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Bewirkt bewusstes Konsumenten-Verhalten etwas ?
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 331

Beitrag(#2128480) Verfasst am: 21.03.2018, 15:47    Titel: Re: Bewirkt bewusstes Konsumenten-Verhalten etwas ? Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der "biologische" Landwirtschaft wird teilweise der Boden mit Kupferpräparate gespritzt, die den Boden recht heftig vergiften.
Aber das weißt Du wahrscheinlich alles schon.


Dann solltest du auf einen Bioanbieter zurückgreifen, der keine Kupferpräparate verwendet, wenn dir dieser dann nicht zu esoterisch ist.

Und welche Präparate werden dort dann eingesetzt?


Weniger wirkungsvolle Präparate / Kombinationsstrategien. Zudem wird weiterhin an Alternativen geforscht. Wo Kupfer nicht ganz verboten ist, wird der Kupfereinsatz im Biolandbau stark eingeschränkt (max 3-4 kg pro Hektar/Jahr). In den 1960er Jahren gelangten in der konventionellen Landwirtschaft bis zu 60 kg Kupfer pro Hektar/Jahr in die Erde. Wenn du ganz auf einen Kupfereinsatz verzichten willst, kannst du auch ein Selbsterntefeld nutzen, wo du allein entscheidest was drauf kommt.

Zitat:
Es gibt Länder, die den Einsatz von Kupferpräparaten in der Bio-Landwirtschaft teilweise bis vollständig verbieten. Dazu gehören in der EU die Niederlande (Ausnahme bei Wein mit 3kg/ha und Jahr) und Dänemark (ausnahmslos).

https://www.oeko.de/oekodoc/2212/2014-002... (Kupfer im Bio-Landbau.pdf)


Kommst du nicht aus den Niederlanden? Am Kopf kratzen
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 32869
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2128482) Verfasst am: 21.03.2018, 15:58    Titel: Re: Bewirkt bewusstes Konsumenten-Verhalten etwas ? Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der "biologische" Landwirtschaft wird teilweise der Boden mit Kupferpräparate gespritzt, die den Boden recht heftig vergiften.
Aber das weißt Du wahrscheinlich alles schon.


Dann solltest du auf einen Bioanbieter zurückgreifen, der keine Kupferpräparate verwendet, wenn dir dieser dann nicht zu esoterisch ist.

Und welche Präparate werden dort dann eingesetzt?


Weniger wirkungsvolle Präparate / Kombinationsstrategien. Zudem wird weiterhin an Alternativen geforscht. Wo Kupfer nicht ganz verboten ist, wird der Kupfereinsatz im Biolandbau stark eingeschränkt (max 3-4 kg pro Hektar/Jahr). In den 1960er Jahren gelangten in der konventionellen Landwirtschaft bis zu 60 kg Kupfer pro Hektar/Jahr in die Erde. Wenn du ganz auf einen Kupfereinsatz verzichten willst, kannst du auch ein Selbsterntefeld nutzen, wo du allein entscheidest was drauf kommt.

Zitat:
Es gibt Länder, die den Einsatz von Kupferpräparaten in der Bio-Landwirtschaft teilweise bis vollständig verbieten. Dazu gehören in der EU die Niederlande (Ausnahme bei Wein mit 3kg/ha und Jahr) und Dänemark (ausnahmslos).

https://www.oeko.de/oekodoc/2212/2014-002... (Kupfer im Bio-Landbau.pdf)


Kommst du nicht aus den Niederlanden? Am Kopf kratzen

Küpfer hat im Boden gar nichts verloren.
Glyphosat verbieten wollen, um dann eine Menge Kupfer im Boden zu versenken ist einfach pervers.

