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Freigeisterhaus -> Sonstiges und Groteskes

#121:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 11:23
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
März 2017: 30'000 Kurden demonstrieren friedlich gegen Erdogan.
http://www.t-online.de/nachrichten/id_80663568/zehntausende-kurden-demonstrieren-in-frankfurt-nein-zur-diktatur-.html

was denn, so viele laufen noch frei rum?

Hier bei uns, ja. Da dürfen sie ja auch.

#122:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 15:37
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Aber dass diese Kurden so viele Bilder von Ocalan mit sich herumtrugen und die Polizei nichts dagegen tat, spielt wieder Erdogan in die Hände. Jetzt kann er wieder behaupten, hier würde die PKK unterstützt.

#123:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 15:51
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Auf welcher Grundlage sollte die Polizei "etwas dagegen tun"?

#124:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 16:02
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Samson83 hat folgendes geschrieben:
Auf welcher Grundlage sollte die Polizei "etwas dagegen tun"?

Wurde da nicht auch gesagt (in den Nachrichten), dass das Zeigen dieser Bilder von Öcalan auch verboten ist? Ich denke nicht, dass ich mich verhört hatte.

#125:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 23:30
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gerade gelesen: nie mehr schnarchen für 69 euro.

#126:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 09:49
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Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Auf welcher Grundlage sollte die Polizei "etwas dagegen tun"?

Wurde da nicht auch gesagt (in den Nachrichten), dass das Zeigen dieser Bilder von Öcalan auch verboten ist? Ich denke nicht, dass ich mich verhört hatte.

Das ist eine relativ neue Entwicklung die zugegebenermaßen an mir vorbeiging. Ich bin aber der Ansicht, dass das "was dagegen tun" hier unverhältnismäßig gewesen wäre. Gleicher Ansicht der entsprechende Kommentator in der FAZ von heute.

#127:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 14:41
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Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich bin aber der Ansicht, dass das "was dagegen tun" hier unverhältnismäßig gewesen wäre.

Stimmt. Wenn's nur 2 oder 3 gewesen wären, dann schon, aber es waren sehr viele.

#128:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 15:46
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AKP sagt alle Ministerauftritte in Deutschland ab

Das dürfte allgemein Erleichterung auslösen.

#129:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.03.2017, 08:58
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Einige Beiträge hier abgetrennt, und als neuer Thread: Rechtsprechung in Bezug auf Religionsfreiheit gestartet.

#130:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 06.04.2017, 14:48
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Polizei verhindert Amoklauf an Uslarer Schule.

#131:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 08.04.2017, 18:20
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British Columbia hat es Arbeitgebern verboten Beschaeftigten vorzuschreiben bei der Arbeit Stoeckelschuhe anzuziehen. Dies betrifft vor allem im Gastronomiegewerbe beschaeftigte Frauen.

Zitat:
...The B.C. government has banned workplace requirements that force women to wear high heels.

A mandatory high-heel dress code "is a workplace health and safety issue," says the release put out by Premier Christy Clark and Labour Minister Shirley Bond.

"There is a risk of physical injury from slipping or falling, as well as possible damage to the feet, legs and back from prolonged wearing of high heels while at work."...


http://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/high-heels-code-bc-1.4060983


bravo

#132:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 09.04.2017, 01:30
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Zitat:
ETA gibt Waffen ab

Jahrzehntelang hat die Untergrundorganisation ETA gewaltsam für ein eigenständiges Baskenland gekämpft. Mehr als 800 Menschen kamen bei diesem Konflikt ums Leben. Nun hat die Organisation eine Liste mit den Verstecken ihrer Waffenarsenale übergeben.

https://www.tagesschau.de/ausland/eta-entwaffnung-101.html

#133:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.04.2017, 20:40
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Auf Twitter starten Dortmunder Anhänger unter dem Hashtag "#bedforawayfans" das Angebot an die Fans des AS Monaco, die aufgrund der Spielverlegung eine Unterkunft suchen.

