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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2124907) Verfasst am: 13.02.2018, 13:19    Titel: Re: Atomic Blonde VS John Wick Antworten mit Zitat

Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
John Wick - Chapter 2Die Action ist auch gut. Meine grauen Zellen wurden nicht beansprucht, die hatten halt mal Sendepause. Aber Spaß macht sowas ja trotzdem. Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Ich verstehe unter Spaß etwas anderes, als möglichst viele Menschen möglichst "elegant" zu ermorden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Atomic Blonde hat mir besser gefallen. Der hat eine bessere Handlung und auch gute Action.


Ja nu. Schulterzucken Wie ich bereits schrieb:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Hast du sogar zitiert. Smilie
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Jesus Christus
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Wohnort: Redizier

Beitrag(#2124910) Verfasst am: 13.02.2018, 13:31    Titel: Re: Atomic Blonde VS John Wick Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
John Wick - Chapter 2Die Action ist auch gut. Meine grauen Zellen wurden nicht beansprucht, die hatten halt mal Sendepause. Aber Spaß macht sowas ja trotzdem. Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Ich verstehe unter Spaß etwas anderes, als möglichst viele Menschen möglichst "elegant" zu ermorden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Atomic Blonde hat mir besser gefallen. Der hat eine bessere Handlung und auch gute Action.


Ja nu. Schulterzucken Wie ich bereits schrieb:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Hast du sogar zitiert. Smilie


Tut mir leid, aber ich finde es gar nicht unterhaltsam mir anzusehen, wie ein mir nicht einmal sympathisch erscheinender Charakter möglichst viele Menschen ermordet, nur um sein eigenes Leben zu retten.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2124913) Verfasst am: 13.02.2018, 14:34    Titel: Re: Atomic Blonde VS John Wick Antworten mit Zitat

Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
John Wick - Chapter 2Die Action ist auch gut. Meine grauen Zellen wurden nicht beansprucht, die hatten halt mal Sendepause. Aber Spaß macht sowas ja trotzdem. Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Ich verstehe unter Spaß etwas anderes, als möglichst viele Menschen möglichst "elegant" zu ermorden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Atomic Blonde hat mir besser gefallen. Der hat eine bessere Handlung und auch gute Action.


Ja nu. Schulterzucken Wie ich bereits schrieb:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Hast du sogar zitiert. Smilie


Tut mir leid, aber ich finde es gar nicht unterhaltsam mir anzusehen, wie ein mir nicht einmal sympathisch erscheinender Charakter möglichst viele Menschen ermordet, nur um sein eigenes Leben zu retten.


Das braucht dir nicht leid zu tun. Trösten Nicht jedes Gesicht der Unterhaltung sieht für jeden gleich attraktiv aus.
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Bravopunk
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Beitrag(#2124980) Verfasst am: 14.02.2018, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ich fand immer, der erste hat nur eine recht dünne Existenzberechtigung von vornherein. Als Umsetzung einer Disneyland-Geisterbahn war es, verglichen mit anderen solchen Experimenten, jedoch halbwegs erträglich. Barbossa und Sparrow sind recht ikonische und gute Charaktere. Geoffrey Rush ist ein toller Schauspieler... Johnny Depp geht so. skeptisch

Insgesamt kann man sich sogar die ganze anfängliche Gore Verbinski-Trilogie gerne mal geben. Klar. Teil zwei und drei sind immer durchgeknallter und überfüllt mit immer mehr wahnwitzigem Okkultismus usw., auch die Effekte sind schlecht gealtert und sahen schon damals etwas zu überdreht aus... aber als Filmserie ist sie halbwegs konsistent und mit ein wenig gutem Willen kann man die Widersprüche und Logikfehler, die sogar jeden einzelnen dieser drei zerlöchern, einfach mal übersehen und nur die pseydopiratische Atmosphäre auf einen wirken lassen. Die ist nämlich angenehm dicht.

Der vierte Teil hat sich allein schon darin stark von den vorherigen dreien abgehoben, was ihren einzigen richtigen Pluspunkt sehr ins negative verschob. Aber wenigstens waren Sparrow und Barbossa wieder dabei und das machte Spaß. Smilie Auch Gibbs ist als dritter und einziger weiterer Charakter in allen fünf Filmen drin und daher einem wohl so ziemlich der drittsympathische von allen. Tatsächlich ist mir Barbossa so ein wenig ans Herz gewachsen. Er macht in allen fünf Filmen zusammen, die meisten und interessantesten Wendungen mit. Was allerdings nicht viel heißt, denn diese Filme sind generell sehr sparsam mit der Charakterentwicklung. Sparrow z. B. entwickelt sich überhaupt nicht weiter. Da er aufgrund seines Verhaltens im Allgemeinen der Beliebteste von allen ist und deshalb überhaupt erst der Grund, weshalb diese Filme bisher bis zu einem fünften Teil fortgeführt wurden, kann er auch nicht geändert werden, was ihn automatisch unendlich langweilig macht. Es ist seit dem vierten Film fast unmöglich geworden ihn noch sympathisch zu finden und für ihn zu sein. Er macht zwar am Ende vom vierten Film nochmal etwas, was recht selbstlos und gut wirkt, aber er bleibt doch irgendwie einfach nur ein hampelndes Arschloch.

Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb Depp ihn nicht mehr gut verkauft bekommt. Im fünften Film merkt man erst so richtig, wie wenig er sich für das Drehbuch interessiert haben muss, als er für den Film zugesagt hat. Depp kann offensichtlich sich nicht mehr dazu bringen auch nur ein wenig Anstrengung in Sparrow zu investieren. Ich kanns ihm nicht verübeln, denn das Drehbuch ist grottenschlecht. Wenn ich er wäre würde ich auch nur noch den Check kassieren und mich nicht mehr um den Rest scheren.

"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel. In diesem Film hier wird des Thema aber echt totgetreten. Die Frau ist die Einzige, die eine Sternenkarten lesen kann. Argh In einem Film über Seeleute. Ohnmacht Mann... Disney. Schiebt euch eure Doofenpropaganda doch bitte einfach bis zum Anschlag in den Arsch. Da ist sie besser aufgehoben. "... und weil ich eine Frau bin, zahle ich ihnen das Doppelte." Suspekt Fickt euch doch einfach, okay? Ja? Smilie Fickt euch doch bitte einfach ins Knie.

Die Frau war übrigens eine totale Mary Sue. Ihr männlicher Gegenspieler, der Sohn von William Turner (der, wie wir uns vermutlich nicht erinnern, im dritten Teil den Platz von Davy Jones auf der "Flying Dutchman" als Kapitän einnahm), der seinen Vater von dessen Fluch befreien will, ist übrigens auch ein Larry Stu. Von daher passt es wieder. Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind. Das ist vermutlich dann auch der Grund, weshalb Barbossa am Ende vom fünften Film (mal wieder) stirbt. Er ist einfach moralisch zu ambivalent und zu interessant, um in diesem Franchise noch weiter zu leben... oder Geoffrey Rush hat nur zugestimmt unter der Bedingung danach nie wieder mitspielen zu müssen. Gut für ihn, wenns so ist. Daumen hoch!

Der Spoiler war übrigens Absicht. Der nächste auch: Er ist der Vater der Mary Sue. Ist aber völlig irrelevant.

Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

Egal. Die Story ist jedenfalls scheiße. Jeder Plotpunkt ist grauenhaft unkreativ. Es gibt einige rote Heringe, die nirgendwo hinführen und die eine Hexe existierte vermutlich nur, weil die Autoren und Regisseure hiervon unbedingt so einen Charakter haben wollten, aber leider hinnehmen mussten, dass der aus dem zweiten und dritten Film (Kalypso) leider nicht mehr zur Verfügung stand. Die Dialoge sind einfach nur zum Kotzen. Bardem lässt ganz am Anfang den (englischen) Titel des Films fallen (title dropping nennt man das, deshalb meine holprige Verdeutschung) und zwar in einem Kontext, der rein gar keinen Sinn ergab und, etwa eine Stunde später, sich als blanke Lüge herausstellte. Denn dann erzählt er Barbossa eben doch eine Geschichte. (Der Titel lautet "Dead Men tell no Tales".)

Es geht mir bei der Kritik an der Frau übrigens nicht darum starke, weibliche Charaktere zu verunglimpfen. Denn genau das ist sie eben nicht. Im ersten Film gab es eine junge, schwarze Frau in der Crew, die Sparrow und Turner anheuern, die Sparrow sofort in die Schnauze haut. Ich fand die sehr sympathisch. Sie war eine starke Persönlichkeit, dich ich gerne näher kennengelernt hätte und deren Charakterentwicklung Luft hatte in der Crew und Story... leider verschwindet sie irgendwann, mehr oder weniger, komplett aus dem Film und taucht in den späteren Filmen auch nicht mehr auf.

Es geht Disney nicht um starke, weibliche Charaktere. Es geht ihnen um verblödete Propaganda. Männer = doof und sexistisch. Frauen = fähig und intelligent. Das war in den früheren Filmen noch nicht so drin. In dem fünften schon. Und war so plump und einfallslos, dass es mir Kopfschmerzen bereitet. Traurig Ich könnte, selbst wenn ich wollte, nicht so schlecht schreiben. Ich weiß nicht, wie die das immer wieder schaffen. In einer Szene kommt die Frau in ein Haus mit dem Schild davor "No Dogs, No Women" oder so. Und drinnen sind lauter wissenschaftliche Geräte, eine Sternenkarte und ein riesiges Teleskop. Sie geht sofort hin und dreht dran rum. Dann kommt ein sexistisches Stereotyp zur Tür rein, ein Nerd, beladen mit Papieren und schaut sie empört an und sagt "Noch nie hat eine Frau meinen Hershel berührt." (nagelt mich bitte nicht auf den exakten Wortlaut fest). Da saß ich einfach nur da und dachte mir: Wollt ihr mich verarschen? zornig Er nannte sein Teleskop "Hershel". Aber der Wortlaut suggerierte, dass er damit auch seinen Penis hätte meinen können. Sie antwortet ihm darauf übrigens, dass sie in den zwei Sekunden, die sie am Teleskop verbracht hatte, seinen Winkel korrigiert hätte und noch ein bisschen mehr über einen Blutmond, demonstriert ihm also ihre fachliche Eignung. Er reagiert, indem er sie eine Hexe nennt und kurz darauf mit einer Pistole bedroht.

