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Gewalt in der Bibel - Diskussion
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tillich (epigonal)
registrierter User



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15152

Beitrag(#2083346) Verfasst am: 23.01.2017, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Leider hat Trump nicht die Bibel-Stelle genannt, wo das geschrieben worden sein soll.
Ich konnte auch keine derartige Stelle in der Bibel finden.

Das passiert halt, wenn man Texte nicht sinngemäß liest, sondern per Computer nach Stichworten sucht. Ich würde mal Stellen und Geschichten zu Nächsten- und Feindesliebe vorschlagen, Dankpsalmen, messianische Vorstellungen usw.

wolle hat folgendes geschrieben:
Zwietracht zwischen den Völkern, Protektionismus, Sklaverei: das ist es, was Trump eigentlich meint.

Ich bin ja beeindruckt, dass du offenbar telepathische Fähigkeiten hast, mittels derer du weißt, was er "eigentlich" meint. Ich muss dazu ja immer noch andere Aussagen sowie Handlungen der entsprechenden Leute heranziehen.
_________________
Gelobt sei der große und allbarmherzige Bananenaufhänger,
der uns die Früchte in die Bäume hängt!
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4704

Beitrag(#2083352) Verfasst am: 23.01.2017, 16:25    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jesus kritisiert also nicht die Steinigung als Strafmaß selbst, sondern den Sachverhalt, dass er Gott gelästert habe, da geschrieben steht, dass wir Götter seien.


So eine Kritik würde ich in dieser Situation auch nicht erwarten.
(Wenn ein wütender Mob hinter einem her ist, dann hält man keine Grundsatzreden über die Verwerflichkeit von Lynchjustiz, sondern man sagt Dinge, von denen man erwartet, dass sie einem mgl. weiterhelfen.)


Wie bereits hier http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
und hier http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/5/#1 erwähnt

Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-20 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 3.15) (Römer 3.31) (1. Johannes 2.7)
18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. (Lukas 16.17)
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jakobus 2.10)
20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus 23.2)


Es war also keine Notlüge von Jesus.
Wer gegen Steinigung ist, kommt nicht in den Himmel.
Es sei denn, mit dem Flugzeug.

Ich schlage vor, den Römerbrief zu lesen. Ganz.
_________________
"Frag nicht so blöde." Kramer
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2016

Beitrag(#2114193) Verfasst am: 14.11.2017, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.stern.de/politik/ausland/roy-moore--richter-mit-knarre--bibel-und-zu-viel-alabama-im-blut-7697432.html schrieb:
Zitat:
Auch Roy Moore könnte der Bibelbezug gefallen haben. Denn der Republikaner ist christlicher Fundamentalist. Jüngst hatte er sich hingestellt und die Anschläge vom 11. September 2001 als eine Strafe Gottes für ungehöriges Verhalten bezeichnet. Konkret nannte er die Legalisierung von "Sodomie" und Abtreibung als Beispiele. Und nachdem er sich bei den Vorwahlen gegen seinen innerparteilichen Kontrahenten durchgesetzt hatte, kündigte er an, die säkulare Rechtsordnung durch das "Gesetz Gottes" ersetzen zu wollen.

Also eine christliche Scharia in den USA.
Zitat:
Auch Sessions ist Jurist, er war jahrelang als Staatsanwalt oberster Ankläger in Alabama. Auch Sessions ist ein erzkonservativer Christ. Als er mit rassistischen Bemerkungen aufgefallen war und unter anderem meinte, er halte den Ku-Klux-Klan für "ok", wurde ihm die Berufung ans Oberste Gericht Alabamas versagt. Doch obwohl Sessions wie Moore mit Inbrunst gegen Homosexualität und Abtreibung wettern sowie Einwanderung stark reglementieren wollen, sind sich die beiden nicht sonderlich grün.

Ein christlicher Jurist, der eine faschistische Terror-Organisation für akzeptabel hält.

Zitat:
So konservativ, dass sich die Einwohner nicht scheuen, einen Mann zu wählen, der mit gezogener Pistole Wahlkampf macht und dem selbst der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen nichts anzuhaben scheint.


So gesehen haben die USA mit Trump noch Glück gehabt.

https://www.welt.de/vermischtes/article128715445/Bibelschule-in-Alabama-wirbt-mit-Hitler-Zitat.html schrieb:
Zitat:
Eine christliche Gemeinde in den USA wollte Kinder in die Kirche locken. Und nutzte dabei ausgerechnet einen Satz, den Adolf Hitler 1935 in Bezug auf seine Hitlerjugend gesagt hatte.

