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Perlen aus den Mediatheken

 
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 8448
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2094395) Verfasst am: 09.05.2017, 20:50    Titel: Perlen aus den Mediatheken Antworten mit Zitat

Anschau- oder Anhörempfehlungen aus den Mediatheken unserer bunten Medienwelt.

Bitte dann auch immer dazuschreiben, wie lange der Beitrag noch Online zu sehen / zu hören ist.
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 8448
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2094396) Verfasst am: 09.05.2017, 20:55    Titel: Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf" Antworten mit Zitat

Von den Usern,
denen dies gefallen würde - schätze ich mal Wilson und Schtonk ein,
evtl. auch Samson aus Neugier und gepflegten Elitarismus.

Ein User hier im FGH hatte ja auch Zettel's Traum in Beschreibung oder Rang geführt, vielleicht auch diesem.

Zitat:
Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf"

Arno Schmidt ist der Robinson Crusoe der deutschen Literaturlandschaft, ein rebellischer Pionier der Sprache. Von dem kleinen Dorf Bargfeld in der Lüneburger Heide aus, in das er 1958 mit seiner Frau zog, erschuf er ein Werk, das einzigartig in der jüngeren deutschen Literaturgeschichte ist.


Quelle:
http://www.arte.tv/de/videos/047347-000-A/arno-schmidt-mein-herz-gehort-dem-kopf

Noch 7 Stunden in der Mediathek
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2094409) Verfasst am: 09.05.2017, 22:43    Titel: Re: Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf" Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Von den Usern,
denen dies gefallen würde - schätze ich mal Wilson und Schtonk ein,
evtl. auch Samson aus Neugier und gepflegten Elitarismus.

Ein User hier im FGH hatte ja auch Zettel's Traum in Beschreibung oder Rang geführt, vielleicht auch diesem.

Zitat:
Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf"

Arno Schmidt ist der Robinson Crusoe der deutschen Literaturlandschaft, ein rebellischer Pionier der Sprache. Von dem kleinen Dorf Bargfeld in der Lüneburger Heide aus, in das er 1958 mit seiner Frau zog, erschuf er ein Werk, das einzigartig in der jüngeren deutschen Literaturgeschichte ist.


Quelle:
http://www.arte.tv/de/videos/047347-000-A/arno-schmidt-mein-herz-gehort-dem-kopf

Noch 7 Stunden in der Mediathek


danke, das hatte ich tatsächlich zum sendetermin geschaut. leider nicht so ganz aufmerksam.
war ziemlich interessant.
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"als ob"
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AdvocatusDiaboli
Femicommie und Nahles-Fanboy



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21310
Wohnort: München

Beitrag(#2094423) Verfasst am: 10.05.2017, 00:10    Titel: Re: Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf" Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Von den Usern,
denen dies gefallen würde - schätze ich mal Wilson und Schtonk ein,
evtl. auch Samson aus Neugier und gepflegten Elitarismus.

Ein User hier im FGH hatte ja auch Zettel's Traum in Beschreibung oder Rang geführt, vielleicht auch diesem.

Zitat:
Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf"

Arno Schmidt ist der Robinson Crusoe der deutschen Literaturlandschaft, ein rebellischer Pionier der Sprache. Von dem kleinen Dorf Bargfeld in der Lüneburger Heide aus, in das er 1958 mit seiner Frau zog, erschuf er ein Werk, das einzigartig in der jüngeren deutschen Literaturgeschichte ist.


Quelle:
http://www.arte.tv/de/videos/047347-000-A/arno-schmidt-mein-herz-gehort-dem-kopf

Noch 7 Stunden in der Mediathek


Danke, ich bin an Arno Schmidts "Das steinerne Herz" motivational gescheitert, bisher war mir der Autor ein unbeschriebener Zettel. Das Porträt brachte ihn mir näher, faszinierte, wenn er selbst zu hören war, seine Stimme und seine Sprache strahlen wie soll ich es sagen, Augenzwinkern und Schläue zugleich aus. Was für ein komischer Kauz!
_________________
Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"CDU? Auf die Fresse! FDP? In die Klöten! AfD? In die Jauchegrube!" Andrea N.
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Despiteful
Freizeit-Schizo



Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 1248
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2100789) Verfasst am: 09.07.2017, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

O.J. Simpson: Made in America

Zitat:
Der tiefe Fall des OJ Simpson: die Geschichte eines Schwarzen, der es sich erlaubt hat, in der "weißen“ Paradedisziplin American Football zu brillieren - und dafür bitter büßen musste. Die fünfteilige Doku-Serie "OJ Simpson - Made in America" handelt von Rassismus und Sexismus, vom gesellschaftlichen Kastensystem in den Vereinigten Staaten und von der Macht der Medien.


http://www.arte.tv/de/videos/RC-014865/oj-simpson-eine-amerikanische-saga/

5-Teilige Doku mit je ca. 90 Minuten


O.J. Simpson: Made in America (1/5) - Ich bin nicht schwarz, ich bin O.J.!

