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Warum ist Doping im Sport verboten?
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15746
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Beitrag(#2068836) Verfasst am: 18.09.2016, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

budapesht hat folgendes geschrieben:
53 British athletes from Rio could be named
http://www.bbc.com/sport/cycling/37371057

Zitat:
A hacking group that claims it stands for "fair play and clean sport". It says TUEs are licences for doping and describes Wada as "corrupt and deceitful".

Kannste das mal übersetzen?
Es gibt Leute, die sprechen englischer als sie deutsch können.
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budapesht
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Anmeldungsdatum: 15.07.2016
Beiträge: 34

Beitrag(#2068982) Verfasst am: 19.09.2016, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
budapesht hat folgendes geschrieben:
53 British athletes from Rio could be named
http://www.bbc.com/sport/cycling/37371057

Zitat:
A hacking group that claims it stands for "fair play and clean sport". It says TUEs are licences for doping and describes Wada as "corrupt and deceitful".

Kannste das mal übersetzen?
Es gibt Leute, die sprechen englischer als sie deutsch können.

für Dich ist es schnee von gestern
Du hast schon immer über "wuchtige Athletinnen mit Bartwuchs und tiefer Stimme" gewusst


lies hier auf Deutsch http://www.zeit.de/sport/2016-09/wada-hacker-daten-sportler-doping
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budapesht
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Anmeldungsdatum: 15.07.2016
Beiträge: 34

Beitrag(#2068984) Verfasst am: 19.09.2016, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dass "die Russen" hinter dem Hack stehen, gab die gehackte WADA auf ihrer Webseite bekannt, lieferte dafür jedoch keine Belege. Der deutsche Mainstream schreibt derweil wie gehabt ab und konstruiert bereits eine Verbindung zum Kreml.
https://deutsch.rt.com/inland/40710-wer-im-glashaus-sitzt-fancy/
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22900

Beitrag(#2080629) Verfasst am: 28.12.2016, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Chefin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada hat erstmals systematisches Doping des Gastgeberlandes der Olympischen Winterspiele 2014 zugegeben. "Es war eine institutionelle Verschwörung", sagte Anna Anzeliowitsch der "New York Times". Sie sei schockiert gewesen von den Enthüllungen, ranghohe Mitglieder der Regierung seien jedoch nicht involviert gewesen. Anzeliowitsch, die seit Dezember 2015 Rusada-Chefin ist, war nicht in die Ermittlungen verwickelt.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/doping-in-russland-rusada-chefin-gesteht-institutionelle-verschwoerung-a-1127705.html
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quadium
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Anmeldungsdatum: 06.04.2013
Beiträge: 1771

Beitrag(#2083841) Verfasst am: 28.01.2017, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Womit auch immer die Handballer Sloweniens heute gedopt waren: Man sollte es legalisieren!
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2089615) Verfasst am: 25.03.2017, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10722

Beitrag(#2089660) Verfasst am: 26.03.2017, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

1:40 Bericht in der Tagesschau

http://download.media.tagesschau.de/video/2017/0325/TV-20170325-2045-0801.websm.h264.mp4
(ab 9:48)

Wenn man bedenkt wie Doping in einem anderen Land vor kurzem thematisiert wurde bin ich gespannt was kommen wird wenn es das eigene Land betrifft...
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Alchemist
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Beitrag(#2089678) Verfasst am: 26.03.2017, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

1:40 Bericht in der Tagesschau

http://download.media.tagesschau.de/video/2017/0325/TV-20170325-2045-0801.websm.h264.mp4
(ab 9:4Cool

Wenn man bedenkt wie Doping in einem anderen Land vor kurzem thematisiert wurde bin ich gespannt was kommen wird wenn es das eigene Land betrifft...


Ach so, in Deutschland gab es auch systematisches, staatliches Doping?
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2089679) Verfasst am: 26.03.2017, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.

1:40 Bericht in der Tagesschau

http://download.media.tagesschau.de/video/2017/0325/TV-20170325-2045-0801.websm.h264.mp4
(ab 9:4Cool

Wenn man bedenkt wie Doping in einem anderen Land vor kurzem thematisiert wurde bin ich gespannt was kommen wird wenn es das eigene Land betrifft...


