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astarte
anderweitig
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37377

Beitrag(#2113505) Verfasst am: 06.11.2017, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wer mit Angst lebt, macht sein Leben kaputt.

Ich habe achtzig Jahre damit gelebt. Fing schon als Kleinkind an, ich erinnere mich, daß ich mal mich fürchtete, nicht mehr den Weg zurück nachhause zu finden. Später gabs dann immer mindestens eine Angst, kleine und große, etwa vor dem Lehrer, der damals noch mit dem Rohrstock hauen durfte, Angst Angst vor dem Prügelpapa, Angst nicht versetzt zu werden, die Prüfungsangst, die Angst, daß irgendeine Übeltat rauskommen könnte (zeig mir einen Teen, der/die nicht irgendeine Scheiße baut). Angst vor einem Atomkrieg, von dem ich mindestens einmal albträumte. Als ich mir eine Familie an den Hals gehängt hatte kam noch schlichte Existenzangst dazu, die sehr berechtigte Angst den Arbeitsplatz zu verlieren bezw. keinen anderen zu finden, die Angst, wegen Eigenbedarf aus der Wohnung gekündigt zu werden. Und jetzt hab ich Angst vorm Sterben. Kaum vor dem Tod, der ist harmlos, da gibts dann endlich keine Angst mehr.
Seltsam, nur vor der Hölle hab ich mich nie gefürchtet, damals, als ich noch gläubig war. Ich hab wirklich geglaubt, daß Gott mir meine Sünden vergeben würde.


Mein aufrichtiges Bedauern hast Du. Trösten

Das ist inder Tat ein Scheißleben.

Immer wieder mal in einer unsicheren Situation, Angst zu haben, ist in der Tat normal. Die Frage ist dominiert das Gefühl im Leben, ist es sehr viel dominanter als Freude, Spaß, Zuversicht, Genuss. Vor allem: Ist es auch bei relativ sicherer Situation beständig, und beeinträchtigt es den Menschen, oder aktiviert es auch Potentiale.
_________________

Die einen kennen mich, die anderen können mich.
Ein Vorsicht, ein Vorsicht vor Gemütlichkeit
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26209

Beitrag(#2113507) Verfasst am: 06.11.2017, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:

Um die nächste Ecke liegt immer nur der erste Schritt, - nicht zur Lösung aller Probleme, aber immerhin der zu einer Steigerung der Lebensqualität. Du willst doch nicht empfehlen den ersten Schritt erst gar nicht zu machen?


Nein, ganz im Gegenteil. Nur halte ich es nicht für hilfreich, den ersten Schritt mit dem Vorwurf einzuleiten, jemand würde sich in seiner Angst weiden. Mir ist vrolijkes Sprache in dem Punkt einen Hauch zu flapsig.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26209

Beitrag(#2113510) Verfasst am: 06.11.2017, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Mensch mit Flugangst sollte Deiner Meinung nach, einfach nicht fliegen.


Ach, das ist meine Meinung? Schön, dass ich die auch mal zu hören bekomme. Geschockt

Ich habe geschrieben, wie ich Deine Antwort empfunden habe.


Deine Empfindung trifft nicht das, was ich gemeint habe. Ich habe eigentlich weniger an krankhafte Angststörungen gedacht, sondern an ganz normale, begründete Angst.

Wer aus Angst vor den nächsten Arbeitstag nicht schlafen kann, weil er von den Kollegen oder vom Chef gemobbt wird, der hat ja keine Angststörung, sondern ein reales Problem, das ihn ängstigt. Oder jemand, der nicht weiss, wie er die nächste Miete zahlen soll und befürchtet, bald obdachlos zu sein.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31738
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2113520) Verfasst am: 06.11.2017, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Um die nächste Ecke liegt immer nur der erste Schritt, - nicht zur Lösung aller Probleme, aber immerhin der zu einer Steigerung der Lebensqualität. Du willst doch nicht empfehlen den ersten Schritt erst gar nicht zu machen?