Wen wundert es.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2016

Beitrag(#2122524) Verfasst am: 20.01.2018, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
https://bibelbund.de/2015/02/gewalt-in-der-bibel/

versucht die Kriegstreiberei Gottes so zu rechtfertigen:

Z. B. zum Schutz Israels vor Vermischung.
Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.
_________________
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27222

Beitrag(#2122526) Verfasst am: 21.01.2018, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Na hör mal, Kanaan gehörte Gott persönlich. Da war er vorher immer zum Golf spielen. Und er hat vorher vierhundert Jahre lang getwittert, dass es Donnern wird, wenn die Kanaaniter sich nicht verkrümeln.
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4231

Beitrag(#2122633) Verfasst am: 22.01.2018, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.

Sach mal, geht's noch?

Abgesehen davon gäben die alten Israeliten ziemlich erbärmliche Arier ab.
Nix von wegen Herrenmenschen.
Am Ende hatten sie immer die Arschkarte.
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Fuxing
grösstenteils harmlos



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 1676
Wohnort: Ankh Morpork

Beitrag(#2122638) Verfasst am: 22.01.2018, 10:22    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jesus kritisiert also nicht die Steinigung als Strafmaß selbst, sondern den Sachverhalt, dass er Gott gelästert habe, da geschrieben steht, dass wir Götter seien.


So eine Kritik würde ich in dieser Situation auch nicht erwarten.
(Wenn ein wütender Mob hinter einem her ist, dann hält man keine Grundsatzreden über die Verwerflichkeit von Lynchjustiz, sondern man sagt Dinge, von denen man erwartet, dass sie einem mgl. weiterhelfen.)


Wie bereits hier http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
und hier http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/5/#1 erwähnt

Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-20 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 3.15) (Römer 3.31) (1. Johannes 2.7)
18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. (Lukas 16.17)
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jakobus 2.10)
20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus 23.2)


Es war also keine Notlüge von Jesus.
Wer gegen Steinigung ist, kommt nicht in den Himmel.
Es sei denn, mit dem Flugzeug.

Ich schlage vor, den Römerbrief zu lesen. Ganz.


Das hat bloss einen Nachteil: der Brief stammt von Paulus und nicht direkt von der höchsten Entität - egal was da drin steht.

Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2016

Beitrag(#2122646) Verfasst am: 22.01.2018, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.

Sach mal, geht's noch?

Abgesehen davon gäben die alten Israeliten ziemlich erbärmliche Arier ab.
Nix von wegen Herrenmenschen.
Am Ende hatten sie immer die Arschkarte.

Das zeigt wohl, dass der Krieg Gottes gegen die sieben Völker und gegen die "Vermischung" sprich "Rassenschande" des Volkes Israel nicht besonders erfolgreich war.
Nach der Zertreuung des Volkes Israel in diverse Länder hat sich - trotz der Bemühungen der orthodoxen Juden um Verhinderung von "Durchmischung" - diese "Durchmischung" dennoch ereignet.
Mithin ein Sieg der freien Liebe über den Hass und über den Faschismus der religiösen Normen.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10345

Beitrag(#2122647) Verfasst am: 22.01.2018, 12:25    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27222

Beitrag(#2122649) Verfasst am: 22.01.2018, 12:31    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


Genau. Die Frauen müssen sich zwar unterordnen, aber wenigstens werden sie geliebt.

"Ich liebe doch alle - alle Menschen. Auch die Frauen"
(Paul S. Mielke)
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Diligentia
wúxìng



Anmeldungsdatum: 31.12.2017
Beiträge: 158

Beitrag(#2122659) Verfasst am: 22.01.2018, 13:54    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


Genau. Die Frauen müssen sich zwar unterordnen, aber wenigstens werden sie geliebt.

"Ich liebe doch alle - alle Menschen. Auch die Frauen"
(Paul S. Mielke)


Lustiger wär' noch, er hätte gesagt: "... sogar Frauen!" Lachen

Wie auch immer. Bibelzitate sind die mit Abstand schlechteste Wahl, wenn es um Geschlechter-Gleichberechtigung geht. All dieser Schmonz ist Ausfluss einer unaufgeklärten, radikal patriarchalen bzw. androkratischen Weltanschauung. Kann man in seiner Einseitigkeit also, ohne mit der Zimper zu wucken, in die Tonne für intellektuellen Sondermüll kloppen. Und zwar in diesem Zusammenhang mitsamt der Vokabel "Liebe". Mr. Green

Die Wahrscheinlichkeit, dass "wir" uns in Richtung Gynaikokratie entwickeln, ist evtl. gar nicht so abwegig. "Männliche" Körperkraft wird immer weniger gebraucht. Einen Chef- bzw. Vater-Ersatz braucht eine wirklich erwachsene Frau auch nicht. Und glaubt man lesbischen, bzw. weibl. Bi-Stimmen, lässt sich die männl. Sexualpraktik ohne weiteres durch ein weibl. Gegenüber erfüllen, wenn nicht gar übertreffen. Nützlich sind Männer dann nur noch als Samenspender, um die genetische Diversität in der Spezies sicher zu stellen. Wie Bienen-Drohnen können sie dann den Abgang machen.

