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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#331: Re: :-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 10:01
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Wenn dann noch als Hilfsmittel der sog. Verfassungspatriotismus ( beim genaueren Hinschauen ist das ein Pleionasmus ) nutzt, verpflichtet seine Bürger zu was ? Nichts ..........oder nur zu dem was mein Ich und meine Verfassung mir sagt.


Er verpflichtet die Staatsbürger zur Grundgesetztreue (und allgemeinen Gesetzestreue), was aber selbstverständlich ist, da ein Gesetz, das man nicht befolgen muss, sinnlos ist. Die Grundrechte gehen mit der Pflicht einher, diese zu achten und zu wahren. Eine verfassungspatriotische Gesellschaft im Sinnes des Grundgesetzes ist eine humanistisch-liberalistische Grundwertegemeinschaft (mit der Menschenwürde und den Menschenrechten als höchsten Werten).


Mit deinem 2. Satz rennst du offene Türen bei mir ein, weil u.a. ich als Teil des Souverains die mit verantworte. Dein 3. Satz zeigt das Dilemma.....wo steht das so ? Smilie wir verstehen das so, möchten das so verstanden wissen. Valide Untersuchungen zeigen aber das viele neu in dem Land der FDGO angekommenen Menschen dies so nicht verstehen (können/wollen ). Die stellen eine andere Idee über das, was wir so sehen in unserer Verfassung und was uns zu unsere Verfasstheit führt.

Sollte nicht aus den Augen verloren werden. So wie wir die Abdrift der BRD Negierer nicht aus den Augen verlieren dürfen.


Tu doch nicht so als ob dies nur Neuankömmlinge im Land bertreffen wuerde. Auch viele "Alteingesessne" "koennen/wollen" so manches von unseren Grundwerten nicht verstehen. Das ist kein "Migrantenproblem", sondern ein allgemein menschliches Problem.


Falscher Zugenschlag und lies bitte richtig. Ich habe im letzten Satz nichts anderes im Auge , als du es ebenso siehst.

Unterschied = die Reichsbürger und andre Beknackte bekomme ich nicht los, höchstens mit rechtlichen Mitteln kleingehalten Die, die hier neu eine alte Ideologie und ein andere Vorstellung von Menschenwürde, Menschenrechte über unsere Auslegung der Dinge stellen, sind in einem "geschützten" Raum, so lange sie nicht gegen Strafvorschhriften verstoßen. Unterhöhlt wird unsere Verfasstheit dennoch und integrativ ist das bestimmt nicht.


Zuletzt bearbeitet von Gödelchen am 02.08.2018, 10:05, insgesamt einmal bearbeitet

#332:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 10:04
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Der Begriff "Volksdeutsche(r)" ist nachweisbar einer aus der nationalsozialistischen völkischen Rhetorik.
Ihn zu verwenden heißt, ihn genau in diesem Sinne zu gebrauchen. Das kannst du nicht einfach umdefinieren, wie es dir Spaß macht. Blut und Boden, schon mal gehört?

Im "Erlass über Gliederung und Verwaltung der Ostgebiete vom 8.10.1939" (RGBl I. S. 2042) hieß es:

Zitat:
(1)Die Bewohner deutschen oder artverwandten Blutes der eingegliederten Gebiete werden deutsche Staatsangehörige nach Maßgabe näherer Vorschriften.
(2) Die Volksdeutschen dieser Gebiete werden Reichsbürger nach Maßgabe des Reichsbürgergesetzes.

(zit. n. Eberhard Aleff: Das Dritte Reich; 1970, Fackelträger-Verlag, Hannover) - fett von mir

Du kannst nun mal den Impetus deutsches und artverwandtes Blut nicht unter fadenscheinigem Vorwand aus deiner Rede ausradieren.


Wenn ich von den Volksdeutschen im Gegensatz zu den Staatsdeutschen spreche, dann verwende ich ersteren Begriff in der Tat im ethnisch-kulturellen Sinne von die Mitglieder der deutschen Nation, wobei die deutsche Nation nicht einfach mit dem deutschen Staat gleichgesetzt wird. Um diese Unterscheidung zwischen ethnisch-kultureller Volkszugehörigkeit und juristisch-politischer Staatszugehörigkeit treffen zu können, benötige ich zwei verschiedene Begriffe. Wenn dir das Paar volksdeutsch–staatsdeutsch nicht gefällt, kannst du gerne ein alternatives Paar vorschlagen.