Ach so, in Deutschland gab es auch systematisches, staatliches Doping?


Nicht unbedingt; aber schon staatlich unterstütztes Wegschauen.
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10722

Beitrag(#2089682) Verfasst am: 26.03.2017, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nicht unbedingt; aber schon staatlich unterstütztes Wegschauen.

Spedition A: Tachoscheiben manipulieren!
Spedition B: Leistungserwartung X (ohne Tachoscheibenmanipulation kaum machbar).
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22900

Beitrag(#2089854) Verfasst am: 29.03.2017, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ZEIT ONLINE: Ist der Leistungssport moralfrei?

Kofink: Mit Sicherheit. Trotz der hehren olympischen Idee. Im Grunde hat der olympische Sport noch nie das gehalten, was er verspricht. Pierre de Coubertin wollte nie Ranglisten zwischen Staaten, er wollte keine Profis. Was haben wir? Ranglisten und Profis. Und wir Deutschen sind leider immer dabei. Wir spielen in der Sportgeschichte eine verheerende Rolle. Es gibt zwei Sündenfälle: Die ersten politisch instrumentalisierten Spiele fanden 1936 in Deutschland statt, viele danach orientierten sich an Hitlers Spielen. Und 1990 vereinigten sich Doping-West und Doping-Ost. Ohne Konsequenzen, ohne Aufarbeitung, alles wurde unter den Tisch gekehrt. Wenn ich Bulgare oder Kubaner wäre, wäre ich doch blöd, wenn ich es anders machen würde. Und der verlogenste Teil des Weltsports ist das IOC mit einem Deutschen an der Spitze, Thomas Bach. Er kennt diese Vorgänge genau, für ihn beginnt deutsche Sportgeschichte aber erst mit der Gründung des DOSB 2006.


Zitat:
Hansjörg Kofink, 80, ist seit Jahrzehnten einer der engagiertesten deutschen Antidopingkämpfer. Von 1970 bis 1972 war er DLV-Bundestrainer für das Kugelstoßen der Damen. Vor den Olympischen Spielen 1972 in München wurden die von ihm trainierten Kugelstoßerinnen nicht für das Olympiateam nominiert. Kofink wusste, dass die internationale Konkurrenz bereits erfolgreich mit Anabolika-Doping arbeitete und hatte Wert auf saubere Leistung gelegt. Seitdem gilt er im Leistungssport als Ausgestoßener


http://www.zeit.de/sport/2017-03/hansjoerg-kofink-doping-dlv-thomas-bach-clemens-prokop-anabolika

Es wirkt vielleicht billig, das im Nachhinein zu sagen. Aber man musste schon immer blind oder naiv sein, wenn man an sauberen Spitzensport in Deutschland geglaubt hat. Das Blöde ist, daß es wirklich auch saubere Sportler gibt.
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21473
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2089860) Verfasst am: 29.03.2017, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
.... Das Blöde ist, daß es wirklich auch saubere Sportler gibt.

Aber kaum in der Weltspitze, wie Kofink zeigte, dessen Mädels nicht nicht nominiert wurden, weil sie sauber waren, sondern weil sie weniger brachten (was natürlich zusammenhängt).

Was noch relativ lange ziemlich sauber war, waren die großen Ausdauersportarten, für die es am Anfang nur Aufputschmittel gab, mit denen man Erschöpfungszustände erreichen konnte, die einen kompletten Kollaps zur Folge hatten, bis hin zum Tod. Das war den meisten zu gefährlich. Diese Zeiten sind jedoch spätestens seit Epo (Ende der 80er) vorbei.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33966
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2089913) Verfasst am: 29.03.2017, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute war in der Sportschau um 18.00 ein interessanten Bericht über Doping in der Bundesrepublik.

Doping West - Top-Leichtathleten gestehen Anabolika-Einnahme.

Zitat:
31 ehemalige Top-Leichtathleten der früheren Bundesrepublik haben zugegeben, zum Teil über Jahre anabole Steroide eingenommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Dissertation an der Universität Hamburg hervor.


