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Insekten
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Autor Nachricht
November
11. Monat



Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beiträge: 151

Beitrag(#944057) Verfasst am: 29.02.2008, 01:02    Titel: Antworten mit Zitat

ateyim hat folgendes geschrieben:

Wenn ich jetzt so zurückdenke stell ich fest: sie sind weg. Geschockt ist mir irgendwie erst jetzt so bewusst geworden. Seit Jahren scheint es sie nicht mehr zu geben.

Ist das womöglich was bekanntes, was mir nur entgangen ist?

Der Begriff Eintagsfliege ist von mir jetzt vielleicht nicht der richtige Begriff... ich meine jedenfalls sehr kleine, grünliche Fluginsekten mit einer doch sehr geringen Lebensdauer (auch ohne mein Zutun zwinkern )


Falls es die sind, an die ich denke - sie haben Fühler etwa so lang wie ihr Körper?
Die heissen Florfliegen. Die gibt es noch bei mir im Garten.
Aber Eintragsfliegen - die haben die Fühler am Körperende - die gibt es auch noch, aber nicht in Massen.

Ich erinnere mich an Wolken aus Hunderten von Pfauenaugen, Zitronenfaltern, Kleinem Fuchs und Kohlweisslingen auf einem einzigen Schmetterlingsbusch, inzwischen sehe ich übers ganze Jahr verteilt im Garten keine 20 Stück mehr.

Allerdings sah ich vor wenigen Wochen sehr viele Bienen auf den ersten Krokussen.
Ich weiß aber nicht, ob es einzelne Wildbienen waren oder Stockbienen.
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Peter H.
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 9751

Beitrag(#944070) Verfasst am: 29.02.2008, 01:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man November heißt - kein Wunder. Sehr glücklich
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Solipsist
Sie verstehen mich nicht richtig.



Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 1015
Wohnort: Franken

Beitrag(#944084) Verfasst am: 29.02.2008, 01:51    Titel: Antworten mit Zitat

ateyim hat folgendes geschrieben:

Wenn ich jetzt so zurückdenke stell ich fest: sie sind weg. Geschockt ist mir irgendwie erst jetzt so bewusst geworden. Seit Jahren scheint es sie nicht mehr zu geben.


So geht es mir mit Maikäfern. So geht es mir auch mit Feuersalamandern und genauso mit Blinschleichen.

Und mir fällt das seit Jahren auf.

Und immer mehr.
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fwo
unterwegs



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21468
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#944201) Verfasst am: 29.02.2008, 11:52    Titel: Re: Insekten Antworten mit Zitat

November hat folgendes geschrieben:
.......
Nur bezogen auf Bienen:
Auf dem amerikanischen Kontinent gab es keine Bienen.
Die Bienen wurden von Europa aus mit den weissen Einwanderern eingeführt.


Das stimmt für die Art Apis mellifera (westliche oder europäische Honigbiene). Nicht für Bienen allgemein (Apoidea). Zur näheren Info siehe unter Wildbiene.

gruß fwo
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November
11. Monat



Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beiträge: 151

Beitrag(#944943) Verfasst am: 01.03.2008, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Solipsist hat folgendes geschrieben:


So geht es mir mit Maikäfern. So geht es mir auch mit Feuersalamandern und genauso mit Blinschleichen.

Und mir fällt das seit Jahren auf.

Und immer mehr.



Kann ich für Maikäfer nicht bestätigen. Ich stand letztes Jahr Ende April gegen Sonnenuntergang mitten in der Stadt auf einer Gartenwiese, und mehrere Tausend Maikäfer surrten durch die Luft. Man konnte sie mit der Hand fangen, so viele waren es.
Ein Gaumenschmaus wohl für die Fledermäuse, denn am nächsten Tag lagen etliche angebissene halbe Maikäfer auf dem Boden.
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November
11. Monat



Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beiträge: 151

Beitrag(#944944) Verfasst am: 01.03.2008, 10:39    Titel: Re: Insekten Antworten mit Zitat

fwohlgemuth hat folgendes geschrieben:
November hat folgendes geschrieben:
.......
Nur bezogen auf Bienen:
Auf dem amerikanischen Kontinent gab es keine Bienen.
Die Bienen wurden von Europa aus mit den weissen Einwanderern eingeführt.


