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Rechte Suppenküche
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Heike J
registrierter User



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26284

Beitrag(#634158) Verfasst am: 05.01.2007, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:

Aber wenn Du Dich unter den Faschos so wohl fühlst, bitte sehr.


Man kann anderer Meinung sein, Zoff. Aber solche Art persönliche Angriffe sind zu unterbleiben.
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Malone
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#634225) Verfasst am: 05.01.2007, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Obwohl mir Nazis nicht sympathisch sind, finde ich dies eine sehr elegante Methode, der muslimischen Unterschicht die Botschaft zukommen zu lassen, dass sie hier nicht erwünscht ist und sie so vielleicht ein bisschen mehr zur Rückkehr nach Anatolien zu bewegen, wo sie dann ihre Ziegen mit den voll krassen MP3-Handys beschallen können, und nicht deutsche Fahrgäste.

Und wer mich jetzt in den Nazitopf werfen möchte, bitte schön, aber dann erlaube ich mir noch die Bemerkung, dass vermehrte subjektive Eindrücke und offizielle Statistiken (dreimal so hohe Kriminalitäts- und Wohlfahrtsquote) auch einen Linksliberalen dazu bewegen können, mit Rechtsradikalen in manchen Punkten d'accord zu sein.

Und wenn die Politik, nicht zuletzt infolge der hiesigen undemokratischen Verhältnisse, dem Familiennachzug keinen Einhalt gebietet, Gäste unsinnigerweise mit völlig gleichen Maßstäben wie Einheimische behandelt und ihnen, ohne dass sie je etwas geleistet haben dieselbe Wohlfahrt zukommen lässt, oder dieselben Strafmaße verhängt (aber nein, es sind nicht dieselben Maßstäbe, pardon: Schächtung ist ja erlaubt...), dann muss sie sich nicht wundern, wenn Volkes Stimme ihren Ausdruck in solchen Institutionen oder radikaleren Methoden findet. Dabei könnte man so leicht dafür sorgen, dass Ausländer hier erst nach einem bestandenen Sprachtest und mit einem Anstellungsvertrag hier aufgenommen oder im Falle chronischen Nichtbetragens abgeschoben werden...

Aber in good old germany ist ja jeder ein Nazi, der solche diskriminierenden und menschenunwürdigen Methoden anzuwenden gedenkt Mit den Augen rollen
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Camus
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Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beiträge: 179
Wohnort: Milchstrasse

Beitrag(#634227) Verfasst am: 05.01.2007, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:

Aber wenn Du Dich unter den Faschos so wohl fühlst, bitte sehr.


Man kann anderer Meinung sein, Zoff. Aber solche Art persönliche Angriffe sind zu unterbleiben.


"... unterlassen." Lachen
_________________


"No hell below us, above us only sky." John Lennon
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Queen of Las Vegas
Lebenserotiker



Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 1891
Wohnort: Mannheim

Beitrag(#634244) Verfasst am: 05.01.2007, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
...der muslimischen Unterschicht die Botschaft zukommen zu lassen, dass sie hier nicht erwünscht ist und sie so vielleicht ein bisschen mehr zur Rückkehr nach Anatolien zu bewegen,...


wann waren muslemische Dumpfbacken je für irgendeine Botschaft empfänglich?
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#634257) Verfasst am: 05.01.2007, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gesetzt den Fall, ich komme auf einmal ploetzlich zu unverhofftem Reichtum und beschliesse ein grosses Festessen fuer das Freigeisterhaus zu geben, zu dem ich jeden user hier herzlich einlade. Im Gegensatz zu dem, was in meiner Einladung steht, sind mir dabei aber nicht wirklich alle willkommen. Anstatt die Leute selektiv auszuladen koennte ich natuerlich auch auf die Idee kommen ueber den Speiseplan auszuselektieren.


Dann machst du dich bestenfalls lächerlich, dass du zu feige bist, die Leute einfach nicht einzualden.


Eben! Und deshalb wuerde ich das auch nicht so handhaben! Ich ueberlasse es lieber den Nazisuppenkaspern und ihren Sympathisanten sich laecherlich zu machen! zwinkern

Gruss, Bernie



sollte man lächerliche aktionen von gruppierungen, die man tendenziell ablehnt, verbieten (bzw sich dafür einsetzen, sie verbieten zu lasssen)? oder wäre vielleicht eine (wie bereits erwähnt wurde) entlarvende gegenaktion angebrachter?

ist man sympathisant von etwas, wenn man es zwar lächerlich, unnötig und geschmacklos findet aber es nicht verbieten lassen würde, bzw die gründe weshalb leute es verbieten lassen wollen nicht teilt?


Hallo LEN,

Ob man die Nazisuppenkasperaktion ablehnt oder sie gleich verbieten will, sind zwei paar verschiedene Stiefel. Ich kann zwar die Verbotsaktion nachvollziehen, halte dies aber nicht unbedingt fuer die geschickteste Loesung.

Fuer viel wichtiger halte ich es, dass echte karitative Organisationen Solidaritaet zeigen und jegliche Zusammenarbeit mit den Nazisuppenkaspern ablehnen. Wenn als Ergebnis einer ausgrenzend gemeinten Aktion herauskommt, dass man selber ausgegrenzt wird, dann ist das ein sehr elegantes und schoenes Ergebnis.
Man wendet die Propagandawaffen der Nazis gegen diese selber. Genauso, wie jeder Suppenkuechenbetreiber das selbstverstaendliche Recht hat selber zu bestimmen, was gekocht wird, genauso hat jede karitative Organisation das Recht selber zu bestimmen mit wem sie zusammenarbeitet und mit wem nicht und wenn die Nazis motzig werden, dann erlaeutert man, dass es an ihnen selber liegt ob sich durch bewusste Diskriminierungsaktionen selber ausschliessen oder nicht.
Auch der Staat kann das seine beitragen, indem er eventuelle Steuerprivilegien fuer Suppenkuechen verweigert, wenn diese direkt oder indirekt ethnisch-religioese Minderheiten ausgrenzen wollen, indem man eventuell Gemeinnuetzigkeit aberkennt und gegebenenfalls eine Gewerbeerlaubnis fordert, fuer alle kommerziellen oder politischen PR-Kampagnen, bei denen Werbegeschenke verteilt werden. Darum handelt es sich naemlich letztlich und nicht um "Mildtaetigkeit". Die machen genauso Reklame fuer ihr Produkt wie die Hostess, die kostenlos Camel-Kippen verteilt und sollten auch so behandelt werden... d.h. den Zwang gegebenenfalls eine gebuehrenpflichtige Erlaubnis einholen zu muessen. (das wuerde uebrigens analog auch fuer alle "karitativen" Einrichtungen gelten, die das Beten im Sinne bestimmter Religionen zur Voraussetzung der Essensausgabe machen, die wollen auch vor allem ihr Hallelujah verbreiten und nicht so sehr selbstlos helfen)

