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Broder, Henryk M.
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2065794) Verfasst am: 26.08.2016, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Sermon hat folgendes geschrieben:
Weblog Die Achse des Guten
Scharf rechts abgebogen


Zitat:
Henryk M. Broder regt sich über Migranten, Merkel und die Medien auf. Und bekommt damit immer mehr Applaus von rechts.


Broder wurde selbst kenFM'isiert Lachen

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Man muss Broder ja zum Glück nicht blind vertrauen, sondern kann seine Kritik an Jebsen selbst nachvollziehen, einfach indem man Jebsens Texte liest oder hört. Davon abzulenken und auf den bösen Broder zu schimpfen, der den armen Ken so fertig macht, ist genau das Argumentatiosmuster, nach dem der Jude am Antisemitismus (und nicht der, der antisemitische Aussagen tätigt) schuld ist, das ich oben persifliert habe.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35784
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2065803) Verfasst am: 26.08.2016, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Sermon hat folgendes geschrieben:
Weblog Die Achse des Guten
Scharf rechts abgebogen


Zitat:
Henryk M. Broder regt sich über Migranten, Merkel und die Medien auf. Und bekommt damit immer mehr Applaus von rechts.

Dieser Kommentar krankt genau an dem, was Miersch, der dort verlinkt ist, in seinem vorletzten Absatz feststellt:
Zitat:
Das politische Spektrum in Deutschland verengt sich auf zwei Pole: Die, die ein Problem mit dem Islam abstreiten und am „Elefanten im Zimmer“ vorbei gucken. Und die, deren Antwort auf die islamische Herausforderung lautet: Scharen wir uns um Kreuz und Fahne und verteidigen wir unsere deutsche Identität. Liberale und differenzierte Positionen werden davon überrollt. Kürzlich schrieb eine Leser: „Das Traurige ist für mich, dass es weder eine linke Gesellschaftsströmung von irgendeiner Relevanz gibt, die mit einem aufklärerischen Impuls Massen begeistert, noch eine konservative Strömung, die die westlichen Werte populär verteidigen kann. Links hat sich als esoterisch-evangelisches Beamtentum etabliert, rechts als besserverdienendes Ignorantentum.“ Diese Kurz-Analyse bringt es auf den Punkt.

Solange es für die, die sich zum Christentum so äußern wie viele, die mit dem Stigma "Islamfeindlichkeit" belegt werden, sich zum Islam äußern, ohne dass es für die ersteren das Stigma Christenfeindlichkeit gibt, solange stimmt etwas nicht mit den Maßstäben. Unbd solange ist auch der Vorwurf der Islamfeindlichkeit keiner, der mich gegen jemanden einnehmen kann.



Das ist schon ein Kreuz mit diesen Linken, die wollten auch damals die Gefahr, die vom Judentum ausging, nicht wahrhaben. zwinkern
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20018
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2065824) Verfasst am: 26.08.2016, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Sermon hat folgendes geschrieben:
Weblog Die Achse des Guten
Scharf rechts abgebogen


Zitat:
Henryk M. Broder regt sich über Migranten, Merkel und die Medien auf. Und bekommt damit immer mehr Applaus von rechts.

Dieser Kommentar krankt genau an dem, was Miersch, der dort verlinkt ist, in seinem vorletzten Absatz feststellt:
Zitat:
Das politische Spektrum in Deutschland verengt sich auf zwei Pole: Die, die ein Problem mit dem Islam abstreiten und am „Elefanten im Zimmer“ vorbei gucken. Und die, deren Antwort auf die islamische Herausforderung lautet: Scharen wir uns um Kreuz und Fahne und verteidigen wir unsere deutsche Identität. Liberale und differenzierte Positionen werden davon überrollt. Kürzlich schrieb eine Leser: „Das Traurige ist für mich, dass es weder eine linke Gesellschaftsströmung von irgendeiner Relevanz gibt, die mit einem aufklärerischen Impuls Massen begeistert, noch eine konservative Strömung, die die westlichen Werte populär verteidigen kann. Links hat sich als esoterisch-evangelisches Beamtentum etabliert, rechts als besserverdienendes Ignorantentum.“ Diese Kurz-Analyse bringt es auf den Punkt.