Noch einmal: Wozu soll diese Unterscheidung eigentlich gut sein? Was soll sie bezwecken?


Ich habe keine Probleme damit die Begriffe "Nation" und "Staat" synonym zu verwenden. Warum auch? Schulterzucken


Die Unterscheidung ist schon wichtig. Staat ist ein rechtlich geprägter Begriff, Nation ein politischer. Verträge werden zwischenstaatlich geschlossen und international bekämpft oder fördert man was.

#333:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 14:36
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Wenn ich von den Volksdeutschen im Gegensatz zu den Staatsdeutschen spreche, dann verwende ich ersteren Begriff in der Tat im ethnisch-kulturellen Sinne von die Mitglieder der deutschen Nation, wobei die deutsche Nation nicht einfach mit dem deutschen Staat gleichgesetzt wird. Um diese Unterscheidung zwischen ethnisch-kultureller Volkszugehörigkeit und juristisch-politischer Staatszugehörigkeit treffen zu können, benötige ich zwei verschiedene Begriffe. Wenn dir das Paar volksdeutsch–staatsdeutsch nicht gefällt, kannst du gerne ein alternatives Paar vorschlagen.


Noch einmal: Wozu soll diese Unterscheidung eigentlich gut sein? Was soll sie bezwecken?

Ich habe keine Probleme damit die Begriffe "Nation" und "Staat" synonym zu verwenden. Warum auch?


Man kann Nation (das Volk) und Staat (die Staatsbürger) identifizieren, aber man kann zwischen den beiden auch differenzieren, so wie es ethnokulturelle Nationalisten tun.

Und de facto unterscheiden die allermeisten Sozialwissenschaftler deskriptiv zwischen Nationen und Staaten. Das heißt, Nationen werden wissenschaftlich nicht als Staaten definiert, sondern deren Gleichsetzung ist Ausdruck einer bestimmten sozial-/politikphilosophischen Theorie von Nationen (die von Ethnonationalisten natürlich abgelehnt wird).

Eine Nation "ist kein Staat, weil sich der Begriff des Staates auf institutionelle Aktivität bezieht, während derjenige der Nation einen Typ von Gemeinschaft bezeichnet. Der Begriff des Staates kann definiert werden als eine Menge autonomer Institutionen, die von anderen Institutionen verschieden sind und ein rechtmäßiges Monopol auf Zwangsausübung und Steuererhebung in einem gegebenen Hoheitsgebiet besitzen. Dies unterscheidet sich sehr vom Begriff der Nation. Nationen sind, wie gesagt, gefühlte und gelebte Gemeinschaften, deren Mitglieder sich ein Heimatland und eine Kultur teilen. Beispiele von Staaten schließen die ehemalige Sowjetunion, Jugoslawien und das Vereinigte Königreich [von Großbritannien] ein, wohingegen die Russen, die Serben und Kroaten, sowie die Schotten und Engländer Nationen bilden."
[© meine Übersetzung aus dem Englischen]

(Smith, Anthony D. Nationalism: Theory, Ideology, History. 2nd ed. Cambridge: Polity Press, 2010. p. 12)

"The definition and status of the social group that benefits from the nationalist program, variously called the “nation”, “ethno-nation” or “ethnic group”, is essential. Since nationalism is particularly prominent with groups that do not yet have a state, a definition of nation and nationalism purely in terms of belonging to a state is a non-starter."

Nationalism: https://plato.stanford.edu/entries/nationalism/
(Dieser Text bietet eine sehr gute Einführung in die Thematik!)

Wie gesagt, wären Nationen einfach Staaten, dann wäre der Begriff einer (noch) staatenlosen Nation selbstwidersprüchlich, was er aber nicht ist.

#334:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 16:38
    —
Geplänkel über Kommunismus nach Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread verschoben.

#335:  Autor: Myron BeitragVerfasst am: 03.08.2018, 17:01
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Die Unterscheidung ist schon wichtig. Staat ist ein rechtlich geprägter Begriff, Nation ein politischer.


Nein, wie schon gesagt, eine Nation ist keine politische Institution, sondern eine Art sozialer Gemeinschaft, die nicht unbedingt einen (eigenen) Staat haben muss. Es gibt/gab bekanntlich staatenlose Nationen.

