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Das Jahr 1968 für die Bundesrepublik Deutschland
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AdvocatusDiaboli
Harmoniesüchtiger Streitmichel



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21918
Wohnort: München

Beitrag(#2128256) Verfasst am: 19.03.2018, 20:29    Titel: Re: Lügenfahrpläne Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
..Ich warte immer noch. ..


Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Also, ich warte Ungeduldiges Händetrommeln...


Es ist immer wieder auffällig, dass wir trotz der 68er Bewegung immer noch eine Gesellschaft von Wartenden sind. Einige warten auf die große Antwort, andere warten auf den uwebus, der nicht kommt und stehen sich die Füße platt an der Haltestelle, wo niemand sie abholt.

Neben der *Lügenpresse* schlagen wir uns mit Lügenfahrplänen herum, wo doch ganz klar steht: Der Bus kommt. Vielleicht kommt der Bus auch erst im Jenseits.

Man muss halt nur dran glauben, dass etwas kommt, etwas Großes, vielleicht etwas Kleines, Hauptsache, es passiert was, in dieser drögen Langeweile, wo wir alle nur warten, warten, warten - und fragen, fragen, fragen.

Unsere letzte Hoffnung sind andere Passanten, die zufällig zur Haltestelle kommen und die wir fragen können, wann denn der nächste Bus kommt und uns ans Ziel bringt!

Doch immer wieder erleben wir, wie auch diese Passanten sich abwenden, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen. Cool


Er windet sich mit schlauen Worten. Die Antwort eines kleinbürgerlichen Sozialismusverwalters, der auf einem sicheren Posten hockt und darauf wartet, dass der Revolutionszug ihn im Jenseits abholt.



....sagt der Halbzeitpausenrevoluzzer, der darauf wartet, dass der Schiedsrichter endlich pfeift, damit er wieder eine Viertelstunde lang so richtig nach Herzenslust revoluzzen kann. zwinkern


Sagt der marktideologische Bratwürstchenverkäufer, der während der ersten Spielhälfte das Großkapital kritisier, aber dringend auf den Halbzeitpfiff wartet, damit er seine lauwarmen Würstchen an den besoffenen Mann bringen kann. Frauen bedient er schon nicht mehr, weil die ihn wegen seines Würstchens verklagen könnten.
_________________
Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

"Gott vergisst, Addi nie."


Zuletzt bearbeitet von AdvocatusDiaboli am 19.03.2018, 20:30, insgesamt einmal bearbeitet
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4430

Beitrag(#2128257) Verfasst am: 19.03.2018, 20:30    Titel: Re: Lügenfahrpläne Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Die REVOLUTION muss erst im Freigeisterhaus entfacht werden, vorher geht da nix. Sehr glücklich


Na ja, mit SPD-Anhängern und taz-Lesern ist Revolution nicht zu machen.

Dafuer geht's in Trier jetzt los:
https://www.n-tv.de/der_tag/Karl-Marx-wird-zum-Ampelmaennchen-article20343725.html
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36852
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2128266) Verfasst am: 19.03.2018, 21:27    Titel: Re: Lügenfahrpläne Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
..Ich warte immer noch. ..


Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Also, ich warte Ungeduldiges Händetrommeln...


Es ist immer wieder auffällig, dass wir trotz der 68er Bewegung immer noch eine Gesellschaft von Wartenden sind. Einige warten auf die große Antwort, andere warten auf den uwebus, der nicht kommt und stehen sich die Füße platt an der Haltestelle, wo niemand sie abholt.

Neben der *Lügenpresse* schlagen wir uns mit Lügenfahrplänen herum, wo doch ganz klar steht: Der Bus kommt. Vielleicht kommt der Bus auch erst im Jenseits.

Man muss halt nur dran glauben, dass etwas kommt, etwas Großes, vielleicht etwas Kleines, Hauptsache, es passiert was, in dieser drögen Langeweile, wo wir alle nur warten, warten, warten - und fragen, fragen, fragen.

