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Freigeisterhaus -> Sonstiges und Groteskes

#61:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 14.08.2017, 15:43
    —
abbahallo hat folgendes geschrieben:
Hätte ich dann eine Genehmigung gebraucht, um drei Literflaschen Salzsäure nach hause zu tragen?

Eine amtliche Genehmigung wohl nicht, aber nach meiner Meinung hätten die Flaschen in einen weiteren verschlossenen, flüssigkeitsdichten und säurefesten Behälter (z. B. Kühltasche mit Gepäck-Gurt) gehört.
Auch zur eigenen Sicherheit, denn im Falle eines Unfalles/ Sturzes kann es durchaus ungesund sein, wenn Salzsäure durch die Gegend spritzt.
Ob ein verschlossenes Fahrzeug einen umfriedeten Bereich wie eine Wohnung darstellt, müsste ein Jurist beantworten.
Für den Kauf von starken Säuren muss man in Deutschland wohl seinen Personalausweis vorlegen, wobei der Verkäufer dann quasi den Verkauf genehmigt.
Ich bin auch dafür dass diese Regelung verschärft wird insofern, als man für den Kauf mindestens 30 Jahre alt sein muss.
Die meisten der Täter, die mit Säure Attentate oder Verbrechen begehen, sind meiner Ansicht nach jünger.

#62: Nicht Säure ist gefährlich - sondern das Ungeheure hinter dem Steuer. Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 14.08.2017, 23:22
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
(...)

(...)
Ich bin auch dafür dass diese Regelung verschärft wird insofern, als man für den Kauf mindestens 30 Jahre alt sein muss.
Die meisten der Täter, die mit Säure Attentate oder Verbrechen begehen, sind meiner Ansicht nach jünger.
fett von mir

Meine Erinnerung und einmal kurz die Suchmaschine gefüttert liefern da aber andere Ergebnisse.

Meistens älter als 30 und innerhalb ihrer Beziehung.
Selbst der Frankfurter Buttersäure-Attentäter aus christlich-fundamentalistischen Kreisen war Ü40.

Beispiele:

https://www.welt.de/vermischtes/article160311710/Mann-uebergiesst-Jobcenter-Mitarbeiterin-mit-Saeure.html

Zitat:
Im Jobcenter Hamburg-Wandsbek hat ein Mann eine Mitarbeiterin mit Salzsäure überschüttet. Die 46-Jährige habe Verletzungen im Gesicht sowie am Oberkörper erlitten, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr habe sie in ein Krankenhaus gebracht.

Der mutmaßliche Täter sei der Noch-Ehemann der Frau. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Die Polizei nahm den 56-Jährigen inzwischen fest.

Bei der Flüssigkeit habe es sich um etwa einen halben Liter 30-prozentige Salzsäure gehandelt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.


und

Zitat:
Ehedrama in Baden-WürttembergFrau verletzt Ehemann mit Säure schwer


http://www.n-tv.de/panorama/Frau-verletzt-Ehemann-mit-Saeure-schwer-article18956896.html

und etwas harmloser hier:

https://www.hna.de/welt/mann-uebergiesst-zwei-menschen-veranstaltung-buttersaeure-3641559.html

Zitat:
Mann übergießt zwei Menschen bei Veranstaltung mit Buttersäure

Frankfurt. Ein Gegner der Sterbehilfe hat bei einer Veranstaltung in Frankfurt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) mit Buttersäure übergossen. Elke Baezner und ein Mann seien dabei leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag in Koblenz.

(...)

Der 44-jährige Täter war unter den Zuhörern.
(...)


Für viel bedenklicher als diese dann doch seltenen und meist familiären Säureattentate halte ich,
das fast jeder hier einen Führerschein bekommt - und ein tonnenschweres Auto steuern darf.
Also wenn es nach mir ginge - würden knapp 90 % der Deutschen und Nichtdeutschen hier den Führerschein abgenommen bekommen.
Aber leider geht es nicht nach mir,
Traurig Smilie

#63:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 15.08.2017, 05:09
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Wenn Du beim Googeln zu diesem Thema mal in Messerforen kommst, kannst Du regelmäßig lesen, dass bei einer ganz normalen zufälligen Autokontrolle gefundene selbstarretierende Einhandmesser konfisziert werden. Ich habe so ein Teil, weil ich es beim Klettern einem langen, starren Messer vorziehe (Klettern bedeutet in diesem Fall auf Bäumen - ich bin manchmal in der Landschaftspflege unterwegs) Das heißt für mich, dass ich dieses Teil, wenn ich es im Auto habe, in einer abschließbaren Kiste halten sollte. Ich halte das für überzogen.

