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Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35858
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2114015) Verfasst am: 12.11.2017, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
@ AD.


Jetzt krieg Dich mal wieder ein, Addi.

Eines faellt mir immer wieder auf. Feministen und AfD-Fans reagieren auf missliebige Meinungen immer gleich mit persoenlichen Anwuerfen und das betrifft nicht nur Dich hier, sondern z.B. auch astarte.

Kannst Du mir verraten woher das kommt?


Ich bin halt so emotional, das ist meine männliche Agressivität. Sehr glücklich Du bist verantwortlich für deine Postings und Meinungen und kannst nicht so tun als ob dich das nichts persönlich anginge. Wenn du die obskure Haltung einnimmst, die Feministen hätten Gemeinsamkeiten mit den Rechten, ist es doch rechtens auf deine männerideologische Nähe zu AfDpeginazis hinzuweisen. zwinkern



Eine Naehe, die es nicht gibt, wie Du sicher weisst. Von denen bin ich mindestens soweit entfernt wie von der feministischen Bande, weshalb Deine Behauptung ich waere der "uwebus des Feminismus" absoluter Bloedsinn ist. Weil man kann nur der "Uwebus" von etwas sein, dem man selbst zugehoerig ist. Der Begriff wuerde also erheblich besser auf Dich passen als auf mich. Ich bin weder der "Uwebus des Feminismus" noch der "Heinrich Boell des Feminismus" oder der "Louis Trenker des Feminismus". Ich habe mit dieser Ideologie rein gar nichts zu tun und distanziere mich entschiedenst von ihr. Smilie
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Tarvoc
/leftypol/



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32926
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2114053) Verfasst am: 12.11.2017, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
weshalb Deine Behauptung ich waere der "uwebus des Feminismus" absoluter Bloedsinn ist. Weil man kann nur der "Uwebus" von etwas sein, dem man selbst zugehoerig ist.

Quark. Mit den Augen rollen Der Punkt des Vergleichs war der, dass du zum Thema Feminismus ungefähr so viel beizutragen hast wie uwebus zu den Themen Physik, Kosmologie, Philosophie, etc.

Der "uwebus der Physik" ist also jemand, der zum Thema Physik uwebus' üblichen Quark beiträgt. Und der "uwebus des Feminismus" wäre jemand, der zum Thema Feminismus ähnlichen Quark verzapft.
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AdvocatusDiaboli
Femicommie und Nahles-Fanboy



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21318
Wohnort: München

Beitrag(#2114060) Verfasst am: 13.11.2017, 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
@ AD.


Jetzt krieg Dich mal wieder ein, Addi.

Eines faellt mir immer wieder auf. Feministen und AfD-Fans reagieren auf missliebige Meinungen immer gleich mit persoenlichen Anwuerfen und das betrifft nicht nur Dich hier, sondern z.B. auch astarte.

Kannst Du mir verraten woher das kommt?


Ich bin halt so emotional, das ist meine männliche Agressivität. Sehr glücklich Du bist verantwortlich für deine Postings und Meinungen und kannst nicht so tun als ob dich das nichts persönlich anginge. Wenn du die obskure Haltung einnimmst, die Feministen hätten Gemeinsamkeiten mit den Rechten, ist es doch rechtens auf deine männerideologische Nähe zu AfDpeginazis hinzuweisen. zwinkern



Eine Naehe, die es nicht gibt, wie Du sicher weisst. Von denen bin ich mindestens soweit entfernt wie von der feministischen Bande, weshalb Deine Behauptung ich waere der "uwebus des Feminismus" absoluter Bloedsinn ist. Weil man kann nur der "Uwebus" von etwas sein, dem man selbst zugehoerig ist. Der Begriff wuerde also erheblich besser auf Dich passen als auf mich. Ich bin weder der "Uwebus des Feminismus" noch der "Heinrich Boell des Feminismus" oder der "Louis Trenker des Feminismus". Ich habe mit dieser Ideologie rein gar nichts zu tun und distanziere mich entschiedenst von ihr. Smilie


"Feministische Bande" - hast du das bei deinen Ausflügen auf PISS-News und ähnliche Seiten aufgeschnappt? Du solltest dich da nicht zu oft herumtreiben, das bekommt dir wirklich nicht. Du bist geistig nicht gefestigt genug, dass sich die Sprache nicht abfärbt zwinkern Mal als netter Hinweis...
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35858
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2114065) Verfasst am: 13.11.2017, 07:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
weshalb Deine Behauptung ich waere der "uwebus des Feminismus" absoluter Bloedsinn ist. Weil man kann nur der "Uwebus" von etwas sein, dem man selbst zugehoerig ist.