Geht doch alle kacken, Mann. Böse Kann doch nicht wahr sein! Wer glaubt denn bitte, dass das gut geschrieben ist? Wer glaubt denn, dass diese Szene für irgendetwas anderes im Film ist, außer zu zeigen, wie geil sie doch ist, weil sie eine Frau ist und wie doof und sexistisch die untervögelten Nerds doch sind. Eklig. Einfach nur widerwärtig. Ungustiöses im Blickfeld

...

Ich glaub das reicht. Das gibt so einen kleinen Eindruck, wie sehr mich dieser Film gestern Abend frustriert hat. Er ist scheiße und ich kann diesen Bullshit nicht mehr haben... andererseits macht es mir auch eine gewisse Freude den Dreck auseinander zu nehmen. zynisches Grinsen Also werde ich wohl aus diesem Grund damit fortfahren mir solchen Scheiß anzusehen.

Niemand in dem Film überzeugt so richtig. Besonders stark nachgelassen hat Johnny Depp. Der Beste war Geoffrey Rush. In jedweder anderer Hinsicht ist der Film völlig unanschaubar. Sogar der viertel Film war, um Vergleich hierzu, regelrecht clever.

Na ja. Nur reichts aber auch. Sehr glücklich
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Wilson
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Beitrag(#2124993) Verfasst am: 14.02.2018, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab nicht einen Teil gesehen.
Lass ich jetzt auch.
Und g. Rush finde ich auch sehr gut in seinem Beruf.
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Bravopunk
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Beitrag(#2125337) Verfasst am: 16.02.2018, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Muss man auch nicht gesehen haben. Wie gesagt: Die Gore Verbinski-Trilogie (die ersten drei Filme), haben eine gewisse atmosphärische Dichte und sogar noch Stories, die so halbwegs interessant und lustig zu verfolgen sind. Smilie Sie sind allerdings auch echt nass. Will sagen: Es gibt kaum eine Szene, wo die Schauspieler nicht wie begossene Pudel aussehen. Besonders in Teil zwei und drei. Den Rest, inklusive eventueller zukünfiger Filme, kann man getrost links liegen lassen.

Heute waren dran (in dieser Reihenfolge):

Der heilige Berg

Wenn man wollte könnte man wohl in jede einzelne Szene endlose Deutungen reininterpretieren. Fragt sich nur: Will man das? Traurig Hatte ich heute keine Lust zu und hab ihn mir ohne das angesehen. Geht auch. Eine sehr verblüffende Idee für einen Film. Hat mir in seiner Anarchie besser gefallen als die Versuche von dem meinerseits ungeliebten Jean-Luc Godard. Vor allem, weil sie konsequenter war und sich nicht hinter ihrer Filmkritik versteckte. Schon gar nicht um den Zuschauer zu schockieren. Das vor-den-Kopf-stoßen des Publikums war um einiges leichtfüßiger und selbstverständlicher und nicht so mit der Brechstange, wie bei Godard. Er hatte all die Eleganz, die ich in "Elf Uhr nachts" so schmerzlich vermisst hatte. Er erinnerte außerdem an "Ein andalusischer Hund", den ich bisher leider noch nicht ganz sehen konnte. Anders als bei Godard hatte jedes Element eben einen Sinn außer der Verarsche des Publikums. Fand ich gut. Smilie Aber, wie gesagt: Da muss ich mich ein andernmal vorsetzen und die Deutungen herauspuzzlen. Einiges wurde ja sofort nach dem Ende schon viel klarer. Der Rest benötigt wohl mehr Geduld. skeptisch



The VVitch

Bis auf das Ende könnte man sich glatt vorstellen, dass sowas wirklich zu den Zeiten der Pilger so passiert sein könnte. Es ist sehr spannend und gut bildlich eingefangen. Der Gebrauch von künstlichem Licht ist sehr unauffällig mithin sogar gar nicht vorhanden, was die Spannung nochmal erhöht, auch wenn es oft sehr dunkel ist und man kaum was sieht... oder besser: gerade deswegen. Sehr gute Schauspieler waren auch drin. Ihre Leistung überzeugte zu jeder Minute. Wirklich ein guter Gruselfilm. Smilie



Paprika

Die Vermischung von Realität und Traum verwirrt erst, macht aber nach hinten raus immer mehr Sinn, auch wenn die philosophischen Paraphrasierungen der Charaktere nicht unbedingt viel von solchem enthalten. Sehr gut animiert mit wunderschönen Lösungen für Bewegung und Kamerafahrten. Die Figuren kommen mir etwas zu plötzlich in die Geschichte, weshalb ich Schwierigkeiten hatte mich in sie einzufühlen, aber am Ende spielte auch das keine große Rolle mehr. Ein schöner Anime. Ich liebe es...
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smallie
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Beitrag(#2125394) Verfasst am: 17.02.2018, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Alles etwas verspätet.

