Atheisten auf dem Sterbebett
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Freigeisterhaus -> Heidenspaß statt Höllenqual

#871:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 19:23
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
...Menschen, die einfach feststellen, ...


Wie schon gesagt:
schtonk hat folgendes geschrieben:

[...]
Da kann ich küchenpsychologisch nicht mithalten. ...


Cool

Wie schon gesagt: wenn schtonk das nicht nachvollziehen kann, gibts das nicht. Schon klar.
Nur: Deswegen ist es noch keine Küchenpsychologie.

Ich stelle jetzt einfach fest, dass doch Sehr glücklich

Nein, weil ich gar nicht psychologisiere, ich ignoriere nur nicht wie du sogar jemand, der dir hier persönlich bestätigt, dass es das eben schon gibt. Ein einziger Fall widerlegt deine Ansicht, es gäbe keine Fälle, die keinen Glauben haben, ohne das beschlossen zu haben. Und das ist hier der Fall. Sorry, tut mir ja so leid. Schulterzucken

#872:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 19:57
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
...Sorry, tut mir ja so leid. Schulterzucken

Echt? Glaub ich dir nicht.

#873:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 20:03
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schtonk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
...Sorry, tut mir ja so leid. Schulterzucken

Echt? Glaub ich dir nicht.

Da hast recht, das war bisschen ironisch. zwinkern

#874:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 20:16
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
...Sorry, tut mir ja so leid. Schulterzucken

Echt? Glaub ich dir nicht.

Da hast recht, das war bisschen ironisch. zwinkern

Peace.

#875:  Autor: GreyWohnort: Stadt der Helden BeitragVerfasst am: 22.03.2018, 14:37
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Grey hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Abschied nehmen –
Sterbebegleitung bei Menschen mit Demenz

Der Verlust so vieler Fähigkeiten resultiert in Gefühle wie Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Verlassenheit, Verzweiflung, Entwürdigung. Zu den resultierenden Verhaltensweisen, die auch Betreuenden zu schaffen machen, gehören Schreien und Rufen, Kratzen, Schlagen, Jammern, Nahrungsverweigerung, Harn- und Stuhlinkontinenz, gestörter Tages- und Nachtrhythmus. Die Menschen sind willen- und wehrlos.


www.alzheimer-bw.de (110907_Nachlese_bbs_Abschied_nehmen.pdf)

Sie vergessen auch, was sie mal geglaubt haben, oder was nicht. Insofern sind am Ende alle Dementen Atheisten.

Wobei Viele sich durch gewohnte Rituale, Musik, Gebete durchaus beruhigen und entspannen können. Aber das ist wieder unabhängig, ob es mit Religion zu tun hat, oder nicht.


Arbeitest du in einer Pflegeeinrichtung oder für einen Pflegedienst?


Schade, dass du nicht auf meine Frage antwortest, astarte. Ich wollte dir da keinen Strick draus drehen, falls du das dachtest. Du scheinst dich nur gut auszukennen und davor habe ich Respekt.

#876:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 22.03.2018, 19:25
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Grey hat folgendes geschrieben:


Schade, dass du nicht auf meine Frage antwortest, astarte. Ich wollte dir da keinen Strick draus drehen, falls du das dachtest. Du scheinst dich nur gut auszukennen und davor habe ich Respekt.

Nee, nix für ungut, aber ich vermeide seit langem persönliche Angaben hier im Forum.

#877:  Autor: Ferrie 58 BeitragVerfasst am: 01.04.2018, 16:43
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Also.. es ist tatsächlich doch etwas dran.

Ich "interviewte" für ein mögliches Buch über "Das Leben danach" einige Sterbebegleiter, Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger. Einige bestätigten dass,

einige (bekennende) Christen tatsächlich ruhiger (teils auch s. friedlich) "hinübergehen". (Vlt , "nur" weil Sie weniger Angst vor dem großem Unbekannten haben?).

Wer sich aber tatsächlich interessiert:
(Sicher wohl nicht die zum Teil hier sehr arrogant u. so coll auftretenden Spott- und Hohn- Gestalten.
(leider finde ich da dann selten etwas-wirklich-Sagendes .. eher oberflächliches Geschreibe).- traurig eigentlich, wenn man sich über seinen Geistes-Zustandes offensichtlich nicht so recht klar ist.)

Es gibt ein paar Bücher, die die Hunderte bbzw. bis 1200 von Berichten von "Beinahe"-Toten (die - nach 8-14 Minuten klinisch Tod-Sein)- wieder zurückkamen/zurückgeholt wurden .. zusammen fassten.

Nur 2 der Autoren: Dr. Moody, Dr. Elisab. Kübler-Ross seien genannt.


Zuletzt bearbeitet von Ferrie 58 am 01.04.2018, 17:00, insgesamt einmal bearbeitet

#878:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 01.04.2018, 16:49
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Ferrie 58 hat folgendes geschrieben:


Autoren wie Dr. Moody, Dr. Elisab. Kübler-Ross seien genannt.