#134:  Autor: diskordianerpapst BeitragVerfasst am: 11.04.2017, 21:14
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ETA gibt Waffen ab

Jahrzehntelang hat die Untergrundorganisation ETA gewaltsam für ein eigenständiges Baskenland gekämpft. Mehr als 800 Menschen kamen bei diesem Konflikt ums Leben. Nun hat die Organisation eine Liste mit den Verstecken ihrer Waffenarsenale übergeben.

https://www.tagesschau.de/ausland/eta-entwaffnung-101.html


Habe die Tagesschaumeldung jetzt nicht gelesen, aber da ging schon vor Tagen was rum und dazu
gab es einen Artikel auf Telepolis der einen kleinen Faktencheck betreibt:
https://www.heise.de/tp/news/Entwaffnung-der-baskischen-Untergrundorganisation-ETA-3678838.html

Laut diesem Artikel war der Zustand der "Bewaffnung" der Spanischen Regierung so genehm dass sie
die Selbstentwaffnung jahrelang torpediert hat.
Nur ein weiteres Beispiel zum Thema "Wenns keine Terroristen gäbe müssten sie glatt selbstgemacht werden" zynisches Grinsen

#135:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 13.04.2017, 21:33
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Der Quantencomputer rückt näher:

http://www.zdnet.de/88292375/chip-alternative-physiker-fuehren-logische-operationen-mit-spinwellen-durch/


Vorteile: wesentlich schneller, geringer Energieverbrauch

#136:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 05.05.2017, 23:51
    —
Nach mehr als zwei Jahren Ermittlung:
900 Pädophile weltweit festgenommen
368 davon in Europa
259 sexuell missbrauchte Kinder identifiziert oder gerettet

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kinderpornos-europol-und-fbi-nehmen-900-verdaechtige-fest-a-1146385.html

#137:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 18:00
    —
hurra hurra die welt geht unter... sagt nicht stephen hawking...
was er sagt ist
Zitat:
tephen Hawking: „Menschheit hat nur noch 100 Jahre, um sich neuen Planeten zu suchen“

die gute nachricht ist ja nun für die meisten die, dass er den mond und dem mars für die rettung auserkoren hat.

es werde ja auch schon mehr als man meine geforscht, steht im artikel. und vorne weg schreitet herr musk.

jetzt aber ran, marcellinus und co, die kinder und enkel fit gemacht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass da jeder mit hoch darf, hinauf ins paradies.

http://www.epochtimes.de/wissen/forschung/stephen-hawking-menschheit-hat-nur-noch-100-jahre-um-sich-neuen-planeten-zu-suchen-a2112345.html

#138:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 20:26
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ob der schlaue Herr Hawking auch bedacht hat, dass so ein Umzug fürn Brsch ist,
weil Mensch auf einem neuen Planeten mit ziemlicher Sicherheit genauso viel Mist bauen wird wie hier auf der Erde?

#139:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 21:37
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
hurra hurra die welt geht unter... sagt nicht stephen hawking...
was er sagt ist
Zitat:
tephen Hawking: „Menschheit hat nur noch 100 Jahre, um sich neuen Planeten zu suchen“

die gute nachricht ist ja nun für die meisten die, dass er den mond und dem mars für die rettung auserkoren hat.

es werde ja auch schon mehr als man meine geforscht, steht im artikel. und vorne weg schreitet herr musk.

jetzt aber ran, marcellinus und co, die kinder und enkel fit gemacht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass da jeder mit hoch darf, hinauf ins paradies.

http://www.epochtimes.de/wissen/forschung/stephen-hawking-menschheit-hat-nur-noch-100-jahre-um-sich-neuen-planeten-zu-suchen-a2112345.html



