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Sexismus II
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36871
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2126928) Verfasst am: 06.03.2018, 03:08    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Was sich einst Rebecca Watson von Deinesgleichen hat anhören müssen, reichte ja bis hin zu Vergewaltigungsaufrufen.


Rebecca Watson... war das nicht die, die von einem Typen im Fahrstuhl angesprochen wurde und dann Prosopagnosie vorgeschoben hat, als es darum ging, den Übeltäter auf einem Foto zu identifizieren? War das nicht die, die öffentlich dazu aufgerufen hat, Veranstaltungen mit Richard Dwakins zu boykottieren, um dann die beleidigte Leberwurst zu spielen, als Richard Dawkins seinerseits entschieden hat, keine Bühne mit ihr teilen zu wollen? Rebecca Watson, war das nicht die, die auf youtube gesagt hat, dass es schlimmeres als Vergewaltigungsaufrufe gibt, z.B. wenn aufgeklärte Männer etwas gegen Feminismus haben? Die sind "worse than rape threats".


Ja, genau die.



Ja. Diese Hysterikerin haette ich auch rausgreifen koennen oder Alice Schwarzer oder die Freaks vom Gendertribunal an der Laurier Uni etc.....

Das sind längst keine Einzelfälle mehr. Solche integre Leute wie Margaret Atwood oder Katie Roiphe geraten allmählich in die Minderheit innerhalb der Bewegung und auch ganz gewaltig unter Druck, weil sie es wagen das irre Treiben der Dogmatiker zu kritisieren. Dissidente Feministinnen werden heutzutage von konformistischen Feministinnen in einer unterirdischen Art und Weise angegangen, die sich kaum noch ein Mann mehr trauen wuerde.


Schau mal, es gibt auch gemäßigte Kritik an Roiphe - und die folgt auch meiner These, dass Twitter nicht der geeignete Ort ist, um über den Feminismus zu urteilen:
https://www.nytimes.com/2018/02/05/opinion/go-ahead-criticize-metoo.html

Zitat:
Some of the sentiments Roiphe describes are similar to things I’ve said in private conversations myself. I understand the hesitation to say them publicly, because it’s unpleasant to be jeered at on the internet by self-righteous young people. But Roiphe, like the Trump rally-goers, makes a category error in conflating criticism — even harsh, ugly criticism — with oppression. The social justice left is often accused of putting feelings over facts. But its critics, in many cases, are just as unwilling to distinguish feeling silenced from actually being silenced.


Zitat:
Certainly, social media is a grotesque netherworld of bad faith and cruelty. But as ugly as the intellectual environment is online, if people are truly whispering their discomfort with #MeToo, why are they so easy to hear?


Ja, von wegen Gedankenpolizei, dieser billige Vorwurf ist typischer Nonsens, den AfDler auch so gerne von sich geben, wenn sie gegen Political Correctness hetzen. Roiphe und Atwood können sich immer noch frei äußern. Auch wenn gerade Roiphe viel öfter schweigen sollte, die ja gerne Victim-Blaming betreibt und das als Feminismus verkaufen will. Verkaufen an Leute, die gerne auf sowas anspringen, gell?



Wie kommst Du jetzt auf Twitter? Der Essay der Frau Roiphe erschien in "Harper's" und nicht auf Twitter.

Aber apropos.....Twitter scheint schon der geeignete Ort dafuer zu sein Karrieren und Existenzen aufgrund unbewiesener Anschuldigungen zu zerstören. Das nennt man heutzutage "metoo" und solange man sich feministischerseits nicht eindeutig davon distanziert, ist man mitschuldig. Und bisher sind es tatsaechlich nur vereinzelte Stimmen, die die Dinge beim Namen nennen, der feministische mainstream schweigt geradezu dröhnend und greift stattdessen lieber die whistleblower an.

Sie behaupten sie brächten Gerechtigkeit, dabei bringen sie nur eine andere Art von Ungerechtigkeit.
_________________
“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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AdvocatusDiaboli
Lila Beachberniefetischist



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21939
Wohnort: München

Beitrag(#2126936) Verfasst am: 06.03.2018, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Was sich einst Rebecca Watson von Deinesgleichen hat anhören müssen, reichte ja bis hin zu Vergewaltigungsaufrufen.