O.J. Simpson: Made in America (2/5) - In der Stadt der prügelnden Polizisten

O.J. Simpson: Made in America (3/5) - Eine Verteidigung geht über Leichen

O.J. Simpson: Made in America (4/5) - Ein Handschuh hält die Welt im Atem

O.J. Simpson: Made in America (5/5) - Ein Freispruch auf Raten


Zitat:
Man muss nicht in den Finessen des Football-Sportes bewandert sein, um sich von dieser Serie fesseln zu lassen. Im Gegenteil: Sport spielt nur eine untergeordnete Rolle, es ist vielmehr ein Ausflug in die (aller-)jüngste amerikanische Vergangenheit, in der der Rassismus noch gehörig grassiert. Der tiefe Fall des O.J. Simpson ist auch die Geschichte eines Schwarzen, der es sich erlaubt hat, in der "weißen" Paradedisziplin American Football zu brillieren.

Die Dokumentarserie „O.J. Simpson: Made in America“ betritt formal Neuland, da sie nach denselben Regeln wie eine fiktionale Serie gestrickt ist. „ARTE“ strahlt die Serie, die in diesem Jahr mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, am Wochenende von O.J. Simpsons 70. Geburtstag aus. Regie: Ezra Edelman




- Noch 27 Tage
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"Die Philosophen haben den Nihilismus immer nur überwunden, es kömmt darauf an, ihn zu vollenden."

- Ludger Lütkehaus


Murphy was here Cool
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2101312) Verfasst am: 14.07.2017, 07:39    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=lvtAvs-4JBs
ZDF - Zeugen des Jahrhunderts - Jean Améry

zwar nicht mehr aus der zdf- mediathek, aber...

und aktuell bzw zeitlos.
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"als ob"
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unquest
Marx und Freudlos



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Wohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena

Beitrag(#2101343) Verfasst am: 14.07.2017, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=lvtAvs-4JBs
ZDF - Zeugen des Jahrhunderts - Jean Améry

zwar nicht mehr aus der zdf- mediathek, aber...

und aktuell bzw zeitlos.

Da stimme ich dir zu.
Heute wie damals lesenswert seine Aufsätze zur Politik und Zeitgeschichte

Auch wenn ich ihm inhaltlich in einigem heute widersprechen würde, bin ich tief beeindruckt von seiner Bescheidenheit, Menschlichkeit und Klugheit.
_________________
Dazed and confused - trying to continue (Redhat)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2101393) Verfasst am: 14.07.2017, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=lvtAvs-4JBs
ZDF - Zeugen des Jahrhunderts - Jean Améry

zwar nicht mehr aus der zdf- mediathek, aber...

und aktuell bzw zeitlos.

Da stimme ich dir zu.
Heute wie damals lesenswert seine Aufsätze zur Politik und Zeitgeschichte

Auch wenn ich ihm inhaltlich in einigem heute widersprechen würde, bin ich tief beeindruckt von seiner Bescheidenheit, Menschlichkeit und Klugheit.

ich wünschte, du hättest nur einen bruchteil dessen.
Sehr glücklich
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"als ob"
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2101973) Verfasst am: 20.07.2017, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

ein ganz wunderbarer vortrag über sartre von mathias jung (mitglied der giordano bruno stiftung):

https://www.youtube.com/watch?v=BrmLb0USBhQ
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2112848) Verfasst am: 31.10.2017, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk
Wir erleben mehr als wir begreifen von Prof.Dr.Hans-Peter Dürr

ziemlich interessant.

nun habe ich mal recherchiert zur Technische Universität Clausthal, wo der Vortrag gehalten wurde:
https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Universit%C3%A4t_Clausthal#Studiengeb.C3.BChren
Zitat:

Durch das niedersächsische Hochschuloptimierungskonzept (HOK) wurden an der TU Clausthal Studiengebühren eingeführt. Erstsemester zahlen seit dem Wintersemester 2006/07, alle damals schon Eingeschriebenen seit dem Sommersemester 2007 500 €. Zusätzlich müssen alle Studenten einen Semesterbeitrag von 146 € zahlen. Dieser setzt sich aus dem Verwaltungskostenbeitrag (75 €), dem Studentenwerksbeitrag (59 €) und dem Studierendenschaftsbeitrag (12 €) zusammen. In der Summe entstehen damit Kosten von 646 € pro Semester.
Durch das HOK verändern sich auch die Regeln für Langzeitstudenten. Wer bisher sein Studienguthaben (Regelstudienzeit zzgl. vier Semester) verbraucht hatte, musste 500 € Langzeitstudiengebühr zahlen. Jedoch konnte beispielsweise eine Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung das Studienguthaben erhöhen.
Ab dem Sommersemester 2007 gibt es keine separaten Langzeitstudiengebühren mehr. Stattdessen erhöhen sich die regulären Studiengebühren um 100 bis 300 €. So muss ein Student (bei einer Regelstudienzeit von neun Semestern) ab dem 14. Semester 600 €, ab dem 16. Semester 700 € und ab dem 18. Semester 800 €, jeweils zzgl. der Semesterbeiträge, zahlen. Außerdem werden Urlaubssemester dabei mitgezählt.


wie soll man sich das leisten? 646 € pro Semester. nebenbei arbeiten?
bafög?

https://www.baf%F6g.de/

:link klickbar gemacht. vrolijke
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3915

Beitrag(#2112857) Verfasst am: 31.10.2017, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

wie soll man sich das leisten? 646 € pro Semester.

Am besten gar nicht, sondern rübermachen nach S-Anhalt.
Dort gibt es - wie überall im Osten - keine Studiengebühren für's Erststudium.
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2112858) Verfasst am: 31.10.2017, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

wie soll man sich das leisten? 646 € pro Semester.

Am besten gar nicht, sondern rübermachen nach S-Anhalt.
Dort gibt es - wie überall im Osten - keine Studiengebühren für's Erststudium.


ok.
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Quéribus
Eretge



Anmeldungsdatum: 21.07.2003
Beiträge: 5548
Wohnort: Avaricum

Beitrag(#2112860) Verfasst am: 31.10.2017, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk
Wir erleben mehr als wir begreifen von Prof.Dr.Hans-Peter Dürr

ziemlich interessant.

nun habe ich mal recherchiert zur Technische Universität Clausthal, wo der Vortrag gehalten wurde:
https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Universit%C3%A4t_Clausthal#Studiengeb.C3.BChren
Zitat:

Durch das niedersächsische Hochschuloptimierungskonzept (HOK) wurden an der TU Clausthal Studiengebühren eingeführt. Erstsemester zahlen seit dem Wintersemester 2006/07, alle damals schon Eingeschriebenen seit dem Sommersemester 2007 500 €. Zusätzlich müssen alle Studenten einen Semesterbeitrag von 146 € zahlen. Dieser setzt sich aus dem Verwaltungskostenbeitrag (75 €), dem Studentenwerksbeitrag (59 €) und dem Studierendenschaftsbeitrag (12 €) zusammen. In der Summe entstehen damit Kosten von 646 € pro Semester.
Durch das HOK verändern sich auch die Regeln für Langzeitstudenten. Wer bisher sein Studienguthaben (Regelstudienzeit zzgl. vier Semester) verbraucht hatte, musste 500 € Langzeitstudiengebühr zahlen. Jedoch konnte beispielsweise eine Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung das Studienguthaben erhöhen.
Ab dem Sommersemester 2007 gibt es keine separaten Langzeitstudiengebühren mehr. Stattdessen erhöhen sich die regulären Studiengebühren um 100 bis 300 €. So muss ein Student (bei einer Regelstudienzeit von neun Semestern) ab dem 14. Semester 600 €, ab dem 16. Semester 700 € und ab dem 18. Semester 800 €, jeweils zzgl. der Semesterbeiträge, zahlen. Außerdem werden Urlaubssemester dabei mitgezählt.


wie soll man sich das leisten? 646 € pro Semester. nebenbei arbeiten?
bafög?

https://www.baf%F6g.de/

:link klickbar gemacht. vrolijke


Pro Semester?? Geschockt

Hier (Frankreich) kosten die Studiengebühren für Bachelorstudiengänge 185€ pro Jahr!
Wer an der IUT (so ne Art technische Uni) ein DUT (2-jähriges Studium) macht, berappt dieselben Gebühren/Jahr.
Master kostet 256€/Jahr und Doktorat 391€/Jahr.
Bei allen Summen, die 200€ übersteigen, kann man auf Anfrage die Gebühr in drei Raten zahlen.

