Antisemitismus in den USA.
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#61:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 17.08.2017, 01:12
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
https://youtu.be/RIrcB1sAN8I?t=225
...

Meine Fresse, was paranoid-schizophrene Typen!

Habe am späten Abend "10vor10" des SRF geschaut, dort wurden im Rahmen der Berichterstattung über Charlottesville mehrere Szenen des Films gezeigt, und es wurde mit sehr deutlichen Worten die Brücke zu Trump geschlagen.

Wirklich gute Arbeit der Reporterin und ihres Teams übrigens.

#62:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 17.08.2017, 10:54
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:

Israel hat genau so lange bzw nur so lange ein "Existenzrecht " wie es (ggf mithilfe von Verbündeten) zur Selbsterhaltung und Selbstverteidigung in der Lage ist.

Deine Ansichten sind für einen gelernten Juristen - sagen wir mal - merkwürdig.
Es sei denn, Du plädierst für das Faustrecht. Das allerdings würde Juristen überflüssig machen.
M.E. beschreibe ich hier ein Sein. Ich plädiere für kein Sollen.

Und beim Begriff "Recht" geht es um ...?

#63:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 17.08.2017, 12:08
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:

Israel hat genau so lange bzw nur so lange ein "Existenzrecht " wie es (ggf mithilfe von Verbündeten) zur Selbsterhaltung und Selbstverteidigung in der Lage ist.

Deine Ansichten sind für einen gelernten Juristen - sagen wir mal - merkwürdig.
Es sei denn, Du plädierst für das Faustrecht. Das allerdings würde Juristen überflüssig machen.
M.E. beschreibe ich hier ein Sein. Ich plädiere für kein Sollen.

Und beim Begriff "Recht" geht es um ...?

einen durchsetzbaren Anspruch; sprich: um die Möglichkeit, ein bestimmtes Tun oder Unterlassen zu fordern; je nach Rechtsnatur gegenüber einer Institution oder einem Individuum. Ein Recht, dass nicht gewaltsam durchgesetzt werden kann, ist eine substanzlose Luftblase.

#64:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 17.08.2017, 13:41
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:

Israel hat genau so lange bzw nur so lange ein "Existenzrecht " wie es (ggf mithilfe von Verbündeten) zur Selbsterhaltung und Selbstverteidigung in der Lage ist.

Deine Ansichten sind für einen gelernten Juristen - sagen wir mal - merkwürdig.
Es sei denn, Du plädierst für das Faustrecht. Das allerdings würde Juristen überflüssig machen.
M.E. beschreibe ich hier ein Sein. Ich plädiere für kein Sollen.

Und beim Begriff "Recht" geht es um ...?

einen durchsetzbaren Anspruch; sprich: um die Möglichkeit, ein bestimmtes Tun oder Unterlassen zu fordern; je nach Rechtsnatur gegenüber einer Institution oder einem Individuum. Ein Recht, dass nicht gewaltsam durchgesetzt werden kann, ist eine substanzlose Luftblase.

So weit, so ack. Ist aber immer noch der falschen Thread...

#65:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 17.08.2017, 14:21
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Eigentlich nicht. Es geht hier um Antisemitismus; und ein Kernvorwurf ist hier, das "Existenzrecht" Israels in Frage zu stellen. Ich versuche, zu begründen, dass es ein "Existenzrecht" von Staaten - jedem Staat nicht nur und schon gar nicht speziell Israels - per se nicht gibt.

#66:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 17.08.2017, 15:46
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Eigentlich nicht. Es geht hier um Antisemitismus; und ein Kernvorwurf ist hier, das "Existenzrecht" Israels in Frage zu stellen. Ich versuche, zu begründen, dass es ein "Existenzrecht" von Staaten - jedem Staat nicht nur und schon gar nicht speziell Israels - per se nicht gibt.

Alles richtig (mE), aber nicht spezifisch US-amerikanisch... Aber genau darum ging es dem TE.