Eine rechtmäßige Konfiszierung hängt davon ab, ob es sich um eine Einhand- oder um ein Zweihand-Klappmesser handelt. Zweihand-Klappmesser wären meist unbedenklich. Bei einem unverschlossenen Einhand-Klappmesser über 8,5 cm Klinge mit Arretierung kann eine Ordnungswidrigkeits-Gebühr von 200 € fällig werden.
https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/anlage_2.html schrieb:
Zitat:
1.4.1
Spring- und Fallmesser nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 2.1.1 und 2.1.2. Hiervon ausgenommen sind Springmesser, wenn die Klinge seitlich aus dem Griff herausspringt und der aus dem Griff herausragende Teil der Klinge -
höchstens 8,5 cm lang ist und
- nicht zweiseitig geschliffen ist;

........
Sorry, aber die 8,5cm betreffen keine Einhand-, sondern speziell Spring- bzw. Fallmesser.

Zum Zweihandmesser:
Leider gibt es keine eindeutige und saubere Definition von Einhandmesser, so dass hier z.T. Willkür möglich ist.

EDIT: Quote repariert


Zuletzt bearbeitet von fwo am 16.08.2017, 04:09, insgesamt einmal bearbeitet

#64: Re: Nicht Säure ist gefährlich - sondern das Ungeheure hinter dem Steuer. Autor: wolle BeitragVerfasst am: 15.08.2017, 17:05
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Für viel bedenklicher als diese dann doch seltenen und meist familiären Säureattentate halte ich,
das fast jeder hier einen Führerschein bekommt - und ein tonnenschweres Auto steuern darf.
Also wenn es nach mir ginge - würden knapp 90 % der Deutschen und Nichtdeutschen hier den Führerschein abgenommen bekommen.
Aber leider geht es nicht nach mir,
Traurig Smilie

Es gibt zwar in der jüngsten Vergangenheit einige Beispiele, bei denen ein Auto als Waffe eingesetzt wurde (Nizza, Berlin Weihnachtsmarkt, Paris gegen sechs Soldaten, Charlottesville), jedoch ist dies wohl noch seltener als Säure-Attentate.
Sicherlich beruhen viele Straßenverkehrs-Tote auf mangelnden oder verloren gegangenen fahrerischen Fähigkeiten.
Es gibt viele Videos und sogar eine TV Show, die solche Fälle zeigen.
Daher ist eine Wiederholungs-Prüfung für den Führerschein diskussionswürdig.
Trotzdem halte ich 95% bis 98% der Auto-Verkehrsteilnehmer für geeignet, Auto zu fahren.
Wie man sich gegen unfähige und gefährliche Autofahrer verteidigt?
Reaktiv: KFZ-Kennzeichen aufschreiben und Anzeige erstatten.
Präventiv: ein sicheres Auto fahren, vorausschauend Auto fahren, defensiv Auto fahren, Schienenfahrzeuge und Bus fahren.

#65: Re: Nicht Säure ist gefährlich - sondern das Ungeheure hinter dem Steuer. Autor: Schlumpf BeitragVerfasst am: 15.08.2017, 20:08
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Reaktiv: KFZ-Kennzeichen aufschreiben und Anzeige erstatten.

Nutzt nur was, wenn man einen (nicht verwandten) Zeugen hat.
Zitat:
Präventiv: ein sicheres Auto fahren,........

Ach darum kaufen so viele einen Panzer der Marke SUV. Ich dachte bisher, das wäre wegen des Prestiges und sowas. Cool

#66: Re: Nicht Säure ist gefährlich - sondern das Ungeheure hinter dem Steuer. Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 16.08.2017, 04:15
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Reaktiv: KFZ-Kennzeichen aufschreiben und Anzeige erstatten.

Nutzt nur was, wenn man einen (nicht verwandten) Zeugen hat.
Zitat:
Präventiv: ein sicheres Auto fahren,........