Deren Bücher taugen nicht viel.

#879:  Autor: Ferrie 58 BeitragVerfasst am: 01.04.2018, 17:07
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Etwas lapidar .. Und warum nicht ?

. es sind immerhin 1.200-1300 Interviews von Leuten, die klinisch tot waren, ausgewertet worden ...
Zumindest berichten die alle ziemlich übereinstimmend über einige der Stufen, die sie durchliefen. Erstaunlich auch, dass sie die Teile der Gespräche der umstehenden Ärzte , Krankenschwestern .. recht genau wiedergeben konnten.-- Obwohl sie doch (ganz eindeutig = also klinisch.) seit z.B. 8-10 Minuten schon tot waren.

#880:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 01.04.2018, 17:23
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Eigentlich bin ich kein richtiger Atheist, aber ich kann mir vorstellen, dass Atheisten, Christen oder sonst was, nicht mehr und nicht weniger Angst vor dem Tod haben. Die Religion, die Philosophie oder die Ideologie spielen keine grosse Rolle, wenn man mit sich selbst nicht im clinch ist und darauf kommt es an, im Leben und vor dem Tod. Souveränität ist eine innere Angelegenheit, und hat mit unvermeindlichen Umständen nichts zu tun.

#881:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 01.04.2018, 17:53
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Ferrie 58 hat folgendes geschrieben:
Etwas lapidar .. Und warum nicht ?

. es sind immerhin 1.200-1300 Interviews von Leuten, die klinisch tot waren, ausgewertet worden ...
Zumindest berichten die alle ziemlich übereinstimmend über einige der Stufen, die sie durchliefen. Erstaunlich auch, dass sie die Teile der Gespräche der umstehenden Ärzte , Krankenschwestern .. recht genau wiedergeben konnten.-- Obwohl sie doch (ganz eindeutig = also klinisch.) seit z.B. 8-10 Minuten schon tot waren.




Letzteres ist gar nicht so erstaunlich. (Es waren nur ein paar der Interviewten, die derartige Erlebnisse hatten.) "Klinisch tot" bedeutet, dass kein Herzschlag mehr vorliegt. Über die Gehirnaktivitäten während dieses Zustands ist damit noch nichts gesagt.


"Wenn nicht unverzüglich Gegenmaßmahmen ergriffen werden, dann wird das EEG erst einmal eine Nulllinie zeigen. Allerdings verbringen die Ärzte ihre Zeit angesichts eines Patienten mit Kreislaufstillstand, nicht mit Däumchendrehen, sondern machen sich an eine kardiopulmonale Wiederbelebung. Das heißt: In die Lungen wird Sauerstoff gepumpt, und es wird eine äußere Herzdruckmassage durchgeführt.
Herzdruckmassage erzeugt einen Blutdruck und pumpt somit Sauerstoff ins Hirn. Dabei kann ein mittlerer arterieller Druck von 30 bis 50 mmHG und ein zerebraler Blutfluss von 30-60% erreicht werden. [...] Bei diesen Werten ist nicht ohne Weiteres davon azszugehen, dass ein EEG, falls eines angeschlossen wäre, eine Nulllinie zeigte." (S61f in Eris Ado: Nahtod, Nachtod, Naturalismus)

#882:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.04.2018, 18:37
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Ferrie 58 hat folgendes geschrieben:
Etwas lapidar .. Und warum nicht ?

. es sind immerhin 1.200-1300 Interviews von Leuten, die klinisch tot waren, ausgewertet worden ...
Zumindest berichten die alle ziemlich übereinstimmend über einige der Stufen, die sie durchliefen. Erstaunlich auch, dass sie die Teile der Gespräche der umstehenden Ärzte , Krankenschwestern .. recht genau wiedergeben konnten.-- Obwohl sie doch (ganz eindeutig = also klinisch.) seit z.B. 8-10 Minuten schon tot waren.

Die "klinisch Toten" beschreiben den zustand wie sie sozialisiert wurden.
Mein atheistische Nachbar hat diesen Zustand auch schon mal durchgemacht. Er beschrieb es: "ich sah schon mal das Licht am ende des Tunnels. Ich hatte ein unheimlich Glücksgefühl". Und sagte uns anschließend: "Seitdem habe ich keine Angst mehr vom Sterben".
Atheist ist er immer noch.
Jeder interpretiert es nach seinem Gusto. Wenn man damit ein "Jenseits" beweisen will, möge manche darauf hereinfallen. Schulterzucken

#883:  Autor: BravopunkWohnort: Edo BeitragVerfasst am: 02.04.2018, 09:32
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vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ferrie 58 hat folgendes geschrieben:
Etwas lapidar .. Und warum nicht ?