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Spiderman Homecoming

Gut. Smilie Nach den beiden "Amazing Spiderman"-Kackefesten, war das hier wie Balsam für die Seele. Ich liebe es... Ein paar kleine Plotholes sind mir aufgefallen und ein paar Dialoge fand ich leicht fehlgeleitet, dass kann aber auch an der deutschen Übersetzung liegen. Werd mir die Originalfassung auf jeden Fall auch nochmal geben, um das zu kontrollieren. Insgesamt eine sehr runde Sache, die Lust auf mehr macht und viele, viele schöne Ideen hatte, die ich sehr genossen habe. Sehr glücklich Auch der Humor traf meinen Sinn, weil recht ironiehaltig. Die After-Credit-Scene ist echt spitze! Lachen Sooo viel Ironie. Cool

Ja. Kann man sich angucken. Sehr unterhaltsam. Coole Sache, das...

In der Tat, sehr gelungen.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Vaiana

Jetzt weiß ich endlich, was mich an dem Film so sehr stört: Er ist eine schlechte Kopie von "Prinzessin Mononoke". Es lag mir schon lange auf der Zunge, jetzt hab ich es gefunden. Wenn Disney versucht derart tiefgründige und gut geschriebene Geschichten in ihren Jargon zu übersetzen, kann dabei nur Schrott rauskommen. Mit den Augen rollen

Du alter Hater. Zustimmung

Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Findet Dorie

Doof. Traurig Zu etwa 80 % eine reine Kopie des ersten Films und völlig einfallslos. Die liebevollen Eltern von Dorie fand ich nett und schön sie mit ihr interagieren zu sehen. Auch der Klimax war schön gemacht. Ansonsten... meh. skeptisch ...

Herr Rochen, Dories Vater und vielleicht noch ein bisschen Nemo. Das sind die einzigen drei männlichen Charaktere, die keine grummeligen Miesepeter oder Trottel sind.

Hank, der Septopus, geht schon in Ordnung.


Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alle weiblichen Charaktere sind nett und höflich und immer gut gelaunt. ... Fick mir einer den Schwan. -.-

Und was ist mit Becky? Bat shit crazy.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rio 2

Ich erinnere mich daran den ersten Film echt verachtet zu haben. Vor allem wegen dem kleinen gelben und dem rot-grauen Vogel. Die zwei haben mich echt tierisch angekotzt. Auch sonst war der Film einfach nicht der Bringer. Schulterzucken

Fürchterlich. Alle beide und der erste noch mehr.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Phantastische Tierwesen

War ganz okay, hat mich aber auch nicht so richtig begeistert. Die Charaktere und ihre Vorstellung dem Publikum gegenüber, war etwas zu knapp geraten, um sich so ganz in sie reinzufühlen und auch zu sehen, wie sie zu den Schlussfolgerungen kamen, die sie taten. Schulterzucken Sonst war es aber nett. Visuell hübsch, sag ich mal. Smilie

Ich fand den sehr geschmeidig erzählt. Routiniert, im positiven Sinn. Bin gespannt, wie's weitergeht.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ist es der zweite, in dem das Herz von Davy Jones gesucht wird? Den halte ich für passabel. Die anderen kann ich nicht mal richtig auseinander halten.

Der jüngste war wohl ein Versuch, mit den Darstellern ein letztes mal einen Film zu drehen, bevor sie zu alt werden, um in ihren Rollen noch zu überzeugen. Leider überzeugen sie dennoch nicht.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel.

Im Englischen ist das überzeugender. No men/No man = kein Mensch/kein Mann.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind.

Pirates ist eher ein Jerry-Bruckheimer-Franchise. Ich vermute, der bringt seine eigenen Schreiber mit. Mit Lasseter-Disney hat das wenig zu tun.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

So ein paar Mio. Gage sind sicher ein starkes Argument.
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Wilson
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Beitrag(#2125402) Verfasst am: 17.02.2018, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Der heilige Berg

Wenn man wollte könnte man wohl in jede einzelne Szene endlose Deutungen reininterpretieren. Fragt sich nur: Will man das? Traurig Hatte ich heute keine Lust zu und hab ihn mir ohne das angesehen. Geht auch. Eine sehr verblüffende Idee für einen Film. Hat mir in seiner Anarchie besser gefallen als die Versuche von dem meinerseits ungeliebten Jean-Luc Godard. Vor allem, weil sie konsequenter war und sich nicht hinter ihrer Filmkritik versteckte. Schon gar nicht um den Zuschauer zu schockieren. Das vor-den-Kopf-stoßen des Publikums war um einiges leichtfüßiger und selbstverständlicher und nicht so mit der Brechstange, wie bei Godard. Er hatte all die Eleganz, die ich in "Elf Uhr nachts" so schmerzlich vermisst hatte. Er erinnerte außerdem an "Ein andalusischer Hund", den ich bisher leider noch nicht ganz sehen konnte. Anders als bei Godard hatte jedes Element eben einen Sinn außer der Verarsche des Publikums. Fand ich gut. Smilie Aber, wie gesagt: Da muss ich mich ein andernmal vorsetzen und die Deutungen herauspuzzlen. Einiges wurde ja sofort nach dem Ende schon viel klarer. Der Rest benötigt wohl mehr Geduld. skeptisch