#67:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 05:59
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Samson83 hat folgendes geschrieben:
Eigentlich nicht. Es geht hier um Antisemitismus; und ein Kernvorwurf ist hier, das "Existenzrecht" Israels in Frage zu stellen. Ich versuche, zu begründen, dass es ein "Existenzrecht" von Staaten - jedem Staat nicht nur und schon gar nicht speziell Israels - per se nicht gibt.



Ich stimme Dir insoweit zu, dass es ein bedingungsloses Existenzrecht von Staaten nicht gibt. Ich wuerde dies allerdings nicht an der Faehigkeit solcher Staaten ihre Existenz gewaltsam aufrechtzuerhalten festmachen, sondern an ihrer Faehigkeit moeglichst allen in ihnen lebenden Menschen ihre Existenz als gleichberechtigte Buerger dieses Staates zu garantieren. Koennen sie dies nicht, dann sollten sie besser verschwinden und durch ein besseres Staatsmodell ersetzt werden und wird der Anteil der staatlicherseits deklassierten Buerger zu gross, dann nehmen diese Buerger das notfalls selbst in die Hand.

#68:  Autor: Samson83 BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 09:43
    —
Und was geschieht, wenn sie dem Ratschlag "besser zu verschwinden" nicht folgen?

#69:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 11:14
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Eigentlich nicht. Es geht hier um Antisemitismus; und ein Kernvorwurf ist hier, das "Existenzrecht" Israels in Frage zu stellen. Ich versuche, zu begründen, dass es ein "Existenzrecht" von Staaten - jedem Staat nicht nur und schon gar nicht speziell Israels - per se nicht gibt.


Wenn Du mich fragst, die Anerkennung von Staaten und ihren Grenzen ist eine notwendige (keine hinreichende!) Voraussetzung für eine globale Befriedung. Deren Infragestellung oder die Spekulation über Verschiebung von Grenzen wären in der Regel nur mit kriegerischen Handlungen zu realisieren. Die Vereinigung beider deutscher Staaten passt daher nicht in deine Auflistung. Sie war kein kriegerischer Akt, sie war von beiden Staaten gewollt.
Das ist der Punkt, den ich rätselhaft bei manchen Mitforisten finde, die ich aufgrund derer Argumentation in anderen Themenbereichen lieber meiner Seite zurechnen würde, aber einfach nicht kann: Der Krieg ist für sie ein legitimer Weg, politische Ziele zu realisieren. Manchmal explizit, machnmal implizit (wer von den Israel-Gegnern würde schon offen sagen, daß Israel nur mit einem Krieg abgeschafft oder territorial verändert werden kann). Für mich ist Krieg jedoch prinzipiell eine dreckige Menschenschlachterei, die ich kaum je befürworten kann.

Ergänzung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliedstaaten_der_Vereinten_Nationen
https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitel_II_der_Charta_der_Vereinten_Nationen#Artikel_4

#70:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 12:56
    —
zelig hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Eigentlich nicht. Es geht hier um Antisemitismus; und ein Kernvorwurf ist hier, das "Existenzrecht" Israels in Frage zu stellen. Ich versuche, zu begründen, dass es ein "Existenzrecht" von Staaten - jedem Staat nicht nur und schon gar nicht speziell Israels - per se nicht gibt.


Wenn Du mich fragst, die Anerkennung von Staaten und ihren Grenzen ist eine notwendige (keine hinreichende!) Voraussetzung für eine globale Befriedung. Deren Infragestellung oder die Spekulation über Verschiebung von Grenzen wären in der Regel nur mit kriegerischen Handlungen zu realisieren. Die Vereinigung beider deutscher Staaten passt daher nicht in deine Auflistung. Sie war kein kriegerischer Akt, sie war von beiden Staaten gewollt.
....