Das stimmt für die Art Apis mellifera (westliche oder europäische Honigbiene). Nicht für Bienen allgemein (Apoidea). Zur näheren Info siehe unter Wildbiene.

gruß fwo


Danke für den Hinweis.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15641
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#944987) Verfasst am: 01.03.2008, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Die gemeine Stubenfliege ist bei mir sehr selten geworden. Ich persönlich finde das ja auch gut. Ebenso ist es mit den Mücken im Schlafzimmer, höchstens drei pro Sommerhalbjahr.
Die Fliegen sind weniger geworden, weil unsere Stadt sauberer wurde, dessen bin ich sicher. Von den Mücken kommen so wenige hierher, weil die Iller-Altwasser weit genug weg sind. Und einen Gartenteich hat niemand hier in weiter Runde.
Wenn man in einem Stadt-Restaurant von Fliegen belästigt wird (ist mir vor nicht allzulanger Zeit geschehen) sollte man da wegbleiben. Da kann man mit Sicherheit annehmen, daß hinten auf dem Hof Abfälle offen rumliegen. Auf dem Land hängt es davon ab, ob es dort noch Vieh und offene Misthaufen gibt. Viele Landwirte hier herum haben kein Vieh mehr, sie betreiben nur noch Ackerbau.
Wer in und um sein Haus Insekten vermißt und meint, früher waren es mehr, der soll mal überschlagen, ob und wie sehr die Bebauung um sein Haus herum gewachsen ist. Normalerweise ist ja, wenn das Haus im Grünen endlich bezahlt ist, das Grüne inzwischen dreißig Kilometer weitergezogen. Und mit ihm die Schmetterlinge.
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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2406
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2098157) Verfasst am: 11.06.2017, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat



Im Hammer Park wollte mich um 14:15 Uhr, also am hellen Tag (im Halbschatten) diese Mücke stechen. Es gelang mir, sie einzufangen, wobei bereits ein Flügel verlorenging. Den Transport in meiner Brieftasche überlebte sie nicht, und beim beim Auspacken fiel auch noch ein verdächtig gestreiftes Bein ab. Das Foto ist nicht brilliant, aber vielleicht kann mir jemand sagen, ob das Aedes aegypti ist oder doch nur eine gemeine Stechmücke.
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fwo
unterwegs



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21468
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2098162) Verfasst am: 11.06.2017, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:


Im Hammer Park wollte mich um 14:15 Uhr, also am hellen Tag (im Halbschatten) diese Mücke stechen. Es gelang mir, sie einzufangen, wobei bereits ein Flügel verlorenging. Den Transport in meiner Brieftasche überlebte sie nicht, und beim beim Auspacken fiel auch noch ein verdächtig gestreiftes Bein ab. Das Foto ist nicht brilliant, aber vielleicht kann mir jemand sagen, ob das Aedes aegypti ist oder doch nur eine gemeine Stechmücke.

Also wenn schon Aedes, dann wäre albopictus bei den heutigen Verbreitunggebieten wahrscheinlicher.

Aber ich vermute, dass es sich eher um eine normale Ringelmücke handelt.

Das ist bei dem Bild aber Kaffeesatzleserei.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2098166) Verfasst am: 11.06.2017, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber ich vermute, dass es sich eher um eine normale Ringelmücke handelt.

Danke. Mücken sind nicht nur wegen ihrer Lebensweise, sondern auch wegen ihrer Ähnlichkeit gemein.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33672
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Beitrag(#2098167) Verfasst am: 11.06.2017, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Welch Zufall, dass jemand den Insektenthread hochgeholt hat.

In unser Wohnzimmer hat sich heute dieses Insekt verirrt.



Nach etwas Recherche denke ich, dass es eine Hornissenschwebfliege ist. Zumindest eine Schwebfliege.

Ganz fit war sie nicht mehr. Man konnte sie leicht auf den Rücken drehen. Sie war kaum in der Lage
sich wieder aufrichten.



Ich habe sie wieder in die Freiheit entlassen.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2098169) Verfasst am: 11.06.2017, 19:35    Titel: Trauerschweber (Anthrax anthrax) Antworten mit Zitat

Kurz zuvor hatte ich diese Fliege mit dem Händi aufgenommen:



Trauerschweber (Anthrax anthrax)
Trotz des gemeinen Namens benimmt sich das Tier fast so sympathisch wie Taubenschwänzchen, ungefähr wie Schwebfliegen.
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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2406
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2098171) Verfasst am: 11.06.2017, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nach etwas Recherche denke ich, dass es eine Hornissenschwebfliege ist. Zumindest eine Schwebfliege.

Wegen der Markierungen auf den Flügeln und der sehr wenigen Streifen am Körper würde ich die Gemeine Waldschwebfliege (Volucella pellucens) vermuten.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33672
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2098174) Verfasst am: 11.06.2017, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nach etwas Recherche denke ich, dass es eine Hornissenschwebfliege ist. Zumindest eine Schwebfliege.