Quark. Mit den Augen rollen Der Punkt des Vergleichs war der, dass du zum Thema Feminismus ungefähr so viel beizutragen hast wie uwebus zu den Themen Physik, Kosmologie, Philosophie, etc.

Der "uwebus der Physik" ist also jemand, der zum Thema Physik uwebus' üblichen Quark beiträgt. Und der "uwebus des Feminismus" wäre jemand, der zum Thema Feminismus ähnlichen Quark verzapft.



Das passt jetzt auch wieder nicht. Physik und Kosmologie z.B. sind exakte Wissenschaften, in denen Behauptungen nachweisbar richtig oder falsch sind. Feminismus und seine akademische Form, die "Genderwissenschaft" ist Ideologie, Geschwurbel und Geschwalle, wie geschaffen fuer die uwebusser dieser Welt um sich mal so richtig auszutoben.

Oder um's mal so mit Deinen Worten auszudruecken: Wenn man auf einen grossen Haufen Quark noch mehr Quark draufstapelt, dann isses auch egal. Sehr glücklich


Und nichts weiter als breitgetretener Quark ist dieses ganze hohle Geschawaetz von "mansplaining", "maennlichem Privileg", "rape culture" und diesem ganzen weiteren feminist bullshit bingo, zumindest bestenfalls, wenn man die Hobbysexismusdetektoren nicht an ihren eingenen Masstaeben misst. Dann ist es naemlich vor allem ganz primitiver maenerfeindlicher Sexismus. In gar keiner Weise ist das vergleichbar mit solchen Sachen wie thermodynamischen Gesetzen, kosmischen Konstanten usw. Davon habe ich uebrigens keine Ahnung, weshalb ich mich aus Eurem Gefrotzel mit uwebus auch weitestgehend heraushalte. Ich beschaeftige mich viel lieber mit Dingen, von denen ich entweder Ahnung hab oder bei denen man keine Ahnung zu haben braucht, weil es nur um unwissentschaftliches Geschwalle und Geschwurbel geht, wo es erst gar keine Wahrheiten im naturwissenschaftlichen Sinn gibt und wo Aussagen dementsprechend auch nicht richtig oder falsch, sondern nur, je nach Interessenlage, bequem oder unbequem sind. Ich denke, das ist auch der eigentliche Grund, weshalb man feministischerseits auf manche Standpunkte nur mit rein persoenlichen Attacken reagiert, weil sie halt unbequem sind und sie nicht sachlich widerlegbar sind, weil es auf diesem Gebiet nun mal keine beweisbare Wahrheit gibt, sondern nur Geschwurbel und Geschwalle. Und da trifft sich der Feminismus halt tatsaechlich mit anderen un- oder halbwissenschaftlichen Bezugssystemen wie z.B. den diversen Biologismen. Auch dort bleibt den "Verteidigern der reinen Wahrheit" nichts anderes uebrig als Kritik an ihren selbstgebastelten Bezugssystemen mit persoenlichen Angriffen zu erwidern. Das scheint wirklich ein Unterscheidungsmerkmal zu sein, welches den Raum der Wissenschaft von dem der Ideologie trennt. Wissenschaftliche Wahrheit laesst sich mit Beweisen verteidigen, Ideologie nur mit Tabus und Denkverboten!

Und jetzt denke mal darueber nach. Ich erlaube Dir das ausdruecklich. Lass Dir das nicht verbieten! zwinkern
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AdvocatusDiaboli
Femicommie und Nahles-Fanboy



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21318
Wohnort: München

Beitrag(#2114067) Verfasst am: 13.11.2017, 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Männerfeindlicher Sexismus? Warum machen Frauen das? Aus Spaß an der Freude?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35858
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2114068) Verfasst am: 13.11.2017, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Männerfeindlicher Sexismus? Warum machen Frauen das? Aus Spaß an der Freude?


