Klima-Alarm
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Freigeisterhaus -> Wissenschaft und Technik

#511:  Autor: Lord SnowWohnort: Würzburg BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 18:54
    —
Mir ist diese Bildkampagne auch schon aufgefallen, einfach unfassbar... zynisches Grinsen

#512:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 20:29
    —
Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Mir ist diese Bildkampagne auch schon aufgefallen, einfach unfassbar... zynisches Grinsen



Wieso "unfassbar"?

Die glauben, dass das ihrer Leserschaft einen abgehen und so die Auflage steigen laesst, also wird's gedruckt. Wenn die morgen glauben, dass das Gegenteil gut ankommt, dann drucken die das Gegenteil und uebermorgen sind dann vielleicht die UFOs dran oder der Wunderheiler, der den Leuten ihre Warzen wegmacht.

So ist BILD und war nie anders....

#513:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 20:51
    —
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
Ich denke eher, dass ein Chemiker für Belange des CO² fast schon überqualifiziert ist.

Hä?

#514:  Autor: Lord SnowWohnort: Würzburg BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 21:54
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:


So ist BILD und war nie anders....


Das ist wahr!

#515:  Autor: I.R BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 21:56
    —
Auf Spon habe ich heute einen erfrischend ausgewogenen Artikel gelesen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,813953,00.html

#516:  Autor: Lord SnowWohnort: Würzburg BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 22:18
    —
Ich stelle mir gerade die Frage, profitiert die Bild finanziell von dieser Propaganda? Ich denke mal das ist legal wenn die Springer-Presse gegen Geld gewisse Meinungen ihrer, leider sehr großen, Leserschaft vorsetzt und als Wahrheit verkauft?

#517:  Autor: unquest BeitragVerfasst am: 09.02.2012, 22:46
    —
I.R hat folgendes geschrieben:
Auf Spon habe ich heute einen erfrischend ausgewogenen Artikel gelesen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,813953,00.html

Sowas könnte man sich von wissenschaftlicher Seite durchaus sparen, wenn man 12 Jahre später noch als glaubhaft gelten will.
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie

#518:  Autor: Effô TisettiWohnort: 75 BeitragVerfasst am: 10.02.2012, 12:31
    —
Skeptiker im Faktencheck

Fritz Vahrenholts Buch "Die kalte Sonne" enthält zahlreiche umstrittene wissenschaftliche Behauptungen. Sieben dieser Thesen werden hier widerlegt.

#519:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 11.02.2012, 13:12
    —
Ich kann eigentlich aus der ganzen Debatte nur den Schluß ziehen, daß sowohl These als auch Gegenthese auf ziemlich wackeligen Füßen stehen. Umso verwunderlicher finde ich, mit welcher Vehemenz gleich immer die jeweils andere Position angegriffen wird, gerade so als könnte es gar nicht sein, daß da etwas dran ist.

Oder nee ... eigentlich gar nicht so verwunderlich.

#520:  Autor: Botschafter Kosh BeitragVerfasst am: 12.02.2012, 14:47
    —
Und es ist ebenso fraglich, warum dieses Nichtwissen weltweite Handlungskonzepte und gigantische Geldbeträge erforderlich machen sollten.
Bei viel wahrscheinlicheren Szenarien wie Kometenabsturz oder Vulkanausbrüchen mit schlimmeren Folgen wird weniger Zeit und Geld investiert.
Da kann man keinen Verantwortlichen finden, der es bezahlt.
(Vibrationssteuer für die Vermeidung von Erdstößen?)

#521:  Autor: ShadaikWohnort: MG BeitragVerfasst am: 14.02.2012, 11:21
    —
2 Optionen:

Option eins: Die Wissenschaft hat Recht, wir glauben aber den Klimaskeptikern.
Negative Folgen: Radikaler Klimawandel, weltweite Flüchtlingsströme, Desintegration der bekannten Zivilisation
Positive Folgen: Mehr Geld in den Staatskassen

Option zwei: Klimaskeptiker haben Recht, wir glauben aber den Wissenschaftlern.
Negative Folgen: Weniger Geld in den Staatskassen
Positive Folgen: Weltweit importunabhängige Energieversorgung und saubere Luft

Hält man beide Optionen für gleichberechtigt, finde ich dennoch eine sehr klare Präferenz. Und die liegt nicht beim Geld.