Ach darum kaufen so viele einen Panzer der Marke SUV. Ich dachte bisher, das wäre wegen des Prestiges und sowas. Cool

Das ist aber ein untauglicher Versuch. Die einzig sicheren Autos aus deutscher Produktion kommen von Krauss-Maffei Wegmann. Sie sind aber für normale Menschen unerschwinglich und man bekommt auch keine Fahrerlaubnis.

#67: Re: Nicht Säure ist gefährlich - sondern das Ungeheure hinter dem Steuer. Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 16.08.2017, 04:42
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
.....

Für viel bedenklicher als diese dann doch seltenen und meist familiären Säureattentate halte ich,
das fast jeder hier einen Führerschein bekommt - und ein tonnenschweres Auto steuern darf.
Also wenn es nach mir ginge - würden knapp 90 % der Deutschen und Nichtdeutschen hier den Führerschein abgenommen bekommen.
Aber leider geht es nicht nach mir,
Traurig Smilie

Damit argumentierst Du aber nur gegen den unabsichtlichen Krieg.
Für das Attentat mit dem Lastwagen oder dem Verkehrsflugzeug! brauchst Du keine Lizenz, sondern nur die rudimentären Kenntnisse, die es braucht, um diese Massen in ein Ziel zu steuern.

Deshalb ist die Gesetzgebung auf diesem Gebiet ja auch nur Kennzeichen eines dämlichen und letztlich hilflosen Aktionismus. Wer mit einem Messer Leute beschädigen möchte, kümmert sich nicht um das Führungsverbot, weil er viel schlimmeres mit dem Teil vorhat. Auf der anderen Seite sind Messer Gegenstände, die man regelmäßig auch als Werkzeug braucht, auch Einhandmesser. Durch das Führungsverbot schaffe ich sie weder aus der Welt, noch mache ich sie schwerer zugänglich - überall dort, wo ernsthaft gekocht wird, liegen Messer, deren Führung verboten ist, offen in der Küche: ein klassisches Schinkenmesser z.B. hat eine schmale kampftaugliche Klinge um die 20cm Länge.

Dieses Gesetz sorgt höchstens dafür dass jemand, der dieses Messer in einem Haushaltswarengeschäft gekauft hat, sich strafbar macht, wenn er es in der normalen Verkaufsverpackung nach Hause trägt, aber hindert ihn nicht, damit am nächsten Tag Leute zu löchern.

#68:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.11.2017, 14:34
    —
Ein Fall von Selbstverteidigung wurde in den USA als Mord bewertet.

Die Minderjährige Cyntoia Brown wurde von einem Zuhälter unter Drogen gesetzt und einem Freier Vergewaltigung überlassen, den sie dann erschoss.
Dafür wurde sie nach Erwachsenen-Strafrecht als Mörderin verurteilt.

https://rtlnext.rtl.de/cms/cyntoia-brown-us-promis-fordern-freilassung-der-moerderin-4134141.html schrieb:
Zitat:
"Das System hat versagt. Es bricht einem das Herz, wenn man sieht, dass ein Mädchen sexuelle Ausbeutung erlebt – und dann, wenn sie den Mut hat, sich zu wehren, eine lebenslängliche Strafe erhält", erzürnt sich etwa Kim Kardashian auf Twitter. Model Cara Delevingne meint: "Das Justizsystem ist so rückwärtsgewandt! Das Ganze ist völlig verrückt."

Man sollte den Prozess neu aufrollen und am Ende muss nach meiner Ansicht die Freilassung stehen.

#69:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 00:12
    —
Was beim Schwarzen Block so an Waffen gefunden wurde:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3807433
Wenn die das auf der Straße mitgeführt haben, wäre es fast alles illegal.

#70:  Autor: BravopunkWohnort: Edo BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 06:29
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Was beim Schwarzen Block so an Waffen gefunden wurde:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3807433
Wenn die das auf der Straße mitgeführt haben, wäre es fast alles illegal.


Die krumme Säge mit dem roten Griff wohl nicht. Der Rest vermutlich schon.

#71:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 08:34
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Was beim Schwarzen Block so an Waffen gefunden wurde:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3807433
Wenn die das auf der Straße mitgeführt haben, wäre es fast alles illegal.



Das ist zwar alles schlimm genug um Befuerchtungen zu rechtfertigen, dass Leute, die sowas bei Demos mit sich fuehren, zu extremer Gewalt gegen Personen bereit sind, wirkt aber recht niedlich im Vergleich zu den Arsenalen, die bei vergleichbaren Razzien gegen Rechtsextremisten schon gefunden wurden.

