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Allesfresser gegen Vegetarier
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Was bist Du?
Veganer
7%
 7%  [ 16 ]
Vegetarier
12%
 12%  [ 26 ]
Allesfresser
79%
 79%  [ 166 ]
Stimmen insgesamt : 208

Autor Nachricht
Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25972

Beitrag(#2072283) Verfasst am: 15.10.2016, 01:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Können sich ja schon mal ne neue Bezeichnung für Erbswurst ausdenken. Leguminosenstab z.B.

Die gibts doch schon lange nicht mehr. Keiner der hiesigen Supermärkte bietet sie noch an.
Korrektur: Bei Amazon kriegt man sie noch, hab grade nachgeschaut.


Ich habe die vor einigen Monaten noch im Supermarkt gekauft. Ich nehme die gerne, um eine schnell zubereitete Erbsensuppe aus Dosenerbsen sämiger zu machen.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14803
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2072315) Verfasst am: 15.10.2016, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Idee-
Gestern gelesen:
Der Kot von Vegetariern riecht weniger als der von Fleischessern.
Aber in dem Fall ist die Natur gerecht: Vegetarier furzen mehr als Fleischesser.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14803
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Beitrag(#2078448) Verfasst am: 04.12.2016, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Die Nachbarn waren wieder bei der Tafel. Als Folge davon bekam ich fünf Packungen "Spaghetti Bolognese" überreicht, Fertiggericht, muß man nur in der MW heiß machen. Die mögen das nicht, ich mag es sogar sehr gern.
Nur: Es sind rein vegetarische Produkte. Die "Hackfleischsoße" da drin sieht zwar so aus wie eine, ist aber aus Soja und Tofu und dergleichen - und schmeckt grauslig.
Nun ja, Spaghetti und Soße sind in den Schalen getrennt. Es ist kein Problem, die Soße wegzuschmeißen und die Spaghetti mit bspw. Barbeque-Soße bekömmlich und appetitlich zu machen. Ich könnte aber auch richtige Hackfleischsoße machen, ich habe immer welches tiefgefroren im Schrank.
Nun, ich halte Vegetarier - um es schonend zu sagen - für intellektuell unterbelichtet. Man muß schon bekloppt sein, um sowas zu fr--essen.
Tofu - äargh - kotz spei würg
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30928
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Beitrag(#2078451) Verfasst am: 04.12.2016, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die Nachbarn waren wieder bei der Tafel. Als Folge davon bekam ich fünf Packungen "Spaghetti Bolognese" überreicht, Fertiggericht, muß man nur in der MW heiß machen. Die mögen das nicht, ich mag es sogar sehr gern.
Nur: Es sind rein vegetarische Produkte. Die "Hackfleischsoße" da drin sieht zwar so aus wie eine, ist aber aus Soja und Tofu und dergleichen - und schmeckt grauslig.
Nun ja, Spaghetti und Soße sind in den Schalen getrennt. Es ist kein Problem, die Soße wegzuschmeißen und die Spaghetti mit bspw. Barbeque-Soße bekömmlich und appetitlich zu machen. Ich könnte aber auch richtige Hackfleischsoße machen, ich habe immer welches tiefgefroren im Schrank.
Nun, ich halte Vegetarier - um es schonend zu sagen - für intellektuell unterbelichtet. Man muß schon bekloppt sein, um sowas zu fr--essen.
Tofu - äargh - kotz spei würg

Vielleicht schmeckt die Spaghetti Bolognese, die Du bekommen hast, tatsächlich sehr schlecht. Was nicht unbedingt daran liegen muß, dass es vegetarisch ist.

Einmal in meinem Leben habe ich auch mal notgedrungen, sogar vegane, Spaghett Bolognese gegessen.
Wir besuchten das "Gut Eiderbichel". Da gibts nichts anderes zu essen, und liegt ziemlich abgelegen.

Ich dachte noch: "Hunger treibt", und bestellte die Spaghetti.
Ich habs nicht glauben wollen. Die hat tatsächlich gut geschmeckt.
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Rene Hartmann
Säkular? Na klar!



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1359
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Beitrag(#2079079) Verfasst am: 11.12.2016, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Nun, ich halte Vegetarier - um es schonend zu sagen - für intellektuell unterbelichtet. Man muß schon bekloppt sein, um sowas zu fr--essen.
Tofu - äargh - kotz spei würg


Tofu an sich schmeckt nach nichts, also schmeckt Tofu nach dem, womit es gewürzt ist.

Ich persönlich finde es seltsam, vegetarische zu Gerichte essen, die sich quasi als Fleisch verkleiden.

Nun gibt es Leute, die sagen: Ich möchte Sachen essen, die nach Fleisch schmecken, die aber nicht aus Tier hergestellt sind.

