Hochhausbrand in London
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#31:  Autor: jdfWohnort: Nekropole E|B BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 23:37
    —
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
(..)
Der Abriss ist ebenso problematisch wegen der Baufälligkeit.
Die Technik dafür müsste erst mal entwickelt werden.
(..)


Ich kenne mich mit Abbrucharbeiten nicht sonderlich aus, wüsste aber gerne, wie Du darauf kommst. Wo soll da ein Problem sein? Am Kopf kratzen


Normalerweise werden Bohrungen für Sprengladungen in die tragende Konstruktion eingebracht.
Wenn aber die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen schon nicht die Leichen bergen will, wer soll dann die Bohrungen für die Sprengladungen in die mehr oder weniger tragenden Bauteile anbringen?

Die Alternative wäre ein Baukran mit einer Abrissbirne, die aber in dieser Höhe und bei Stahlbeton normaler Weise nicht eingesetzt wird.
Wenn aber das Hochhaus auf den Kran stürzen kann, wer soll dann den Kran bedienen?
Es müsste eine Fernsteuerung für den Kran entwickelt werden, und ferngesteuerte Baumaschinen, die den Schutt wegräumen.

Unterdessen wird bekannt, dass die verwendete Fassaden-Verkleidung wohl illegal verbaut wurde:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/grenfell-tower-hochhaus-brand-gebaudeverkleidung-verbot-strafrechtliche-untersuchung


In dem Fall geht das nicht, weil das Gebäude auf Grund von Einsturzgefahr nicht entkernt werden kann - damit droht die Kontaminierung der Umgebung mit möglicherweise sehr gefährlichen Stoffen.

Der Tower ist ganz offensichtlich unabreißbar, da die Kosten dafür das BIP des UK übersteigen würden. Er sollte der natürlichen Erosion überlassen werden.

#32:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.06.2017, 05:35
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jdf hat folgendes geschrieben:

Der Tower ist ganz offensichtlich unabreißbar, da die Kosten dafür das BIP des UK übersteigen würden. Er sollte der natürlichen Erosion überlassen werden.



Geschockt


Uebertreibst Du hier nicht? Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Oder gibt's hierfuer 'ne serioese Quelle?

#33:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 19.06.2017, 09:05
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:

Der Tower ist ganz offensichtlich unabreißbar, da die Kosten dafür das BIP des UK übersteigen würden. Er sollte der natürlichen Erosion überlassen werden.



Geschockt


Uebertreibst Du hier nicht? Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Oder gibt's hierfuer 'ne serioese Quelle?


Ich glaube, Du hast die Ironie nicht gefunden...

#34:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 19.06.2017, 14:47
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Ein defekter Kühlschrank soll die Ursache gewesen sein. Unglaublich dass Kühlschrank so eine Katastrophe verursachen kann.
Die Isolation aus verbotenem Material war natürlich die reale Ursache.

Es fehlt nur noch, dass der Auslieferer des Kühlschrankes moslem war, gell! (Kleiner Tip für J.W.v.Kroethe! ) skeptisch

#35:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 19.06.2017, 15:49
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luc hat folgendes geschrieben:
Ein defekter Kühlschrank soll die Ursache gewesen sein. Unglaublich dass Kühlschrank so eine Katastrophe verursachen kann.
Die Isolation aus verbotenem Material war natürlich die reale Ursache.

Es fehlt nur noch, dass der Auslieferer des Kühlschrankes moslem war, gell! (Kleiner Tip für J.W.v.Kroethe! ) skeptisch


Ein Kurzschluss von Elektrogeräten kann zwar schon mal einen Brand auslösen, wenn dadurch erzeugte Funken auf entsprechend brennbares Material fallen. Oder das elektrische Leitungs/Sicherungswerk der Wohnung marode ist (oder eine Kombi aus diesen Voraussetzungen...)
Dass das dann aber solche Geschockt Ausmasse annimmt, daran war wohl in erster Linie das falsche Isolationsmaterial schuld.
Sonst hätte sich das vielleicht auf einen "normalen" Wohnungbrand beschränken können und nicht gleich das ganze Gebäude in so kurzer Zeit in eine Fackel verwandelt... skeptisch

#36:  Autor: Zoff BeitragVerfasst am: 19.06.2017, 15:57
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
(..)
Der Abriss ist ebenso problematisch wegen der Baufälligkeit.
Die Technik dafür müsste erst mal entwickelt werden.
(..)


