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pyrrhon
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Anmeldungsdatum: 22.05.2004
Beiträge: 8765

Beitrag(#1915298) Verfasst am: 11.04.2014, 05:59    Titel: Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Wie kann man so leben, das begreife ich nicht...


Diese Antwort ist ja innerhalb der calvinistischen Theologie, soweit ich sie verstanden habe, völlig richtig. Sie bringt aber die Perversion dieser Theologie und speziell der Lehre von der doppelten Prädestination voll auf den Punkt. Eigentlich müsste man annehmen, dass da jemanden das Licht aufgeht, wenn nicht da, wo dann? Allerdings muss man hinzufügen, dass diese Lehre durchaus von vielen Christen abgelehnt wird.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35836
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1916937) Verfasst am: 21.04.2014, 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
....Was aber sollte die Anfangsbemerkung: „Heute ist Karfreitag“? Weiß sie nicht, was Karfreitag bedeutet? Oder will der SWR von diesem außerordentlich bedeutenden Tag für alle Christen ablenken und die Aufmerksamkeit auf die Osterhasen lenken? Kein Wort von der Kreuzigung Jesu Christi, kein Wort von der Erlösung der Menschen durch Jesu Tod! Sind wir schon so weit verweltlicht, daß wir über einen Tag „hinweghoppeln“, der nichts, aber auch gar nichts mit Osterhasen, aber viel mit Glauben zu tun hat? Mich macht wütend, daß ein Sender, der von den Gebühren vieler zahlender Christen finanziert wird, so verächtlich über den Karfreitag hinweggeht. Ja, ja, ich höre schon den Hinweis der Verantwortlichen auf die Würdigung dieses Feiertages in den kirchlichen Sendungen des SWR, z. B. das „Wort in den Tag“. Also fünf Minuten für Gott, 1 Stunde für den Osterhasen. Warum hat die SWR-Sprecherin die Erwähnung des Karfreitages zugleich mit dem Osterhasen gekoppelt? Das darf man wohl eher als Blasphemie denn Unterhaltung bezeichnen....



Heute auf PI-News in einem Artikel erschienen. Da ist wohl jemandem der SWR nicht fundamentalistisch genug. Sehr glücklich
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Lord Snow
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 3575
Wohnort: Würzburg

Beitrag(#1919753) Verfasst am: 02.05.2014, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.kath.net/news/45790

Zitat:
Beispiel 2: Bisher gab es bei der ÖBB (der österreichischen Bundesbahn) ein Vorteilsticket „Familie“, bei dem alle Kinder gratis mitfuhren. Jetzt hat man gekürzt: Nur 2 Kinder sind erlaubt, ab dem 3. Kind muss extra gezahlt werden, zwar nur mit dem halben Preis, aber eben doch! Im Klartext heißt das: Kinderreiche Familien werden diskriminiert, der Staat signalisiert, dass er „mehr Kinder“ nicht gerne sieht und die Eltern darum „bestraft“! Das heißt natürlich auch: Der Staat mischt sich ein, macht Druck auf die Ehepaare und will ein wenig mit bestimmen, wie viele Kinder sie haben „dürfen“!


Natürlich Herr Laun, weil manche Familien dann nicht mehr mit umsonstfahrende Kinder Bahn fahren können, werden sie sich wohl dazu entschließen es nur bei zwei Kindern in der Familienplanung zu belassen.

Echt gewieft eingefädelt von der Obrigkeit! Mit den Augen rollen Pillepalle

Auch der Rest vom Artikel ist einfach nur schwachsinnig und demagogisch!
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35836
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1919774) Verfasst am: 02.05.2014, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
http://www.kath.net/news/45790

Zitat:
Beispiel 2: Bisher gab es bei der ÖBB (der österreichischen Bundesbahn) ein Vorteilsticket „Familie“, bei dem alle Kinder gratis mitfuhren. Jetzt hat man gekürzt: Nur 2 Kinder sind erlaubt, ab dem 3. Kind muss extra gezahlt werden, zwar nur mit dem halben Preis, aber eben doch! Im Klartext heißt das: Kinderreiche Familien werden diskriminiert, der Staat signalisiert, dass er „mehr Kinder“ nicht gerne sieht und die Eltern darum „bestraft“! Das heißt natürlich auch: Der Staat mischt sich ein, macht Druck auf die Ehepaare und will ein wenig mit bestimmen, wie viele Kinder sie haben „dürfen“!