Wenn ich will, dass etwas wie ein Fleischgericht schmeckt, ist das Würzen mit Salz und Glutamat die einfachste Möglichkeit. Da Glutamat so in Verruf geraten ist, sind die Hersteller von Fertiggerichten in der Versuchung, eher noch mehr Salz einzusetzen, was vermutlich schädlicher ist als Glutamat.

Statt auf Fleischersatz zu bestehen, wäre es wahrscheinlich vernünftiger, mehr auf Gewürze zu setzen und sich in Richtung mediterrane/orientalische Küche umzuorientieren. Ich bin kein Vegetarier, aber wenn ich indisch/pakistanisch esse, bestelle ich meistens etwas vegetarisches - die Sachen sind meistens so gewürzt, dass ich das Fleisch nicht vermisse.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#2080631) Verfasst am: 28.12.2016, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bundesagrarminister-christian-schmidt-waermt-schweinefleisch-debatte-wieder-auf-a-1127707.html

Zitat:
Bundesagrarminister Christian Schmidt fordert Schweinefleisch an allen Schulen. Und vegetarische Ersatzprodukte sollen nicht mehr als Schnitzel oder Wurst bezeichnet werden dürfen.


Pillepalle Pillepalle
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30928
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2080634) Verfasst am: 28.12.2016, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bundesagrarminister-christian-schmidt-waermt-schweinefleisch-debatte-wieder-auf-a-1127707.html

Zitat:
Bundesagrarminister Christian Schmidt fordert Schweinefleisch an allen Schulen. Und vegetarische Ersatzprodukte sollen nicht mehr als Schnitzel oder Wurst bezeichnet werden dürfen.


Pillepalle Pillepalle


Das hat doch nichts mit Schweinefleisch, Vegetarisch, oder sonstwas zu tun. Hier gehts doch offensichtlich nur darum, sich ins Gespräch zu bringen.
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Friedensreich
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 422

Beitrag(#2083504) Verfasst am: 25.01.2017, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Enkeltöchter (13 und 14) sind seit zwei Jahren auf Vergetariertrip und seit einem Jahr steigerten sie sich auf Veganer. Eine Qual irgendwohin mit der gesamten familie essen zu gehen. Bohrende Fragen der Mädels ob da nicht doch tierisches Fett verwendet wurde sind an der Tagesordnung.
Hin und wieder ein Tag oder zwei fleischlos ist sicher gut. Aber nur Soya, Kokosmilich, Soyamilch und Gemüse, Tofu und irgendwelche Körner die es erst seit 3-4 Jahren im Handel gibt, ist unakzeptabel. Außerdem müssen die Mädels, da sie jach noch wachsen, vom Arzt verordnete Zusatzvitamine einwerden.
Ich finde VEGAN ist vor allem ein Riesengeschäft für Pharmaindustrie und Handel..
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Wuschhh, what?
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Anmeldungsdatum: 12.06.2013
Beiträge: 191

Beitrag(#2085227) Verfasst am: 08.02.2017, 02:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hut ab vor der Entscheidung deiner Enkeltöchter nicht an unnötig herbeigeführtem Tierleid sowie der damit einhergehenden hohen Umweltbelastung zu partizipieren.Das ist alles andere als unakzeptabel und während eine ausgewogene, vegane Ernährung sehr gesund ist, kann der Konsum tierischer Produkte diverse Gesundheitsrisiken erhöhen. (Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen usw.) Eine Qual sind Ignoranten wie deine Wenigkeit, der die zwei wohl nicht selten in irgendwelche bescheuerten Streitgespräche zu dem Thema verstrickt, während er mit haltlosen Vorurteilen um sich schmeißt.
Der völlig übertriebene Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. in der westlichen Welt ist vor allem ein Supergeschäft für die Pharmaindustrie. Mit den Augen rollen
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19060
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2085233) Verfasst am: 08.02.2017, 03:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wuschhh, what? hat folgendes geschrieben:
Hut ab vor der Entscheidung deiner Enkeltöchter nicht an unnötig herbeigeführtem Tierleid sowie der damit einhergehenden hohen Umweltbelastung zu partizipieren.Das ist alles andere als unakzeptabel und während eine ausgewogene, vegane Ernährung sehr gesund ist, kann der Konsum tierischer Produkte diverse Gesundheitsrisiken erhöhen. (Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen usw.) Eine Qual sind Ignoranten wie deine Wenigkeit, der die zwei wohl nicht selten in irgendwelche bescheuerten Streitgespräche zu dem Thema verstrickt, während er mit haltlosen Vorurteilen um sich schmeißt.
Der völlig übertriebene Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. in der westlichen Welt ist vor allem ein Supergeschäft für die Pharmaindustrie. Mit den Augen rollen

Du hast völlig Recht damit, dass der übertriebene Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw nicht gut für uns ist - ist übertriebener Verzehr allerdings grundsätzlich nicht, egal wovon.