Das machen alte weisse Frauen um ihre Privilegien zu verteidigen. Sehr glücklich
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3929

Beitrag(#2114070) Verfasst am: 13.11.2017, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Männerfeindlicher Sexismus? Warum machen Frauen das? Aus Spaß an der Freude?


Das machen alte weisse Frauen um ihre Privilegien zu verteidigen. Sehr glücklich

Nein, weil sie untervögelt sind. Mehr darüber hier.
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AdvocatusDiaboli
Femicommie und Nahles-Fanboy



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21318
Wohnort: München

Beitrag(#2114072) Verfasst am: 13.11.2017, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Männerfeindlicher Sexismus? Warum machen Frauen das? Aus Spaß an der Freude?


Das machen alte weisse Frauen um ihre Privilegien zu verteidigen. Sehr glücklich

Nein, weil sie untervögelt sind. Mehr darüber hier.


Danke für die Antworten, Ihr Ahnungslosen. Daumen hoch!
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20059
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2114077) Verfasst am: 13.11.2017, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Männerfeindlicher Sexismus? Warum machen Frauen das? Aus Spaß an der Freude?

Ja. Und das ist auch gut so - wenn es der richtige Sexismus ist, dann ist er nämlich auch nicht wirklich männerfeindlich.

In der ganzen Diskussion wird regelmäßig übersehen, dass grundsätzlich jedes Balzverhalten sexistisch, weil auf das attraktive Geschlecht bezogen ist, und innerhalb dieses Geschlechtes auf die für den Sender attraktiveren Individuen. Sexismus ist ein Unterthema zum größeren Thema Sexualität.

Ich weiß leider nicht mehr wo es stand, aber es war ein Frau, die mal formuliert hat, dass viel von dem, was als sexistisch angeprangert wird, nicht angeprangert worden sondern willkommen gewesen wäre, wenn der Täter attraktiver gewesen wäre - in dem Artikel wurde das spezielle Beispiel George Clooney genannt.

Eine Frage an den Soziologen: Hat es eigentlich mal eine Untersuchung dazu gegeben, wie hoch der Anteil derer ist, in in diesem Thema aktiv sind und sich erfolgreich , evtl. mit Fortpflanzungserfolg an einen Partner gebunden haben? Ich würde mich nicht wundern, wenn es da Verteilungsunterschiede relativ zur Gesamtbevölkerung gäbe.

Disclaimer: Bevor mir das jemand unterstellt: Das heißt nicht, dass ich in bestimmten sexistischen Verhaltensweisen kein Problem sähe. Das heißt nur, dass ich sehe, dass da ein Kontinuum zum erwünschten Verhalten besteht und dass unterschiedlichen Menschen offensichtlich ganz unterschiedliche Schwellen besitzen, bei wem und ab wann das entsprechende Verhalten unerwünscht ist, und dass diese Schwellen evtl. auch damit zusammenhängen, wie erfolgreich das eigene Verhalten ist bzw. wahrgenommen wird.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 883

Beitrag(#2114080) Verfasst am: 13.11.2017, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Was kann man gegen Sexismus machen? Sexroboter entwickeln.
Die Männer werden ruhigestellt und Frauen, die bekanntlich Männer so sehr brauchen wie Fische Fahrräder, können unbelästigt durch die Gegend marschieren.
Aber Sexroboter gefallen einigen Feministinnen nicht.
http://www.zeit.de/2017/46/kathleen-richardson-silikonpuppen-anthropologin
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astarte
anderweitig
Foren-Admin



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37386

Beitrag(#2114083) Verfasst am: 13.11.2017, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Unglaublich.
Kann es sein dass es hier noch Menschen gibt, die ernsthaft glauben, Sexismus und sexuelle Belästigung hätte mit Flirt und Erotik zu tun?
Dass Frauen sich von attraktiven Männer gerne belästigen lassen würden, und dass dann auch zB im beruflichen Umfeld Kommentare über ihre Oberweite, oder dass einer ja nie gedacht hätte, dass eine schöne junge Frau zu einem Sachthema was zu sagen hätte, erwünscht wären? Bitte???
Geschockt
Ernsthaft glauben, nee. Behaupten, schon eher.
Sexismus ist eine Diskriminierung, wie Rassismus, Antisemitismus usw.
Sexuelle Belästigung ist Machtdemonstration, Herabwürdigung, bis hin zur sexualisierten Gewalt
(edit: die Sexualität wird dazu benutzt, funktionalisiert).
http://www.taz.de/%215072542/
_________________