Natürlich Herr Laun, weil manche Familien dann nicht mehr mit umsonstfahrende Kinder Bahn fahren können, werden sie sich wohl dazu entschließen es nur bei zwei Kindern in der Familienplanung zu belassen.

Echt gewieft eingefädelt von der Obrigkeit! Mit den Augen rollen Pillepalle

Auch der Rest vom Artikel ist einfach nur schwachsinnig und demagogisch!



Der letzte Satz in Deinem Zitat mag zwar ueberzogen sein, in der Sache hat der Autor allerdings recht. Ich empfinde diese Aenderung beim "Vorteilsticket" (falls das denn so stimmt) in der Tat sehr unsozial und als Diskriminierung kinderreicher Familien.
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MeineGitarreBrauchtStrom
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Anmeldungsdatum: 19.06.2009
Beiträge: 1696
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Beitrag(#1919818) Verfasst am: 02.05.2014, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Launs Artikel würde ich eher "schwachsinnig oder demagogisch" nennen.

Inwiefern kinderreiche Familien von der ÖBB diskriminiert werden, sehe ich allerdings nicht. Die Bahn bietet Familien an, zwei Kinder kostenlos zu befördern und für weitere Kinder nur den halben Preis zu berechnen. Darauf haben Familien ja kein Anrecht, und die Kosten für den Rabatt werden Nichtfamilienfahrgästen aufgedrückt. Das finde ich von der ÖBB eher familienfreundlich als (negativ) diskriminierend.
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Lord Snow
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 3575
Wohnort: Würzburg

Beitrag(#1919853) Verfasst am: 02.05.2014, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Außerdem ist die vorherige familienfreundlichere Regelung mal eingeführt worden, was die Tendenz zur Familienfreundlichkeit belegt. Statt also so einen Schmarrn zu verzapfen, dass hier (kinderreiche) Familien gezielt diskriminiert werden und andere Familien wiederum dazu gebracht werden sollen, weniger Kinder zu bekommen, könnte man ja auch mal auf den Gedanken kommen, dass das auch harmlose simple wirtschaftliche Gründe haben könnte.

Ich kenne mich in dieser Sparte in dieser Gegend nicht aus. Vielleicht herrscht ein genereller Anstieg der Preise vor, womit nun mal auch Familien betroffen sind. Vielleicht hat man die sogar bei allgemeinem Anstieg sogar aus Familienfreundlichkeit zuerst noch ausgespart. Man weiß ja praktisch nichts über die Hintergründe.
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Commander Vimes
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Beiträge: 840
Wohnort: Ankh-Morpork

Beitrag(#1919919) Verfasst am: 03.05.2014, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Und Laun hetzt mal wieder gegen Schwule.

Zitat:
Zweitens ist zu bedenken, dass homosexuell lebende Paare der Entwicklung des Kindes nicht nur nicht ebenso gerecht werden können wie ein Ehepaar, sondern auch: Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen (Vgl Dariusz Oko). Wenn die homosexuelle Neigung eine „Unordnung“ im Bereich der Sexualität ist, ist zu erwarten, dass sich diese auch in einer anderen Richtung manifestieren kann, nicht muss, aber eben kann! Das ist kein pauschales moralisches Urteil über alle Homosexuelle, sondern sagt nur etwas aus über Versuchbarkeit, Gefährdungen und die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs!

Es ist ja auch kein Pauschalurteil über Männer, wenn man feststellt, dass Missbrauchstäter viel häufiger Männer sind als Frauen. In der kirchlichen Tradition spricht man bezüglich aller Sünden von einer „entfernten“, höheren“ oder „nächsten“ „Gelegenheit zur Sünde“, die je nach Gefahrenstufe zu meiden sei. Wer Kinder, für die es ohnehin Adoptiveltern gibt, zu einem homosexuellen Paar gibt, schafft die genannte „nächste Gelegenheit“! Nur darum geht es, und das sehen auch kluge Homosexuelle so! (Vgl. Ch. Vonholdt in Die Tagespost 2008, Index Adoption; G. Kuby, Die globale sexuelle Revolution, 147ff. - Dawn Steffanowicz in Tagespost 8.3.2023).


