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Feinabstimmung der Naturkonstanten

 
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1167
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#680032) Verfasst am: 11.03.2007, 22:11    Titel: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

Hallo,

Vermutlich gabs das hier schon: Inwiefern ist die besagte Feinabstimmung notwendig für die Entstehung des Lebens? Ist es nicht eigentlich so, dass hinterher betrachtet auch das Zufällige notwensig erscheint, weil der Entwicklungsprozess, der zum jetzigen Zustand geführt hat, natürlich daran angepasst sein muss?

Ich frage deswegen, weil selbst R. Dawkins mit diesem Argument für einen Schöpfer seine liebe Not zu haben scheint.

Ciao
Domingo
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20742
Wohnort: Germering

Beitrag(#680076) Verfasst am: 11.03.2007, 22:58    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

Domingo hat folgendes geschrieben:
Inwiefern ist die besagte Feinabstimmung notwendig für die Entstehung des Lebens? Ist es nicht eigentlich so, dass hinterher betrachtet auch das Zufällige notwensig erscheint, weil der Entwicklungsprozess, der zum jetzigen Zustand geführt hat, natürlich daran angepasst sein muss?

Ich frage deswegen, weil selbst R. Dawkins mit diesem Argument für einen Schöpfer seine liebe Not zu haben scheint.

Es ist schon ein (logarhithmsch) relativ enger Parameterbereich, in dem sowas möglich ist. Schon allein die Tatsache, daß nur genau 3 Raum- und 1 Zeitdimension stabile aber hinreichend komplexe Atome und Planetenbahnen erlauben.

Eine mögliche strukturell einfache Lösung des Problems wäre die Fortschreibung des anthropischen Prinzips in die Physik: Alle physikalisch (oder sogar mathematisch) möglichen Welten sind realisiert, und natürlich betrachten wir gerade eine der wenigen Stichproben, in denen wir möglich sind.
_________________
Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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musikdusche
reflektierender User



Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 896
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Beitrag(#680122) Verfasst am: 12.03.2007, 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe von diesem Argument nur wenig Ahnung, aber lässt sich tatsächlich zeigen/beweisen , dass bei einer anderen Naturkonstanten-Konstellation keine komplexen Strukturen möglich sind?
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Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn Andere ihn begehen. (Lichtenberg)
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narziss
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 21939

Beitrag(#680127) Verfasst am: 12.03.2007, 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

musikdusche hat folgendes geschrieben:
Ich habe von diesem Argument nur wenig Ahnung, aber lässt sich tatsächlich zeigen/beweisen , dass bei einer anderen Naturkonstanten-Konstellation keine komplexen Strukturen möglich sind?
Jop.

Eine der denkbaren verherrenden Folgen wäre das sogenannnte Diproton-Disaster.

http://de.wikipedia.org/wiki/Diproton
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20742
Wohnort: Germering

Beitrag(#680148) Verfasst am: 12.03.2007, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
musikdusche hat folgendes geschrieben:
Ich habe von diesem Argument nur wenig Ahnung, aber lässt sich tatsächlich zeigen/beweisen , dass bei einer anderen Naturkonstanten-Konstellation keine komplexen Strukturen möglich sind?
Jop.

Eine der denkbaren verherrenden Folgen wäre das sogenannnte Diproton-Disaster.

http://de.wikipedia.org/wiki/Diproton

Oder der Artikel "On the dimensionality of spacetime" von Max Tegmark, 1997, Classical and Quantum Gravity, 14, L69-L75

http://space.mit.edu/home/tegmark/dimensions.html
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Roter Ballon
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Beitrag(#680385) Verfasst am: 12.03.2007, 13:34    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

Domingo hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Vermutlich gabs das hier schon: Inwiefern ist die besagte Feinabstimmung notwendig für die Entstehung des Lebens? Ist es nicht eigentlich so, dass hinterher betrachtet auch das Zufällige notwensig erscheint, weil der Entwicklungsprozess, der zum jetzigen Zustand geführt hat, natürlich daran angepasst sein muss?

Ich frage deswegen, weil selbst R. Dawkins mit diesem Argument für einen Schöpfer seine liebe Not zu haben scheint.

