US-Präsident Trump und seine Taten
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#1: US-Präsident Trump und seine Taten Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 09:48
    —
Jetzt, wo er im Amt ist habe ich einfach mal einen neuen Thread angefangen.

Nach seinen vollmundigen Wahlkampfversprechungen muss Donald Trump nun ziemlich zügig liefern.
Gleich nach seiner Amtseiführung hat Trump angekündigt, NAFTA neu verhandeln zu wollen (Quelle). Allerdings: so einfach ist die Sache nicht, sie geht auch nicht im Hauruck-Verfahren, sondern wird jahrelange Verhandlungen bedeuten. Möglich, dass Trump da dann irgendwann die Lust verliert - oder seine Fans mit ihm. Denn solche Verhandlungen zeigen auch, ob Trump in der Lage ist, tragfähige Kompromisse zu schließen. Auch die anderen NAFTA-Staaten möchten Verbesserungen erzielen.

#2:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 10:10
    —
Ein Wahlkampf versprechen schon jetzt gebrochen.
Nix mit offengelegter Steuererklärung:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-wird-seine-steuererklaerung-doch-nicht-veroeffentlichen-a-1131186.html

#3:  Autor: sponorWohnort: München BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 10:28
    —
Präsident Trump beendet die staatliche Förderung der Geisteswissenschaften

#4:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 10:46
    —
sponor hat folgendes geschrieben:
Präsident Trump beendet die staatliche Förderung der Geisteswissenschaften


Die Geisteswissenschaften sind DIE Hassfächer der Rechtspopulisten schlechthin. Auch von MINT halten sie nicht viel. Für viele dieser Coleur sind die Universitäten und Forschungsinstitute ein Hort des "Kommunismus". Und man sollte mit Hinblick auf die Naturwissenschaften nicht vergessen: Trumps Vize ist Kreationist, der tut sich schon mit Darwin sehr, sehr schwer.

Merke: wenn alle keine Ahnung haben, merken sie nicht, dass Despoten auch nur mit Wasser kochen.

#5:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 11:07
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein Wahlkampf versprechen schon jetzt gebrochen.
Nix mit offengelegter Steuererklärung:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-wird-seine-steuererklaerung-doch-nicht-veroeffentlichen-a-1131186.html



Jetzt weiss nicht nicht mehr, wo ich es gelesen habe, aber Tumpie soll buchhalterisch unfassbare Schulden haben, fast eine Milliarde US.Dollar.
Das würde eines seiner Werbeargumente untergraben, kraft seines Reichtums gänzlich unabhängig zu sein.

Mir schwebt für die Zukunft folgendes Szenario vor:
Er legt sich mom mit der Presse und den Gemeindiensten an.
Diese graben weitere Verbindungen zu Putin aus, diese werden journalistsich publik gemacht, dadurch die alten antisowjetischen Impulse der Republikaner wachgekitzelt, so dass ihn eigene Leute zur Strecke bringen.
Feinde hat er sich in eigenen Reihen auch genug gemacht.

Und: Er hat NICHT die Mehrheit der Wähler hinter sich.

#6:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 13:38
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein Wahlkampf versprechen schon jetzt gebrochen.
Nix mit offengelegter Steuererklärung:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-wird-seine-steuererklaerung-doch-nicht-veroeffentlichen-a-1131186.html



Jetzt weiss nicht nicht mehr, wo ich es gelesen habe, aber Tumpie soll buchhalterisch unfassbare Schulden haben, fast eine Milliarde US.Dollar.
Das würde eines seiner Werbeargumente untergraben, kraft seines Reichtums gänzlich unabhängig zu sein.

Mir schwebt für die Zukunft folgendes Szenario vor:
Er legt sich mom mit der Presse und den Gemeindiensten an.
Diese graben weitere Verbindungen zu Putin aus, diese werden journalistsich publik gemacht, dadurch die alten antisowjetischen Impulse der Republikaner wachgekitzelt, so dass ihn eigene Leute zur Strecke bringen.
Feinde hat er sich in eigenen Reihen auch genug gemacht.

Und: Er hat NICHT die Mehrheit der Wähler hinter sich.



http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/kuenftiger-us-praesident-deutsche-bank-will-kredit-fuer-donald-trump-ueberarbeiten/19168122.html schrieb:
Zitat:
Die Bank versucht derzeit, einen Teil eines ungefähr 300 Millionen Dollar schweren Darlehens an Trump zu restrukturieren. Ziel ist es, einen Interessenkonflikt zwischen dem Kreditnehmer Trump und dem Präsidenten Trump zu verhindern, so eine mit dem Vorgang vertraute Person.