Unsere letzte Hoffnung sind andere Passanten, die zufällig zur Haltestelle kommen und die wir fragen können, wann denn der nächste Bus kommt und uns ans Ziel bringt!

Doch immer wieder erleben wir, wie auch diese Passanten sich abwenden, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen. Cool


Er windet sich mit schlauen Worten. Die Antwort eines kleinbürgerlichen Sozialismusverwalters, der auf einem sicheren Posten hockt und darauf wartet, dass der Revolutionszug ihn im Jenseits abholt.



....sagt der Halbzeitpausenrevoluzzer, der darauf wartet, dass der Schiedsrichter endlich pfeift, damit er wieder eine Viertelstunde lang so richtig nach Herzenslust revoluzzen kann. zwinkern


Sagt der marktideologische Bratwürstchenverkäufer, der während der ersten Spielhälfte das Großkapital kritisier, aber dringend auf den Halbzeitpfiff wartet, damit er seine lauwarmen Würstchen an den besoffenen Mann bringen kann. Frauen bedient er schon nicht mehr, weil die ihn wegen seines Würstchens verklagen könnten.



Ich hab' mit Fussball nix am Hut. Smilie


Und meine Würstchen gehören mir! Sehr glücklich
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“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8925

Beitrag(#2128269) Verfasst am: 19.03.2018, 21:33    Titel: Re: Lügenfahrpläne Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

[...]

Und meine Würstchen gehören mir! Sehr glücklich

Angeber Sehr glücklich
zwinkern
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8925

Beitrag(#2128297) Verfasst am: 20.03.2018, 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Bezweifelt werden darf, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem gesamtgesellschaftlichen Liberalisierungsprozess und den allgemein als „68er“ bezeichneten linken Stidierendengruppen besteht .

Klar, wenn man blind ist und zur Burschenschaft geht.
was haben die Mao und Ho Fans denn konkret zu demokratisierung und Emanzipation beigetragen?

Antwort 1: Genausoviel wie Burschenschaftler.
Antwort 2: Primitiv-reduktionistische Fragen aus der Mottenkiste sind lächerlich.

Such dir eine aus.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22649

Beitrag(#2128368) Verfasst am: 20.03.2018, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Die 68er waren in erster Linie diejenigen, die sich mit der Nazi-Generation, also ihren Eltern auseinandersetzen mussten. Das sind also die Leute, denen es wesentlich zu verdanken ist, daß die Nachfahren aus einem moralisch bankrotten Nachkriegsstaat über die Jahrzehnte in sowas wie eine relative Normalität in einem relativ rechtsaatlichen Rahmen zu gelangen.


Ja, ich gebe dir Recht, wenn du auf die bloße Generation anspielst; da stellt sich allerdings die Frage: Wer sonst? Wenn du den gesamtgesellschaftlich relativ überschaubaren Kreis linker Studierender meinst, bist du m.E. im Irrtum; diese waren m.E. weder Teil noch Ursache einer unglaublichen gesamtgesellschaftlichen Demokratisierung und Liberalisierung.

Waren die Ausschwitzprozesse - ein großartiges Stück nachkriesjustiz und eine Mammutleistung - wirklich das Werk linker Studierender oder eher konservativ-anständiger Juristenkreise?


Grob gesprochen, die Aufarbeitung der Untaten der Eltern hätte so nicht stattgefunden, wenn die Kinder nicht gegen die Tendenz zu verharmlosen und zu verleugnen revoltiert hätten. Der Versuch, die Vergangenheit unter den Tisch zu kehren, wurde entgegen deiner Formulierung von den Organen des Nachkriegs-Staates betrieben.