Ich kenne mich nur am Rande damit aus. Mein wissen habe ich von eine befreundete Agrarprofesorin. Ich nehme stark an, die weiß wovon sie redet.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4430

Beitrag(#2128487) Verfasst am: 21.03.2018, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Kupfer macht weder als Herbizid noch als Pestizid (ich hoffe, Grey hat den Unterschied verstanden) Sinn,
und ist daher auch kein Ersatz fuer Glyphosat.
Es wirkt weder auf Unkraut noch Schaedlinge sondern als Fungizid (zB gegen Mehltau).
Schaedlich ist es vor allem fuer "niederes" Leben: Pilze, Algen, Wassertiere und vor allem Regenwuermer.
Welcher Oeko-Landwirt kaeme schon auf die Idee, seine Regenwuermer umzubringen,
von daher wird es auch nicht einfach auf den Boden gespritzt.
Sinn macht es nur, wenn man es auf die Blaetter aufbringt, als Schutz gegen Pilzbefall bei Wein, Tomaten, Kartoffeln, Obst.

Und bevor Grey jetzt wieder anfaengt loszupampen: ich weiss das, weil ich selber Kleinstgaertner bin und mich jedes Jahr aufs neue damit herumplagen muss.
Nicht theoretisch, sondern ganz praktisch, sonst habe ich naemlich nix zum ernten.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 331

Beitrag(#2128489) Verfasst am: 21.03.2018, 16:36    Titel: Re: Bewirkt bewusstes Konsumenten-Verhalten etwas ? Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Glyphosat verbieten wollen,


Glyphosat, Glyphosat, Glyphosat... Man­no­mann. Ich habe das nur deshalb erwähnt, weil du Biolandwirtschaft nur mit deiner persönlichen individuellen Gesundheit in Zusammenhang gebracht hast und ich habe dir bereits geschrieben (und jetzt noch mal übertrieben), dass du dir gerne soviele Lebensmittel reinschaufeln kannst wie du magst, die aus mit Glyphosat arbeitender Landwirtschaft stammen, wenn du kein Problem darin siehst. Mit den Augen rollen
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 331

Beitrag(#2128490) Verfasst am: 21.03.2018, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Und bevor Grey jetzt wieder anfaengt loszupampen:


Warum sollte ich "lospampen"? Erklär das vroljike und nicht mir. Die Biobauern reduzieren Kupfer bereits soweit es ihnen möglich ist und verwenden es auch nur dort wo es nötig ist, wie ich bereits geschrieben habe. Oder denkst du vielleicht, die schütten es nur zum Spaß auf den Acker? Mit den Augen rollen
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 331

Beitrag(#2128565) Verfasst am: 22.03.2018, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ferrie 58 hat folgendes geschrieben:
Ich unterstütze gerne (per Spenden oder auch Mitarbeit,.... SINNVOLL-angelegte effektive, Aktionen; gute Projekte...


Du darfst mich gerne mit Spenden unterstützen. Mr. Green
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14184
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2128579) Verfasst am: 22.03.2018, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hier aber mal eine andere Position zu dem Thema:

Sinngemäß: Warum muß eigentlich der Konsument darauf achten, was er kauft? Was wirft es für ein Licht auf Unternehmen, die den Kunden Produkte anbieten, die auf der Ausbeutung von Natur und Mensch beruhen ... und eben nicht von sich aus darauf verzichten, sondern erst durch das Kaufverhalten der Kunden ggf. davon abgebracht werden müssen?


Ein Gespräch mit einer der Autorinnen des Dokfilms "Die grüne Lüge"

Längere Version des Gesprächs als MP3-Datei
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)


Zuletzt bearbeitet von Critic am 22.03.2018, 18:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 331

Beitrag(#2128581) Verfasst am: 22.03.2018, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Was wirft es für ein Licht auf Unternehmen, die den Kunden Produkte anbieten, die auf der Ausbeutung von Natur und Mensch beruhen?