Nein, ganz im Gegenteil. Nur halte ich es nicht für hilfreich, den ersten Schritt mit dem Vorwurf einzuleiten, jemand würde sich in seiner Angst weiden. Mir ist vrolijkes Sprache in dem Punkt einen Hauch zu flapsig.


Manchmal hilft es, mal flapsig zu werden.

Mir hats mal enorm geholfen auf den Boden der Tatsache zu kommen, als ich mich gegenüber eine Kundin mal gotsjämmerlich beklagte über zuviel "Stress".
Die hatte einen Kollegen von mir vorgerechnet, wieviel Zeit ich durch meine Jammerei verplempert habe.
Besagte Kollege erzählte mir das, natürlich unter Beisein der übrigen Kollegen, brühwarm zurück.
Ich bin vor lauter Scham im Boden versunken.
In eine spätere stille Stunde, hab ich mir überlegt, dass die Kundin durchaus Recht hatte, und die ganze Jammerei nichts bringt. Im Gegenteil, man sich selbst immer mehr einredet, es wäre so.

Angst ist so was ähnliches. Es gibt dem in echt, und es gibt dem in eingebildet.
Sollte man drüber nachdenken, und versuchen sein Leben nicht durch Angst bestimmen zu lassen.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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astarte
anderweitig
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37377

Beitrag(#2113523) Verfasst am: 06.11.2017, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Mensch mit Flugangst sollte Deiner Meinung nach, einfach nicht fliegen.


Ach, das ist meine Meinung? Schön, dass ich die auch mal zu hören bekomme. Geschockt

Ich habe geschrieben, wie ich Deine Antwort empfunden habe.


Deine Empfindung trifft nicht das, was ich gemeint habe. Ich habe eigentlich weniger an krankhafte Angststörungen gedacht, sondern an ganz normale, begründete Angst.

Wer aus Angst vor den nächsten Arbeitstag nicht schlafen kann, weil er von den Kollegen oder vom Chef gemobbt wird, der hat ja keine Angststörung, sondern ein reales Problem, das ihn ängstigt. Oder jemand, der nicht weiss, wie er die nächste Miete zahlen soll und befürchtet, bald obdachlos zu sein.

Dem kann ich zustimmen.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37377

Beitrag(#2113525) Verfasst am: 06.11.2017, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Um die nächste Ecke liegt immer nur der erste Schritt, - nicht zur Lösung aller Probleme, aber immerhin der zu einer Steigerung der Lebensqualität. Du willst doch nicht empfehlen den ersten Schritt erst gar nicht zu machen?


Nein, ganz im Gegenteil. Nur halte ich es nicht für hilfreich, den ersten Schritt mit dem Vorwurf einzuleiten, jemand würde sich in seiner Angst weiden. Mir ist vrolijkes Sprache in dem Punkt einen Hauch zu flapsig.

Ok.
Im Grunde lässt sich eh nur individuell sehen, was jemanden grade hilft. Der eine kann wirklich momentan nichts ändern, an der beängstigenden Situation, dem hilft vielleicht einfach mal Ablenkung. Dem anderen kann man vielleicht schon sagen: doch trau dir das zu, du kannst was ändern. Oder einer braucht konkrete Unterstützung.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31738
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2113528) Verfasst am: 06.11.2017, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ausgangslage hier war der von mir gebrachter Spruch: "Angst essen Seele auf".
Nach einigem Hin und Her und nachgeschoben: Wer mit Angst lebt, macht sein Leben kaputt, wurde durch ahriman widersprochen, und beschrieb sein Leben als das von eine Angstsituation in die nächste.
Wurde darin noch unterstützt durch Lebensnebel mit: "das ist ein normales Leben".

Tschuldigung; aber für mich ist das nicht normal.

Das es wirkliche ernst zu nehmende Ängste gibt, wird niemand bestreiten, aber wenn das ganze Leben eine aneianderreihung von Ängste ist, sollte man zumindest versuchen daran was zu ändern, ansonsten könnte ich drauf verzichten.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10142

Beitrag(#2113529) Verfasst am: 06.11.2017, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Mensch mit Flugangst sollte Deiner Meinung nach, einfach nicht fliegen.