#336:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 03.08.2018, 18:51
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Die Unterscheidung ist schon wichtig. Staat ist ein rechtlich geprägter Begriff, Nation ein politischer.


Nein, wie schon gesagt, eine Nation ist keine politische Institution, sondern eine Art sozialer Gemeinschaft, die nicht unbedingt einen (eigenen) Staat haben muss. Es gibt/gab bekanntlich staatenlose Nationen.


Smilie Danke, dass du mir zustimmst, dass Nation ein politischer Begriff ist.

#337:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.08.2018, 19:33
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Die Unterscheidung ist schon wichtig. Staat ist ein rechtlich geprägter Begriff, Nation ein politischer.


Nein, wie schon gesagt, eine Nation ist keine politische Institution, sondern eine Art sozialer Gemeinschaft, die nicht unbedingt einen (eigenen) Staat haben muss. Es gibt/gab bekanntlich staatenlose Nationen.


Ob es nicht sogar mehrheitlich Nationen ohne Staat gibt?

Es gibt einige Vielvölkerstaaten auf der Welt. In Indien gibt es allein schon über 100 Sprachen.

#338: ;-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 04.08.2018, 20:38
    —
einfach nur mal so..Smilie

einfach das was Heimat mit einem Menschen machen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=u6pJtJ7ei44&list=PLYI5O7yN9LGbXwGuSSDavNsoVfEcM9M6m

dazu von heute, von jemanden der im Heute total steht:

https://www.youtube.com/watch?v=xRO77RtPNR0

#339: ;-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 17:42
    —
hier sagt jemand etwas sehr gutes über Heimat aus....

"Gesetze sind keine Heimat

Man mag es Leitkultur nennen oder wie man will, aber eine Gesellschaft braucht ein Identitätsangebot. Man kann mit dem Grundgesetz wedeln und glauben, damit sei es getan. Aber Gesetze sind keine Heimat. Es ist eine Schwierigkeit, die Deutschland in den kommenden Jahren meistern muss: trotz seiner Geschichte eine nationale Identität anzuerkennen und zu vermitteln, die gleichzeitig offen ist für Fremde. Im Idealfall heisst sie nicht Leitkultur, sondern deutsche Alltagskultur und ist eine gelebte Selbstverständlichkeit: An der Schule geben alle der Lehrerin die Hand, man schaut sich in die Augen, jedes Kind geht in den Schwimmunterricht. Unabhängig von der Herkunft gelten dieselben Regeln. Eine solche Alltagskultur wird von einer breiten Mitte anerkannt und gelebt.

Integration bedeutete in Deutschland allzu lange, die Fremden in ihrem Anderssein zu fördern. Um dieses Anderssein, die Pflege der herkömmlichen Sprache und Kultur, kümmern sich die Zugezogenen selbst. Sie brauchen Unterstützung im Heimischwerden. "

aus

https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-verfaellt-in-eine-rassismus-hysterie-ld.1408683


ja ja..der Deutsche und seine Heimat...Hysteriker bräuchten eine..wir haben halt zu viele Hysteriker.

Was zur Beruhigung

https://www.youtube.com/watch?v=J_ygxDzJg38

#340:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 18:35
    —
Ich will aber meine Identität (auch die soziale) nun mal nicht aus der Nation beziehen, ebensowenig wie aus einer Religion. So etwas ist gefährlich und total von gestern. Mein Zugehörigkeitsgefühl setzt sich aus vielen Ebenen zusammen:

- Leute, mit denen ich eng zusammenlebe
- Leute, die meine Werte der Aufklärung und freien Gesellschaft teilen
- Leute, auf deren Grundwertekonsens ich mich verlassen kann
- eine Umwelt (Natur, Wohnung, Stadt, Sprache ...), in der ich klarkomme und mich auskenne
- Orte oder Gruppen, zu denen ich gern zurückkommen würde

Undsoweiter.

Gegen "Leitkultur" im Sinne einer offenen Gesellschaft mit Grundwerten hätte ich im Prinzip nichts, nur leider wurde der Begriff von Leuten verwendet und verbrannt, die darunter eher etwas National- oder sogar Regionalreligiöses, viel zu Enges und Ausschließendes verstehen, z.B. Kreuze in Schulen, keine Schwulen, keine Kopftücher, traditionelle Geschlechterrollen usw.. - den Begriff können daher jetzt nur noch Rückwärtsgewandte verwenden.