Zitat:
Juristische Aufarbeitung
Um die materiellen Schäden der Opfer zu ersetzen und der geschichtlichen Verantwortung gerecht zu werden, wurde die Wiedergutmachung eine feste Größe westdeutscher Politik. Die NS-Vergangenheit wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges jedoch weitgehend verdrängt. Die ungesühnten NS-Verbrechen rückten erst in den angehenden fünfziger Jahren mit dem Einsetzen der Strafverfahren gegen sogenannte „Exzesstäter“, verschiedene Skandale um wiederamtierende ehemalige nationalsozialistische Funktionsträger und mehrere studentische Aktionen wie die Ausstellung Ungesühnte Nazijustiz (1959–1962) und die Ausstellung „Die Vergangenheit mahnt“ (1960–1962) ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Große Aufmerksamkeit erregten der Prozess gegen Adolf Eichmann in Israel und der erste Frankfurter Auschwitzprozess von 1963 bis 1965. Aber im Spannungsfeld des Kalten Krieges war die strafrechtliche Vergangenheitsbewältigung bis zur Verjährungsdebatte des Bundestages umstritten. In einer Umfrage im Jahre 1965 plädierte die Hälfte der Befragten für eine sofortige Beendigung aller NS-Prozesse.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vergangenheitsbew%C3%A4ltigung#Juristische_Aufarbeitung




Samson83 hat folgendes geschrieben:
War der moralische Bankrott des Nachkriegsstaates - wenn du die reintegration von Nazis in die demokratische Gesellschaft meinst - nicht vielleicht eine schlichte faktische Notwendigkeit? Und ist der ganze Geist unseres rechtstheoretisch überwiegend brillanten Grundgesetzes nicht gerade das Produkt dieser "moralisch bankrotten" Nachkriegsgeneration?


Nein, damit war die Nachwirkung der NS-Zeit gemeint. Die Zeit allerdings, in der Aussagen wie "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht werden" allgemein akzeptiert wurde.


zelig hat folgendes geschrieben:
Man sollte Annehmen, daß sich liberal-demokratisch Denkende zumindest in der Abwehr des konservativ-nationalen Monstrums einig sind, das der Gesellschaft am Ende dräut. Aber das scheint nicht der Fall zu sein, wenn man die die Beiträge liest. Ich erinnere mich dunkel an eine hiesige Diskussion, in der es um die unerkannten Brüche zwischen den unterschiedlichen Parteien ging, die es verunmöglichen, die kleinen Dispute den wichtigen Fragen unterzuordnen. Es könnte sein, daß wir uns in 20 Jahren in einer Umgebung wiederfinden, in denen solche Dispute aufgrund autoritärer Verhältnisse überhaupt nicht mehr möglich sind.


Samson83 hat folgendes geschrieben:
"Jeder Anständige muss so denken wie ich?" Ist dies die Quintessenz dieses Absatzes?


Ich dachte eher an die zerstörerische Lust was abzureißen, ohne dessen Wert zu würdigen. Die irregeleiteten Neurechten lehnen den Staat in seiner jetzigen Form sowieso ab. Sie wissen vielleicht nicht was sie tun. Aber wenn die Lust auf Abschaffung bewährter demokratischer und liberaler Regelungen auf die bürgerliche Mitte von Konservativ bis Links übergreift, dann könnte man Schwarz sehen. Und mal persönlich an Dich gerichtet, wenn Du Dich wirklich als Konservativen verstehst, der "das Gute bewahren" will, dann könntest du dir auch Sorgen machen.
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What game shall we play today?
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Zumsel
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Beiträge: 3245

Beitrag(#2128379) Verfasst am: 20.03.2018, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Die 68er waren in erster Linie diejenigen, die sich mit der Nazi-Generation, also ihren Eltern auseinandersetzen mussten. Das sind also die Leute, denen es wesentlich zu verdanken ist, daß die Nachfahren aus einem moralisch bankrotten Nachkriegsstaat über die Jahrzehnte in sowas wie eine relative Normalität in einem relativ rechtsaatlichen Rahmen zu gelangen.


Ja, ich gebe dir Recht, wenn du auf die bloße Generation anspielst; da stellt sich allerdings die Frage: Wer sonst? Wenn du den gesamtgesellschaftlich relativ überschaubaren Kreis linker Studierender meinst, bist du m.E. im Irrtum; diese waren m.E. weder Teil noch Ursache einer unglaublichen gesamtgesellschaftlichen Demokratisierung und Liberalisierung.