Naja, wer Kuby und Vonholdt schon unter "Wissenschaft" verortet...
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kereng
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Beiträge: 2276
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Beitrag(#1919947) Verfasst am: 03.05.2014, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Und Laun hetzt mal wieder gegen Schwule.

Wie könnte ich einem katholischen Bischof widersprechen, der sich mit Priestern und Messdienern sicher viel besser auskennt als ich? Und mir ist auch schon aufgefallen, dass es sich bei den Missbrauchten häufiger um Jungen handelt als um Mädchen. Da die Täter, wie er korrekt bemerkt, überwiegend männlich sind, sind sie offenbar schwul. Und pädophil.

Aber daraus folgt nur bedingt, dass Homosexuelle häufiger pädophil aktiv werden.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24956
Wohnort: Edo

Beitrag(#1919951) Verfasst am: 03.05.2014, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die übergriffigen Priester sind vermutlich weder schwul, noch pädophil, sondern haben lediglich einen an der Marmel aufgrund von jahr(zehnt)elangem Wegbeten der eigenen Sexualität.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26212

Beitrag(#1919970) Verfasst am: 03.05.2014, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Und Laun hetzt mal wieder gegen Schwule.

Wie könnte ich einem katholischen Bischof widersprechen, der sich mit Priestern und Messdienern sicher viel besser auskennt als ich? Und mir ist auch schon aufgefallen, dass es sich bei den Missbrauchten häufiger um Jungen handelt als um Mädchen. Da die Täter, wie er korrekt bemerkt, überwiegend männlich sind, sind sie offenbar schwul. Und pädophil.

Aber daraus folgt nur bedingt, dass Homosexuelle häufiger pädophil aktiv werden.


Man kann auf jeden Fall fest halten, dass es sich bei diesen Tätern zu 100% um katholische Christen handelt.
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astarte
anderweitig
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37381

Beitrag(#1919975) Verfasst am: 03.05.2014, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Die übergriffigen Priester sind vermutlich weder schwul, noch pädophil, sondern haben lediglich einen an der Marmel aufgrund von jahr(zehnt)elangem Wegbeten der eigenen Sexualität.

Ich kann mir noch besser vorstellen, dass Leute die mit ihrer Sexualität Probleme haben, sich in der RKK häufen, durch die verquere Einstellung und Tabuisierung dort, oder das Zölibat die Hoffnung bietet, dass Problem gut verdrängen zu können, und es niemand auffällt, wenn sie keine reifen Beziehungen eingehen. Ob die pädophil sind, ist noch mal die Frage. Es gibt ja Schätzungen, dass die meisten Täter Kinder missbrauchen, weil sie leichtere Opfer sind, und gar nicht pädophil sind (siehe Wiki Artilel. Viele Institutionen und Stellungen, wo man eine Bezugsperson oder gar Vertrauensperson für Kinder sein sollte, sind da anfällig, wenn zuwenig Kontrolle stattfindet. Dazu kommt die in sich recht geschlossene, autoritäre Institution, die zu vertuschen und zu heucheln neigt. Das finde ich erklärt auch, warum auch nicht-kirchliche Heime, Internate usw da hohe Risiken bergen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#1919976) Verfasst am: 03.05.2014, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Und Laun hetzt mal wieder gegen Schwule.

Wie könnte ich einem katholischen Bischof widersprechen, der sich mit Priestern und Messdienern sicher viel besser auskennt als ich? Und mir ist auch schon aufgefallen, dass es sich bei den Missbrauchten häufiger um Jungen handelt als um Mädchen. Da die Täter, wie er korrekt bemerkt, überwiegend männlich sind, sind sie offenbar schwul. Und pädophil.

Aber daraus folgt nur bedingt, dass Homosexuelle häufiger pädophil aktiv werden.