Und ja, mit dem Grundgesetz wedeln reicht natürlich nicht.

#341:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 18:55
    —
step hat folgendes geschrieben:

Gegen "Leitkultur" im Sinne einer offenen Gesellschaft mit Grundwerten hätte ich im Prinzip nichts, nur leider wurde der Begriff von Leuten verwendet und verbrannt, die darunter eher etwas National- oder sogar Regionalreligiöses, viel zu Enges und Ausschließendes verstehen, z.B. Kreuze in Schulen, keine Schwulen, keine Kopftücher, traditionelle Geschlechterrollen usw.. - den Begriff können daher jetzt nur noch Rückwärtsgewandte verwenden.

Frl Vicky Pedia ist da anderer Meinung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur
Zitat:

Definition von Bassam Tibi – Der Begriff der „europäischen Leitkultur“
...
Für Tibi basiert die europäische Leitkultur auf westlich-liberalen Wertevorstellungen: „Die Werte für die erwünschte Leitkultur müssen der kulturellen Moderne entspringen, und sie heißen: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft.“
...

Damit ist die real existierende islamische Welt schonmal raus, da hapert's ja schon bei den elementaren Menschenrechten.
zB dem Recht, sich ohne Gefahr für Leib und Leben als Atheist resp Freigeist zu outen:
https://www.nzz.ch/international/aegypten-atheismus-womoeglich-bald-unter-strafe-ld.1379090
Zitat:

Wer zudem eine der wichtigsten Internet-Plattformen für Atheisten und Agnostiker aus allen Teilen der arabischen Welt unterhält, setzt vielleicht sogar sein Leben aufs Spiel.

Schlechte Zeiten für's FGH.

#342:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 19:27
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Frl Vicky Pedia ist da anderer Meinung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur
Zitat:
Definition von Bassam Tibi – Der Begriff der „europäischen Leitkultur“ ...

Tatsächlich. Du hast aber sicher auch weitergelesen - in der Öffentlichkeit (und zugegeben auch bei mir) wurde der Begriff erst bekannt, als Friedrich Merz (und danach noch schlimmere) ihn gegen Einwanderung und Multikulturalismus verwendete. Deshalb schrieb ich "verbrannt".

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Damit ist die real existierende islamische Welt schonmal raus, da hapert's ja schon bei den elementaren Menschenrechten. ...

Aber nicht alle Muslime sind raus. Schießlich sollen nicht deren Machthaber oder Verfassung bei uns immigrieren. Zum Beispiel möchte ich definitiv nicht, daß Erdogan oder Khamenei bei uns Kanzler wird.

Ebenso könntest Du argumentieren, daß es großen "christlichen" Nationen (Mexiko, Brasilien, Rußland, Philippinen, SubSahara, Venezuela, Polen, Ungarn, Weißrußland usw.) ebenfalls an elementaren Menschenrechten hapert und das Christentum deswegen schonmal raus ist. Deutschland, Spanien, USA sind oder waren bis vor ein paar Jahrzehnten auch fragwürdig.


Zuletzt bearbeitet von step am 05.08.2018, 19:32, insgesamt einmal bearbeitet

#343:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 19:27
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
eine Nation ist keine politische [...] sondern eine Art sozialer [...]

Argh Es gibt überhaupt keine vor- oder unpolitische Sozietät. Bzw. das ist schon begrifflich ein Widerspruch in sich selbst. Dein Irrtum liegt darin, das Politische ausschließlich in Begriffen legaler Institutionen zu denken. Warum dieser Ansatz sich in Selbstwidersprüche verstricken muss, habe ich hier ja schon gesagt.

#344: :-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 20:07
    —
step hat folgendes geschrieben:
Ich will aber meine Identität (auch die soziale) nun mal nicht aus der Nation beziehen, ebensowenig wie aus einer Religion. So etwas ist gefährlich und total von gestern. Mein Zugehörigkeitsgefühl setzt sich aus vielen Ebenen zusammen:

- Leute, mit denen ich eng zusammenlebe
- Leute, die meine Werte der Aufklärung und freien Gesellschaft teilen
- Leute, auf deren Grundwertekonsens ich mich verlassen kann
- eine Umwelt (Natur, Wohnung, Stadt, Sprache ...), in der ich klarkomme und mich auskenne
- Orte oder Gruppen, zu denen ich gern zurückkommen würde

Undsoweiter.