Ein Problem ergibt sich ja schon von der Einrichtung der UN, die kein abstraktes Menschenrechtsgremium ist, sondern auf einem Vertrag der Staaten, mithin der Regierungen beruht. Und die nicht so ganz demokratischen unter ihnen - würde mich nicht wundern, wenn es die Mehrheit wäre - haben schon dafür gesorgt, dass dioe Statuten so sind, dass da nichts von außen hineingeredet wird. So gibt es kein wirkliches Selbstbestimmungsrecht der Völker, sonst wären auch die Ausgliederungen von Territorien aus größeren Territorien viel einfacher, weil damit klar wäre, dass der Anspruch eines Staates auf ein bestimmtes Gebiet immer auf der Zustimmung der Bevölkerung dieses Gebietes zur Angehörigkeit zu diesem Staat beruhen müsste. Stattdessen gibt es historische Rechte auf bestimmte Gebiete, und wenn die Bevölkerung etwas anderes will, hat sie im Normalfall Pech gehabt und mit einer militärischen Besetzung zu rechnen.

Insofern kann es schon von daher gar keinen Zweifel geben, dass die UN das Existenzrecht aller Staaten garantiert. Die Krux bei der Sache mit den "historischen Rechten" ist allerdings, dass wir dann zusehen müssen, wenn ein sehr starker Staat die für sich konstruiert und ein einen kleineren besetzt, um anschließend dafür zu sorgen, dass auch die Bevölkerung auf Linie gebracht wird - ich denke dabei gerade an Tibet.

Ein anderer Fall, in dem die "historischen Rechte" für Krieg sorgen, sind die Kurden.

Die Konstruktion der UN selbst ist also schon eine Garantie dafür, dass der Krieg uns erhalten bleibt. Die zweite Garantie ist die Geschichte selbst, die dafür gesorgt hat, dass diese Ansprüche in der Gefühlswelt der verschiedenen Völker verankert ist - es wäre töricht, davon auszugehen, dass die Völker dieser Welt alle unsere Vorstellungen von den Menschenrechten haben. Als ganz kleines Beispiel mag die Türkei dienen, die große Menschenmengen auf die Straße bekommt, wenn man das Problem der Kurden anspricht oder "gelöste" Probleme mit Armeniern.

@ zelig: Wir hatten gerade die eindeutige Situation des IS mit den Jesiden. Was machst Du als erklärter Pazifist an dieser Stelle? Zugucken? Die in den Medien gerne genutzte Darstellung vom "selbsternannten IS", die den Eingriff rechtfertigen sollte, trifft es nicht wirklich: letztlich sind alle Staaten selbsternannt.

#71:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 13:45
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
@ zelig: Wir hatten gerade die eindeutige Situation des IS mit den Jesiden. Was machst Du als erklärter Pazifist an dieser Stelle? Zugucken? Die in den Medien gerne genutzte Darstellung vom "selbsternannten IS", die den Eingriff rechtfertigen sollte, trifft es nicht wirklich: letztlich sind alle Staaten selbsternannt.


Ich glaube, ich bin nicht wirklich ein Pazifist. Egal. Samson fragt ja, wie man überhaupt Territorialität rechtfertigen kann. Und da halte ich Stabilität durch gegenseitige Anerkennung für den wesentlichen Faktor. Das ist erstmal eine prinzipielle Anwort auf eine prinzipielle Frage. Stabilität und Frieden als notwendige Voraussetzung. Das ist keine Befürwortung von Gleichgültigkeit gegenüber Unterdrückung. Selbstverständlich ist, wie Du es anmerkst, alles historisch gewachsen. Ein idealer Punkt Null, von dem aus man hochrechnen könnte, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen existiert nicht.

#72:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 13:54
    —
zelig hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Eigentlich nicht. Es geht hier um Antisemitismus; und ein Kernvorwurf ist hier, das "Existenzrecht" Israels in Frage zu stellen. Ich versuche, zu begründen, dass es ein "Existenzrecht" von Staaten - jedem Staat nicht nur und schon gar nicht speziell Israels - per se nicht gibt.