Solange es für die, die sich zum Christentum so äußern wie viele, die mit dem Stigma "Islamfeindlichkeit" belegt werden, sich zum Islam äußern, ohne dass es für die ersteren das Stigma Christenfeindlichkeit gibt, solange stimmt etwas nicht mit den Maßstäben. Unbd solange ist auch der Vorwurf der Islamfeindlichkeit keiner, der mich gegen jemanden einnehmen kann.



Das ist schon ein Kreuz mit diesen Linken, die wollten auch damals die Gefahr, die vom Judentum ausging, nicht wahrhaben. zwinkern

Es gibt geistreichere Nazivergleiche.
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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35784
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2065826) Verfasst am: 27.08.2016, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Sermon hat folgendes geschrieben:
Weblog Die Achse des Guten
Scharf rechts abgebogen


Zitat:
Henryk M. Broder regt sich über Migranten, Merkel und die Medien auf. Und bekommt damit immer mehr Applaus von rechts.

Dieser Kommentar krankt genau an dem, was Miersch, der dort verlinkt ist, in seinem vorletzten Absatz feststellt:
Zitat:
Das politische Spektrum in Deutschland verengt sich auf zwei Pole: Die, die ein Problem mit dem Islam abstreiten und am „Elefanten im Zimmer“ vorbei gucken. Und die, deren Antwort auf die islamische Herausforderung lautet: Scharen wir uns um Kreuz und Fahne und verteidigen wir unsere deutsche Identität. Liberale und differenzierte Positionen werden davon überrollt. Kürzlich schrieb eine Leser: „Das Traurige ist für mich, dass es weder eine linke Gesellschaftsströmung von irgendeiner Relevanz gibt, die mit einem aufklärerischen Impuls Massen begeistert, noch eine konservative Strömung, die die westlichen Werte populär verteidigen kann. Links hat sich als esoterisch-evangelisches Beamtentum etabliert, rechts als besserverdienendes Ignorantentum.“ Diese Kurz-Analyse bringt es auf den Punkt.

Solange es für die, die sich zum Christentum so äußern wie viele, die mit dem Stigma "Islamfeindlichkeit" belegt werden, sich zum Islam äußern, ohne dass es für die ersteren das Stigma Christenfeindlichkeit gibt, solange stimmt etwas nicht mit den Maßstäben. Unbd solange ist auch der Vorwurf der Islamfeindlichkeit keiner, der mich gegen jemanden einnehmen kann.



Das ist schon ein Kreuz mit diesen Linken, die wollten auch damals die Gefahr, die vom Judentum ausging, nicht wahrhaben. zwinkern

Es gibt geistreichere Nazivergleiche.


Wie kommst Du darauf, dass es hier um einen "Nazivergleich" ginge?

Oder glaubst Du wirklich Antisemitismus haette es nur in Deutschland unter den Nazis gegeben?

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20018
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2065830) Verfasst am: 27.08.2016, 01:15    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
.....
Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie ....

Du magst diesen Vergleich für richtig halten. Bei dem, was hier und heute allles Islamophobie genannt wird, halte ich ihn für blödsinnig.
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DonMartin
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Beiträge: 3894

Beitrag(#2065832) Verfasst am: 27.08.2016, 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
Welche guten Gründe gab es damals, sich vor den Juden zu fürchten?
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35784
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2065833) Verfasst am: 27.08.2016, 02:46    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
Welche guten Gründe gab es damals, sich vor den Juden zu fürchten?


Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

Ich kann Dir keine "guten Gruende" nennen, weil ich weder damals noch heute welche sehe. Smilie
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20018
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2065834) Verfasst am: 27.08.2016, 04:05    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
Welche guten Gründe gab es damals, sich vor den Juden zu fürchten?


Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

Ich kann Dir keine "guten Gruende" nennen, weil ich weder damals noch heute welche sehe. Smilie

@bb:
Sehen wir mal davon ab, dass es sowieso Schwachsinn ist, die Abneigung gegen eine Religion, eine Ideologie wie den Islam mit der Abneigung gegen eine Menschengruppe wie die Juden zu vergleichen.

Bist Du jetzt so spitzfindig, dich auf die Vokabel fürchten zu fixieren, oder bist Du so blind?

Fürchten tue ich den momentanen Islam bei uns auch nicht, aber es gibt gute Gründe, sich nicht noch mehr Einfluss von ihm bei uns zu wünschen. Dass er welchen hat, habe ich bereits formuliert:
fwo hat folgendes geschrieben:
.....
Solange es für die, die sich zum Christentum so äußern wie viele, die mit dem Stigma "Islamfeindlichkeit" belegt werden, sich zum Islam äußern, ohne dass es für die ersteren das Stigma Christenfeindlichkeit gibt, solange stimmt etwas nicht mit den Maßstäben. ...


Warum ist nur die (begründbare) Abneigung gegen den Islam eine Phobie, und nicht die gegen Scientology oder das Christentum (s.o.) oder die NPD?

Ich brauche ich mich nicht einmal auf Hamed Abdel-Samad zu berufen, um festzustellen, dass der Islam frauenfeindlich und rassistisch ist, dass er keine echte Religions-und Meinungsfreiheit kennt; es reicht ein Blick auf die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, in der die Scharīʿa als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert wird.

Es gibt auch andere unverdächtige Zeugen, die deshalb hier nur einen Islam light haben wollen:
Ich möchte nicht verallgemeinern, aber sehr wohl sagen, dass die islamischen Verbände Inhalte vermitteln, die ich für problematisch halte. Wenn wir beispielsweise die Salafisten mit Recht kritisieren, dann kritisieren wir die Inhalte, die sie vermitteln. Sie verbreiten ein problematisches Gottesbild. Und dieses Gottesbild ist genau so bei den meisten Islamverbänden vorhanden. Deshalb finde ich nicht, dass sich die meisten Verbände qualitativ und inhaltlich von den Salafisten unterscheiden.

Ein Islam ohne Islamkritik gehört nicht zu Deutschland
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35784
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2065835) Verfasst am: 27.08.2016, 05:27    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
Welche guten Gründe gab es damals, sich vor den Juden zu fürchten?


Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

Ich kann Dir keine "guten Gruende" nennen, weil ich weder damals noch heute welche sehe. Smilie

@bb:
Sehen wir mal davon ab, dass es sowieso Schwachsinn ist, die Abneigung gegen eine Religion, eine Ideologie wie den Islam mit der Abneigung gegen eine Menschengruppe wie die Juden zu vergleichen.

Bist Du jetzt so spitzfindig, dich auf die Vokabel fürchten zu fixieren, oder bist Du so blind?

Fürchten tue ich den momentanen Islam bei uns auch nicht, aber es gibt gute Gründe, sich nicht noch mehr Einfluss von ihm bei uns zu wünschen. Dass er welchen hat, habe ich bereits formuliert:
fwo hat folgendes geschrieben:
.....
Solange es für die, die sich zum Christentum so äußern wie viele, die mit dem Stigma "Islamfeindlichkeit" belegt werden, sich zum Islam äußern, ohne dass es für die ersteren das Stigma Christenfeindlichkeit gibt, solange stimmt etwas nicht mit den Maßstäben. ...


Warum ist nur die (begründbare) Abneigung gegen den Islam eine Phobie, und nicht die gegen Scientology oder das Christentum (s.o.) oder die NPD?

Ich brauche ich mich nicht einmal auf Hamed Abdel-Samad zu berufen, um festzustellen, dass der Islam frauenfeindlich und rassistisch ist, dass er keine echte Religions-und Meinungsfreiheit kennt; es reicht ein Blick auf die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, in der die Scharīʿa als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert wird.

