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Trauergottesdienste
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Femina
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Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 1038

Beitrag(#397924) Verfasst am: 08.01.2006, 00:36    Titel: Trauergottesdienste Antworten mit Zitat

Hallo,

gibt es eigentlich eine Chance, sich präventionell im Falle des Ablebens nach einer etwas größeren Katastrophe einem Trauergottesdienst zu entziehen?

Diese Gedanken kommen wir gerade aufgrund des aktuellen Themas. Ich würde nicht wollen, dass die da für mich herumquacksalbern, um sich in der Öffentlichkeit zu brüsten, wie menschlich sie sind. Ich meine, zumindest müßte ich doch verlangen können, dass gesagt wird: "... für die Opfer der Katastrophe X, ausgenommen Frau Y." Oder?
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Stefan
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 6217

Beitrag(#397928) Verfasst am: 08.01.2006, 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst wohl lange drauf warten.

Die Eislaufhalle: Ich erwähnte neulich in einer kleinen Runde, wie dumm die Menschen doch sein müssen. Das sie einen Gott anbeten und sich dadurch trösten. Wo doch eben dieser Gott gewollt hat, daß die Halle eingestürzt ist.
Blöde Blicke und der Kommentar: "Laß sie doch, wenn es denen dadurch besser geht."
Also laß ich sie. Und wenn ich Opfer bin ist es mir sowieso egal.
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DemonDeLuxe
Frisch gestählt



Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 672
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#398038) Verfasst am: 08.01.2006, 03:40    Titel: Antworten mit Zitat

Trauer hat mit den Verstorbenen ohnehin herzlich wenig zu tun.Was man betrauert, ist man selbst aufgrund des Verlustes. Insofern hätte ich nichts gegen eine solche, religiöse Feier, wenn es meinen Hinterbliebenen hilft, das besser zu verarbeiten.

Umgekehrt allerdings würde ich bei meinen Eltern, die beide einigermaßen religiös sind, auf einen solchen Gottesdienst nicht verzichten wollen - da hätte ich schon ein Gefühl der Verpflichtung i.S.v. "er / sie hätte das so gewollt".

Wobei, jetzt 'mal als ernsthafte Frage: GIBT es eigentlich areligiöse Entsprechungen zu so etwas? Wie sähe denn ein "humanistisches Begräbnis" aus?
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HONI SOIT QUI MAL Y PENSE
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Spoony
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Anmeldungsdatum: 26.07.2003
Beiträge: 808
Wohnort: Eurasien/Hamburg

Beitrag(#398050) Verfasst am: 08.01.2006, 04:13    Titel: Antworten mit Zitat

DemonDeLuxe hat folgendes geschrieben:
Wobei, jetzt 'mal als ernsthafte Frage: GIBT es eigentlich areligiöse Entsprechungen zu so etwas? Wie sähe denn ein "humanistisches Begräbnis" aus?


Erstmal würde ich gerne von dem Begriff "Begräbnis" wegkommen und zu "humanistischer Anteilnahme" wechseln. Das könnte schlichtweg dadurch geschehen, dass die Menschen zur Unglücksstelle gehen und event. dort Blumen niederlassen. Ein Bürgermeister könnte dort eine offiziell angekündigte Trauer-Rede halten mit anschließender Schweigeminute.

Wenn du allerdings ausdrücklich "humanistisches Begräbnis" meintest: Ich dachte bisher man könnte verlangen, dass bei einer Begräbnisrede kein Pfaffe redet oder zumind. Gottverbundene-Äußerungen vermieden werden, so wie bei einer kirchlichen Hochzeit (heiratende Freunde von meiner Mutter hatten den Pfarrer aufgefordert auf Äußerungen im Zusammenhang mit Gott zu verzichten). Aber ich war ehrlichgesagt noch nie auf einer Beerdigung Verlegen , also klärt mich mal auf.
_________________


Zuletzt bearbeitet von Spoony am 08.01.2006, 04:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Rasmus
entartet und notorisch gottlos - Ich bin Papst



Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 17559

Beitrag(#398055) Verfasst am: 08.01.2006, 04:25    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
(heiratende Freunde von meiner Mutter hatten den Pfarrer aufgefordert auf Äußerungen im Zusammenhang mit Gott zu verzichten).


