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Wer braucht eigentlich Kampfhunde?
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Brauchen wir Kampfhunde?
nein
71%
 71%  [ 32 ]
ja
17%
 17%  [ 8 ]
mir egal ....
11%
 11%  [ 5 ]
Stimmen insgesamt : 45

Autor Nachricht
Heizölrückstoßabdämpfung
Hedonist
Foren-Admin



Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 16289
Wohnort: Zell i.W.

Beitrag(#1573537) Verfasst am: 19.11.2010, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zampana hat folgendes geschrieben:
Und was tust du?

Argumentativ habe ich von dir bisher mitbekommen: "die sind sooo lieb und knuffig *mimimi*" und "wer was anderes behauptet, hat keine Ahnung". Womit du 100%ig in mein Klischee des "toleranten Soka-Halters" passt.

Du kommst mir zudem wie ein Erst-Hundehalter vor. So enthusiastisch Smilie

"hundeerfahren" dürfte für dich ein Synonym für "mag arme knuffige Diskriminierungsopfer" bedeuten.


1. Du hast offensichtlich nicht alles gelesen oder verstanden, was Fiktion schrieb.
2. Wo sind denn Deine Argumente?
_________________
„Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“ Curt Goetz
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Die Fiktion
unsanft



Anmeldungsdatum: 15.02.2009
Beiträge: 2008
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#1573579) Verfasst am: 19.11.2010, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mir geht es nicht darum irgendwelchen alten Omas ihre Schosshuendchen wegzunehmen, sondern dafuer zu sorgen, dass Hunde, die von ihrer Anatomie her potentiell als toedliche Waffen missbraucht werden koennen, in den Haenden von Leuten landen, die mit den Tieren auch umgehen koennen! Deshalb auch meine Einschraenkung "zumindest was die groesseren und kraeftigeren Rassen angeht". Dass Omas kleiner Waldi davon eher weniger betroffen waere, versteht sich von selbst. Ansonsten wuerde es wirklich nicht schaden, wenn auch Oma Krause sich ein paar Grundkenntnisse ueber Hundeerziehung zulegt, bevor sie sich z.B. einen Rottweiler anschafft. "Problemhunde" werden naemlich nicht bloss aus Boeswilligkeit produziert, sondern in manchen Faellen auch aus Mangel an Sachkenntnis.

Von meinem zweiten Vorschlag, dem Hundehaltungsverbot fuer gerichtsbekannte Gewalttaeter, verspreche ich mir ohnehin mehr. Wenn so ein Typ trotz Verbot mit einem Hund ueber einer gewissen Groesse erwischt wird, soll von mir aus z.B. seine Bewaehrung floeten gehen, dann ueberlegt der es sich dreimal, ob er das riskieren will.


So, wie du den Hundeführerschein beschreibst, war er wohl eigentlich auch gedacht !
Leider geht aber die Art, wie er umgesetzt wird, völlig am Problem vorbei.
In den ``sozial kritischen Gegenden´´ von Düsseldorf trifft man nach wie vor Jugendliche mit Listenhunden an. Besonders aufgefallen sind zwei Amstaffs, Devil und Satan, die wohl gezielt von ihrem Halter auf andere Hunde gehetzt wurden, allein die Namensgebung spricht hier doch schon Bände, über die geistige Haltung des Hundehalters. Nach einem schwerem Beißvorfall gegen seinen Hund wollte ein Bekannter von mir Anzeige erstatten: ``nee, wegen so einer Lappalie gehen wir da nicht rein. Das artet dann nur aus´´.
Hallo ?
Ist es tatsächlich schon so, das die örtlichen Polizeiwachen auf soziale Brennpunkte nur den Deckel dauf halten und solange nichts überkocht, ist es eine rechtsfreie Zone ?