Wenn Du mich fragst, die Anerkennung von Staaten und ihren Grenzen ist eine notwendige (keine hinreichende!) Voraussetzung für eine globale Befriedung. Deren Infragestellung oder die Spekulation über Verschiebung von Grenzen wären in der Regel nur mit kriegerischen Handlungen zu realisieren. Die Vereinigung beider deutscher Staaten passt daher nicht in deine Auflistung. Sie war kein kriegerischer Akt, sie war von beiden Staaten gewollt.
Das ist der Punkt, den ich rätselhaft bei manchen Mitforisten finde, die ich aufgrund derer Argumentation in anderen Themenbereichen lieber meiner Seite zurechnen würde, aber einfach nicht kann: Der Krieg ist für sie ein legitimer Weg, politische Ziele zu realisieren. Manchmal explizit, machnmal implizit (wer von den Israel-Gegnern würde schon offen sagen, daß Israel nur mit einem Krieg abgeschafft oder territorial verändert werden kann). Für mich ist Krieg jedoch prinzipiell eine dreckige Menschenschlachterei, die ich kaum je befürworten kann.

Ergänzung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliedstaaten_der_Vereinten_Nationen
https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitel_II_der_Charta_der_Vereinten_Nationen#Artikel_4


Angriffskriege, wie sie der heutige Westen in unregelmäßigen Abständen führt und sich auch für die Zukunft vorbehält oder ebenfalls zum großen Teil tödliche Wirtschaftskriegsmaßnahmen sind in der Tat unmoralisch und in höchstem Maße verwerflich. Das Massenmorden im Irak z.B. - gerechtfertigt durch eine völlig durchgeknallte Ministerin Albright - ist ein dreckiges Verbrechen, darüber besteht kein Zweifel.

Aber es gibt auch gerechte Kriege. Darauf möchte ich nur mal zwischendurch hinweisen.

#73:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 14:00
    —
zelig hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
@ zelig: Wir hatten gerade die eindeutige Situation des IS mit den Jesiden. Was machst Du als erklärter Pazifist an dieser Stelle? Zugucken? Die in den Medien gerne genutzte Darstellung vom "selbsternannten IS", die den Eingriff rechtfertigen sollte, trifft es nicht wirklich: letztlich sind alle Staaten selbsternannt.


Ich glaube, ich bin nicht wirklich ein Pazifist. Egal. Samson fragt ja, wie man überhaupt Territorialität rechtfertigen kann. Und da halte ich Stabilität durch gegenseitige Anerkennung für den wesentlichen Faktor. Das ist erstmal eine prinzipielle Anwort auf eine prinzipielle Frage. Stabilität und Frieden als notwendige Voraussetzung. Das ist keine Befürwortung von Gleichgültigkeit gegenüber Unterdrückung. Selbstverständlich ist, wie Du es anmerkst, alles historisch gewachsen. Ein idealer Punkt Null, von dem aus man hochrechnen könnte, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen existiert nicht.


Stabilität ist kein gutes Kriterium.

#74:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 14:16
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Das Massenmorden im Irak z.B. - gerechtfertigt durch eine völlig durchgeknallte Ministerin Albright - ist ein dreckiges Verbrechen, darüber besteht kein Zweifel.

Zum Zeitpunkt der 500000-tote-Kinder-Aussage war sie Botschafterin der USA bei der UNO.
Nicht mal 1 Jahr danach wurde sie Aussenministerin(trotz dieser Aussage bzw so kurz danach).

#75:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 14:25
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Aber es gibt auch gerechte Kriege. Darauf möchte ich nur mal zwischendurch hinweisen.


Daran habe ich erhebliche Zweifel.

#76: Antisemitismus in der schwarzen und Latino Szene in den USA Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 15:00
    —
Rondo hat folgendes geschrieben:
Sollte es hier nicht um den Antisemitismus in den Staaten gehen?
Ich lese hier nur immer von zwei Staaten.


Nun,
ich habe einen Lit. Tipp gegeben,
der von der Israeldiskussion ein wenig wegführt:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2104614#2104614

Zitat:
Arthur Miller veröffentlichte seine Erzählung Focus (dt. Brennpunkt) im Jahr 1945.
Es schildert den Alltagsantisemitismus in den USA in einer gogolhaften Art. Und ja - es hat auch was mit einer Nase zu tun.


und noch hierauf verwiesen:

Zitat:
Ansonsten lohnt sich auch die Beschäftigung mit amerikanischen Industriellen Henry Ford,
der ja auch ein früher Hitlerverehrer war.