Gruss, Bernie
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Defund the gender police!! Let's Rock
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#634271) Verfasst am: 05.01.2007, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Obwohl mir Nazis nicht sympathisch sind, finde ich dies eine sehr elegante Methode, der muslimischen Unterschicht die Botschaft zukommen zu lassen, dass sie hier nicht erwünscht ist und sie so vielleicht ein bisschen mehr zur Rückkehr nach Anatolien zu bewegen, wo sie dann ihre Ziegen mit den voll krassen MP3-Handys beschallen können, und nicht deutsche Fahrgäste.



schoen malone,

dass Du hier so offen postest, worum es bei der Aktion wirklich geht! Nicht um Suppe oder karitatives Engagement, sondern um Ausgrenzung und Diskriminierung einer ethnisch-religioesen Minderheit und die Hoffnung irgendwann ethnisch saeubern zu koennen...

q.e.d, Bernie
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Zoff
registrierter User



Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21668

Beitrag(#634323) Verfasst am: 05.01.2007, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:

Aber wenn Du Dich unter den Faschos so wohl fühlst, bitte sehr.


Man kann anderer Meinung sein, Zoff. Aber solche Art persönliche Angriffe sind zu unterbleiben.


OK
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Rieux
Atheisten sind keine Birnen



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Essen

Beitrag(#634336) Verfasst am: 05.01.2007, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Obwohl mir Nazis nicht sympathisch sind, finde ich dies eine sehr elegante Methode, der muslimischen Unterschicht die Botschaft zukommen zu lassen, dass sie hier nicht erwünscht ist und sie so vielleicht ein bisschen mehr zur Rückkehr nach Anatolien zu bewegen, wo sie dann ihre Ziegen mit den voll krassen MP3-Handys beschallen können, und nicht deutsche Fahrgäste.

Und wer mich jetzt in den Nazitopf werfen möchte, bitte schön, aber dann erlaube ich mir noch die Bemerkung, dass vermehrte subjektive Eindrücke und offizielle Statistiken (dreimal so hohe Kriminalitäts- und Wohlfahrtsquote) auch einen Linksliberalen dazu bewegen können, mit Rechtsradikalen in manchen Punkten d'accord zu sein.

Und wenn die Politik, nicht zuletzt infolge der hiesigen undemokratischen Verhältnisse, dem Familiennachzug keinen Einhalt gebietet, Gäste unsinnigerweise mit völlig gleichen Maßstäben wie Einheimische behandelt und ihnen, ohne dass sie je etwas geleistet haben dieselbe Wohlfahrt zukommen lässt, oder dieselben Strafmaße verhängt (aber nein, es sind nicht dieselben Maßstäbe, pardon: Schächtung ist ja erlaubt...), dann muss sie sich nicht wundern, wenn Volkes Stimme ihren Ausdruck in solchen Institutionen oder radikaleren Methoden findet. Dabei könnte man so leicht dafür sorgen, dass Ausländer hier erst nach einem bestandenen Sprachtest und mit einem Anstellungsvertrag hier aufgenommen oder im Falle chronischen Nichtbetragens abgeschoben werden...

Aber in good old germany ist ja jeder ein Nazi, der solche diskriminierenden und menschenunwürdigen Methoden anzuwenden gedenkt Mit den Augen rollen


Starker Tobak, das ...

In Teilen kann ich das Bild aber bestätigen (habe eine Zeit lang in einem "sozialen Brennpunkt" gearbeitet und könnte da wilde Geschichten erzählen ...),
aber ich warne dringend vor Pauschalisierungen!

freakteach
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  • Die Schöpfung nach Sockentier:
  • Vers 1,1
    Und siehe, das Fliegende Spaghettimonster sah, dass die Welt schlecht ist
  • Vers 1,2
    und so ging es in sich und erschuf des Menschen Hirn nach seinem Bilde.
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L.E.N.
im falschen Film



Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#634349) Verfasst am: 05.01.2007, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gesetzt den Fall, ich komme auf einmal ploetzlich zu unverhofftem Reichtum und beschliesse ein grosses Festessen fuer das Freigeisterhaus zu geben, zu dem ich jeden user hier herzlich einlade. Im Gegensatz zu dem, was in meiner Einladung steht, sind mir dabei aber nicht wirklich alle willkommen. Anstatt die Leute selektiv auszuladen koennte ich natuerlich auch auf die Idee kommen ueber den Speiseplan auszuselektieren.


Dann machst du dich bestenfalls lächerlich, dass du zu feige bist, die Leute einfach nicht einzualden.


Eben! Und deshalb wuerde ich das auch nicht so handhaben! Ich ueberlasse es lieber den Nazisuppenkaspern und ihren Sympathisanten sich laecherlich zu machen! zwinkern

Gruss, Bernie



sollte man lächerliche aktionen von gruppierungen, die man tendenziell ablehnt, verbieten (bzw sich dafür einsetzen, sie verbieten zu lasssen)? oder wäre vielleicht eine (wie bereits erwähnt wurde) entlarvende gegenaktion angebrachter?

ist man sympathisant von etwas, wenn man es zwar lächerlich, unnötig und geschmacklos findet aber es nicht verbieten lassen würde, bzw die gründe weshalb leute es verbieten lassen wollen nicht teilt?


Hallo LEN,

Ob man die Nazisuppenkasperaktion ablehnt oder sie gleich verbieten will, sind zwei paar verschiedene Stiefel. Ich kann zwar die Verbotsaktion nachvollziehen, halte dies aber nicht unbedingt fuer die geschickteste Loesung.