Wegen der Markierungen auf den Flügeln und der sehr wenigen Streifen am Körper würde ich die Gemeine Waldschwebfliege (Volucella pellucens) vermuten.


Danke; das ist sie garantiert.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1481

Beitrag(#2100459) Verfasst am: 05.07.2017, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Gottesanbeter*innen fressen Vögel.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21623-2017-07-05.html
Zitat:
Doch wie Zoologen Martin Nyffeler von der Universität Basel und seine Kollegen herausfanden, wagen sich die Fangschrecken sogar an gefiederte Beute heran: Häufiger als gedacht jagen und fressen sie auch Vögel. Entdeckt haben die Forscher dies, als sie nachrecherchierten, ob es Berichte über von Gottesanbeterinnen getötete Vögel oder Angriffe der Fangschrecken auf Vögel gab.


Zu ihrem eigenen Erstaunen wurden sie reichlich fündig: 147 solcher nachgewiesener Vorkommnisse aus 13 Ländern trugen sie zusammen. Auf frischer Tat ertappt worden waren dabei Fangschrecken aus zwölf Arten. "Dass das Fressen von Vögeln bei Gottesanbeterinnen dermaßen weitverbreitet ist – geographisch und im Hinblick auf die Vielzahl der beteiligten Arten – ist eine spektakuläre Entdeckung", kommentiert Nyffeler.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33672
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2102482) Verfasst am: 25.07.2017, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Heute um 21.00 Uhr im WDR in "Quarks und Co": Alarm: Die Insekten sterben!
Zitat:
Weltweit gehen 33 Prozent aller Insektenarten zurück. Das sollte uns alarmieren – denn ohne Insekten können viele Tiere und Pflanzen nicht überleben. Und auch 35 Prozent unserer Lebensmittel hängen von der Bestäubung durch Insekten ab.

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worse
Freizeit-Schizo



Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 2331
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2111154) Verfasst am: 19.10.2017, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.tagesschau.de/inland/insekten-103.html

Zitat:
In den vergangenen 27 Jahren hat die Gesamtmasse der Insekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin "Plos One". Die Analyse bestätigt damit erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.

...

"Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen", sagte Hallmann. Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher.

Was immer die Gründe für den Insektenschwund sind - sie haben einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, fassen die Autoren der aktuellen Studie zusammen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Denn sie vertilgen auch Pflanzenschädlinge. Der renommierte Insektenkundler Thomas Schmitt spricht gar von "Dienstleistern am Ökosystem".

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"Die Philosophen haben den Nihilismus immer nur überwunden, es kömmt darauf an, ihn zu vollenden."

- Ludger Lütkehaus


Murphy was here Cool
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6034

Beitrag(#2111157) Verfasst am: 19.10.2017, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Despiteful hat folgendes geschrieben:
http://www.tagesschau.de/inland/insekten-103.html

Zitat:
In den vergangenen 27 Jahren hat die Gesamtmasse der Insekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin "Plos One". Die Analyse bestätigt damit erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.

...

"Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen", sagte Hallmann. Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher.

Was immer die Gründe für den Insektenschwund sind - sie haben einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, fassen die Autoren der aktuellen Studie zusammen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Denn sie vertilgen auch Pflanzenschädlinge. Der renommierte Insektenkundler Thomas Schmitt spricht gar von "Dienstleistern am Ökosystem".


Daran sind mit Sicherheit die Katzen schuld!
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9436

Beitrag(#2111188) Verfasst am: 19.10.2017, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Despiteful hat folgendes geschrieben:
http://www.tagesschau.de/inland/insekten-103.html

Zitat:
In den vergangenen 27 Jahren hat die Gesamtmasse der Insekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin "Plos One". Die Analyse bestätigt damit erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.

...

"Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen", sagte Hallmann. Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher.

Was immer die Gründe für den Insektenschwund sind - sie haben einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, fassen die Autoren der aktuellen Studie zusammen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Denn sie vertilgen auch Pflanzenschädlinge. Der renommierte Insektenkundler Thomas Schmitt spricht gar von "Dienstleistern am Ökosystem".


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In Wiesbaden auf jeden Fall Lachen
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37421
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2111294) Verfasst am: 19.10.2017, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Despiteful hat folgendes geschrieben:
http://www.tagesschau.de/inland/insekten-103.html

Zitat:
In den vergangenen 27 Jahren hat die Gesamtmasse der Insekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin "Plos One". Die Analyse bestätigt damit erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.

...

"Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen", sagte Hallmann. Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher.