#72:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 12:49
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Was beim Schwarzen Block so an Waffen gefunden wurde:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3807433
Wenn die das auf der Straße mitgeführt haben, wäre es fast alles illegal.


Die krumme Säge mit dem roten Griff wohl nicht. Der Rest vermutlich schon.


Die Säge und die Machete gingen sogar als Werkzeug durch, wenn man einen guten Grund hat, wie Baum-Arbeiten, ansonsten: führen verboten.
Das Pfeffer-Spray ist nur gegen Tiere erlaubt, mit kleinem Waffen-Schein.
Teleskop-Schlagstock, Metall-Rohr: nur für Sicherheitskräfte zu führen.
Das Messer ist zu lang zum führen und wäre allenfalls als Werkzeug in der Toleranz, z. B. zum Campen.
Die Armbrust darf sogar geführt werden, der Gesetzgeber hat hier wohl eine Lücke gelassen, obwohl es sich um eine tödliche Distanz-Waffe handelt.
Was nicht davor schützt, belangt zu werden, wenn man damit Unfug treibt.
Baseball-Schläger: Darf als Sportgerät zu sportlichen Zwecken geführt werden.
Ein Einsatz als geführte Waffe ist jedoch verboten.
Für zu Hause ist meines Wissens alles gezeigte erlaubt.
Es geht der Polizei in diesem Fall um einen Nachweis der Verwendung bei den Krawallen beim Hamburger G20 Gipfel
Notwehr kann in gewissen Fällen eine Verwendung rechtfertigen; hier kommt es auf den Einzelfall an.
https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/__42a.html

#73:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 13:43
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Was beim Schwarzen Block so an Waffen gefunden wurde:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3807433
Wenn die das auf der Straße mitgeführt haben, wäre es fast alles illegal.


Die krumme Säge mit dem roten Griff wohl nicht. Der Rest vermutlich schon.


Die Säge und die Machete gingen sogar als Werkzeug durch, wenn man einen guten Grund hat, wie Baum-Arbeiten, ansonsten: führen verboten....

????
Die Machete juristisch einfach ein Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm und hat auf einer öffentlichen Versammlung nichts zu suchen.

Aber eine Säge juristisch unter Messer zu subsumieren dürfte ein Griff ins Klo sein. Die kann man im Fall eines vorliegenden Angriffs damit natürlich als gefährliches Werkzeug klassifizieren, wie das bei einem Hammer oder Hobel auch der Fall sein wird, aber in diesem Sammelsurium hat sie meiner Ansicht nach so lange nichts zu suchen, solange es nicht um einen tatsächlichen Angriff damit geht.

Ansonsten gehörten noch alle Schnüre aus dem Haushalt als mögliche Strangulationshilfen mit auf den Tisch usw.. Da wird es dann einfach lächerlich, auch wenn meine Sympathien hier insgesamt eher auf der Seite der Polizei stehen.

#74:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 14:20
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Was beim Schwarzen Block so an Waffen gefunden wurde:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3807433
Wenn die das auf der Straße mitgeführt haben, wäre es fast alles illegal.


Die krumme Säge mit dem roten Griff wohl nicht. Der Rest vermutlich schon.


Die Säge und die Machete gingen sogar als Werkzeug durch, wenn man einen guten Grund hat, wie Baum-Arbeiten, ansonsten: führen verboten....

????
Die Machete juristisch einfach ein Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm und hat auf einer öffentlichen Versammlung nichts zu suchen.

Aber eine Säge juristisch unter Messer zu subsumieren dürfte ein Griff ins Klo sein. Die kann man im Fall eines vorliegenden Angriffs damit natürlich als gefährliches Werkzeug klassifizieren, wie das bei einem Hammer oder Hobel auch der Fall sein wird, aber in diesem Sammelsurium hat sie meiner Ansicht nach so lange nichts zu suchen, solange es nicht um einen tatsächlichen Angriff damit geht.

Ansonsten gehörten noch alle Schnüre aus dem Haushalt als mögliche Strangulationshilfen mit auf den Tisch usw.. Da wird es dann einfach lächerlich, auch wenn meine Sympathien hier insgesamt eher auf der Seite der Polizei stehen.