Zitat:
Die Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec räumt auf mit dem Mythos, nur im Osten sei gedopt worden. Krivec hat es geschafft, die jahrzehntelange Mauer des Schweigens über die wahren Zustände in der westdeutschen Leichtathletik zum Einsturz zu bringen. Seine Arbeit basiert im Wesentlichen auf der Aussage von Zeitzeugen.


Bei "Markus Lanz" gehts gerade über Doping in der DDR.
Die wollen doch nicht in etwa ablenken? Suspekt
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37778
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2089915) Verfasst am: 29.03.2017, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ZEIT ONLINE: Ist der Leistungssport moralfrei?

Kofink: Mit Sicherheit. Trotz der hehren olympischen Idee. Im Grunde hat der olympische Sport noch nie das gehalten, was er verspricht. Pierre de Coubertin wollte nie Ranglisten zwischen Staaten, er wollte keine Profis. Was haben wir? Ranglisten und Profis. Und wir Deutschen sind leider immer dabei. Wir spielen in der Sportgeschichte eine verheerende Rolle. Es gibt zwei Sündenfälle: Die ersten politisch instrumentalisierten Spiele fanden 1936 in Deutschland statt, viele danach orientierten sich an Hitlers Spielen. Und 1990 vereinigten sich Doping-West und Doping-Ost. Ohne Konsequenzen, ohne Aufarbeitung, alles wurde unter den Tisch gekehrt. Wenn ich Bulgare oder Kubaner wäre, wäre ich doch blöd, wenn ich es anders machen würde. Und der verlogenste Teil des Weltsports ist das IOC mit einem Deutschen an der Spitze, Thomas Bach. Er kennt diese Vorgänge genau, für ihn beginnt deutsche Sportgeschichte aber erst mit der Gründung des DOSB 2006.


Zitat:
Hansjörg Kofink, 80, ist seit Jahrzehnten einer der engagiertesten deutschen Antidopingkämpfer. Von 1970 bis 1972 war er DLV-Bundestrainer für das Kugelstoßen der Damen. Vor den Olympischen Spielen 1972 in München wurden die von ihm trainierten Kugelstoßerinnen nicht für das Olympiateam nominiert. Kofink wusste, dass die internationale Konkurrenz bereits erfolgreich mit Anabolika-Doping arbeitete und hatte Wert auf saubere Leistung gelegt. Seitdem gilt er im Leistungssport als Ausgestoßener


http://www.zeit.de/sport/2017-03/hansjoerg-kofink-doping-dlv-thomas-bach-clemens-prokop-anabolika

Es wirkt vielleicht billig, das im Nachhinein zu sagen. Aber man musste schon immer blind oder naiv sein, wenn man an sauberen Spitzensport in Deutschland geglaubt hat. Das Blöde ist, daß es wirklich auch saubere Sportler gibt.



Da hat sich doch schon immer jeder in die eigene Tasche gelogen. Gedopt waren immer die anderen, vor allem wenn "die eigenen" nicht gewonnen haben. Nicht nur in Deutschland, aber eben auch da....
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2096009) Verfasst am: 21.05.2017, 17:05    Titel: Management sperrt drei kenianische Spitzen-Marathonläuferinnen Antworten mit Zitat

In der Summe sollte diese Nachricht (weiter unten),
auch wenn noch nicht alle Details offen liegen,
ähnlich gepuscht werden wie damals bei den Radfahrern und der Tour de France.

Schon vor Olympia war eigentlich klar - das wenn man Russland sperrt, auch Äthiopien, Jamaika und Kenia sperren muss. Dort gibt es zwar kein 'eigentliches' Staatsdoping,
aber eine schon bewusst zu nennende Laschheit in den jeweiligen nationalen Antidopingsystemen.