Na ja, "die 68er" sind doch auch eher ein negativ konnotiertes Schlagwort von Leuten, die sich die heile welt der 50er Jahre zurückwünschen und glaube, diese sei damals von linken Spinnern (die inzwischen angeblich Parteien, Medien und Schulen kontrollieren) ohne Not zertstört wurde, sprich: der Begriff ist mehr ein Fetisch von "Konservativen" mit deutlichem Paranoiahintergrund als irgendetwas anderes.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2128391) Verfasst am: 20.03.2018, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Die 68er waren in erster Linie diejenigen, die sich mit der Nazi-Generation, also ihren Eltern auseinandersetzen mussten. Das sind also die Leute, denen es wesentlich zu verdanken ist, daß die Nachfahren aus einem moralisch bankrotten Nachkriegsstaat über die Jahrzehnte in sowas wie eine relative Normalität in einem relativ rechtsaatlichen Rahmen zu gelangen.


Ja, ich gebe dir Recht, wenn du auf die bloße Generation anspielst; da stellt sich allerdings die Frage: Wer sonst? Wenn du den gesamtgesellschaftlich relativ überschaubaren Kreis linker Studierender meinst, bist du m.E. im Irrtum; diese waren m.E. weder Teil noch Ursache einer unglaublichen gesamtgesellschaftlichen Demokratisierung und Liberalisierung.


Na ja, "die 68er" sind doch auch eher ein negativ konnotiertes Schlagwort von Leuten, die sich die heile welt der 50er Jahre zurückwünschen und glaube, diese sei damals von linken Spinnern (die inzwischen angeblich Parteien, Medien und Schulen kontrollieren) ohne Not zertstört wurde, sprich: der Begriff ist mehr ein Fetisch von "Konservativen" mit deutlichem Paranoiahintergrund als irgendetwas anderes.


Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung. Und was die "heile Welt" der 50er betrifft... Bitte nicht!
Wer das als heile Welt sah, war entweder nie da, oder hat mehreres nicht begriffen.
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
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Beitrag(#2128392) Verfasst am: 20.03.2018, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2128393) Verfasst am: 20.03.2018, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.
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AdvocatusDiaboli
Harmoniesüchtiger Streitmichel



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21918
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Beitrag(#2128395) Verfasst am: 20.03.2018, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.


Rock‘n‘Roll, Sputnik, Stalins Tod.
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8925

Beitrag(#2128398) Verfasst am: 20.03.2018, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.


Rock‘n‘Roll, Sputnik, Stalins Tod.

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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1244

Beitrag(#2128401) Verfasst am: 20.03.2018, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.

Im Vergleich zu den 40ern waren sie sehr positiv.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2128402) Verfasst am: 20.03.2018, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.

Im Vergleich zu den 40ern waren sie sehr positiv.

Hört sich nicht wirklich positiv an. zwinkern
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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1244

Beitrag(#2128404) Verfasst am: 20.03.2018, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.

Im Vergleich zu den 40ern waren sie sehr positiv.

Hört sich nicht wirklich positiv an. zwinkern


Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2128405) Verfasst am: 20.03.2018, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.

Im Vergleich zu den 40ern waren sie sehr positiv.

Hört sich nicht wirklich positiv an. zwinkern


Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.

Das kannst Du so sehen. Schulterzucken

Für mich bleibe ich dabei:
Die 68er war eine Bewegung die für Gleichheit, Toleranz und Frieden stand.
Die 68er stand auch für Selbstbestimmung; selbst zu leben, und sich nicht vorschreiben zu lassen, wie das statt zu finden hatte.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4430

Beitrag(#2128407) Verfasst am: 20.03.2018, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.

Im Vergleich zu den 40ern waren sie sehr positiv.

Das ist keine Kunst.
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8925

Beitrag(#2128411) Verfasst am: 20.03.2018, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich sind "die 68er" nur positiv in Erinnerung.