Zum Erwerb eines Listenhundes aus einem Tierheim, muß neben dem Hundeführerschein auch ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden und dann liegt es immer noch im persönlichen Ermessen des Tierheimleiters, ob er den Hund tatsächlich an diese Person abgibt.
In meinen Augen findet hier die einzige wirkliche Kontrolle statt.
Mit 600 Euro Hundesteuer im Jahr, ist ein Listenhund auch nicht grade preiswert im Unterhalt und man kann, glaube ich, schon davon ausgehen, das Jemand der all diese Hürden nimmt, verantwortlich mit seinem Tier umgeht.
Das Problem sind die nicht registrierten Hunde und ihre Halter, die völlig unbehelligt in aller Öffentlichkeit ihre Tiere ausführen.
Das Düsseldorfer Ordnungsamt kassiert gerne und reichlich Geld für nicht angeleinte Hunde, aber das hierbei weitere Kontrollen über eine ``legale´´ Hundehaltung stattfinden, habe ich noch nicht erlebt.
Die Gegener der ``Kampfhunde´´ können sich aber langsam entspannen. Die Pittbulls und Amstaffs verschwinden langsam aus dem Strassenbild. Ich treffe schon kaum noch welche und wenn, dann sind es alles schon ältere Hunde.

Ein wenig Zeit zum ausruhen bleibt, bis irgendwelche Schwachmaten ein neues Spielzeug populär machen.
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Tarvoc
unapologetically red



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33822
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1573580) Verfasst am: 19.11.2010, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte gerne einen Mabari. freakteach
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There is always a lever. You just have to find it.
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Die Fiktion
unsanft



Anmeldungsdatum: 15.02.2009
Beiträge: 2008
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#1573585) Verfasst am: 19.11.2010, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich hätte gerne einen Mabari. freakteach


Sieht nach einem äußerst freundlichen Wesen aus. Hat sicher einen ausgeprägten Spieltrieb Lachen
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2244

Beitrag(#2118546) Verfasst am: 18.12.2017, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

https://rtlnext.rtl.de/cms/virginia-bissen-eigene-pitbulls-bethany-lynn-stephens-im-wald-tot-4136651.html schrieb:
Zitat:
Virginia: Bissen eigene Pitbulls Bethany Lynn Stephens im Wald tot?

Bislang sprechen die Indizien dafür.
ich sehe einen weiteren Beleg, dass man Kampfhunde nicht halten züchten oder verkaufen sollte.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16636

Beitrag(#2118567) Verfasst am: 18.12.2017, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
https://rtlnext.rtl.de/cms/virginia-bissen-eigene-pitbulls-bethany-lynn-stephens-im-wald-tot-4136651.html schrieb:
Zitat:
Virginia: Bissen eigene Pitbulls Bethany Lynn Stephens im Wald tot?

Bislang sprechen die Indizien dafür.
ich sehe einen weiteren Beleg, dass man Kampfhunde nicht halten züchten oder verkaufen sollte.

Halter, Züchter und Verkäufer kann man doch einfach einschläfern. Soll gar nicht wehtun, habe ich gehört.
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Schlumpf
registrierter User



Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 2572
Wohnort: Ost-Bayern

Beitrag(#2118573) Verfasst am: 18.12.2017, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Der weit verbreitete Deutsche Schäferhund steht zwar nicht auf der Kampfhundeliste, kann aber auch sehr gefährlich sein.
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I will make Schlumpfhausen great again.
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fwo
wieder aufgetaucht



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21079
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2118585) Verfasst am: 18.12.2017, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
https://rtlnext.rtl.de/cms/virginia-bissen-eigene-pitbulls-bethany-lynn-stephens-im-wald-tot-4136651.html schrieb:
Zitat:
Virginia: Bissen eigene Pitbulls Bethany Lynn Stephens im Wald tot?

Bislang sprechen die Indizien dafür.
ich sehe einen weiteren Beleg, dass man Kampfhunde nicht halten züchten oder verkaufen sollte.

Wobei die Polizei den von ihr vermuteten Tathergang weder belegt, noch zu erklären versucht, was angesichts des Verhältnisses zwischen den Hunden und dem Mädchen nötig wäre. Es ist nämlich durchaus möglich, dass das Töten des Mädchens wirklich durch die Hunde stattgefunden hat, aber nicht als aggressiver Akt, sondern durch "Hilfeleistung". Es hat einen derartigen Fall einmal in Deutschland gegeben, bei der sich in der genauen Untersuchung herausstellte, dass das Opfer einen Infarkt erlitten hatte und die Hunde später dazukamen, und versuchten, ihr Opfer zum Aufstehen zu "ermuntern". Dabei haben sie es ausgezogen, weil die Kleidung dem nicht standhielt. Die Person, die dann nackt in der Wohnung lag, hatte wahrscheinlich für sie einen unbekannten Geruch und hatte in der Wohnung "nichts verloren".