Fuer viel wichtiger halte ich es, dass echte karitative Organisationen Solidaritaet zeigen und jegliche Zusammenarbeit mit den Nazisuppenkaspern ablehnen. Wenn als Ergebnis einer ausgrenzend gemeinten Aktion herauskommt, dass man selber ausgegrenzt wird, dann ist das ein sehr elegantes und schoenes Ergebnis.
Man wendet die Propagandawaffen der Nazis gegen diese selber. Genauso, wie jeder Suppenkuechenbetreiber das selbstverstaendliche Recht hat selber zu bestimmen, was gekocht wird, genauso hat jede karitative Organisation das Recht selber zu bestimmen mit wem sie zusammenarbeitet und mit wem nicht und wenn die Nazis motzig werden, dann erlaeutert man, dass es an ihnen selber liegt ob sich durch bewusste Diskriminierungsaktionen selber ausschliessen oder nicht.
Auch der Staat kann das seine beitragen, indem er eventuelle Steuerprivilegien fuer Suppenkuechen verweigert, wenn diese direkt oder indirekt ethnisch-religioese Minderheiten ausgrenzen wollen, indem man eventuell Gemeinnuetzigkeit aberkennt und gegebenenfalls eine Gewerbeerlaubnis fordert, fuer alle kommerziellen oder politischen PR-Kampagnen, bei denen Werbegeschenke verteilt werden. Darum handelt es sich naemlich letztlich und nicht um "Mildtaetigkeit". Die machen genauso Reklame fuer ihr Produkt wie die Hostess, die kostenlos Camel-Kippen verteilt und sollten auch so behandelt werden... d.h. den Zwang gegebenenfalls eine gebuehrenpflichtige Erlaubnis einholen zu muessen. (das wuerde uebrigens analog auch fuer alle "karitativen" Einrichtungen gelten, die das Beten im Sinne bestimmter Religionen zur Voraussetzung der Essensausgabe machen, die wollen auch vor allem ihr Hallelujah verbreiten und nicht so sehr selbstlos helfen)

Gruss, Bernie


wenn ich mich richtig erinnere ging es um das thema "verbot oder nicht".
aber schön einen gmeinsamen nenner gefunden zu haben.

ich halte die verbot-schreier nicht nur für wenig kreativ, sondern auch für heuchlerisch.
anstatt pragmatisch zu handeln wie es im rahmen der gesetzgebung möglich ist wird medienwirksam gezetert und unüberlegt und obendrein auf juristisch wackeligen beinen verboten.
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Ich will Gott lästern dürfen! Weg mit §166 StGB!
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L.E.N.
im falschen Film



Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#634354) Verfasst am: 05.01.2007, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Malone: toleranz heisst nicht sympathisieren.

abneigung gegen bevölkerungsgruppen sollte nicht zu beifall bei deren (versuchter) diskriminierung führen.
ansonsten muss man sich gewisse vorwürfe gefallen lassen.
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#634367) Verfasst am: 05.01.2007, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Obwohl mir Nazis nicht sympathisch sind, finde ich dies eine sehr elegante Methode, der muslimischen Unterschicht die Botschaft zukommen zu lassen, dass sie hier nicht erwünscht ist und sie so vielleicht ein bisschen mehr zur Rückkehr nach Anatolien zu bewegen, wo sie dann ihre Ziegen mit den voll krassen MP3-Handys beschallen können, und nicht deutsche Fahrgäste.

Und wer mich jetzt in den Nazitopf werfen möchte, bitte schön, aber dann erlaube ich mir noch die Bemerkung, dass vermehrte subjektive Eindrücke und offizielle Statistiken (dreimal so hohe Kriminalitäts- und Wohlfahrtsquote) auch einen Linksliberalen dazu bewegen können, mit Rechtsradikalen in manchen Punkten d'accord zu sein.

Und wenn die Politik, nicht zuletzt infolge der hiesigen undemokratischen Verhältnisse, dem Familiennachzug keinen Einhalt gebietet, Gäste unsinnigerweise mit völlig gleichen Maßstäben wie Einheimische behandelt und ihnen, ohne dass sie je etwas geleistet haben dieselbe Wohlfahrt zukommen lässt, oder dieselben Strafmaße verhängt (aber nein, es sind nicht dieselben Maßstäbe, pardon: Schächtung ist ja erlaubt...), dann muss sie sich nicht wundern, wenn Volkes Stimme ihren Ausdruck in solchen Institutionen oder radikaleren Methoden findet. Dabei könnte man so leicht dafür sorgen, dass Ausländer hier erst nach einem bestandenen Sprachtest und mit einem Anstellungsvertrag hier aufgenommen oder im Falle chronischen Nichtbetragens abgeschoben werden...

Aber in good old germany ist ja jeder ein Nazi, der solche diskriminierenden und menschenunwürdigen Methoden anzuwenden gedenkt Mit den Augen rollen



Jedes Wort könnte von mir sein. Ich sollte ein großes rotes Kreuz im Kalender machen: MALONE UND ICH SIND EINER MEINUNG! Ein Wunder...
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#634368) Verfasst am: 05.01.2007, 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich hab auch schon gestutzt in diesem Thread zwinkern Mr. Green
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#634374) Verfasst am: 06.01.2007, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ja ich hab auch schon gestutzt in diesem Thread zwinkern Mr. Green



Auch wenn's manchmal so aussehen könnte: Auch härteste Auseinandersetzungen hier machen doch keine Feinde aus uns... Prost
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chiring
Asatru



Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 1694
Wohnort: Westfalen

Beitrag(#634395) Verfasst am: 06.01.2007, 01:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Warum alle Zeitungen das als rassistisch bezeichnen?
Tja, warum wohl?


Ja warum eigentlich? Wo ist da ein rassischer oder ein rassistischer Zusammenhang ?

Seit wann sind Muslime eine Rasse? Und nach der Definition des Rassismus wie es etwa Albert Memmi vorlegt, (übrigens Franzose tunesischer Herkunft) ist Rassismus eine "Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden des Opfers". In der Tat ist Rassismus eine Abwertung der einen Gruppe zugunsten der anderen.

Die angebliche "Unreinheit" des Schweins ist keine Frage der Hygiene, sondern der Abgrenzung des Islam gegenüber anderen Religionen. (schrieb ich oben schon mal und dafür gibt es hinreichend Belege). Diese Abgrenzung ist rassistisch, aus dem Grund weil der Islam Schweinefleischesser für geringer einschätzt als diejenigen die dem islamischen Gebot folgen. (Auch dafür Belege in Massen).

Beklagt wird von den Muslimen aber das Gegenteil: es wären angeblich Muslime ausgegrenzt worden und man beruft sich - wiedereinmal – auf die Religionsfreiheit und bemüht wiedermal die Gerichte. Die Empörung kann man nicht anders als Heuchelei nennen. Es wird nicht die eigene Diskriminierung beklagt, sondern man beschwert sich im Grunde darüber das man nicht nach den eigenen religiösen Vorstellungen selbst diskriminieren darf. In dem Fall das das Gericht der Klage stattgegeben hätte, wäre nämlich genau dies der Fall gewesen. Es reicht nach islamischer Vorstellung schon aus, das Schweinefleisch mit anderem Fleisch auf den Grill kommt um auch das andere Fleisch abzulehnen. Welche Kreise das ziehen kann, wird man sich vorstellen können, oder nicht? Jede Würstchenbude wird zum Affront, zur "rassistischen Diskriminierung" des Islam - wenn Muslime in der Nähe wohnen. Die faschistoide Rede von den "national befreiten Zonen" der Neuen Rechten bekäme eine ganz neue, allerdings islamisch parallelgesellschaftliche Qualität. (In der Tat gibt es eindeutige Übereinstimmungen und Verbindungen zwischen radikalem Islam und faschistischer Szene). In dieser Richtung dürfte man die zahlreichen Klagen wegen Anmerkung der Religionsfreiheit auch betrachten dürfen.