Die einen kennen mich, die anderen können mich.
Ein Vorsicht, ein Vorsicht vor Gemütlichkeit
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 883

Beitrag(#2114092) Verfasst am: 13.11.2017, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:

http://www.taz.de/%215072542/


Zitat:
Diese Umbenennung steht ebenfalls in einer schrecklichen Tradition: „Erotik“ und „Flirt“ wird hier genannt, wenn ein Mann die Grenze einer Frau überschreitet – ohne deren Einverständnis. Jahrelang hatten wir uns schon im Konsens gewähnt: Flirten ist das, was beide wollen, Erotik gibt es nur mit Einverständnis. Nein heißt Nein. Dieser Konsens wird nun wieder verletzt, indem eine Grenzüberschreitung als „Flirt“ bezeichnet wird. Das ist eine der Diskriminierungsstrategien, mit denen wir im Nachgang der Sexismusdebatte zu tun haben.


Wenn ein Mann einen Baggerspruch macht, dann ist es der Beginn eines Flirts, wenn der Frau das gefällt. Wenn nicht, dann war derselbe Spruch sexuelle Belästigung.
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1140
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#2114093) Verfasst am: 13.11.2017, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Männerfeindlicher Sexismus? Warum machen Frauen das? Aus Spaß an der Freude?


Vielleicht aus demselben Grund, warum Maenner frauenfeindlichen Sexismus betreiben? zwinkern
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35858
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2114094) Verfasst am: 13.11.2017, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Unglaublich.
Kann es sein dass es hier noch Menschen gibt, die ernsthaft glauben, Sexismus und sexuelle Belästigung hätte mit Flirt und Erotik zu tun?
Dass Frauen sich von attraktiven Männer gerne belästigen lassen würden, und dass dann auch zB im beruflichen Umfeld Kommentare über ihre Oberweite, oder dass einer ja nie gedacht hätte, dass eine schöne junge Frau zu einem Sachthema was zu sagen hätte, erwünscht wären? Bitte???
Geschockt
Ernsthaft glauben, nee. Behaupten, schon eher.
Sexismus ist eine Diskriminierung, wie Rassismus, Antisemitismus usw.
Sexuelle Belästigung ist Machtdemonstration, Herabwürdigung, bis hin zur sexualisierten Gewalt
(edit: die Sexualität wird dazu benutzt, funktionalisiert).
http://www.taz.de/%215072542/



Werden jetzt beim Sexismusfasching die alten Kamellen aus der Truhe geholt und noch mal vom hohen Ross herab ins gemeine Volk geworfen?

Wenn ich mich recht entsinne haben wir die Bruederle-Affaire damals schon ausfuehrlich besprochen. Wollen wir das jetzt wirklich wiederholen? Geschockt
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Mobienne
Auf dem Weg
Moderator



Anmeldungsdatum: 09.06.2007
Beiträge: 1961
Wohnort: Allgäu

Beitrag(#2114095) Verfasst am: 13.11.2017, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

http://www.taz.de/%215072542/


Zitat:
Diese Umbenennung steht ebenfalls in einer schrecklichen Tradition: „Erotik“ und „Flirt“ wird hier genannt, wenn ein Mann die Grenze einer Frau überschreitet – ohne deren Einverständnis. Jahrelang hatten wir uns schon im Konsens gewähnt: Flirten ist das, was beide wollen, Erotik gibt es nur mit Einverständnis. Nein heißt Nein. Dieser Konsens wird nun wieder verletzt, indem eine Grenzüberschreitung als „Flirt“ bezeichnet wird. Das ist eine der Diskriminierungsstrategien, mit denen wir im Nachgang der Sexismusdebatte zu tun haben.


Wenn ein Mann einen Baggerspruch macht, dann ist es der Beginn eines Flirts, wenn der Frau das gefällt. Wenn nicht, dann war derselbe Spruch sexuelle Belästigung.