Ich will nicht sagen, dass es hier so ähnlich war, ich will nur aufzeigen, dass unterschiedliche Verhalten zu einem ähnlichen Resultat führen können. Die von der Bisshäufigkeit in Deutschland auffälligste Rasse ist übrigens der Schäferhund.

Hier ist eine Dissertation zu dem Thema.

Der Autor kommt nach seiner Auswertung zu der Aussage, dass eine Gefährlichkeitsvermutung aufgrund der Rasse nicht tragfähig ist.
Sein Fazit: Es
Zitat:
geschehen die meisten Beißvorfälle mit dem eigenen oder bekannten Hund. Deswegen wäre es zielführender, nicht weiter an der Gefährlichkeitsvermutung in den Gesetzgebungen festzuhalten, sondern vielmehr an dem Wissen des Hundehalters um Hundephysiologie, Hundeverhalten und Hundekommunikation anzusetzen.

_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2244

Beitrag(#2118587) Verfasst am: 18.12.2017, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Wobei die Polizei den von ihr vermuteten Tathergang weder belegt, noch zu erklären versucht, was angesichts des Verhältnisses zwischen den Hunden und dem Mädchen nötig wäre.

Die Spuren-Lage sei eindeutig, hieß es.
Einen Herzinfarkt als Auslöser halte ich für unwahrscheinlich angesichts der 22 Jährigen.
Eher möglich: ein Schwäche-Anfall (z. B. niedriger Blutdruck, Unterzuckerung, epileptischer Anfall, Migräne)
Die Jagd-Instinkte von Kampfhunden können dann schon mal durchgehen.
Die Bilder von ihr mit den Hunden deuten auch eher auf eine Verhätschelung hin.
Nötig wäre aber eine Hierarchie, der sich die Hunde unterordnen müsen.
_________________
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Korra
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.11.2017
Beiträge: 191

Beitrag(#2118589) Verfasst am: 18.12.2017, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Der weit verbreitete Deutsche Schäferhund steht zwar nicht auf der Kampfhundeliste, kann aber auch sehr gefährlich sein.

Das kann ich nur bestätigen. Hunde sind Raubtiere und aus dem Grund schon eine Gefahr an sich. Vor allem wegen ihrer Größe stellen sie auch eine besondere Gefahr da. Kleinere Raubtiere wie zum Beispiel Katzen, sind für Menschen zu mindest nicht tötlich, so ein großer Hund stellt jedoch eine Echte Bedrohung da.

Was diesen Schäferhund anbelangt, so ist dieser auf jeden Fall ein Kampfhund. Der einzigste Grund warum der nicht auf der Liste steht, ist das er bei der Polizei eingesetzt wird.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21079
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2118595) Verfasst am: 18.12.2017, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Korra hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Der weit verbreitete Deutsche Schäferhund steht zwar nicht auf der Kampfhundeliste, kann aber auch sehr gefährlich sein.

Das kann ich nur bestätigen. Hunde sind Raubtiere und aus dem Grund schon eine Gefahr an sich. Vor allem wegen ihrer Größe stellen sie auch eine besondere Gefahr da. Kleinere Raubtiere wie zum Beispiel Katzen, sind für Menschen zu mindest nicht tötlich, so ein großer Hund stellt jedoch eine Echte Bedrohung da.

Was diesen Schäferhund anbelangt, so ist dieser auf jeden Fall ein Kampfhund. Der einzigste Grund warum der nicht auf der Liste steht, ist das er bei der Polizei eingesetzt wird.

Die einzig logische Folgerung wäre dann aber, Hunde ab einem bestimmten Gewicht zu verbieten. Schon diese "Kampfhundegesetzgebung" ist verfassungsrechtlich bedenklich, und es war populistischer Aktionismus, das zu machen (sowas kann nicht nur die AfD).