Es gibt auch andere unverdächtige Zeugen, die deshalb hier nur einen Islam light haben wollen:
Ich möchte nicht verallgemeinern, aber sehr wohl sagen, dass die islamischen Verbände Inhalte vermitteln, die ich für problematisch halte. Wenn wir beispielsweise die Salafisten mit Recht kritisieren, dann kritisieren wir die Inhalte, die sie vermitteln. Sie verbreiten ein problematisches Gottesbild. Und dieses Gottesbild ist genau so bei den meisten Islamverbänden vorhanden. Deshalb finde ich nicht, dass sich die meisten Verbände qualitativ und inhaltlich von den Salafisten unterscheiden.

Ein Islam ohne Islamkritik gehört nicht zu Deutschland


Ist schon lustig.

Zuerst siehst Du einen Nazivergleich, wo weit und breit keiner ist und dann bringst Du selbst einen der billigeren Sorte.

Den Islam mit der NPD zu vergleichen ist ungefaehr so "geistreich" wie ein Vergleich von Christentum mit der tuerkischen AKP oder des Judentums mit der CSU. Das passt einfach nicht, in jeder Hinsicht.

Ansonsten die alte Leier, die zwanghafte Reduktion einer grossen, aeusserst vielfaeltigen Religion auf ihre radikalsten Stroemungen.
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fwo
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Beitrag(#2065841) Verfasst am: 27.08.2016, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Ist schon lustig.

Zuerst siehst Du einen Nazivergleich, wo weit und breit keiner ist und dann bringst Du selbst einen der billigeren Sorte.

Den Islam mit der NPD zu vergleichen ist ungefaehr so "geistreich" wie ein Vergleich von Christentum mit der tuerkischen AKP oder des Judentums mit der CSU. Das passt einfach nicht, in jeder Hinsicht.

Ansonsten die alte Leier, die zwanghafte Reduktion einer grossen, aeusserst vielfaeltigen Religion auf ihre radikalsten Stroemungen.

Anscheinend bist Du intellektuell gerade etwas überfordert:
Ich nenne, ohne den Islam irgendwo einzureihen, drei ideologische Vereine vom Christentum bis zur NPD, gegen die ich etwas habe, ohne dass mir das als Phobie engekreidet wird, und Du sprichst davon, dass ich den Islam mit der NPD vergleiche? Das ist Schwachsinn.

Was habe ich ansonsten geschrieben? Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte wurde von einer Versammlung der Vertreter islamischer Staaten verabschiedet - ist das eine radikale Strömung?

Das Zitate von Ourghi richtet sich gegen den fundamentalistischen Islam, in Deutschland nach offiziellen Zahlen ca 40% und das Zitat von Mansour richtet sich gegen genau die Islamverbände, mit dene unsere Regierung zusammenarbeitet. Wo ist da was von radikalsten Strömungen? Du schreibst Schwachsinn.
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vrolijke
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Beitrag(#2065842) Verfasst am: 27.08.2016, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
Welche guten Gründe gab es damals, sich vor den Juden zu fürchten?


Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

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Ich sehe das genauso.
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Marcellinus
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Beiträge: 5486

Beitrag(#2065843) Verfasst am: 27.08.2016, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
Welche guten Gründe gab es damals, sich vor den Juden zu fürchten?


Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

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Ich sehe das genauso.
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Und deswegen unterläßt du die Religionskritik? Mach dich nicht lächerlich! Sowie ich die jüdische Religion kritisieren kann, ohne antisemitisch zu sein, so kann ich den Islam kritisieren, ohne ja, wie nenn ich das, ohne gegen Araber zu sein. Nur zur Info: es gibt atheistische Araber.
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vrolijke
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Beitrag(#2065844) Verfasst am: 27.08.2016, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Der Antisemitismus war im 19.Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts (nicht nur in Deutschland) aehnlich weit verbreitet wie heutzutage die Islamophobie und es waren damals wie heute vor allem viele Linke, die sich dem entgegenstellten.

