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Feminismus
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20590
Wohnort: Germering

Beitrag(#2138418) Verfasst am: 10.06.2018, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Eigentlich ist es ein ideologisches Muster (hatten wir das mit dem Mister nicht schon mal?), das die Weltgeschichte monokausal aus einem einzigen zweiseitigen Konflikt zu erklären sucht, nur daß hier nicht die Kapitalisten die Bösewichter spielen, sondern die Männer im allgemeinen. Entsprechend dreht sich dieser Konflikt auch nicht um den Besitz von Produktions-, somdern von Reproduktionsmitteln.
Wenn ich Feminist wäre, würden jetzt wohl meine "mansplaining"-Detektoren heiss laufen. Cool

Es geht in der heutigen Zeit immer auch um den Besitz von Phrasenproduktionsmitteln.
_________________
Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28380

Beitrag(#2138420) Verfasst am: 10.06.2018, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

Es geht in der heutigen Zeit immer auch um den Besitz von Phrasenproduktionsmitteln.


Bis die Hohlphrasenimportundexportzollverordnung alles zunichte macht.
_________________
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138424) Verfasst am: 10.06.2018, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Als männlicher Washington Post Leser weiß man wenigstens wie man sich zu verhalten hat.
http://archive.is/ZQ1Uu
Zitat:
So men, if you really are #WithUs and would like us to not hate you for all the millennia of woe you have produced and benefited from, start with this: Lean out so we can actually just stand up without being beaten down. Pledge to vote for feminist women only. Don’t run for office. Don’t be in charge of anything. Step away from the power. We got this. And please know that your crocodile tears won’t be wiped away by us anymore. We have every right to hate you. You have done us wrong. #BecausePatriarchy. It is long past time to play hard for Team Feminism. And win.



Das klingt wie ein Ultimatum zur Kapitulation.


Dass ein Geschlecht dem anderen vorgeschrieben hat wen es zu wählen hat, hatten wir uebrigens schon einmal. zwinkern

Diese Art von Feminismus unterscheidet sich vom Patriarchat nur durch das Vorzeichen!
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“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33687
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2138426) Verfasst am: 10.06.2018, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ist es nicht eher so, dass in letzter Zeit immer mehr Grenzen gezogen werden um die eigene Peergroup und das eigene Ich?
Ich habe mir vorgenommen, mich nicht anstecken zu lassen.
Das ist aber leichter gesagt als getan.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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AdvocatusDiaboli
verschläft den Diskurs



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22293
Wohnort: München

Beitrag(#2138427) Verfasst am: 10.06.2018, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Als männlicher Washington Post Leser weiß man wenigstens wie man sich zu verhalten hat.
http://archive.is/ZQ1Uu
Zitat:
So men, if you really are #WithUs and would like us to not hate you for all the millennia of woe you have produced and benefited from, start with this: Lean out so we can actually just stand up without being beaten down. Pledge to vote for feminist women only. Don’t run for office. Don’t be in charge of anything. Step away from the power. We got this. And please know that your crocodile tears won’t be wiped away by us anymore. We have every right to hate you. You have done us wrong. #BecausePatriarchy. It is long past time to play hard for Team Feminism. And win.



Das klingt wie ein Ultimatum zur Kapitulation.


Dass ein Geschlecht dem anderen vorgeschrieben hat wen es zu wählen hat, hatten wir uebrigens schon einmal. zwinkern

Diese Art von Feminismus unterscheidet sich vom Patriarchat nur durch das Vorzeichen!


Tja, hättet ihr mal früher Zugeständnisse gemacht. Jetzt räumt das Team Feminismus mit Euch auf.

Äh, und mit mir auch.

Wait.

Weist diese Irre in eine Anstalt ein!
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

"Gott vergisst, Addi nie."
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138430) Verfasst am: 10.06.2018, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Ich bin eigentlich ein Feminist ohne Einschränkung. Als ich mich für eine Stelle beworben habe, wurde mir gesagt, nach einem, wie ich fand, positiven, interessanten und erfolgversprechenden Bewerbungsgespräch, dass die Stelle doch eher für eine Frau gedacht war. Ich war stinksauer. Naja, ich kann mir jetzt vorstellen, wie die Frauen reagieren, wenn ihnen systematisch die besten Aufstiegschancen verweigert werden.



Ziehst Du daraus jetzt die Konsequenz, dass es deshalb in Ordnung ist, dass Dir "systematisch die besten Aufstiegschancen verweigert" werden?