Rebecca Watson... war das nicht die, die von einem Typen im Fahrstuhl angesprochen wurde und dann Prosopagnosie vorgeschoben hat, als es darum ging, den Übeltäter auf einem Foto zu identifizieren? War das nicht die, die öffentlich dazu aufgerufen hat, Veranstaltungen mit Richard Dwakins zu boykottieren, um dann die beleidigte Leberwurst zu spielen, als Richard Dawkins seinerseits entschieden hat, keine Bühne mit ihr teilen zu wollen? Rebecca Watson, war das nicht die, die auf youtube gesagt hat, dass es schlimmeres als Vergewaltigungsaufrufe gibt, z.B. wenn aufgeklärte Männer etwas gegen Feminismus haben? Die sind "worse than rape threats".


Ja, genau die.



Ja. Diese Hysterikerin haette ich auch rausgreifen koennen oder Alice Schwarzer oder die Freaks vom Gendertribunal an der Laurier Uni etc.....

Das sind längst keine Einzelfälle mehr. Solche integre Leute wie Margaret Atwood oder Katie Roiphe geraten allmählich in die Minderheit innerhalb der Bewegung und auch ganz gewaltig unter Druck, weil sie es wagen das irre Treiben der Dogmatiker zu kritisieren. Dissidente Feministinnen werden heutzutage von konformistischen Feministinnen in einer unterirdischen Art und Weise angegangen, die sich kaum noch ein Mann mehr trauen wuerde.


Schau mal, es gibt auch gemäßigte Kritik an Roiphe - und die folgt auch meiner These, dass Twitter nicht der geeignete Ort ist, um über den Feminismus zu urteilen:
https://www.nytimes.com/2018/02/05/opinion/go-ahead-criticize-metoo.html

Zitat:
Some of the sentiments Roiphe describes are similar to things I’ve said in private conversations myself. I understand the hesitation to say them publicly, because it’s unpleasant to be jeered at on the internet by self-righteous young people. But Roiphe, like the Trump rally-goers, makes a category error in conflating criticism — even harsh, ugly criticism — with oppression. The social justice left is often accused of putting feelings over facts. But its critics, in many cases, are just as unwilling to distinguish feeling silenced from actually being silenced.


Zitat:
Certainly, social media is a grotesque netherworld of bad faith and cruelty. But as ugly as the intellectual environment is online, if people are truly whispering their discomfort with #MeToo, why are they so easy to hear?


Ja, von wegen Gedankenpolizei, dieser billige Vorwurf ist typischer Nonsens, den AfDler auch so gerne von sich geben, wenn sie gegen Political Correctness hetzen. Roiphe und Atwood können sich immer noch frei äußern. Auch wenn gerade Roiphe viel öfter schweigen sollte, die ja gerne Victim-Blaming betreibt und das als Feminismus verkaufen will. Verkaufen an Leute, die gerne auf sowas anspringen, gell?



Wie kommst Du jetzt auf Twitter? Der Essay der Frau Roiphe erschien in "Harper's" und nicht auf Twitter.

Aber apropos.....Twitter scheint schon der geeignete Ort dafuer zu sein Karrieren und Existenzen aufgrund unbewiesener Anschuldigungen zu zerstören. Das nennt man heutzutage "metoo" und solange man sich feministischerseits nicht eindeutig davon distanziert, ist man mitschuldig. Und bisher sind es tatsaechlich nur vereinzelte Stimmen, die die Dinge beim Namen nennen, der feministische mainstream schweigt geradezu dröhnend und greift stattdessen lieber die whistleblower an.

Sie behaupten sie brächten Gerechtigkeit, dabei bringen sie nur eine andere Art von Ungerechtigkeit.


Warum ich auf Twitter komme? Gröhl...

Sag mal, liest du deine eigenen Quellen nicht?