Alejandro Jodorowsky's Holy Mountain/Montana Sacra ?



ich sah endlich; ghost in the shell.

ich sehe ja so zukuntsvisionen von stadt mit bunten lichtern, hologrammen usw. zu gerne. darüberschwebende kamera...
(entspricht aber nicht unbedingt meinen vorstellungen von künftiger optimaler städteplanung)

der film war rasant aber nicht so, dass man sich im wirrwarr verliert und kompfschmerzen bekommt, wenn man schon die jugend hinter sich gelassen hat.

die animationen sind ganz originell und die der inhalt geht so. nichts neues eben in der mensch- maschine-Problematik
allerdings habe ich am ende, als der böse unternehmer hingerichtet wurde überlegt:
soll das eine warnung sein? jetzt wird zurückgeschossen! zwinkern
ansonsten wäre das ja moralisch fragwürdig...
insgesamt: kann man durchaus zur unterhaltung schauen- solide.



ps ich habe null ahnung vom original.
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Wilson
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Beitrag(#2125408) Verfasst am: 17.02.2018, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=atfc-l71T2s

aus Schottys Kampf, einer Folge der Serie Der Tatortreiniger

schnock!
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Bravopunk
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Beitrag(#2125414) Verfasst am: 17.02.2018, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Der heilige Berg

Wenn man wollte könnte man wohl in jede einzelne Szene endlose Deutungen reininterpretieren. Fragt sich nur: Will man das? Traurig Hatte ich heute keine Lust zu und hab ihn mir ohne das angesehen. Geht auch. Eine sehr verblüffende Idee für einen Film. Hat mir in seiner Anarchie besser gefallen als die Versuche von dem meinerseits ungeliebten Jean-Luc Godard. Vor allem, weil sie konsequenter war und sich nicht hinter ihrer Filmkritik versteckte. Schon gar nicht um den Zuschauer zu schockieren. Das vor-den-Kopf-stoßen des Publikums war um einiges leichtfüßiger und selbstverständlicher und nicht so mit der Brechstange, wie bei Godard. Er hatte all die Eleganz, die ich in "Elf Uhr nachts" so schmerzlich vermisst hatte. Er erinnerte außerdem an "Ein andalusischer Hund", den ich bisher leider noch nicht ganz sehen konnte. Anders als bei Godard hatte jedes Element eben einen Sinn außer der Verarsche des Publikums. Fand ich gut. Smilie Aber, wie gesagt: Da muss ich mich ein andernmal vorsetzen und die Deutungen herauspuzzlen. Einiges wurde ja sofort nach dem Ende schon viel klarer. Der Rest benötigt wohl mehr Geduld. skeptisch


Alejandro Jodorowsky's Holy Mountain/Montana Sacra ?


Ja. Smilie

Heute war dran:

Fahrenheit 451

Auch ein sehr guter Film. Eine faszinierende Utopie und eine Gesellschaftsdichotomie, die mich stark an Lanthimos "The Lobster" erinnerte. Vermutlich hatte er es sich bei Truffaut abgeschaut. Fast verblüfft hat mich die eigentlich triviale Erkenntnis, die mir kam, dass sich jene, die eine Gesellschaft durch ihre Gesetze und Regeln zu Asozialen stempelt, zwangsweise in dieser Gesellschaft ein an ihren Werten gemessen asoziales Verhalten an den Tag legen müssen. So sehr sich Montag eigentlich immer mehr wie ein normaler Mensch verhält, je mehr er diesen Regeln entflieht, so asozial und aneckend, so unerträglich wirkt er doch für all jene, die nach diesen Regeln dieser Gesellschaft gerne leben und deren Einhaltung als Glück empfinden (sei es nun, weil es so wirklich auf sie wirkt oder weil sie es lang genug haben eingetrichtert bekommen).

Ich fand die Szenen, wo durch Rückwärtsabspielen getrickst wurde sehr charmant. Ich liebe es... Ich mag sowas sehr und es hatte auch eine starke Symbolkraft nach hinten raus.

Truffaut gefällt mir, gemessen an diesem, einzigen Film, den ich bisher von ihm kenne. In der Nouvelle Vague ist er Godard um Welten voraus und um einiges besser und geschickter in seinem Stil. Coole Sache, das...

