adolf Hitler gar nicht mehr so sehr.

Es bleibt aber die Tatsache bestehen:

1. Im Koran stehen direkte, von Gott angewiesene Gewaltaufrufe. Darin zitiert nicht irgendein Apostel, sondern es spricht Gott.
2. Der ganze Text gilt als unverfälschtes Wort Gottes.
3. Mohammed, dessen Handeln in der islamischen Welt als Sunna gilt, hat ein Leben wie Abu Bakr al-Baghdadi geführt.

Ich sage es gerne noch einmal: Wer auf Kritik am Islam reflexartig mit "ist im Christentum genauso" antwortet, ist für mich ein religiöser Fundamentalist.

Es fehlt noch ein Satz:
Der Punkt 2 ist von besonderer Wichtigkeit, weil diese Ansicht nicht nur die einer kleinen Kaste von Berufsmuslimen ist, sondern der Prozentsatz fundamentalistischer Muslime in muslimischen Ländern rund 90% und bei den Muslimen Europas - da sind die aktuellen Flüchtlinge nicht mit eingerechnet - zwischen 40% und 50% beträgt.
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beachbernie
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Beitrag(#2110590) Verfasst am: 16.10.2017, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jedoch kommt im Koran wesentlich weniger Gewalt vor als in der Bibel.

Was soll denn immer dieser Unsinn.
Fuer Christen ist allein das NT relevant, und deren Religionsstifter Jesus hat nie zur Gewalt aufgerufen.
Nachfolger bauen immer mal wieder Mist,
wenn aber schon der Religionsstifter selbst schon gewalttaetig war,
dann braucht man sich ueber entsprechende Nachfolger nicht wundern.



Das ist grober Unfug. Du dichtest hier gerade eine Religion zur "pazifistischen" Religion um, deren unuebersehbare Blutspur sich durch 2 Jahrtausende zieht.

Dazu ist zu bemerken, dass der Jesus aus dem neuen Testament nicht unbedingt viel mit dem Jesus zu tun hat, der tatsaechlich mal gelebt hat, falls er das ueberhaupt je tat. Die Evangelien entstanden lange nach seinem Tod und wurden mit Sicherheit im Laufe der Zeit noch zusaetzlich redigiert.

Darueberhinaus gibt es sogar in diesen Evangelien deutliche Hinweise darauf, dass jener Jesus kein Guru einer friedliebenden Hippiesekte war, sondern zentrale Figur innerhalb einer bewaffneten Gruppe von Gefolgsleuten.


Betrachtet man die Religionsgeschichte nuechtern und ohne Bias, so kommt man ganz unvermeidlich zu dem Schluss, dass beide der von Dir genannten Religionen eine recht blutige Geschichte haben genauso wie auch beide in manchen Regionen friedliche, tolerante und produktive Perioden kannten.

Die Sache mit Gewalt und Gewaltlosigkeit dieser beiden Religionen ist also ungleich komplexer und vielschichtiger als Du es uns hier weissmachen willst.
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wolle
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Beitrag(#2110591) Verfasst am: 16.10.2017, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Das nennt man Interpretation/ Auslegung.
Den genannten Text muss man schon sehr weit auslegen, um zur Gewalt aufzurufen.
Der Text selbst ruft aber nicht zur Gewalt auf.


Nun, diese Gewaltaufrufe gibt es im Koran in beliebig vielen Varianten. Anbei 2:191-193:

Zitat:
Tötet sie, wo ihr sie trefft, verjagt sie, von wo sie euch vertrieben; vertreiben ist schlimmer als töten. Bekämpft sie, aber nicht in der Nähe heiliger Stätte; greifen sie euch aber dort an, erlegt sie auch da; dies sei das verdiente Schicksal der Ungläubigen. Lassen sie aber ab, dann ist Allah versöhnend und barmherzig. Bekämpft sie, bis ihr Versuch aufgehört und Allahs Religion gesiegt hat. Lassen sie aber ab, hört alle Feindseligkeit auf, die nur gegen Frevler bestehenbleibt.


Noch immer kein Gewaltaufruf? Noch immer Auslegung?

Besonders gut gefällt mir der Satz: "Bekämpft sie, bis ihr Versuch aufgehört und Allahs Religion gesiegt hat."


