US-Präsidentschaftskandidat 2016 - BERNIE SANDERS
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#61:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 14.02.2016, 21:57
    —
Das einmal ein bekennender Sozialist gute Chance hat US-Präsident zu werden, hätte ich mir nie gedacht. Hoffentlich macht Sanders das Rennen.

göttertod hat folgendes geschrieben:
In den USA ist ein erzkonservativer Richter des Supreme Courts gestorben.

Wobei er nicht Unrecht hat, die Gesetze gemäß Text und der ursprünglichen Intention auszulegen. Nicht Richter, sondern Politiker sollten Gesetze machen.
Zugeben in der Praxis ist bei Gesetzen im Verfassungsrang schwierig. Nicht nur in den USA auch in Österreich, weil der politische Wille fehlt. Der VfGH wird's schon richten.

#62:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 28.02.2016, 19:31
    —
Das Wahlsystem in USA ist mMn aus folgenden Gründen nicht in Ordnung:

1. Es können nur mehrfache Millionäre diesen Wahlkampf bestreiten. Das führt u.a. dazu, dass auch ein so furchtbarer Typ wie Trump Präsident werden könnte. Wir wundern uns zurecht darüber, dass die Italiener immer wieder Berlusconi gewählt hatten, nun scheinen viele US-Amerikaner genauso "dumm" zu sein, ihren eigenen Berlusconi oder ihren Putin wählen zu wollen.

2. Bestimmte Familien wie die Busch's und die Clinton's scheinen das Amt als eine Art Erbhof zu betrachten. Das gibt's sonst nur in Nordkorea und anderen Diktaturen.

#63:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 28.02.2016, 20:11
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Das Wahlsystem in USA ist mMn aus folgenden Gründen nicht in Ordnung:

1. Es können nur mehrfache Millionäre diesen Wahlkampf bestreiten. Das führt u.a. dazu, dass auch ein so furchtbarer Typ wie Trump Präsident werden könnte. Wir wundern uns zurecht darüber, dass die Italiener immer wieder Berlusconi gewählt hatten, nun scheinen viele US-Amerikaner genauso "dumm" zu sein, ihren eigenen Berlusconi oder ihren Putin wählen zu wollen.

2. Bestimmte Familien wie die Busch's und die Clinton's scheinen das Amt als eine Art Erbhof zu betrachten. Das gibt's sonst nur in Nordkorea und anderen Diktaturen.



Ich fuerchte es ist noch viel schlimmer! Die eigentlichen Machthaber, ca. 400 Oligarchen, brauchen sich ueberhaupt nicht zur Wahl zu stellen, sondern die kaufen sich ihre Sockenpuppen zusammen und lassen durch die ihre Interessen vertreten. Der Rest der Bevoelkerung darf sich maximal aussuchen welche Farbe ihr "Praesident" hat aber nicht welche Politik er macht.

Vor wenigen Tagen gab's im "National" der CBC ein Interview mit einer US-amerikanischen Autorin, die gerade zu diesem Thema ein Buch veroeffentlicht hat und sich darin vor allem mit dem uebergrossen Einfluss der Gebrueder Koch auf die amerikanische Politik auseinandersetzt und insbesondere diese beiden Multimilliardaere fuer den augenfaelligen Rechtsruck der US-amerikanischen Politik in den letzten Jahrzehnten verantwortlich macht. Diese Leute kaufen Politiker und wer sich dem entzieht, den bekaempfen die mit ihrer Geldmacht im Wahlkampf um ihn aus dem Amt zu draengen. Darueberhinaus manipulieren sie ueber mehrere neokonservative "Thinktanks", die sie massgeblich finanzieren, die oeffentliche Meinung.

In der aktuellen Praesidentschaftskampagne klotzen die Kochs wie nie zuvor! Laut jener Autorin sind in ihrer "Kriegskasse" diesmal knapp 1 Milliarde $ drin. Etwa genausviel wie jede der beiden grossen Parteien zu Verfuegung hat! Somit sind alleine diese beiden Superreichen quasi 3. politische Partei und praktisch in der Lage mit ihrem Geld zu bestimmen wer Praesident wird. Dabei sind noch nicht einmal die Kroeten der anderen amerikanischen Milliardaere miteingerechnet, von denen sicher auch viele das Scheckbuch aufmachen um dafuer zu sorgen, dass ihre Interessen nicht versehentlich politisch unter die Raeder kommen.