Da Du dich selbst dazurechnest, ist das so ungewöhnlich wohl nicht.


Nenne irgend was positives aus den 50er.

Im Vergleich zu den 40ern waren sie sehr positiv.

Hört sich nicht wirklich positiv an. zwinkern


Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.

Ok, das 20. Jhdt. war natürlich mit seinen Fortschritten viel besser als das 19., um deinen Einwand zu potenzieren. Arbeitsbedingungen, Diskriminierungsabbau, Aufklärung etc...

Aber wenn man von den 60-ger Jahren spricht und die politischen Implikationen (NS-Zeit, Aufklärung über Auschwitz, Geschlechterbeziehung, Selbstbestimmung...) in Betracht zieht, also den Fokus etwas enger zieht, muss man doch von einem erheblichen gesamtgesellschaftlichen emanzipatorischen Fortschritt ausgehen.

Dazu gehören die Kommunarden, die RAF, die Pille, die Befreiung vom "Muff der 1000 Jahre unter den Talaren" ebenso wie der gewerkschaftliche Slogan "Samstags gehört Vati mir".
Das war ein Prozess mit vielen Brüchen und Reibungen, nicht alles war aus heutiger Sicht unhinterfragbar akzeptabel. Wie auch, bei der Vorgeschichte?

Aber das war schon eine sehr spezielle und wertvolle Dekade. Wir haben sowohl Dutschke als auch den "Jubelpersern" viel zu verdanken - wenn wir bereit sind, weiter zu denken.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4430

Beitrag(#2128418) Verfasst am: 20.03.2018, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Grob gesprochen, die Aufarbeitung der Untaten der Eltern hätte so nicht stattgefunden, wenn die Kinder nicht gegen die Tendenz zu verharmlosen und zu verleugnen revoltiert hätten. Der Versuch, die Vergangenheit unter den Tisch zu kehren, wurde entgegen deiner Formulierung von den Organen des Nachkriegs-Staates betrieben.

Das passt zeitlich nicht.
Zur Zeit der grossen Revolten 1967/68 waren die Auschwitzprozesse schon vorbei.
Die waren auch nicht das Verdienst studentischer Revoluzzer sondern des Staatsanwalts Fritz Bauer.
'68 hatte man längst anderes auf dem Radar: Schah, Springerpresse, Notstandsgesetze und natürlich den Vietnamkrieg.
Die Liberalisierung hatte schon vorher begonnen, durch den Rabatz der '68er wurde sie aber unumkehrbar.
Juristisch eingetütet wurde sie dann ab 1969 durch die Sozialliberalen unter Willi Brandt.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4430

Beitrag(#2128420) Verfasst am: 20.03.2018, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.

Selbst die 1960er vor 68 waren ziemlich scheisse.
Schau Dir mal alte Filme aus der Zeit an, die einen Teil der Gesellschaft abbilden, zB Krimis.
Die Spiessigkeit, die da rüber kommt, selbst beim "Kommissar", der lief schon nach 68, das zieht einem heutzutage die Schuhe aus.
Oder die klassischen TV-Dokus, in denen brave Bürger ihre Kommentare zumThema "Gammler" oder "Pille" abgeben. Würg.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 32836
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2128423) Verfasst am: 20.03.2018, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.

Selbst die 1960er vor 68 waren ziemlich scheisse.
Schau Dir mal alte Filme aus der Zeit an, die einen Teil der Gesellschaft abbilden, zB Krimis.
Die Spiessigkeit, die da rüber kommt, selbst beim "Kommissar", der lief schon nach 68, das zieht einem heutzutage die Schuhe aus.
Oder die klassischen TV-Dokus, in denen brave Bürger ihre Kommentare zumThema "Gammler" oder "Pille" abgeben. Würg.

Du sprichst mir aus der Seele.
Dass es da noch welche gibt, die die Zeit davor was positives abgewinnen können... Mit den Augen rollen nicht zu fassen.
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Erich Fromm

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Lebensnebel
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Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1244

Beitrag(#2128424) Verfasst am: 20.03.2018, 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.