Der Knackpunkt liegt meines Erachtens doch eher da:

astarte hat folgendes geschrieben:
Unglaublich.
...
Dass Frauen sich von attraktiven Männer gerne belästigen lassen würden, und dass dann auch zB im beruflichen Umfeld Kommentare über ihre Oberweite, oder dass einer ja nie gedacht hätte, dass eine schöne junge Frau zu einem Sachthema was zu sagen hätte, erwünscht wären? Bitte???
Geschockt
...


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.

Die Berichte, die jetzt unter #metoo bzw. im Windschatten davon hochkochten, bezogen sich, soweit ich das verfolgt habe*, weitestgehend auf eben diesen beruflichen Bereich.

http://www.zeit.de/arbeit/2017-11/sexuelle-belaestigung-arbeitsplatz-leserinnen

Mit wem man abends in die Disko geht, eine Party feiert, was trinkt, zu einer sportlichen Aktivität geht, ins Kino..., wie man da miteinander umgeht, daß man da auch flirten "darf", sich die Empörung der Angeflirteten bei vielen gewählten Mitteln in Grenzen halten wird, bei Ablehnung in den meisten Fällen eine vielleicht deutliche aber freundliche Geste gewählt wird, ein Anlächeln nicht gleich zu einer Anzeige führt usw., sollte im täglichen privaten Umgang eigentlich jedem geläufig sein.

* Ich habe natürlich bei Weitem nicht alles verfolgt. Ein bißchen was und Einiges dringt ja auch berichtartig durch.


Edit: Mir ist auch nicht ganz klar, warum es so schlecht sein soll, daß in den Medien/öffentlich darüber geredet wird. Man kann doch mal hinhorchen, was andere erleben, wie andere etwas erleben, was sie dabei fühlen... und sein eigenes Verhalten, sein eigenes Erleben oder auch das Auftreten/die Reaktionen anderer... diesbezüglich beobachen, hinterfragen... - auch, wenn das keine straf- und polizeirelevante Ereignisse sind?
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Zu wahr, um schön zu sein.
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1140
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#2114096) Verfasst am: 13.11.2017, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Mobienne hat folgendes geschrieben:

Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist.


Wenn ich mich recht erinnere (bin zu faul zum Ueberpruefen), fing dieser Thread anlaesslich einer Begebenheit an, bei der eine Frau oeffentlich verkuendete, sie sei "sexualisiert und zum Objekt degradiert" worden, als ein Mann sie in einem Aufzug zum Kaffee eingeladen habe. Diese (vermutliche) Anmache geschah mitten in der Nacht nach einem Trinkgelage in einer Hotellobby, also keineswegs in einem beruflichen Zusammenhang. (Was den beruflichen Zusammenhang betrifft, stimme ich durchaus zu, dass Balzverhalten dort fehl am Platze ist.)

Auch auf den letzten Seiten des Threads, einschliesslich Fwo's Kommentars, der hier angeprangert wird, habe ich nichts gefunden, was eine Beschraenkung des Themas auf berufliche Kontexte nahelegen wuerde. So ist es wohl verfehlt, auf seinen/ihren Beitrag so zu reagieren, wie astarte es getan hat...
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Mobienne
Auf dem Weg
Moderator



Anmeldungsdatum: 09.06.2007
Beiträge: 1961
Wohnort: Allgäu

Beitrag(#2114097) Verfasst am: 13.11.2017, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Domingo hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:

Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist.


Wenn ich mich recht erinnere (bin zu faul zum Ueberpruefen), fing dieser Thread anlaesslich einer Begebenheit an, bei der eine Frau oeffentlich verkuendete, sie sei "sexualisiert und zum Objekt degradiert" worden, als ein Mann sie in einem Aufzug zum Kaffee eingeladen habe. Diese (vermutliche) Anmache geschah mitten in der Nacht nach einem Trinkgelage in einer Hotellobby, also keineswegs in einem beruflichen Zusammenhang. (Was den beruflichen Zusammenhang betrifft, stimme ich durchaus zu, dass Balzverhalten dort fehl am Platze ist.)

Auch auf den letzten Seiten des Threads, einschliesslich Zwo's Kommentars, der hier angeprangert wird, habe ich nichts gefunden, was eine Beschraenkung des Themas auf berufliche Kontexte nahelegen wuerde. So ist es wohl verfehlt, auf seinen/ihren Beitrag so zu reagieren, wie astarte es getan hat...