Eine gute Übersicht dazu auf Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford#Publizistische_T.C3.A4tigkeit_und_Antisemitismus



Rondo hat folgendes geschrieben:

Dabei wäre das Thema so interessant, alleine schon der Umstand, dass bei den Schwarzen und Latinos der Antisemitismus bei 30% und bei der weißen Bevölkerung bei 5% liegt. (In Deutschland bei ca 20%)
Woher hat ein Latino nur seinen Judenhass?
Vielleicht ist hier ja ein Kenner der US-Gesellschaft, der uns berichten kann?


Bei den Latinos erkläre ich mir dies durch ihre religiöse Prägung, die zumeist noch traditionell katholisch ist. Es dürfte sich also hier eher um einen Antijudaismus halten. Beliebter Vorname bei den Latinos ist Jesus, und dann erzählt Dir der katholische Pfaffe, dass die Juden Jesus ermordet haben. Da wird doch jeder Mutter Angst und Bange um ihren Jesus.

Bei den Schwarzen dürften andere Dinge eine Rolle spielen - Neben dem Antijudaismus christlicher Prägung hier vor allem die Konkurrenz um eine Auserwähltheit, in die sich selbst reinphantasiert haben.
Maßgeblich hierfür dürfte die Nation of Islam unter ihrem aktuellen Führer Louis Farrakhan,
eine Sammlung seiner Zitate findet sich hier auf Wikipedia - unter anderem brachte ihn das auch schon den Titel schwarzer Hitler ein.

https://en.wikipedia.org/wiki/Louis_Farrakhan#Allegations_of_antisemitism

Ähnlich wie der deutsche Hip-Hop - wenn er vor allem aus der Migrantenszene bzw. Muslimszene kommt, ein Antisemitismus-Problem hat,

so ist dies auch im amerikanischen, schwarzen Hip-Hop.

#77:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 15:33
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Das Massenmorden im Irak z.B. - gerechtfertigt durch eine völlig durchgeknallte Ministerin Albright - ist ein dreckiges Verbrechen, darüber besteht kein Zweifel.

Zum Zeitpunkt der 500000-tote-Kinder-Aussage war sie Botschafterin der USA bei der UNO.
Nicht mal 1 Jahr danach wurde sie Aussenministerin(trotz dieser Aussage bzw so kurz danach).

Wir brauchen die regelmäßig im falschen Zusammenhang zitierte Aussage der Frau Albright nicht noch einmal zu diskutieren. Sie verteidigt in diesem Interview keinen Krieg, sondern ein UN-Entscheidung für eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte. Das haben wir hier schon mal durchgekakelt.

#78:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 16:08
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Das Massenmorden im Irak z.B. - gerechtfertigt durch eine völlig durchgeknallte Ministerin Albright - ist ein dreckiges Verbrechen, darüber besteht kein Zweifel.

Zum Zeitpunkt der 500000-tote-Kinder-Aussage war sie Botschafterin der USA bei der UNO.
Nicht mal 1 Jahr danach wurde sie Aussenministerin(trotz dieser Aussage bzw so kurz danach).

Wir brauchen die regelmäßig im falschen Zusammenhang zitierte Aussage der Frau Albright nicht noch einmal zu diskutieren. Sie verteidigt in diesem Interview keinen Krieg, sondern ein UN-Entscheidung für eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte. Das haben wir hier schon mal durchgekakelt.


Das macht keinen Unterschied.

Der Krieg ist hier nur die Fortsetzung des wirtschaftlichen Imperialismus mit anderen Mitteln.

Das habe ich ebenfalls an anderen Stellen bereits durchgekaut.

Wirtschaftskrieg ist genau so zu werten wie militärische Angriffe, wenn die dahinter stehenden Ziele die selben sind.

#79:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 16:42
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wirtschaftskrieg ist genau so zu werten wie militärische Angriffe, wenn die dahinter stehenden Ziele die selben sind.

