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Großmacht China
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Scout2001
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Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beiträge: 548

Beitrag(#775979) Verfasst am: 26.07.2007, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
mehrdad hat folgendes geschrieben:
habt ihr eigentlich gewusst, dass wir china noch entwicklungshilfe zahlen?

verkehrte welt, gell?

Eher typisch deutsch.



Was soll das nun wieder heissen?


Dass der gute alte Michel in die Welt herumfährt, mit Geld herumschleudert und Zuhause einspart wie es geht. Ich würde es Protzer-Syndrom nennen.
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Konrad
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Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beiträge: 1528

Beitrag(#775980) Verfasst am: 26.07.2007, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
du bist ja n ganz gescheiter!

jaja, ich weiss... Sehr glücklich Danke Sehr glücklich

L.E.N. hat folgendes geschrieben:

wenn du schon feststellst, dass chinesen nicht ausreichend/garnicht englisch sprechen können, wäre es da nicht ein klitzekleines bisschen schlau, mandarin zu lernen? (zumindest für die nächste generation)

Als ich zur Schule ging wollten ein paar Politdeppen, dass in Zukunft jeder Knirps japanisch lernt, wegen besserer (natürlich wirtschaftlicher) Zukunftschancen.
Chancen für wen? Für die Oberen, die japanisch sprechende Knechte zur Verfügung haben wahrscheinlich.

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
hey wir machens so: ich lern mandarin, du hindi. mal sehen wems mehr bringt...


Nee Du, meine nächste Sprache wird spanisch oder portugiesisch. Just for fun, not for business Ausrufezeichen
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L.E.N.
im falschen Film



Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#775984) Verfasst am: 26.07.2007, 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Konrad hat folgendes geschrieben:
Nee Du, meine nächste Sprache wird spanisch oder portugiesisch. Just for fun, not for business Ausrufezeichen


puh, glück gehabt!
wird sicher auch am "in die jahre gekommen sein" liegen, nicht? Auf den Arm nehmen
_________________
Ich will Gott lästern dürfen! Weg mit §166 StGB!
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Konrad
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Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beiträge: 1528

Beitrag(#775986) Verfasst am: 26.07.2007, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Konrad hat folgendes geschrieben:
Nee Du, meine nächste Sprache wird spanisch oder portugiesisch. Just for fun, not for business Ausrufezeichen


puh, glück gehabt!
wird sicher auch am "in die jahre gekommen sein" liegen, nicht? Auf den Arm nehmen


Ja genau. Ich habe schon zuviele Hypes erlebt um mich noch ins Bockshorn jagen zu lassen.
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Scout2001
registrierter User



Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beiträge: 548

Beitrag(#775993) Verfasst am: 26.07.2007, 17:42    Titel: Re: Großmacht China Antworten mit Zitat

Tassilo hat folgendes geschrieben:

Sensationell, wenn ein so winziges Land wie China mit so wenigen Einwohnern es schafft, das Riesenreich Deutschland mit seiner Milliardenbevölkerung beim Export zu übertrumpfen.


Eben...

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/320/124142/

Zitat:
Nach offiziellen Berechnungen des Statistikamtes in Peking vom Donnerstag wird China Deutschland bald als drittgrößte Volkswirtschaft der Erde überholt haben.



Zitat:
Mit dem Wirtschaftswachstum nimmt allerdings auch die Geldentwertung zu: Die Inflationsrate stieg im Juni auf 4,4 Prozent und lag damit in der ersten Jahreshälfte bei durchschnittlich 3,2 Prozent
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#775999) Verfasst am: 26.07.2007, 17:55    Titel: Re: Großmacht China Antworten mit Zitat

Raina hat folgendes geschrieben:
jagy hat folgendes geschrieben:
Ich sag ja schon lange, vergesst USA und Russland, aus China wird der Wind wehen.

Jetzt höre ich gerade auf N24, dass China wohl schon dieses oder nächstes Jahr Deutschland als Export-Weltmeister überholen wird.



Wenn China die gleiche Infrastruktur aufweisen kann wie Deutschland, dann können wir weiter reden! Die haben noch viele Probleme!