Aber eine ausgewogenen lacto-ovo-pesco-carno-vegetarische Ernährung ist mindestens genauso gut wie eine ausgewogenen vegane Ernährung - das sagt schon das Wort ausgewogen. Nur muss sich mir bei normaler Mischkost keine Gedanken machen, weil das das Futter ist, an das wir evolutionär angepasst sind. Um speziell während des Wachstums mit veganer Ernährung überhaupt eine ausgewogene Ernährung hinzubekommen, muss ich mir Mühe geben und tatsächlich die Pharmaindustrie hinzuziehen, weil es ohne Nahrungsergänzungsmittel nicht geht.

Ich möchte in diesem Zusammenhang an diesen Fall erinnern.

Ich behalte meinen Hut auf und freue mich, dass meine Kinder diesen Rappel nicht haben.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Friedensreich
registrierter User



Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 422

Beitrag(#2085244) Verfasst am: 08.02.2017, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Der "Ignorant" meint folgendes: Du als kämpfende/r Veganer verlierst aber schnell die Kontrolle. Es ist NICHT erwiesen, dass ausgewogene Mischkost gesundheitsschädlich ist. Dagegen ist vegane Ernährung ohne entsprchende Nahrungsergänzugsmittel (die Pharmaindustrie freut sich auh hier) definitiv schädlich, gerade bei Jugendlichen die noch im wachsen sind.
Noch dazu unterstelle ich (und da sind sich auch deren Eltern einig) dass sich die beiden Mädels ins Veganertum hineingesteigert haben. Die Gründe dafür darzulegen wäre zu lange für diese Forum.

Noch zur Ergänzung: Vor einigen Tagen warb in einer Fussgängerpassage eine Gruppe Veganer für den Verein gegen "Tierleid".
Es waren vier Leute, zwei davon hatten Lederschuhe und eine davon sogar eine Lederhandtasche? Wie beklopft müssen diese Leute sein, sich so in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wahrscheinlich fehlte ihnen das tierische Eiweis. Ich habe sie darauf angesprochen, wie sich das mit ihrer Agitation vereinabern lässt und erntete nur gestammelte Ausrede.
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3233

Beitrag(#2085247) Verfasst am: 08.02.2017, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Einklich bin ich nicht besonders fleischgeil, aber je länger ich fanatischen Veganern zuhöre,
desto stärker wird bei mir das Bedürfnis, kleinen süssen Schweinchen händisch die Gurgel umzudrehen und sie aufzuessen.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14803
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2085248) Verfasst am: 08.02.2017, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Wuschhh, what? hat folgendes geschrieben:
Hut ab vor der Entscheidung deiner Enkeltöchter nicht an unnötig herbeigeführtem Tierleid sowie der damit einhergehenden hohen Umweltbelastung zu partizipieren.Das ist alles andere als unakzeptabel und während eine ausgewogene, vegane Ernährung sehr gesund ist, kann der Konsum tierischer Produkte diverse Gesundheitsrisiken erhöhen. (Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen usw.) Eine Qual sind Ignoranten wie deine Wenigkeit, der die zwei wohl nicht selten in irgendwelche bescheuerten Streitgespräche zu dem Thema verstrickt, während er mit haltlosen Vorurteilen um sich schmeißt.
Der völlig übertriebene Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. in der westlichen Welt ist vor allem ein Supergeschäft für die Pharmaindustrie. Mit den Augen rollen

Quatsch.
Rein vegetarische Ernährung birgt ebenfalls hohe Gesundheitsrisiken.
Ein übertriebener Verzehr von bspw. Mohrrüben würde auch krank machen. Übertriebener Verzehr egal von was ist immer gefährlich. Du würdest sogar sterben, wenn du zu viel klares sauberes Wasser auf einmal trinkst.
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astarte
Moderator
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 36817

Beitrag(#2085256) Verfasst am: 08.02.2017, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wuschhh, what? hat folgendes geschrieben:
Hut ab vor der Entscheidung deiner Enkeltöchter nicht an unnötig herbeigeführtem Tierleid sowie der damit einhergehenden hohen Umweltbelastung zu partizipieren.Das ist alles andere als unakzeptabel und während eine ausgewogene, vegane Ernährung sehr gesund ist, kann der Konsum tierischer Produkte diverse Gesundheitsrisiken erhöhen. (Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen usw.) Eine Qual sind Ignoranten wie deine Wenigkeit, der die zwei wohl nicht selten in irgendwelche bescheuerten Streitgespräche zu dem Thema verstrickt, während er mit haltlosen Vorurteilen um sich schmeißt.
Der völlig übertriebene Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. in der westlichen Welt ist vor allem ein Supergeschäft für die Pharmaindustrie. Mit den Augen rollen

Quatsch.
Rein vegetarische Ernährung birgt ebenfalls hohe Gesundheitsrisiken.
Ein übertriebener Verzehr von bspw. Mohrrüben würde auch krank machen. Übertriebener Verzehr egal von was ist immer gefährlich. Du würdest sogar sterben, wenn du zu viel klares sauberes Wasser auf einmal trinkst.