#64:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 28.02.2016, 20:21
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beachbernie hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Das Wahlsystem in USA ist mMn aus folgenden Gründen nicht in Ordnung:

1. Es können nur mehrfache Millionäre diesen Wahlkampf bestreiten. Das führt u.a. dazu, dass auch ein so furchtbarer Typ wie Trump Präsident werden könnte. Wir wundern uns zurecht darüber, dass die Italiener immer wieder Berlusconi gewählt hatten, nun scheinen viele US-Amerikaner genauso "dumm" zu sein, ihren eigenen Berlusconi oder ihren Putin wählen zu wollen.

2. Bestimmte Familien wie die Busch's und die Clinton's scheinen das Amt als eine Art Erbhof zu betrachten. Das gibt's sonst nur in Nordkorea und anderen Diktaturen.



Ich fuerchte es ist noch viel schlimmer! Die eigentlichen Machthaber, ca. 400 Oligarchen, brauchen sich ueberhaupt nicht zur Wahl zu stellen, sondern die kaufen sich ihre Sockenpuppen zusammen und lassen durch die ihre Interessen vertreten. Der Rest der Bevoelkerung darf sich maximal aussuchen welche Farbe ihr "Praesident" hat aber nicht welche Politik er macht.

Vor wenigen Tagen gab's im "National" der CBC ein Interview mit einer US-amerikanischen Autorin, die gerade zu diesem Thema ein Buch veroeffentlicht hat und sich darin vor allem mit dem uebergrossen Einfluss der Gebrueder Koch auf die amerikanische Politik auseinandersetzt und insbesondere diese beiden Multimilliardaere fuer den augenfaelligen Rechtsruck der US-amerikanischen Politik in den letzten Jahrzehnten verantwortlich macht. Diese Leute kaufen Politiker und wer sich dem entzieht, den bekaempfen die mit ihrer Geldmacht im Wahlkampf um ihn aus dem Amt zu draengen. Darueberhinaus manipulieren sie ueber mehrere neokonservative "Thinktanks", die sie massgeblich finanzieren, die oeffentliche Meinung.

In der aktuellen Praesidentschaftskampagne klotzen die Kochs wie nie zuvor! Laut jener Autorin sind in ihrer "Kriegskasse" diesmal knapp 1 Milliarde $ drin. Etwa genausviel wie jede der beiden grossen Parteien zu Verfuegung hat! Somit sind alleine diese beiden Superreichen quasi 3. politische Partei und praktisch in der Lage mit ihrem Geld zu bestimmen wer Praesident wird. Dabei sind noch nicht einmal die Kroeten der anderen amerikanischen Milliardaere miteingerechnet, von denen sicher auch viele das Scheckbuch aufmachen um dafuer zu sorgen, dass ihre Interessen nicht versehentlich politisch unter die Raeder kommen.

Wie würden wir andere Länder bezeichnen bei denen es ähnlich ablaufen würde?

#65:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 28.02.2016, 20:26
    —
Das kommt ganz darauf an ob sie machen, was wir wollen oder nicht. Sehr glücklich

#66:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 12:00
    —
Bernie kann abgehakt werden.
Hillary wird er nicht mehr einholen können. Auch weil die Superdelegierten des Parteiestablishments für sie stimmen werden.

#67:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 15:08
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Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Das Wahlsystem in USA ist mMn aus folgenden Gründen nicht in Ordnung:

1. Es können nur mehrfache Millionäre diesen Wahlkampf bestreiten. Das führt u.a. dazu, dass auch ein so furchtbarer Typ wie Trump Präsident werden könnte. Wir wundern uns zurecht darüber, dass die Italiener immer wieder Berlusconi gewählt hatten, nun scheinen viele US-Amerikaner genauso "dumm" zu sein, ihren eigenen Berlusconi oder ihren Putin wählen zu wollen.

2. Bestimmte Familien wie die Busch's und die Clinton's scheinen das Amt als eine Art Erbhof zu betrachten. Das gibt's sonst nur in Nordkorea und anderen Diktaturen.

zu 1. :
Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär. Und aus der Sicht derer, die im Hintergrund die Strippen ziehen, bb erwähnte die Kochs, sind mehrfache Millionäre gerade mal oberer Mittelstand.
zu 2.:
Zu Erbhöfen gehören immer noch mehrere Generationen. Das haben die Kennedys versucht, es klappte aber nicht. Die Bushs hatten Erfolg damit, die Söhne waren installiert, als der Alte abdankte. Die Clintons sind immer noch in der selben Generation - da haben zwei politisch begabte Menschen geheiratet. Zuerst hat sie für die Karriere ihres Mannes zurückgesteckt. Und nachdem das Kapitel abgeschlossen war, ist sie auch in die Politik gegangen und hat bis hierhin Erfolg gehabt. Wo siehst Du da einen Erbhof? Haben die ihre Kinder irgendwie in der Politik untergebracht?