Raina


Die müssen nicht den gleichen Standard haben (den sie aber früher oder später erreichen werden. Zeitfrage). Das Potential in ihrer Bevölkerungsmasse muss nur zu Bruchteilen freigesetzt werden, um ein kleines Land wie Deutschland in Bezug auf irgendwas zu überholen. Noch sind diese Massen sich selbst eher einKlotz am bein, aber das wird sich nach und nach ändern, wahrscheinlich, wie üblich, schneller als alle erwarten.
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Peter H.
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Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 9751

Beitrag(#776007) Verfasst am: 26.07.2007, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

mehrdad hat folgendes geschrieben:
Peter H. hat folgendes geschrieben:
China erhält mit Sicherheit keine Entwicklungshilfe, dass ist ja kompletter Blödsinn.....


http://www.bjrundschau.com/2004-29/2004.29-zf-1.htm

Laut Xu Fangming, Abteilungsleiter des chinesischen Finanzministeriums, begann die finanzielle Zusammenarbeit Chinas und Deutschlands im Bereich der Entwicklungshilfe bereits im Jahr 1985. Seitdem ist China weltweit größter Empfänger finanzieller Hilfeleistungen der deutschen Bundesregierung, während Deutschland nach Japan das größte bilaterale Geberland ist: „Bisher hat die deutsche Bundesregierung China Entwicklungshilfe in Höhe von insgesamt 2,3 Mrd. Euro zugesagt. Dazu gehören 400 Millionen Euro Finanzmittel, 1,05 Mrd. Euro zinsgünstige Kredite und 1,2 Mrd. weitere Entwicklungshilfe in Form von versteckten Subventionen.

MFG



Sieht eher so aus, als dass Deutschland seinen Konzernen (Monopolen) Unterstützungsgelder zukommen läßt. zynisches Grinsen
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#776013) Verfasst am: 26.07.2007, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Durch die Einkindpolitik wird sich China sicher positiv entwickeln.


Die ist doch mittlerweile wieder aufgehoben worden, meines Wissens nach.
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#776031) Verfasst am: 26.07.2007, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Durch die Einkindpolitik wird sich China sicher positiv entwickeln.


Die ist doch mittlerweile wieder aufgehoben worden, meines Wissens nach.


Die Regeln wurden vor 2,3 Jahren etwas gelockert...wirklich erfolgreich wurde bisher die Einkindpolitik vor allem in den Städten durchgesetzt
_________________
Storm by Tim Minchin


Zuletzt bearbeitet von Jolesch am 26.07.2007, 19:33, insgesamt einmal bearbeitet
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#776032) Verfasst am: 26.07.2007, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Durch die Einkindpolitik wird sich China sicher positiv entwickeln.


Die ist doch mittlerweile wieder aufgehoben worden, meines Wissens nach.


Die Regeln wurden gelockert...wirklich erfolgreich wurde bisher die Einkindpolitik vor allem in den Städten durchgesetzt


Die galt doch prinzipiell eh ned aufm Land dachte ich Am Kopf kratzen
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#776037) Verfasst am: 26.07.2007, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Durch die Einkindpolitik wird sich China sicher positiv entwickeln.


Die ist doch mittlerweile wieder aufgehoben worden, meines Wissens nach.


Die Regeln wurden gelockert...wirklich erfolgreich wurde bisher die Einkindpolitik vor allem in den Städten durchgesetzt


Die galt doch prinzipiell eh ned aufm Land dachte ich Am Kopf kratzen


Doch doch...nur ohne Erfolg (Gerade "vom Land" kommt auch die Überbevölkerung). Es gab dann auch so Sonderregeln wie z.B. zweites Kind erlaubt, wenn erstes ein Mädchen, etc.
Nur für die ethnischen Minderheiten (meines Wissens nach) gilt die Regel überhaupt nicht.
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Wanderer
Bestienbändiger



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Beiträge: 3496
Wohnort: Bielefeld