Geht's noch? Warum nimmt man zur Hochzeit eine Pfarrer, wenn man dann nichts von ihm möchte? Am Kopf kratzen

Soweit ich weiß, gibt es auch keine wie auch immer geartete Verpflichtung zu einer kirchlichen Beerdigung - wäre ja noch schöner.

Rasmus.
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Sylvia Browne - Wahrsager oder Scharlatan?
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Spoony
Pawlows Sklave



Anmeldungsdatum: 26.07.2003
Beiträge: 808
Wohnort: Eurasien/Hamburg

Beitrag(#398059) Verfasst am: 08.01.2006, 04:41    Titel: Antworten mit Zitat

Rasmus hat folgendes geschrieben:
SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
(heiratende Freunde von meiner Mutter hatten den Pfarrer aufgefordert auf Äußerungen im Zusammenhang mit Gott zu verzichten).


Geht's noch? Warum nimmt man zur Hochzeit eine Pfarrer, wenn man dann nichts von ihm möchte? Am Kopf kratzen


Hast du noch nie davon gehört, dass es Menschen gibt die davon träumen in einem weißen Kleid in einer "wunderschönen" Kirche zu heiraten zwinkern .

Zitat:
Soweit ich weiß, gibt es auch keine wie auch immer geartete Verpflichtung zu einer kirchlichen Beerdigung - wäre ja noch schöner.

Rasmus.


Und wie läuft dann sowas ab, wenn man keinen Pfarrer hat, der einen unter die Erde bringt? Einfache Angestellte, die dann bescheid geben, wenn die Angehörigen das Grab besuchen können? Und wie läuft das eigentlich bei meiner angestrebten Verbrennung ab?
_________________
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26057

Beitrag(#398060) Verfasst am: 08.01.2006, 04:44    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
Ich dachte bisher man könnte verlangen, dass bei einer Begräbnisrede kein Pfaffe redet oder zumind. Gottverbundene-Äußerungen vermieden werden, so wie bei einer kirchlichen Hochzeit (heiratende Freunde von meiner Mutter hatten den Pfarrer aufgefordert auf Äußerungen im Zusammenhang mit Gott zu verzichten).


Wenn man ohne Gelaber über Gott heiraten möchte, dann heiratet man nur standesamtlich. Die kirchliche Trauung ist ja nur ein zusätzlicher festlicher Akt, die eigentliche Trauung findet vor dem Standesbeamten statt. Wer eine zusätzliche (und nicht vorgeschriebene!) Trauungszeremonie in der Kirche möchte, der muss damit rechnen, dass dort auch kirchliche Inhalte vorkommen. Darum geht man ja in die Kirche.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26057

Beitrag(#398061) Verfasst am: 08.01.2006, 04:52    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Und wie läuft dann sowas ab, wenn man keinen Pfarrer hat, der einen unter die Erde bringt? Einfache Angestellte, die dann bescheid geben, wenn die Angehörigen das Grab besuchen können? Und wie läuft das eigentlich bei meiner angestrebten Verbrennung ab?


Ich kenne zumindest einen Bestattungsunternehmer (der ehemalige Nachbar meines Vaters), der für solche Fälle einen pensionierten Lehrer engagiert hat, der die Trauerrede hält. Das läuft im Prinzip genauso ab, wie beim Pfarrer. Der Mann kommt zu den Leuten nach Hause, stellt Fragen über den Verstorbenen und hält dann am Grab seine Rede.
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Spoony
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Anmeldungsdatum: 26.07.2003
Beiträge: 808
Wohnort: Eurasien/Hamburg

Beitrag(#398062) Verfasst am: 08.01.2006, 04:58    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
Ich dachte bisher man könnte verlangen, dass bei einer Begräbnisrede kein Pfaffe redet oder zumind. Gottverbundene-Äußerungen vermieden werden, so wie bei einer kirchlichen Hochzeit (heiratende Freunde von meiner Mutter hatten den Pfarrer aufgefordert auf Äußerungen im Zusammenhang mit Gott zu verzichten).


Wenn man ohne Gelaber über Gott heiraten möchte, dann heiratet man nur standesamtlich. Die kirchliche Trauung ist ja nur ein zusätzlicher festlicher Akt, die eigentliche Trauung findet vor dem Standesbeamten statt. Wer eine zusätzliche (und nicht vorgeschriebene!) Trauungszeremonie in der Kirche möchte, der muss damit rechnen, dass dort auch kirchliche Inhalte vorkommen. Darum geht man ja in die Kirche.