Ich kenne mich mit Abbrucharbeiten nicht sonderlich aus, wüsste aber gerne, wie Du darauf kommst. Wo soll da ein Problem sein? Am Kopf kratzen


Normalerweise werden Bohrungen für Sprengladungen in die tragende Konstruktion eingebracht.
Wenn aber die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen schon nicht die Leichen bergen will, wer soll dann die Bohrungen für die Sprengladungen in die mehr oder weniger tragenden Bauteile anbringen?

Die Alternative wäre ein Baukran mit einer Abrissbirne, die aber in dieser Höhe und bei Stahlbeton normaler Weise nicht eingesetzt wird.
Wenn aber das Hochhaus auf den Kran stürzen kann, wer soll dann den Kran bedienen?
Es müsste eine Fernsteuerung für den Kran entwickelt werden, und ferngesteuerte Baumaschinen, die den Schutt wegräumen.

Unterdessen wird bekannt, dass die verwendete Fassaden-Verkleidung wohl illegal verbaut wurde:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/grenfell-tower-hochhaus-brand-gebaudeverkleidung-verbot-strafrechtliche-untersuchung

Das geht so:
Wir konnten das mal von unserem Büro bei einem Gebäude auf der gegenüberliegende Straßenseite über einige Wochen beobachten.
Sauber mit einen kleineren Abreißbagger der mit eine Riesenzange alles zerlegte.
Von Etage zu Etage arbeitete er sich von oben nach unten.
Es wurde sogar alles sauber getrennt.
Ratzfatz war das Gebäude verschwunden.
War ein schönes Schauspiel.

Kenne ich, habe ich auch schon beobachtet.
Aber die Tragfähigkeit der Etagen müssen das hergeben.
Wenn die aber durch Feuer geschwächt sind, macht selbst ein ferngesteuerter Bagger keinen Sinn.
Der muss ja auch mal betankt werden.

Von unten stehen und von oben abtragen wäre eine Alternative.
Übliche Abriss Zangen Bagger reichen aber nur bis etwa 15 Meter, und nicht bis zu 70 Meter.
Größere Bagger müssten erst konstruiert und gebaut werden.


Die werden das wohl so machen wie die Spanier beim Torre Windsor.

https://www.youtube.com/watch?v=SfckJvJKtRM

In 3 - 6 Monaten ist das Ding weg.

#37:  Autor: Zoff BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 15:04
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Grenfell Tower ist nur eins von 600 Hochhäusern mit brennbarer Fassade

Zitat:
Hunderte von Hochhäusern in Großbritannien haben Schätzungen zufolge eine leicht entflammbare Außenhülle wie der abgebrannte Grenfell Tower. Allein in England könnten 600 Gebäude betroffen sein, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May im Parlament berichtet, die Regierung habe Tests bei 100 Hochhäusern pro Tag veranlasst. Bei Mängeln würden Eigentümer und Bewohner umgehend informiert.


Das wird jetzt teuer.

#38:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 15:40
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Zoff hat folgendes geschrieben:
Grenfell Tower ist nur eins von 600 Hochhäusern mit brennbarer Fassade

Zitat:
Hunderte von Hochhäusern in Großbritannien haben Schätzungen zufolge eine leicht entflammbare Außenhülle wie der abgebrannte Grenfell Tower. Allein in England könnten 600 Gebäude betroffen sein, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May im Parlament berichtet, die Regierung habe Tests bei 100 Hochhäusern pro Tag veranlasst. Bei Mängeln würden Eigentümer und Bewohner umgehend informiert.


Das wird jetzt teuer.


Die meisten Eigentümer solcher Immobilien werden versuchen, auf politischem Wege via Lobby-Arbeit das zu verhindern oder so lange zu verzögern, bis die Sache mit dem Greenfell-Tower vergessen ist.
Die institutionellen Eigentümer sind sehr gut in die Politik vernetzt - ganz besonders in konservativen Parteien.

#39:  Autor: Zoff BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 16:18
    —
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Grenfell Tower ist nur eins von 600 Hochhäusern mit brennbarer Fassade

Zitat:
Hunderte von Hochhäusern in Großbritannien haben Schätzungen zufolge eine leicht entflammbare Außenhülle wie der abgebrannte Grenfell Tower. Allein in England könnten 600 Gebäude betroffen sein, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May im Parlament berichtet, die Regierung habe Tests bei 100 Hochhäusern pro Tag veranlasst. Bei Mängeln würden Eigentümer und Bewohner umgehend informiert.


Das wird jetzt teuer.


Die meisten Eigentümer solcher Immobilien werden versuchen, auf politischem Wege via Lobby-Arbeit das zu verhindern oder so lange zu verzögern, bis die Sache mit dem Greenfell-Tower vergessen ist.
Die institutionellen Eigentümer sind sehr gut in die Politik vernetzt - ganz besonders in konservativen Parteien.