#7:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 13:57
    —
Nicht nur der Kredit von der Deutschen Bank (und von anderen Banken) stellt einen Interessenkonflikt für Trump dar.
Auch bestimmte Einnahmen aus seinen Hotels sind Nebeneinnahmen, welche für ihn verboten sind.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/us-praesident-juristen-wollen-trump-verklagen/19289212.html schrieb:
Zitat:
Verfassungsrechtler in den USA wollen eine Klage gegen Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit seinen Geschäftsinteressen einreichen. Sie werfen dem neuen Staatsoberhaupt vor, dass Einkünfte seiner Hotels und anderer Geschäfte gegen eine Klausel verstoßen, wonach Amtsträger keine Geschenke oder Nebeneinkünfte von ausländischen Regierungen annehmen dürfen, wie die „New York Times“ am Sonntag (Ortszeit) berichtete.


Besonders pikant in diesem Zusammenhang ist, dass Trump auf dem Weg zum Kapitol bei seiner Amtseinführung ausgerechnet vor seinem Hotel ausstieg, um ein Stück zu Fuß zu gehen.
Dass er damit Werbung für sein Hotel macht, war vermutlich sein Hintergedanke.

#8:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 14:09
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/kuenftiger-us-praesident-deutsche-bank-will-kredit-fuer-donald-trump-ueberarbeiten/19168122.html schrieb:
Zitat:
Die Bank versucht derzeit, einen Teil eines ungefähr 300 Millionen Dollar schweren Darlehens an Trump zu restrukturieren. Ziel ist es, einen Interessenkonflikt zwischen dem Kreditnehmer Trump und dem Präsidenten Trump zu verhindern, so eine mit dem Vorgang vertraute Person.



thx wolle! zwinkern

#9:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 14:33
    —
Interessant wäre auch zu erwähnen, was der Protz Multi Milliardär (hat angeblich sieben Milliarden) NICHT tut, nämlich die Handwerker und Architekten bezahlen, die bei deiner Mafia-Pleite-Spielhölle leer ausgegangen sind, und Trump sich juristisch korrekt aus der Affäre gezogen hat.

Wenn er schon damit protzt, eine Bibel-Sammlung zu Hause zu haben, und auf zwei Bibeln gleichzeitig schwört: wäre es da nicht angemessen, die Leute nachträglich zu bezahlen?
Aber das Kapitel mit der Nächstenliebe ist wohl etwas zu kurz gekommen bei seinem militärischen Studium.

Dafür will er ja die Mauer zu Mexiko bauen, die Mexiko bezahlen soll.
Ich werde ein Auge darauf haben, welche Firma die milliarden-schwere Mauer baut, und wer von seinen Mafia-Genossen davon profitiert.

#10:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 16:50
    —
Mir kam auch gerade der Gedanke, dass zumindest in Frage der Obama-Care u.U. noch nicht alle Messen gesungen sind.

Für die Gruppe der bereits Versicherten, die früher nicht versichert werden konnten (Vorerkrankungen o.ä.) kommt dieser Entzug einer geldwerten Rechtsposition ohne Entschädigung einer Enteignung gleich.

#11:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 17:23
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
Mir kam auch gerade der Gedanke, dass zumindest in Frage der Obama-Care u.U. noch nicht alle Messen gesungen sind.

Für die Gruppe der bereits Versicherten, die früher nicht versichert werden konnten (Vorerkrankungen o.ä.) kommt dieser Entzug einer geldwerten Rechtsposition ohne Entschädigung einer Enteignung gleich.

Kennt die US-Verfassung ein Äquivalent zu unserem Art. 14 (ich weiß es wirklich nicht).

#12:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 17:29
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Mir kam auch gerade der Gedanke, dass zumindest in Frage der Obama-Care u.U. noch nicht alle Messen gesungen sind.

Für die Gruppe der bereits Versicherten, die früher nicht versichert werden konnten (Vorerkrankungen o.ä.) kommt dieser Entzug einer geldwerten Rechtsposition ohne Entschädigung einer Enteignung gleich.

Kennt die US-Verfassung ein Äquivalent zu unserem Art. 14 (ich weiß es wirklich nicht).



Ich auch nicht. Aber Jura ist in Urteil gegossene Psychologie, und gerade case law ist sehr biegsam.