#68:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 17:07
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär.

Ich hab's anders in Erinnerung.
Zitat:
Die Clintons sind immer noch in der selben Generation - da haben zwei politisch begabte Menschen geheiratet. Zuerst hat sie für die Karriere ihres Mannes zurückgesteckt. Und nachdem das Kapitel abgeschlossen war, ist sie auch in die Politik gegangen und hat bis hierhin Erfolg gehabt. Wo siehst Du da einen Erbhof? Haben die ihre Kinder irgendwie in der Politik untergebracht?

In den "Erbhof" habe ich auch die Ehepartner(in) einbezogen. Ich hoffe, du siehst es mir nach.

#69:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 17:23
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär.

Ich hab's anders in Erinnerung.


Soviel ich in Erinnerung habe, hat er seinen Wahlkampf hauptsächlich durch Unterstützer im Internet finanziert,

#70:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 19:40
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Wie würden wir andere Länder bezeichnen bei denen es ähnlich ablaufen würde?

Kapitalistisch?
Aber wer hätte das von den USA gedacht ...

#71:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 20:26
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär.

Ich hab's anders in Erinnerung.


Soviel ich in Erinnerung habe, hat er seinen Wahlkampf hauptsächlich durch Unterstützer im Internet finanziert,

Richtig. Das Stichwort hieß "parallel public funding". Es waren Kleinspenden über das Internet, die Obamas Wahlkampf getragen haben.

#72:  Autor: SchlumpfWohnort: Ost-Bayern BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 20:40
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Soviel ich in Erinnerung habe, hat er seinen Wahlkampf hauptsächlich durch Unterstützer im Internet finanziert,

Das auch, natürlich. Welcher Kandidat würde denn einen Großteil seines Vermögens für einen Wahlkampf einsetzen, wenn der Erfolg gar nicht sicher wäre.

Das ist bei jedem Prasidentschaftskandidaten in den USA so. Oftmals werden sie durch Konzerne unterstützt, die damit hoffen, den Kandidaten geneigter für ihre Interessen zu machen. G.W.Busch wurde z. B. verdächtigt, von der Ölindustrie gesponsert worden und deshalb von ihr abhängig zu sein.

#73:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 20:52
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Schlumpf hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Soviel ich in Erinnerung habe, hat er seinen Wahlkampf hauptsächlich durch Unterstützer im Internet finanziert,

Das auch, natürlich. Welcher Kandidat würde denn einen Großteil seines Vermögens für einen Wahlkampf einsetzen, wenn der Erfolg gar nicht sicher wäre.

Das ist bei jedem Prasidentschaftskandidaten in den USA so. Oftmals werden sie durch Konzerne unterstützt, die damit hoffen, den Kandidaten geneigter für ihre Interessen zu machen. G.W.Busch wurde z. B. verdächtigt, von der Ölindustrie gesponsert worden und deshalb von ihr abhängig zu sein.


Soviel ich weiß, war Obama der erste, der seinen Wahlkampf damit (mit)finanziert hat.

#74:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 20:54
    —
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Soviel ich in Erinnerung habe, hat er seinen Wahlkampf hauptsächlich durch Unterstützer im Internet finanziert,

Das auch, natürlich. Welcher Kandidat würde denn einen Großteil seines Vermögens für einen Wahlkampf einsetzen, wenn der Erfolg gar nicht sicher wäre.

Das ist bei jedem Prasidentschaftskandidaten in den USA so. Oftmals werden sie durch Konzerne unterstützt, die damit hoffen, den Kandidaten geneigter für ihre Interessen zu machen. G.W.Busch wurde z. B. verdächtigt, von der Ölindustrie gesponsert worden und deshalb von ihr abhängig zu sein.



Heutzutage sind die Superreichen im Amiland so reich, dass die noch nicht mal einen "Grossteil ihres Vermoegens" aufwenden muessen um in einem Praesidentschaftswahlkampf aus eigener Tasche mithalten zu koennen.