Was immer die Gründe für den Insektenschwund sind - sie haben einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, fassen die Autoren der aktuellen Studie zusammen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Denn sie vertilgen auch Pflanzenschädlinge. Der renommierte Insektenkundler Thomas Schmitt spricht gar von "Dienstleistern am Ökosystem".


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Ich tippe da eher auf als Haustiere gehaltene Geckos. Lass uns die ausrotten! Komplett von der Rolle
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2307

Beitrag(#2111392) Verfasst am: 20.10.2017, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Despiteful hat folgendes geschrieben:
http://www.tagesschau.de/inland/insekten-103.html

Zitat:
In den vergangenen 27 Jahren hat die Gesamtmasse der Insekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin "Plos One". Die Analyse bestätigt damit erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.

...

"Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen", sagte Hallmann. Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher.

Was immer die Gründe für den Insektenschwund sind - sie haben einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, fassen die Autoren der aktuellen Studie zusammen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Denn sie vertilgen auch Pflanzenschädlinge. Der renommierte Insektenkundler Thomas Schmitt spricht gar von "Dienstleistern am Ökosystem".


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Ich tippe da eher auf als Haustiere gehaltene Geckos. Lass uns die ausrotten! Komplett von der Rolle

Ich finde die Situation zu ernst, um schlechte Scherze zu machen.
Das Lebens-Vernichtungs-Mittel Roundup von Monsanto dürfte einen erheblichen Beitrag zu dieser Umwelt-Katastrophe beigetragen haben, die nach andauert und weltweit die Umwelt vergiftet.
http://www.sendungverpasst.de/content/roundup-der-prozess
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15641
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Beitrag(#2111406) Verfasst am: 20.10.2017, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21141
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2111408) Verfasst am: 20.10.2017, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?


Ohne das aufgeschrieben zu haben, kann das niemand genau sagen.
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"Does anybody remember laughter?"
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33672
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2111438) Verfasst am: 20.10.2017, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?


Ohne das aufgeschrieben zu haben, kann das niemand genau sagen.


Wenn es früher im Sommer nach eine längere Fahrt, angefangen hat zu regnen, hätte man nicht einfach die Scheibenwischer anmachen können. Man hätte nichts mehr gesehen vor lauter Insektendreck auf der Scheibe.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 10326
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2111567) Verfasst am: 20.10.2017, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?


Ohne das aufgeschrieben zu haben, kann das niemand genau sagen.


Wenn es früher im Sommer nach eine längere Fahrt, angefangen hat zu regnen, hätte man nicht einfach die Scheibenwischer anmachen können. Man hätte nichts mehr gesehen vor lauter Insektendreck auf der Scheibe.


Leider gibt es ein erhebliches Problem: die hiesige Landwirtschaft steht unter einem gnadenlosen Preisdruck - gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen ins unermessliche. Viele Landwirte fürchten, aufgeben zu müssen, wenn sie kein Roundup mehr einsetzen dürfen. Viele Bürgermeister und Kommunalpolitiker fürchten, dass dann das komplette Ende des sowieso schon unter Abwanderung und Vergreisung leidenden ländlichen Raums kommt. Und diese Sorgen sind nicht ganz unberechtigt.
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AdvocatusDiaboli
verschläft den Diskurs



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22280
Wohnort: München

Beitrag(#2111584) Verfasst am: 21.10.2017, 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?


Ohne das aufgeschrieben zu haben, kann das niemand genau sagen.


Wenn es früher im Sommer nach eine längere Fahrt, angefangen hat zu regnen, hätte man nicht einfach die Scheibenwischer anmachen können. Man hätte nichts mehr gesehen vor lauter Insektendreck auf der Scheibe.


Pah, Pestizide. Die Autos haben die Insekten getötet! Sehr glücklich
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

"Gott vergisst, Addi nie."
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6034

Beitrag(#2111589) Verfasst am: 21.10.2017, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?

Ja, der Unterschied ist schon erheblich.
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9436

Beitrag(#2111590) Verfasst am: 21.10.2017, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?

Ja, der Unterschied ist schon erheblich.

Und auch ob man rück- oder vorwärts fuhr.
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21549

Beitrag(#2111596) Verfasst am: 21.10.2017, 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die älteren Autofahrer unter euch müßten es wissen: Wie oft mußtet ihr im Sommer die Windschutzscheibe abkratzen, vor fünfzehn Jahren oder heute?


Ohne das aufgeschrieben zu haben, kann das niemand genau sagen.


Manchmal reicht es auch, sich zu erinnern. Ahriman hat völlig recht.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33672
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2138677) Verfasst am: 12.06.2018, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Heute um 21.00 Uhr auf WDR bei Quarks & Co: Sind unsere Insekten noch zu retten?
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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