Du redest hier wieder Blödsinn.
Rein vegatarische Ernährung bedeutet genauso wenig übermäßigem Verzehr von Mohrrüben oder irgendetwas, wie zB Verzicht auf Fisch nicht darauf schließen lässt, dass man sich an Kartoffeln überfrisst. Oder an Rosinenbrötchen. Mit den Augen rollen
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19060
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2085259) Verfasst am: 08.02.2017, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wuschhh, what? hat folgendes geschrieben:
Hut ab vor der Entscheidung deiner Enkeltöchter nicht an unnötig herbeigeführtem Tierleid sowie der damit einhergehenden hohen Umweltbelastung zu partizipieren.Das ist alles andere als unakzeptabel und während eine ausgewogene, vegane Ernährung sehr gesund ist, kann der Konsum tierischer Produkte diverse Gesundheitsrisiken erhöhen. (Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen usw.) Eine Qual sind Ignoranten wie deine Wenigkeit, der die zwei wohl nicht selten in irgendwelche bescheuerten Streitgespräche zu dem Thema verstrickt, während er mit haltlosen Vorurteilen um sich schmeißt.
Der völlig übertriebene Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. in der westlichen Welt ist vor allem ein Supergeschäft für die Pharmaindustrie. Mit den Augen rollen

Quatsch.
Rein vegetarische Ernährung birgt ebenfalls hohe Gesundheitsrisiken.
Ein übertriebener Verzehr von bspw. Mohrrüben würde auch krank machen. Übertriebener Verzehr egal von was ist immer gefährlich. Du würdest sogar sterben, wenn du zu viel klares sauberes Wasser auf einmal trinkst.

Du redest hier wieder Blödsinn.
Rein vegatarische Ernährung bedeutet genauso wenig übermäßigem Verzehr von Mohrrüben oder irgendetwas, wie zB Verzicht auf Fisch nicht darauf schließen lässt, dass man sich an Kartoffeln überfrisst. Oder an Rosinenbrötchen. Mit den Augen rollen

@astarte
Du liest den guten Ahriman etwas verkehrt. Er sagt nicht, dass vegetarische Ernährung nur Möhren bedeutet, er bring ein Beispiel für ein mögliches Risiko. Ich habe mal gefettet, worauf er sich bezieht - ich hatte mich auch schon darauf bezogen.
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astarte
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Beiträge: 36817

Beitrag(#2085262) Verfasst am: 08.02.2017, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

ach.
Und worin bestehen also die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung?

Dein gefettetes Zeug steht ja eh außer Frage, das hast du selber ja schon geschrieben.
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Samson83
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Beiträge: 4408

Beitrag(#2085268) Verfasst am: 08.02.2017, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
ach.
Und worin bestehen also die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung?

Dein gefettetes Zeug steht ja eh außer Frage, das hast du selber ja schon geschrieben.

Proteindefizit, wenn man nicht sehr aufpasst.
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fwo
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Beiträge: 19060
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2085272) Verfasst am: 08.02.2017, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
ach.
Und worin bestehen also die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung?

Dein gefettetes Zeug steht ja eh außer Frage, das hast du selber ja schon geschrieben.

Es geht bei Ahrimans Post nicht allgemein um "die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung".

Es geht bei Ahrimans Post um ein Beispiel blödsinniger vegetarischer Ernährung, wie auch Wuschhh, what? ein Beispiel blödsinniger Mischkost beschrieben hat, nämlich vom völlig übertriebenen Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. .
Ahriman hat folgendes geschrieben:
....Übertriebener Verzehr egal von was ist immer gefährlich. ....

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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2085283) Verfasst am: 08.02.2017, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Es geht bei Ahrimans Post nicht allgemein um "die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung".




Doch doch:

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Rein vegetarische Ernährung birgt ebenfalls hohe Gesundheitsrisiken.


Dass eine einseitige Ernährung von Rüben, Wasser, Schweinefleisch, Gummibärchen, what ever, schädlich sein kann, steht für jeder außer Frage.
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2085300) Verfasst am: 08.02.2017, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Es geht bei Ahrimans Post nicht allgemein um "die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung".




Doch doch:

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Rein vegetarische Ernährung birgt ebenfalls hohe Gesundheitsrisiken.

....

Jaaaaa. Und dann führt er aus, wie diese Risiken sich manifestieren können. Durch eine übermäßige, einseitige Zusammensetzung des Essens - das geht nämlich auch vegetarisch.