Zitat:
Management sperrt drei kenianische Spitzen-Marathonläuferinnen

Knapp sechs Wochen nachdem die kenianische Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden war, sind drei ihrer Trainingspartnerinnen vorläufig gesperrt worden. Die Rosa Associati Company, die für das Management der Athletinnen verantwortlich ist, zog die Sportlerinnen provisorisch aus dem Verkehr. Dies berichtet der Branchendienst insidethegames unter Berufung auf die kenianische Zeitung Daily Nation. Betroffen sind die diesjährige Paris-Marathon-Siegerin Purity Rionoripo, die Tokio-Marathon-Siegerin Sarah Chepchirchir und Visiline Jepkesho, die das Rennen in Frankreichs Hauptstadt 2016 gewonnen hatte. Es blieb zunächst unklar, ob auch das Trio mit verbotenen Substanzen erwischt worden ist. Die drei sollen so lange gesperrt bleiben, "bis die Ermittlungen um möglichen Dopingmissbrauch abgeschlossen sind", hieß es in dem Bericht. SID


https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/flash-news-des-tages-41ab841008/

Hoffentlich macht das Mainzer Modell Schule,
wo bewußt auf afrikanische Spitzenläufer (bzw. Spritzenläufer) verzichtet wird - nicht nur um spannendere Rennen zu ermöglichen,
sondern auch um 'sauberere'.

Zitat:
Seit 2016 fährt das Orga-Team des Mainzer Marathons einen neuen Kurs – der Verzicht auf Spitzenzeiten und Top-Läufer aus Afrika soll mehr Spannung ins Feld bringen.


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/teilnehmerzahl-gestiegen-7594-laeufer-auf-der-strecke-beim-mainzer-gutenberg-marathon_17871730.htm
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Beitrag(#2102840) Verfasst am: 29.07.2017, 17:29    Titel: Erster Dopingbefund mit Blutmittel Molidustat Antworten mit Zitat

Und versteht man auch,
warum man der Tour halt immer Zweifel haben soll.
Der Radsport ist halt immer noch Spielwiese für Dopingexperimente.

http://www.sportschau.de/weitere/radsport/doping-molidustat100.html


Zitat:
Erster Dopingbefund mit Blutmittel Molidustat

Ende Mai feierte der Radprofi Matija Kvasina noch den Sieg eines Etappenrennens in Luxemburg. Der Kroate wurde vorläufig suspendiert, nach zwei positiven Dopingtests. Das Besondere dabei: Man fand eine Substanz, die klinisch noch gar nicht zugelassen ist.

Die Nachricht fand wenig Beachtung - dabei stellt sie ein Novum im Anti-Doping-Kampf dar: Anfang Juli wurde bekannt, dass der kroatische Radprofi Matija Kvasina nach zwei positiven Dopingtests vorläufig suspendiert wurde. Als erster Profisportler wurde Kvasina dabei positiv auf das Mittel Molidustat getestet - eine Substanz, die klinisch noch gar nicht zugelassen ist.


Allerdings greifen die Kontrollen besser und besser,
was ja auch was positives ist.
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Beitrag(#2103441) Verfasst am: 04.08.2017, 20:08    Titel: Olesya Povkh and Olha Zemlyak mutmaßlich gedopt Antworten mit Zitat

Im unmittelbaren Vorfeld zur WM gab es dies:
Zitat:

Two Ukrainian sprinters have been charged with doping offenses and stopped from competing at the world athletics championships, which start Friday.

Olesya Povkh and Olha Zemlyak, both former medalists at major championships, were named by the Ukrainian Athletics Federation said in a statement Thursday.

The federation said that Povkh and Zemlyak had written to the International Association of Athletics Federations but "their explanations ... were found to be insufficient to explain the abnormal test results."

(...)

Zemlyak's coach Serhiy Basenko was also removed from Ukraine's world championship delegation, the federation said.

Povkh won an Olympic bronze medal in the women's 4x100-meter relay in 2012, and had been due to race the 100 and 4x100 at the world championships in London.

Zemlyak took silver in the 400 at the European championships in 2014. She was due to compete in the 400 and 4x400 in London.



http://hosted.ap.org/dynamic/stories/A/ATH_WORLDS_UKRAINE?SITE=AP&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT&CTIME=2017-08-03-04-56-18
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Beitrag(#2116873) Verfasst am: 05.12.2017, 20:57    Titel: Russland nicht bei Spielen - russische Sportler schon Antworten mit Zitat

Aktuell Thomas Bach in "seinem Englisch" Live:

http://www.tagesschau.de/multimedia/livestreams/livestream2/index.html

Brennpunkt folgt dann um 20:15 nach der Tagesschau

Russland ist von den Spielen ausgeschlossen,
aber russische Sportler, die nachweislich alle erforderlichen Tests erfüllten - können unter der Flagge des IOC aber ohne Landesbetreuung und ohne rus. Hymne an den Spielen teilnehmen.