Wen man die Perfidität der dschihadischen Politik jener klagefreudigen Verbände nicht durchschaut, weil sich einige Koordinaten verschoben haben, hat man es offenbar leichter.
Die eigene Nationalphobie generiert das eigene Kollektiv als neue Theodizee und der Antifaschist muß davor warnen und schützen. Das "Rassismus" auch aus einer anderen Perspektive als der eigenen Nation kommen kann, würde schließlich das eigene Antifa-Weltbild in Frage stellen. Da ist es leichter die angebliche Diskriminierung der Muslime (durch Schweinefleisch!!!) zu verurteilen.

Es ist schon absurd das die Verteidigung des Pluralismus durch einen angeblichen Antifaschismus somit exakt das Gegenteil erreicht: die rechtliche Einschränkung von Initiativen die die religiös-islamische Einschränkung und kulturelle Werteinschätzung nicht akzeptieren oder teilen wollen.

Wie schon gesagt: im Notfall dürfen auch Muslime Schwein essen und eine Suppenküche bedient nichts anderes als den Notfall.
_________________
.
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Queen of Las Vegas
Lebenserotiker



Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 1891
Wohnort: Mannheim

Beitrag(#634404) Verfasst am: 06.01.2007, 01:27    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Warum alle Zeitungen das als rassistisch bezeichnen?
Tja, warum wohl?


Ja warum eigentlich? Wo ist da ein rassischer oder ein rassistischer Zusammenhang ?

Seit wann sind Muslime eine Rasse? Und nach der Definition des Rassismus wie es etwa Albert Memmi vorlegt, (übrigens Franzose tunesischer Herkunft) ist Rassismus eine "Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden des Opfers". In der Tat ist Rassismus eine Abwertung der einen Gruppe zugunsten der anderen.

Die angebliche "Unreinheit" des Schweins ist keine Frage der Hygiene, sondern der Abgrenzung des Islam gegenüber anderen Religionen. (schrieb ich oben schon mal und dafür gibt es hinreichend Belege). Diese Abgrenzung ist rassistisch, aus dem Grund weil der Islam Schweinefleischesser für geringer einschätzt als diejenigen die dem islamischen Gebot folgen. (Auch dafür Belege in Massen).

Beklagt wird von den Muslimen aber das Gegenteil: es wären angeblich Muslime ausgegrenzt worden und man beruft sich - wiedereinmal – auf die Religionsfreiheit und bemüht wiedermal die Gerichte. Die Empörung kann man nicht anders als Heuchelei nennen. Es wird nicht die eigene Diskriminierung beklagt, sondern man beschwert sich im Grunde darüber das man nicht nach den eigenen religiösen Vorstellungen selbst diskriminieren darf. In dem Fall das das Gericht der Klage stattgegeben hätte, wäre nämlich genau dies der Fall gewesen. Es reicht nach islamischer Vorstellung schon aus, das Schweinefleisch mit anderem Fleisch auf den Grill kommt um auch das andere Fleisch abzulehnen. Welche Kreise das ziehen kann, wird man sich vorstellen können, oder nicht? Jede Würstchenbude wird zum Affront, zur "rassitischen Diskriminierung" des Islam - vor allem wenn Muslime in der Nähe wohnen. Die faschistoide Rede von den "national befreiten Zonen" der Neuen Rechten bekäme eine ganz neue, allerdings islamische Qualität. (In der Tat gibt es eindeutige Übereinstimmungen und Verbindungen zwischen radikalem Islam und faschistischer Szene).

Wer man die Perfidität der dschihadischen Politik jener klagefreudigen Verbände nicht durchschaut, weil sich einige Koordinaten verschoben haben, hat man es offenbar leichter.
Die eigene Nationalphobie generiert das eigene Kollektiv als neue Theodizee und der Antifaschist muß davor warnen und schützen. Das "Rassismus" auch aus einer anderen Perspektive als der eigenen Nation kommen kann, würde schließlich das eigene Antifa-Weltbild in Frage stellen. Da ist es leichter die angebliche Diskriminierung der Muslime (durch Schweinefleisch!!!) zu verurteilen.

Es ist schon absurd das die Verteidigung des Pluralismus durch einen angeblichen Antifaschismus somit exakt das Gegenteil erreicht: die rechtliche Einschränkung von Initiativen die die religiös-islamische Einschränkung und kulturelle Werteinschätzung nicht akzeptieren oder teilen wollen.

Wie schon gesagt: im Notfall dürfen auch Muslime Schwein essen und eine Suppenküche bedient nichts anderes als den Notfall.

Daumen hoch! volle Zustimmung und gut geschrieben. Bravo
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Rieux
Atheisten sind keine Birnen



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Essen

Beitrag(#634408) Verfasst am: 06.01.2007, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
...

Es wird nicht die eigene Diskriminierung beklagt, sondern man beschwert sich im Grunde darüber das man nicht nach den eigenen religiösen Vorstellungen selbst diskriminieren darf. In dem Fall das das Gericht der Klage stattgegeben hätte, wäre nämlich genau dies der Fall gewesen. Es reicht nach islamischer Vorstellung schon aus, das Schweinefleisch mit anderem Fleisch auf den Grill kommt um auch das andere Fleisch abzulehnen. Welche Kreise das ziehen kann, wird man sich vorstellen können, oder nicht? Jede Würstchenbude wird zum Affront, zur "rassitischen Diskriminierung" des Islam - vor allem wenn Muslime in der Nähe wohnen. Die faschistoide Rede von den "national befreiten Zonen" der Neuen Rechten bekäme eine ganz neue, allerdings islamische Qualität. (In der Tat gibt es eindeutige Übereinstimmungen und Verbindungen zwischen radikalem Islam und faschistischer Szene).

Wer man die Perfidität der dschihadischen Politik jener klagefreudigen Verbände nicht durchschaut, weil sich einige Koordinaten verschoben haben, hat man es offenbar leichter.
Die eigene Nationalphobie generiert das eigene Kollektiv als neue Theodizee und der Antifaschist muß davor warnen und schützen. Das "Rassismus" auch aus einer anderen Perspektive als der eigenen Nation kommen kann, würde schließlich das eigene Antifa-Weltbild in Frage stellen. Da ist es leichter die angebliche Diskriminierung der Muslime (durch Schweinefleisch!!!) zu verurteilen.