Beitrag(#776315) Verfasst am: 27.07.2007, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Rreinhard hat folgendes geschrieben:
Peter H. hat folgendes geschrieben:
China erhält mit Sicherheit keine Entwicklungshilfe, dass ist ja kompletter Blödsinn. Dieses aufstrebende Land hat so etwas wirklich nicht nötig. Auch ist es nicht so, dass es wie eine Seifenblase zerplatzt. Dann schon eher die traditionellen imperialistischen Staaten, deren Ökonomie sehr auf Pump und Spekulation sowie Schwindel (z.B. Hedge Fonds, Termingeschäfte etc.) aufgebaut sind.
China hat nun seit Jahren eine Zuwachsrate von ca. 10%, was kein anderes größeres Land vorweisen kann. Es ist abzusehen, dass dieses Land sagen wir mal in 20 J. die Weltmacht Nummer 1 sein wird. Wer oder Was denn sonst?!


Kein Blödsinn. Im ARD-Weltspiegel kam mal ein Beitrag zur deutschen Entwicklungshilfe in China.
Mit unserer Entwicklungshilfe wurde in China irgendwo auf dem Land (Name des Dorfes konnte ich mir nicht merken) ein Solarkraftwerk gebaut. Horst Köhler, mit seiner Frau flog dann nach China, um die gelungene Entwicklungshilfe zu loben. Für unseren Bundespräsidenten wurde auch noch extra eine Straße zum Solarkraftwerk gebaut, damit er mit dem Auto hinkommt und nicht zu Fuß gehen muß.

Nagelt mich jetzt nicht auf die Million fest, es sind ca. 50 Millionen Euro pro Jahr, die von Deutschland nach China gehen.

Edit: Ich habe noch schnell gegoogelt: Laut Spiegel sind es aktuell 68 Millionen Euro jährliche Entwicklungshilfe für den zukünftigen Exportweltmeister China:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,408070,00.html


Habs gerade auch im Deutschlandfunk gehört. Mittlerweile sei es aber im Gespräch, die Entwicklungshilfe zu stoppen oder zumindest einzuschränken.
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#776325) Verfasst am: 27.07.2007, 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

läääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääängst sowas von überfällig. Es sei denn ich hab den infamen Hintergedanken dabei nicht erfasst...
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Raina
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Anmeldungsdatum: 25.06.2007
Beiträge: 126

Beitrag(#776365) Verfasst am: 27.07.2007, 07:30    Titel: Antworten mit Zitat

Heute erschienen:

Entwicklungshilfe
Politiker fordern, Zahlungen an China zu stoppen

Die chinesische Wirtschaft wächst rasant - trotzdem kassiert das Land im laufenden Jahr 67,5 Millionen Euro Entwicklungshilfe. Damit soll nach dem Willen von CDU- und FDP-Politikern Schluss sein. Schließlich könnte das Land sogar bald Exportweltmeister werden.

http://tinyurl.com/22fvh3




Raina
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#776367) Verfasst am: 27.07.2007, 07:33    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
Konrad hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:
ich teile jagy auffassung. im grunde sollten viel mehr kinder chinesisch lernen, um in zukunft gute wirtschaftliche chancen zu haben.

Welches chinesisch?


Mandarin ist nie verkehrt.

Btw. Da ich keine Ironie in LENs Beitrag erkenne. Wozu sollten D-Kinder chinesisch lernen? Damit sie als Fremdenführer den Reissack- Touristen Deutschland erklären können?


aus dem selben grund weshalb sie heute englisch lernen. viele leute sprechen es.
weltweit gesehen. und da die welt zusammen wächst...

Solange die chinesiche Sprache kein effizientes Alphabet hat und stattdessen weiter mit tausenden Zeichen operiert, glaube ich kaum, daß Chinesisch weltweite Bedeutung erlangen wird.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Queen of Las Vegas
Lebenserotiker



Anmeldungsdatum: 11.12.2005
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Beitrag(#776368) Verfasst am: 27.07.2007, 07:35    Titel: Antworten mit Zitat

Entwicklungshilfe an China Sehr glücklich , ein Beispiel hochmütiger Arroganz der Deutschen, dabei bedarf es ihnen der Hilfe Lachen
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#776385) Verfasst am: 27.07.2007, 08:46    Titel: Re: Großmacht China Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
Ich sag ja schon lange, vergesst USA und Russland, aus China wird der Wind wehen.