Eine gute Entscheidung,
ich verstehe jedoch nicht, wieso die ostafrikanischen Verbände aus Kenia und Äthiopien auch nicht gesperrt werden - nachweislich "läuft"! bei denen auch nicht alles so sauber,
wie es einige hätten.
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Korra
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Beitrag(#2116907) Verfasst am: 06.12.2017, 00:41    Titel: Re: Russland nicht bei Spielen - russische Sportler schon Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Aktuell Thomas Bach in "seinem Englisch" Live:

http://www.tagesschau.de/multimedia/livestreams/livestream2/index.html

Brennpunkt folgt dann um 20:15 nach der Tagesschau

Russland ist von den Spielen ausgeschlossen,
aber russische Sportler, die nachweislich alle erforderlichen Tests erfüllten - können unter der Flagge des IOC aber ohne Landesbetreuung und ohne rus. Hymne an den Spielen teilnehmen.

Eine gute Entscheidung,
ich verstehe jedoch nicht, wieso die ostafrikanischen Verbände aus Kenia und Äthiopien auch nicht gesperrt werden - nachweislich "läuft"! bei denen auch nicht alles so sauber,
wie es einige hätten.

Geht denen wahrscheinlich darum ein Zeichen zu setzen, dass jeder, selbst große Staaten bestraft werden können. In Russland war aber auch der Staat und der Geheimdienst tätig.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2120423) Verfasst am: 01.01.2018, 22:32    Titel: Darts und das Dopingproblem Antworten mit Zitat

Vieles von dem,
was wir hier lesen - erinnert an den Rad- und Schwimmsport - wo vor allem viele Asthmatiger ihren Hochleistungsbetrug betreiben,
denn auch beim Darts gibt es ein Problem mit 'kranken' Sportlern, die medikamentös auf Leistung eingestellt werden.

Vielleicht sind deswegen 'schlanke' Menschen in diesem Sport eher selten erfolgreich.

Zitat:
Darts und das Dopingproblem

In einem Anti Doping Communiqué informierte der DDV bereits im Sommer darüber, dass die beiden Spieler Tobias Seibert und Holger Frommann aufgrund von Verstößen gegen die Anti-Doping-Ordnung bis auf Weiteres suspendiert sind. Das Urteil wird in Kürze erwartet. Nach Informationen von sportschau.de hat einer gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen, einer gegen das Arzneimittelgesetz.

(...)

Aus seiner Sicht seien vor allem die blutdrucksenkenden Medikamente, die viele Dartspieler wegen Übergewicht nehmen müssten, ein Problem. Darin seien oft Substanzen enthalten, die auf der Dopingliste stehen – die aber laut Peltzer ohne böse Absicht eingenommen würden. "Damit haben wir ein Problem." Er wüsste, wovon er rede, "ich wiege ja selbst 165 Kilo."

(...)

Doping beim Darts? Das klingt zunächst abwegig. Ist es aber nicht. Schon vor einigen Jahren warnte der Dopingexperte Fritz Sörgel, das Blutdopingmittel EPO könne auch im Darts helfen. "EPO verbessert auch die kognitiven Fähigkeiten wie beispielsweise besseres Rechnen oder logisches Denken. Auf Darts übertragen, würde es bessere Konzentrationsfähigkeit bedeuten und eventuell sogar bei der Motorik helfen.“ Gerüchte über den Einsatz gab es immer wieder. Auch Alkoholkonsum während der Wettkämpfe soll eine nicht unerhebliche Rolle spielen - nur eben nicht vor laufender Kamera.
(...)


Quelle:

http://www.sportschau.de/weitere/darts/darts-und-das-doping-problem-100.html

Das mit dem Alkohol und den blutdrucksenkenden Mitteln hat mich nun am wenigsten bei dieser Kneipensportart überrascht. Smilie
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2133507) Verfasst am: 06.05.2018, 13:22    Titel: Asbel Kiprop Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)
Schon vor Olympia war eigentlich klar - das wenn man Russland sperrt, auch Äthiopien, Jamaika und Kenia sperren muss. Dort gibt es zwar kein 'eigentliches' Staatsdoping,
aber eine schon bewusst zu nennende Laschheit in den jeweiligen nationalen Antidopingsystemen.