Ja das ist mir alles absolut klar, aber es gibt nunmal Leute, die absolut NIX mit Gott zu tun haben (nichtmal an Weihnachten in die Kirche gehen Lachen ) , aber eben aus traditionellen Gründen trotzallem nach dem Standesamt in eine "wunderschöne" Kirche fahren wollen um sich dort von einem Pfarrer trauen zu lassen und eben solche Leute können einen Pfarrer auch dazu anhalten sowenig wie möglich von Gott zu reden Schulterzucken .

Dass es dämlich ist sowas von einem "Gottesmann" zu verlangen braucht mir keiner zu erzählen zwinkern , aber das kommt nunmal dabei raus, wenn einem die Geschichte der Kirche scheiss egal ist und eben nur noch ein für die eigenen gebastelten Vorstellungen genutztes Gebäude sieht.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26057

Beitrag(#398063) Verfasst am: 08.01.2006, 05:06    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Ja das ist mir alles absolut klar, aber es gibt nunmal Leute, die absolut NIX mit Gott zu tun haben (nichtmal an Weihnachten in die Kirche gehen Lachen ) , aber eben aus traditionellen Gründen trotzallem nach dem Standesamt in eine "wunderschöne" Kirche fahren wollen um sich dort von einem Pfarrer trauen zu lassen und eben solche Leute können einen Pfarrer auch dazu anhalten sowenig wie möglich von Gott zu reden Schulterzucken .


Das würde ich als Pfarrer nicht zulassen. Und ich würde es auch keinem Pfarrer übel nehmen, wenn er solche Leute mit einem Arschtritt aus seiner Kirche befördert.
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Spoony
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Anmeldungsdatum: 26.07.2003
Beiträge: 808
Wohnort: Eurasien/Hamburg

Beitrag(#398065) Verfasst am: 08.01.2006, 05:11    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Ja das ist mir alles absolut klar, aber es gibt nunmal Leute, die absolut NIX mit Gott zu tun haben (nichtmal an Weihnachten in die Kirche gehen Lachen ) , aber eben aus traditionellen Gründen trotzallem nach dem Standesamt in eine "wunderschöne" Kirche fahren wollen um sich dort von einem Pfarrer trauen zu lassen und eben solche Leute können einen Pfarrer auch dazu anhalten sowenig wie möglich von Gott zu reden Schulterzucken .


Das würde ich als Pfarrer nicht zulassen. Und ich würde es auch keinem Pfarrer übel nehmen, wenn er solche Leute mit einem Arschtritt aus seiner Kirche befördert.


Was wärst du doch nur für ein unverständnissvoller Pfarrer *heul*
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26057

Beitrag(#398066) Verfasst am: 08.01.2006, 05:18    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Was wärst du doch nur für ein unverständnissvoller Pfarrer *heul*

Ja, das wäre ich, wenn ich so von dem, was die Kirche lehrt, derart überzeugt wäre, dass ich das zu meinem Beruf machen würde.

Wäre ich beruflich der Vorstand eines Atheistenverbandes, würde ich überzeugten Christen ja auch nicht erlauben, nur deshalb Mitglied zu werden, weil sie die Vereins-T-Shirts so schick finden.
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Spoony
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Anmeldungsdatum: 26.07.2003
Beiträge: 808
Wohnort: Eurasien/Hamburg

Beitrag(#398069) Verfasst am: 08.01.2006, 05:30    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Was wärst du doch nur für ein unverständnissvoller Pfarrer *heul*

Ja, das wäre ich, wenn ich so von dem, was die Kirche lehrt, derart überzeugt wäre, dass ich das zu meinem Beruf machen würde.

Wäre ich beruflich der Vorstand eines Atheistenverbandes, würde ich überzeugten Christen ja auch nicht erlauben, nur deshalb Mitglied zu werden, weil sie die Vereins-T-Shirts so schick finden.