Gegen "Leitkultur" im Sinne einer offenen Gesellschaft mit Grundwerten hätte ich im Prinzip nichts, nur leider wurde der Begriff von Leuten verwendet und verbrannt, die darunter eher etwas National- oder sogar Regionalreligiöses, viel zu Enges und Ausschließendes verstehen, z.B. Kreuze in Schulen, keine Schwulen, keine Kopftücher, traditionelle Geschlechterrollen usw.. - den Begriff können daher jetzt nur noch Rückwärtsgewandte verwenden.

Und ja, mit dem Grundgesetz wedeln reicht natürlich nicht.


Weideln auch nicht..aber du mit deiner Einstellung bist genau der, der das Weideln befeuert. Meinst du mit deiner Aufstellung würdest du Otto Normalverbraucher ,der mit den Angängen der Neuzeit umgehen muss, erreichen. Musst schon was anderes bieten, als deinen abgehobenen altbackenen grünen Martin-Strickliesel-Gedankengang.....

Eigentlich solltest du schlauer sein..

Smilie

#345: Re: :-) Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 20:50
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Ich will aber meine Identität (auch die soziale) nun mal nicht aus der Nation beziehen, ebensowenig wie aus einer Religion. So etwas ist gefährlich und total von gestern. Mein Zugehörigkeitsgefühl setzt sich aus vielen Ebenen zusammen:

- Leute, mit denen ich eng zusammenlebe
- Leute, die meine Werte der Aufklärung und freien Gesellschaft teilen
- Leute, auf deren Grundwertekonsens ich mich verlassen kann
- eine Umwelt (Natur, Wohnung, Stadt, Sprache ...), in der ich klarkomme und mich auskenne
- Orte oder Gruppen, zu denen ich gern zurückkommen würde

Undsoweiter.

Gegen "Leitkultur" im Sinne einer offenen Gesellschaft mit Grundwerten hätte ich im Prinzip nichts, nur leider wurde der Begriff von Leuten verwendet und verbrannt, die darunter eher etwas National- oder sogar Regionalreligiöses, viel zu Enges und Ausschließendes verstehen, z.B. Kreuze in Schulen, keine Schwulen, keine Kopftücher, traditionelle Geschlechterrollen usw.. - den Begriff können daher jetzt nur noch Rückwärtsgewandte verwenden.

Und ja, mit dem Grundgesetz wedeln reicht natürlich nicht.


Weideln auch nicht..aber du mit deiner Einstellung bist genau der, der das Weideln befeuert. Meinst du mit deiner Aufstellung würdest du Otto Normalverbraucher ,der mit den Angängen der Neuzeit umgehen muss, erreichen. Musst schon was anderes bieten, als deinen abgehobenen altbackenen grünen Martin-Strickliesel-Gedankengang.....

Eigentlich solltest du schlauer sein..

Smilie

Ich melde mich als "Otto Normalverbraucher", und finde dass step das hervorragend erklärt hat, und sehe das genauso.

#346:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 21:11
    —
Mag schon sein, dass ich den deutschen vorgartennazi so nicht erreiche. Bin ja auch kein rechtspopulist.

#347:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 21:15
    —
step hat folgendes geschrieben:
Mag schon sein, dass ich den deutschen vorgartennazi so nicht erreiche. Bin ja auch kein rechtspopulist.

Immer, wenn ich merke, dass ich Gödelchen nicht erreiche, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Cool

#348: Re: :-) Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 21:57
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Musst schon was anderes bieten, als deinen abgehobenen altbackenen grünen Martin-Strickliesel-Gedankengang.....

Eigentlich solltest du schlauer sein..

Smilie


Meinst Du sowas wie Deine verkrampften Philous?

Du solltest nicht versuchen gewitzt zu erscheinen. Niemals.

#349: Re: ;-) Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 07:04
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
hier sagt jemand etwas sehr gutes über Heimat aus....