#522:  Autor: Effô TisettiWohnort: 75 BeitragVerfasst am: 14.02.2012, 11:56
    —
Kurz zum Thema Geld: Die Energiewende mag zunächst etwas kosten. Mittel- bis langfristig werden wir aber massiv sparen, wenn wir auf Energiesparen, Energieeffizienz (weniger verbrauchen bei gleichem Output) und Erneuerbare (keine Brennstoffkosten, Ressourcen- und Abhängigkeitsproblematik) setzen. Im Klartext: Die Bemühungen sind auch ganz ohne Klimawandel eine höchst sinnvolle Investition! Davon losgelöst kann man natürlich Art und Umsetzung der Maßnahmen kritisch betrachten.

#523:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 14.02.2012, 18:43
    —
Shadaik hat folgendes geschrieben:
2 Optionen:

Option eins: Die Wissenschaft hat Recht, wir glauben aber den Klimaskeptikern.
Negative Folgen: Radikaler Klimawandel, weltweite Flüchtlingsströme, Desintegration der bekannten Zivilisation
Positive Folgen: Mehr Geld in den Staatskassen

Option zwei: Klimaskeptiker haben Recht, wir glauben aber den Wissenschaftlern.
Negative Folgen: Weniger Geld in den Staatskassen
Positive Folgen: Weltweit importunabhängige Energieversorgung und saubere Luft

Hält man beide Optionen für gleichberechtigt, finde ich dennoch eine sehr klare Präferenz. Und die liegt nicht beim Geld.



Bei "Option eins" wuerde ich verbessern:

"Positive Folgen: Zunaechst mehr Geld in den Staatskassen"


Der Klimawandel wird schon mittelfristig fuer alle sehr, sehr teuer werden. Im Grunde genommen hat das schon begonnen, siehe z.B. die explorierenden Schadenssummen bei Stuermen.

#524:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 15.02.2012, 00:29
    —
(1)
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
Und es ist ebenso fraglich, warum dieses Nichtwissen weltweite Handlungskonzepte und gigantische Geldbeträge erforderlich machen sollten.
Bei viel wahrscheinlicheren Szenarien wie Kometenabsturz oder Vulkanausbrüchen mit schlimmeren Folgen wird weniger Zeit und Geld investiert.
Da kann man keinen Verantwortlichen finden, der es bezahlt.
(Vibrationssteuer für die Vermeidung von Erdstößen?)


Mal rein informativ: Warum ist das für Dich unwahrscheinlich - insbesondere im Verhältnis zum Einschlag eines gefährlichen außerirdischen Körpers, der in Deiner Lebenszeit noch nicht passiert ist und für den "gefährlichsten" bekannten Körper mit 0.33% geschätzt wird -, und wie taxierst Du die Schäden, die durch Klimaveränderungen auftreten könnten?

(Was Risiken angeht: Die Menschheit würde wohl nicht zu existieren aufhören, wenn sich die Erde um zwei Grad gegenüber dem Bezugspunkt erwärmt. Allerdings heißt es weder, daß die Erwärmung dann aufhören würde, noch daß das Ökosystem als solches damit leicht umgehen könnte. Und da gibt es ja auch noch eine ethische Perspektive: Wenn man als Menschheit oder als "industrialisiertes Land" etwas verbaselt, sollen es dann Tiere und Pflanzen oder die "Entwicklungsländer" ausbaden - das hätte ein bißchen was von einer Kreuzzügler-Mentalität: "Laß den kranken Mann doch sterben, der keine Versicherung hat." "Gott wird die Seinen schon erkennen." Und je länger immer weiter diskutiert wird, um so teurer wird es doch, umzusteuern - man hat ja jetzt bestimmt schon wieder x Jahre verloren - auch dadurch, daß "Klimaskeptiker" z.B. die US-Regierung von Baby-Bush beraten haben -, und dadurch ist es teurer geworden. Ich bin natürlich auch nicht begeistert, wieviele Dinge - unter anderem auch die Weltraumforschung - heute budgettechnisch zusammengestrichen werden. Andererseits würde einem Screening-Projekt für Körper im Sonnensystem, die der Erde potentiell gefährlich werden können, eine zusätzliche Milliarde vielleicht auch nicht unbedingt helfen?)

(2) Interessant fand ich auch, was Vahrenholt bei seinem Auftritt gestern bei "Unter den Linden" nicht sagte: Ja, es stimmt, daß auch die Frage, ob kosmische Strahlen und ähnliches zum Klima auf der Erde beitragen können, untersucht wurden - auch am CERN. Es gab eine Pressemitteilung der Uni Bochum, in denen Datensammlungen so ausgewählt wurden, daß es so aussah, als ob es einen fast perfekten Zusammenhang gäbe - dabei wurden allerdings sehr verschiedene Meßreihen zugrundegelegt und gerade dort wieder ausgeblendet, wo sie sich mit den Messungen über die Intensität kosmischer Strahlung nicht mehr in Einklang bringen ließen (Link, dort S.81). Andererseits haben gerade die von Vahrenholt angeführten Untersuchungen eher gezeigt, daß die kosmische Strahlung nicht ausreiche - die Ergebnisse reichten irgendwo von "nicht signifikant" (gering oder eher: können auch durch Zufallsschwankungen erklärt werden) bis "kann maximal 10% der Temperaturänderungen erklären" (Link)...