Die Sätze, die Ahriman da stehen hat, stehen nicht ohne Grund zusammen. Er hätte es nur noch deutlicher machen können, indem er nach dem Satz, den Du zitiert hast, einen Doppelpunkt statt des Punktes gesetzt hätte.

Aber diese Interpunktion wird kaum benutzt. Wieviele User außer mir kennst Du, die bei solchen Gelegenheiten regelmäßig einen Doppelpunkt innerhalb des eigenen Textes setzen, ohne damit eine Aufzählung einzuleiten?
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Ahriman
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Beitrag(#2085342) Verfasst am: 08.02.2017, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Die gesundheitlichen Gefahren bei einer konsequent vegetarischen Ernährung sind sogar groß, das sollte eigentlich bekannt sein. Der Mensch ist nun mal von Natur aus kein Pflanzenfresser. Was mich am meisten ankotzt, daß unwissende Eltern damit Kinder in ihrer Entwicklung irreparabel schädigen - derartige Meldungen habe ich schon öfter gelesen. Es sind leider nicht immer die Intelligentesten, die da glauben, sie würden sich mit Pflanzenkost zu vorbildlichen Edelmenschen hochschrauben.
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vrolijke
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Beitrag(#2085345) Verfasst am: 08.02.2017, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
ach.
Und worin bestehen also die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung?

Dein gefettetes Zeug steht ja eh außer Frage, das hast du selber ja schon geschrieben.

Es geht bei Ahrimans Post nicht allgemein um "die hohen Risiken von rein vegetarischer Ernährung".

Es geht bei Ahrimans Post um ein Beispiel blödsinniger vegetarischer Ernährung, wie auch Wuschhh, what? ein Beispiel blödsinniger Mischkost beschrieben hat, nämlich vom völlig übertriebenen Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch usw. .
Ahriman hat folgendes geschrieben:
....Übertriebener Verzehr egal von was ist immer gefährlich. ....

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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2085352) Verfasst am: 08.02.2017, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die gesundheitlichen Gefahren bei einer konsequent vegetarischen Ernährung sind sogar groß, das sollte eigentlich bekannt sein. Der Mensch ist nun mal von Natur aus kein Pflanzenfresser. Was mich am meisten ankotzt, daß unwissende Eltern damit Kinder in ihrer Entwicklung irreparabel schädigen - derartige Meldungen habe ich schon öfter gelesen. Es sind leider nicht immer die Intelligentesten, die da glauben, sie würden sich mit Pflanzenkost zu vorbildlichen Edelmenschen hochschrauben.

Wenn Du jetzt noch bei Kindern in der Entwicklung dazuschreibst, gebe ich Dir Recht - ansonsten habe ich Dich etwas zu freundlich interpretiert. zwinkern

Erwachsene können ganz gut vegetarisch leben, auch weil vegetarisch nicht vegan ist, aber bei Erwachsene geht sogar vegan - wenn die einigermaßen aufpassen, und angeblich essen die ja alle fürchterlich bewusst.

Ich lebe auch vegetarisch - besonders zwischen den Mahlzeiten, während der Mahlzeiten halt lacto-ovo-pesco-carno-vegetarisch , und ich habe auch weder Mangelerscheinungen noch irgendwelche Anzeichen einer sonstigen falschen Ernährung - mein Hausarzt sieht mich alle paar Jahre mal - die letzten Male, wenn ich mit einem Kind da war.
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Anmeldungsdatum: 12.06.2013
Beiträge: 191

Beitrag(#2085354) Verfasst am: 08.02.2017, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

@fwo
Ich denke du spielst in erster Linie auf Vitamin B12 an, welches man als Veganer speziell während des Wachstums, aber, sofern man ganz sicher sein will, generell supplementieren sollte? Schon korrekt. Anmerken möchte ich aber, dass weder Pflanzen noch Tiere B12 selbst erzeugen.(Mikroorganismen) Da die Lebensumstände einer Kuh bspl. in der Massentierhaltung suboptimal sind, um es vorsichtig auszudrücken, bekommt diese künstlich hergestelltes B12 verabreicht. Fleischesser nehmen in solchen Fällen sozusagen über einen Umweg das von der Pharmaindustrie produzierte Vitamin ein. =)

Tierische Produkte sind ungesund, da sie schädliche Stoffe enthalten, auch wenn man die aus dem Verzehr resultierenden Gesundheitsrisiken in relativ überschaubaren Grenzen halten mag, indem man darauf achtet ja nicht zu viel zu sich zu nehmen.(was der Durchschnittsbürger eben nicht tut)