Ach, das ist meine Meinung? Schön, dass ich die auch mal zu hören bekomme. Geschockt

Ich habe geschrieben, wie ich Deine Antwort empfunden habe.


Deine Empfindung trifft nicht das, was ich gemeint habe. Ich habe eigentlich weniger an krankhafte Angststörungen gedacht, sondern an ganz normale, begründete Angst.

Wer aus Angst vor den nächsten Arbeitstag nicht schlafen kann, weil er von den Kollegen oder vom Chef gemobbt wird, der hat ja keine Angststörung, sondern ein reales Problem, das ihn ängstigt. Oder jemand, der nicht weiss, wie er die nächste Miete zahlen soll und befürchtet, bald obdachlos zu sein.

Dem kann ich zustimmen.

Ich habe da Probleme mit dem "ganz normale, begründete Angst".
Wann ist eine Angst "normal" oder "begründet"?
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astarte
anderweitig
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37377

Beitrag(#2113534) Verfasst am: 06.11.2017, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:

Ich habe da Probleme mit dem "ganz normale, begründete Angst".
Wann ist eine Angst "normal" oder "begründet"?

Glaub ich dir sofort.
_________________

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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8176

Beitrag(#2113544) Verfasst am: 06.11.2017, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:

[...]
Ich habe da Probleme mit dem "ganz normale, begründete Angst". ..

Selbstreflektion hilft.
_________________
Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35828
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2113547) Verfasst am: 07.11.2017, 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Mensch mit Flugangst sollte Deiner Meinung nach, einfach nicht fliegen.


Ach, das ist meine Meinung? Schön, dass ich die auch mal zu hören bekomme. Geschockt

Ich habe geschrieben, wie ich Deine Antwort empfunden habe.


Deine Empfindung trifft nicht das, was ich gemeint habe. Ich habe eigentlich weniger an krankhafte Angststörungen gedacht, sondern an ganz normale, begründete Angst.

Wer aus Angst vor den nächsten Arbeitstag nicht schlafen kann, weil er von den Kollegen oder vom Chef gemobbt wird, der hat ja keine Angststörung, sondern ein reales Problem, das ihn ängstigt. Oder jemand, der nicht weiss, wie er die nächste Miete zahlen soll und befürchtet, bald obdachlos zu sein.

Dem kann ich zustimmen.

Ich habe da Probleme mit dem "ganz normale, begründete Angst".
Wann ist eine Angst "normal" oder "begründet"?



Angst vor dem Sterben ist beispielsweise für Menschen recht normal. In irgendeiner Form kennt das fast jeder.

Begründete Angst hat man vor realen Gefahren, die einen selbst bedrohen, z.B. vor einem starken Hurricane, der in Richtung des eigenen Wohnorts unterwegs ist.

Daneben gibt es auch irrationale, völlig unbegründete Ängste, z.B. davor, dass man mittels "chemtrails" vergiftet wird oder vor Entführungen durch UFOs.

In manchen Fällen gibt es auch krankhafte Ängste, z.b. klinische Phobien oder durch Psychosen und andere Geisteskrankheiten verursachte Ängste.

Bei dieser Aufzaehlung sollte recht schnell klar werden, dass manche Ängste prinzipiell nützlich sind, z.B. die vor dem Hurricane, die einen veranlassen sollte sich entweder vor diesem in Sicherheit zu bringen oder doch zumindest so darauf vorzureiten, dass man seine Ueberlebenschancen erhöht. Andere Aengste sind nur negativ, weil sie einem die Lebensqualität vermindern, ohne auch nur zu irgendwas gut zu sein. Wieder andere, wie die vorm Sterben, sind zwar normal, aber eigentlich auch nicht so furchtbar nützlich, weil man das, wovor man Angst hat, letztendlich doch nicht vermeiden kann. Mit denen muss man halt zu leben lernen.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22218

Beitrag(#2113567) Verfasst am: 07.11.2017, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das ist inder Tat ein Scheißleben.