Das Einzige, was ich aus diesen Zahlen rauslese, ist dass der Beruf eines katholischen Priesters sowohl fuer Homosexuelle als auch fuer Paedophile besonders attraktiv ist. Ist ja auch leicht einzusehen, weil man muss sich einerseits in diesem Job nicht erklaeren, warum man sich nix aus Frauen macht and kann andererseits, wenn man paedophilen Neigungen nachgeht, darauf zaehlen, dass der Arbeitgeber fuer Schutz vor Strafverfolgung sorgt.

Wenn der Job fuer die beiden Gruppen besonders attraktiv ist, dann wird es logischerweise auch ueberdurchschnittlich viele Priester geben, die beiden Gruppen angehoeren, auch ohne dass die Zugehoerigkeit zu einer der beiden Gruppen fuer die zu der anderen Gruppe besonders praedistiniert.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1919978) Verfasst am: 03.05.2014, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Die übergriffigen Priester sind vermutlich weder schwul, noch pädophil, sondern haben lediglich einen an der Marmel aufgrund von jahr(zehnt)elangem Wegbeten der eigenen Sexualität.

Ich kann mir noch besser vorstellen, dass Leute die mit ihrer Sexualität Probleme haben, sich in der RKK häufen, durch die verquere Einstellung und Tabuisierung dort, oder das Zölibat die Hoffnung bietet, dass Problem gut verdrängen zu können, und es niemand auffällt, wenn sie keine reifen Beziehungen eingehen. Ob die pädophil sind, ist noch mal die Frage. Es gibt ja Schätzungen, dass die meisten Täter Kinder missbrauchen, weil sie leichtere Opfer sind, und gar nicht pädophil sind (siehe Wiki Artilel. Viele Institutionen und Stellungen, wo man eine Bezugsperson oder gar Vertrauensperson für Kinder sein sollte, sind da anfällig, wenn zuwenig Kontrolle stattfindet. Dazu kommt die in sich recht geschlossene, autoritäre Institution, die zu vertuschen und zu heucheln neigt. Das finde ich erklärt auch, warum auch nicht-kirchliche Heime, Internate usw da hohe Risiken bergen.


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astarte
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Beitrag(#1919980) Verfasst am: 03.05.2014, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
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Zitat:
Zweitens ist zu bedenken, dass homosexuell lebende Paare der Entwicklung des Kindes nicht nur nicht ebenso gerecht werden können wie ein Ehepaar, sondern auch: Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen (Vgl Dariusz Oko). Wenn die homosexuelle Neigung eine „Unordnung“ im Bereich der Sexualität ist, ist zu erwarten, dass sich diese auch in einer anderen Richtung manifestieren kann, nicht muss, aber eben kann! Das ist kein pauschales moralisches Urteil über alle Homosexuelle, sondern sagt nur etwas aus über Versuchbarkeit, Gefährdungen und die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs!

Es ist ja auch kein Pauschalurteil über Männer, wenn man feststellt, dass Missbrauchstäter viel häufiger Männer sind als Frauen. In der kirchlichen Tradition spricht man bezüglich aller Sünden von einer „entfernten“, höheren“ oder „nächsten“ „Gelegenheit zur Sünde“, die je nach Gefahrenstufe zu meiden sei. Wer Kinder, für die es ohnehin Adoptiveltern gibt, zu einem homosexuellen Paar gibt, schafft die genannte „nächste Gelegenheit“! Nur darum geht es, und das sehen auch kluge Homosexuelle so! (Vgl. Ch. Vonholdt in Die Tagespost 2008, Index Adoption; G. Kuby, Die globale sexuelle Revolution, 147ff. - Dawn Steffanowicz in Tagespost 8.3.2023).


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Da ist sowieso allerhand Schwachsinnskram drin.
Wenn man schwulen Paaren kein Kind anvertrauen könne, weil bei Homosexuellen, besonders bei Männern die Gefahr des Missbrauchs größer sei (Missbrauch an Jungen dann wohl) wieso sind dann laut Wiki Mädchen zehnmal häufiger Missbrauch ausgesetzt, als Jungen? (dass es mehr Jungen sind, stimmt nur innerhalb der RKK...)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35836
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1919982) Verfasst am: 03.05.2014, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Und Laun hetzt mal wieder gegen Schwule.