"Gesetze sind keine Heimat

Man mag es Leitkultur nennen oder wie man will, aber eine Gesellschaft braucht ein Identitätsangebot. Man kann mit dem Grundgesetz wedeln und glauben, damit sei es getan. Aber Gesetze sind keine Heimat. Es ist eine Schwierigkeit, die Deutschland in den kommenden Jahren meistern muss: trotz seiner Geschichte eine nationale Identität anzuerkennen und zu vermitteln, die gleichzeitig offen ist für Fremde. Im Idealfall heisst sie nicht Leitkultur, sondern deutsche Alltagskultur und ist eine gelebte Selbstverständlichkeit: An der Schule geben alle der Lehrerin die Hand, man schaut sich in die Augen, jedes Kind geht in den Schwimmunterricht. Unabhängig von der Herkunft gelten dieselben Regeln. Eine solche Alltagskultur wird von einer breiten Mitte anerkannt und gelebt.

Integration bedeutete in Deutschland allzu lange, die Fremden in ihrem Anderssein zu fördern. Um dieses Anderssein, die Pflege der herkömmlichen Sprache und Kultur, kümmern sich die Zugezogenen selbst. Sie brauchen Unterstützung im Heimischwerden. "

aus

https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-verfaellt-in-eine-rassismus-hysterie-ld.1408683


ja ja..der Deutsche und seine Heimat...Hysteriker bräuchten eine..wir haben halt zu viele Hysteriker.

Was zur Beruhigung

https://www.youtube.com/watch?v=J_ygxDzJg38



Die Aufzählung dessen, was Du uns als deutsche Alltagskultur verkaufen willst, dokumentiert unmissverständlich, dass es Dir nicht um Integration, sondern ausschliesslich um die Ausgrenzung einer bestimmten Minderheit geht.

#350:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 07:07
    —
step hat folgendes geschrieben:
Mag schon sein, dass ich den deutschen vorgartennazi so nicht erreiche. Bin ja auch kein rechtspopulist.


Lachen

#351: Re: ;-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 08:24
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
hier sagt jemand etwas sehr gutes über Heimat aus....

"Gesetze sind keine Heimat

Man mag es Leitkultur nennen oder wie man will, aber eine Gesellschaft braucht ein Identitätsangebot. Man kann mit dem Grundgesetz wedeln und glauben, damit sei es getan. Aber Gesetze sind keine Heimat. Es ist eine Schwierigkeit, die Deutschland in den kommenden Jahren meistern muss: trotz seiner Geschichte eine nationale Identität anzuerkennen und zu vermitteln, die gleichzeitig offen ist für Fremde. Im Idealfall heisst sie nicht Leitkultur, sondern deutsche Alltagskultur und ist eine gelebte Selbstverständlichkeit: An der Schule geben alle der Lehrerin die Hand, man schaut sich in die Augen, jedes Kind geht in den Schwimmunterricht. Unabhängig von der Herkunft gelten dieselben Regeln. Eine solche Alltagskultur wird von einer breiten Mitte anerkannt und gelebt.

Integration bedeutete in Deutschland allzu lange, die Fremden in ihrem Anderssein zu fördern. Um dieses Anderssein, die Pflege der herkömmlichen Sprache und Kultur, kümmern sich die Zugezogenen selbst. Sie brauchen Unterstützung im Heimischwerden. "

aus

https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-verfaellt-in-eine-rassismus-hysterie-ld.1408683


ja ja..der Deutsche und seine Heimat...Hysteriker bräuchten eine..wir haben halt zu viele Hysteriker.

Was zur Beruhigung

https://www.youtube.com/watch?v=J_ygxDzJg38



Die Aufzählung dessen, was Du uns als deutsche Alltagskultur verkaufen willst, dokumentiert unmissverständlich, dass es Dir nicht um Integration, sondern ausschliesslich um die Ausgrenzung einer bestimmten Minderheit geht.


Nöööö, Ausgrenzung ist deine blöde Interpretation meines Geschriebenen und dass, was der gute Redakteur der NZZ geschrieben hat. Musst einfach nur mal aufmerken, dass Integration beidseitiges Mitmachen beinhaltet. Da ist es zuerst die Form des Wollens von dem, der Hinzukommt, was das Ganze geschmeidig macht. Der da ist, kann Angebote machen.....

Also laber mir keinen an die Kante. Darfst ruhig wie Step 50 % der Deutschen als Vorgartennazis betrachten....... so hat man sein Strickliesel- Reservat gut gesichert.

Smilie

#352: Re: :-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 08:28
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Musst schon was anderes bieten, als deinen abgehobenen altbackenen grünen Martin-Strickliesel-Gedankengang.....

Eigentlich solltest du schlauer sein..

Smilie


Meinst Du sowas wie Deine verkrampften Philous?