So wie ich das sehe, meinst Du einen anderen Thread. Dieser hier fing mit der Thematik um Harvey Weinstein an, und ob man die sexuelle Belästigung/den Sexismus, über die/den jüngst berichtet wurde, öffentlich ohne Beweise ansprechen und diskutieren solle. Und diese Thematik kann man schon (auch) als "im beruflichen Bereich befindlich" ansehen.
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Zuletzt bearbeitet von Mobienne am 13.11.2017, 15:57, insgesamt einmal bearbeitet
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1140
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#2114098) Verfasst am: 13.11.2017, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Mobienne hat folgendes geschrieben:

So wie ich das sehe, meinst Du einen anderen Thread. Dieser hier fing mit der Thematik um Harvey Weinstein an. Und diese Thematik kann man schon als "im beruflichen Bereich befindlich" ansehen.


Tatsache. Irgendwie dachte ich, ich waere im Thread "Sexismus". Keine Ahnung, warum Mit den Augen rollen
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 883

Beitrag(#2114099) Verfasst am: 13.11.2017, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.
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Bravopunk
Unvollender



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Beiträge: 24970
Wohnort: Edo

Beitrag(#2114100) Verfasst am: 13.11.2017, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Nicht wirklich, nein.

Der Sexualtrieb ist unglaublich stark. Der findet immer einen Weg, wo auch ein (beidseitig konsensueller) Wille ist. Menschen, die keine oder nur sehr wenige Kanäle für derartige Anbahnungen zur Verfügung haben, gehen durch den Wegfall einzelner solcher auch nicht öfter leer aus. Menschen mit vielen Kanälen gehen wohl kaum seltener mit Begleitung nach Hause. Wer wenigstens einen solchen Kanal für sich entdeckt hat, kann immer auf einen anderen umschwenken, wenn der wegfällt, so er nur will. Denn das Prinzip ist in allen ja ungefähr das Gleiche: Blickkontakt aufnehmen, kennenlernen, Konversation in gewünschte Bahnen lenken. Kennst du diese Technik einmal, kannst du sie auch an das Umfeld anpassen.

Man schaue z. B. mal nach Nordkorea. Ich kann mir dort eigentlich gar keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme vorstellen. Und dennoch gibt es dort noch Pärchen und es werden Kinder geboren. Die Liebe - so kitschig das klingt - findet immer einen Weg.

Die Frage, ob man bestimmte Kanäle in einer Gesellschaft für sowas nicht mehr haben will ist daher keine des Überlebens oder auch nur der sexuellen Erfüllung bzw. des Zugangs zu solcher für bestimmte Individuen, sondern eine der kulturellen Entwicklung und Gewohnheit. Wollen wir eine Kultur, wo man Menschen immer und zu jeder Zeit um ein tête-à-tête anhauen kann oder nicht? Welchen sozialen, moralischen, ethischen, sexuellen Vorteil hat die jeweilige Kultur? Welche Nachteile? Das alles muss man abwägen. Und wenn die geneigte Damenwelt mehrheitlich solche Verhaltensnormen halt als allgemein störend empfindet, muss man sich als Mann daran anpassen. Ganz egal, ob ein paar Frauen darauf total anspringen oder nicht. Denn es ist dann nunmal gesellschaftlicher Konsens und dessen Einhaltung wird eben gebraucht für ein friedliches Zusammenleben. So sehr einem das auch auf die Füße tritt.

Sehen wir es mal positiv: Vielleicht hören die Weibchen auch mal irgendwann mal mit ihrem dämlichen Gegacker auf, wenn sie in Gruppen auftreten und/oder aus Verlegenheit schlechte Scherze oder andere dumme Sprüche machen, die überhaupt nicht lustig sind. Das nervt schließlich wohl auch einen Großteil der Männer. Smilie
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Dunno What Went Wrong 6_9

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime
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Kramer
postvisuell



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Beitrag(#2114101) Verfasst am: 13.11.2017, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Das ist natürlich ein guter Ausgangspunkt für eine Beziehungsanbahnung: "Ich habe sexuellen Notstand!"
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 883

Beitrag(#2114102) Verfasst am: 13.11.2017, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Das ist natürlich ein guter Ausgangspunkt für eine Beziehungsanbahnung: "Ich habe sexuellen Notstand!"