Zitat:
Zweitens ist zu bedenken, dass homosexuell lebende Paare der Entwicklung des Kindes nicht nur nicht ebenso gerecht werden können wie ein Ehepaar, sondern auch: Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen (Vgl Dariusz Oko). Wenn die homosexuelle Neigung eine „Unordnung“ im Bereich der Sexualität ist, ist zu erwarten, dass sich diese auch in einer anderen Richtung manifestieren kann, nicht muss, aber eben kann! Das ist kein pauschales moralisches Urteil über alle Homosexuelle, sondern sagt nur etwas aus über Versuchbarkeit, Gefährdungen und die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs!

Es ist ja auch kein Pauschalurteil über Männer, wenn man feststellt, dass Missbrauchstäter viel häufiger Männer sind als Frauen. In der kirchlichen Tradition spricht man bezüglich aller Sünden von einer „entfernten“, höheren“ oder „nächsten“ „Gelegenheit zur Sünde“, die je nach Gefahrenstufe zu meiden sei. Wer Kinder, für die es ohnehin Adoptiveltern gibt, zu einem homosexuellen Paar gibt, schafft die genannte „nächste Gelegenheit“! Nur darum geht es, und das sehen auch kluge Homosexuelle so! (Vgl. Ch. Vonholdt in Die Tagespost 2008, Index Adoption; G. Kuby, Die globale sexuelle Revolution, 147ff. - Dawn Steffanowicz in Tagespost 8.3.2023).


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Ich glaube es faellt leichter statistisch zu begruenden, weshalb man katholischen Priestern keine Kinder anvertrauen sollte als homosexuellen Paaren.
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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#1919984) Verfasst am: 03.05.2014, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Die übergriffigen Priester sind vermutlich weder schwul, noch pädophil, sondern haben lediglich einen an der Marmel aufgrund von jahr(zehnt)elangem Wegbeten der eigenen Sexualität.

Ich kann mir noch besser vorstellen, dass Leute die mit ihrer Sexualität Probleme haben, sich in der RKK häufen, durch die verquere Einstellung und Tabuisierung dort, oder das Zölibat die Hoffnung bietet, dass Problem gut verdrängen zu können, und es niemand auffällt, wenn sie keine reifen Beziehungen eingehen. Ob die pädophil sind, ist noch mal die Frage. Es gibt ja Schätzungen, dass die meisten Täter Kinder missbrauchen, weil sie leichtere Opfer sind, und gar nicht pädophil sind (siehe Wiki Artilel. Viele Institutionen und Stellungen, wo man eine Bezugsperson oder gar Vertrauensperson für Kinder sein sollte, sind da anfällig, wenn zuwenig Kontrolle stattfindet. Dazu kommt die in sich recht geschlossene, autoritäre Institution, die zu vertuschen und zu heucheln neigt. Das finde ich erklärt auch, warum auch nicht-kirchliche Heime, Internate usw da hohe Risiken bergen.


Daumen hoch!
Daumen hoch!
trotzdem denke ich, das bravopunks erstes argument, dass die Unterdrückung der eigenen Sexualität indem man zölibatär lebt, einfach nicht gesund sein kann bei der betrachtung der rkk durch die bevölkerung einfach unterschätzt wird.
ich meine die lebenslange unterdrückung des eigenen sexualtriebs wird traditionsbedingt einfach als zu harmlos angesehen. ich kenne genug Leute, männchen wie Weibchen, die halb durchdrehen, wenn sie 3 monate keinen sex haben.
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astarte
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Beiträge: 37381

Beitrag(#1920003) Verfasst am: 03.05.2014, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:

trotzdem denke ich, das bravopunks erstes argument, dass die Unterdrückung der eigenen Sexualität indem man zölibatär lebt, einfach nicht gesund sein kann bei der betrachtung der rkk durch die bevölkerung einfach unterschätzt wird.
ich meine die lebenslange unterdrückung des eigenen sexualtriebs wird traditionsbedingt einfach als zu harmlos angesehen. ich kenne genug Leute, männchen wie Weibchen, die halb durchdrehen, wenn sie 3 monate keinen sex haben.

Das glaub ich so nicht. Es gibt jede Menge Menschen die Jahre ohne Sex leben und nicht durchdrehen. Das allein macht nicht krank, wage ich jetzt einfach mal so zu behaupten.