Ciao
Domingo


A Designer Universe? by Steven Weinberg
hat im Artikel hat folgendes geschrieben:

when we have a final theory, we will not have a completely satisfying picture of the world, because we will still be left with the question 'why?


Sind das nicht implikationen der Feinstrukturkonstante?
- immer dieser Begriffswirrwarr
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



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Beiträge: 21244
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#680427) Verfasst am: 12.03.2007, 14:49    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:


Eine mögliche strukturell einfache Lösung des Problems wäre die Fortschreibung des anthropischen Prinzips in die Physik: Alle physikalisch (oder sogar mathematisch) möglichen Welten sind realisiert, und natürlich betrachten wir gerade eine der wenigen Stichproben, in denen wir möglich sind.


Eine schöne einfache Erklärung, die ich auch preferiere.
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GermanHeretic
Individualoptimist & Kulturpessimist



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Beitrag(#680433) Verfasst am: 12.03.2007, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Moeglicherweise loesen sich in einer vereinheitlichen Feldtheorie gewisse Feinabstimmungswunder von ganz alleine in Wohlgefallen auf. Z.B. die absolute Ladungsgleichheit von Proton und Elektron.
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"Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück." (Henrik Ibsen)
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Domingo
ungläubig



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Wohnort: Westkanada

Beitrag(#680442) Verfasst am: 12.03.2007, 15:10    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Eine mögliche strukturell einfache Lösung des Problems wäre die Fortschreibung des anthropischen Prinzips in die Physik: Alle physikalisch (oder sogar mathematisch) möglichen Welten sind realisiert, und natürlich betrachten wir gerade eine der wenigen Stichproben, in denen wir möglich sind.


Ansonsten müssten wir die Existenz Gottes annehmen?
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1167
Wohnort: Westkanada

Beitrag(#680443) Verfasst am: 12.03.2007, 15:13    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

Robbe Piere hat folgendes geschrieben:

A Designer Universe? by Steven Weinberg
hat im Artikel hat folgendes geschrieben:

when we have a final theory, we will not have a completely satisfying picture of the world, because we will still be left with the question 'why?


Sind das nicht implikationen der Feinstrukturkonstante?
- immer dieser Begriffswirrwarr


Ich kann da keinen Zusammenhang sehen. Warum es etwas gibt und nicht nichts, ist eine Frage. Ob das Universum einen intelligenten Schöpfer braucht, der die Konstanten so abgestimmt hat, dass Leben entstehen kann, eine andere.
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Domingo
ungläubig



Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 1167
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Beitrag(#680448) Verfasst am: 12.03.2007, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Video:

http://www.youtube.com/watch?v=pr-9N9fEgNA

ungefähr ab Min. 20.

Dawkins muss sich praktisch hinter sein Standardargument zurückziehen, dass der Schöpfer noch schwieriger zu erklären ist als die Welt. Woraufhin ihn der Fragesteller mit der Bemerkung konfrontiert, dass es also keinerlei Indizien geben könnte, die ihn zur Annahme der Existenz Gottes führen würden. Das zuzugeben ist m.E. ein Rückschlag für jemanden, der immer mit dem Argument arbeitet, es gebe keinerlei Indizien für Gott.
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Roter Ballon
Lifted



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Beitrag(#680461) Verfasst am: 12.03.2007, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

*hüstel* (waaah jetzt lehn ich mich aber mal weit ausm Fenster)

die gefundenen Kostanten ergeben sich alle wenn empirischen Beobachtungen in Formeln übertragen werden, folglich sind sie mM nach eben nicht beliebig sondern ein logisches Ergebnis der Betrachtung.

"Gläubige" versuchen den Begriff "Konstante" einem göttlich konnotierten "Willkürakt" unterzujubeln.
Was aber von Ansatz her völlig abzulehnen wäre.
Die Konstanten sind recht immun gegen alle Glaubensvorstellungen,
Sie müssen sein und können gottlos sein, des berührt die nicht mal "tangential".