Der Wahlkampfetat beider grosser Parteien betraegt jeweils weniger als 1 Milliarde $. Die wirklich reichen Amis nennen oft zweistellige Milliardenbetraege ihr eigen. Da kann man schon mal 1 schlappe Milliarde fuer ein so spleeniges Hobby wie einen Praesidentschaftswahlkampf in eigener Sache lockermachen, wenn man das will. Warum auch nicht? Diese Leute wissen doch ohnehin nicht mehr wohin mit all der Asche, die sich ab einen gewissen Punkt von ganz alleine vermehrt. Da muss man sich schon was ganz extravagantes einfallen lassen um wenigstens den Kapitalertrag auf den Kopp zu hauen.

#75:  Autor: Zumsel BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 21:45
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fwo hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Das Wahlsystem in USA ist mMn aus folgenden Gründen nicht in Ordnung:

1. Es können nur mehrfache Millionäre diesen Wahlkampf bestreiten. Das führt u.a. dazu, dass auch ein so furchtbarer Typ wie Trump Präsident werden könnte. Wir wundern uns zurecht darüber, dass die Italiener immer wieder Berlusconi gewählt hatten, nun scheinen viele US-Amerikaner genauso "dumm" zu sein, ihren eigenen Berlusconi oder ihren Putin wählen zu wollen.

2. Bestimmte Familien wie die Busch's und die Clinton's scheinen das Amt als eine Art Erbhof zu betrachten. Das gibt's sonst nur in Nordkorea und anderen Diktaturen.

zu 1. :
Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär. Und aus der Sicht derer, die im Hintergrund die Strippen ziehen, bb erwähnte die Kochs, sind mehrfache Millionäre gerade mal oberer Mittelstand.
zu 2.:
Zu Erbhöfen gehören immer noch mehrere Generationen. Das haben die Kennedys versucht, es klappte aber nicht. Die Bushs hatten Erfolg damit, die Söhne waren installiert, als der Alte abdankte. Die Clintons sind immer noch in der selben Generation - da haben zwei politisch begabte Menschen geheiratet. Zuerst hat sie für die Karriere ihres Mannes zurückgesteckt. Und nachdem das Kapitel abgeschlossen war, ist sie auch in die Politik gegangen und hat bis hierhin Erfolg gehabt. Wo siehst Du da einen Erbhof? Haben die ihre Kinder irgendwie in der Politik untergebracht?


Ja, die Clintons gehörten auch nicht schon immer zum Establishment. Ein Vorteil des amerikanischen Wahlsystems ist nämlich, dass es politische Karrieren jenseits parteipolitischer Seilschaften ermöglicht. Deutschland ist ja mehr sone Funktionärsdemokratie. Der Aufsteig von Außenseitern wie Clinton Anfang der 90er oder Obama 2008 sind hier ja praktisch ausgeschlossen. Wenn's dumm läuft, kann man sich mit dem amerikanischen Modell dafür halt auch mal nen Spinner wie Donald Trump einfangen.

#76:  Autor: diskordianerpapst BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 23:21
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär.

Ich hab's anders in Erinnerung.


Soviel ich in Erinnerung habe, hat er seinen Wahlkampf hauptsächlich durch Unterstützer im Internet finanziert,

Richtig. Das Stichwort hieß "parallel public funding". Es waren Kleinspenden über das Internet, die Obamas Wahlkampf getragen haben.


Und die vielen freiwilligen und sehr engagierten Wahlkampfhelfer, auch meist übers Netz mobilisiert
und organisiert. Das hat eine Menge Budget ersetzt, das sonst für Werbung draufgegangen wäre.
Ich glaube das war in der Dimension auch gar nicht geplant, es wurde irgendwan zum Selbstläufer,
von der Empörung über Bush und seine Krieger getrieben.

Nicht wenige von diesen Helfern waren allerdings nachher bitter enttäuscht.

#77:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 02.03.2016, 23:48
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Zumsel hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Das Wahlsystem in USA ist mMn aus folgenden Gründen nicht in Ordnung:

1. Es können nur mehrfache Millionäre diesen Wahlkampf bestreiten. Das führt u.a. dazu, dass auch ein so furchtbarer Typ wie Trump Präsident werden könnte. Wir wundern uns zurecht darüber, dass die Italiener immer wieder Berlusconi gewählt hatten, nun scheinen viele US-Amerikaner genauso "dumm" zu sein, ihren eigenen Berlusconi oder ihren Putin wählen zu wollen.