So?
Es gibt heute jede Menge gute Gründe, sich vor dem Islam zu fürchten.
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Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

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Ich sehe das genauso.
Der Übergang von berechtigte Religionskritik zu rassistische Hetze ist fliesend.


Und deswegen unterläßt du die Religionskritik? Mach dich nicht lächerlich! Sowie ich die jüdische Religion kritisieren kann, ohne antisemitisch zu sein, so kann ich den Islam kritisieren, ohne ja, wie nenn ich das, ohne gegen Araber zu sein. Nur zur Info: es gibt atheistische Araber.


Wo behaupte ich, dass man sich der Religionskritik enthalten soll?
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Marcellinus
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Beiträge: 5486

Beitrag(#2065846) Verfasst am: 27.08.2016, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Der Übergang von berechtigte Religionskritik zu rassistische Hetze ist fliesend.


Und deswegen unterläßt du die Religionskritik? Mach dich nicht lächerlich! Sowie ich die jüdische Religion kritisieren kann, ohne antisemitisch zu sein, so kann ich den Islam kritisieren, ohne ja, wie nenn ich das, ohne gegen Araber zu sein. Nur zur Info: es gibt atheistische Araber.


Wo behaupte ich, dass man sich der Religionskritik enthalten soll?


Dann war deine Bemerkung, der Übergang von "berechtigter Religionskritik zu rassistischer Hetze" sei "fließend", reiner Unfug. Da fließt gar nichts. Im Gegenteil. Es sind zwei paar Schuhe.
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2065851) Verfasst am: 27.08.2016, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Der Übergang von berechtigte Religionskritik zu rassistische Hetze ist fliesend.


Und deswegen unterläßt du die Religionskritik? Mach dich nicht lächerlich! Sowie ich die jüdische Religion kritisieren kann, ohne antisemitisch zu sein, so kann ich den Islam kritisieren, ohne ja, wie nenn ich das, ohne gegen Araber zu sein. Nur zur Info: es gibt atheistische Araber.


Wo behaupte ich, dass man sich der Religionskritik enthalten soll?


Dann war deine Bemerkung, der Übergang von "berechtigter Religionskritik zu rassistischer Hetze" sei "fließend", reiner Unfug. Da fließt gar nichts. Im Gegenteil. Es sind zwei paar Schuhe.

Yupp. Ähnlicher Unfug wie das hier:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Eine Religionskritik die sich nur gegen den Islam richtet, hat aber ein Rassismusgschmäckle.

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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31691
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2065855) Verfasst am: 27.08.2016, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Der Übergang von berechtigte Religionskritik zu rassistische Hetze ist fliesend.


Und deswegen unterläßt du die Religionskritik? Mach dich nicht lächerlich! Sowie ich die jüdische Religion kritisieren kann, ohne antisemitisch zu sein, so kann ich den Islam kritisieren, ohne ja, wie nenn ich das, ohne gegen Araber zu sein. Nur zur Info: es gibt atheistische Araber.


Wo behaupte ich, dass man sich der Religionskritik enthalten soll?


Dann war deine Bemerkung, der Übergang von "berechtigter Religionskritik zu rassistischer Hetze" sei "fließend", reiner Unfug. Da fließt gar nichts. Im Gegenteil. Es sind zwei paar Schuhe.


Wenn Du meinst. Schulterzucken
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AdvocatusDiaboli
Femicommie und Nahles-Fanboy



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21306
Wohnort: München

Beitrag(#2065856) Verfasst am: 27.08.2016, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Leiden linke Religionskritiker unter Rassismusphobie? Frage
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8162

Beitrag(#2065859) Verfasst am: 27.08.2016, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Leiden linke Religionskritiker unter Rassismusphobie? Frage

Frag sie doch, wenn du welche kennen solltest.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21306
Wohnort: München

Beitrag(#2065863) Verfasst am: 27.08.2016, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Leiden linke Religionskritiker unter Rassismusphobie? Frage

Frag sie doch, wenn du welche kennen solltest.