Ich bin ein wenig stolz auf mich, dass ich Cyril Cusack wiedererkannt hatte, der hier den Captain gab und desse Profil ich noch als Matto aus "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" kannte. Sehr glücklich (Musste seinen Namen allerdings erst googlen. Verlegen )
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Beitrag(#2125416) Verfasst am: 17.02.2018, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Alles etwas verspätet.

...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Vaiana

Jetzt weiß ich endlich, was mich an dem Film so sehr stört: Er ist eine schlechte Kopie von "Prinzessin Mononoke". Es lag mir schon lange auf der Zunge, jetzt hab ich es gefunden. Wenn Disney versucht derart tiefgründige und gut geschriebene Geschichten in ihren Jargon zu übersetzen, kann dabei nur Schrott rauskommen. Mit den Augen rollen

Du alter Hater. Zustimmung

Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)


Mach das. Bin gespannt. Smilie

Ich sag aber jetzt schon, dass ich das mit dem golden age anders sehe. Sie machen zwar viel und auf dem ersten Blick ist jedes davon anders als das Vorige und bunt und einfallsreich, schaut man allerdings genauer hin erkennt man schnell, dass alles nur nach dem immergleichen Schema F, nahezu lieblos hingekleisterte Massenunterhaltung von der Stange ist, die nur die erfolgreichen und beliebten Klischees runterorgelt und dementsprechend voller Fanservice und Plattitüden steckt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Findet Dorie

Doof. Traurig Zu etwa 80 % eine reine Kopie des ersten Films und völlig einfallslos. Die liebevollen Eltern von Dorie fand ich nett und schön sie mit ihr interagieren zu sehen. Auch der Klimax war schön gemacht. Ansonsten... meh. skeptisch ...

Herr Rochen, Dories Vater und vielleicht noch ein bisschen Nemo. Das sind die einzigen drei männlichen Charaktere, die keine grummeligen Miesepeter oder Trottel sind.

Hank, der Septopus, geht schon in Ordnung.


Hank ist allerdings auch anfangs sehr grummelig und egoistisch. Eigentlich bis fast bis zum Ende durch.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alle weiblichen Charaktere sind nett und höflich und immer gut gelaunt. ... Fick mir einer den Schwan. -.-

Und was ist mit Becky? Bat shit crazy.


Keine Sprechrolle und außerdem ein Comic Relief. Zählt also, wenn überhaupt, nur so halb.

...

Ich gebe aber zu, dass ich, was solche Darstellungen von männlichen und weiblichen Rollen, sofern sie eben gehäuft in eine bestimmte Richtung erfolgen, zuweilen zu hart bewerte. Beim fünften "Fluch der Karibik" Film möchte ich das auch nicht ganz ausschließen. Verlegen Andererseits passt es auch wieder in diese Masche der billigen und beliebten Klischees, die, wenn man mich fragt, eigentlich das Gegenteil von aufgeklärtem Gleichberechtigungsbewusstsein sind. Wenn es einem schwer fällt eine Frau als unsympathisch oder gar böse darzustellen, dann hauptsächlich, weil man das Rollenbild der Frau als gute, mütterliche Kümmerin nicht aufzuweichen bereit ist, das aber in den real existierenden Frauen und Mädchen noch nie so allgegenwärtig war, wie die Kirche und andere Institutionen es vielleicht gewollt hätten, weshalb solcherlei Propaganda ja überhaupt erst existiert. Frauen sind ambivalent und voll und ganz verantwortlich für ihre Taten. Nimmt man ihnen dies, macht man sie ja erstrecht zum Spielball des Patriachats (welches man damit also eben nicht bekämpft - lassen wir mal hingestellt, ob es überhaupt je genug Macht hatte, um auch nur dem geringsten Widerstand zu standzuhalten -, sondern ihm erst zu seiner Macht verhilft).

Davon ausgehend würde ich das golden age von Disney (und auch Pixar) eher so zwischen "Toy Story 2" und "Rapunzel" anlegen und überdies behaupten, dass sie sich derzeit auf einem recht starken Abwärtstrend befinden, was die Qualität (und Durchsetzung mit dummer, fehlgeleiteter, gesellschafspolitischer Propaganda) ihrer Werke angeht. Die Einnahmen stehen auf einem anderen Blatt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rio 2

Ich erinnere mich daran den ersten Film echt verachtet zu haben. Vor allem wegen dem kleinen gelben und dem rot-grauen Vogel. Die zwei haben mich echt tierisch angekotzt. Auch sonst war der Film einfach nicht der Bringer. Schulterzucken

Fürchterlich. Alle beide und der erste noch mehr.


Schulterzucken Ja mei.

smallie hat folgendes geschrieben:


...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ist es der zweite, in dem das Herz von Davy Jones gesucht wird?


Ja.

smallie hat folgendes geschrieben:
Den halte ich für passabel. Die anderen kann ich nicht mal richtig auseinander halten.

Der jüngste war wohl ein Versuch, mit den Darstellern ein letztes mal einen Film zu drehen, bevor sie zu alt werden, um in ihren Rollen noch zu überzeugen. Leider überzeugen sie dennoch nicht.