Ahrimanns Ängste sind mir recht vertraut. Ich könnte vielleicht noch ergänzen, daß es Situationen gab, in denen ich gerne gestorben wäre. Genauer gesagt habe ich mit tiefer Zufriedenheit mein Leben den Chirurgen übergeben, nicht wissend, ob ich wieder aufwachen würde. Hauptsache schlafen, auch für immer. Nur nicht in dem Zustand bleiben, in dem ich die Monate zuvor verbracht hatte. Und jetzt in der Gegenwart bestätige ich es rückblickend. Ich bin einverstanden mit meinem Wunsch damals.

Aber nie würde ich von einem "Scheißleben" sprechen. Ich liebe das Leben. Ich empfinde eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass ich an dem Spiel teilnehmen darf. All diese Erfahrungen zu machen. Wahrnehmung, Schmerz, Trauer, Glück, streiten, lieben. Gehört alles dazu. Ich will nicht leugnen, dass es harte Schicksale gibt, die eine Bitterkeit über das Leben gerechtfertigt erscheinen lässt. Aber das Leben, das Ahriman schildert, reicht nicht, um es in die Tonne zu hauen.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10142

Beitrag(#2113589) Verfasst am: 07.11.2017, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:

Ich habe da Probleme mit dem "ganz normale, begründete Angst".
Wann ist eine Angst "normal" oder "begründet"?

Glaub ich dir sofort.

Sehr witzig ...

Beispiel Flugangst. Es ist (statistisch) gefährlicher mit dem Auto zum Flughafen zu fahren wie mit dem Flugzeug zu fliegen, trotzdem ist Flugangst bekannter wie 'Autoangst'. Da scheint es um mehr zu gehen wie nur statistisch bestätigte 99.99x% Sicherheit - Höhenangst, eingeschlossen in einer engen Röhre, viele Menschen auf engstem Raum zusammen, angeschnallt, Kontrollverlust, unbekanntes Umfeld, etc

Ab wann würde man von unbegründeter Angst sprechen, wenn es nur in 0.001% der Fälle einen Unfall gibt, oder ab 0.0001%, oder 0.000012%? (Letzteres ist in etwa die Wahrscheinlichkeit bei einem Flugzeugabsturz zu sterben)
Oder ist 0.01% für dich schon die Grenze für begründet/unbegründet, für normal/krankhaft?
Was für "astarte" unter nicht-begründet eingestuft wird hat für andere auch zu gelten?
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astarte
anderweitig
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37377

Beitrag(#2113605) Verfasst am: 07.11.2017, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Was für "astarte" unter nicht-begründet eingestuft wird hat für andere auch zu gelten?

noc
Sorry. Ich hätte nicht den Fehler machen sollen, irgendwas auf dich zu antworten. Wird nicht wieder vorkommen.
_________________

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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10142

Beitrag(#2113608) Verfasst am: 07.11.2017, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Was für "astarte" unter nicht-begründet eingestuft wird hat für andere auch zu gelten?

noc
Sorry. Ich hätte nicht den Fehler machen sollen, irgendwas auf dich zu antworten. Wird nicht wieder vorkommen.

Das hat doch nicht dein Niveau
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placebo
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
Beiträge: 604
Wohnort: umdieecke

Beitrag(#2114373) Verfasst am: 16.11.2017, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
..............
Angst ist erst mal eine normale Emotion. Sie warnt vor Gefahren und Überschätzung, sie mobilisiert Energien, mancher sucht sie als Kick.
Aber die ist nicht gemeint, bei dem Spruch. Da geht es um Angst als belastenden andauernden Zustand, oder?
Dann gibts auch Überängstlichkeit, Angststörungen, usw.


Schön das wir das endlich auch mal erfahren.

Vielleicht sollte wir uns mal bei dir auf die Couch legen.
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