Versuch Dich doch mal an Folgendem:
Wenn Du unbedingt Menschenleben retten willst, wäre es allerdings mit Sicherheit sinnvoller, bestimmte Autotypen zu verbieten, die vorzugsweise von Rasern gefahren werden - jede Versicherung kann darüber Auskunft geben, die Flensburger auch. Rechtlich genauso fragwürdig, trotz der mit Sicherheit größeren Erfolgsaussichten in Sachen Unfallverhütung.
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Korra
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.11.2017
Beiträge: 191

Beitrag(#2118598) Verfasst am: 19.12.2017, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Der weit verbreitete Deutsche Schäferhund steht zwar nicht auf der Kampfhundeliste, kann aber auch sehr gefährlich sein.

Das kann ich nur bestätigen. Hunde sind Raubtiere und aus dem Grund schon eine Gefahr an sich. Vor allem wegen ihrer Größe stellen sie auch eine besondere Gefahr da. Kleinere Raubtiere wie zum Beispiel Katzen, sind für Menschen zu mindest nicht tötlich, so ein großer Hund stellt jedoch eine Echte Bedrohung da.

Was diesen Schäferhund anbelangt, so ist dieser auf jeden Fall ein Kampfhund. Der einzigste Grund warum der nicht auf der Liste steht, ist das er bei der Polizei eingesetzt wird.

Die einzig logische Folgerung wäre dann aber, Hunde ab einem bestimmten Gewicht zu verbieten. Schon diese "Kampfhundegesetzgebung" ist verfassungsrechtlich bedenklich, und es war populistischer Aktionismus, das zu machen (sowas kann nicht nur die AfD).

Versuch Dich doch mal an Folgendem:
Wenn Du unbedingt Menschenleben retten willst, wäre es allerdings mit Sicherheit sinnvoller, bestimmte Autotypen zu verbieten, die vorzugsweise von Rasern gefahren werden - jede Versicherung kann darüber Auskunft geben, die Flensburger auch. Rechtlich genauso fragwürdig, trotz der mit Sicherheit größeren Erfolgsaussichten in Sachen Unfallverhütung.

Was hat ein Auto jetzt mit einem Humd zu tun. Ein Auto ist ein Gegenstand und macht von alleine gar nichts. Ein Hund ist eine hungernde Bestie die nur darauf wartet zuschlagen zu können. Ein Auto tötet keinen Menschen von alleine, ein Hund schon.

Es besteht zumindest eine Hoffnung, dass die Gesellschafft eines Tages anders darüber denken wird. Früher haben die Römer auch Geparden als Haustiere gehalten, jetzt sind sie in Zoos hinter Gittern. Hat zwar 2000 Jahre gedauert, aber vielleicht erlebe ich das noch bei anderen sogenannten "Haustieren".
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33168
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2118602) Verfasst am: 19.12.2017, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Korra hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Der weit verbreitete Deutsche Schäferhund steht zwar nicht auf der Kampfhundeliste, kann aber auch sehr gefährlich sein.

Das kann ich nur bestätigen. Hunde sind Raubtiere und aus dem Grund schon eine Gefahr an sich. Vor allem wegen ihrer Größe stellen sie auch eine besondere Gefahr da. Kleinere Raubtiere wie zum Beispiel Katzen, sind für Menschen zu mindest nicht tötlich, so ein großer Hund stellt jedoch eine Echte Bedrohung da.

Was diesen Schäferhund anbelangt, so ist dieser auf jeden Fall ein Kampfhund. Der einzigste Grund warum der nicht auf der Liste steht, ist das er bei der Polizei eingesetzt wird.

Die einzig logische Folgerung wäre dann aber, Hunde ab einem bestimmten Gewicht zu verbieten. Schon diese "Kampfhundegesetzgebung" ist verfassungsrechtlich bedenklich, und es war populistischer Aktionismus, das zu machen (sowas kann nicht nur die AfD).