Offenbar kein ausreichend schlechtes Licht, um alle Menschen davon abzuhalten die Produkte dieser Unternehmen zu kaufen.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 331

Beitrag(#2128582) Verfasst am: 22.03.2018, 18:23    Titel: Re: Bewirkt bewusstes Konsumenten-Verhalten etwas ? Antworten mit Zitat

Ferrie 58 hat folgendes geschrieben:
sondern bekannte Namen wie z.B. Nestle u.a. werden im Buch mal genauer angesehn. Nestle ist bekanntermaßen der weltweit größte, wohl härteste (da gewissenloseste ) global player im food Bereich ...
und so wohl das größte u. äusserst skrupellose Food-Syndikat .
Von der Moral und Geschäftspolitik her gesehen: tatsächlich ein Verbrecher-Syndikat - mit Zehntausenden
!! Menschenleben auf dem (Nicht-) Gewissen.).




Hier kann man auch was über Nestlé lesen:


Zitat:
Im Zusammenhang mit Nestlé fallen Schlagworte wie: Ausspähen politischer Kritiker, unfairer Handel und die Ermordung mehrerer Nestlé - Gewerkschafter in Kolumbien.

https://www.naturwelt.org/was-tun/raubtierkapitalismus/nestl%C3%A9/


Zitat:
Trotz Dürre-Katastrophe – Nestlé pumpt 50.000 Liter pro Stunde Wasser aus Äthiopiens Boden

https://netzfrauen.org/2017/04/12/aethiopien-nestle/



Noch ein empfehlenswertes Buch über die Machenschaften von Konzernen: Schwarzbuch Markenfirmen – Die Welt im Griff der Konzerne

Zitat:
Es listet mehr als 50 der größten Weltkonzerne wie adidas, Coca-Cola, McDonald’s, DaimlerChrysler, Nestlé, Procter & Gamble und Siemens auf, die laut Schwarzbuch Markenfirmen von Folter, Sklaverei, illegalen Medikamentenversuchen an Menschen, politischer und sozialer Diskriminierung, Ressourcenvernichtung und Umweltzerstörung profitieren sowie die Verfolgung von Gewerkschaftern und anderen Kritikern unterstützen. ....

Als starkes Indiz dafür, dass die Autoren den „Seriositätstest“ bestanden hätten, sei auch der Umstand zu bewerten, dass keine der Firmen gegen die Darstellung Klage erhoben habe.


https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzbuch_Markenfirmen

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Ferrie 58
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Anmeldungsdatum: 10.03.2018
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Beitrag(#2128598) Verfasst am: 22.03.2018, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt einige Schauspieler in den USA und England, die öffentlich sagen, dass sie sich bei facebook, twitter u.a. endgültig abgemeldet haben.
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Tarvoc
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Beiträge: 33654
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Beitrag(#2128600) Verfasst am: 23.03.2018, 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gebe ganz frei, offen und ehrlich zu, dass ich überhaupt noch nie auf Facebook oder Twitter war.
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beachbernie
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2128605) Verfasst am: 23.03.2018, 02:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich ueberlege ernsthaft, ob ich nicht auch mein Facebookaccount schliessen soll. Auf Twitter habe ich nur ein account um bei anderen mitzulesen, schreibe selber aber rein gar nichts dort.
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schtonk
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Beiträge: 8945

Beitrag(#2128608) Verfasst am: 23.03.2018, 02:49    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich gebe ganz frei, offen und ehrlich zu, dass ich überhaupt noch nie auf Facebook oder Twitter war.

dito.
Ansonsten könnte ich mich auch nackich an die nächstbeste Kreuzung stellen.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Ferrie 58
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Anmeldungsdatum: 10.03.2018
Beiträge: 50

Beitrag(#2128632) Verfasst am: 23.03.2018, 11:13    Titel: bewusstes Kaufverhalten .. bewirkt etwas Antworten mit Zitat

Solche Entscheidung sind - ein kleines Stück weit - auch Entscheidungen über . "Unterstütze oder boykottierte ich das oder das "
... Kann man/frau in Dutzenden bis Hunderten Fällen sonst auch machen. Manchmal bewirkt (en) "Abstimmen" mittels Füssen oder über Kauf- Verhalten wirklich etwas !!