Man darf sich bei solchen Gedankenspielen allerdings keinesfalls der Illusion hingeben, dass dies eine Loesung fuer die Menschheit im Sinne von allen Menschen, darstellen koennte. Wenn man sich den Aufwand betrachtet, den man treiben muss um auch bloss einen Menschen auf den Mond zu schiessen, vom Mars oder gar noch weiter entfernten Planeten ganz zu schweigen, so muss brutal klar werden, dass dieser Ausweg aus der irdischen Misere selbst guenstigstenfalls nur einer sehr kleinen Minderheit der Menschen offenstehen kann. Die Menschheit wird so also hoechstens in dem Sinne ueberleben koennen, dass es auch nach einem moeglichen Ende der irdischen Biospaere auch weiterhin noch Menschen geben kann. Der grosse Rest wird weiter darauf angewiesen bleiben entweder die Faehigkeit der Erde menschliches Leben zu ermoeglichen zu erhalten oder auf und mit seinem Heimatplaneten elendig verrecken.

Dies gesagt sollte eigentlich klar sein, dass man die gigantischen Summen, die notwendig waeren menschliches Leben fuer ein paar wenige Menschen auf fremden Gestirnen moeglich zu machen, ungleich besser angelegt waeren, wenn man sie dazu verwendet die Faehigkeit unseres Planeten menschliches Leben zu ermoeglichen fuer alle Menschen erhaelt.

Insofern stimme ich mit Stephen Hawking ueberhaupt nicht ueberein. Die Besiedlung fremder Gestirne ist keine Alternative zum Erhalt der irdischen Biospaere, sondern eher ein Luxus, den man sich leisten kann, nachdem man zuhause alles in Ordnung hat.

#140:  Autor: DespitefulWohnort: Stoapfalz BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 23:14
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beachbernie hat folgendes geschrieben:

Dies gesagt sollte eigentlich klar sein, dass man die gigantischen Summen, die notwendig waeren menschliches Leben fuer ein paar wenige Menschen auf fremden Gestirnen moeglich zu machen, ungleich besser angelegt waeren, wenn man sie dazu verwendet die Faehigkeit unseres Planeten menschliches Leben zu ermoeglichen fuer alle Menschen erhaelt.

Insofern stimme ich mit Stephen Hawking ueberhaupt nicht ueberein. Die Besiedlung fremder Gestirne ist keine Alternative zum Erhalt der irdischen Biospaere, sondern eher ein Luxus, den man sich leisten kann, nachdem man zuhause alles in Ordnung hat.

Hawkings Argument sind aber auch die kosmischen Katastrophen. Supervulkane, Meteoriteneinschläge etc. wirst Du mit keiner Investition verhindern können und auch nicht, dass sie einen Gutteil der Menschheit dahinraffen werden. Allerdings nur soweit wir uns bis dahin nicht selbst vernichtet haben werden, insofern gebe ich Dir Recht. zwinkern

#141:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 23:37
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Dies gesagt sollte eigentlich klar sein, dass man die gigantischen Summen, die notwendig waeren menschliches Leben fuer ein paar wenige Menschen auf fremden Gestirnen moeglich zu machen, ungleich besser angelegt waeren, wenn man sie dazu verwendet die Faehigkeit unseres Planeten menschliches Leben zu ermoeglichen fuer alle Menschen erhaelt.

Insofern stimme ich mit Stephen Hawking ueberhaupt nicht ueberein. Die Besiedlung fremder Gestirne ist keine Alternative zum Erhalt der irdischen Biospaere, sondern eher ein Luxus, den man sich leisten kann, nachdem man zuhause alles in Ordnung hat.