2. Bestimmte Familien wie die Busch's und die Clinton's scheinen das Amt als eine Art Erbhof zu betrachten. Das gibt's sonst nur in Nordkorea und anderen Diktaturen.

zu 1. :
Wenn ich mich richtig erinnere, war Obama kein Multimillionär. Und aus der Sicht derer, die im Hintergrund die Strippen ziehen, bb erwähnte die Kochs, sind mehrfache Millionäre gerade mal oberer Mittelstand.
zu 2.:
Zu Erbhöfen gehören immer noch mehrere Generationen. Das haben die Kennedys versucht, es klappte aber nicht. Die Bushs hatten Erfolg damit, die Söhne waren installiert, als der Alte abdankte. Die Clintons sind immer noch in der selben Generation - da haben zwei politisch begabte Menschen geheiratet. Zuerst hat sie für die Karriere ihres Mannes zurückgesteckt. Und nachdem das Kapitel abgeschlossen war, ist sie auch in die Politik gegangen und hat bis hierhin Erfolg gehabt. Wo siehst Du da einen Erbhof? Haben die ihre Kinder irgendwie in der Politik untergebracht?


Ja, die Clintons gehörten auch nicht schon immer zum Establishment. Ein Vorteil des amerikanischen Wahlsystems ist nämlich, dass es politische Karrieren jenseits parteipolitischer Seilschaften ermöglicht. Deutschland ist ja mehr sone Funktionärsdemokratie. Der Aufsteig von Außenseitern wie Clinton Anfang der 90er oder Obama 2008 sind hier ja praktisch ausgeschlossen. Wenn's dumm läuft, kann man sich mit dem amerikanischen Modell dafür halt auch mal nen Spinner wie Donald Trump einfangen.


Dann lieber Donald Duck. Smilie

Vielleicht lesen die Amerikaner ohnehin zuviel Comcis. Da wäre es kein Wunder, wenn sie so eine Comicfigur zum Präsidenten wählen würden.

*Bumm!* *Zack!* *Wumm!*



Wahlen in den USA: "Welchen Millionär hätten Sie denn gern?"

Wer auch immer die Wahl gewinnt, er/sie wird die reichen und herrschenden Klassen und ihre Interessen zuerst repräsentieren und wenn dann noch Platz ist, auch ein bisschen die Interessen der Angestellten-, Arbeiter- und Bauernklassen, vor allem der mittelschichtigen, zu bestechenden.

Da fragt man sich auch, ob nicht die Falschen im Knast sitzen.



Präserkandidaten - irgendwie gleichen sie sich wie ein Panzerknacker dem anderen

Gut, die Ausnahme Bernie Sanders. Seine Kandidatur und die vielen Sympathien, die ihm zufliegen, sind Ausdruck der stetig wachsenden sozialen Ungleichheiten, der Umweltzerstörung und überhaupt den - berechtigten - Zukunftsängsten breiter Teile der Bevölkerung.

Aber auch ein Präsident Sanders würde an der Macht der amerikanischen Oligarchie nicht ein bisschen rütteln können. Man würde ihn vorführen, so wie teilweise Obama.

Die Macht sitzt - in den USA, wie auch in Deutschland - nicht im Parlament. Im übrigen: Was soll denn daran demokratisch sein, wenn es erlaubt ist, den Oberhansel zu wählen, während alle wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen sowieso an Orten getroffen werden, die in der Regel jeder gesellschaftlichen Kontrolle entzogen sind?

Also, @Zumsel, das Wort *Demokratie* würde ich nicht verwenden, nicht für die USA, nicht für europäische Staaten. Bestenfalls Parlamentarismus, aber selbst das nur sehr eingeschränkt ...-

#78:  Autor: göttertodWohnort: Freiburg BeitragVerfasst am: 08.03.2016, 12:13
    —
es tut sich ja wirklich viel, die letzten Wochen....

ich glaube seit seinem Erfolg am SuperSaturday und dem TownHall auf Fox gestern
--> Bernie wird Präsident!

ich glaube die Wende ist da (oder ich will es jetzt glauben)

Bernie Sanders hat in der öffentlichsten Öffentlichkeit den Humanismus als ethischen Grundstein "eingeführt"?! / "ins Bewusstsein der Masse gerückt"?! / "als alternativen Maßstab benannt"?! ....