Sex kann man übrigens auch allein haben, also ohne Sex muss niemand sein. zwinkern

Was beim Zölibat eher problematisch sein kann, ist das sündig reden von normalen Bedürfnissen und Wünschen, die (fast) jeder hat. Und zwar nicht nur sexuelle, sondern auch soziale, nämlich nach Partnerschaft und Familie.
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Desperadox
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Anmeldungsdatum: 18.01.2012
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1920033) Verfasst am: 04.05.2014, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:

Sex kann man übrigens auch allein haben, also ohne Sex muss niemand sein. zwinkern

Aber wenn man selbst das nicht haben kann, ohne das die Hölle droht, wird`s kritisch. skeptisch
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



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Beitrag(#1922572) Verfasst am: 15.05.2014, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hab gerade bei youtube einen Kommentar gelesen, bei dem es um Dinosaurier und Sintflut ging:

Die Person schrieb, dass es gar keine großen Dinosaurierarten gegeben habe.
Die großen Dinos haben nur lange genug gelebt, um so groß zu werden....

noc noc
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Samson83
Gegenaufgeklärt



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Beiträge: 4579

Beitrag(#1922580) Verfasst am: 15.05.2014, 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Desperadox hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Sex kann man übrigens auch allein haben, also ohne Sex muss niemand sein. zwinkern

Aber wenn man selbst das nicht haben kann, ohne das die Hölle droht, wird`s kritisch. skeptisch

Masturbation gilt als lässliche Sünde. Höllengefahr besteht da nicht.
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Lichtenbergs Gartenhaus
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Beitrag(#1922722) Verfasst am: 15.05.2014, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Masturbation gilt als lässliche Sünde. Höllengefahr besteht da nicht.

Naja, erblinden und verkrüppeln im Diesseits sind auch keine rosigen Aussichten - Bitte nicht! - für den, der das glaubt.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1922723) Verfasst am: 15.05.2014, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Lichtenbergs Gartenhaus hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Masturbation gilt als lässliche Sünde. Höllengefahr besteht da nicht.

Naja, erblinden und verkrüppeln im Diesseits sind auch keine rosigen Aussichten - Bitte nicht! - für den, der das glaubt.


Nicht zu vergessen, die krumme Finger, die man davon bekommt.


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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#1922751) Verfasst am: 16.05.2014, 00:53    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:

trotzdem denke ich, das bravopunks erstes argument, dass die Unterdrückung der eigenen Sexualität indem man zölibatär lebt, einfach nicht gesund sein kann bei der betrachtung der rkk durch die bevölkerung einfach unterschätzt wird.
ich meine die lebenslange unterdrückung des eigenen sexualtriebs wird traditionsbedingt einfach als zu harmlos angesehen. ich kenne genug Leute, männchen wie Weibchen, die halb durchdrehen, wenn sie 3 monate keinen sex haben.

Das glaub ich so nicht. Es gibt jede Menge Menschen die Jahre ohne Sex leben und nicht durchdrehen. Das allein macht nicht krank, wage ich jetzt einfach mal so zu behaupten.

Sex kann man übrigens auch allein haben, also ohne Sex muss niemand sein. zwinkern

Was beim Zölibat eher problematisch sein kann, ist das sündig reden von normalen Bedürfnissen und Wünschen, die (fast) jeder hat. Und zwar nicht nur sexuelle, sondern auch soziale, nämlich nach Partnerschaft und Familie.

das ist doch recht unbefriedigend. zwinkern
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Lord Snow
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
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Beitrag(#1923222) Verfasst am: 18.05.2014, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Auf Dauer...
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31741
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1924823) Verfasst am: 28.05.2014, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mußte zweimal lesen; hab mich dann noch mal gekniffen, aber es steht wirklich da:

http://www.ggg.at/index.php?id=323&tx_ttnews[tt_news]=6116&cHash=997c5feae5b84a557e1f1c2fe59dfd51

Conchita Wurst ist schuld an der Balkan-Flut Geschockt
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Argeleb
Misanthropischer Humanist