Es ist schon absurd das die Verteidigung des Pluralismus durch einen angeblichen Antifaschismus somit exakt das Gegenteil erreicht: die rechtliche Einschränkung von Initiativen die die religiös-islamische Einschränkung und kulturelle Werteinschätzung nicht akzeptieren oder teilen wollen.

...


Das ist genau das, was mit der Anmaßung religöser Überzeugungen bereits von mehreren vorgebracht wurde, aber du hast es sehr deutlich auf den Punkt gebracht.
"Wir" sind so gefangen in unserem Kollektivschuldverantwortungsbedürfnis, dass wir selbst aus sonst absolut korrekten Gründen (Antifa) aufs Glatteis kommen, wenn es nicht gelingt, unsere Linse auch für die Dinge zu schärfen, die das ehemals so simple Weltbild (links - mitte -rechts) erschüttern und zum Teil schon verschoben haben.

Wie zitiert Richard Dawkins Douglas Adams sinngemäß:
"Wenn es um Steuererhöhungen geht, können wir da stundenlang drüber diskutieren. Wenn es um ein Computer-Betriebssystem geht, können wir lange die Pros und Cons von Windows, Mac und Linux erörtern.
Aber wenn einer sagt:"Ich darf samstags keine Lichtschalter betätigen.", dann sagen wir sofort "Ja, klar, dafür habe ich Verständnis."

noc
_________________

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AgentProvocateur
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Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 7851
Wohnort: Berlin

Beitrag(#634424) Verfasst am: 06.01.2007, 02:28    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Warum alle Zeitungen das als rassistisch bezeichnen?
Tja, warum wohl?

Ja warum eigentlich? Wo ist da ein rassischer oder ein rassistischer Zusammenhang ?

Hm, ich würde es nicht rassistisch nennen, sondern eher fremdenfeindlich. Deine Überlegungen zum Schweinefleisch und Islam treffen den Punkt nicht. Der Punkt ist mMn, dass hier eine fremdenfeindliche Botschaft transportiert werden soll und zwar genau diese:

Malone hat folgendes geschrieben:
Obwohl mir Nazis nicht sympathisch sind, finde ich dies eine sehr elegante Methode, der muslimischen Unterschicht die Botschaft zukommen zu lassen, dass sie hier nicht erwünscht ist und sie so vielleicht ein bisschen mehr zur Rückkehr nach Anatolien zu bewegen, wo sie dann ihre Ziegen mit den voll krassen MP3-Handys beschallen können, und nicht deutsche Fahrgäste.

Obgleich ich ein Verbot in diesem Falle nicht befürworte, finde ich doch die Ausblendung dieser beabsichtigten Botschaft in diesem Thread ein wenig seltsam.

chiring hat folgendes geschrieben:
Wie schon gesagt: im Notfall dürfen auch Muslime Schwein essen und eine Suppenküche bedient nichts anderes als den Notfall.

Wie gesagt, darum geht es doch nicht. Es geht darum, dass durch die Blume gesagt wird: haut ab, ihr seid hier nicht erwünscht. Das ist aber fremdenfeindlich. Die richtige Botschaft wäre meiner bescheidenen Meinung nach: jeder, der sich an unsere Regeln hält, ist willkommen. Zu den Regeln gehört es aber keineswegs, das nur zur Vervollständigung, Schweinefleisch zu essen, denn was jemand isst, liegt wohl in seinem Ermessen.

Das alles hat noch nichts mit den Problemen mit dem Islam zu tun, die es sehr wohl gibt. Nur ist es die Frage, ob alle Moslems (und in diesem Falle auch Juden) pauschal über einen Kamm geschert werden können. MMn sollte man das nicht tun.
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chiring
Asatru



Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 1694
Wohnort: Westfalen

Beitrag(#634449) Verfasst am: 06.01.2007, 03:44    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:

Hm, ich würde es nicht rassistisch nennen, sondern eher fremdenfeindlich.


Beide Begriffe werden gerne synonym verwendet obschon sie nicht zusammen gehören. Denn wenn ich jemanden ablehne ist es etwas anderes als wenn ich jemanden abwerte.

Zitat:

Der Punkt ist mMn, dass hier eine fremdenfeindliche Botschaft transportiert werden soll ( ...)


Da hast Du vielleicht Recht. Aber kann man jemandem vorwerfen das er nicht jeden in sein Haus lassen will?
Gibt es nicht einen rechtlich, kulturell und sozialen Unterschied zwischen Eingeborenen und Zuwandereren, zwischen religiösen Ansprüchen und dem Recht als Eingeborener nach den Regeln leben zu dürfen die man nach jahrhundertelangen kulturellen Befindlichkeiten allgemein für richtig hält?

Fremdenfeindlichkeit ist noch keine Straftat, es ist heute nach dem Zeitgeist verstanden moralisch verwerflich. Man muß die Ablehnung des anderen aber gar nicht als "Feindlichkeit" bezeichnen: zur Ablehnung hat jeder das gleiche Recht wie zur Annahme des Fremden. "Feindlichkeit" impliziert einen Kriegszustand, Ablehnung ist vollkommen legitim wenn sie gut begründet werden kann.
Gastfreundschaft auszunutzen um die eigenen Belange politisch und rechtlich durchzusetzen ist auch moralisch verwerflich; ich denke im höherem Maße.

Zitat:

Die richtige Botschaft wäre meiner bescheidenen Meinung nach: jeder, der sich an unsere Regeln hält, ist willkommen.

Das unterschreibe ich sofort. Allerdings befürchte ich das den Radikalmuslimen solche Regeln egal sind weil sie ihre Religion über allen Regeln stehen sehen.

Zitat:

Zu den Regeln gehört es aber keineswegs, das nur zur Vervollständigung, Schweinefleisch zu essen, denn was jemand isst, liegt wohl in seinem Ermessen.


Nach wie vor.
Das Problem sehe ich hier vor allem in dem Versuch der allmählichen Einsetzung exklusiver (allein gültiger) Religionsvorschriften. Diesem Versuch haben (möglicherweise) rechtsgerichtete Kreise aktiv wiedersprochen - und das war richtig. Die Intentionen solcher Kreise deren politische Vorstellungen ich ablehne - weil ich diese Vorstellungen kenne - ist ist etwas anderes. Der Schritt zur der Akzeptanz rechter Vorstellungen ist doch noch ziemlich weit für jemanden der in Schweinefleisch in Suppenküchen noch keine Diskriminierung sieht.
Zitat:


Nur ist es die Frage, ob alle Moslems (und in diesem Falle auch Juden) pauschal über einen Kamm geschert werden können. MMn sollte man das nicht tun.