Säge und Machete sind juristisch gesehen erst mal Werkzeuge.
Natürlich kann man viele Dinge als Waffe gebrauchen, auch Schnüre.
Man kann ja einem Dachdecker nicht verbieten, während seiner Berufs-Ausübung einen Hammer zu führen, nur, weil der auch als Waffe eingesetzt werden könnte.
Die Verwendung/ der Missbrauch bestimmt dann auch letztlich über das Urteil im Straf-Prozess.
Für Versammlungen gelten freilich strengere Gesetze hinsichtlich Waffen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsgesetz_%28Deutschland%29
Auch die passive Abwehr gegen Polizei-Gewalt ist verboten.

Link klickbar gemacht. vrolijke

#75:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 27.03.2018, 20:57
    —
https://www.stern.de/politik/deutschland/jutta-ditfurth-nach-dem-angriff-im-ice----schade--dass-sie-nicht-totgeschlagen-wurden--7917076.html schrieb:
Zitat:
Linksaktivistin und Politikerin Jutta Ditfurth sitzt in einem ICE von Frankfurt nach Freiburg. Plötzlich wird sie mit einer Metallstange attackiert.

Einige Sachen sind mir dabei übel aufgestoßen:
- Es gibt zwei Zeuginnen, die sich nicht melden
- Der Täter wurde nicht erkennungsdienstlich behandelt, sondern vom Schaffner in die Erste Klasse zum Sitzplatz geleitet
- Die Polizei wurde nicht informiert
- Jutta Ditfurth wird auf Twitter mit Häme überschüttet und bekommt teilweise Todesdrohungen

Zwar hat Frau Ditfurth mit Gehirn-Erschütterung auf die Polizei verzichtet, jedoch hätten die Beteiligten Sanitäter und der Schaffner erkennen müssen, dass Jutta Dithfurth mit der frischen Kopf-Verletzung nicht ganz zurechnungsfähig oder unter Schock war.

Siehe auch:
https://www.stern.de/politik/deutschland/jutta-ditfurth-in-ice-brutal-mit-metallstange-attackiert-7916710.html

Hier hätte ich mehr von der Bahn und von den Bürgern erwartet.

#76:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 30.03.2018, 17:17
    —
Ein Film-Produzent will einen Enthüllungs-Film über Kindes-Missbrauch in Hollywood veröffentlichen.
Da wird er im Auto angegriffen, obwohl er Security im Auto hat.
Die Security sei "abgelenkt" gewesen.
Wer solche Security hat, braucht keine Feinde mehr.
Merke: mindestens die Verriegelung runter im Auto in den USA.

https://www.stern.de/lifestyle/leute/corey-feldman-wegen-stichverletzung-im-krankenhaus-7921170.html

#77:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 25.04.2018, 17:59
    —
https://kleineanfragen.de/berlin/18/13607-messerattacken-in-berlin-im-jahr-2017 schrieb:
Zitat:
Für das Jahr 2017 wurde [in Berlin] insgesamt in 2.737 Fällen von Straftaten gegen das Leben sowie aus den Bereichen der Sexual-und Rohheitsdelikte ein Messer als Tatmittel erfasst

Irgend etwas läuft hier schief.
Hat die Erziehung versagt?
Sind die Strafen zu gering?
Ist das Volk zu brutal?
Fehlen Sozial-Arbeiter?
Gibt es zu viel Armut?
Fehlt es an Selbstverteidigung?
Mangelt es an Straf-Verfolgung?
Muss die Politik reagieren?
Frage

#78:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.05.2018, 15:40
    —
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wiesbadener-verletzt-polizisten-mit-baseballschlaeger-15595383.html schrieb:
Zitat:
Ein Wiesbadener hat bei seiner Festnahme in Mainz-Kostheim fünf Polizisten leicht verletzt.

Baseballschläger, Pfefferspray und zwei Messer hatte er dabei.
Respekt an die Beamten, die ihn nieder gerungen haben, ohne ihn zu verletzen.
Anderswo hätte das auch fatal für den 34-jährigen ausgehen können.

#79:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 27.05.2018, 22:51
    —
https://web.de/magazine/panorama/muenchen-polizei-erschiesst-rottweiler-32982992 schrieb:
Zitat:
Drei Passanten und zwei Polizisten erlitten am Samstag durch Angriffe des Tiers Bisswunden.