Versuch Dich doch mal an Folgendem:
Wenn Du unbedingt Menschenleben retten willst, wäre es allerdings mit Sicherheit sinnvoller, bestimmte Autotypen zu verbieten, die vorzugsweise von Rasern gefahren werden - jede Versicherung kann darüber Auskunft geben, die Flensburger auch. Rechtlich genauso fragwürdig, trotz der mit Sicherheit größeren Erfolgsaussichten in Sachen Unfallverhütung.

Was hat ein Auto jetzt mit einem Humd zu tun. Ein Auto ist ein Gegenstand und macht von alleine gar nichts. Ein Hund ist eine hungernde Bestie die nur darauf wartet zuschlagen zu können. Ein Auto tötet keinen Menschen von alleine, ein Hund schon.
.


Genauso wenig wie ein Auto nicht von alleine tötet, gilt das auch für Hunde.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16636

Beitrag(#2118604) Verfasst am: 19.12.2017, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wer schon einmal mit einem 3-monatigen Hund zu tun gehabt hat, dem sollte klar sein, dass eine ziemliche "Abartigkeit"(?) erforderlich ist, um einen Hund zu einem "Kampfhund" oder was sonst perverses zu machen.

Und warum man sich dann auch noch mit Opfern perverser Zuchthandlungen umgeben muss, mag vielleicht erklärbar sein, sicher aber nicht verständlich.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37100
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2118605) Verfasst am: 19.12.2017, 00:54    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Der weit verbreitete Deutsche Schäferhund steht zwar nicht auf der Kampfhundeliste, kann aber auch sehr gefährlich sein.

Das kann ich nur bestätigen. Hunde sind Raubtiere und aus dem Grund schon eine Gefahr an sich. Vor allem wegen ihrer Größe stellen sie auch eine besondere Gefahr da. Kleinere Raubtiere wie zum Beispiel Katzen, sind für Menschen zu mindest nicht tötlich, so ein großer Hund stellt jedoch eine Echte Bedrohung da.

Was diesen Schäferhund anbelangt, so ist dieser auf jeden Fall ein Kampfhund. Der einzigste Grund warum der nicht auf der Liste steht, ist das er bei der Polizei eingesetzt wird.

Die einzig logische Folgerung wäre dann aber, Hunde ab einem bestimmten Gewicht zu verbieten. Schon diese "Kampfhundegesetzgebung" ist verfassungsrechtlich bedenklich, und es war populistischer Aktionismus, das zu machen (sowas kann nicht nur die AfD).

Versuch Dich doch mal an Folgendem:
Wenn Du unbedingt Menschenleben retten willst, wäre es allerdings mit Sicherheit sinnvoller, bestimmte Autotypen zu verbieten, die vorzugsweise von Rasern gefahren werden - jede Versicherung kann darüber Auskunft geben, die Flensburger auch. Rechtlich genauso fragwürdig, trotz der mit Sicherheit größeren Erfolgsaussichten in Sachen Unfallverhütung.

Was hat ein Auto jetzt mit einem Humd zu tun. Ein Auto ist ein Gegenstand und macht von alleine gar nichts. Ein Hund ist eine hungernde Bestie die nur darauf wartet zuschlagen zu können. Ein Auto tötet keinen Menschen von alleine, ein Hund schon.
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Genauso wenig wie ein Auto nicht von alleine tötet, gilt das auch für Hunde.



Die meisten "Problemhunde" sind eigentlich ein "Problemherr/frauchen". Sei es, dass die Hundebesitzer ihre Koeter absichtlich zu Waffen abrichten, sei es, dass die einfach zu blöd sind einen Hund richtig zu erziehen.

Schon deshalb plädiere ich fuer so 'ne Art Hundeführerschein als Vorbedingung fuer den Kauf von Hunden ab einer bestimmten Größe oder von bestimmten Rassen. Leuten mit Vorstrafen wegen Gewalttätigkeit sollten dabei von vorneherein vom Besitz solcher Hunde ausgeschlossen werden.

Damit könnte man zwar nicht alle "Unfälle" mit Hunden verhindern aber doch zumindest deren Zahl erheblich reduzieren.