Und es stimmt auch nicht, daß das "totgeschwiegen" worden wäre. Wenn man behauptet, es gebe ein Kartell, das bestrebt sei, gegen die Interessen der Bürger zu handeln - warum thematisiert man zum Beispiel nicht, daß die umweltpolitische Sprecherin der CDU schon Fred Singer, der bei so ziemlich jeder "Debatte" auf der Seite der Skeptiker war - klar, denn die Erdölindustrie hat ja auch besser bezahlt - eingeladen hat - und auch impliziert hat, daß das wohl die von ihr vertretene Haltung sei (Link), und unter einem CDU-Umweltminister die Subventionierung erneuerbarer Energien zurückgefahren wird - was man eben auch unter Lobbygesichtspunkten betrachten kann (Link)?

Wie gesagt, es ist nicht einmal "per se" das Problem, daß Vahrenholt und sein Co-Autor beide auf der Gehaltsliste des RWE stehen - wenn auch der Mann sehr wohl erzählt, daß viele erneuerbare Energieformen - insbesondere gerade die Solartechnologie - zu teuer seien, um sie massenhaft einsetzen zu können, und daß auch längerfristig der Löwenanteil der Energieversorgung aus Gas- und Kohlekraftwerken kommen werde, und man dafür der "richtige Anbieter sei" (Link). Es könnte ja sogar so sein, daß auch andere Personen das so sehen und es dafür gewisse Argumente gibt. Nur scheint das, was Vahrenholt da so präsentiert, ja eben auch zu einem guten Teil einfach hingetrickst zu sein oder diesbezügliche Betrachtungen seinerseits nicht zu berücksichtigen (Link).

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Ich kann eigentlich aus der ganzen Debatte nur den Schluß ziehen, daß sowohl These als auch Gegenthese auf ziemlich wackeligen Füßen stehen. Umso verwunderlicher finde ich, mit welcher Vehemenz gleich immer die jeweils andere Position angegriffen wird, gerade so als könnte es gar nicht sein, daß da etwas dran ist.

Oder nee ... eigentlich gar nicht so verwunderlich.


Angesichts dessen scheint mir die These von einer menschlichen Komponente bei Klimaveränderungen doch irgendwie seriöser zu sein als das, was man so an Alternativthesen hört. Wenn man gute Argumente hat, dann müßte man ja nicht wirklich tricksen, oder Am Kopf kratzen?

#525:  Autor: Botschafter Kosh BeitragVerfasst am: 16.02.2012, 14:56
    —
Critic hat folgendes geschrieben:

Mal rein informativ: Warum ist das für Dich unwahrscheinlich - insbesondere im Verhältnis zum Einschlag eines gefährlichen außerirdischen Körpers, der in Deiner Lebenszeit noch nicht passiert ist und für den "gefährlichsten" bekannten Körper mit 0.33% geschätzt wird -, und wie taxierst Du die Schäden, die durch Klimaveränderungen auftreten könnten?



Meine doch eher geringe Lebensspanne steht im Gegensatz nachweislich historischer Eiszeiten, die ohne menschliches Zutun stattfanden.
Das Risiko eines Einschlages eines unbekannten Körpers oder das Ausbrechen mehrerer Vulkane und eine mögliche Klimaveränderung, die jederzeit global auftreten kann und deren Ursache gar nicht bekannt sein muss, ist für mich, weil schon dagewesen, in Betracht zu ziehen.
Ähnlich wie ein gefährliche Virusepedemie würde so etwas die Erde fast entvölkern.

Dagegen halte ich es nach wie vor für unwahrscheinlich, dass irgendwer präzise Angaben über das Klima machen kann, welches in mehr als einem Jahr in der Zukunft liegt.

#526:  Autor: DesperadoxWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 16.02.2012, 15:45
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Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:

Mal rein informativ: Warum ist das für Dich unwahrscheinlich - insbesondere im Verhältnis zum Einschlag eines gefährlichen außerirdischen Körpers, der in Deiner Lebenszeit noch nicht passiert ist und für den "gefährlichsten" bekannten Körper mit 0.33% geschätzt wird -, und wie taxierst Du die Schäden, die durch Klimaveränderungen auftreten könnten?