Folgen sind keine Ausgangspunkte.
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Zumsel
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Beiträge: 3211

Beitrag(#2114103) Verfasst am: 13.11.2017, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Es redet doch kein Mensch davon, dass der Arbeitsplatz für diesen Zweck "wegfallen" müsse. Nur gelten dort eben andere Spielregeln als in 'nem Club oder bei 'ner Singleparty. Im Büro muss man sich eben rantasten, also erst mal testen, ob bei der Kollegin (oder dem Kollegen) überhaupt eine Grundsympathie vothanden ist. Wenn das der Fall ist, kann man schrittweise persönlicher werden (gemeinsames Mittagessen, Kaffeetrinken, sich mal privat verabreden) wenn nicht, bleibt das Verhältnis eben professionell.
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astarte
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Beiträge: 37386

Beitrag(#2114104) Verfasst am: 13.11.2017, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Es redet doch kein Mensch davon, dass der Arbeitsplatz für diesen Zweck "wegfallen" müsse. Nur gelten dort eben andere Spielregeln als in 'nem Club oder bei 'ner Singleparty. Im Büro muss man sich eben rantasten, also erst mal testen, ob bei der Kollegin (oder dem Kollegen) überhaupt eine Grundsympathie vothanden ist. Wenn das der Fall ist, kann man schrittweise persönlicher werden (gemeinsames Mittagessen, Kaffeetrinken, sich mal privat verabreden) wenn nicht, bleibt das Verhältnis eben professionell.

Eben.
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 883

Beitrag(#2114105) Verfasst am: 13.11.2017, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Es redet doch kein Mensch davon, dass der Arbeitsplatz für diesen Zweck "wegfallen" müsse. Nur gelten dort eben andere Spielregeln als in 'nem Club oder bei 'ner Singleparty. Im Büro muss man sich eben rantasten, also erst mal testen, ob bei der Kollegin (oder dem Kollegen) überhaupt eine Grundsympathie vothanden ist. Wenn das der Fall ist, kann man schrittweise persönlicher werden (gemeinsames Mittagessen, Kaffeetrinken, sich mal privat verabreden) wenn nicht, bleibt das Verhältnis eben professionell.

Eben.


Mobienne hatte geschrieben, dass ein Flirt am Arbeitsplatz nichts zu suchen hätte.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37386

Beitrag(#2114106) Verfasst am: 13.11.2017, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Es redet doch kein Mensch davon, dass der Arbeitsplatz für diesen Zweck "wegfallen" müsse. Nur gelten dort eben andere Spielregeln als in 'nem Club oder bei 'ner Singleparty. Im Büro muss man sich eben rantasten, also erst mal testen, ob bei der Kollegin (oder dem Kollegen) überhaupt eine Grundsympathie vothanden ist. Wenn das der Fall ist, kann man schrittweise persönlicher werden (gemeinsames Mittagessen, Kaffeetrinken, sich mal privat verabreden) wenn nicht, bleibt das Verhältnis eben professionell.

Eben.


Mobienne hatte geschrieben, dass ein Flirt am Arbeitsplatz nichts zu suchen hätte.

Eben. Und zumsel hat es dir genauer erklärt. Brauchst du ein Zitat evtl mit Fettung, kriegst du es so hin, richtig zu lesen und zu verstehen, oder ist das gar nicht deine Absicht: das verstehen?
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Lebensnebel
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Beiträge: 883

Beitrag(#2114107) Verfasst am: 13.11.2017, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Es redet doch kein Mensch davon, dass der Arbeitsplatz für diesen Zweck "wegfallen" müsse. Nur gelten dort eben andere Spielregeln als in 'nem Club oder bei 'ner Singleparty. Im Büro muss man sich eben rantasten, also erst mal testen, ob bei der Kollegin (oder dem Kollegen) überhaupt eine Grundsympathie vothanden ist. Wenn das der Fall ist, kann man schrittweise persönlicher werden (gemeinsames Mittagessen, Kaffeetrinken, sich mal privat verabreden) wenn nicht, bleibt das Verhältnis eben professionell.