Selbst die 1960er vor 68 waren ziemlich scheisse.
Schau Dir mal alte Filme aus der Zeit an, die einen Teil der Gesellschaft abbilden, zB Krimis.
Die Spiessigkeit, die da rüber kommt, selbst beim "Kommissar", der lief schon nach 68, das zieht einem heutzutage die Schuhe aus.
Oder die klassischen TV-Dokus, in denen brave Bürger ihre Kommentare zumThema "Gammler" oder "Pille" abgeben. Würg.

Du sprichst mir aus der Seele.
Dass es da noch welche gibt, die die Zeit davor was positives abgewinnen können... Mit den Augen rollen nicht zu fassen.


Ich habe nie behauptet, dass die 50er gut waren.


Einige sehen allerdings die Anfänge der sexuellen Revolution in den 50ern.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/sexualitaet-sexuelle-revolution-bereits-in-den-er-jahren-1.1586833
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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Beitrag(#2128430) Verfasst am: 21.03.2018, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Das ist doch deine Logik. Die 68er waren toll, weil die 50er scheiße waren. Genausogut kann man behaupten, dass die 50er toll waren, weil die 40er noch scheißer waren.

Selbst die 1960er vor 68 waren ziemlich scheisse.
Schau Dir mal alte Filme aus der Zeit an, die einen Teil der Gesellschaft abbilden, zB Krimis.
Die Spiessigkeit, die da rüber kommt, selbst beim "Kommissar", der lief schon nach 68, das zieht einem heutzutage die Schuhe aus.
Oder die klassischen TV-Dokus, in denen brave Bürger ihre Kommentare zumThema "Gammler" oder "Pille" abgeben. Würg.

Du sprichst mir aus der Seele.
Dass es da noch welche gibt, die die Zeit davor was positives abgewinnen können... Mit den Augen rollen nicht zu fassen.


Ich habe nie behauptet, dass die 50er gut waren.


Einige sehen allerdings die Anfänge der sexuellen Revolution in den 50ern.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/sexualitaet-sexuelle-revolution-bereits-in-den-er-jahren-1.1586833


In der DDR waren die Menschen trotzdem sexuell offener als in der BRD:

http://www.heute.at/life/love/story/Studie--Frauen-in-der-DDR-hatten-den-besseren-Sex-56175956

Die sexuelle Revolution in der DDR war wohl die bessere.
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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DonMartin
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Beitrag(#2128432) Verfasst am: 21.03.2018, 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Einige sehen allerdings die Anfänge der sexuellen Revolution in den 50ern.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/sexualitaet-sexuelle-revolution-bereits-in-den-er-jahren-1.1586833

Das ist fein - für den Mann.
Frau allerdings hatte immer noch das zusätzliche Risiko, bei der Gelegenheit unerwünscht schwanger zu werden.
Ich schätze mal, dass dieses Risiko deutlich höher war, als sich "nur" den Syph zu holen.
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DonMartin
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Beiträge: 4430

Beitrag(#2128433) Verfasst am: 21.03.2018, 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:


In der DDR waren die Menschen trotzdem sexuell offener als in der BRD:

http://www.heute.at/life/love/story/Studie--Frauen-in-der-DDR-hatten-den-besseren-Sex-56175956

Die sexuelle Revolution in der DDR war wohl die bessere.

Naja, was blieb den Ossis auch übrig, ausser Pimpern.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2128434) Verfasst am: 21.03.2018, 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Einige sehen allerdings die Anfänge der sexuellen Revolution in den 50ern.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/sexualitaet-sexuelle-revolution-bereits-in-den-er-jahren-1.1586833

Das ist fein - für den Mann.
Frau allerdings hatte immer noch das zusätzliche Risiko, bei der Gelegenheit unerwünscht schwanger zu werden.
Ich schätze mal, dass dieses Risiko deutlich höher war, als sich "nur" den Syph zu holen.