@friedensreich
Ich bin seit ca. 2,5 Jahren Vegetarier und verzichte nun auch zunehmend auf die Produkte lebender Tiere.(Butter, Käse waren eh nie Bestandteil meines Essens, Eier lasse ich mittlerweile weg und die Kuhmilch wurde durch Soja-Milch ersetzt, welche übrigens B12 enthält =))
Ich bin kein militanter Veganer (@donmartin,,,lass dich mal checken, wenn derartige Kommentare bei dir Tötungsgelüste auslösen) und Fleischesser sind für mich nicht grundsätzlich schlechtere Menschen.Man kommt imo aber nicht umhin anzuerkennen, vorausgesetzt man macht sich ein wenig schlau, dass es verdammt `gute Gründe gibt vegan zu leben.
Wenn man ein Leben lang denkt, dass Tierprodukte ein unverzichtbarer Nahrungsbestandteil sind, ohne die es nicht geht, und damit für sich u.a. vielleicht auch das Tierleid rechtfertigt, kann ich mir vorstellen, dass die Enkel diesbezüglich unbequem sind.

Zu deiner kleinen Story...denen fehlte kein tierisches Eiweiß, sondern etwas anderes.^^
auch @ samson Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide, Gemüse usw. enthalten ausreichend pflanzliche Proteine um den Bedarf zu decken und sind zudem gesünder als Tierische.

@ahriman
Ja, wir sind von Natur aus schon so richtige Raubtiere mit unseren Krallen und Fangzähnen. Auf den Arm nehmen Dass eine vegane/vegetarische Ernährung der Gesundheit abträglich sein soll ist schlichtweg falsch und es wird dadurch auch nicht richtig, dass du dir das immer und immer wieder einredest. Anstatt kurz mal die Suchmaschine zu bemühen, bleibst du lieber auf deinem Irrtum sitzen. Nunja,,,welche geheimnisvollen Nährstoffe haben denn Tierprodukte, an die ein Pflanzenesser nicht auch problemlos gelangt?
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fwo
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Beitrag(#2085356) Verfasst am: 08.02.2017, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wuschhh, what? hat folgendes geschrieben:
@fwo
Ich denke du spielst in erster Linie auf Vitamin B12 an, welches man als Veganer speziell während des Wachstums, aber, sofern man ganz sicher sein will, generell supplementieren sollte? Schon korrekt. Anmerken möchte ich aber, dass weder Pflanzen noch Tiere B12 selbst erzeugen.(Mikroorganismen) Da die Lebensumstände einer Kuh bspl. in der Massentierhaltung suboptimal sind, um es vorsichtig auszudrücken, bekommt diese künstlich hergestelltes B12 verabreicht. Fleischesser nehmen in solchen Fällen sozusagen über einen Umweg das von der Pharmaindustrie produzierte Vitamin ein. =)

Tierische Produkte sind ungesund, da sie schädliche Stoffe enthalten, auch wenn man die aus dem Verzehr resultierenden Gesundheitsrisiken in relativ überschaubaren Grenzen halten mag, indem man darauf achtet ja nicht zu viel zu sich zu nehmen.(was der Durchschnittsbürger eben nicht tut)
....

Jetzt sitzt Du allerdings genau solchen Märchen auf, wie sie z.T auch von der Gegenseite erzeugt werden.
Von schädlichen Stoffen in tierischer Nahrung allgemein ist nichts bekannt (wenn Du nicht gerade Eisbären- oder Kugelfischleber oder bestimmte andere Spezialitäten isst) Unter der Voraussetzung, dass man sich nicht regelmäßig überfrisst, muss man ziemlich viel Fleisch essen, damit mit sehr viel Statistik bestimmte Risiken erkennbar werden - da ist z.B. Fruchtzucker um Größenordnungen ungesünder. Und wenn Du möchtest, können wir auch mal nach Krebsrisiken für ein paar Bestandteile der Pflanzlichen Kost suchen - die gibt es nämlich auch - von regelrecht giftigen Pflanzen bis hin zu Lebensmittelpflanzen mit bedenklichen Inhaltsstoffen ganz zu schweigen.

Dass mit dem zugefütterten B12 mag bei z.T. Lohn- und Turbomast der Fall sein, bei den Viechern hier, die mein lokaler Schlachter verkauft, und die er selbst von der Weide holt, ist das mit Sicherheit nicht der Fall. Bei Wildfleisch übrigens auch nicht. Also auch da bist Du zu pauschal, die Übergänge sind auch da fließend. Dass in der Massentierhaltung einiges im Argen ist, da brauchen wir uns nicht darüber zu unterhalten. Aber ansonsten stelle ich fest, dass auch Du einigen Märchen aufsitzt.