Anmeldungsdatum: 02.01.2010
Beiträge: 1749

Beitrag(#1924873) Verfasst am: 28.05.2014, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich mußte zweimal lesen; hab mich dann noch mal gekniffen, aber es steht wirklich da:

http://www.ggg.at/index.php?id=323&tx_ttnews[tt_news]=6116&cHash=997c5feae5b84a557e1f1c2fe59dfd51

Conchita Wurst ist schuld an der Balkan-Flut Geschockt


Aber warum überflutet der Herr dann den Balkan, und nicht etwa Österreich?
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Denny Crane!
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Lichtenbergs Gartenhaus
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.03.2011
Beiträge: 35
Wohnort: in Sichtweite der Alpen

Beitrag(#1924942) Verfasst am: 28.05.2014, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Argeleb hat folgendes geschrieben:
Aber warum überflutet der Herr dann den Balkan, und nicht etwa Österreich?


Wollte er ja, aber er hat nicht getroffen, wie das halt so ist, nach 6000 plus x Jahren. Da machen sich langsam die Alterszipperlein bemerkbar. Fehlsichtigkeit, Tatterich, Inkontinenz, ...
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Lord Snow
I am the one who knocks



Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 3575
Wohnort: Würzburg

Beitrag(#1925552) Verfasst am: 02.06.2014, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Claus Hipp: "Ich bin der Meinung, dass ein Unternehmer, der glaubt, einen Vorteil gegenüber einem Atheisten hat, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Der Atheist kann alle Informationen einholen, sorgfältig abwägen und dann entscheiden. Das kann aber der gläubige Unternehmer auch. Er wird aufgrund seines Glaubens jedoch fester in ­seiner Entscheidung sein. Das ist ein Vorteil."

http://www.kath.net/news/46220

Das mag hier und da vielleicht tatsächlich zutreffen. In Bezug oder Vergleich zu welchem Atheisten aber? In seiner Pauschalität ist die Behauptung aber ein pralles non sequitur! Überhebliches Christengeschwätz...
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
Denis Diderot
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MeineGitarreBrauchtStrom
Sexiest



Anmeldungsdatum: 19.06.2009
Beiträge: 1696
Wohnort: Aldi-Nord

Beitrag(#1925587) Verfasst am: 02.06.2014, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Vor allem kann es aus betriebswirtschaftlicher Sicht heikel werden, "aufgrund seines religiösen Glaubens" zu sicher in einmal getroffenen Entscheidungen zu verweilen und dadurch betriebsblind und unbeweglich zu werden.

Hipp weiß zum Glauben wohl nichts zu sagen, muß das aber in Worte verpacken. Dann kommt halt sowas dabei raus. Niedlich fand ich in dem Interview auch diese Aussage von ihm: Wir haben in unserer Gesellschaft die Tendenz, dass sich Menschen hinter Mehrheiten verstecken. Aber da die meisten Menschen nicht überdurchschnittlich klug sein können, können auch so getroffene Entscheidungen nicht überdurchschnittlich klug sein. Man möchte ihn glatt in den Arm nehmen und doll drücken, als Trost darüber, in welch niederem Demokratiemilieu er leben muß.

Ganz doll drücken.
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Beten ist die höflichste Art, jemandem nicht zu helfen
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 20736
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1925594) Verfasst am: 02.06.2014, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Claus Hipp: "Ich bin der Meinung, dass ein Unternehmer, der glaubt, einen Vorteil gegenüber einem Atheisten hat, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Der Atheist kann alle Informationen einholen, sorgfältig abwägen und dann entscheiden. Das kann aber der gläubige Unternehmer auch. Er wird aufgrund seines Glaubens jedoch fester in ­seiner Entscheidung sein. Das ist ein Vorteil."

http://www.kath.net/news/46220

Das mag hier und da vielleicht tatsächlich zutreffen. In Bezug oder Vergleich zu welchem Atheisten aber? In seiner Pauschalität ist die Behauptung aber ein pralles non sequitur! Überhebliches Christengeschwätz...


non sequitur....ja, das trifft es wohl.
Die Hippsche Aussage ergibt so jedenfalls keinen Sinn.
Weil hipp an gott glaubt, sind seine Entscheidungen fester?
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