. es sind immerhin 1.200-1300 Interviews von Leuten, die klinisch tot waren, ausgewertet worden ...
Zumindest berichten die alle ziemlich übereinstimmend über einige der Stufen, die sie durchliefen. Erstaunlich auch, dass sie die Teile der Gespräche der umstehenden Ärzte , Krankenschwestern .. recht genau wiedergeben konnten.-- Obwohl sie doch (ganz eindeutig = also klinisch.) seit z.B. 8-10 Minuten schon tot waren.

Die "klinisch Toten" beschreiben den zustand wie sie sozialisiert wurden.
Mein atheistische Nachbar hat diesen Zustand auch schon mal durchgemacht. Er beschrieb es: "ich sah schon mal das Licht am ende des Tunnels. Ich hatte ein unheimlich Glücksgefühl". Und sagte uns anschließend: "Seitdem habe ich keine Angst mehr vom Sterben".
Atheist ist er immer noch.
Jeder interpretiert es nach seinem Gusto. Wenn man damit ein "Jenseits" beweisen will, möge manche darauf hereinfallen. Schulterzucken


Ich hatte auch schonmal ein Nahtoderlebnis und kann deinen Nachbarn nur bestätigen: Man verliert die Angst vor dem Tod. Alles fällt einfach ab von einem. All die Schmerzen und Sorgen. Smilie Wirklich. Eigentlich ist das das angenehmste Gefühl, dass ich je hatte. Am Kopf kratzen

Und ich bin seitdem noch mehr Atheist als vorher. Sehr glücklich Das Licht ist nur, was dein Gehirn projeziert, wenn es langsam herunterfährt. Sterben ist nichts, wovor man Angst haben muss... andererseits... skeptisch Danach ist dann halt Funkstille. Also darauf hinstreben sollte man besser auch nicht. Leben ist schon besser als tot sein. Traurig

#884:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 02.04.2018, 12:20
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Bravopunk hat folgendes geschrieben:


Ich hatte auch schonmal ein Nahtoderlebnis und kann deinen Nachbarn nur bestätigen: Man verliert die Angst vor dem Tod. Alles fällt einfach ab von einem. All die Schmerzen und Sorgen. Smilie Wirklich. Eigentlich ist das das angenehmste Gefühl, dass ich je hatte. Am Kopf kratzen



Verallgemeinern sollte man das nicht. Es gibt auch schreckliche Erlebnisse in Todesnähe, und es gibt Studien, die besagen, dass bei ca.20% der Leute, die eine NTE hatten, die Angst vor dem Tod zugenommen habe.

#885:  Autor: abbahallo BeitragVerfasst am: 02.04.2018, 12:57
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Bei Christen mit Höllenangst gibt es da Beispiele, manche gründen dann eine Sekte. Auf gloria kann man da einiges besichtigen.

#886:  Autor: BravopunkWohnort: Edo BeitragVerfasst am: 02.04.2018, 18:46
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Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:


Ich hatte auch schonmal ein Nahtoderlebnis und kann deinen Nachbarn nur bestätigen: Man verliert die Angst vor dem Tod. Alles fällt einfach ab von einem. All die Schmerzen und Sorgen. Smilie Wirklich. Eigentlich ist das das angenehmste Gefühl, dass ich je hatte. Am Kopf kratzen



Verallgemeinern sollte man das nicht. Es gibt auch schreckliche Erlebnisse in Todesnähe, und es gibt Studien, die besagen, dass bei ca.20% der Leute, die eine NTE hatten, die Angst vor dem Tod zugenommen habe.


Hmmm... Ja, könnte auch gut sein, dass das je in die Richtung ausschlägt zu der man schon vorher eine Neigung hatte. Ich war davor ja z. B. auch recht unbesorgt, wenn es zum Thema Sterben kam, auch wenn mir der Gedanke irgendwann mal nicht mehr zu existieren schon recht unheimlich war. skeptisch

#887:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 12.08.2018, 20:24
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kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Freddye hat folgendes geschrieben:
Der Glaube erwacht bei vielen wenn der Tod näher kommt.

Das ist ein Ammenmärchen. Schau Dir mal den Thread: Atheisten auf dem Sterbebett durch.

Wie sieht es aus mit wissenschaftlichen Studien, ob in Extremsituationen (Schützengraben, Flugzeugabsturz, Sterbebett) das analytische Denken aussetzt, und das Bauchgefühl die Kontrolle übernimmt?


Persönlich kenne ich nur Sterbebett. Die von meine Eltern. Das habe ich schon mal hier im Forum geschrieben
In viele "Studien", u.A. auch die von Elisabeth Kübler-Ross werden die "Ergebnisse" zurechtgelogen, bis sie stimmig sind mit der eigene Überzeugung.

Zitat:
Bemängelt wurde und wird bis heute: Die Interviews sind weder dokumentiert noch fachgerecht systematisch ausgewertet worden. Es handelt sich um einmalige, zufällige Interviews und um keine Verlaufsstudie. Die Interviews sind von einer Person ohne Benennung der Kriterien interpretiert worden.



Freigeisterhaus -> Heidenspaß statt Höllenqual


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