Meine doch eher geringe Lebensspanne steht im Gegensatz nachweislich historischer Eiszeiten, die ohne menschliches Zutun stattfanden.
Das Risiko eines Einschlages eines unbekannten Körpers oder das Ausbrechen mehrerer Vulkane und eine mögliche Klimaveränderung, die jederzeit global auftreten kann und deren Ursache gar nicht bekannt sein muss, ist für mich, weil schon dagewesen, in Betracht zu ziehen.
Ähnlich wie ein gefährliche Virusepedemie würde so etwas die Erde fast entvölkern.

Dagegen halte ich es nach wie vor für unwahrscheinlich, dass irgendwer präzise Angaben über das Klima machen kann, welches in mehr als einem Jahr in der Zukunft liegt.


Präzise Angaben kann man über keines dieser Ereignisse machen.Bei dem Risiko eines Meteoriteneinschlags oder Supervulkanausbruchs ist das auch ohne große Bedeutung,weil weil wir sowieso keinen Einfluss darauf haben.
Klimaveränderungen könnten wir,zumindest theoretisch,sehr wohl beeinflussen.
Wie ich die Menschen kenne,warten wir aber ab,bis uns das Wasser bis zum Hals steht.
Aber irgendwie wird die Erde(und der Mensch auch)schon mit allen Veränderungen klar kommen.Ananas aus Grönland sind bestimmt auch lecker.

#527:  Autor: Silberling BeitragVerfasst am: 19.02.2012, 12:49
    —


Gruß Silberling

#528:  Autor: LarifariWohnort: NDS + NRW BeitragVerfasst am: 19.02.2012, 12:55
    —
Sehr glücklich

2012 gibts auch schon und könnte ergänzt werden. im dschungelcamp war eine, die hatte nur einen fingerbreiten streifen vorne und hinten einen faden als bedeckung.

die u-wäsche aus dem 18. jahrhundert ist einfach entzückend.

#529:  Autor: Botschafter Kosh BeitragVerfasst am: 03.04.2012, 09:53
    —
http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/ISH-Tsfc-difference-time-series-lowest-pop-class-vs-CRUTem3.png

Ich korrigiere meine Annahme nach unten.
Da es in den letzten 40 Jahren nur zu einer natürlichen Erwärmung um 0.13°C gekommen ist, werden die von mir vorhergesagten 1°C bis 2100 bei weitem nicht erreicht.
Es wird etwa ein halbes Grad wärmer, oder auch nicht.

#530:  Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 03.04.2012, 20:36
    —
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/ISH-Tsfc-difference-time-series-lowest-pop-class-vs-CRUTem3.png

Ich korrigiere meine Annahme nach unten.
Da es in den letzten 40 Jahren nur zu einer natürlichen Erwärmung um 0.13°C gekommen ist, werden die von mir vorhergesagten 1°C bis 2100 bei weitem nicht erreicht.
Es wird etwa ein halbes Grad wärmer, oder auch nicht.

http://www.skepticalscience.com/pics/SkepticsvRealistsv3.gif

Wegen Übergröße, Bild in Link umgewandelt. vrolijke

#531: Klima-Alarm Autor: Wolfgang Mayer BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 11:21
    —
Also Leute, liebe Foristen,

es ist doch mal klar: Noch nie war die Erde mit so vielen Menschen besiedelt wie heute. 7 Mrd Menschen brauchen Nahrung, wollen ein adäquates Zuhause, Rohstoffe werden abgebaut und verarbeitet. Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer.

Hierzu folgender Kommentar: Zwei Planeten begegnen sich: Sagt der ein zum anderen: "Mensch ich hab Homo Sapiens!" Darauf der andere Planet: "Keine Sorge, das geht vorbei"!

Don´t worry be happy!

Wolfgang

#532: Re: Klima-Alarm Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 14:47
    —
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:
Also Leute, liebe Foristen,

es ist doch mal klar: Noch nie war die Erde mit so vielen Menschen besiedelt wie heute. 7 Mrd Menschen brauchen Nahrung, wollen ein adäquates Zuhause, Rohstoffe werden abgebaut und verarbeitet. Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer.

Klar, keine Menschen, keine Veränderung. Wenn wir dich nicht hätten, blieben uns so manche Weisheiten verborgen. noc

#533: Re: Klima-Alarm Autor: Wolfgang Mayer BeitragVerfasst am: 13.04.2012, 10:36
    —
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:
Also Leute, liebe Foristen,

es ist doch mal klar: Noch nie war die Erde mit so vielen Menschen besiedelt wie heute. 7 Mrd Menschen brauchen Nahrung, wollen ein adäquates Zuhause, Rohstoffe werden abgebaut und verarbeitet. Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer.