In dem Roiphe-Artikel bei Harper‘s, auf den du dich beziehst, heißt es schon im Untertitel „Why Twitter Feminism is Bad for Woman“ Lachen

Zitat:
Twitter, especially, has energized the angry extremes of feminism in the same way it has energized Trump and his supporters: The loudest, angriest, most simplifying voices are elevated and rendered normal or mainstream


Ach, Bernie. Traurig
_________________
Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

"Gott vergisst, Addi nie."
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AdvocatusDiaboli
Lila Beachberniefetischist



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21939
Wohnort: München

Beitrag(#2126943) Verfasst am: 06.03.2018, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Margret Atwood in der Irish Times:
https://www.irishtimes.com/culture/books/margaret-atwood-when-did-it-become-the-norm-to-expect-a-porn-star-on-the-first-date-1.3408922?mode=amp

Zitat:
While Atwood has laid bare the shortcomings of Me Too, she also considers it “a wake-up call, inevitable when there isn’t a viable other way. So when there isn’t a way you can make your complaint known, and then all of sudden there’s a way in which you can, when it’s all been building up, you’re going to get a volcanic eruption. But you can’t live on top of a volcano forever.

“The next move has to be to make structural changes, to bring back the structural protections that used to be there for women in the workplace when there were unions, for instance.”

The movement is focused, she says, on “powerful men in the spotlight, and workplace conditions, especially for a lot of women who are not Hollywood actresses” but also on “social behaviour. When did it become the norm to expect somebody to act like a porn star on the first date? Men need to look at their own behaviour. Women have changed the idea of what it is to be a woman but men have not caught up with that.”


Atwood sagt was Richtiges: Metoo ist keine Lösung, sondern ein Auslöser. Für Veränderungen. Das unterstütze ich voll und ganz. Die heiße Phase kühlt sich ja auch langsam ab.
_________________
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"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13097
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2126949) Verfasst am: 06.03.2018, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Margret Atwood in der Irish Times:
https://www.irishtimes.com/culture/books/margaret-atwood-when-did-it-become-the-norm-to-expect-a-porn-star-on-the-first-date-1.3408922?mode=amp

Zitat:
While Atwood has laid bare the shortcomings of Me Too, she also considers it “a wake-up call, inevitable when there isn’t a viable other way. So when there isn’t a way you can make your complaint known, and then all of sudden there’s a way in which you can, when it’s all been building up, you’re going to get a volcanic eruption. But you can’t live on top of a volcano forever.

“The next move has to be to make structural changes, to bring back the structural protections that used to be there for women in the workplace when there were unions, for instance.”

The movement is focused, she says, on “powerful men in the spotlight, and workplace conditions, especially for a lot of women who are not Hollywood actresses” but also on “social behaviour. When did it become the norm to expect somebody to act like a porn star on the first date? Men need to look at their own behaviour. Women have changed the idea of what it is to be a woman but men have not caught up with that.”


Atwood sagt was Richtiges: Metoo ist keine Lösung, sondern ein Auslöser. Für Veränderungen. Das unterstütze ich voll und ganz. Die heiße Phase kühlt sich ja auch langsam ab.


Welche heiße Phase?

Der Grenznutzen bloßer Kulturrevolutionen nimmt mehr und mehr ab. Wirklich verändern tut sich durch rein kulturelle (und vielleicht zusätzlich gesetzlich unterfütterte) Veränderungen nicht mehr viel, wenn man die gesamten gesellschaftlichen Verhältnisse betrachtet. Demokratischer werden diese dadurch nicht mehr, zumal an anderen Ecken und Enden Demokratie und Gleichberechtigung wirklich massiv abgebaut wird, in einem Maße, wie es durch sexuelle Emanzipationen nicht mehr annähernd aufgefangen werden könnte.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36871
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2126960) Verfasst am: 06.03.2018, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Was sich einst Rebecca Watson von Deinesgleichen hat anhören müssen, reichte ja bis hin zu Vergewaltigungsaufrufen.


Rebecca Watson... war das nicht die, die von einem Typen im Fahrstuhl angesprochen wurde und dann Prosopagnosie vorgeschoben hat, als es darum ging, den Übeltäter auf einem Foto zu identifizieren? War das nicht die, die öffentlich dazu aufgerufen hat, Veranstaltungen mit Richard Dwakins zu boykottieren, um dann die beleidigte Leberwurst zu spielen, als Richard Dawkins seinerseits entschieden hat, keine Bühne mit ihr teilen zu wollen? Rebecca Watson, war das nicht die, die auf youtube gesagt hat, dass es schlimmeres als Vergewaltigungsaufrufe gibt, z.B. wenn aufgeklärte Männer etwas gegen Feminismus haben? Die sind "worse than rape threats".