Ich bin dafür, dass nicht nur Kampfhunde ein Gutachten brauchen, sondern auch deren Besitzer.

#80: Tierhalterschein Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 27.05.2018, 23:01
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
https://web.de/magazine/panorama/muenchen-polizei-erschiesst-rottweiler-32982992 schrieb:
Zitat:
Drei Passanten und zwei Polizisten erlitten am Samstag durch Angriffe des Tiers Bisswunden.

Ich bin dafür, dass nicht nur Kampfhunde ein Gutachten brauchen, sondern auch deren Besitzer.


Ja,
das Stichwort heißt hier Hundeführerschein bzw. Hundehalterschein.

Man könnte auch grundsätzlich einen Tierhalterschein für jeden auferlegen, der ein Tier halten möchte.

Es ist schon etwas merkwürdig,
das in einem Land, in dem man zum Angeln von Fischen einen Kurs mit Prüfung machen muss,
hingegen sich jeder ungeprüft Fische kaufen kann.

#81:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.05.2018, 23:25
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
https://web.de/magazine/panorama/muenchen-polizei-erschiesst-rottweiler-32982992 schrieb:
Zitat:
Drei Passanten und zwei Polizisten erlitten am Samstag durch Angriffe des Tiers Bisswunden.

Ich bin dafür, dass nicht nur Kampfhunde ein Gutachten brauchen, sondern auch deren Besitzer.



Ein Blick auf den Besitzer sagt oft mehr ueber die Gefährlichkeit eines Hundes aus wie der Blick auf diesen selbst. Dies ist ein Erfahrungswert, dem zahllose Begegnungen mit Hund/Herrchen-Gespannen zugrundeliegen.

#82: Re: Tierhalterschein Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 27.05.2018, 23:40
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Es ist schon etwas merkwürdig,
das in einem Land, in dem man zum Angeln von Fischen einen Kurs mit Prüfung machen muss,
hingegen sich jeder ungeprüft Fische kaufen kann.


Nichts ist schlimmer als ein unangeleinter Kampfguppy.

#83: Re: Tierhalterschein Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 28.05.2018, 00:28
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Es ist schon etwas merkwürdig,
das in einem Land, in dem man zum Angeln von Fischen einen Kurs mit Prüfung machen muss,
hingegen sich jeder ungeprüft Fische kaufen kann.


Nichts ist schlimmer als ein unangeleinter Kampfguppy.


allerdings,
die vergewaltigen sonst vielleicht 'heimische' Fische. zwinkern

https://www.welt.de/wissenschaft/article1589399/Sexhungrige-Guppys-bedraengen-Artgenossen.html

Zitat:
Guppy-Fische sind Aquarianern wohl bekannt: Die Tiere lassen sich leicht nachzüchten – ihre rasante Vermehrung sorgt jedoch schnell für Platzmangel. Die Fische werden dann gerne in die freie Natur entlassen. Doch dort hindern die als Sexmonster verschrienen Guppy-Männchen heimische Fische bei der Fortpflanzung.


Ansonsten gibt es interessante Solidarisierungen,
wenn mal ein unangeleinter Kampfhund von der Polizei aus dem Spiel des Lebens genommen wird, siehe den Rüsselsheimer Hundevorfall vor ein paar Jahren.

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/ruesselsheim-mehrere-hundert-menschen-bei-protest-gegen-hunde-erschiessung-vor-polizeirevier_14645462.htm

#84:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 07:38
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://web.de/magazine/panorama/muenchen-polizei-erschiesst-rottweiler-32982992 schrieb:
Zitat:
Drei Passanten und zwei Polizisten erlitten am Samstag durch Angriffe des Tiers Bisswunden.

Ich bin dafür, dass nicht nur Kampfhunde ein Gutachten brauchen, sondern auch deren Besitzer.



Ein Blick auf den Besitzer sagt oft mehr ueber die Gefährlichkeit eines Hundes aus wie der Blick auf diesen selbst. Dies ist ein Erfahrungswert, dem zahllose Begegnungen mit Hund/Herrchen-Gespannen zugrundeliegen.

Gestern beobachtet: Ein großer Hund (Golden Retriever oder ähnlich) hat sich bei seiner Halterin losgerissen und bedroht und umkreist eine weitere Halterin mit deren beiden sehr kleinen und angeleinten Hunden.
Dabei läuft der Hund teils auf die Straße und behindert den Verkehr.