Der Mensch ist sehr anpassungsfähig. Du brauchst nur an die Kultur der Eskimos zu denken - diese Völker haben jetzt schon ein paar tausend Jahre fast rein tierischer Diät hinter sich - da oben im Eis wächst nur sehr wenig Gemüse.
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fwo
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Beitrag(#2085368) Verfasst am: 08.02.2017, 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wuschhh, what? hat folgendes geschrieben:
....
Ja, wir sind von Natur aus schon so richtige Raubtiere mit unseren Krallen und Fangzähnen. Auf den Arm nehmen Dass eine vegane/vegetarische Ernährung der Gesundheit abträglich sein soll ist schlichtweg falsch und es wird dadurch auch nicht richtig, dass du dir das immer und immer wieder einredest. Anstatt kurz mal die Suchmaschine zu bemühen, bleibst du lieber auf deinem Irrtum sitzen. Nunja,,,welche geheimnisvollen Nährstoffe haben denn Tierprodukte, an die ein Pflanzenesser nicht auch problemlos gelangt?

Ich vermute, dass das als Scherz gedacht war - es lacht aber keiner.

Ja. Wir sind von Natur aus richtige Raubtiere, wenn auch ohne Krallen und Fangzähne, dafür gibt es schon ganz lange Ersatz aus Stein, und schon lange vor der kulturellen Überhöhung der Jagd war der Mensch das mächtigste Raubtier dieser Erde. Irgendwie scheint euch noch Gehlens Mängelwesen im Kopf herumzuspuken. Der Mensch war aber bereits lange, bevor er sprechen konnte, damit fing er laut Dunbar vor ca 100 000 Jahren an, körperlich an die Ausdauerjagd angepasst. Er ist in der Lage, auch ein großes wehrhaftes Tier wie ein Giraffe so lange in Bewegung zu halten, bis sie mit einem Kreislaufkollaps zusammenbricht. Dann kann er sie ohne großes Risiko mit einem Faustkeil zur Ader lassen. Der Faustkeil beginnt vor etwa 1,5 Millionen Jahren, damals gab es noch keinen h. sapiens, da liefen noch h.erectus und Konsorten herum. Der Faustkeil war schon eine ziemlich mächtige Waffe, angefangen hatte das vor ca 2,5 Millonen Jahren mit "Pebble Tools" bei den ersten Vertretern der Gattung homo. Die waren alle nicht zum Gemüse jagen, die Essenszubereitung kam viel später und wir können außerdem die evolutionäre Folge des verkürzten Darmes noch heute bei uns sehen: die waren hauptsächlich Jäger. Auch die Anpassung des Körpers an das Werfen gehört mit in diesen Zusammenhang.

Die relativ schnelle Ausbreitung von zuerst h. neanderthaliensis und dann sapiens hätte für pflanzliche Rohköstler kaum funktioniert. Die liefen zu der Zeit noch ohne Sprache durch die Gegend, da kann Mamma den Kindern nur ganz schlecht sagen, was sie nicht essen sollen, Traditionen bilden sich erheblich langsamer, wenn keine Sprache zur Verfügung steht, und unser Geschmacks- und Geruchssinn reicht nicht aus, um mit einem angeborenen "Wissen" giftig von genießbar zu unterscheiden. Und der Weg von Afrika bis in den Norden Europas ging durch die unterschiedlichsten Vegetationen. Da ist es gut, wenn man weiß, was man essen kann - und die Tiere, die man überwältigen kann, kann man fast alle essen. Kurz: Die Geschichte der Menschheit hätte nicht funktioniert, wenn der Mensch kein Jäger gewesen wäre.

Die Sprache, die wir dringend brauchen, wenn wir die Pflanzen in ihre Vielfalt einteilen wollen, um sie richtig nutzen zu können, fing wie gesagt vor ca 100 000 Jahren an. Aber viel war noch nicht los mit ihr. Homo sapiens benutzte vor 180 000 Jahren sein größeres Gehirn ersteinmal, um seine Waffenentwicklung zu beschleunigen - und nicht zum Gemüse jäten, und die Vervollkommnung der Waffen zieht sich seitdem durch die Menschheitsgeschichte. Die wesentliche Entwicklung zum ackerbauenden Menschen begann vor etwa 6000 Jahren. Ab da war der Mensch als Vegetarier überhaupt erst möglich. Bis dahin hat der jedes Stück Tier genommen, dessen er habhaft werden konnte, denn bis dahin hätte er nie die erforderlichen Eiweißmengen nur mit Pflanzen zusammenbekommen, da sind wir dann auch schon bei den geheimnisvollen Nährstoffen. Denn wegen des großen Gehirnes braucht h. sapiens besonders während der Entwicklung ziemlich viel Eiweiß. Und das nächste Reformhaus, in dem er das ganze Jahr über Hülsenfrüchte in genügender Menge kaufen konnte, war noch weit.

p.s.
Der Hund als Begleiter menschlicher Siedlungen ist übrigens ca 12 000 Jahre alt, er gilt als unser ältestes Nutztier. Ich warte jetzt auf auf den Nachweis von der Veggieseite, dass der in Wirklichkeit von der Bergziege abstammt und sich damals zum Menschen gesellte, weil da regelmäßig eine Schale Müsli für ihn abfiel.