Die Konstanten ergeben sich aus "operativen Zwängen" der Formelgleichungen.
Und sind nicht aus der Luft gegriffen damit die Formeln hübsch aufgehen.

sag ich einfach mal so!
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20742
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Beitrag(#680485) Verfasst am: 12.03.2007, 16:23    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

Domingo hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Eine mögliche strukturell einfache Lösung des Problems wäre die Fortschreibung des anthropischen Prinzips in die Physik: Alle physikalisch (oder sogar mathematisch) möglichen Welten sind realisiert, und natürlich betrachten wir gerade eine der wenigen Stichproben, in denen wir möglich sind.
Ansonsten müssten wir die Existenz Gottes annehmen?

Nein, es könnte es weitere Erklärungen geben. Aber selbst wenn es keine gäbe, wäre "Gottes Existenz" per se keine alternative Theorie. Man müßte dann schon genauer spezifizieren, wie dieses Ding "Gott" mit der Welt wechselwirkt, denn sonst ist es nur eine Problemverschleierung, keine Lösung. Wenn wir aber physikalisch definieren / postulieren, wie ein Schöpfer beim Schöpfen mit der Welt wechselwirkt, so ist es kein Gott, sondern ein physikalisches Naturphänomen, dem man keineswegs anbetend gegenüberzutreten hätte.
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Bynaus
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Anmeldungsdatum: 03.11.2003
Beiträge: 1888
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Beitrag(#702611) Verfasst am: 12.04.2007, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber selbst wenn es keine gäbe, wäre "Gottes Existenz" per se keine alternative Theorie. Man müßte dann schon genauer spezifizieren, wie dieses Ding "Gott" mit der Welt wechselwirkt, denn sonst ist es nur eine Problemverschleierung, keine Lösung.


Wie müssen die Konstanten des Universums sein, damit sie Gott zulassen? zwinkern

Ich würde hier ebenfalls auf das anthropische Prinzip verweisen: von allen möglichen Sätzen von Naturkonstanten, die denkbar sind und die vielleicht irgendwo, irgendwann im Uni(Multi?)versum realisiert sind, befinden wir uns natürlich in einer von diesen Gegenden, die unsere eigene Existenz als Beobachter zulassen.

Es gibt auch Ansätze, die mit "Retrokausalität" arbeiten, die also sagen, das Universum wurde, rückwirkend aus der fernen Hightech-Zukunft, so "designt", dass es möglichst lebensfreundlich ist. Bei genauerem Hinsehen ist das aber natürlich etwa das gleiche, wie wenn man sagt, ein übernatürlicher Gott hätte das Universum (nach seinem gusto) "designt", und damit genauso nutzlos.

Robbe Pierre's "operative Zwänge" hingegen sehe ich nicht: es ist z.B. nicht ohne weiteres logisch herleitbar, warum die "Grundkräfte" der Natur in den Kräfteverhältnissen stehen, die wir eben beobachten: wir können zwar feststellen, wie stark sie, untereinander verglichen sind, doch diese Verhältnisse lassen sich nirgends direkt ableiten. Es wäre (naiv) durchaus auch eine Welt denkbar, in der die Gravitation wesentlich stärker ist. Erst, wenn wir eine vereinigte Theorie der Naturkräfte und Elementarteilchen gefunden haben, lässt sich vielleicht die relative Stärke der Naturkräfte direkt ableiten, aber auch da wäre ich mir nicht so sicher.
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Danol
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 3027

Beitrag(#702671) Verfasst am: 12.04.2007, 22:27    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

Domingo hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Eine mögliche strukturell einfache Lösung des Problems wäre die Fortschreibung des anthropischen Prinzips in die Physik: Alle physikalisch (oder sogar mathematisch) möglichen Welten sind realisiert, und natürlich betrachten wir gerade eine der wenigen Stichproben, in denen wir möglich sind.


Ansonsten müssten wir die Existenz Gottes annehmen?


Nein, es kann immernoch reiner Zufall sein.