Und wer eine "bourse" (entspricht in etwa Bafög) bezieht, ist von den Studiengebühren befreit.
_________________
Wenn ich Josef wäre und meine künftige Frau würde mir erzählen, dass sie schwanger ist, nachdem sie mit einem gutaussehenden Mann wie diesem Engel allein war, würde ich mir ein paar Gedanken über den Engel machen.
M. Zimmer Bradley - The mists of Avalon

De ceux qui n'ont rien à dire ... les plus interessants sont ceux qui se taisent !
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2112866) Verfasst am: 31.10.2017, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Quéribus hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk
Wir erleben mehr als wir begreifen von Prof.Dr.Hans-Peter Dürr

ziemlich interessant.

nun habe ich mal recherchiert zur Technische Universität Clausthal, wo der Vortrag gehalten wurde:
https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Universit%C3%A4t_Clausthal#Studiengeb.C3.BChren
Zitat:

Durch das niedersächsische Hochschuloptimierungskonzept (HOK) wurden an der TU Clausthal Studiengebühren eingeführt. Erstsemester zahlen seit dem Wintersemester 2006/07, alle damals schon Eingeschriebenen seit dem Sommersemester 2007 500 €. Zusätzlich müssen alle Studenten einen Semesterbeitrag von 146 € zahlen. Dieser setzt sich aus dem Verwaltungskostenbeitrag (75 €), dem Studentenwerksbeitrag (59 €) und dem Studierendenschaftsbeitrag (12 €) zusammen. In der Summe entstehen damit Kosten von 646 € pro Semester.
Durch das HOK verändern sich auch die Regeln für Langzeitstudenten. Wer bisher sein Studienguthaben (Regelstudienzeit zzgl. vier Semester) verbraucht hatte, musste 500 € Langzeitstudiengebühr zahlen. Jedoch konnte beispielsweise eine Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung das Studienguthaben erhöhen.
Ab dem Sommersemester 2007 gibt es keine separaten Langzeitstudiengebühren mehr. Stattdessen erhöhen sich die regulären Studiengebühren um 100 bis 300 €. So muss ein Student (bei einer Regelstudienzeit von neun Semestern) ab dem 14. Semester 600 €, ab dem 16. Semester 700 € und ab dem 18. Semester 800 €, jeweils zzgl. der Semesterbeiträge, zahlen. Außerdem werden Urlaubssemester dabei mitgezählt.


wie soll man sich das leisten? 646 € pro Semester. nebenbei arbeiten?
bafög?

https://www.baf%F6g.de/

:link klickbar gemacht. vrolijke


Pro Semester?? Geschockt

Hier (Frankreich) kosten die Studiengebühren für Bachelorstudiengänge 185€ pro Jahr!
Wer an der IUT (so ne Art technische Uni) ein DUT (2-jähriges Studium) macht, berappt dieselben Gebühren/Jahr.
Master kostet 256€/Jahr und Doktorat 391€/Jahr.
Bei allen Summen, die 200€ übersteigen, kann man auf Anfrage die Gebühr in drei Raten zahlen.

Und wer eine "bourse" (entspricht in etwa Bafög) bezieht, ist von den Studiengebühren befreit.


ich hatte das so verstanden. oder habe ich mich verlesen/ verrechnet?
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8419
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2114334) Verfasst am: 16.11.2017, 03:19    Titel: Antworten mit Zitat

http://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-hoerspiel/operation-mindfuck-100.html

Zitat:
Als der Schriftsteller Robert Anton Wilson in den 70er Jahren zusammen mit Robert Shea die Illuminatus! -Trilogie veröffentlichte, trafen sie den Nerv eines paranoiden Amerikas. Der Watergate-Skandal erschütterte das sowieso schon geringe Vertrauen in die politische Führungsriege und sorgte für die Entstehung zahlreicher Verschwörungstheorien. Um es mit Wilson zu sagen: "Wenn die Politik der Lüge normal wird, werden Paranoia und Entfremdung zum Normalfall des Alltags".

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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20035
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2114340) Verfasst am: 16.11.2017, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Quéribus hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
...
wie soll man sich das leisten? 646 € pro Semester. nebenbei arbeiten?
bafög?

https://www.baf%F6g.de/ ...


Pro Semester?? Geschockt

Hier (Frankreich) kosten die Studiengebühren für Bachelorstudiengänge 185€ pro Jahr!
....

OT:
Warum seid ihr so erstaunt? Ich finde schon, dass das alles sehr logisch ist.

Das ist doch eine ganz normale, im eigentlichen Sinn konservative Maßnahme zur Zementierung vorhandener sozialer Schichtungen. Die das machen, sind die selben Parteien, die auch etwas gegen Gemeinschaftsschulen haben und generell am Schulsystem sparen, um einen höheren Elternanteil mit z.B. Privatunterricht wirkungsvoller zu machen.

In den Zusammenhang gehört auch "Wir schaffen das!" bei gleichzeitig relativ zur Aufgabe bescheidenen Investitionen im Bildungsbereich. (Kann man dieser Regierung natürlich nicht vorwerfen, weil doch Bildung in Länderhoheit ist ... Allerdings: Wer hat bei der letzten Reform dafür gesorgt, dass es so blieb?)
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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