Die Antwort war fantastisch, aber auch die Nachfrage zum perfekten Zeitpunkt:

gesundheitlicher Schutz/Vorsorge ist ein Menschenrecht, und kommt aus dem/gründet sich im Menschsein

immer wenn ich das sehe, kommen mir fast die Tränen.. so etwas Zentrales, Menschliches, Verfassendes von einem Präsidentschaftskandidaten... und die Welt sieht es, um sich ein Urteil zu bilden; gerade weil sie sich ein Urteil bilden möchte

und ich wünschte ich könnte ein Videomitschnitt finden, von etwas was ich live auf CNN gesehen habe
Ein Moderator fragt nach einer Debatte der Republikaner zwei Journalisten, wie es um die Gesundheitsvorsorge steht, aus Sicht der Republikaner "oder aus der Sicht der zwei gefragten CNN-Journalisten/des Establishments/der Reichen".
Sie müssen sich so verbiegen, um ihre eigentliche Überzeugung zu formulieren. Sozialdarwinismus. Leute verrecken lassen. Von der sie selbst spüren, das sie unmenschlich und assozial ist, und sie sie deshalb kaum aussprechen und formulieren können.
Aber sie schaffen es. Sie sagen es. Mit schlucken, würgen, stolpern Neutral und sagen es
Weil es ihr kleines Weltbild ist...
was von FeeltheBurn weggefegt, gereinigt, bereichert wird...


(vielleicht kann einer mit suchen ... ich habs schon einmal probiert
Der fragende Moderator war Jake Tapper, und es müsste eigentlich eine Nachdebattenanalyse nach der CNN-Republikaner-Debatte vom 25. Februar sein.
Eine der gefragten Journalisten war (wenn ich mich recht erinnere) Dana Bash)


EDIT: habs gefunden, aber ich bin 100% sicher, dass im Transcript die entscheidende Stelle fehlt Geschockt Smilie
http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/1602/25/acd.02.html

Zitat:
[23:25:42] TAPPER: Yes. Now. And some of the topics I'm sure you had plenty of topics that you wanted to get into.
...

TAPPER: Sure. You tried to stir them back to substance sometimes especially on health care.

BASH: Especially on healthcare. And we wanted to get to the bottom of what is your plan, Mr. Trump, the front-runner, for healthcare. And obviously, Marco Rubio got it on that too. You know, they were going at it, but it was substantive on that --.

bei der Stelle "that --." war bestimmt noch mehr.... vielleicht finde ich irgendwo mal das Video....

#79:  Autor: SermonWohnort: Sine Nomine BeitragVerfasst am: 11.03.2016, 10:18
    —
Die Chaos-Königin - Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht.

#80:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 11.03.2016, 13:19
    —
Sermon hat folgendes geschrieben:
Die Chaos-Königin - Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht.

btw: Kann mir mal jemand die Inflation des Wortes selbsternannt erklären?

Oder an diesem Beispiel: Gibt es irgendjemanden, der den USA dies Stellung absprechen will?

#81:  Autor: göttertodWohnort: Freiburg BeitragVerfasst am: 21.03.2016, 19:00
    —
amüsant Lachen
https://www.youtube.com/watch?v=PW2RXFbxqjw


lehrreich, US-Nachrichtenleute, die die Welt nicht verstehen, weil sie in ihrer ganz eigenen "Blase der Reichen" leben/nur von Reichtum umgeben sind / grob bis Minute 04:00
https://www.youtube.com/watch?v=bdI1QHIX1Fo

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Gordon-Gekko-will-Sanders-als-Praesidenten-article17226686.html

Zitat:
Man müsse sich nur die "Umlaufgeschwindigkeit des Geldes" anschauen. Gemeint ist, wie häufig ein Dollar in einem bestimmten Zeitraum den Besitzer wechselt. Je schneller das ist, desto stärker die Wirtschaftskraft eines Landes.

Die USA hätten ein Ungleichheitsproblem, das der Wirtschaft schade, so Edelman. Arme Menschen würden ihr Geld ausgeben, manchmal sogar mehr, als sie besäßen. Reiche Menschen dagegen würden überhaupt nicht viel von dem, was sie verdienen, ausgeben. Unterm Strich bedeute das, "der Reichtum verlagert sich an die Spitze, und die Verbraucherbasis schrumpft".

...

Edelman heißt deshalb auch Sanders aggressiven Plan für die Banken gut. Bernie sei wohl die einzige Person, die Banken dränge, ihr Geld zu verleihen, statt damit zu spekulieren.



noch vor dem zweiten SuperDienstag bei den Vorwahlen sind die US-Medien nicht müde geworden mit Umfragen zu den einzelnen Bundesstaaten umsich zu werfen

Jetzt kommen die Staaten, in denen Bernie aller Wahrscheinlichkeit nach massiv gewinnen wird. Aber hier wird seit grob einer Woche kaum etwas veröffentlicht Mit den Augen rollen
Man kann ja nicht mehr im Sinne Hillary's publizieren/die Meinung verbiegen....