Davon abgesehen ließe sich, selbst wenn Zufal ausgeschlossen werden könnte, immernoch kein christlicher Gott beweisen. Das was hier als "Gott" bezeichnet wird, kann jedes beliebige übernatürliche Wesen sein, es muss nichtmal personifizierbar sein wie der christliche Gott, sondern kann theoretisch auch ein Naturgesetz sein, dessen Geltungsbereich sich weiter erstreckt als nur über unser Universum, anders gesagt ein Naturgesetz, das für die Entstehung von Universen gilt.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2129521) Verfasst am: 29.03.2018, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

2015 erschien ein gut geschriebener Artikel zum Thema "Feinabstimmung":

https://de.richarddawkins.net/articles/feinabstimmung-und-das-multiversum schrieb:
Zitat:
Eine sachgemäße Analyse ergibt, dass keine Beweise dafür existieren, dass das Universum für Leben feinabgestimmt ist


Dennoch geistern schlechte Videos zum Thema bei youtube herum, in denen falsche Behauptungen reproduziert werden:

Die Feinabstimmung des Universums
Code:
https://www.youtube.com/watch?v=p2I7qBArM3E


Die Feinabstimmung - Schnellgedacht
Code:
https://www.youtube.com/watch?v=koQNQ2AvRho


Zudem sind unterschiedlich erscheinende Parameter doch im Grunde gleich groß.

https://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten#Heutige_Bedeutung schrieb:
Zitat:
Bei Verwendung der Planck-Einheiten stellt sich die Situation wie folgt dar: Zwischen zwei Partikeln, die genau die Planckmasse und die Planckladung besitzen, wären die Gravitationskraft und die elektromagnetische Kraft exakt gleich groß. Die unterschiedliche Stärke dieser Kräfte in unserer Welt ist die Folge davon, dass ein Proton bzw. ein Elektron eine Ladung von etwa 0,085 Planckladungen besitzt, während ihre Massen um 19 bzw. 22 Größenordnungen kleiner als die Planckmasse sind. Die Frage: „Warum ist die Gravitation so schwach?“ ist also äquivalent zu der Frage: „Warum haben die Elementarteilchen so geringe Massen?“.

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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Tarvoc
Combie



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Beitrag(#2129550) Verfasst am: 30.03.2018, 13:43    Titel: Re: Feinabstimmung der Naturkonstanten Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Man müßte dann schon genauer spezifizieren, wie dieses Ding "Gott" mit der Welt wechselwirkt, denn sonst ist es nur eine Problemverschleierung, keine Lösung. Wenn wir aber physikalisch definieren / postulieren, wie ein Schöpfer beim Schöpfen mit der Welt wechselwirkt, so ist es kein Gott, sondern ein physikalisches Naturphänomen, dem man keineswegs anbetend gegenüberzutreten hätte.

Genau. Das ist ja schon naiv, zu meinen, dass selbst die tatsächliche Entdeckung irgendwelcher übermächtiger Wesen die wissenschaftliche Methode außer Kraft setzen würde - von ihrer bloßen Postulierung aus irgendwelchen wirklichen oder imaginierten theoretischen Gründen mal ganz abgesehen.
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Tarvoc
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Beitrag(#2129597) Verfasst am: 30.03.2018, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ist noch ein anderer Einwand gegen das Feinabstimmungs-Argument. Ich denke, zum ersten Mal habe ich diesen Einwand in einem Youtube-Video von Armoured Skeptic gehört.

Es stimmt zwar, dass schon eine geringe Änderung an den Naturkonstanten Leben im Universum unmöglich machen würde. Unser Universum ist aber keineswegs ideal für die Entstehung und Entwicklung von Leben. Im allergrößten Teil des bekannten Universums ist Leben schlicht unmöglich, und auch die bekannten Teile, in denen es möglich ist, sind keineswegs auf sein Gedeihen hin perfektioniert. Wenn es also einen Schöpfer gibt und er das Universum um des Lebens willen geschaffen hat, dann ist seine Macht höchstwahrscheinlich sehr viel enger begrenzt, als den meisten Christen lieb ist. So wie das Universum aussieht, besteht eigentlich nur die Wahl zwischen natürlichen Erklärungen einerseits und einer Art gnostischem Demiurgen mit Fehlbarkeit und begrenzter Macht andererseits. Aber es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, von Letzterem auszugehen.
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DonMartin
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Beitrag(#2129606) Verfasst am: 31.03.2018, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Wenn es also einen Schöpfer gibt und er das Universum um des Lebens willen geschaffen hat, dann ist seine Macht höchstwahrscheinlich sehr viel enger begrenzt, als den meisten Christen lieb ist. So wie das Universum aussieht, besteht eigentlich nur die Wahl zwischen natürlichen Erklärungen einerseits und einer Art gnostischem Demiurgen mit Fehlbarkeit und begrenzter Macht andererseits. Aber es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, von Letzterem auszugehen.