Ich hatte auf intelligente Beiträge der Userschaft gehofft. Wohl vergeblich.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2065864) Verfasst am: 27.08.2016, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist anscheinend nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass irgendjemand den Begriff Rassismus ins Spiel bringt. Dicke, fette Amis aus Kentucky, die Schlangen küssen, abzulehnen, geht doch auch ohne von Rassismus zu sprechen. zwinkern
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DonMartin
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Beiträge: 3894

Beitrag(#2065865) Verfasst am: 27.08.2016, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Das musst Du die noch lebenden Antisemiten von damals fragen. Die koennen Dir genauso vor der "Verjudung" Angst machen wie ihre heutigen Pendanten vor der grossen "Islamisierung".

Nein, können sie nicht. Denn die von Antisemiten halluzinierte Weltverschwörung gibt es nunmal nicht.
Die totalitäre Ideologie namens Islam hingegen schon, mit allen üblen Begleiterscheinungen.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2065875) Verfasst am: 27.08.2016, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Es ist anscheinend nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass irgendjemand den Begriff Rassismus ins Spiel bringt. Dicke, fette Amis aus Kentucky, die Schlangen küssen, abzulehnen, geht doch auch ohne von Rassismus zu sprechen. zwinkern

Das ist doch auch ein Selbstgänger, weil die Amis 1. weit weg sind und 2. weil man sie sowieso nicht mag.

Aber die Vorstellung, dass sich jemand bei einem Straßenfest freundlich mit einem Nachbarn unterhält, dessen Religion er nicht weiter verbreitet sehen möchte, schon allein, weil er seine Art mit den Frauen/Mädchen in seiner Familie umzugehen für unsere Gesellschaft für unpassend hält, scheint hier einige zu überfordern, weshalb sie die Abneigung gegen den Islam, egal wie gut sie begründet ist, mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gleichsetzen.

Und wer sich solcherart als Rassist geäußert hat, bei dem ist es natürlich auch völlig unglaubwürdig, wenn er vom Rassismus des Islam spricht. Argumentativ ist da allerdings nur noch wenig, weshalb das dann von den heroischen Verfechtern der hohen Diskussionskultur nur noch auf der Frozzelebene weiterverfolgt wird:

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Leiden linke Religionskritiker unter Rassismusphobie? Frage

Frag sie doch, wenn du welche kennen solltest.


Tenor - man beachte den Konjunktiv II: Religionskritiker gibt es hier nicht - alles nur Fremdenhasser und Rassisten.
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vrolijke
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Beitrag(#2065877) Verfasst am: 27.08.2016, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Es ist anscheinend nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass irgendjemand den Begriff Rassismus ins Spiel bringt. Dicke, fette Amis aus Kentucky, die Schlangen küssen, abzulehnen, geht doch auch ohne von Rassismus zu sprechen. zwinkern


Soso; einen Beitrag wie diesen:

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Nein, können sie nicht. Denn die von Antisemiten halluzinierte Weltverschwörung gibt es nunmal nicht.
Die totalitäre Ideologie namens Islam hingegen schon, mit allen üblen Begleiterscheinungen.

Hällst Du nicht für überdenkenswert?

Im übrigen meine ich schon, dass die meisten User hier, differenziertere Beiträge gegen den Islam posten.
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schtonk
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Beitrag(#2065879) Verfasst am: 27.08.2016, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
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Ich hatte auf intelligente Beiträge der Userschaft gehofft. Wohl vergeblich.