Das naemlich ist es, was hier von Dir verlangt wird! Ganz so als ob Du persönlich dafuer verantwortlich warst, dass Frauen jahrhundertelang von Männern unterdrückt wurden und deshalb dafuer Büßen sollst!
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138431) Verfasst am: 10.06.2018, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Als männlicher Washington Post Leser weiß man wenigstens wie man sich zu verhalten hat.
http://archive.is/ZQ1Uu
Zitat:
So men, if you really are #WithUs and would like us to not hate you for all the millennia of woe you have produced and benefited from, start with this: Lean out so we can actually just stand up without being beaten down. Pledge to vote for feminist women only. Don’t run for office. Don’t be in charge of anything. Step away from the power. We got this. And please know that your crocodile tears won’t be wiped away by us anymore. We have every right to hate you. You have done us wrong. #BecausePatriarchy. It is long past time to play hard for Team Feminism. And win.



Das klingt wie ein Ultimatum zur Kapitulation.


Dass ein Geschlecht dem anderen vorgeschrieben hat wen es zu wählen hat, hatten wir uebrigens schon einmal. zwinkern

Diese Art von Feminismus unterscheidet sich vom Patriarchat nur durch das Vorzeichen!


Tja, hättet ihr mal früher Zugeständnisse gemacht. Jetzt räumt das Team Feminismus mit Euch auf.

Äh, und mit mir auch.

Wait.

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Lachen
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6034

Beitrag(#2138434) Verfasst am: 10.06.2018, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Diese Art von Feminismus unterscheidet sich vom Patriarchat nur durch das Vorzeichen!

Das ist doch der Witz an der Sache! Smilie

Mit einem Unterschied allerdings. Das Patriarchat hat lange recht erfolgreich existiert. Diese Art Feminismus funktioniert nur in einem öffentlich subventionierten Elfenbeinturm.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33687
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2138435) Verfasst am: 10.06.2018, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Ich bin eigentlich ein Feminist ohne Einschränkung. Als ich mich für eine Stelle beworben habe, wurde mir gesagt, nach einem, wie ich fand, positiven, interessanten und erfolgversprechenden Bewerbungsgespräch, dass die Stelle doch eher für eine Frau gedacht war. Ich war stinksauer. Naja, ich kann mir jetzt vorstellen, wie die Frauen reagieren, wenn ihnen systematisch die besten Aufstiegschancen verweigert werden.



Ziehst Du daraus jetzt die Konsequenz, dass es deshalb in Ordnung ist, dass Dir "systematisch die besten Aufstiegschancen verweigert" werden?

Das naemlich ist es, was hier von Dir verlangt wird! Ganz so als ob Du persönlich dafuer verantwortlich warst, dass Frauen jahrhundertelang von Männern unterdrückt wurden und deshalb dafuer Büßen sollst!


Warum soll es den Männer anders gehen als Flüchtlinge, Farbigen, Ausländer, Moslems, Katholiken, Atheisten, usw usw? Immer eine Gruppe pauschal für bestimmte Sauereien verantwortlich machen, erspart das Denken.
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3379

Beitrag(#2138437) Verfasst am: 10.06.2018, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Als männlicher Washington Post Leser weiß man wenigstens wie man sich zu verhalten hat.
http://archive.is/ZQ1Uu
Zitat:
So men, if you really are #WithUs and would like us to not hate you for all the millennia of woe you have produced and benefited from, start with this: Lean out so we can actually just stand up without being beaten down. Pledge to vote for feminist women only. Don’t run for office. Don’t be in charge of anything. Step away from the power. We got this. And please know that your crocodile tears won’t be wiped away by us anymore. We have every right to hate you. You have done us wrong. #BecausePatriarchy. It is long past time to play hard for Team Feminism. And win.



Das klingt wie ein Ultimatum zur Kapitulation.


Dass ein Geschlecht dem anderen vorgeschrieben hat wen es zu wählen hat, hatten wir uebrigens schon einmal. zwinkern

Diese Art von Feminismus unterscheidet sich vom Patriarchat nur durch das Vorzeichen!