Klar, keine Menschen, keine Veränderung. Wenn wir dich nicht hätten, blieben uns so manche Weisheiten verborgen. noc


Was soll dein Zynismus?

Meinst du die 25 Lagerfeuer der Neandertaler haben das Ende der letzten Eiszeit verursacht? Tatsache ist, dass auf diesem Planeten noch nie soviele Menschen gelebt haben wie heute. Ob das nicht doch einen Einfluss hat?

Wolfgang

#534: Re: Klima-Alarm Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 14.04.2012, 11:17
    —
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:
Also Leute, liebe Foristen,

es ist doch mal klar: Noch nie war die Erde mit so vielen Menschen besiedelt wie heute. 7 Mrd Menschen brauchen Nahrung, wollen ein adäquates Zuhause, Rohstoffe werden abgebaut und verarbeitet. Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer.

Klar, keine Menschen, keine Veränderung. Wenn wir dich nicht hätten, blieben uns so manche Weisheiten verborgen. noc


Was soll dein Zynismus?

Den hast du dir redlich verdient
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Meinst du die 25 Lagerfeuer der Neandertaler haben das Ende der letzten Eiszeit verursacht? Tatsache ist, dass auf diesem Planeten noch nie soviele Menschen gelebt haben wie heute. Ob das nicht doch einen Einfluss hat?

Wolfgang

Das Menschen einen Einfluß haben, ist nicht mein Kritikpunkt. Mich stören Pseudo-Schlußfolgerungen wie "Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer".

Der Planet veändert sich auch ohne Menschen, in welche Richtung auch immer.

#535:  Autor: I.R BeitragVerfasst am: 14.04.2012, 11:34
    —
Shadaik hat folgendes geschrieben:
2 Optionen:

Option eins: Die Wissenschaft hat Recht, wir glauben aber den Klimaskeptikern.
Negative Folgen: Radikaler Klimawandel, weltweite Flüchtlingsströme, Desintegration der bekannten Zivilisation
Positive Folgen: Mehr Geld in den Staatskassen

Option zwei: Klimaskeptiker haben Recht, wir glauben aber den Wissenschaftlern.
Negative Folgen: Weniger Geld in den Staatskassen
Positive Folgen: Weltweit importunabhängige Energieversorgung und saubere Luft

Hält man beide Optionen für gleichberechtigt, finde ich dennoch eine sehr klare Präferenz. Und die liegt nicht beim Geld.

Das erinnert aber schon deutlich an die Pascalsche Wette, merkst Du das nicht?

Auch Deine Einteilung in Klimaskeptiker und Wissenschaftler ist albern, Wissenschaftler stehen auf beiden Seiten. Du solltest realisieren, dass sich sowohl die Menge der unredlichen Argumentation wie auch die wirtschaftliche Unterfütterung der Interessenlage in etwa die Waage halten.

#536:  Autor: ShadaikWohnort: MG BeitragVerfasst am: 14.04.2012, 15:54
    —
I.R hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
2 Optionen:

Option eins: Die Wissenschaft hat Recht, wir glauben aber den Klimaskeptikern.
Negative Folgen: Radikaler Klimawandel, weltweite Flüchtlingsströme, Desintegration der bekannten Zivilisation
Positive Folgen: Mehr Geld in den Staatskassen

Option zwei: Klimaskeptiker haben Recht, wir glauben aber den Wissenschaftlern.
Negative Folgen: Weniger Geld in den Staatskassen
Positive Folgen: Weltweit importunabhängige Energieversorgung und saubere Luft

Hält man beide Optionen für gleichberechtigt, finde ich dennoch eine sehr klare Präferenz. Und die liegt nicht beim Geld.

Das erinnert aber schon deutlich an die Pascalsche Wette, merkst Du das nicht?

Auch Deine Einteilung in Klimaskeptiker und Wissenschaftler ist albern, Wissenschaftler stehen auf beiden Seiten.

Nicht Wissenschaftler, Wissenschaft. Ich habe mit Absicht nicht Wissenschaftler geschrieben, denn der wissenschaftliche Konsens ist immer noch etwas anderes als die Meinung einzelner Wissenschaftler. Es gibt ja beispielsweise auch unter den Kreationisten zahlreiche Wissenschaftler. Dennoch ist die Wissenschaft insgesamt recht klar auf der Position, dass die Evolution sehr gut belegt und somit höchstwahrscheinlich wahr ist.