Wenn ich bei Wikipedia in die Geschichte der Tierhaltung schaue, steht da dann:
Zitat:
Die Domestizierung wildlebender Tierarten begann als reine Nutztierhaltung nach dem Ende der jüngsten Eiszeit und dem Beginn des Holozän vor etwa 10.000 Jahren. Die ersten Vertreter dieser Nutztierhaltung waren unter anderem der Auerochse, das Wildschwein und der Wolf.

Bis man ihn ein paar tausend Jahre später als Pflugochsen brauchte, diente der Auerochse mit seinem breiten Gehörn als Hutständer, und das Wildschwein wurde hauptsächlich für die Trüffelsuche gezüchtet.
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Ahriman
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Beitrag(#2085419) Verfasst am: 09.02.2017, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Prächtig, fwo, Beifall. Wo ist der Smily? bravo Da isser.
Ich habe mir nie Gedanken um "gesunde Ernährung" gemacht. Als Kind hat man mir beigebracht, zu essen was auf den Tisch kommt, sonst gabs was auf die Ohren. Als halbwegs Erwachsener habe ich (von erzwungenen Ausnahmen abgesehen) nur noch gegessen, was mir schmeckt. Wozu halt auch Fleisch und Wurst gehören. Und ob. Und meine Kinder durften auf dem Tisch stehen lassen, was ihnen nicht schmeckte.
Und wenn der Veggie sich auf den Kopf stellt und La Paloma furzt: So lange die Menschheit existiert war und ist Fleisch die begehrteste und am höchsten geschätzte Nahrung. Fast überall bemaß sich der Lebensstandard und der Rang innerhalb der Gesellschaft oft sogar danach, ob einer sich Fleischgerichte leisten konnte und wie oft.
[etwas satire]Es hätte mal einer Karl dem Großen Tofu vorsetzen sollen, er wäre wohl gleich geköpft worden. Der Veggie möge sich warnen lassen: Wer seinen Mitmenschen den Braten wegnehmen will, begibt sich in Lebensgefahr. Ich schätze, das wird kaum so leicht gehen, wie man den Rauchern die Zigaretten vermieste. Eher denke ich, wenn durch weiteren Bevölkerungszuwachs zusammen mit Umweltzerstörung das Futter knapp wird, wird es wieder Kannibalismus geben. Und da sollte man praktischerweise als erste die Vegetarier aufessen.[/satire]


Zuletzt bearbeitet von Ahriman am 09.02.2017, 16:08, insgesamt einmal bearbeitet
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schtonk
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Beitrag(#2085420) Verfasst am: 09.02.2017, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
... wenn durch weiteren Bevölkerungszuwachs zusammen mit Umweltzerstörung das Futter knapp wird, wird es wieder Kannibalismus geben. Und da sollte man praktischerweise als erste die Vegetarier aufessen.[/satire]


Lachen
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So wie das religiöse Gefühl der meisten Frommen sich erst bekundet, wenn es verletzt wird,
so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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Ahriman
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Beitrag(#2088939) Verfasst am: 18.03.2017, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Stufenleiter menschlicher Ernährung

Omnivor:
Ißt alles, worauf er Lust hat, also auch Fleisch

Flexitarier:
Ißt Fleisch, aber auch mal vegetarisch oder vegan, wenn er Lust drauf hat.

Pescetarier:
Ißt kein Fleisch, dafür aber Fisch, sonst Pflanzliches

Vegetarier:
Ißt weder Fleisch noch Fisch, aber Produkte tierischer Herkunft wie Milch, Käse, Eier, Honig

Veganer:
Ißt keinerlei tierische Produkte (außer B12-Pillen)

Frutarier:
Ißt nur das, was die Natur freiwillig hergibt (Fallobst, Nüsse, Kürbisse aus Windwurf)

Fructo-Umbrarier:
Ißt nur Pflanzen, die keinen Schatten werfen (weißer Spargel, Kartoffeln, Trüffel)

Umbrarier:
Ißt nur den Schatten

aus dem Buch: "Einen Scheiß muß ich" von Tommy Jaud

Der Autor sagt auch in diesem Buch, Vegetarier seien keine Menschen. Ein Mensch ist laut Wiki ein Allesfresser. Logischerweise also... Lachen
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Lebensnebel
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Beiträge: 580

Beitrag(#2088941) Verfasst am: 18.03.2017, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:


Der Autor sagt auch in diesem Buch, Vegetarier seien keine Menschen. Ein Mensch ist laut Wiki ein Allesfresser. Logischerweise also... Lachen


Nach dieser Logik gibt es überhaupt keine Menschen. Denn wer frisst schon alles?
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