Hawkings Argument sind aber auch die kosmischen Katastrophen. Supervulkane, Meteoriteneinschläge etc. wirst Du mit keiner Investition verhindern können und auch nicht, dass sie einen Gutteil der Menschheit dahinraffen werden. Allerdings nur soweit wir uns bis dahin nicht selbst vernichtet haben werden, insofern gebe ich Dir Recht. zwinkern



Um kosmische Katastrophen wuerde ich mir genausowenig Sorgen machen wie darum ob mir auf dem Nachhauseweg ein Meteorit auf den Kopf fallen koennte. Deren Wahrscheinlickeit ist m.E., zumindest was eine Existenzbedrohung der Menschheit durch kosmische Ereignisse insgesamt angeht, so gering, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Menschheit sowas noch erlebt bevor sie anderwaertig von der Evolution entsorgt worden ist. Ein paar Millionen Jahre sind in dem kosmischen Rahmen praktisch gar nichts und die Spezies Homo sapiens existiert gerade mal ein paar Zehn- oder Hunderttausend Jahre (je nach Definition).

Die kosmischen Katastrophen, die bisher erdgeschichtlich in den letzten paar 100 Millionen Jahren passierten, wuerden heutzutage zwar durchaus auch mal den weitaus groessten Teil der Menschheit vernichten, es wuerden aber immer noch mehr ueberleben als in eine Marskolonie der geraeumigeren Sorte reinpassen. Auf jeden Fall genuegend um der Menschheit einen Neustart auf der Erde zu ermoeglichen.


.....und um das mal festzuhalten......sollte die Menschheit so bloed sein, dass sie ihren eigenen Planeten so kaputt macht, dass menschliches Leben darauf unmoeglich wird, dann bin ich stark dafuer, dass sie dabei auch ganz zugrunde geht. Denn dann haette unsere Spezies nichts besseres verdient als auszusterben und keinesfalls sollte man ihr dann ermoeglichen noch mehr Flurschaden im Universum anzurichten. zwinkern

#142:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 23:50
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:

Hawkings Argument sind aber auch die kosmischen Katastrophen. Supervulkane, Meteoriteneinschläge etc. wirst Du mit keiner Investition verhindern können und auch nicht, dass sie einen Gutteil der Menschheit dahinraffen werden. Allerdings nur soweit wir uns bis dahin nicht selbst vernichtet haben werden, insofern gebe ich Dir Recht. zwinkern


Große Meteoriten-Einschläge wird man in absehbarer Zeit mit einigem Aufwand wohl vermeiden können.
Auch bei Sonnen-Stürmen lässt sich mit viel Geld wohl etwas machen.
Ausbrüche von Super-Vulkanen sind ein Problem, die Wahrscheinlichkeit dafür ist eher gering, aber schwer einzuschätzen.
Unsere Sonne wird frühestens in 900 Millionen Jahren 30 Grad mittlere Erd-Temperaturen liefern, was kritisch für höhere Lebewesen wäre.
Allerdings würde bereits ein Anstieg von 3 Grad in 135 Mio. Jahren (ohne Berücksichtigung von Treibhaus-Effekten) die Botanik völlig umkrempeln.
Also bleibt wahrscheinlich noch einige Zeit für den Umzug auf den Mars oder z. B. Saturn-Monde (Enceladus oder Titan).
Alpha Centauri halte ich aber derzeit als Ziel für völlig utopisch.

#143:  Autor: DespitefulWohnort: Stoapfalz BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 23:56
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Um kosmische Katastrophen wuerde ich mir genausowenig Sorgen machen wie darum ob mir auf dem Nachhauseweg ein Meteorit auf den Kopf fallen koennte. Deren Wahrscheinlickeit ist m.E., zumindest was eine Existenzbedrohung der Menschheit durch kosmische Ereignisse insgesamt angeht, so gering, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Menschheit sowas noch erlebt bevor sie anderwaertig von der Evolution entsorgt worden ist. Ein paar Millionen Jahre sind in dem kosmischen Rahmen praktisch gar nichts und die Spezies Homo sapiens existiert gerade mal ein paar Zehn- oder Hunderttausend Jahre (je nach Definition).