Darin geb ich dir auch Recht. Es sollte aber gut abgewägt werden ob solche eher politisch motivierten Klagen gegen angebliche Diskriminierung überhaupt der individuellen Lebenswelt von Muslimen entsprechen, oder ob nicht islamische Interessensgruppen aus eigenem Machtkalkül dahinter stecken. Die Interessen von Imamen die sich eine Einheit von islamischer Religion und Staat (in Europa) wünschen, zielen auf Kulturveränderung und dafür werden die vorhandenen rechtlichen Mittel ausgeschöpft.
Eine Veränderung die Juden in diesem Zusammenhang übrigens deutlich weniger begrüßen würden.
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Sehwolf
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Beitrag(#634453) Verfasst am: 06.01.2007, 04:11    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
Ja warum eigentlich? Wo ist da ein rassischer oder ein rassistischer Zusammenhang ?

Seit wann sind Muslime eine Rasse? Und nach der Definition des Rassismus wie es etwa Albert Memmi vorlegt, (übrigens Franzose tunesischer Herkunft) ist Rassismus eine "Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden des Opfers". In der Tat ist Rassismus eine Abwertung der einen Gruppe zugunsten der anderen.

Die angebliche "Unreinheit" des Schweins ist keine Frage der Hygiene, sondern der Abgrenzung des Islam gegenüber anderen Religionen. (schrieb ich oben schon mal und dafür gibt es hinreichend Belege). Diese Abgrenzung ist rassistisch, aus dem Grund weil der Islam Schweinefleischesser für geringer einschätzt als diejenigen die dem islamischen Gebot folgen. (Auch dafür Belege in Massen).

Beklagt wird von den Muslimen aber das Gegenteil: es wären angeblich Muslime ausgegrenzt worden und man beruft sich - wiedereinmal – auf die Religionsfreiheit und bemüht wiedermal die Gerichte. Die Empörung kann man nicht anders als Heuchelei nennen. Es wird nicht die eigene Diskriminierung beklagt, sondern man beschwert sich im Grunde darüber das man nicht nach den eigenen religiösen Vorstellungen selbst diskriminieren darf. In dem Fall das das Gericht der Klage stattgegeben hätte, wäre nämlich genau dies der Fall gewesen. Es reicht nach islamischer Vorstellung schon aus, das Schweinefleisch mit anderem Fleisch auf den Grill kommt um auch das andere Fleisch abzulehnen. Welche Kreise das ziehen kann, wird man sich vorstellen können, oder nicht? Jede Würstchenbude wird zum Affront, zur "rassistischen Diskriminierung" des Islam - wenn Muslime in der Nähe wohnen. Die faschistoide Rede von den "national befreiten Zonen" der Neuen Rechten bekäme eine ganz neue, allerdings islamisch parallelgesellschaftliche Qualität. (In der Tat gibt es eindeutige Übereinstimmungen und Verbindungen zwischen radikalem Islam und faschistischer Szene). In dieser Richtung dürfte man die zahlreichen Klagen wegen Anmerkung der Religionsfreiheit auch betrachten dürfen.

Wen man die Perfidität der dschihadischen Politik jener klagefreudigen Verbände nicht durchschaut, weil sich einige Koordinaten verschoben haben, hat man es offenbar leichter.
Die eigene Nationalphobie generiert das eigene Kollektiv als neue Theodizee und der Antifaschist muß davor warnen und schützen. Das "Rassismus" auch aus einer anderen Perspektive als der eigenen Nation kommen kann, würde schließlich das eigene Antifa-Weltbild in Frage stellen. Da ist es leichter die angebliche Diskriminierung der Muslime (durch Schweinefleisch!!!) zu verurteilen.

Es ist schon absurd das die Verteidigung des Pluralismus durch einen angeblichen Antifaschismus somit exakt das Gegenteil erreicht: die rechtliche Einschränkung von Initiativen die die religiös-islamische Einschränkung und kulturelle Werteinschätzung nicht akzeptieren oder teilen wollen.

Wie schon gesagt: im Notfall dürfen auch Muslime Schwein essen und eine Suppenküche bedient nichts anderes als den Notfall.
Du hast da recht. Nein, besser: Du hast nicht unrecht.
Aber du übersiehst hier etwas nicht unwesentliches:
Die Perfidie der Gegenseite.
Primäres Ziel dieser Aktion ist mM nicht die Diskriminierung (oder gar die Vorenthaltung der Hilfsleistung) sondern die Provokation. Das "wir" uns hier die Köppe einschlagen und uns zum Teil sogar gegenseitig des Faschismus oder der Verharmlosung desselben zichtigen , wird auf der "anderen Seite" registriert und dürfte eher Beifall hervorrrufen. Im Nebel dieser gesellschaftlichen Debatte finden sich ganz unweigerlich einige einfache (im Sinne von "mit mangelndem Differenzierungsvermögen oder auch Unwillen ausgestattete) Gemüter plötzlich an der Seite von "denen" wieder.

Wäre ich anfälliger für VTs (oder etwa Drehbuchautor) würde ich vermuten, dass irgendwelche Fundi-Imane an der Planung dieser Aktion beteiligt waren. Es ist doch mM ganz offensichtlich so, dass auf beiden Seiten der Lager die jeweils extremen Teilgruppen eher gestärkt aus dieser Debatte hervorgehen, während "wir in der Mitte" uns total verzetteln und dabei an Kraft verlieren.
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chiring
Asatru



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Beitrag(#634466) Verfasst am: 06.01.2007, 05:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sehwolf hat folgendes geschrieben:

Primäres Ziel dieser Aktion ist mM nicht die Diskriminierung (oder gar die Vorenthaltung der Hilfsleistung) sondern die Provokation.
(...)
Im Nebel dieser gesellschaftlichen Debatte finden sich ganz unweigerlich einige einfache (im Sinne von "mit mangelndem Differenzierungsvermögen oder auch Unwillen ausgestattete) Gemüter plötzlich an der Seite von "denen" wieder.


Das sehe ich auch. Aber wenn jemand kommt und sagt: "guck mal wir machen was gutes und wir sind rechts, willst Du nicht auch rechts sein?"

- Dann wird neu verhandelt: warum sollte ich politisch rechte Positionen übernehmen weil die armen Leuten mal was gutes getan haben?
Die Werbung ist eine Sache, die Unterschrift unter dem Vertrag eine andere.