#13:  Autor: sponorWohnort: München BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 17:50
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Mir kam auch gerade der Gedanke, dass zumindest in Frage der Obama-Care u.U. noch nicht alle Messen gesungen sind.

Für die Gruppe der bereits Versicherten, die früher nicht versichert werden konnten (Vorerkrankungen o.ä.) kommt dieser Entzug einer geldwerten Rechtsposition ohne Entschädigung einer Enteignung gleich.

Kennt die US-Verfassung ein Äquivalent zu unserem Art. 14 (ich weiß es wirklich nicht).

Nun, in vielen Cowboyfilmen ist das konfliktauslösende Moment der Streit um Land, das Person A gehört und durch das Person B eine Bahnlinie bauen will. Ich meine mich erinnern zu können, dass die Bösen sich dann zu Waffengewalt genötigt sehen, weil man ja das Land nicht enteignen kann.

Oder man sucht halt mal im Netz und findet, das die Erinnerung eher trügt:
Zitat:
United States
Main article: Eminent domain in the United States

Most states use the term eminent domain, but some U.S. states use the term appropriation (New York) or expropriation (Louisiana) as synonyms for the exercise of eminent domain powers. The term condemnation is used to describe the formal act of exercising this power to transfer title or some lesser interest in the subject property. Where this happens, such as when an easement or a leasehold is taken, the condemner must pay just compensation, the same as in total takings.

The constitutionally required "just compensation" is usually measured by fair market value of the part taken, plus severance damages (the diminution in value of the property remaining to the owner [remainder] when only a part of the subject property is taken). Where a partial taking provides economic benefits specific to the remainder, those must be deducted, typically from severance damages.

The practice of condemnation came to the American colonies with the common law. When it came time to draft the United States Constitution, differing views on eminent domain were voiced. The Fifth Amendment to the Constitution requires that the taking be for a "public use" and mandates payment of "just compensation" to the owner.[4]

In federal law, Congress may take private property directly (without recourse to the courts) by passing an Act transferring title of the subject property directly to the government. In such cases, the property owner seeking compensation must sue the United States for compensation in the U.S. Court of Federal Claims. The legislature may also delegate the power to private entities like public utilities or railroads, and even to individuals. The U.S. Supreme Court has consistently deferred to the right of states to make their own determinations of "public use".

Scheint kompliziert bei denen.

#14:  Autor: Lila Einhorn BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 19:23
    —
Trump macht wahr, was linke Aktivisten schon lange fordern Lachen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-besiegelt-ausstieg-der-usa-aus-tpp-a-1131314.html
Zitat:

Freihandelsabkommen
Trump besiegelt Ausstieg aus TPP
Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat US-Präsident Trump ein Dekret zum Ausstieg aus dem Freihandelsabkommen TPP unterzeichnet.


Edit/Nachtrag: Mit TTIP wird's unter seiner Präsidentschaft vermutlich auch nichts. Attac, Greenpeace und Co. sollten sich bei ihm bedanken zwinkern

#15:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 19:35
    —
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Trump macht wahr, was linke Aktivisten schon lange fordern Lachen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-besiegelt-ausstieg-der-usa-aus-tpp-a-1131314.html
Zitat:

Freihandelsabkommen
Trump besiegelt Ausstieg aus TPP
Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat US-Präsident Trump ein Dekret zum Ausstieg aus dem Freihandelsabkommen TPP unterzeichnet.


Edit/Nachtrag: Mit TTIP wird's unter seiner Präsidentschaft vermutlich auch nichts. Attac, Greenpeace und Co. sollten sich bei ihm bedanken zwinkern


Ich vermute, daß einige aus dieser Richtung ihn auch gewählt haben.

#16:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 19:43
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Trump macht wahr, was linke Aktivisten schon lange fordern Lachen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-besiegelt-ausstieg-der-usa-aus-tpp-a-1131314.html
Zitat:

Freihandelsabkommen
Trump besiegelt Ausstieg aus TPP
Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat US-Präsident Trump ein Dekret zum Ausstieg aus dem Freihandelsabkommen TPP unterzeichnet.


Edit/Nachtrag: Mit TTIP wird's unter seiner Präsidentschaft vermutlich auch nichts. Attac, Greenpeace und Co. sollten sich bei ihm bedanken zwinkern


Ich vermute, daß einige aus dieser Richtung ihn auch gewählt haben.