Glaubst du im ernst es gibt nur Pfarrer die diesen Beruf ausüben, weil sie von den Lehren der Kirche überzeugt sind skeptisch ?? Und JA die Schäfchen wissen sogar davon, dass es Pfarrer gibt die das nur aus Geldgründen machen zwinkern !
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26057

Beitrag(#398070) Verfasst am: 08.01.2006, 05:35    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Glaubst du im ernst es gibt nur Pfarrer die diesen Beruf ausüben, weil sie von den Lehren der Kirche überzeugt sind skeptisch


Nein. Aber ich tu so. Nichts ist den Heuchlern unter den Pfaffen peinlicher, als ein Atheist mit Prinzipien. Ich popele mit Genuss in den Lebenslügen anderer Menschen. Cool
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Spoony
Pawlows Sklave



Anmeldungsdatum: 26.07.2003
Beiträge: 808
Wohnort: Eurasien/Hamburg

Beitrag(#398071) Verfasst am: 08.01.2006, 05:45    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
SPOONMAN hat folgendes geschrieben:

Glaubst du im ernst es gibt nur Pfarrer die diesen Beruf ausüben, weil sie von den Lehren der Kirche überzeugt sind skeptisch


Nein. Aber ich tu so. Nichts ist den Heuchlern unter den Pfaffen peinlicher, als ein Atheist mit Prinzipien. Ich popele mit Genuss in den Lebenslügen anderer Menschen. Cool


Gröhl... Daumen hoch! Ich bemittleide "solche " einfach nur ^^
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Sermon
panta rhei



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 18380
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Beitrag(#398095) Verfasst am: 08.01.2006, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Thread wird die Ausgangsfrage konsequent miszverstanden. Es geht nicht um die Inkonsequenz von Individuen, als Nichtglaeubige freiwillig kirchliche Rituale zu konsumieren, sondern darum, dasz der Staat bei groszen Unfaellen den Groszkirchen die Zeremonieveranstaltung ueberlaesst und damit Opfern wie Trauernden dreist die christliche Religion aufzwingt.
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"Der Typ hat halt so seine Marotten" (Sermon über Sermon) Der Typ hat so seine Macken
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DemonDeLuxe
Frisch gestählt



Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 672
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#398110) Verfasst am: 08.01.2006, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Wäre ich beruflich der Vorstand eines Atheistenverbandes, würde ich überzeugten Christen ja auch nicht erlauben, nur deshalb Mitglied zu werden, weil sie die Vereins-T-Shirts so schick finden.


Dann wärst Du, nach klassich-kirchlicher Lesart, allerdings ein eher SCHLECHTER Pfarrer, weil Du die großangelegte "Masse macht's!"-Bewegung nicht unterstützt. Immerhin würden diese T-Shirts mit lebenslanger Atheistensteuer bezahlt, ganz abgesehen davon, dass die Pseudo-Atheisten durchd as freiwillige Zurschaustellen von Werbeträgern auch noch das weitere zahlenmäßige Aufplustern (und damit den machtmäßigen und finanziellen Wohlstand) Deiner Organisation fördern würden.

Nun gestehe ich den Klerikalen gerne zu, dass sie auch lieber wahre Gläubige als Lippenbekenner in ihren Reihen haben; aber wenn sie die Wahl zwische Lippenbekenntnis und Atheismus haben, dürfte das Ergebnis klar sein - und eine neue Wagenladung T-Shirts wird bestellt.
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HONI SOIT QUI MAL Y PENSE
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alex6
registrierter User



Anmeldungsdatum: 22.12.2005
Beiträge: 750

Beitrag(#398121) Verfasst am: 08.01.2006, 13:50    Titel: Re: Trauergottesdienste Antworten mit Zitat

Femina hat folgendes geschrieben:

> gibt es eigentlich eine Chance, sich präventionell im Falle des Ablebens nach einer etwas größeren
> Katastrophe einem Trauergottesdienst zu entziehen?
>
> Diese Gedanken kommen wir gerade aufgrund des aktuellen Themas. Ich würde nicht wollen, dass die da für mich
> herumquacksalbern, um sich in der Öffentlichkeit zu brüsten, wie menschlich sie sind. Ich meine, zumindest müßte
> ich doch verlangen können, dass gesagt wird: "... für die Opfer der Katastrophe X, ausgenommen Frau Y." Oder?