Die kosmischen Katastrophen, die bisher erdgeschichtlich in den letzten paar 100 Millionen Jahren passierten, wuerden heutzutage zwar durchaus auch mal den weitaus groessten Teil der Menschheit vernichten, es wuerden aber immer noch mehr ueberleben als in eine Marskolonie der geraeumigeren Sorte reinpassen. Auf jeden Fall genuegend um der Menschheit einen Neustart auf der Erde zu ermoeglichen.

Der Yellowstone hat mW einen Zyklus von 600.000 Jahren und der letzte Ausbruch ist jetzt in etwa 600.000 Jahre her. Apophis 2029 hat eine Chance von <5% dass er die Erde trifft, ganz von der Hand zu weisen sind Hawkins Einwände also nicht. Evolutionärgeschichtlich betrachtet gibt es die Gattung Mensch nun schon einige Hunderttausend bis Millionen Jahre und das war hinsichtlich kosmischer Katastrophen eher ein recht beschaulicher, ruhiger Zeitraum. Je länger wir existieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es uns auch irgendwann voll erwischt und wenn man bedenkt, dass die Zivilisation, wie wir sie kennen bereits durch einen etwas heftigeren Sonnensturm oder einen Polsprung stark beeinträchtigt bzw. ausgelöscht werden könnte, stimmt mich das nicht gerade optimistisch, gar nicht zu denken was passiert, wenn das Öl alle ist. Die Illusion interstellar anderswo wie gewohnt weiterzumachen halte ich hingegen auch für ziemlich abwegig. Dem Fakt, dass es irgendwann einfach vorbei sein wird, muss man aber irgendwo auch gefasst ins Auge blicken können, auch ohne in Ausflüchte und Albernheiten zu verfallen. Ob das nun morgen ist oder in zehntausend Jahren spielt doch letztendlich keine Rolle.

#144:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 06.05.2017, 23:58
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Despiteful hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Um kosmische Katastrophen wuerde ich mir genausowenig Sorgen machen wie darum ob mir auf dem Nachhauseweg ein Meteorit auf den Kopf fallen koennte. Deren Wahrscheinlickeit ist m.E., zumindest was eine Existenzbedrohung der Menschheit durch kosmische Ereignisse insgesamt angeht, so gering, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Menschheit sowas noch erlebt bevor sie anderwaertig von der Evolution entsorgt worden ist. Ein paar Millionen Jahre sind in dem kosmischen Rahmen praktisch gar nichts und die Spezies Homo sapiens existiert gerade mal ein paar Zehn- oder Hunderttausend Jahre (je nach Definition).

Die kosmischen Katastrophen, die bisher erdgeschichtlich in den letzten paar 100 Millionen Jahren passierten, wuerden heutzutage zwar durchaus auch mal den weitaus groessten Teil der Menschheit vernichten, es wuerden aber immer noch mehr ueberleben als in eine Marskolonie der geraeumigeren Sorte reinpassen. Auf jeden Fall genuegend um der Menschheit einen Neustart auf der Erde zu ermoeglichen.

Der Yellowstone hat mW einen Zyklus von 600.000 Jahren und der letzte Ausbruch ist jetzt in etwa 600.000 Jahre her. Apophis 2029 hat eine Chance von <5% dass er die Erde trifft, ganz von der Hand zu weisen sind Hawkins Einwände also nicht. Evolutionärgeschichtlich betrachtet gibt es die Gattung Mensch nun schon einige Hunderttausend bis Millionen Jahre und das war hinsichtlich kosmischer Katastrophen eher ein recht beschaulicher, ruhiger Zeitraum. Je länger wir existieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es uns auch irgendwann voll erwischt und wenn man bedenkt, dass die Zivilisation, wie wir sie kennen bereits durch einen etwas heftigeren Sonnensturm oder einen Polsprung stark beeinträchtigt bzw. ausgelöscht werden könnte, stimmt mich das nicht gerade optimistisch, gar nicht zu denken was passiert, wenn das Öl alle ist. Die Illusion interstellar anderswo wie gewohnt weiterzumachen halte ich hingegen auch für ziemlich abwegig. Dem Fakt, dass es irgendwann einfach vorbei sein wird, muss man aber irgendwo auch gefasst ins Auge blicken können, auch ohne in Ausflüchte und Albernheiten zu verfallen. Ob das nun morgen ist oder in zehntausend Jahren spielt doch letztendlich keine Rolle.