Nicht so richtig. Auch wenn es die Phrase vom "Geschlechterkampf" gibt ist ja eigentlich doch recht offensichtlich, warum die Geschlechter sich nicht in gleicherweise gegeneinander aufhetzen lassen wie z.B. Nationen, Ethnien oder Klassen. Auch im Patriarchat war es ja nicht so, dass Jungs zum "Frauenhass" erzogen worden wären oder Frauenhass ein akzeptiertes soziales Phänomen gewesen wäre; im Gegenteil galten Frauen da ja sogar als besonders schützenswert. Und natürlich fangen auch Frauen nicht plötzlich an, ihre Ehemänner, Söhne und Freunde zu hassen, bloß weil irgendeine Trulla vom Planeten Gender-Studies das gerade für politisch opportun hält. Geschlechterrollen werde in ganz anderer Weise verhandelt.
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luc
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Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 1501
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Beitrag(#2138439) Verfasst am: 10.06.2018, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es ein Pendant zum Feminismus? Maskulinismus oder so etwas? Nein. Eben weil die Männer es nicht nötig haben, sie haben schon alles oder fast alles und brauchen keine Forderungen zu stellen.
Abgesehen davon ist Patriarchat auch eine Bürde für viele Männer, sobald die Mutti sie nicht mehr schützt. Es war immer schwer für einen Mann erwachsen zu werden und die dominante Rolle zu Übernehmen zwinkern Viele merken, dass sie Null-Bock darauf haben und dass man sie eigentlich mit dem blöden Leistungsdenken verarscht, auch ihre Muttis, gerade ihre Muttis und dann ihre Tussen. Sie sind im System der gegenseitigen Ausbeutung der Geschlechter gefangen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138441) Verfasst am: 10.06.2018, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Ich bin eigentlich ein Feminist ohne Einschränkung. Als ich mich für eine Stelle beworben habe, wurde mir gesagt, nach einem, wie ich fand, positiven, interessanten und erfolgversprechenden Bewerbungsgespräch, dass die Stelle doch eher für eine Frau gedacht war. Ich war stinksauer. Naja, ich kann mir jetzt vorstellen, wie die Frauen reagieren, wenn ihnen systematisch die besten Aufstiegschancen verweigert werden.



Ziehst Du daraus jetzt die Konsequenz, dass es deshalb in Ordnung ist, dass Dir "systematisch die besten Aufstiegschancen verweigert" werden?

Das naemlich ist es, was hier von Dir verlangt wird! Ganz so als ob Du persönlich dafuer verantwortlich warst, dass Frauen jahrhundertelang von Männern unterdrückt wurden und deshalb dafuer Büßen sollst!


Warum soll es den Männer anders gehen als Flüchtlinge, Farbigen, Ausländer, Moslems, Katholiken, Atheisten, usw usw? Immer eine Gruppe pauschal für bestimmte Sauereien verantwortlich machen, erspart das Denken.



Eben! Das System "AfD" halt. Kramer hat es auf den Punkt gebracht.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
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Beitrag(#2138442) Verfasst am: 10.06.2018, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Gibt es ein Pendant zum Feminismus? Maskulinismus oder so etwas? Nein. Eben weil die Männer es nicht nötig haben, sie haben schon alles oder fast alles und brauchen keine Forderungen zu stellen.
Abgesehen davon ist Patriarchat auch eine Bürde für viele Männer, sobald die Mutti sie nicht mehr schützt. Es war immer schwer für einen Mann erwachsen zu werden und die dominante Rolle zu Übernehmen zwinkern Viele merken, dass sie Null-Bock darauf haben und dass man sie eigentlich mit dem blöden Leistungsdenken verarscht, auch ihre Muttis, gerade ihre Muttis und dann ihre Tussen. Sie sind im System der gegenseitigen Ausbeutung der Geschlechter gefangen.


Ja, das kann man so sehen und das findet seine Entsprechung in Frauen, die begriffen haben, dass der radikale Feminismus, wie er sich im zur Debatte gestellten Text verbal austobt, gar nicht in ihrem Interesse sein kann und die sich deshalb davon distanzieren wie man es immer häufiger beobachten kann.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138443) Verfasst am: 10.06.2018, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Die Autorin ist bestimmt gar keine echte Feministin.


Sie ist eine. Aber sie steht nicht für den Feminismus in toto. Zum Glück scheint sie zu doof zu sein, um wirklich Hass zu schüren. Das geht nämlich anders, als direkt an eine Emotion zu appellieren. Frage erfolgreiche Hassprediger. Insofern kann man das als Kinderei abhaken. Nichts wovon sich Männer bedroht fühlen müssten.



Ich dachte bisher immer der Feminismus wuerde fuer Gerechtigkeit fuer alle Menschen und insbesondere fuer die Gleichberechtigung der Geschlechter eintreten? Jedenfalls erklaeren mir das Leute wie Du immer so.

Dies tut die Frau Walters doch gerade nicht. Die will eine Umkehrung der Machtverhältnisse aus den finstersten Zeiten des Patriarchats. Wie kann die Frau da Feministin sein? Die tritt weder fuer die Gleichberechtigung der Geschlechter noch fuer Gerechtigkeit ein.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1487

Beitrag(#2138444) Verfasst am: 10.06.2018, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Gibt es ein Pendant zum Feminismus? Maskulinismus oder so etwas? Nein.


Natürlich gibt es so ein Pendant. Den Maskulismus.

Zitat:
Eben weil die Männer es nicht nötig haben, sie haben schon alles oder fast alles und brauchen keine Forderungen zu stellen.


Welcher Mann hat schon fast alles?
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 1501
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2138445) Verfasst am: 10.06.2018, 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Gibt es ein Pendant zum Feminismus? Maskulinismus oder so etwas? Nein.