Wenn rechte Kreise allgemeine Zustimmung für Provokationsunternehmungen erhalten, dann bedienen sie eine Politik die aufgrund der political correctness sträflich vernachlässigt wurde, nicht weil diese Provokationen falsch sind.
Wenn Volksvertreter Volksvertreter sein wollen müssen sie auch das Volk beachten und ihnen nicht erzählen wie sie denken sollen weil das politisch-moralisch gerade oppurtun ist oder weil sie sich als "die Guten" darstellen wollen. Lieber am Sessel kleben als unbequeme Themen angehen scheint angesagter zu sein.
Man braucht sich nicht wundern wenn rechte Parteien Zulauf in Frankreich und zuletzt in Mc Vorpomm erhalten haben. Gerade die Politik sollte wissen das Aussitzen auf Dauer nicht funktioniert. Fällt das Kind in den Brunnen, sind die Betroffenheitsbeauftragten nicht fern und beklagen umso mehr das Volk als unverständig.
Es ist ja schließlich nur der deutschfaschistoide hartz4 Empfänger der den "dumpfen Stammtischparolen" erliegt und Fremdenfeindlichkeit ist auch nur "die Spitze des Eisbergs" im eigentlich schon immer rassistischen Deutschland. Solche Phrasen sind doch zu billig und eigentlich völlig würdelos.

Indem man die Probleme im Zusammenhang mit Muslimen und zuwanderung nicht erkennt oder nicht erkennen will bedient man die Leute die sie knallhart lösen wollen. Die Entwicklung gefällt mir gar nicht, daher sollte man sich unbedingt von der Nazikeulenargumentation, Betroffenheitskundgebungen und Gutmenschenpalaver verabschieden und sich vorurteilsfrei aufrecht hinstellen und das Problem annehmen - und wenn es einem den Kopf wegreissen könnte.

..aber jetzt muß ich erstmal ins Bettchen. zwinkern
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Rasmus
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Beitrag(#634475) Verfasst am: 06.01.2007, 05:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Wir werden es erfahren, die Stadt Kehl hat ja bereits Strafanzeige gestellt.


Ja, wegen Volksverhetzung, weil jemand Suppe verteilt hat! Pillepalle

1984 ick hör Dir trapsen - wenn das keine Verfolgung wegen Gedankenverbrechen ist, weiß ich nicht was!
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L.E.N.
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Beitrag(#634570) Verfasst am: 06.01.2007, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sehwolf hat folgendes geschrieben:
Es ist doch mM ganz offensichtlich so, dass auf beiden Seiten der Lager die jeweils extremen Teilgruppen eher gestärkt aus dieser Debatte hervorgehen, während "wir in der Mitte" uns total verzetteln und dabei an Kraft verlieren.


das sehe ich nicht so.

- es besteht doch unter uns mehrheitlich kein zweifel daran, das die aktion der suppennazis (ich hab immer noch spaß an dem begriff Sehr glücklich ) negativ zu bewerten ist. folge sollte eine angemessene und entlarvende aktion der kritiker sein, mit der den "wohltätern" der spaß an der aktion genommen wird.

- andererseits empfindet meiner auffassung nach eine tendenzielle mehrheit hier die reaktion, die "armenspeisung" einfach autoritär verbieten zu wollen, als unangemessen.

die "extremen" hier, werden je nur einer position zustimmen, während "wir in der mitte" mMn mit einer recht objektiven position sehr gut dastehen.
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Queen of Las Vegas
Lebenserotiker



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Beitrag(#634578) Verfasst am: 06.01.2007, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:

- es besteht doch unter uns mehrheitlich kein zweifel daran, das die aktion der suppennazis (ich hab immer noch spaß an dem begriff Sehr glücklich ) negativ zu bewerten ist. folge sollte eine angemessene und entlarvende aktion der kritiker sein, mit der den "wohltätern" der spaß an der aktion genommen wird.
dastehen.


einverstanden, aber würde die suppe der kritiker dann besser schmecken weil sie zB auf unkoscheres schweinefleisch verzichten? muß grundsätzlich am rezept etwas geändert werden, ich glaube nicht, unter den rechten gibt es bestimmt gute metzger...
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Beitrag(#634579) Verfasst am: 06.01.2007, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
Sehwolf hat folgendes geschrieben:

Primäres Ziel dieser Aktion ist mM nicht die Diskriminierung (oder gar die Vorenthaltung der Hilfsleistung) sondern die Provokation.
(...)
Im Nebel dieser gesellschaftlichen Debatte finden sich ganz unweigerlich einige einfache (im Sinne von "mit mangelndem Differenzierungsvermögen oder auch Unwillen ausgestattete) Gemüter plötzlich an der Seite von "denen" wieder.


Das sehe ich auch. Aber wenn jemand kommt und sagt: "guck mal wir machen was gutes und wir sind rechts, willst Du nicht auch rechts sein?"

- Dann wird neu verhandelt: warum sollte ich politisch rechte Positionen übernehmen weil die armen Leuten mal was gutes getan haben?
Die Werbung ist eine Sache, die Unterschrift unter dem Vertrag eine andere.

Wenn rechte Kreise allgemeine Zustimmung für Provokationsunternehmungen erhalten, dann bedienen sie eine Politik die aufgrund der political correctness sträflich vernachlässigt wurde, nicht weil diese Provokationen falsch sind.
Wenn Volksvertreter Volksvertreter sein wollen müssen sie auch das Volk beachten und ihnen nicht erzählen wie sie denken sollen weil das politisch-moralisch gerade oppurtun ist oder weil sie sich als "die Guten" darstellen wollen. Lieber am Sessel kleben als unbequeme Themen angehen scheint angesagter zu sein.
Man braucht sich nicht wundern wenn rechte Parteien Zulauf in Frankreich und zuletzt in Mc Vorpomm erhalten haben. Gerade die Politik sollte wissen das Aussitzen auf Dauer nicht funktioniert. Fällt das Kind in den Brunnen, sind die Betroffenheitsbeauftragten nicht fern und beklagen umso mehr das Volk als unverständig.
Es ist ja schließlich nur der deutschfaschistoide hartz4 Empfänger der den "dumpfen Stammtischparolen" erliegt und Fremdenfeindlichkeit ist auch nur "die Spitze des Eisbergs" im eigentlich schon immer rassistischen Deutschland. Solche Phrasen sind doch zu billig und eigentlich völlig würdelos.

Indem man die Probleme im Zusammenhang mit Muslimen und zuwanderung nicht erkennt oder nicht erkennen will bedient man die Leute die sie knallhart lösen wollen. Die Entwicklung gefällt mir gar nicht, daher sollte man sich unbedingt von der Nazikeulenargumentation, Betroffenheitskundgebungen und Gutmenschenpalaver verabschieden und sich vorurteilsfrei aufrecht hinstellen und das Problem annehmen - und wenn es einem den Kopf wegreissen könnte.