Was Pascal angeht: Nunja. Seine Wette halte ich nur deswegen für falsch, weil die Wette bereits ein bestimmtes Gottesbild voraussetzt. Daher wird sie von Atheisten ja durchaus auch umgekehrt verwendet (Besser an keinen Gott glauben als an den falschen). Die Pascalsche Wette an sich halte ich für keinen falschen Ansatz bei praktischen Entscheidungen, solange die Beweislage dem Ergebnis ihrer Anwendung nicht widerspricht und die Prämissen stimmen.

Zitat:
Du solltest realisieren, dass sich sowohl die Menge der unredlichen Argumentation wie auch die wirtschaftliche Unterfütterung der Interessenlage in etwa die Waage halten.
Da bin ich nicht so sicher, weil auf der Pro-Seite zum Klimawandel mE weniger Profit steckt (auch wenn fraglos durchaus welcher drinsteckt).

#537: Klima-Alarm Autor: Wolfgang Mayer BeitragVerfasst am: 14.04.2012, 18:09
    —
Der_Guido hat folgendes geschrieben:

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Meinst du die 25 Lagerfeuer der Neandertaler haben das Ende der letzten Eiszeit verursacht? Tatsache ist, dass auf diesem Planeten noch nie soviele Menschen gelebt haben wie heute. Ob das nicht doch einen Einfluss hat?

Wolfgang


Das Menschen einen Einfluß haben, ist nicht mein Kritikpunkt. Mich stören Pseudo-Schlußfolgerungen wie "Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer".

Der Planet veändert sich auch ohne Menschen, in welche Richtung auch immer.


Ich habe keinen Zynimus verdient. Niemand verdient Zynismus. Schön aber, dass du wenigstens zugibts, zynisch argumentiert zu haben. Nun aber zur Sache:

Der Mensch, nein die Menscheit ist das größte Raubtier dieser Erde. Noch nie wurden Rohstoffe in so kurzer Zeit verbraucht. Es wird nicht mehr nach echten Bedarf produziert, sondern Bedarf geschaffen. Es geht um die Gewinne von Konzernen und Banken. Handwerker und lokles Gewerbe bleiben auf der Strecke.

Bei all dieser Diskussion dürfen wir nicht vergessen, warum das CO2 plötzlich als politisches Argument eingeführt wurde und von wem. Es war die Thachter, die die Kohleverstromung durch Atomernergie ersetzen wollte. Bis heute ist es noch gar nicht klar, ob das CO2 tatsächlich der entscheidende Faktor für die Klimaveränderung darstellt. Wasserdampf, Methan, kosmischer Partikeleintrag in die Atmosphäre, die Sonneneinstrahlung, der Weg der Erde um die Sonne, Vulkantätigkeiten, der Neigungswinkel der Erdachse zur Sonne (zw. 21,3° und 24,8°), der Staubeintrag in den Atlantik von der Sahara und die Land- und Forstwirtschaft. Weiterhin sind zu nennen die Konzentration der Ozonschicht, das Magnetfeld der Erde und der Sonne, und die Staubbelastung und der Schwefelgehalt in Form von Schwefeldioxid der Atmosphäre.

Die Weltbevölkerung hat sich seit 1950 mehr als verdreifacht. Auch das ist ein Einfluss, den wir nicht negieren können.

Wie klein gedacht aber dieses "Klimaproblem" aber politisch behandelt wird, zeigt der Ausbruch des Mount St. Helena im Jahr 1980. Der hat für 1981 - 1984 sehr kalte Winter in Europa verursacht. Da hatten wir teilweise für Wochen in Niederbayern (z.B den ganzen Februar 1983) Temperaturen um die -34°C.

Auch wenn der "Mensch" aufgrund seiner Menge durchaus eine Rolle spielt, sind Vorhersagen nicht wirklich ernst zu nehmen. Es sind zu viele Faktoren und viele potenzielle Unwägbarkeit vorhanden, um sichere Aussagen über die zukünftige Klimaentwicklung machen zu können. Dass aber der "Mensch" bestimmen kann, dass die Mitteltemperatur der Erde um X°C veränderbar wäre, ist anmaßend.

Es ist aber ein Mittel noch mehr Steuern und Abgaben vom Bürger einzuziehen!

Wolfgang

PS:
Auf der Südhalkugel findet nahezu keine Klimaänderung und auch kein entscheidendes Wettergeschehen statt, das Besorgnis erregen könnte.
Was aber auf der Nordhalkugel geschieht, ist mit dem "Verschwinden" des Arktiseises durchaus besorgniserregend. Das Inlandeis Grönlands hat in den letzten 10 Jahren dramatisch an Volumen verloren (bis zu 15 m Gletscherdicke). Die Permafrostöden in Alaska, Spitzbergen, russische Tundra tauen bedrohlich auf und lassen Gebäude und Bauwerke einstürzen. Das ist wirklich nicht von der Hand zu weisen. Die Alpengletscher leiden unter extrem wenig Niederschlag im Winter. Damit werden sie von "Dreck" grau und schwarz und können die Sonneneinstrahlung nicht mehr reflektieren.