Gab es anti-TTIP-Proteste in den USA? Was hätten die denn zu verlieren? Mit den Augen rollen

#17:  Autor: unquestWohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 20:51
    —
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Trump macht wahr, was linke Aktivisten schon lange fordern Lachen

Ich vermute, würde man Trump nach Cobden befragen bekämen wir zur Antwort: Cobden? Never stay there. Lachen

#18:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 00:56
    —
unquest hat folgendes geschrieben:

Ich vermute, würde man Trump nach Cobden befragen bekämen wir zur Antwort: Cobden? Never stay there. Lachen


Welches Cobden meinst Du?

Zitat:
Cobden bezeichnet Orte

in Kanada:

Cobden (Ontario), Gemeinde in der kanadischen Provinz Ontario

in Australien:

Cobden (Victoria), Ort im Corangamite Shire im australischen Bundesstaat Victoria

in den Vereinigten Staaten:

Cobden (Illinois)
Cobden (Minnesota)


Cobden ist der Familienname folgender Personen:

Richard Cobden (1804–1865), englischer Unternehmer
Thomas Cobden-Sanderson (1840–1922), englischer Buchbinder, Drucker und Künstler

Siehe auch:

Cobden-Vertrag (auch Cobden-Chevalier-Vertrag), 1860 geschlossener Handelsvertrag zwischen Frankreich und England

https://de.wikipedia.org/wiki/Cobden

#19:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 01:12
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

Ich vermute, würde man Trump nach Cobden befragen bekämen wir zur Antwort: Cobden? Never stay there. Lachen


Welches Cobden meinst Du?

.....

Den hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Cobden
der Bezug war dieser:
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Trump macht wahr, was linke Aktivisten schon lange fordern Lachen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-besiegelt-ausstieg-der-usa-aus-tpp-a-1131314.html
Zitat:

Freihandelsabkommen
Trump besiegelt Ausstieg aus TPP
Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat US-Präsident Trump ein Dekret zum Ausstieg aus dem Freihandelsabkommen TPP unterzeichnet.
....
fett von mir

#20:  Autor: unquestWohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 02:19
    —
Für Freihandel (unter gleichstarken Wirtschaften) zu sein, erscheint mir derart selbstverständlich, dass mir keine Argumente dagegen einfallen, die mittel- bzw. langfristig nicht zu einem Nachteil der eigenen Wirtschaft führen.

Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, dass ich mir wenigstens eine Vorstellung davon machen kann, was sich Blondie dabei denkt TPP zu kündigen?

#21:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 02:23
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, dass ich mir wenigstens eine Vorstellung davon machen kann, was sich Blondie dabei denkt TPP zu kündigen?


http://www.vox.com/science-and-health/2017/1/4/14106088/collective-narcissism-trump-brexit-psychology

#22:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 02:34
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, dass ich mir wenigstens eine Vorstellung davon machen kann, was sich Blondie dabei denkt TPP zu kündigen?


http://www.vox.com/science-and-health/2017/1/4/14106088/collective-narcissism-trump-brexit-psychology


Nailed it! Sehr hilfreiches Interview.

#23: Merkantilismus - aber wie? Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 02:41
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
(...)

Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, (...)


Zum Beispiel bei etwas wie der deutschen Solarindustrie.
Ein Schutzzoll gegen die chinesische Konkurrenz - und vielleicht hätten dann ein paar zukunftsfähige Unternehmen in diesem Bereich mehr überlebt.

Die chinesische Billigkonkurrenz war ja nur so billig - wenn ich mich recht erinnere - weil sie unter Preis lange produzierten - und mächtig quersubventioniert wurden.

Allgemein würde ich sagen,
das sich Schutzzölle in den Bereichen lohnen - wo eine heimischer Industriezweig momentan nicht in der Lage ist - mit ausländischen mitzuhalten. Der Schutzzoll gibt der heimischen Industrie / oder auch Handwerk die Chance, Lücken aufzuholen.

Auf die USA umgemünzt. Wenn also die dortige Autoindustrie 'unsexy' ist, schaffe ich ihr gegenüber den ausländischen Produkten durch Schutzzölle einen Preisvorteil,
damit der Amerikanische Verbraucher die heimischen Brum-Brums mehr kauft,
und so wieder Innovationen anstößt.

Sowas kann funktionieren.
Häufig ruhen sich aber die 'geschützten' Produktzweige aus - weil sie denken,
das sie wohl ewig geschützt werden.

Also im Prinzip halte ich Schutzzölle für ein wichtiges Instrument - einen Einfluss des Staates auf die Wirtschaft zu garantieren.
Aber die Wirtschaft muss diese Chance auch nutzen - also ich würde die dann mit einem Staatsvertrag in die Pflicht nehmen,
sonst wird das eher nichts.