Jetzt höre ich gerade auf N24, dass China wohl schon dieses oder nächstes Jahr Deutschland als Export-Weltmeister überholen wird.


Verwechselst Du da nicht was, Jagy?

Auf BBC-world war dieser Tage zu hoeren, dass China in den naechsten Monaten Deutschland als die Nummer 3 der groessten Volkswirtschaften abloesen wird. Japan und die USA werden dann in den naechsten Jahren bis Jahrzehnten die naechsten Ueberholten sein...

Bei Wachstumsraten von inzwischen schon chronisch ueber 10% geht sowas ruckzuck!

Gruss, Bernie
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
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Beitrag(#776391) Verfasst am: 27.07.2007, 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Warum spricht das Wirtschaftswachstum Chinas gegen Entwicklungshilfe? Gerade der Aufschwung ruiniert auch große Teile des Landes, die massive Umweltzerstörung schreit geradezu nach sinnvollen Entwicklungshilfeprojekten. Die Gleichung "mehr BIP = mehr Entwicklung" ist sehr kurz gedacht...
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35832
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Beitrag(#776395) Verfasst am: 27.07.2007, 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
Entwicklungshilfe an China Sehr glücklich , ein Beispiel hochmütiger Arroganz der Deutschen, dabei bedarf es ihnen der Hilfe Lachen


Naja, Queenie.

Mathe scheint wirklich nicht Deine grosse Staerke zu sein...

Also, China hat zur Zeit ein etwa genausogrosses Bruttozozialprodukt wie Deutschland. Es gibt ca. 80 Millionen Deutsche und deutlich ueber 1 Milliarde Chinesen. Wem geht's also mehr als 10 mal besser? Dem Durchschnittsmichel oder dem Durchschnittschinesen?

Gruss, Bernie
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Konrad
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Beiträge: 1528

Beitrag(#776420) Verfasst am: 27.07.2007, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Naja, Queenie.

Mathe scheint wirklich nicht Deine grosse Staerke zu sein...

Also, China hat zur Zeit ein etwa genausogrosses Bruttozozialprodukt wie Deutschland. Es gibt ca. 80 Millionen Deutsche und deutlich ueber 1 Milliarde Chinesen. Wem geht's also mehr als 10 mal besser? Dem Durchschnittsmichel oder dem Durchschnittschinesen?

Gruss, Bernie


Hallo Bernie. Nicht etwa das kleine Detail namens "paritätische Kaufkraft" vergessen?
Wird gern als objektiver Vergleich herangezogen. Wie lange muss der Durchschnittsverdiener arbeiten um sich Dinge des täglichen Lebens zu leisten (Brot, Miete, Kleidung etc.).
Ich glaub nicht dass es dem Durchschnittsdeutschen 10 Mal besser geht als dem Chinesen.
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Queen of Las Vegas
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 1891
Wohnort: Mannheim

Beitrag(#776432) Verfasst am: 27.07.2007, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Warum spricht das Wirtschaftswachstum Chinas gegen Entwicklungshilfe? Gerade der Aufschwung ruiniert auch große Teile des Landes, die massive Umweltzerstörung schreit geradezu nach sinnvollen Entwicklungshilfeprojekten. Die Gleichung "mehr BIP = mehr Entwicklung" ist sehr kurz gedacht...


Die Chinesen haben durch riesige Überschüsse genügend Geldressourcen um sich solche Projekte selber zu leisten, sie sollten zur Einsicht gelangen sich selber zu helfen zwinkern
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Queen of Las Vegas
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 1891
Wohnort: Mannheim

Beitrag(#776436) Verfasst am: 27.07.2007, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Konrad hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Naja, Queenie.

Mathe scheint wirklich nicht Deine grosse Staerke zu sein...

Also, China hat zur Zeit ein etwa genausogrosses Bruttozozialprodukt wie Deutschland. Es gibt ca. 80 Millionen Deutsche und deutlich ueber 1 Milliarde Chinesen. Wem geht's also mehr als 10 mal besser? Dem Durchschnittsmichel oder dem Durchschnittschinesen?