(...)
fett von mir

mittlerweile gab es aus Kenia noch mehr,
aber der aktuelle Fall dürfte in etwa vergleichbar sein mit Radsportfällen wie Armstrong und Co.,
da es diesmal mutmaßlich jemanden erwischt hat,
der über Jahre hinweg die 1500m dominiert hat:

Asbel Kiprop

http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/kenianischem-olympiasieger-asbel-kiprop-droht-dopingskandal-15571953.html

Zitat:
(....)Mehr als 40 kenianische Leichtathleten wurden seit 2012 positiv getestet und haben das Image der afrikanischen Läufernation stark beschädigt. Vor einem Jahr wurde Marathon-Olympiasiegerin Sumgong erwischt und Anfang November 2017 wegen Dopings für vier Jahre gesperrt. (...)

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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2135769) Verfasst am: 22.05.2018, 20:33    Titel: Re: Doping im Fußball - und das Schweigen von ARD und ZDF Antworten mit Zitat

Ich hieve mal einen kleinen Kommentar aus den tiefen des FGH,
der aktuell ganz gut zu dem Fifa-Statement passt.
Ich hatte danach noch ein paar kritische Kommentare zu Fußball und Doping verfasst - aber hier ist der Russlandbezug da.

Ich fand es damals wie auch schon einige Jahre zuvor komisch,
wie man die Leistungsexplosion der russischen Spieler zu EM und WM immer schön redete. Da wurde ja gern auf den anderen Rhythmus der Meisterschaft verwiesen,
na ja,
wenn es hilft - vor allem hilft ja das intensive stöbern der Dopingspürnasen der FIFA,
aber jetzt wollen wir doch nicht den Balltretern und ihrer politischen Lobby die Stimmung vermiesen.

Aktuell:


2012:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Etwas was mal wieder gar kein Thema zu sein scheint, ist

DOPING

und gerade, weil die Russen so flink die Tschechen überrannten,
in Leichtathletik und Radsport wäre sowas ein Thema,
, sollte man dies nicht aus dem Blick verlieren [nein - wie gedopt spielten gestern auf keinen Fall die Deutschen und die Portugiesen - so schlecht ist unsere Pharma nun wirklich nicht zwinkern ]

hier mal ein paar Artikel:

Zeit, vom 06-06-2012

"Es wird mit Medikamenten kompensiert"

Zitat:
60 Prozent der Spieler der WM 2010 nahmen Schmerzmittel. Trotzdem habe der Fußball kein ernstes Dopingproblem, sagt Jiri Dvorak, der Chefmediziner der Fifa, im Interview.


Zitat:

ZEIT ONLINE: Die Uefa hat bei der letzten EM 2008 alle Trainingskontrollen vor dem Turnier gemacht. Nach dem Eröffnungsspiel hat sie nicht mehr im Training kontrolliert, nur noch bei den Spielen. Zwischen den Spielen bleibt aber genug Zeit, um intelligent zu dopen. Viele Substanzen baut der Körper unglaublich schnell ab.

Dvorak: Auch wir machen unsere Trainingstests bei der WM nur vor dem Turnier. Bei einem Verdacht könnten wir natürlich auch zwischen den Spielen kontrollieren. Aber man darf den Fußball nicht mit dem Radsport vergleichen: Die Mannschaften haben zwischen den Spielen nur ein paar Tage frei, wir haben keine Hinweise, dass da gedopt würde.


Geschockt

Zitat:
ZEIT ONLINE: Sie haben vor einigen Wochen mit ihrem Kollegen Philippe Tscholl eine Studie zum Missbrauch von Medikamenten bei der WM 2010 in Südafrika publiziert. 60 Prozent der Spieler haben während des Turniers Schmerzmittel genommen, fast 40 Prozent vor jedem Spiel. Das ist sogar mehr als bei ihrer Studie zu den Turnieren 2002 und 2006. Hat sie das überrascht?