Bei den bisherigen Wahlen lagen viele Umfragen weit daneben (der Gipfel diese Umfrage zwei Tage vor Michigan /
http://www.slate.com/blogs/the_slatest/2016/03/09/michigan_democratic_primary_poll_fail.html
Zwei Tage vor einer Wahl um 39% falsch gelegen! Hillary statt Bernie zum Sieger küren wollen... Das ist schon ein Kunststück.

National hohlt Bernie offensichtlich auf
http://elections.huffingtonpost.com/pollster/2016-national-democratic-primary

Sanders muss jetzt im Durchschnitt jeden kommenden Staat mit 58% gewinnen, dann ist er demokratischer Präsidentschaftskandidat - NUR MIT GEWÄHLTEN DELEGIERTEN !!! (Superdelegierte sind nicht mit eingerechnet.)

#82:  Autor: göttertodWohnort: Freiburg BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 18:23
    —
hier ein interessanter Artikel, warum Bernie Sanders sehr gut im Rennen liegt

http://www.huffingtonpost.com/seth-abramson/sanders-currently-winning-democratic-primary-race-ill-prove-to-you_b_9528076.html

Es geht um die Frühwähler der jeweiligen Bundesstaaten, und deren Neigung zu Hillary, weil es bei deren Stimmabgabe noch keine Kampagne von Bernie gab.
Z.B. Arizona

Zitat:
Consider: in Arizona yesterday, the election was called almost immediately by the media, with Clinton appearing to “win” the state by a margin of 61.5% to 36.1%. Of course, this was all early voting. CNN even wrongly reported that these early votes constituted the live vote in 41% of all Arizona precincts — rather than merely mail-in votes constituting a percentage of the total projected vote in the state — which allowed most Americans to go to bed believing both that Clinton had won Arizona by more than 25 points and that that margin was the result of nearly half of Arizona’s precincts reporting their live-voting results. Neither was true.

In fact, as of the time of that 61.5% to 36.1% “win,” not a single precinct in Arizona had reported its Election Day results.

Indeed, more than two and a half hours after polls closed in Arizona, officials there had counted only 54,000 of the estimated 431,000 Election Day ballots.

That’s about 12%.

So how did Bernie Sanders do on Election Day in Arizona?

As of the writing of this essay (2:45 AM ET), Sanders was leading Clinton in Election Day voting in Arizona 50.2% to 49.8%, with just under 75,000 votes (about 17.3% of all Election Day votes) counted.


grob zusammengefasst: Viele Amerikaner haben von der Möglichkeit gebrauch gemacht, ihre Stimme weit vor dem eigentlichen Wahltag abzugeben.
Die haben sich gedacht
Zitat:
Einen Republikaner will ich nicht. Bei den Demokraten gibts nur Hillary(, und zwei NoNames, die niemand kennt....vielleicht noch O`Malley, aber wer ist der andere "Sozialist Böse ")
Na dann wähl' ich Hillary...


Also eine "hohe"? Stimmabgabe pro Hillary, ohne das Bernie die Chance gehabt hätte seine Position (und die tatsächliche Position Hillary`s) zu erklären (gerade zu rücken)


Leider finde ich keine Seite, auf der man den Prozentanteil der Frühwähler einsehen kann.
Das fände ich sehr interessant.
http://apps.azsos.gov/election/2016/PPE/Results/PPE2016Results.htm
auf der offiziellen Seite finde ich nichts




Und dann endlich Sehr glücklich Sehr glücklich

Bernie Sanders bei The Young Turks

am besten finde ich den Part über die Medien und Geld in der Politik; ein erfrischend ehrliches Gespräch für US-Verhältnisse


Und dieses kurze Video passt zum Thema, bin ich vor ein paar Tagen drübergestolpert
https://www.youtube.com/watch?v=uWSxzjyMNpU

#83:  Autor: göttertodWohnort: Freiburg BeitragVerfasst am: 26.03.2016, 19:05
    —
Bernie Sanders und eine Taube



ein schöner Moment, ich genieße auch die Reaktionen und Emotionen der Menschen im Hintergrund Sehr glücklich



Eine Petition für eine Demokratische Presidentschaftsdebatte abgehalten von The Young Turks

Die Republikaner behaupten sie sind konservativ, und sie gehen zum debattieren zu FOXnews.