Ja, genau die.



Ja. Diese Hysterikerin haette ich auch rausgreifen koennen oder Alice Schwarzer oder die Freaks vom Gendertribunal an der Laurier Uni etc.....

Das sind längst keine Einzelfälle mehr. Solche integre Leute wie Margaret Atwood oder Katie Roiphe geraten allmählich in die Minderheit innerhalb der Bewegung und auch ganz gewaltig unter Druck, weil sie es wagen das irre Treiben der Dogmatiker zu kritisieren. Dissidente Feministinnen werden heutzutage von konformistischen Feministinnen in einer unterirdischen Art und Weise angegangen, die sich kaum noch ein Mann mehr trauen wuerde.


Schau mal, es gibt auch gemäßigte Kritik an Roiphe - und die folgt auch meiner These, dass Twitter nicht der geeignete Ort ist, um über den Feminismus zu urteilen:
https://www.nytimes.com/2018/02/05/opinion/go-ahead-criticize-metoo.html

Zitat:
Some of the sentiments Roiphe describes are similar to things I’ve said in private conversations myself. I understand the hesitation to say them publicly, because it’s unpleasant to be jeered at on the internet by self-righteous young people. But Roiphe, like the Trump rally-goers, makes a category error in conflating criticism — even harsh, ugly criticism — with oppression. The social justice left is often accused of putting feelings over facts. But its critics, in many cases, are just as unwilling to distinguish feeling silenced from actually being silenced.


Zitat:
Certainly, social media is a grotesque netherworld of bad faith and cruelty. But as ugly as the intellectual environment is online, if people are truly whispering their discomfort with #MeToo, why are they so easy to hear?


Ja, von wegen Gedankenpolizei, dieser billige Vorwurf ist typischer Nonsens, den AfDler auch so gerne von sich geben, wenn sie gegen Political Correctness hetzen. Roiphe und Atwood können sich immer noch frei äußern. Auch wenn gerade Roiphe viel öfter schweigen sollte, die ja gerne Victim-Blaming betreibt und das als Feminismus verkaufen will. Verkaufen an Leute, die gerne auf sowas anspringen, gell?



Wie kommst Du jetzt auf Twitter? Der Essay der Frau Roiphe erschien in "Harper's" und nicht auf Twitter.

Aber apropos.....Twitter scheint schon der geeignete Ort dafuer zu sein Karrieren und Existenzen aufgrund unbewiesener Anschuldigungen zu zerstören. Das nennt man heutzutage "metoo" und solange man sich feministischerseits nicht eindeutig davon distanziert, ist man mitschuldig. Und bisher sind es tatsaechlich nur vereinzelte Stimmen, die die Dinge beim Namen nennen, der feministische mainstream schweigt geradezu dröhnend und greift stattdessen lieber die whistleblower an.

Sie behaupten sie brächten Gerechtigkeit, dabei bringen sie nur eine andere Art von Ungerechtigkeit.


Warum ich auf Twitter komme? Gröhl...

Sag mal, liest du deine eigenen Quellen nicht?

In dem Roiphe-Artikel bei Harper‘s, auf den du dich beziehst, heißt es schon im Untertitel „Why Twitter Feminism is Bad for Woman“ Lachen

Zitat:
Twitter, especially, has energized the angry extremes of feminism in the same way it has energized Trump and his supporters: The loudest, angriest, most simplifying voices are elevated and rendered normal or mainstream


Ach, Bernie. Traurig



Damit meint die Frau aber nicht, dass man ignorieren soll, was feministischerseits getwittert wird und einfach nur noch den Rest wahrnimmt, ganz im Gegenteil.