Ein kleiner Erdling möchte einem Schöpfer vorschreiben, wie er das Universum hätte schaffen sollen?
Vielleicht ist es ja gewollt, dass nur an wenigen Orten im Universum Leben möglich ist?
Ausserdem gibt es beknacktere Schöpfungsmythen als die der Christen.
Für Christens gilt: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P1G.HTM
Zitat:

Die Frage nach den Ursprüngen der Welt und des Menschen ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Forschungen, die unsere Kenntnis über das Alter und die Ausmaße des Universums, über das Werden der Lebensformen und das Auftreten des Menschen unerhört bereichert haben. Diese Entdeckungen sollten uns anregen, erst recht die Größe des Schöpfers zu bewundern, ihm für all seine Werke und für die Einsicht und Weisheit zu danken, die er den Gelehrten und Forschern gibt.

Demnach hat Gottes 6-Tage-Woche ebenso ausgedient wie seine Lehmklumpen.
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Tarvoc
Combie



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Beitrag(#2129612) Verfasst am: 31.03.2018, 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Ein kleiner Erdling möchte einem Schöpfer vorschreiben, wie er das Universum hätte schaffen sollen?

Das ist kein Argument, schon gar kein wissenschaftliches, sondern bestenfalls ein appeal to emotion, schlimmstenfalls ein ad hominem-Fehlschluss. Ganz zu schweigen davon, dass du völlig den Gehalt meines Arguments verfehlst, wenn du es als an einen Gott adressierte Vorschrift missinterpretierst. Mit so einem Quatsch kommst du vielleicht in Sonstiges und Groteskes durch (obwohl ich mich nicht darauf verlassen würde), aber nicht hier.

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Vielleicht ist es ja gewollt, dass nur an wenigen Orten im Universum Leben möglich ist?

Wieso sollte es?

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Ausserdem gibt es beknacktere Schöpfungsmythen als die der Christen.

Tu quoque und Themenverfehlung.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4699

Beitrag(#2129635) Verfasst am: 31.03.2018, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Das ist kein Argument, schon gar kein wissenschaftliches,

Deines erst recht nicht, denn Du spekulierst über die Macht eines Schöpfers, an den Atheisten eh nicht glauben. Das ist gleich doppelt unlogisch.
Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Wieso sollte es?

Wenn man einem Schöpfer schon menschliche Gedankengänge unterstellt,
dann könnten die genausogut so aussehen, dass es Leben nicht an jeder Ecke gibt, weil es etwas besonderes sein soll.
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Ausserdem gibt es beknacktere Schöpfungsmythen als die der Christen.

Tu quoque und Themenverfehlung.

Nö. Du unterstellst selektiv Christen einen Schöpfungsmythos, der längst ausgedient hat.
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Tarvoc
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Beiträge: 34797
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Beitrag(#2129637) Verfasst am: 31.03.2018, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Deines erst recht nicht, denn Du spekulierst über die Macht eines Schöpfers, an den Atheisten eh nicht glauben.

Mit den Augen rollen Ich spekuliere nicht, sondern ich buchstabiere die logischen Folgen aus einer bereits existierenden metaphysischen Spekulation aus, und zwar unter Hinzunahme bekannter empirischer Tatsachen. Der Hinweis darauf, dass ich an irgendwas nicht glaube, ist auch irrelevant, weil es sich bei meinem Argument um immanente Kritik handelt und es in der Wissenschaft bei der Beurteilung von Hypothesen auf den Glauben nicht ankommt.