Ich befuerchte, dass wir da noch nicht weit genug sind. Es gab einen Fall vor etwas ueber drei Jahren: Ein beruehmter, deutscher Atheist stirbt und die Trauerfeier wird mit staatlicher Unterstuetzung in eine Werbeveranstaltung fuer's Christenthum verwandelt, mit Kirche, Predigt, Gebeten und allem Pipapo:
http://www.humanist.de/politik/augstein.html

Ich bin zwar fest davon ueberzeugt, dass ich nach dem Leben tot bin und mir dann wirklich alles egal ist, aber solange ich lebe ist es mir nicht egal, was danach passieren wird. Insofern waere es sinnvoll, Vorkehrungen zu treffen, damit der eigene Tod nicht von kirchlichen Ideologen vereinnahmt wird. Wahrscheinlich ist es einfacher, wenn man nicht Atheist, sondern Anhaenger irgendeines Kultes ist:

Kirchenwusel (dpa) - Der Bundespraesident hat sich im Kirchenwuselaner Pfarrheim St. Nimmerlein ins Kondolenzbuch fuer die 15 Todesopfer des Blitzeinschlages eingetragen. Der Ministerpraesident dankte dem Staatsoberhaupt fuer dessen Anteilnahme. Die Gedenkfeier war bewusst schlicht gehalten: Bei dem Gebet in der Pfarrkirche wurden nur Bibeltexte und Psalmen verlesen und etwas Death Metal fuer die satanistischen Opfer des Ungluecks gespielt. Auf einen Trauergottesdienst und die Opferung von Babys wurde verzichtet.

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kolja
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Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16135
Wohnort: NRW

Beitrag(#398128) Verfasst am: 08.01.2006, 14:15    Titel: Re: Trauergottesdienste Antworten mit Zitat

alex6 hat folgendes geschrieben:
Kirchenwusel (dpa) - Der Bundespraesident hat sich im Kirchenwuselaner Pfarrheim St. Nimmerlein ins Kondolenzbuch fuer die 15 Todesopfer des Blitzeinschlages eingetragen. Der Ministerpraesident dankte dem Staatsoberhaupt fuer dessen Anteilnahme. Die Gedenkfeier war bewusst schlicht gehalten: Bei dem Gebet in der Pfarrkirche wurden nur Bibeltexte und Psalmen verlesen und etwas Death Metal fuer die satanistischen Opfer des Ungluecks gespielt. Auf einen Trauergottesdienst und die Opferung von Babys wurde verzichtet.

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caballito
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 12112
Wohnort: Pet Sematary

Beitrag(#398174) Verfasst am: 08.01.2006, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
(heiratende Freunde von meiner Mutter hatten den Pfarrer aufgefordert auf Äußerungen im Zusammenhang mit Gott zu verzichten).


Geht's noch? Warum nimmt man zur Hochzeit eine Pfarrer, wenn man dann nichts von ihm möchte? Am Kopf kratzen


Hast du noch nie davon gehört, dass es Menschen gibt die davon träumen in einem weißen Kleid in einer "wunderschönen" Kirche zu heiraten zwinkern .


Wenn die zahlreichen anderen gleich festlichen Angebote (Vom standesamtlcihen festsaal bis hin zu Schlössern etc.) nicht ausreichen und es unbedimgt eine Kirche sein muss, dann ist es nur konsequent, wenn das ganze dann auch kirchlich abläuft.

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Soweit ich weiß, gibt es auch keine wie auch immer geartete Verpflichtung zu einer kirchlichen Beerdigung - wäre ja noch schöner.

Rasmus.


Und wie läuft dann sowas ab, wenn man keinen Pfarrer hat, der einen unter die Erde bringt? Einfache Angestellte, die dann bescheid geben, wenn die Angehörigen das Grab besuchen können? Und wie läuft das eigentlich bei meiner angestrebten Verbrennung ab?


Es wäre nett, wenn du es unterlassen würdest, hier die gängige kirchliche Propagandalüge zu kolportieren, ohen Pfarrer würde man eibfach nur so verscharrt. Es gibt reichlich weltliche Trauerredner, die einem mindestens ebenso feierlich und nicht selten sehr viel persönlicher unter die Erde bringen als jeder Pfarrer.

Und dieses Thema ist hier im Forum auch schon wiederholt diskutierrt worden.

Traurig allerdings ist, dass tatsächlich etliche wohl nur deseegen in der Kirche bleiben, weil sie meinen, es gäbe keine weltlichen Alternativen zu desartigen kirchlichen Veranstaltungen. Und kein Wunder, dass die Kirchen nicht nur so tun, als gäbe es diese Alternativen nicht, sondern gleichzeitig anderseits dort, wo es sich nicht leugnen lässt, nichts unversucht machen, sie schlechtzumachen.
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Die Gedanken sind frei.