Du solltest nicht versuchen gewitzt zu erscheinen. Niemals.


Du solltest nicht versuchen, deine Wort- Mandalas als wertig zu verkaufen. Nie .......

#353: Re: ;-) Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:09
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
[...]
Darfst ruhig wie Step 50 % der Deutschen als Vorgartennazis betrachten...

Selbstgebastelte Zahl ohne Grundlage.
Wer macht sowas? Ein heimattrunkener
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
...Hysteriker ...


Armes Deutschland.

#354: Re: ;-) Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:14
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Da ist es zuerst die Form des Wollens von dem, der Hinzukommt, was das Ganze geschmeidig macht.


Dann fang doch mal an. Du bist seit 2016 in diesem Forum. Ich spüre bisher sehr wenig von Deinem Integrationswillen.

#355: Re: ;-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:33
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
[...]
Darfst ruhig wie Step 50 % der Deutschen als Vorgartennazis betrachten...

Selbstgebastelte Zahl ohne Grundlage.
Wer macht sowas? Ein heimattrunkener
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
...Hysteriker ...


Armes Deutschland.


Wieso ? Lt. Emnid - Insitut stehen 58 % der Deutschen lt. deren Erkenntnissen der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung skeptisch gegenüber.. alles Vorgartennazis nach hier vertretenen Meinungen.

Weitermachen Smilie

#356: Re: ;-) Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:39
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Wieso ? Lt. Emnid - Insitut stehen 58 % der Deutschen lt. deren Erkenntnissen der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung skeptisch gegenüber.. alles Vorgartennazis nach hier vertretenen Meinungen.

Keineswegs. Bei den 58% sind auch die Stricklieseln dabei. Z.B. ich stehe der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung (Seehofer & Co) "skeptisch" gegenüber. Flüchtlinge ersaufen lassen usw., weißt schon.

#357: Re: ;-) Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:43
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
[...]
Lt. Emnid - Insitut stehen 58 % der Deutschen lt. deren Erkenntnissen der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung skeptisch gegenüber.. alles Vorgartennazis nach hier vertretenen Meinungen.

Schlussfolgerungen sind wohl nicht so deine Stärke Sehr glücklich

#358: Re: ;-) Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:44
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
einfach nur mal so..Smilie

einfach das was Heimat mit einem Menschen machen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=u6pJtJ7ei44&list=PLYI5O7yN9LGbXwGuSSDavNsoVfEcM9M6m

dazu von heute, von jemanden der im Heute total steht:

https://www.youtube.com/watch?v=xRO77RtPNR0




Ich habe auch was zu dem Thema gefunden, was Heimat aus und mit Menschen machen kann, sogar aus dem gleichen Kulturkreis wie Dein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=F8soIqqxwLI

#359: Re: ;-) Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 09:45
    —
step hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Wieso ? Lt. Emnid - Insitut stehen 58 % der Deutschen lt. deren Erkenntnissen der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung skeptisch gegenüber.. alles Vorgartennazis nach hier vertretenen Meinungen.

Keineswegs. Bei den 58% sind auch die Stricklieseln dabei. Z.B. ich stehe der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung (Seehofer & Co) "skeptisch" gegenüber. Flüchtlinge ersaufen lassen usw., weißt schon.

Ebent, das meinte ich.

#360: Re: ;-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 10:12
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
einfach nur mal so..Smilie

einfach das was Heimat mit einem Menschen machen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=u6pJtJ7ei44&list=PLYI5O7yN9LGbXwGuSSDavNsoVfEcM9M6m

dazu von heute, von jemanden der im Heute total steht:

https://www.youtube.com/watch?v=xRO77RtPNR0




Ich habe auch was zu dem Thema gefunden, was Heimat aus und mit Menschen machen kann, sogar aus dem gleichen Kulturkreis wie Dein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=F8soIqqxwLI


Toll....nur musst du deinen Schmotter jetzt in einen objektiven Zusammenhang zum Begriff Heimat bringen können. Menschlichen Fehlverhalten ist überall und immer wieder in der Welt ...

Heimat beinhaltet das Verhalten der Menschen an einem Ort. Dabei ist Fehlverhalten das, was dies immer ist, eine zu vernachlässigenden Marginalie, die den Inhalt des Begriffs Heimat nicht desavouiert.

Irgendwie wird deine Auffassung zur Heimat jetzt lächerlich durch diesen Schmotter.



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