Gruss, Bernie


Hallo Bernie. Nicht etwa das kleine Detail namens "paritätische Kaufkraft" vergessen?
Wird gern als objektiver Vergleich herangezogen. Wie lange muss der Durchschnittsverdiener arbeiten um sich Dinge des täglichen Lebens zu leisten (Brot, Miete, Kleidung etc.).
Ich glaub nicht dass es dem Durchschnittsdeutschen 10 Mal besser geht als dem Chinesen.


Es sollte deutlich werden das Zustände bei denen jede chinesische Familie ein Auto fährt auch nicht wünschenswert sind...
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35832
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#776440) Verfasst am: 27.07.2007, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
Konrad hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Naja, Queenie.

Mathe scheint wirklich nicht Deine grosse Staerke zu sein...

Also, China hat zur Zeit ein etwa genausogrosses Bruttozozialprodukt wie Deutschland. Es gibt ca. 80 Millionen Deutsche und deutlich ueber 1 Milliarde Chinesen. Wem geht's also mehr als 10 mal besser? Dem Durchschnittsmichel oder dem Durchschnittschinesen?

Gruss, Bernie


Hallo Bernie. Nicht etwa das kleine Detail namens "paritätische Kaufkraft" vergessen?
Wird gern als objektiver Vergleich herangezogen. Wie lange muss der Durchschnittsverdiener arbeiten um sich Dinge des täglichen Lebens zu leisten (Brot, Miete, Kleidung etc.).
Ich glaub nicht dass es dem Durchschnittsdeutschen 10 Mal besser geht als dem Chinesen.


Es sollte deutlich werden das Zustände bei denen jede chinesische Familie ein Auto fährt auch nicht wünschenswert sind...


Sind die "Zustaende", dass jede deutsche Familie zwei Autos faehrt, etwa in irgendeiner Weise "wuenschenswerter"? Cool
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Jolesch
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Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
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Beitrag(#776442) Verfasst am: 27.07.2007, 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Warum spricht das Wirtschaftswachstum Chinas gegen Entwicklungshilfe? Gerade der Aufschwung ruiniert auch große Teile des Landes, die massive Umweltzerstörung schreit geradezu nach sinnvollen Entwicklungshilfeprojekten. Die Gleichung "mehr BIP = mehr Entwicklung" ist sehr kurz gedacht...


Die Chinesen haben durch riesige Überschüsse genügend Geldressourcen um sich solche Projekte selber zu leisten, sie sollten zur Einsicht gelangen sich selber zu helfen zwinkern


Das wäre natürlich schön...aber schon mal beim know how haperts gewaltig
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#776547) Verfasst am: 27.07.2007, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Warum spricht das Wirtschaftswachstum Chinas gegen Entwicklungshilfe? Gerade der Aufschwung ruiniert auch große Teile des Landes, die massive Umweltzerstörung schreit geradezu nach sinnvollen Entwicklungshilfeprojekten. Die Gleichung "mehr BIP = mehr Entwicklung" ist sehr kurz gedacht...


Die Chinesen haben durch riesige Überschüsse genügend Geldressourcen um sich solche Projekte selber zu leisten, sie sollten zur Einsicht gelangen sich selber zu helfen zwinkern


Das wäre natürlich schön...aber schon mal beim know how haperts gewaltig


Vielleicht sollten wir noch die Fälschung von Markenartikeln durch Chinesen vertraglich festigen, anstatt diese blühende Subkultur in die Illegalität zu verbannen? Sehr glücklich
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Peter H.
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Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 9751

Beitrag(#776709) Verfasst am: 27.07.2007, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

China wird möglicherweise auch dann noch "Entwicklungshilfe" erhalten, wenn es auch die 1. Weltmacht ist. Warum? Nun, wie schon gesagt, das Geld kommt indirekt den deutschen Monopolen zugute (Siemens etc.) für die z.B. Anschlußstraßen zu deren Firmen, Gasleitungen, Strommasten etc. errichtet werden. China erlaubt als Gegenzug, dass diese Firmen in seinem Land investieren können.
Warum sollte auch China z.B. eine Zubringerstraße zum Siemenswerk aus ewigener Tasche bauen, gehört doch die Firma entweder garnicht, oder nur z.T. dem chin. Staat.
China kann Deutschland hingegen keine Entwicklungshilfe zahlen und zwar aus 2 Gründen mindestens:
1. es wimmelt in D nur so an internat. Kapital, die Konkurrenz ist also groß
2. es gibt in D nichts mehr zu entwickeln, jedenfalls bzgl . Infrastruktur