Aber nicht alle Gedanken wissen das.
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Heike N.
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
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Beitrag(#398181) Verfasst am: 08.01.2006, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

SPOONMAN hat folgendes geschrieben:
Und wie läuft dann sowas ab, wenn man keinen Pfarrer hat, der einen unter die Erde bringt? Einfache Angestellte, die dann bescheid geben, wenn die Angehörigen das Grab besuchen können? Und wie läuft das eigentlich bei meiner angestrebten Verbrennung ab?


Du beauftragst einen weltlichen Redner, der im Gegensatz zum Pfaffen zu 100% über den Verstorbenen redet und nicht nur zu ca. 20% (ich konnte es vergleichen). Die Trauerfeier meiner Großmutter dauerte ca. eine Stunde. Es wurde von ihrem Leben erzählt und ihre Lieblingsmelodie gespielt, danach wurde die Urne unter Teilnahme aller Verwandten, Freunden und Bekannten feierlich zum Grab geleitet.
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Front Deutscher Äpfel (F.D.Ä.) - Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst
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Holly Blue
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Anmeldungsdatum: 15.02.2005
Beiträge: 2684

Beitrag(#398183) Verfasst am: 08.01.2006, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch nicht wußte, wer mich denn nu unter die Erde bringt. Ich wußte schon, dass es kein Pfarrer ist, aber sonst war ich da ziemlich ahnungslos. Und im Prinzip war es mir dann halt auch egal. Irgendwer wird mich schon zubuddeln.
Aber jetzt, wo ich das weiß, dass es solche professionellen Leute gibt, die sowas schön machen, werde ich sogleich mein Testament ändern.... Lachen

Grüßle,

Holly
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#398201) Verfasst am: 08.01.2006, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die eigentlich wichtige Frage ist, weshalb in einem Land, dessen Bevölkerung zu einem Drittel keiner der beiden Großkirchen angehört, solche offizielle Gedenkfeiern eben diesen Kirchen ganz selbstverständlich übertragen werden, statt dass die jeweilige Stadt oder Gemeinde oder eben der Staat sie ausrichtet.
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Mai
Freigeist



Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 876
Wohnort: zu Hause

Beitrag(#398213) Verfasst am: 08.01.2006, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Femina hat folgendes geschrieben:
Hallo,

gibt es eigentlich eine Chance, sich präventionell im Falle des Ablebens nach einer etwas größeren Katastrophe einem Trauergottesdienst zu entziehen?

Diese Gedanken kommen wir gerade aufgrund des aktuellen Themas. Ich würde nicht wollen, dass die da für mich herumquacksalbern, um sich in der Öffentlichkeit zu brüsten, wie menschlich sie sind. Ich meine, zumindest müßte ich doch verlangen können, dass gesagt wird: "... für die Opfer der Katastrophe X, ausgenommen Frau Y." Oder?


Vorher genügend oft und deutlich an den richtigen Orten sagen wie man denkt und fühlt. Z.B.:

„Friedhöfe, Friedhöfe... Bei Gott, ich weigere mich, mich auf einem Friedhof begraben zu lassen. Ich will nicht, daß Schwachsinnige mit einem Weihwasserwedel über mir stehen und ein kummervolles Gesicht machen. Nur das nicht!“
Henry Miller (1891-1980, amerikanischer Schriftsteller)
http://www.unmoralische.de/zitate2/zitate.htm

Irgendwann kommt das auch bei den öffentlichen christlichen Wichtigmenschen an.
Kann allerdings lange dauern.
_________________
Angedenken an das Eine, bleibt das Beste, was ich meine. Goethe
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Femina
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Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 1038

Beitrag(#398380) Verfasst am: 08.01.2006, 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Sermon und Raphael, dass Ihr den Sinn meiner Frage wieder zurück geholt habt.

Klar sollte es mir egal sein, was man mit mir macht, wenn ich nicht mehr lebe, aber trotzdem fände ich es reichlich pietätlos, wenn sich dann die Kirche über mich hermachen dürfte. Ich finde es schon wichtig, die Wünsche eines Verstorbenen zu respektieren. Dafür hat man zwar Angehörige, die das artikulieren können, aber bis auf meinem Mann traue ich in meiner Familie auch niemandem zu, dass er / sie sich da gegen den Strom für mich stark machen würde. Und gerade nach solchen Katastrophen sind ja leider oft auch die engsten Familienangehörigen nicht mehr da.

Ich fände es einfach schön, wenn ich eine Verfügung treffen könnte, die in einem solchen Fall auch greift. Ähnlich wie Patientenverfügung oder Organspendeausweis.