die frage ist doch: was zieh ich an. Sehr glücklich

#145:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 07.05.2017, 00:03
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Despiteful hat folgendes geschrieben:

Hawkings Argument sind aber auch die kosmischen Katastrophen. Supervulkane, Meteoriteneinschläge etc. wirst Du mit keiner Investition verhindern können und auch nicht, dass sie einen Gutteil der Menschheit dahinraffen werden. Allerdings nur soweit wir uns bis dahin nicht selbst vernichtet haben werden, insofern gebe ich Dir Recht. zwinkern


Große Meteoriten-Einschläge wird man in absehbarer Zeit mit einigem Aufwand wohl vermeiden können.
Auch bei Sonnen-Stürmen lässt sich mit viel Geld wohl etwas machen.
Ausbrüche von Super-Vulkanen sind ein Problem, die Wahrscheinlichkeit dafür ist eher gering, aber schwer einzuschätzen.
Unsere Sonne wird frühestens in 900 Millionen Jahren 30 Grad mittlere Erd-Temperaturen liefern, was kritisch für höhere Lebewesen wäre.
Allerdings würde bereits ein Anstieg von 3 Grad in 135 Mio. Jahren (ohne Berücksichtigung von Treibhaus-Effekten) die Botanik völlig umkrempeln.
Also bleibt wahrscheinlich noch einige Zeit für den Umzug auf den Mars oder z. B. Saturn-Monde (Enceladus oder Titan).
Alpha Centauri halte ich aber derzeit als Ziel für völlig utopisch.



Ein Temperaturanstieg um mehrere Grad Celsius waere auch nur dann wirklich ein Problem, wenn das in erdgeschichtlich sehr kurzer Zeit passiert. In einem Zeitrahmen von 135 Millionen Jahren, wie Du hier erwaehnst, sind 3 Grad mehr kaum der Rede wert, weil das Oekosystem der Erde viel mehr Zeit als notwendig haette um sich anzupassen.

Es sind Temperaturverschiebungen von mehreren Grad in wenigen Jahrzehnten, die riesige Herausforderungen darstellen.

#146:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 23.07.2017, 22:18
    —
Keine Macht den Religioten:
http://www.spiegel.de/karriere/rheinland-pfalz-polizist-verweigert-handschlag-und-muss-in-den-innendienst-a-1159175.html

#147:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 00:51
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Keine Macht den Religioten:
http://www.spiegel.de/karriere/rheinland-pfalz-polizist-verweigert-handschlag-und-muss-in-den-innendienst-a-1159175.html


Wie ist der Mann überhaupt Polizeibeamter geworden? Ich stell mir vor, wenn dieser Dummbatz einer Frau erste Hilfe leisten müsste...

#148:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 10:26
    —
Ist Dummheit kein ausreichender Kündigungsgrund?

#149:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 10:36
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ist Dummheit kein ausreichender Kündigungsgrund?

Schön wärs, da würden mir einige einfallen...

#150:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 10:39
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ist Dummheit kein ausreichender Kündigungsgrund?

Eigentlich nur in der Probezeit. Ansonsten würde ein Arbeitsgericht davon ausgehen, dass Deinem Arbeitgeber Deine Dummheit bei der Einstellung bekannt war, wenn sie nicht durch eine nach der Einstellung eingetretene Krankheit oder einen Unfall verursacht wurde. Man kann Dich aber mit Aufgaben betrauen,, die Dich dazu bringen, selbst zu kündigen. zwinkern



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