Solange die Mehrheit der Menschen unsere Spezies spalten in "männlich" und "weiblich", weil an anatomischen Gegebenheiten, an Biologismus u. dgl. festgemacht, wird es wohl diesen Macht-Kampf der Geschlechter weiter geben.

Eine Lösung wäre m.E. diese Weltanschauung als Basis aufzugeben, oder zumindest nicht als primäre Definition/(Selbst-)Identifikation gelten zu lassen. Ist aber m.E. nicht in Sicht. Wohl viel zu viele Menschen, halten sich noch an dieser klischeehaften, eigentl. defizitären Art von (Selbst-)Definition fest, wie der sprichwörtl. Teufel an der armen Seele. Mit den Augen rollen

... die haben vllt. an sich selbst noch nix anderes entdeckt, womit sie sich primär definieren können? Am Kopf kratzen
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Meine posts erheben nicht zwangsläufig den Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Namensnennung bei Zitaten = nur © geschuldet + kein Ausdruck eines Personenkults meinerseits.


Auch wenn 50 Millionen etwas Dummes sagen,
bleibt es trotzdem eine Dummheit

(Anatole France)
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2016

Beitrag(#2122664) Verfasst am: 22.01.2018, 14:16    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


"So, wie Christus die Gemeinde geliebt hat", hat er wohl eine platonische Liebe gemeint.
Auf diese Art wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15296
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2122666) Verfasst am: 22.01.2018, 15:02    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


"So, wie Christus die Gemeinde geliebt hat", hat er wohl eine platonische Liebe gemeint.

Eher so, wie ein Fußballfan seinen Verein liebt und im Straßenkampf für ihn stirbt.
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fwo
ist heute in der vbfa



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20811
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2122669) Verfasst am: 22.01.2018, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.

Sach mal, geht's noch?

Abgesehen davon gäben die alten Israeliten ziemlich erbärmliche Arier ab.
Nix von wegen Herrenmenschen.
Am Ende hatten sie immer die Arschkarte.

Das zeigt wohl, dass der Krieg Gottes gegen die sieben Völker und gegen die "Vermischung" sprich "Rassenschande" des Volkes Israel nicht besonders erfolgreich war.
Nach der Zertreuung des Volkes Israel in diverse Länder hat sich - trotz der Bemühungen der orthodoxen Juden um Verhinderung von "Durchmischung" - diese "Durchmischung" dennoch ereignet.
Mithin ein Sieg der freien Liebe über den Hass und über den Faschismus der religiösen Normen.

Nein. Ihre Götter sollen sich die Leute sonstwo hinschmieren, aber Deine Angaben zum Judentum sind wahrscheinlich falsch. Angesichts des Minderheitenstatus der Juden und der damit verbundenen Schwierigkeit einen Ehepartner bei den eigenen Leuten zu finden, ist die Vermischung der Juden mit der örtlichen Bevölkerung eher gering:
Wkipedia>Aschkenasim hat folgendes geschrieben:
Mehrere wissenschaftliche Studien über die genetische Abstammung und Entwicklung der heute lebenden Juden kommen indes zu dem Schluss, dass heutige Juden viele Gene von einer ursprünglichen jüdischen Bevölkerungsgruppe geerbt haben, die vor rund 3000 Jahren in dem als Levante bezeichneten östlichen Mittelmeerraum lebte.[9][10][11] Der Genetiker Harry Ostrer von der New York Universität untersuchte zusammen mit anderen Genetikern hierfür die DNA von 237 Menschen, deren Familien seit Generationen jüdisch sind und die die großen Gruppen der Diaspora repräsentieren (die Aschkenasim, die Sepharden und die orientalischen Juden), und verglich ihre Erbinformation mit der von 2800 Nichtjuden. Laut dieser Studie sind sich die drei Diaspora-Gruppen genetisch näher als Nichtjuden der jeweils gleichen Region. Innerhalb jeder Gruppe seien die Personen so verwandt wie Cousins zweiten bis fünften Grades. Insbesondere die Verwandtschaft zwischen Aschkenasim und Sepharden sei überzeugend nachgewiesen worden. Anhand der Studie sei auch sehr gut die Vermischung mit der europäischen Bevölkerung nachvollziehbar, so Ostrer. Die Hypothese, die Aschkenasim stammten hauptsächlich von den Chasaren ab, sei durch die Genetiker auf diese Weise widerlegt worden. Zwar gebe es Hinweise auf eine „genetische Vermischung“ mit den Chasaren, doch sei dieser Einfluss aus wissenschaftlicher Sicht sehr begrenzt.

_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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