#538: Re: Klima-Alarm Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 14.04.2012, 21:34
    —
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:
Der_Guido hat folgendes geschrieben:

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Meinst du die 25 Lagerfeuer der Neandertaler haben das Ende der letzten Eiszeit verursacht? Tatsache ist, dass auf diesem Planeten noch nie soviele Menschen gelebt haben wie heute. Ob das nicht doch einen Einfluss hat?

Wolfgang


Das Menschen einen Einfluß haben, ist nicht mein Kritikpunkt. Mich stören Pseudo-Schlußfolgerungen wie "Da kann es doch garnicht anders sein, dass unser Planet sich verändert. In welche Richtung auch immer".

Der Planet veändert sich auch ohne Menschen, in welche Richtung auch immer.


Ich habe keinen Zynimus verdient. Niemand verdient Zynismus. Schön aber, dass du wenigstens zugibts, zynisch argumentiert zu haben. Nun aber zur Sache:

Da werden wir wohl getrennte Auffassungen haben.

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Der Mensch, nein die Menscheit ist das größte Raubtier dieser Erde. Noch nie wurden Rohstoffe in so kurzer Zeit verbraucht. Es wird nicht mehr nach echten Bedarf produziert, sondern Bedarf geschaffen. Es geht um die Gewinne von Konzernen und Banken. Handwerker und lokles Gewerbe bleiben auf der Strecke.

Als Raubtiere bezeichnet man meines Wissens nach Fleischfresser, und mindestens Walrosse sind größer als Menschen.

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Bei all dieser Diskussion dürfen wir nicht vergessen, warum das CO2 plötzlich als politisches Argument eingeführt wurde und von wem. Es war die Thachter, die die Kohleverstromung durch Atomernergie ersetzen wollte.

Mich interessieren Verschwörungstheorien nicht.

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Bis heute ist es noch gar nicht klar, ob das CO2 tatsächlich der entscheidende Faktor für die Klimaveränderung darstellt.

Wenn CO2 der entscheidende Faktor für Klimaveränderungen wäre, würden sich Prognosen vielleicht kaum mit 2-6° Erwärmung bescheiden. Aber wahrscheinlich wolltest du etwas anderes zum Ausdruck bringen.

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Wasserdampf, Methan, kosmischer Partikeleintrag in die Atmosphäre, die Sonneneinstrahlung, der Weg der Erde um die Sonne, Vulkantätigkeiten, der Neigungswinkel der Erdachse zur Sonne (zw. 21,3° und 24,8°), der Staubeintrag in den Atlantik von der Sahara und die Land- und Forstwirtschaft. Weiterhin sind zu nennen die Konzentration der Ozonschicht, das Magnetfeld der Erde und der Sonne, und die Staubbelastung und der Schwefelgehalt in Form von Schwefeldioxid der Atmosphäre.

Wolltest du mir jetzt den Treibhauseffekt erklären ?

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Die Weltbevölkerung hat sich seit 1950 mehr als verdreifacht. Auch das ist ein Einfluss, den wir nicht negieren können.

Tatsächlich ?

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Wie klein gedacht aber dieses "Klimaproblem" aber politisch behandelt wird, zeigt der Ausbruch des Mount St. Helena im Jahr 1980. Der hat für 1981 - 1984 sehr kalte Winter in Europa verursacht. Da hatten wir teilweise für Wochen in Niederbayern (z.B den ganzen Februar 1983) Temperaturen um die -34°C.

Häh ??????

Was zeigt der Ausbruch ? Welches klein gedachtes Klimaproblem ? Welche politische Behandlung ? Und was haben 3 Jahre kalte Winter mit Klima zu tun ? Fragen über Fragen ....

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Auch wenn der "Mensch" aufgrund seiner Menge durchaus eine Rolle spielt, sind Vorhersagen nicht wirklich ernst zu nehmen.

Häh ??????

Bei welchen Vorhersagen spielt die Menge der Menschen eine Rolle, und warum sind die dann nicht ernst zu nehmen ?

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Es sind zu viele Faktoren und viele potenzielle Unwägbarkeit vorhanden, um sichere Aussagen über die zukünftige Klimaentwicklung machen zu können.

Es gibt keine seriösen Aussagen bezüglich eines sicheren Klimawandel, du bastelst gerade einen Strohmann.