Man wuerde ja auch Trump nicht gerecht werden, wenn man seine Tiraden auf Twitter ignoriert und nur noch zur Kenntnis nimmt, was er vom Teleprompter abliest, so wie dies seine ignoranten Fans oft tun um sich ihren "Helden" schoenzuluegen..
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1245

Beitrag(#2129303) Verfasst am: 28.03.2018, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Diskussion zum Skandalgedicht

https://www.welt.de/kultur/article174925236/Avenidas-Debatte-Wie-Feministinnen-einem-Dichter-den-Prozess-machen.html
Zitat:
Der 93-jährige Dichter Eugen Gomringer hat sich in Berlin all jenen gestellt, die sein Gedicht „Avenidas“ als sexistisch empfinden. Es sollte eine klärende Aussprache geben, aber es wurde ein trauriges Tribunal der Selbstgerechtigkeit.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15426
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2129358) Verfasst am: 28.03.2018, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Diskussion zum Skandalgedicht

https://www.welt.de/kultur/article174925236/Avenidas-Debatte-Wie-Feministinnen-einem-Dichter-den-Prozess-machen.html
Zitat:
Der 93-jährige Dichter Eugen Gomringer hat sich in Berlin all jenen gestellt, die sein Gedicht „Avenidas“ als sexistisch empfinden. Es sollte eine klärende Aussprache geben, aber es wurde ein trauriges Tribunal der Selbstgerechtigkeit.

Dummköpfe, die mit ihrer Zeit nichts besseres anzufangen wissen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36871
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2129417) Verfasst am: 29.03.2018, 05:59    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Diskussion zum Skandalgedicht

https://www.welt.de/kultur/article174925236/Avenidas-Debatte-Wie-Feministinnen-einem-Dichter-den-Prozess-machen.html
Zitat:
Der 93-jährige Dichter Eugen Gomringer hat sich in Berlin all jenen gestellt, die sein Gedicht „Avenidas“ als sexistisch empfinden. Es sollte eine klärende Aussprache geben, aber es wurde ein trauriges Tribunal der Selbstgerechtigkeit.



Selten von so einer absurden und peinlichen Debatte gehoert.

Richtig lachen musste ich bei der Passage:

Zitat:
...Es sei doch toll, „wenn sich Kunst und Wissenschaft reiben“...



Selbstbehauptete "Wissenschaftlichkeit" als cover fuer verbiesterte ideologische Rechthaberei. Und da koennen manche nicht verstehen, weshalb ich den modernen Feminismus so stark kritisiere.

Ich denke man muss das Gedicht des alten Mannes nicht lieben, man kann es kritisieren, man kann es ablehnen, genauso wie man es ästhetisch und gut finden kann. So wie das nun mal ganz allgemein mit Kunst ist. Da ist vieles vor allem Geschmacksache. Wer aber seine eigene Auffassung bezüglich eines Kunstwerks fuer "wissenschaftlich erwiesen" und damit nicht mehr hinterfragbar erklärt, der dokumentiert damit nur seine eigene Dummheit und dass er nicht begreift, was Wissenschaft eigentlich ist und was Kunst ist, das begreift er genauso wenig.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 25456
Wohnort: Edo

Beitrag(#2129431) Verfasst am: 29.03.2018, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Mir fiel vorhin eine Analogie ein, wenn sie auch nicht so ganz perfekt passt (was aber auch normal ist bei solchen):

Genderwissenschaftler, Soziologen und Feministen versuchen beim Menschen und seinen gesellschaftlichen Strukturen und Verhaltensweisen dasselbe wie bei einem Auto, wo sie den Hubraum erhöhen und gleichzeitig den Verbrauch verringern wollen, indem sie die Karosserie umlackieren.

Alles wird in schöne, politisch korrekte Farben gehüllt. Weder Ziele noch ihre Vereinbarkeit geprüft. Sachverstand und Einsicht in die Funktionsweisen und die Gründe dafür wird nicht an den Tag gelegt, geschweige denn gar nachgewiesen. Die Haube nichtmal geöffnet um zu sehen, ob überhaupt ein Motor drin ist. Und hinterher wundert man sich, warum der Wagen nicht anspringt.

Die nächste Generation wird sich vermutlich auch schon wieder wundern, warum so hässliche Farben gewählt worden sind. Ähnlich wie wir uns auch mal über die bunt beklebten 68er-Autos unserer Eltern lustig gemacht haben. Smilie
_________________
"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Dunno What Went Wrong 6_9

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime
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