Hillary Clinton (und das DNC?) behauptet, sie sei eine Progressive (in Deutschland links-liberal, und außerdem ist Hillary keine links-liberale), doch geht sie nur zu CNN oder MSNBC.

Zu dem einzigen öffentlichkeitswirksamen, links-liberalen Nachrichtennetzwerk der USA geht sie nicht zum debattieren.
Naja, dort würde es keinen Hofberichterstatterjournalismus für sie geben.

Vielleicht wenn der öffentliche Druck durch z.B. eine Petition groß genug wird???

#84:  Autor: göttertodWohnort: Freiburg BeitragVerfasst am: 27.03.2016, 01:41
    —
Lachen Lachen Komplett von der Rolle Ungustiöses im Blickfeld Lachen

es ist so unglaublich, ich freu mich den ganzen Tag auf eine interessante Analyse im Fernsehen, z.B. auf CNN und was ist....nichts

auf CNN fast nichts zu den Caucus, die gerade stattfinden, nur ein 10 Sekundenhinweis, dass Bernie Sanders in Washington mit ca. 76% ... ja JAJAJAJAJA 76%
gewinnt Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich

[Korrektur]Dann schalte ich auf jetzt auf MSNBC im Internet, wieder nichtsssssssss Lachen Lachen

aber im livechat rechts Kritik der Zuschauer, dass sie sogar auf Britische Zeitungen ausweichen müssen, um News über die Vorwahl zu bekommen.

und genau jetzt bringen sie stattdessen etwas über zukünftige Republikanische Vorwahlen... is einfach nicht wahr...
[/Korrektur]

MSNBC bringt es live! ich war auf dem falschen Kanal.
CNN verkackt heute wieder mal....


GO BERNIE GO

#85:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.03.2016, 01:54
    —
Ich wuerd's dem Bernie ja goennen...

Ich glaube aber, dass Hilary besser in der Lage ist mit Donald Duck fertig zu werden. Bernie ist ganz einfach viel zu nett fuer eine solche Schlammschlacht und eine ganz besonders ueble Schlammschlacht wird's wohl werden.

#86:  Autor: SermonWohnort: Sine Nomine BeitragVerfasst am: 28.03.2016, 10:48
    —
Ein Verlierer, der viel bewirken kann

Zitat:
Bernie Sanders wird die USA verändern – wenn er auch keineswegs ins Weiße Haus einzieht. Sein Erfolg legt eine ideologische Kluft offen.

#87:  Autor: göttertodWohnort: Freiburg BeitragVerfasst am: 28.03.2016, 17:50
    —
Sermon hat folgendes geschrieben:
Ein Verlierer, der viel bewirken kann

Zitat:
Bernie Sanders wird die USA verändern – wenn er auch keineswegs ins Weiße Haus einzieht. Sein Erfolg legt eine ideologische Kluft offen.


also für's erste,

der Artikel ist ziemlicher Reformermüll, sorry

gespickt von suggestiven Halbwahrheiten pro Hillary und contra Bernie

aber klare Zustimmung "Bernie Sanders wird die USA verändern"

#88:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 28.03.2016, 18:05
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Macht sitzt - in den USA, wie auch in Deutschland - nicht im Parlament. Im übrigen: Was soll denn daran demokratisch sein, wenn es erlaubt ist, den Oberhansel zu wählen, während alle wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen sowieso an Orten getroffen werden, die in der Regel jeder gesellschaftlichen Kontrolle entzogen sind?

Bob Avakian - The Voting Trap

#89:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 28.03.2016, 22:32
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Macht sitzt - in den USA, wie auch in Deutschland - nicht im Parlament. Im übrigen: Was soll denn daran demokratisch sein, wenn es erlaubt ist, den Oberhansel zu wählen, während alle wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen sowieso an Orten getroffen werden, die in der Regel jeder gesellschaftlichen Kontrolle entzogen sind?

Bob Avakian - The Voting Trap

Überrascht

#90:  Autor: SermonWohnort: Sine Nomine BeitragVerfasst am: 31.03.2016, 18:10
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sehr gut hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Macht sitzt - in den USA, wie auch in Deutschland - nicht im Parlament. Im übrigen: Was soll denn daran demokratisch sein, wenn es erlaubt ist, den Oberhansel zu wählen, während alle wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen sowieso an Orten getroffen werden, die in der Regel jeder gesellschaftlichen Kontrolle entzogen sind?

Bob Avakian - The Voting Trap

Überrascht


‘Bernie or Bust’ Is Bonkers



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