Ich gleiche mich halt gerne an.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2065882) Verfasst am: 27.08.2016, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Es ist anscheinend nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass irgendjemand den Begriff Rassismus ins Spiel bringt. Dicke, fette Amis aus Kentucky, die Schlangen küssen, abzulehnen, geht doch auch ohne von Rassismus zu sprechen. zwinkern


Soso; einen Beitrag wie diesen:

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Nein, können sie nicht. Denn die von Antisemiten halluzinierte Weltverschwörung gibt es nunmal nicht.
Die totalitäre Ideologie namens Islam hingegen schon, mit allen üblen Begleiterscheinungen.

Hällst Du nicht für überdenkenswert?

Im übrigen meine ich schon, dass die meisten User hier, differenziertere Beiträge gegen den Islam posten.


Bedenkenswert ja, aber eben nicht rassistisch. Wer die totalitäre Ideologie der Nazis ablehnt, ist ja auch kein Rassist. Rücksicht zu nehmen, weil dem Islam mehrheitlich keine Europäer angehören, das ist eher rassistisch. Nochmal: Kein Kulturphänomen des Menschen ist auf eine gesonderte biologische Ausstattung zurückzuführen. Der Islam kann genauso in der Schweiz funktionieren.. Im Moment haben allerdings die Schweizer schwer etwas dagegen, Ich find es jedenfalls unredlich, Religionskritiker in die Rassistenecke zu schieben, wie es leichtfertig geschieht. Broder mag vieles sein, aber er ist doch kein Rassist.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2065883) Verfasst am: 27.08.2016, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Es ist anscheinend nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass irgendjemand den Begriff Rassismus ins Spiel bringt. Dicke, fette Amis aus Kentucky, die Schlangen küssen, abzulehnen, geht doch auch ohne von Rassismus zu sprechen. zwinkern


Soso; einen Beitrag wie diesen:

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Nein, können sie nicht. Denn die von Antisemiten halluzinierte Weltverschwörung gibt es nunmal nicht.
Die totalitäre Ideologie namens Islam hingegen schon, mit allen üblen Begleiterscheinungen.

Hällst Du nicht für überdenkenswert?

Im übrigen meine ich schon, dass die meisten User hier, differenziertere Beiträge gegen den Islam posten.


Bedenkenswert ja, aber eben nicht rassistisch. Wer die totalitäre Ideologie der Nazis ablehnt, ist ja auch kein Rassist. Rücksicht zu nehmen, weil dem Islam mehrheitlich keine Europäer angehören, das ist eher rassistisch. Nochmal: Kein Kulturphänomen des Menschen ist auf eine gesonderte biologische Ausstattung zurückzuführen. Der Islam kann genauso in der Schweiz funktionieren.. Im Moment haben allerdings die Schweizer schwer etwas dagegen, Ich find es jedenfalls unredlich, Religionskritiker in die Rassistenecke zu schieben, wie es leichtfertig geschieht. Broder mag vieles sein, aber er ist doch kein Rassist.

Im Gegensatz zu "den Nazis" halte ich den Ausdruck "den Islam" für gewagt.
Ich denke, man wird kaum alle unter einen Hut bekommen, die sich als Moslem bekennen.
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Marcellinus
Outsider



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Beitrag(#2065885) Verfasst am: 27.08.2016, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Es ist anscheinend nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass irgendjemand den Begriff Rassismus ins Spiel bringt. Dicke, fette Amis aus Kentucky, die Schlangen küssen, abzulehnen, geht doch auch ohne von Rassismus zu sprechen. zwinkern


Soso; einen Beitrag wie diesen:

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Nein, können sie nicht. Denn die von Antisemiten halluzinierte Weltverschwörung gibt es nunmal nicht.
Die totalitäre Ideologie namens Islam hingegen schon, mit allen üblen Begleiterscheinungen.

Hällst Du nicht für überdenkenswert?

Im übrigen meine ich schon, dass die meisten User hier, differenziertere Beiträge gegen den Islam posten.