Früher hatte man Städte belagert wenn man die Stadt auf anderem Weg (militärisch) nicht einnehmen konnte. Man musste auch wissen wie weit man gehen wird: bis die Stadt aufgibt egal was darin passiert, bis viele Soldaten darin an Hunger etc gestorben sind, bis [1,1000,500000,..] Zivilisten sterben, usw?

#80:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 19:39
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Das Massenmorden im Irak z.B. - gerechtfertigt durch eine völlig durchgeknallte Ministerin Albright - ist ein dreckiges Verbrechen, darüber besteht kein Zweifel.

Zum Zeitpunkt der 500000-tote-Kinder-Aussage war sie Botschafterin der USA bei der UNO.
Nicht mal 1 Jahr danach wurde sie Aussenministerin(trotz dieser Aussage bzw so kurz danach).

Wir brauchen die regelmäßig im falschen Zusammenhang zitierte Aussage der Frau Albright nicht noch einmal zu diskutieren. Sie verteidigt in diesem Interview keinen Krieg, sondern ein UN-Entscheidung für eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte. Das haben wir hier schon mal durchgekakelt.


Das macht keinen Unterschied.

Der Krieg ist hier nur die Fortsetzung des wirtschaftlichen Imperialismus mit anderen Mitteln.

Das habe ich ebenfalls an anderen Stellen bereits durchgekaut.

Wirtschaftskrieg ist genau so zu werten wie militärische Angriffe, wenn die dahinter stehenden Ziele die selben sind.

Aha. Diese imperialistische UN hatte also damals zugeschlagen.

#81:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 19:52
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Das Massenmorden im Irak z.B. - gerechtfertigt durch eine völlig durchgeknallte Ministerin Albright - ist ein dreckiges Verbrechen, darüber besteht kein Zweifel.

Zum Zeitpunkt der 500000-tote-Kinder-Aussage war sie Botschafterin der USA bei der UNO.
Nicht mal 1 Jahr danach wurde sie Aussenministerin(trotz dieser Aussage bzw so kurz danach).

Wir brauchen die regelmäßig im falschen Zusammenhang zitierte Aussage der Frau Albright nicht noch einmal zu diskutieren. Sie verteidigt in diesem Interview keinen Krieg, sondern ein UN-Entscheidung für eine Sanktion, mit der ein Krieg verhindert werden sollte. Das haben wir hier schon mal durchgekakelt.


Das macht keinen Unterschied.

Der Krieg ist hier nur die Fortsetzung des wirtschaftlichen Imperialismus mit anderen Mitteln.

Das habe ich ebenfalls an anderen Stellen bereits durchgekaut.

Wirtschaftskrieg ist genau so zu werten wie militärische Angriffe, wenn die dahinter stehenden Ziele die selben sind.

Aha. Diese imperialistische UN hatte also damals zugeschlagen.


Genau, hatte sie. Da es die Sowjetunion und deren mögliches Veto nicht mehr gab, schlugen die Mitglieder des Sicherheitsrates zu. Und das waren die Folgen:

Die UN-Sanktionen gegen Irak und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung von 1990 bis 2003 (PDF-Dokument)

Inaugural Dissertation von Faris AlSammawi (aus Irak)

Zitat:
Im Krieg gegen den Irak, dem ersten Krieg der USA und ihrer Verbündeten in der "Neuen Weltordnung", fanden nach zuverlässigen Schätzungen 150.000 Menschen den Tod. Deutschland leistete logistische Unterstützung und übernahm mit 17 Mrd. Mark einen nicht unerheblichen Teil der westlichen Kriegskosten. (...)