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Dass aber der "Mensch" bestimmen kann, dass die Mitteltemperatur der Erde um X°C veränderbar wäre, ist anmaßend.

Anmaßen ? Warum und wem gegenüber ?

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Es ist aber ein Mittel noch mehr Steuern und Abgaben vom Bürger einzuziehen!

Ach da liegt dein Problem .... Steuern ....

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Auf der Südhalkugel findet nahezu keine Klimaänderung und auch kein entscheidendes Wettergeschehen statt, das Besorgnis erregen könnte.

Das kommt vielleicht u.a. darauf an, was man unter "Besorgnis erregen" versteht. Desweiteren würde es mich nicht wundern, wenn sich die Südhalbkugel wegen weniger Landmasse langsamer erwärmen würde. Trotzdem interessiert mich die Quelle deiner Aussage.

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Was aber auf der Nordhalkugel geschieht, ist mit dem "Verschwinden" des Arktiseises durchaus besorgniserregend. Das Inlandeis Grönlands hat in den letzten 10 Jahren dramatisch an Volumen verloren (bis zu 15 m Gletscherdicke). Die Permafrostöden in Alaska, Spitzbergen, russische Tundra tauen bedrohlich auf und lassen Gebäude und Bauwerke einstürzen. Das ist wirklich nicht von der Hand zu weisen. Die Alpengletscher leiden unter extrem wenig Niederschlag im Winter. Damit werden sie von "Dreck" grau und schwarz und können die Sonneneinstrahlung nicht mehr reflektieren.

Was ist denn deiner Meinung nach daran "dramatisch" und "besorgniserregend" ?

#539: Re: Klima-Alarm Autor: DesperadoxWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 15.04.2012, 01:48
    —
Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Ich habe keinen Zynimus verdient. Niemand verdient Zynismus.

#540:  Autor: I.R BeitragVerfasst am: 15.04.2012, 11:35
    —
Shadaik hat folgendes geschrieben:
I.R hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
2 Optionen:

Option eins: Die Wissenschaft hat Recht, wir glauben aber den Klimaskeptikern.
Negative Folgen: Radikaler Klimawandel, weltweite Flüchtlingsströme, Desintegration der bekannten Zivilisation
Positive Folgen: Mehr Geld in den Staatskassen

Option zwei: Klimaskeptiker haben Recht, wir glauben aber den Wissenschaftlern.
Negative Folgen: Weniger Geld in den Staatskassen
Positive Folgen: Weltweit importunabhängige Energieversorgung und saubere Luft

Hält man beide Optionen für gleichberechtigt, finde ich dennoch eine sehr klare Präferenz. Und die liegt nicht beim Geld.

Das erinnert aber schon deutlich an die Pascalsche Wette, merkst Du das nicht?

Auch Deine Einteilung in Klimaskeptiker und Wissenschaftler ist albern, Wissenschaftler stehen auf beiden Seiten.

Nicht Wissenschaftler, Wissenschaft. Ich habe mit Absicht nicht Wissenschaftler geschrieben, denn der wissenschaftliche Konsens ist immer noch etwas anderes als die Meinung einzelner Wissenschaftler. Es gibt ja beispielsweise auch unter den Kreationisten zahlreiche Wissenschaftler. Dennoch ist die Wissenschaft insgesamt recht klar auf der Position, dass die Evolution sehr gut belegt und somit höchstwahrscheinlich wahr ist.
Nur zum Verständnis: Redest Du von Einzelmeinungen einzelner Wissenschaftler vs. wissenschaftlichem Konsens? Und worin siehst Du diesen wissenschaftlichen Konsens?

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Was Pascal angeht: Nunja. Seine Wette halte ich nur deswegen für falsch, weil die Wette bereits ein bestimmtes Gottesbild voraussetzt. Daher wird sie von Atheisten ja durchaus auch umgekehrt verwendet (Besser an keinen Gott glauben als an den falschen). Die Pascalsche Wette an sich halte ich für keinen falschen Ansatz bei praktischen Entscheidungen, solange die Beweislage dem Ergebnis ihrer Anwendung nicht widerspricht und die Prämissen stimmen.
Also gefällt Dir einfach das Gottesbild?

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Du solltest realisieren, dass sich sowohl die Menge der unredlichen Argumentation wie auch die wirtschaftliche Unterfütterung der Interessenlage in etwa die Waage halten.
Da bin ich nicht so sicher, weil auf der Pro-Seite zum Klimawandel mE weniger Profit steckt (auch wenn fraglos durchaus welcher drinsteckt).
Es geht um politische Entscheidungen, Subventionen, Forschungsgelder, Spenden ... es geht aber auch um Meinungsführerschaft, Reputation ...



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