So isses. Hoffen wir daher, dass du recht hast und sie keine weiteren Filme mehr machen. Smilie

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel.

Im Englischen ist das überzeugender. No men/No man = kein Mensch/kein Mann.


Überzeugender würde ich das nicht nennen. Es ist bestenfalls ein besseres Wortspiel, was aber, für meine Begriffe soviel heißt wie, dass die eine Scheiße etwas mehr nach Rosen stinkt als die andere. Cool

Ich bin kein großer Freund von Wortspielen. Auch so ein Grund, weshalb ich solche Filme nicht wertschätzen kann.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind.

Pirates ist eher ein Jerry-Bruckheimer-Franchise. Ich vermute, der bringt seine eigenen Schreiber mit. Mit Lasseter-Disney hat das wenig zu tun.


Davon würde ich nicht unbedingt ausgehen. Die Firmendoktrin dürfte sich durch alle Bereiche gleichermaßen erstrecken. Die Ähnlichkeiten zu den Aussagen in anderen Filmen unter Disneys Label sind da für mich sehr vielsagend.

Man nehme nur mal "The Incredibles 2". Endgültige Aussagen über dessen Qualität spar ich mir auf, bis ich ihn gesehen habe, aber der letzte Trailer versprach da überhaupt nichts gutes. Wenn man mich fragt, machen sie da so gut wie jeden Fehler, von dem ich gehofft hatte Brad Bird wäre geschickt genug sie um jeden Preis zu vermeiden. Besonders bezogen auf den ersten Film, in dem eben jeder Charakter schon einen sehr guten Bogen hatte, so dass sie zu einer harmonischen Familie zusammenwuchsen. Direkt daran anschließend neue Bögen aufzubauen dürfte sich mit fast 100 %iger Sicherheit mit dem Inhalt des vorherigen Films schneiden. Und der war immerhin sehr gut. Das ist so ein Grund, warum zweite Teile fast immer schwächer sind als der erste und es sieht ganz danach aus, als würde das auch hier wieder stimmen.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

So ein paar Mio. Gage sind sicher ein starkes Argument.


Wenns das Wert ist dafür seine künstlerische Integrität an den Nagel zu hängen. Traurig Dasselbe sieht man ja auch bei Michael Fassbender. Traurig, traurig, traurig. Wie Theo Lingen sagen würde. Deprimiert
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Beitrag(#2125687) Verfasst am: 19.02.2018, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Pieta von KIm Ki-Duk

hätte ich das gewusst...ich war versucht mittendrin auszuschalten

aber es ist wie da steht: "grausam und faszinerend
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Beitrag(#2125703) Verfasst am: 19.02.2018, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Alles etwas verspätet.

...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Vaiana

Jetzt weiß ich endlich, was mich an dem Film so sehr stört: Er ist eine schlechte Kopie von "Prinzessin Mononoke". Es lag mir schon lange auf der Zunge, jetzt hab ich es gefunden. Wenn Disney versucht derart tiefgründige und gut geschriebene Geschichten in ihren Jargon zu übersetzen, kann dabei nur Schrott rauskommen. Mit den Augen rollen

Du alter Hater. Zustimmung

Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)


Mach das. Bin gespannt. Smilie

Ich sag aber jetzt schon, dass ich das mit dem golden age anders sehe. Sie machen zwar viel und auf dem ersten Blick ist jedes davon anders als das Vorige und bunt und einfallsreich, schaut man allerdings genauer hin erkennt man schnell, dass alles nur nach dem immergleichen Schema F, nahezu lieblos hingekleisterte Massenunterhaltung von der Stange ist, die nur die erfolgreichen und beliebten Klischees runterorgelt und dementsprechend voller Fanservice und Plattitüden steckt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Findet Dorie

Doof. Traurig Zu etwa 80 % eine reine Kopie des ersten Films und völlig einfallslos. Die liebevollen Eltern von Dorie fand ich nett und schön sie mit ihr interagieren zu sehen. Auch der Klimax war schön gemacht. Ansonsten... meh. skeptisch ...

Herr Rochen, Dories Vater und vielleicht noch ein bisschen Nemo. Das sind die einzigen drei männlichen Charaktere, die keine grummeligen Miesepeter oder Trottel sind.

Hank, der Septopus, geht schon in Ordnung.


Hank ist allerdings auch anfangs sehr grummelig und egoistisch. Eigentlich bis fast bis zum Ende durch.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alle weiblichen Charaktere sind nett und höflich und immer gut gelaunt. ... Fick mir einer den Schwan. -.-

Und was ist mit Becky? Bat shit crazy.


Keine Sprechrolle und außerdem ein Comic Relief. Zählt also, wenn überhaupt, nur so halb.

...