Eben.


Mobienne hatte geschrieben, dass ein Flirt am Arbeitsplatz nichts zu suchen hätte.

Eben. Und zumsel hat es dir genauer erklärt. Brauchst du ein Zitat evtl mit Fettung, kriegst du es so hin, richtig zu lesen und zu verstehen, oder ist das gar nicht deine Absicht: das verstehen?


Mit den Augen rollen
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3211

Beitrag(#2114109) Verfasst am: 13.11.2017, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Mobienne hat folgendes geschrieben:


Es kommt doch immer auf den Kontext an. Und im beruflichen Umfeld hat weder ein Baggerspruch, noch ein Flirt noch eine sexuelle Belästigung was zu suchen. Dort ist ein sachlicher, neutraler, nicht geschlechtsbezogener, nicht Äußerlichkeiten kommentierender, klischeehafter... Umgang einfach zwingend erforderlich, egal wie attraktiv jemand ist und egal, wie gut man sich kennt. Man will ja schließlich ein Problem lösen, vorankommen, etwas besprechen etc.



Da haben viele Leute andere Ansichten.
http://www.spiegel.de/karriere/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html
Zitat:
Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.


Wenn der Arbeitsplatz als Kontaktanbahnungsstelle wegfällt, dann bricht bei einigen Leuten der sexuelle Notstand aus.


Es redet doch kein Mensch davon, dass der Arbeitsplatz für diesen Zweck "wegfallen" müsse. Nur gelten dort eben andere Spielregeln als in 'nem Club oder bei 'ner Singleparty. Im Büro muss man sich eben rantasten, also erst mal testen, ob bei der Kollegin (oder dem Kollegen) überhaupt eine Grundsympathie vothanden ist. Wenn das der Fall ist, kann man schrittweise persönlicher werden (gemeinsames Mittagessen, Kaffeetrinken, sich mal privat verabreden) wenn nicht, bleibt das Verhältnis eben professionell.

Eben.


Mobienne hatte geschrieben, dass ein Flirt am Arbeitsplatz nichts zu suchen hätte.


Ich hatte Mobienne so verstanden, dass der von ihr geschilderte professionelle Umgang gewissermaßen der anzunehmende Normalfall im beruflichen Umfeld ist. Dass tiefergehende, persönliche Beziehungen prinzipiell ausgeschlossen wären, habe ich da nicht herausgelesen, nur ist der Weg dahin ein anderer als der, der vielleicht in einer Bar angemessen wäre. Wenn sie es anders gemeint haben sollte, kannst du meinen Kommentar dazu auch gerne als Alternativmeinung auffassen.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 883

Beitrag(#2114111) Verfasst am: 13.11.2017, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Auch Femistinnen geben zu, dass die Grenzziehung zwischen Flirt und sexueller Belästigung nicht so einfach ist wie hier im Forum behauptet wird.
http://www.tagesspiegel.de/medien/tv-talk-anne-will-zur-sexismus-debatte-verunsicherte-maenner-sind-in-einem-guten-zustand/20573920.html
Zitat:
Aber die Diskussion wird auch zeigen, dass die Sexualität unter consenting adults sehr wohl etwas mit Macht zu tun haben kann und dass die Grenze zwischen Antrag und Angriff immer eine Tendenz dazu haben wird, unklar zu sein. Es ist nämlich wirklich sehr kompliziert.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20059
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2114112) Verfasst am: 13.11.2017, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Unglaublich.
Kann es sein dass es hier noch Menschen gibt, die ernsthaft glauben, Sexismus und sexuelle Belästigung hätte mit Flirt und Erotik zu tun?
....

Ja. Das kann sein.

Dass Sexismus dramatisch sein kann, war schon immer so. Und jetzt entsteht eine neue Dramatik, weil es Menschen gibt, die nicht meinen, dass das miteinander zu tun hat, und weder das Kontinuum dazwischen noch die unterschiedliche Grenzziehung sehen wollen, die unterschiedliche Menschen da machen - nicht immer nur Männer.

Aber die Welt ist nur auf Bitebene in reines Schwarz oder Weiß zu trennen. Aber ein Bit alleine ist in seiner Verwendung sehr eingeschränkt.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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