Das ist eine der wenigen Stellen im Koran, wo zu Gewalt aufgerufen wird, während das AT vor Blut geradezu trieft. Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35221
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fwo
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Beitrag(#2110593) Verfasst am: 16.10.2017, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
....
Das ist eine der wenigen Stellen im Koran, wo zu Gewalt aufgerufen wird, während das AT vor Blut geradezu trieft. Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=35221

Aber ob das trieft oder nicht, ist eigentlich nur von belang, solange es noch genügend gibt, die es ernst nehmen. Deshalb sind die Texte allein eigentlich ziemlich wenig aussagekäftig.
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Satori
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Beitrag(#2110598) Verfasst am: 16.10.2017, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Der Punkt 2 ist von besonderer Wichtigkeit, weil diese Ansicht nicht nur die einer kleinen Kaste von Berufsmuslimen ist, sondern der Prozentsatz fundamentalistischer Muslime in muslimischen Ländern rund 90% und bei den Muslimen Europas - da sind die aktuellen Flüchtlinge nicht mit eingerechnet - zwischen 40% und 50% beträgt.


Diese Ansicht ist letztlich ein Grunddogma des Islam. Siehe etwa http://www.islam.de/72

Das ist eine Website des Zentralrats der Muslime in Deutschland e. V., dessen Vorsitzender Aiman Mazyek ein recht häufiger Gast in in Fernsehtalkshows ist.

Zitat:
Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religionen. Nach seiner Lehre sind dem menschlichen Geist, trotz seiner großen Möglichkeiten, bestimmte Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empirischen Wissenschaften überschreiten kann. So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung stand. Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit wurde so auf die letzte und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet. Diese letzte göttliche Offenbarung, die durch den letzten Propheten Muhammad überbracht wurde, berichtigt und ergänzt alle vorherigen Botschaften Gottes. Diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen Tag den Menschen unverändert geblieben. Der Muslim glaubt an alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammad die ohne Unterschied und verehrt sie alle. Die Muslime glauben an alle göttlichen Offenbarungen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis hin zum Koran, der letzten dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.


Der Text ist nicht nur brandgefährlich, sondern er behauptet zugleich auch, dass diese Religion allen anderen überlegen ist.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Beitrag(#2110599) Verfasst am: 16.10.2017, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
[...]

Der Text ist nicht nur brandgefährlich, sondern er behauptet zugleich auch, dass diese Religion allen anderen überlegen ist.

Was ein Stuss. Das ist einfach das übliche Gerede eines religiösen Funktionärs. Das können andere Religionsvertreter genauso gut.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Alchemist
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Beitrag(#2110602) Verfasst am: 16.10.2017, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Satori hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Was soll denn immer dieser Unsinn.
Fuer Christen ist allein das NT relevant, und deren Religionsstifter Jesus hat nie zur Gewalt aufgerufen.
Nachfolger bauen immer mal wieder Mist,
wenn aber schon der Religionsstifter selbst schon gewalttaetig war,
dann braucht man sich ueber entsprechende Nachfolger nicht wundern.


Sehr richtig. Atheisten und sonstige Anti-Theisten, die bei jeder Kritik am Islam anmerken, dass das Christentum mindestens genauso schlimm sei, sind für mich religiöse Fundamentalisten.


Welcher Religion hängen die denn an?
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Satori
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 204

Beitrag(#2110603) Verfasst am: 16.10.2017, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber ob das trieft oder nicht, ist eigentlich nur von belang, solange es noch genügend gibt, die es ernst nehmen. Deshalb sind die Texte allein eigentlich ziemlich wenig aussagekäftig.


Die Texte sind überhaupt nicht aussagekräftig. Zumal sie im Grunde einen erzählenden Charakter haben. Dann müsste man zum Vergleich nicht den Koran, sondern die Sira des Propheten (Das Leben Mohammeds) gemäß Ibn Ishaq heranziehen. Das Buch ist viel schöner zu lesen als das Alte Testament, zumal es auch nur 1200 Jahre alt ist.

https://archive.org/details/DasLebenMohammedsNachMohammedIbnIshak

Es mag ja sein, dass Jesus auch ein Revoluzzer war. Etwas Entsprechendes liegt über ihn aber nicht vor.
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fwo
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Beitrag(#2110609) Verfasst am: 16.10.2017, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Satori hat folgendes geschrieben:
[...]

Der Text ist nicht nur brandgefährlich, sondern er behauptet zugleich auch, dass diese Religion allen anderen überlegen ist.

Was ein Stuss. Das ist einfach das übliche Gerede eines religiösen Funktionärs. Das können andere Religionsvertreter genauso gut.

Dieses übliche Gerede gibt es in Form der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam auch auf internationaler Basis. Das ist gleichzeitig die politische Agenda z.B. für die Ausrichtung islamischer Staaten in der UN, wo z.B. der Versuch, Gotteslästerung und damit speziell Islamkritik international zum Straftatbestand zu erheben, glücklicherweise an den juristischen Standards gescheitert ist - durch die Abstimmung war er bereits durch.

Aber Du wirst uns jetzt bestimmt das christliche Gegenstück nennen
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