Denn "Steter Tropfen od. Nadelstiche höhlen selbst den härtesten Stein" ..
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Grey
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Beitrag(#2128722) Verfasst am: 24.03.2018, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Edeka boykottiert Nestlé-Produkte. Jetzt könnte man meinen, super, Edeka will den Konzern zwingen mehr Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern zu verbessern. Ist aber nicht so! Edeka will lediglich die Preise drücken! Im Ergebnis dürfen Kunden in Deutschland bei einer Einigung dann weniger für Nestlé-Produkte bezahlen, was dazu führen wird, dass Nestlé die Umwelt und die Arbeiterschaft in den Produktionsländern noch mehr ausbeuten wird. "Vielen dank", Edeka! Da gibt´s eigentlich nur eine Lösung. Edeka boykottieren! Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

Wer mehr über´s Thema lesen will:

http://www.taz.de/!5487270/
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
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Beitrag(#2130163) Verfasst am: 04.04.2018, 02:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mal einer Meldung vom 1.April hinterhergegoogelt:

"Schokofahrten"

Hier haben wir mal Schoko-Konsumenten, die sich mit Fragen wie dem fairen Handel und dem ökologischen Fußabdruck bei der Entstehung und dem Transport von Kaffee, Schokolade etc. beschäftigen. Nachdem der Kakao also per Segelschiff übers Meer transportiert und die Schokolade in Manufakturarbeit hergestellt wurde, transportieren sie sie per Fahrrad von Amsterdam nach Deutschland.

Wo sie dann in ausgewählten Läden für 3.50 Euro pro Tafel angeboten wird.


Das ist natürlich eine geradezu dystopische Preis-Hausnummer, bei meinem Schokokonsum ginge das also nicht. Andererseits ist es natürlich auch ein Bewußtwerdungsproblem, daß Dinge womöglich auch mehr kosten würden, wenn da so alles ökologisch wäre: Containerschiffe und LKW transportieren viel mehr und schneller, das hat aber auch einen größeren Footprint Am Kopf kratzen.
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DonMartin
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Beitrag(#2130166) Verfasst am: 04.04.2018, 02:10    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:

Wo sie dann in ausgewählten Läden für 3.50 Euro pro Tafel angeboten wird.

Das ist natürlich eine geradezu dystopische Preis-Hausnummer, bei meinem Schokokonsum ginge das also nicht.

Du solltest das machen, was in einem anderen Trööt empfohlen wurde: werde Selbstversorger.
Schaff Dir eine Kaba-Plantage nebst Manufaktur hinterm Haus an.
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14184
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2130168) Verfasst am: 04.04.2018, 02:47    Titel: Antworten mit Zitat

So wie das heutige Leben für die meisten ist, dürfte das ein bißchen schwer werden.

Der weltweite Handel und Transport hat uns ja auch Vorteile gebracht: Wir müssen nicht mehr den Winter mit Eingemachtem aus dem eigenen Vorratskeller überstehen, nicht mehr die eigenen Schweine aufziehen. Viele Waren würden wir sonst gar nicht zu sehen kriegen.

Viele Kritiker argumentieren aber auch mit Statistik: Alle Menschen könnten auf dem Standard auch nicht leben, es würde schlichtweg alle Möglichkeiten des Planeten überfordern, wenn jetzt alle mit dem eigenen SUV rumbrettern oder ihre Mangos einfliegen lassen würden. Man kann sich in sofern natürlich schon fragen: was braucht man, kann man ggf., wenn man was nimmt, an anderer Stelle wieder was einsparen.

Jetzt habe ich schon klargestellt, daß ich jeden Monat Mengen an Schokolade - und an Obst auch lieber Bananen als heimische Äpfel esse et cetera. Dafür habe ich allerdings auch kein Auto und bin tatsächlich noch nie in Urlaub geflogen.
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