Bedenkenswert ja, aber eben nicht rassistisch. Wer die totalitäre Ideologie der Nazis ablehnt, ist ja auch kein Rassist. Rücksicht zu nehmen, weil dem Islam mehrheitlich keine Europäer angehören, das ist eher rassistisch. Nochmal: Kein Kulturphänomen des Menschen ist auf eine gesonderte biologische Ausstattung zurückzuführen. Der Islam kann genauso in der Schweiz funktionieren.. Im Moment haben allerdings die Schweizer schwer etwas dagegen, Ich find es jedenfalls unredlich, Religionskritiker in die Rassistenecke zu schieben, wie es leichtfertig geschieht. Broder mag vieles sein, aber er ist doch kein Rassist.

Im Gegensatz zu "den Nazis" halte ich den Ausdruck "den Islam" für gewagt.
Ich denke, man wird kaum alle unter einen Hut bekommen, die sich als Moslem bekennen.


Das kannst du bei "den Nazis" eigentlich auch nicht, nur daß es dir da egal ist. Wenn du davon redest, "die Moslems" nicht unter einen Hut bekommen zu können, argumentierst du übrigens "rassistisch". Wenn du dagegen Moslems religiös verstehst, also zB arabische Säkulare und Kulturmuslime rausläßt, haben die übrigen durchaus eine Menge gemeinsam, übrigens auch über die Grenzen zwischen zB Sunniten und Schiiten hinaus.
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Zuletzt bearbeitet von Marcellinus am 27.08.2016, 17:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 10.01.2004
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Beitrag(#2065886) Verfasst am: 27.08.2016, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, genau. "Den Islam" gibt es nicht. "Den Fußball" gibt es auch nicht. Eigentlich gibt es überhaupt nichts, wenn man es nur genau nimmt. Nicht mal "die AfD". Die haben sogar zwei Fraktionen im Stuttgarter Landtag.

Ist es jetzt "gewagt", von "der AfD" zu sprechen?
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fwo
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Beitrag(#2065887) Verfasst am: 27.08.2016, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Im Gegensatz zu "den Nazis" halte ich den Ausdruck "den Islam" für gewagt.
Ich denke, man wird kaum alle unter einen Hut bekommen, die sich als Moslem bekennen.

Geh davon aus, dass auch "die Nazis" als Personen nicht so einheitlich sind wie Du meinst.

Aber darum geht es überhaupt nicht. In der Praxis sind es bei uns hauptsächlich Muslime, die unter dem Islam leiden, nämlich dem religiös begründeten Übergriff anderer Muslime auf sie - Drangsalierungen in Flüchtlingsheimen und Aleviten gegenüber hatte ich schon genannt, aber das ließe sich fortführen. Es geht also nicht um "die Muslime", sondern um den Islam, dessen schlechte Eigenschaften sich auch so allgemein beschreiben lassen, die er fast komplett getroffen wird - das von mir regelmäßig benutzte Beispiel der Kairoer Erklärung der Menschenrechte gehört dazu.

Man kann sich den negativen Eigenschaften des Islam also ganz abstrakt nähern, ohne irgendeinen Muslim persönlich zu meinen. Als Beispiel, wie soetwas geht, verlinke ich hier mal so so eine richtig schön islamophobe Seite.

Ich wünsche Dir viel Lesevergnügen, auch wenn ich keine großen Hoffnungen mehr habe, weil wir dieses Thema schon zu oft hatten.
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Beitrag(#2065890) Verfasst am: 27.08.2016, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Als Beispiel, wie soetwas geht, verlinke ich hier mal so so eine richtig schön islamophobe Seite.

Ich wünsche Dir viel Lesevergnügen, auch wenn ich keine großen Hoffnungen mehr habe, weil wir dieses Thema schon zu oft hatten.


Komisch; den ersten Satz den ich da lese ist:
Zitat:
Das «islamische Recht» ist kein staatliches Recht, sondern wird je nach Kodifikation in den verschiedenen islamischen Ländern sehr unterschiedlich gelesen und angewandt.


Ich wünsche nichts anderes als dass die hiesigen gesetze eingehalten werden.
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