Das dürfte politisch wohl kaum durch zu setzen sein.

#40:  Autor: jdfWohnort: Nekropole E|B BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 16:35
    —
Zoff hat folgendes geschrieben:
In 3 - 6 Monaten ist das Ding weg.

So ungefähr...

#41:  Autor: jdfWohnort: Nekropole E|B BeitragVerfasst am: 22.06.2017, 16:51
    —
Zoff hat folgendes geschrieben:
Grenfell Tower ist nur eins von 600 Hochhäusern mit brennbarer Fassade

Zitat:
Hunderte von Hochhäusern in Großbritannien haben Schätzungen zufolge eine leicht entflammbare Außenhülle wie der abgebrannte Grenfell Tower. Allein in England könnten 600 Gebäude betroffen sein, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May im Parlament berichtet, die Regierung habe Tests bei 100 Hochhäusern pro Tag veranlasst. Bei Mängeln würden Eigentümer und Bewohner umgehend informiert.

Das wird jetzt teuer.

Es ist mir absolut schleierhaft, wie so ein Fassadenaufbau an einem Hochhaus überhaupt zulässig sein konnte.

Die Zulassungsverfahren dürften (auch in Deutschland) einige Ähnlichkeiten mit denen von Diesel-KFZ haben.

#42:  Autor: diskordianerpapst BeitragVerfasst am: 23.06.2017, 08:41
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jdf hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Grenfell Tower ist nur eins von 600 Hochhäusern mit brennbarer Fassade

Zitat:
Hunderte von Hochhäusern in Großbritannien haben Schätzungen zufolge eine leicht entflammbare Außenhülle wie der abgebrannte Grenfell Tower. Allein in England könnten 600 Gebäude betroffen sein, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May im Parlament berichtet, die Regierung habe Tests bei 100 Hochhäusern pro Tag veranlasst. Bei Mängeln würden Eigentümer und Bewohner umgehend informiert.

Das wird jetzt teuer.

Es ist mir absolut schleierhaft, wie so ein Fassadenaufbau an einem Hochhaus überhaupt zulässig sein konnte.

Die Zulassungsverfahren dürften (auch in Deutschland) einige Ähnlichkeiten mit denen von Diesel-KFZ haben.


Schatzkanzler Hammond meinte ja, nach einigen Medienberichten, die Verkleidung sei verboten gewesen. May wollte sich noch nicht festlegen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/grossbritannien-behoerden-600-hochhaeuser-england-gefaehrdung-grenfell-tower

Erst wenn mal ein ganzer Strassenzug abfackelt wird der Kram wohl endgültig verboten werden
und wieder runtergerissen werden. Auf wessen Kosten kann man sich jetzt schon ausmalen...

#43:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 23.06.2017, 08:58
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diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Grenfell Tower ist nur eins von 600 Hochhäusern mit brennbarer Fassade

Zitat:
Hunderte von Hochhäusern in Großbritannien haben Schätzungen zufolge eine leicht entflammbare Außenhülle wie der abgebrannte Grenfell Tower. Allein in England könnten 600 Gebäude betroffen sein, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May im Parlament berichtet, die Regierung habe Tests bei 100 Hochhäusern pro Tag veranlasst. Bei Mängeln würden Eigentümer und Bewohner umgehend informiert.

Das wird jetzt teuer.

Es ist mir absolut schleierhaft, wie so ein Fassadenaufbau an einem Hochhaus überhaupt zulässig sein konnte.

Die Zulassungsverfahren dürften (auch in Deutschland) einige Ähnlichkeiten mit denen von Diesel-KFZ haben.


Schatzkanzler Hammond meinte ja, nach einigen Medienberichten, die Verkleidung sei verboten gewesen. May wollte sich noch nicht festlegen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/grossbritannien-behoerden-600-hochhaeuser-england-gefaehrdung-grenfell-tower

Erst wenn mal ein ganzer Strassenzug abfackelt wird der Kram wohl endgültig verboten werden
und wieder runtergerissen werden. Auf wessen Kosten kann man sich jetzt schon ausmalen...


Die alte Leier: die Häuser mit Problemverkleidungen werden heimlich still und leise in andere Immobiliengesellschaften ausgelagert, die man dann in die Insolvenz schickt. Am Ende wird sie der Staat für teuer Geld kaufen und sanieren müssen.
Solche Wohnanlagen sind kein Investment im klassischen Sinne, sie sind Lizenzen zum Gelddrucken. Es gilt das Prinzip des Anhauen-Umhauen-Abhauen. Es geht ums Kasse machen. Umsatz=Einkommen. Betriebsausgaben gibt es nicht.



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