..aber jetzt muß ich erstmal ins Bettchen. zwinkern


genau!
die aktion nicht gerichtlich verbieten zu lassen zu wollen/zu würden bedeutet nicht zustimmung zur aktion. die paniker, die das befürchten, sehen sich in zugzwang und reagieren panisch mit schnellschüssen und medialem herumgeheule.
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Beitrag(#634582) Verfasst am: 06.01.2007, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
- es besteht doch unter uns mehrheitlich kein zweifel daran, das die aktion der suppennazis (ich hab immer noch spaß an dem begriff Sehr glücklich ) negativ zu bewerten ist.

Ich bin der Meinung, daß es nicht negativer zu bewerten ist als eine christliche Suppenküche, die letzten Endes nur Deckmäntelchen für Missionsarbeit ist.
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Beitrag(#634583) Verfasst am: 06.01.2007, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:

- es besteht doch unter uns mehrheitlich kein zweifel daran, das die aktion der suppennazis (ich hab immer noch spaß an dem begriff Sehr glücklich ) negativ zu bewerten ist. folge sollte eine angemessene und entlarvende aktion der kritiker sein, mit der den "wohltätern" der spaß an der aktion genommen wird.
dastehen.


einverstanden, aber würde die suppe der kritiker dann besser schmecken weil sie zB auf unkoscheres schweinefleisch verzichten? muß grundsätzlich am rezept etwas geändert werden, ich glaube nicht, unter den rechten gibt es bestimmt gute metzger...


die aktion der rechten geht würde augrund der konkurrenz ins leere gehen. sie hätte keine propagandistische basis mehr. da helfen auch keine guten mezger weiter Lachen
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Beitrag(#634584) Verfasst am: 06.01.2007, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
- es besteht doch unter uns mehrheitlich kein zweifel daran, das die aktion der suppennazis (ich hab immer noch spaß an dem begriff Sehr glücklich ) negativ zu bewerten ist.

Ich bin der Meinung, daß es nicht negativer zu bewerten ist als eine christliche Suppenküche, die letzten Endes nur Deckmäntelchen für Missionsarbeit ist.


völlig richtig.
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Beitrag(#634586) Verfasst am: 06.01.2007, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
- es besteht doch unter uns mehrheitlich kein zweifel daran, das die aktion der suppennazis (ich hab immer noch spaß an dem begriff Sehr glücklich ) negativ zu bewerten ist.

Ich bin der Meinung, daß es nicht negativer zu bewerten ist als eine christliche Suppenküche, die letzten Endes nur Deckmäntelchen für Missionsarbeit ist.


völlig richtig.

Und der Punkt ist, daß ich dennoch nicht auf die Idee käme, das Recht der Kirche auf die Einrichtung einer solchen beschneiden zu wollen, auch wenn dort all jene diskriminiert und ausgegrenzt werden, die sich vor dem Essen keinen christlichen Sermon anhören mögen.
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AgentProvocateur
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Beitrag(#634591) Verfasst am: 06.01.2007, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:
Hm, ich würde es nicht rassistisch nennen, sondern eher fremdenfeindlich.

Beide Begriffe werden gerne synonym verwendet obschon sie nicht zusammen gehören. Denn wenn ich jemanden ablehne ist es etwas anderes als wenn ich jemanden abwerte.

Der Unterschied zwischen ablehnen und abwerten ist für mich relativ unwesentlich. Sehr viel wichtiger ist für mich der Unterschied, ob man jemanden ablehnt oder ob man eine bestimmte Gruppe von Menschen pauschal ob ihrer Herkunft / Kultur / Religion ablehnt. Letzteres ist Fremdenfeindlichkeit.

chiring hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Punkt ist mMn, dass hier eine fremdenfeindliche Botschaft transportiert werden soll ( ...)

Da hast Du vielleicht Recht. Aber kann man jemandem vorwerfen das er nicht jeden in sein Haus lassen will?
Gibt es nicht einen rechtlich, kulturell und sozialen Unterschied zwischen Eingeborenen und Zuwandereren, zwischen religiösen Ansprüchen und dem Recht als Eingeborener nach den Regeln leben zu dürfen die man nach jahrhundertelangen kulturellen Befindlichkeiten allgemein für richtig hält?

Naja, wir müssen uns natürlich erst einmal darüber einigen, ob Fremdenfeindlichkeit in Ordnung ist oder nicht. Wenn es in Ordnung ist, Leute aufgrund ihrer anderen Kulturzugehörigkeit pauschal abzuqualifizieren, dann brauchen wir nicht weiter zu reden. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht und darum geht es mir hier.

chiring hat folgendes geschrieben:
Gastfreundschaft auszunutzen um die eigenen Belange politisch und rechtlich durchzusetzen ist auch moralisch verwerflich; ich denke im höherem Maße.

Der Unterschied ist aber allzu offfensichtlich und ist genau auch der Knackpunkt, um den es hier eigentlich geht: wenn einige die Gastfreundschaft ausnutzen, sollte man nicht allen zu rufen: verpisst Euch.

chiring hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die richtige Botschaft wäre meiner bescheidenen Meinung nach: jeder, der sich an unsere Regeln hält, ist willkommen.

Das unterschreibe ich sofort. Allerdings befürchte ich das den Radikalmuslimen solche Regeln egal sind weil sie ihre Religion über allen Regeln stehen sehen.

Du scheinst nicht ganz zu verstehen: die Botschaft richtet sich nicht an die, die die Regeln sowieso brechen wollen, sondern an alle anderen. Wenn man aber allen sagt, dass sie aufgrund ihrer kulturellen / religiösen Zugehörigkeit unerwünscht sind, treibt man sie in die Arme der Radikalen.
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
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Beitrag(#634595) Verfasst am: 06.01.2007, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

AgentProvocateur hat folgendes geschrieben:

Naja, wir müssen uns natürlich erst einmal darüber einigen, ob Fremdenfeindlichkeit in Ordnung ist oder nicht. Wenn es in Ordnung ist, Leute aufgrund ihrer anderen Kulturzugehörigkeit pauschal abzuqualifizieren, dann brauchen wir nicht weiter zu reden. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht und darum geht es mir hier.

Die vorangehende Frage ist m.E., ob es bereits grundsätzlich eine pauschale Ablehnung einer Gruppe beinhaltet, wenn man als Nichtzugehöriger dieser Gruppe keine Rücksicht auf die spezifischen gruppeninternen Regeln nimmt. Ich meine: nein. Das kann selbstverständlich Ausdruck einer Ablehung sein, muß es aber nicht.
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