Auf jeden Fall halte ich diesen Ansatz fuer erheblich besser als den bestimmte Hunderassen zu verbieten.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21079
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2118610) Verfasst am: 19.12.2017, 01:07    Titel: Antworten mit Zitat

Korra hat folgendes geschrieben:
...
Was hat ein Auto jetzt mit einem Humd zu tun. Ein Auto ist ein Gegenstand und macht von alleine gar nichts. Ein Hund ist eine hungernde Bestie die nur darauf wartet zuschlagen zu können. Ein Auto tötet keinen Menschen von alleine, ein Hund schon.

Es besteht zumindest eine Hoffnung, dass die Gesellschafft eines Tages anders darüber denken wird. Früher haben die Römer auch Geparden als Haustiere gehalten, jetzt sind sie in Zoos hinter Gittern. Hat zwar 2000 Jahre gedauert, aber vielleicht erlebe ich das noch bei anderen sogenannten "Haustieren".

Die Geschichte mit dem Auto ist juristisch ähnlich, die effektive Gefährdung in der Summe erheblich höher und einem Opfer ist es ziemlich egal, ob es nur einer Sache zum Opfer gefallen ist, oder einem bescheuerten Menschen am Lenkrad. Der gesellschaftliche Unterschied besteht allerdings darin, dass es erheblich mehr Autofahrer (Du gehörst wahrscheinlich auch dazu, deshalb habe ich das als Beispiel genommen) als Hundehalter gibt, weshalb sich so ein Gesetz lange nicht so einfach durchsetzen lassen würde.

Zu Hunden: Von der lauernden Bestie kann schon praktisch keine Rede sein, wenn Du die Zahl der Unfälle in Deutschland in Relation zur Zahl der Hunde setzt. Auch kann man bei den meisten Unfällen zeigen, dass es sich in Wirklichkeit um Missverständnisse handelt, d.h. ein großer Teil dieser Unfälle könnte durch eine Art Hundeführerschein vermieden werden, wenn etwa vor einer Halteerlaubnis für Hunde > 10 Kg ein Sachkundenachweis stünde. Wird von Anglern auch verlangt, bevor sie Fische fangen dürfen. Außerdem wäre ich auch sofort dafür, bei bestimmten Fällen, wie z.B. eine eindeutig auf Aggression ausgerichtete Haltung eines "Kampfhundes" (das ist normalerweise ein Haltungsproblem und kein Rassenproblem) ein lebenslanges Haltungsverbot auszusprechen.

Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen und ist deshalb schon lange als "Menschenversteher" gezüchtet. Alle alten Rassen sind da +- unproblematisch, solange sie in Menschenobhut aufwachsen - der Schäferhund ist auch deshalb eine Ausnahme, weil da innerhalb sehr kurzer Zeit eine Rasse nur nach einem äußerlichen Ideal "zusammengezüchtet" wurde. Der "giftigste" Hund, mit dem ich bisher in Berührung kam, war eine Kuvasz-Hündin, die von ihrem Besitzer mit Tritten erzogen worden war, und auch von mir verlangte, dass ich mich körperlich gegen sie durchsetzte, bevor ich sie aus dem Seil befreien konnte, in dem sie sich verfangen hatte. Ein derartiger Hund (ca 45 Kg) käme bei mir auch in die Wurst, wenn er sich nicht sehr schnell umerziehen ließe (Soweit ich mich erinnere, ließ der gute Mann das Tier nach dem "Verbrauch" des 2. Briefträgers auch töten)

Im Normalfall, das ist ja auch das Fazit der verlinkten Dissertation, ist aber der Halter das Problem und nicht der Hund. Echte Problem mit Hunden gibt es in Gegenden mit verwilderten Hundemeuten, das sind Dingos in Australien, ich weiß auch, dass die Grönländer ähnliche Schwierigkeiten mit verwilderten Huskies haben.
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Fuxing
grösstenteils harmlos



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 1683
Wohnort: Ankh Morpork

Beitrag(#2118614) Verfasst am: 19.12.2017, 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

und selbst die verwilderten Dingos in Australien sind angeblich für etwas gut:

"Dingos schützen seltene Beuteltiere"
Zitat:
http://www.spektrum.de/news/dingos-schuetzen-seltene-beuteltiere/856041
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