Ich gebe aber zu, dass ich, was solche Darstellungen von männlichen und weiblichen Rollen, sofern sie eben gehäuft in eine bestimmte Richtung erfolgen, zuweilen zu hart bewerte. Beim fünften "Fluch der Karibik" Film möchte ich das auch nicht ganz ausschließen. Verlegen Andererseits passt es auch wieder in diese Masche der billigen und beliebten Klischees, die, wenn man mich fragt, eigentlich das Gegenteil von aufgeklärtem Gleichberechtigungsbewusstsein sind. Wenn es einem schwer fällt eine Frau als unsympathisch oder gar böse darzustellen, dann hauptsächlich, weil man das Rollenbild der Frau als gute, mütterliche Kümmerin nicht aufzuweichen bereit ist, das aber in den real existierenden Frauen und Mädchen noch nie so allgegenwärtig war, wie die Kirche und andere Institutionen es vielleicht gewollt hätten, weshalb solcherlei Propaganda ja überhaupt erst existiert. Frauen sind ambivalent und voll und ganz verantwortlich für ihre Taten. Nimmt man ihnen dies, macht man sie ja erstrecht zum Spielball des Patriachats (welches man damit also eben nicht bekämpft - lassen wir mal hingestellt, ob es überhaupt je genug Macht hatte, um auch nur dem geringsten Widerstand zu standzuhalten -, sondern ihm erst zu seiner Macht verhilft).

Davon ausgehend würde ich das golden age von Disney (und auch Pixar) eher so zwischen "Toy Story 2" und "Rapunzel" anlegen und überdies behaupten, dass sie sich derzeit auf einem recht starken Abwärtstrend befinden, was die Qualität (und Durchsetzung mit dummer, fehlgeleiteter, gesellschafspolitischer Propaganda) ihrer Werke angeht. Die Einnahmen stehen auf einem anderen Blatt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rio 2

Ich erinnere mich daran den ersten Film echt verachtet zu haben. Vor allem wegen dem kleinen gelben und dem rot-grauen Vogel. Die zwei haben mich echt tierisch angekotzt. Auch sonst war der Film einfach nicht der Bringer. Schulterzucken

Fürchterlich. Alle beide und der erste noch mehr.


Schulterzucken Ja mei.

smallie hat folgendes geschrieben:


...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ist es der zweite, in dem das Herz von Davy Jones gesucht wird?


Ja.

smallie hat folgendes geschrieben:
Den halte ich für passabel. Die anderen kann ich nicht mal richtig auseinander halten.

Der jüngste war wohl ein Versuch, mit den Darstellern ein letztes mal einen Film zu drehen, bevor sie zu alt werden, um in ihren Rollen noch zu überzeugen. Leider überzeugen sie dennoch nicht.


So isses. Hoffen wir daher, dass du recht hast und sie keine weiteren Filme mehr machen. Smilie

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel.

Im Englischen ist das überzeugender. No men/No man = kein Mensch/kein Mann.


Überzeugender würde ich das nicht nennen. Es ist bestenfalls ein besseres Wortspiel, was aber, für meine Begriffe soviel heißt wie, dass die eine Scheiße etwas mehr nach Rosen stinkt als die andere. Cool

Ich bin kein großer Freund von Wortspielen. Auch so ein Grund, weshalb ich solche Filme nicht wertschätzen kann.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind.

Pirates ist eher ein Jerry-Bruckheimer-Franchise. Ich vermute, der bringt seine eigenen Schreiber mit. Mit Lasseter-Disney hat das wenig zu tun.


Davon würde ich nicht unbedingt ausgehen. Die Firmendoktrin dürfte sich durch alle Bereiche gleichermaßen erstrecken. Die Ähnlichkeiten zu den Aussagen in anderen Filmen unter Disneys Label sind da für mich sehr vielsagend.

Man nehme nur mal "The Incredibles 2". Endgültige Aussagen über dessen Qualität spar ich mir auf, bis ich ihn gesehen habe, aber der letzte Trailer versprach da überhaupt nichts gutes. Wenn man mich fragt, machen sie da so gut wie jeden Fehler, von dem ich gehofft hatte Brad Bird wäre geschickt genug sie um jeden Preis zu vermeiden. Besonders bezogen auf den ersten Film, in dem eben jeder Charakter schon einen sehr guten Bogen hatte, so dass sie zu einer harmonischen Familie zusammenwuchsen. Direkt daran anschließend neue Bögen aufzubauen dürfte sich mit fast 100 %iger Sicherheit mit dem Inhalt des vorherigen Films schneiden. Und der war immerhin sehr gut. Das ist so ein Grund, warum zweite Teile fast immer schwächer sind als der erste und es sieht ganz danach aus, als würde das auch hier wieder stimmen.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

So ein paar Mio. Gage sind sicher ein starkes Argument.


Wenns das Wert ist dafür seine künstlerische Integrität an den Nagel zu hängen. Traurig Dasselbe sieht man ja auch bei Michael Fassbender. Traurig, traurig, traurig. Wie Theo Lingen sagen würde. Deprimiert


weil ich gerade eure schöne Diskussion verfolge,
wäre die nicht besser hier geführt,
wir haben ja dazu einen extra Thread, Titel: Ghibli oder Disney?:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2056008#2056008

hier geht das sonst wieder im Allgemeinen unter, skeptisch
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