Natürlich gibt es so ein Pendant. Den Maskulismus.

Zitat:
Eben weil die Männer es nicht nötig haben, sie haben schon alles oder fast alles und brauchen keine Forderungen zu stellen.


Welcher Mann hat schon fast alles?


Fast alles, wobei fast alles relativ ist nach dem Motto: mir ist es egal nicht alles zu haben, solange ich mehr als die anderen habe. zwinkern Das beobachtet man bei den sozialen Schichten und auch im gespannten Verhältnis der Geschlechter zueinander.
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AdvocatusDiaboli
verschläft den Diskurs



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22293
Wohnort: München

Beitrag(#2138448) Verfasst am: 10.06.2018, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Die Autorin ist bestimmt gar keine echte Feministin.


Sie ist eine. Aber sie steht nicht für den Feminismus in toto. Zum Glück scheint sie zu doof zu sein, um wirklich Hass zu schüren. Das geht nämlich anders, als direkt an eine Emotion zu appellieren. Frage erfolgreiche Hassprediger. Insofern kann man das als Kinderei abhaken. Nichts wovon sich Männer bedroht fühlen müssten.



Ich dachte bisher immer der Feminismus wuerde fuer Gerechtigkeit fuer alle Menschen und insbesondere fuer die Gleichberechtigung der Geschlechter eintreten? Jedenfalls erklaeren mir das Leute wie Du immer so.

Dies tut die Frau Walters doch gerade nicht. Die will eine Umkehrung der Machtverhältnisse aus den finstersten Zeiten des Patriarchats. Wie kann die Frau da Feministin sein? Die tritt weder fuer die Gleichberechtigung der Geschlechter noch fuer Gerechtigkeit ein.


Mit dieser Argumentation brauchst du nur einen islamischen Attentäter, um den Islam als Religion des Friedens zu diskreditieren. Schulterzucken
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"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138452) Verfasst am: 10.06.2018, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Die Autorin ist bestimmt gar keine echte Feministin.


Sie ist eine. Aber sie steht nicht für den Feminismus in toto. Zum Glück scheint sie zu doof zu sein, um wirklich Hass zu schüren. Das geht nämlich anders, als direkt an eine Emotion zu appellieren. Frage erfolgreiche Hassprediger. Insofern kann man das als Kinderei abhaken. Nichts wovon sich Männer bedroht fühlen müssten.



Ich dachte bisher immer der Feminismus wuerde fuer Gerechtigkeit fuer alle Menschen und insbesondere fuer die Gleichberechtigung der Geschlechter eintreten? Jedenfalls erklaeren mir das Leute wie Du immer so.

Dies tut die Frau Walters doch gerade nicht. Die will eine Umkehrung der Machtverhältnisse aus den finstersten Zeiten des Patriarchats. Wie kann die Frau da Feministin sein? Die tritt weder fuer die Gleichberechtigung der Geschlechter noch fuer Gerechtigkeit ein.


Mit dieser Argumentation brauchst du nur einen islamischen Attentäter, um den Islam als Religion des Friedens zu diskreditieren. Schulterzucken



Ich wuerde nie behaupten der Islam waere eine Religion des Friedens. Diese Religion hat eine recht grosse Bandbreite, in der sowohl "Religion des Friedens" als auch "Religion des Hasses" drin enthalten ist.

Weshalb ich Moslems, die behaupten der Islam waere ausschliesslich eine Religion des Friedens, weshalb Moslems immer nur gut und edel sind, genauso widerspreche wie ich Feministen, die beteuern der Feminismus waere doch nur an Gerechtigkeit und Gleichberechtigung interessiert die Leviten lese.

Islam und Feminismus haben beide ihre unübersehbaren und nicht zu leugnenden Schattenseiten und die muss man entschieden benennen und kritisieren.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22842

Beitrag(#2138458) Verfasst am: 10.06.2018, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Mit dieser Argumentation


Geschockt
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What game shall we play today?
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37445
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2138459) Verfasst am: 10.06.2018, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Mit dieser Argumentation


Geschockt



Der Vergleich ist so schlecht gar nicht.


Den Islam als "Religion des Friedens" zu bezeichnen waere genauso beschoenigend und verkürzt gedacht wie den Feminismus als "Bewegung fuer soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung". Im Islam hat ein Osama bin Laden genauso mit Platz wie im Feminismus die Frau Walters! Und in beiden Faellen ist deren offener Hass genauso in den Grundlagen angelegt. Den Islam auf Gestalten wie bin Laden zu reduzieren waere allerdings genauso verkürzt gedacht, in dem Fall dämonisierend, wie den Feminismus auf solche Gestalten wie die Frau Walters. Man soll allerdings auch nicht so tun als hätten diese Hassprediger so rein gar nichts mit dem Islam/Feminismus zu tun.
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