Das Problem ist also nicht nur die schlechte Erziehung der Hunde, sondern auch die mangelnde Fähigkeit der Halter, die Hunde mit ihrer Kraft unter Kontrolle zu halten.

Edit: Ich fordere deshalb: große Hunde müssen nicht nur angeleint sein, sondern deren Leine muss auch fest mit dem Körper des Halters verbunden sein. Außerdem müssen solche Tiere einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen.

#85: Re: Tierhalterschein Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 09:30
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/ruesselsheim-mehrere-hundert-menschen-bei-protest-gegen-hunde-erschiessung-vor-polizeirevier_14645462.htm


Zitat:
„Gerechtigkeit“, skandierten viele und „Lügner“, als die Vertreter der Medien auftauchten.


Ei, schau an. Die "Lügenpresse"-Schreier-Fraktion sind also dieselben Leute, die auch große Kampfhunde halten. Warum überrascht mich das nicht?

#86:  Autor: unquestWohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 10:13
    —
Asozialer Mob in Nantes

#87:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 11:57
    —
Wolle hat folgendes geschrieben:
Edit: Ich fordere deshalb: große Hunde müssen nicht nur angeleint sein, sondern deren Leine muss auch fest mit dem Körper des Halters verbunden sein. Außerdem müssen solche Tiere einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen.

Unsinn. Wenn so ein Hund wegen eines plötzlichen Impulses (Katze!) durchstartet kann er den überraschten Besitzer glatt umreißen. Ich hatte mal vor Jahren einen Leonberger, der konnte mühelos den Rodelschlitten ziehen. Es gibt hier in meiner Wohngegend etliche große Hunde, so in der Bernhardiner-Klasse, die sind alle so lieb. Die willst du mit einem Maulkorb quälen?

#88:  Autor: GreyWohnort: Stadt der Helden BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 12:02
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wolle hat folgendes geschrieben:
Edit: Ich fordere deshalb: große Hunde müssen nicht nur angeleint sein, sondern deren Leine muss auch fest mit dem Körper des Halters verbunden sein. Außerdem müssen solche Tiere einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen.

Unsinn. Wenn so ein Hund wegen eines plötzlichen Impulses (Katze!) durchstartet kann er den überraschten Besitzer glatt umreißen. Ich hatte mal vor Jahren einen Leonberger, der konnte mühelos den Rodelschlitten ziehen. Es gibt hier in meiner Wohngegend etliche große Hunde, so in der Bernhardiner-Klasse, die sind alle so lieb. Die willst du mit einem Maulkorb quälen?


Ich finde, Hundebesitzer sollten ihren Hund nur an sehr kurzer und nicht verlängerbarer Leine führen dürfen. Und die Leinenseite der Hundebesitzer muss, wie beim Hund, mit einem Halsband am Hundebesitzer befestigt werden.

#89:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 12:05
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wolle hat folgendes geschrieben:
Edit: Ich fordere deshalb: große Hunde müssen nicht nur angeleint sein, sondern deren Leine muss auch fest mit dem Körper des Halters verbunden sein. Außerdem müssen solche Tiere einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen.

Unsinn. Wenn so ein Hund wegen eines plötzlichen Impulses (Katze!) durchstartet kann er den überraschten Besitzer glatt umreißen. Ich hatte mal vor Jahren einen Leonberger, der konnte mühelos den Rodelschlitten ziehen. Es gibt hier in meiner Wohngegend etliche große Hunde, so in der Bernhardiner-Klasse, die sind alle so lieb. Die willst du mit einem Maulkorb quälen?


Ich finde, Hundebesitzer sollten ihre Hund nur an sehr kurzer und nicht verlängerbarer Leine führen dürfen. Und die Leinenseite der Hundebesitzer muss, wie beim Hund, mit einem Halsband am Hundebesitzer befestigt werden.

Es ist immer wieder erstaunlich, zu welcher Höchstform die Fantasie aufläuft, wenn es um Verbote für andere geht! Sehr glücklich

#90:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 04.07.2018, 12:07
    —
Es gibt einfach nichts Schöneres, als jemand was verbieten zu können. Ist sogar besser als Vögeln, denn das Verbieten kann man bis ins hohe Alter genießen.



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