Die von Sermon angesprochene Frage steht auch mit dahinter. Sollten wir sowas den Kirchen überlassen? Das sind doch immer nur die, die sich dicke machen. Ich finde es einfach zum K..., mit welcher Selbstverständlichkeit die Kirchen da alle Verstorbenen beduseln, egal, ob sie überhaupt für sie zuständig sind.
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George
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Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beiträge: 4485

Beitrag(#398405) Verfasst am: 08.01.2006, 23:58    Titel: Re: Trauergottesdienste Antworten mit Zitat

Femina hat folgendes geschrieben:
Hallo,

gibt es eigentlich eine Chance, sich präventionell im Falle des Ablebens nach einer etwas größeren Katastrophe einem Trauergottesdienst zu entziehen?

Diese Gedanken kommen wir gerade aufgrund des aktuellen Themas. Ich würde nicht wollen, dass die da für mich herumquacksalbern, um sich in der Öffentlichkeit zu brüsten, wie menschlich sie sind. Ich meine, zumindest müßte ich doch verlangen können, dass gesagt wird: "... für die Opfer der Katastrophe X, ausgenommen Frau Y." Oder?


Du solltest den Hinterbliebenen gestatten ritualisiert zu trauern um dein Ableben besser zu verarbeiten . Was spricht dagegen ? du merkst doch dann eh nichts mehr davon oder doch ?
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Femina
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Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 1038

Beitrag(#398413) Verfasst am: 09.01.2006, 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

Nee, merke ich nichts von. Aber meine Verwandtschaft ist auch nicht so kirchenversessen, dass sie sowas unbedingt bräuchte.
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Wolf
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Anmeldungsdatum: 23.08.2004
Beiträge: 16609
Wohnort: Zuhause

Beitrag(#398414) Verfasst am: 09.01.2006, 00:22    Titel: Re: Trauergottesdienste Antworten mit Zitat

George hat folgendes geschrieben:
Femina hat folgendes geschrieben:
Hallo,

gibt es eigentlich eine Chance, sich präventionell im Falle des Ablebens nach einer etwas größeren Katastrophe einem Trauergottesdienst zu entziehen?

Diese Gedanken kommen wir gerade aufgrund des aktuellen Themas. Ich würde nicht wollen, dass die da für mich herumquacksalbern, um sich in der Öffentlichkeit zu brüsten, wie menschlich sie sind. Ich meine, zumindest müßte ich doch verlangen können, dass gesagt wird: "... für die Opfer der Katastrophe X, ausgenommen Frau Y." Oder?


Du solltest den Hinterbliebenen gestatten ritualisiert zu trauern um dein Ableben besser zu verarbeiten . Was spricht dagegen ? du merkst doch dann eh nichts mehr davon oder doch ?
Schon zynisch, wenn man einen Kirchengegner auf diese Art betrauert.
_________________
Trish:(
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Spoony
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Beitrag(#398417) Verfasst am: 09.01.2006, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

caballito hat folgendes geschrieben:
Es wäre nett, wenn du es unterlassen würdest, hier die gängige kirchliche Propagandalüge zu kolportieren, ohen Pfarrer würde man eibfach nur so verscharrt. Es gibt reichlich weltliche Trauerredner, die einem mindestens ebenso feierlich und nicht selten sehr viel persönlicher unter die Erde bringen als jeder Pfarrer.


Ich glaube du hast mich falsch verstanden! Mir war schon klar, dass es noch etwas anderes als "einen Pfarrer gibt der einen unter die Erde bringt" - wollte aber mit meinem Post zeigen, dass ich keine Ahnung habe wie soetwas aussieht und ich gerne mehr darüber erfahren möchte! Keineswegs wollte ich irgendeine Propaganda-Lüge verbreiten zwinkern .

Wie so etwas aussehen kann haben du und Heike N. mir dann ja ausreichend aufgezeigt und ich bin beruhigt das sich meine Vermutungen bestätigt haben.
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Zuletzt bearbeitet von Spoony am 09.01.2006, 00:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag(#398419) Verfasst am: 09.01.2006, 00:26    Titel: Re: Trauergottesdienste Antworten mit Zitat

George hat folgendes geschrieben:
Du solltest den Hinterbliebenen gestatten ritualisiert zu trauern um dein Ableben besser zu verarbeiten.


Schön und gut. Nur was hat das bitte mit Kirche zu tun? Am Kopf kratzen
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