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wenn man einem Schöpfer schon menschliche Gedankengänge unterstellt, dann könnten die genausogut so aussehen, dass es Leben nicht an jeder Ecke gibt, weil es etwas besonderes sein soll.

Wieso sollte es?

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Nö. Du unterstellst selektiv Christen einen Schöpfungsmythos, der längst ausgedient hat.

Quatsch. Vom biblischen Schöpfungsmythos war bei mir überhaupt nicht die Rede, und Junge-Welt-Kreationisten sind nicht die einzigen, die das Feinabstimmungs-Argument verwenden. Das einzige, das ich hier "selektiv" Christen unterstelle, ist die Vorstellung eines allmächtigen, unfehlbaren und gütigen Gottes - und zwar deshalb, weil das mindestens eine Mehrheit gläubiger Christen tatsächlich vertritt.
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3418

Beitrag(#2129640) Verfasst am: 31.03.2018, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Ein kleiner Erdling möchte einem Schöpfer vorschreiben, wie er das Universum hätte schaffen sollen?


Über Gott sinnvoll nachzudenken ergibt aber überhaupt nur dann Sinn, wenn sein Verhalten rational bewertbaren Regeln folgt. In Bezug auf ethische Fragen wurde das übrigens erstmals hier formuliert:

http://www.opera-platonis.de/Euthyphron.pdf
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 34797
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2129644) Verfasst am: 31.03.2018, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Über Gott sinnvoll nachzudenken ergibt aber überhaupt nur dann Sinn, wenn sein Verhalten rational bewertbaren Regeln folgt.


Ausrufezeichen
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 363

Beitrag(#2129779) Verfasst am: 01.04.2018, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist, jeder Oberstufler kann die Gravitation zwischen A und B ausrechnen, aber KEIN Oberstufler kann die Gravitation erklären, sonst wäre er klüger als alle Physiker dieser Welt zusammen.


Für diese Diskussion hast Du einen eigenen Thread bekommen: Des Uwebus' neue Kleider - Orthodoxe Physisophie gegen Wissenschaft. Gut, dieser Thread ist eingeschlafen, nachdem Du Dich standhaft weigerst, dort unsere Fragen zu beantworten.

Aber da Du ja nicht an einer Diskussion interessiert bist, warum hälst Du Deine Monologe nicht weiterhin in diesen Thread?

Dort kannst Du weiterhin behaupten,

    dass ein Stein Bewusstsein hat,
    ein Möbiusband zwei Seiten,
    die Unendlichkeit in beiden Richtungen unendlich sein muß
    eine Kugel 6 Seiten hat
    die Astronauten auf dem Mond eine geringere Trägheit haben als auf der Erde
    eine Kugel außerhalb eines Gravitatiosfeldes keine Trägheit hat
    usw.


ohne jemanden zu stören.

Aber lass uns doch bitte hier in Ruhe.

Danke!

Kat
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21244
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2129807) Verfasst am: 01.04.2018, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist, jeder Oberstufler kann die Gravitation zwischen A und B ausrechnen, aber KEIN Oberstufler kann die Gravitation erklären, sonst wäre er klüger als alle Physiker dieser Welt zusammen.


Für diese Diskussion hast Du einen eigenen Thread bekommen: Des Uwebus' neue Kleider - Orthodoxe Physisophie gegen Wissenschaft. Gut, dieser Thread ist eingeschlafen, nachdem Du Dich standhaft weigerst, dort unsere Fragen zu beantworten.

Aber da Du ja nicht an einer Diskussion interessiert bist, warum hälst Du Deine Monologe nicht weiterhin in diesen Thread?

Dort kannst Du weiterhin behaupten,

    dass ein Stein Bewusstsein hat,
    ein Möbiusband zwei Seiten,
    die Unendlichkeit in beiden Richtungen unendlich sein muß
    eine Kugel 6 Seiten hat
    die Astronauten auf dem Mond eine geringere Trägheit haben als auf der Erde
    eine Kugel außerhalb eines Gravitatiosfeldes keine Trägheit hat
    usw.


ohne jemanden zu stören.