Genau! Ich kann mich nicht erinnern, dass Syphilis ein Thema war in unsere Kreisen. Schwangerschaft dagegen allgegenwärtig.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Samson83
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Beitrag(#2128444) Verfasst am: 21.03.2018, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:


Dazu gehören die Kommunarden, die RAF, die Pille, die Befreiung vom "Muff der 1000 Jahre unter den Talaren" ebenso wie der gewerkschaftliche Slogan "Samstags gehört Vati mir".
Das war ein Prozess mit vielen Brüchen und Reibungen, nicht alles war aus heutiger Sicht unhinterfragbar akzeptabel. Wie auch, bei der Vorgeschichte?

Das diese emanzipatorische Epoche ungleich positiv war, ist unbestreitbar. M.E. in erheblichem Umfang dem technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt geschuldet,aber darüber lässt sich streiten.
Zitat:

Aber das war schon eine sehr spezielle und wertvolle Dekade. Wir haben sowohl Dutschke als auch den "Jubelpersern" viel zu verdanken - wenn wir bereit sind, weiter zu denken.]

Aber hier - diesmal bitte keinen aggressiven Einzeiler - was verdanken wir konkret den Studierendengruppen - SDS u.a. ? Was verdanken wir Dutschke, der in der Tat als Beispiel für andere gelten kann?

Es wäre vertretbar, wenn auch streitbar, wenn du auf deren Vordenker, mithin die Frankfurter Schule gehst, aber einen positiven Einfluss der Studenten kann ich nicht erkennen. Gut, das mag einer Blindheit geschuldet sein, aber wenn dies so offensichtlich ist, wirst du es leicht erklären können.
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Samson83
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Anmeldungsdatum: 18.01.2013
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Beitrag(#2128445) Verfasst am: 21.03.2018, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich bleibe ich dabei:
Die 68er war eine Bewegung die für Gleichheit, Toleranz und Frieden stand. .

Nein, das waren sie eben nicht. Sie standen nicht für Frieden, sondern für eine Niederlage des Westens in den laufenden Kriegen, Stichwort "Ho, Ho, Ho..". Sie standen nicht für Toleranz, sondern für eine agressive Durchsetzung ihrer Meinung. Die Erben dessen konnte man letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse sehen. Gleichheit? Weiß ich nicht.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2128448) Verfasst am: 21.03.2018, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Für mich bleibe ich dabei:
Die 68er war eine Bewegung die für Gleichheit, Toleranz und Frieden stand. .

Nein, das waren sie eben nicht. Sie standen nicht für Frieden, sondern für eine Niederlage des Westens in den laufenden Kriegen, Stichwort "Ho, Ho, Ho..". Sie standen nicht für Toleranz, sondern für eine agressive Durchsetzung ihrer Meinung. Die Erben dessen konnte man letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse sehen. Gleichheit? Weiß ich nicht.


Jow; aggressiv. Mit den Augen rollen
Die größte Aggressivität ging damals wohl von der Staatsgewalt aus.

Zitat:
Sollte je an einer beliebigen Polizeiakademie die Übung auf dem Lehrplan stehen, den friedlichen Potest einiger Demonstranten zuerst in eine veritable Straßenschlacht und später dann in eine langjährige gewaltsame Auseinandersetzung umzuwandeln, müsste man den 2. Juni 1967 in Berlin als Anschauungsmaterial heranziehen. Schließlich ist genau das der Berliner Polizei an diesem Tag gelungen.

Nur so mal als Beispiel.
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DonMartin
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Beitrag(#2128449) Verfasst am: 21.03.2018, 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:

Nein, das waren sie eben nicht. Sie standen nicht für Frieden, sondern für eine Niederlage des Westens in den laufenden Kriegen,

Die er sich redlich verdient hat. Immerhin führte er, bzw die USA, einen unerklärten Angriffskrieg in Vietnam.
Opfer waren hauptsächlich vietnamesische Zivilisten, also die, die man vorgab, vorm bösen Kommunismus schützen zu müssen.
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