Innerhalb weniger Tage sind zwei deutsche Spitzenfunktionäre der UNO von ihren Posten im Irak zurückgetreten. Nach dem Diplomaten Hans von Sponeck legte am Dienstag auch die Leiterin des Welternährungsprogramms (WFP), Jutta Burghardt, unter Protest ihre Arbeit nieder. Sponeck war von 1998 bis jetzt Leiter des humanitären UNO-Hilfsprogramms im Irak. Er begründete sein Rücktrittsgesuch mit der nach seiner Einschätzung hoffnungslosen Situation des irakischen Volkes. "Der Hauptgrund für mein Weggehen ist, daß ich mit der Irak-Resolution vom 17. Dezember nicht zurechtkomme", sagte von Sponeck der Deutschen Presse-Agentur. Die Resolution beinhalte keinen verbindlichen Zeitplan für die Aufhebung der seit mehr als neun Jahren andauernden Sanktionen gegen den Irak. "Ich sehe da kein Licht am Ende des Tunnels", sagte der UN-Koordinator. Es sei unverantwortlich, das irakische Volk weiter leiden zu lassen. Von Sponecks Vorgänger, der Ire Denis Halliday, hatte aus ähnlichen Gründen nach 13 Monaten aufgegeben. (FR 15.02.2000)

Auch Jutta Burghardt übte heftige Kritik an dieser UNO-Resolution. Diese Resolution sei nicht umsetzbar (Reuters 17. 2. 2000). Ihr Kollege Doktor Hannush vom UN-Welternährungsprogramm hatte bereits letztes Jahr nach einem Besuch im Irak erklärt:

»Nach meinen Schätzungen sind seit Einführung des Embargos etwa 1 200 000 Irakis an dessen Folgen gestorben. Das ist das stille Äquivalent zu zehn Hiroshima-Bomben.« (jW 16.2.2000)

"1991 seien von 1000 Kindern 56 unter fünf Jahren gestorben. Heute, zehn Jahre später, liege die Rate nach Untersuchungen des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF bei 131. Jedes fünfte Kind in dem Land leide an Unterernährung, sagte von Sponeck am Donnerstag in dem aus Qatar ausgestrahlten Satellitenfernsehen Al Jaseera. Es gebe zudem Hinweise darauf, daß die Zahl der geistig gestörten Kinder unter 14 Jahren zunehme. Die Lage sei hoffnungslos und er könne sich mit der Situation nicht abfinden ... Von Sponeck hat seinen Rücktritt damit begründet, daß mit dem von ihm geleiteten Programm die humanitären Erfordernisse nicht erfüllt werden könnten. Die Lage verschlechtert sich von Sponeck zufolge noch dadurch, daß das Bildungssystem im Irak den Bedarf absolut nicht erfüllt. Es mangele an allem, angefangen bei Büchern, Stiften und Klassenraumeinrichtung. ... Bei einer Arbeitslosenquote von 60 bis 75 Prozent seien die Menschen abhängig von dem, was ihnen zugeworfen werde. Das sei erniedrigend und schaffe auf keinen Fall die Voraussetzungen für selbstbewußte Menschen." (Reuters 17. 2. 2000)

Die Regierung Frankreichs unterstützte übrigens nachdrücklich von Sponecks Einschätzung der humanitären Lage in Irak.


http://www.embargos.de/irak/faltblatt_hd.html


Dies ist eine der Vorgeschichten von ISIS und der Zunahme der Terroranschläge in westlichen Ländern.

Und pünktlich nach dem Zerfall des *Ostblocks* zeigte der westliche Imperialismus wieder seine eigentliche Fratze.

#82:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 19.08.2017, 20:16
    —
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Und was geschieht, wenn sie dem Ratschlag "besser zu verschwinden" nicht folgen?


Das sagte ich bereits. Dann kann es passieren, dass dies die deklassierten Buerger in die Hand nehmen.

Es waere nicht das erste Mal, dass ein Staat so untergeht.

#83:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 29.01.2018, 10:38
    —
https://www.youtube.com/results?search_query=Why+antisemites+love+israel

#84:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 07.03.2018, 05:11
    —
Zitat:
This group is for people who want to talk Alt Right stuff, without fear of the Moderator kicking them out. You can be Alt Right on some subjects and Alt Light on others, you won't get kicked out. As long as you are an ethno-nationalist, who is awake to the Jewish Problem and awake to Race Realism and the demographic changes for the Europeans, you are safe to communicate without a stupid Mod getting uppity. This group will take non-whites, women, anyone extreme or not extreme.


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