Aber lass uns doch bitte hier in Ruhe.

Danke!

Kat


Kat hat Recht! Wäre es nicht wieder an der Zeit uwes Unfug in seinen Thread zu verschieben? Und meine Antworten an ihn ebenfalls?
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9847

Beitrag(#2129831) Verfasst am: 02.04.2018, 02:09    Titel: Antworten mit Zitat

Einige Beiträge nach Des Uwebus`neue Kleider... verschoben.
_________________
Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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wasser
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 254

Beitrag(#2132613) Verfasst am: 26.04.2018, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Hier ist noch ein anderer Einwand gegen das Feinabstimmungs-Argument. Ich denke, zum ersten Mal habe ich diesen Einwand in einem Youtube-Video von Armoured Skeptic gehört.

Es stimmt zwar, dass schon eine geringe Änderung an den Naturkonstanten Leben im Universum unmöglich machen würde. Unser Universum ist aber keineswegs ideal für die Entstehung und Entwicklung von Leben. Im allergrößten Teil des bekannten Universums ist Leben schlicht unmöglich, und auch die bekannten Teile, in denen es möglich ist, sind keineswegs auf sein Gedeihen hin perfektioniert.


Ich habe dieses Arguement schon oft gehört, und hielt es schon immer für "gewagt".
(Nicht, daß ich Überzeugung bräuchte)

Zum einen würde mich interessieren, ob angesichts der vorhanden Konstanten (oder von mir aus auch von Fiktiven) denn überhaupt ein Universum möglich wäre, in dem es vor Leben nur so sprudelt, also um ein vielfaches Lebensfreundlicher?
Also mehr Leben pro Ausdehnung?

Und zum anderen, vielleicht braucht es einfach diese unfassbar großen Abstände, um hier und da mal Leben und sogar hochentwickeltes Leben zuzulassen? Die großen und kaum überbrückbaren Abstände von einzelnen Lebensinseln, sind doch letztlich das, was dieses Universum als lebensfeindlich erscheinen lässt.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, was in einem Universum abgehen würde, in dem die Abstände der Sonnensysteme so wären, daß man mit derzeit konventioneller Technologie in ein paar Monaten dorthin reisen könnte. Und dann noch mit viel höherer Wahrscheinlichkeit von Planeten in habitabler Zone.

Toll oder die Hölle?

Wenn ich das pessimistisch betrachte, wirken die Entfernungen in unserem Universum fast wie ein eingebauter Failsafe, damit sich wenigsten hier und da mal Zivilisationen "ungestört" entwickeln können.

Oder nicht?
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Tarvoc
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Beitrag(#2132618) Verfasst am: 26.04.2018, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

wasser hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Hier ist noch ein anderer Einwand gegen das Feinabstimmungs-Argument. Ich denke, zum ersten Mal habe ich diesen Einwand in einem Youtube-Video von Armoured Skeptic gehört.

Es stimmt zwar, dass schon eine geringe Änderung an den Naturkonstanten Leben im Universum unmöglich machen würde. Unser Universum ist aber keineswegs ideal für die Entstehung und Entwicklung von Leben. Im allergrößten Teil des bekannten Universums ist Leben schlicht unmöglich, und auch die bekannten Teile, in denen es möglich ist, sind keineswegs auf sein Gedeihen hin perfektioniert.

Ich habe dieses Arguement schon oft gehört, und hielt es schon immer für "gewagt".


Der Punkt an dem Argument besteht eigentlich darin, dass es aufzeigt, wie das Argument, gegen das es sich wendet, im Grunde genommen reine Spekulation ist. Die Prämisse, dass dieses Universum die Beste der Welten sei, kann man schlucken, muss man aber nicht. Zwingend ist daran gar nichts. Das selbe gilt eben auch für sämtliche Spekulationen über die Zwecke eines Schöpfers. Indem man der einen Spekulation eine andere gegenüberstellt, zeigt man auf, dass beide sich weder belegen noch widerlegen lassen, ergo nicht zwingend sind. Auch deine Antwort darauf ist ja letztlich ebenfalls wieder Spekulation.
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