#24: Re: Merkantilismus - aber wie? Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 02:55
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
(...)

Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, (...)


Zum Beispiel bei etwas wie der deutschen Solarindustrie.
Ein Schutzzoll gegen die chinesische Konkurrenz - und vielleicht hätten dann ein paar zukunftsfähige Unternehmen in diesem Bereich mehr überlebt.

Die chinesische Billigkonkurrenz war ja nur so billig - wenn ich mich recht erinnere - weil sie unter Preis lange produzierten - und mächtig quersubventioniert wurden.
......

An der Stelle fehlt mir was: Ich finde Schutzzölle auch richtig zum Schutz sozialer und umwelttechnischer Standards, unter denen produziert wird. Denn auch das muss eingepreist werden.

#25:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 16:10
    —
Das große Chaos in Trumps zukünftiger Administration.
Der Verteidigungsminister bekennt sich zur NATO, sein Chef findet sie überflüssig. Auch in Sachen Russland ist man sich nicht einig. Trumps Vorschlag für das Amt des Außenministers ist auch noch nicht wirklich durch. Nicht nur die Demokraten finden ihn problematisch.

#26:  Autor: SermonWohnort: Sine Nomine BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 21:47
    —
Satirische Antwort der Niederlande auf Trump wird Youtube-Hit

Gröhl...

#27: Re: Merkantilismus - aber wie? Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 24.01.2017, 23:13
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
(...)

Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, (...)


Zum Beispiel bei etwas wie der deutschen Solarindustrie.
Ein Schutzzoll gegen die chinesische Konkurrenz - und vielleicht hätten dann ein paar zukunftsfähige Unternehmen in diesem Bereich mehr überlebt.

Die chinesische Billigkonkurrenz war ja nur so billig - wenn ich mich recht erinnere - weil sie unter Preis lange produzierten - und mächtig quersubventioniert wurden.
......

An der Stelle fehlt mir was: Ich finde Schutzzölle auch richtig zum Schutz sozialer und umwelttechnischer Standards, unter denen produziert wird. Denn auch das muss eingepreist werden.


Besser ist allerdings sich so weit wie moeglich auf einheitliche Sozial- und Umweltstandards zu einigen. Dann braucht's keine Schutzzoelle.

#28: Re: Merkantilismus - aber wie? Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 25.01.2017, 01:25
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
(...)

Hat jemand mal Argumente für Schutzzölle, (...)


Zum Beispiel bei etwas wie der deutschen Solarindustrie.
Ein Schutzzoll gegen die chinesische Konkurrenz - und vielleicht hätten dann ein paar zukunftsfähige Unternehmen in diesem Bereich mehr überlebt.

Die chinesische Billigkonkurrenz war ja nur so billig - wenn ich mich recht erinnere - weil sie unter Preis lange produzierten - und mächtig quersubventioniert wurden.
......

An der Stelle fehlt mir was: Ich finde Schutzzölle auch richtig zum Schutz sozialer und umwelttechnischer Standards, unter denen produziert wird. Denn auch das muss eingepreist werden.


Besser ist allerdings sich so weit wie moeglich auf einheitliche Sozial- und Umweltstandards zu einigen. Dann braucht's keine Schutzzoelle.

Die geben aber der ausgebeuteten Arbeitnehmerschaft, d.h. denen mit den beschissenen sozialen Bedingungen, eine Verhandlungsbasis, weil sie darauf verweisen können, dass es keinen zusätzlichen Umsatz bringt, wenn man versucht, den Profit auf ihren Knochen zu machen. D.h. derart begründete Schutzzölle können einen Anreiz zur Standardisierung bieten.

Im Moment wird doch praktisch nichts für diese Standardisierung unternommen, außer, dass man bei uns versucht, mit Blick auf den Weltmarkt die Standards wieder zu drücken.

Dass alles ganz toll wär, wenn alles ganz toll wär, darüber besteht wohl keine Meinungsverschiedenheit.

#29:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 25.01.2017, 10:19
    —
http://www.independent.co.uk/news/world/french-people-translate-donald-trump-us-president-language-speech-a7539461.html

Sprachprobleme.... bzw. lost in translation. Sehr glücklich

#30:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 25.01.2017, 13:26
    —
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-1131508.html schrieb:

Zitat:
Trump legt umstrittene Pipeline-Projekte neu auf - in die er selbst investiert hat


Trump hat offenbar in der Tat keine Probleme mit Interessen-Kollissionen und Umweltverschmutzung.



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