Geschockt


Zitat:
(...)Dvorak: Für uns ist der Einsatz von Schmerzmitteln ganz klar ein Missbrauch, ein Missbrauch von Medikamenten. Deshalb geben wir nicht auf, dagegen zu kämpfen. Aber Schmerzmittel sind nun mal nicht verboten, wir können nur eine Diskussion anstoßen.


genau, dann labert einfach noch ein bisschen weiter

Anderer Artikel aus derWesten:

Dopingtests bei der EM haben Lücken

Zitat:
Zwei Mal die NADA, einmal die UEFA: 22 Proben haben Dopingkontrolleure bereits in den DFB-Trainingslagern vor der EM genommen. Die Kontrollen im Fußball scheinen hart zu sein. Also alles gut? Nein, es gibt noch immer Lücken im Kontrollsystem. Wer geschickt dopen will, kann das auch bei der EM.


und nun mal zu unserem Meistertrainer Kloppo:

auch wieder aus der Zeit, vom Jan 2012

Alle drei Jahre eine Kontrolle

Zitat:
Fußball und Doping? Gibt's nicht, sagen viele Fußballer. Eine Analyse des Kontrollsystems zeigt jedoch: Effektiv kontrolliert werden nur Nationalspieler.


Zitat:
"Ich sage mit Überzeugung, dass im Fußball nicht gedopt wird", sagte Jürgen Klopp vor knapp drei Jahren im Interview mit ZEIT ONLINE. Das ist natürlich Quatsch. Skandale wie das Teamdoping bei Juventus Turin in den neunziger Jahren oder die Aussagen des Dopingarztes Eufemiano Fuentes zu seinen Engagements in Spanien widerlegen Klopp.

Warum Doping auch im Fußball Sinn ergibt, ist einleuchtend: Dopen sich Fußballer mit EPO, steigt die Ausdauer um bis zu 15 Prozent. Umgerechnet ist das nicht weniger, als wenn ein Feldspieler mehr auf dem Platz steht. "Das heißt, da spielen jetzt auf einmal zwölf gegen elf", sagte der Dopingexperte Perikles Simon in einem Radiofeature der ARD. Ein guter Grund, sich die Kontrollen in der Bundesliga einmal genauer anzusehen.


tcha, Kloppo halt - passt zum ZDF

nur mal zum Vergleich aus dem Artikel über andere Sportarten:

Zitat:
Kader-Athleten in der Leichtathletik, beim Rudern oder im Kanu-Verband müssen persönlich bei der Nada melden, wo sie sich jeden Tag befinden. Allein bei den Leichtathleten betrifft diese Meldepflicht mehr als 500 Athleten. Im Fußball machen das nur die 50 Nationalspieler. Alle anderen Spieler haben keine persönlichen Meldepflichten. Für sie meldet lediglich ein Betreuer, häufig der Vereinsarzt, jede Woche die offiziellen Trainings- oder Reha-Zeiten. Das nennt sich Mannschafts-Whereabouts.

(...)
Die viel zitierte Einstundenregel, bei der aus Nada-Sicht besonders gefährdete Sportler eine Stunde am Tag auf Abruf für Kontrollen bereit stehen müssen, muss in Deutschland kein einziger Fußballer erfüllen.


unter diesem Aspekt, bekommen die Sprints der Russen gegen die Tschechen ein ganz anderes Gewicht, weil ja auch Russland so ein Musterländle des sauberen Sports ist.


Aber das Schweigekartell von ARD und ZDF funktioniert ja wieder prächtig.

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Beitrag(#2136267) Verfasst am: 26.05.2018, 19:41    Titel: Radsport - Medizinische Ausnahmeerscheinungen Antworten mit Zitat

Ein 12min Bericht über das Medizin-Doping im Radsport

Radsport - Medizinische Ausnahmeerscheinungen

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/sport-inside/video-radsport---medizinische-ausnahmeerscheinungen-100.html

Zitat:
Welche Rolle im Radprofi-Team Sky um seinen Star Christopher Froome Medizinische Ausnahmegenehmigungen, TUEs, spielen. Autoren: Jürgen Kleinschnitger / Ralf Meutgens

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