Fazit: China ist kein Entwicklungsland mehr, obwohl es im Landesinneren Hinten und Vorne an allem hapert. Diese Disproportionalität ist ein Zeichen dafür, dass China ein sogenanntes Schwellenland ist, mithin ein Zwitter.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#776715) Verfasst am: 27.07.2007, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Sind die "Zustaende", dass jede deutsche Familie zwei Autos faehrt, etwa in irgendeiner Weise "wuenschenswerter"? Cool

Relevant ist nicht wieviele Autos in der Garage stehen, sondern wie häufig sie benutzt werden. Und da ist der hässliche Deutsche viel verantwortungsvoller als so manches Entwicklungsland, oder gar Canada, das sich stets unter den Top-Ten der Energieverschwender befindet. Wie kaufst du eigentlich deine Milch ein?
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#776720) Verfasst am: 27.07.2007, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn die deutsche "Entwicklungshilfe" deutschen Großkonzernen zugutekommt:
Es ist und bleibt keine ENTWICKLUNGShilfe. Dann soll Deutschland für Investitionen in China besser Subventionen geben, oder staatliche Bürgschaften.

Gleichzeitig will China Afrika in den kommenden drei Jahren Kredite von fünf Milliarden Dollar gewähren und seine Entwicklungshilfe verdoppeln!

Und gleichzeitig zahlt Deutschland China 70 Millionen Entwicklungshilfe Das ist doch ein vollkommener Irrsinn.
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Rreinhard
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 910
Wohnort: Oberbayern

Beitrag(#776739) Verfasst am: 27.07.2007, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Warum spricht das Wirtschaftswachstum Chinas gegen Entwicklungshilfe? Gerade der Aufschwung ruiniert auch große Teile des Landes, die massive Umweltzerstörung schreit geradezu nach sinnvollen Entwicklungshilfeprojekten. Die Gleichung "mehr BIP = mehr Entwicklung" ist sehr kurz gedacht...


Wer hat denn die Umwelt in China rücksichtslos zerstört? Wir oder die Chinesen?
Angenommen, Deutschland zahlt den Chinesen "Umwelthilfe" (Investitionen zur Beseitigung von Umweltschmutz ist keine Entwicklungshilfe): Warum sollten die Chinesen sich selbst darum kümmern, wenn immer jemand von außerhalb Chinas da ist, der den von den selbst Chinesen verursachten Dreck wieder beseitigt.

Wenn ich mein Grundstück mit Schwermetallen verseuche, dann bekomme ich auch keine "Entwicklungshilfe", sondern muß selbst den Schaden beseitigen.

Und wenn die Chinesen 5 Milliarden Kredite an Afrika vergeben können, dann könnten sie auch locker ein paar Milliarden in den Umweltschutz investieren. Wenn nicht, selbst schuld.
50 bis 70 Prozent aller chinesischen Gewässer sind schon verschmutzt. Wenn die Schmerzgrenze erreicht ist, sagen wir bei 90 Prozent, dann müssen sie aufwachen oder das Leben auf Kosten der Umwelt bricht zusammen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35832
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#776851) Verfasst am: 27.07.2007, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Konrad hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Naja, Queenie.

Mathe scheint wirklich nicht Deine grosse Staerke zu sein...

Also, China hat zur Zeit ein etwa genausogrosses Bruttozozialprodukt wie Deutschland. Es gibt ca. 80 Millionen Deutsche und deutlich ueber 1 Milliarde Chinesen. Wem geht's also mehr als 10 mal besser? Dem Durchschnittsmichel oder dem Durchschnittschinesen?

Gruss, Bernie


Hallo Bernie. Nicht etwa das kleine Detail namens "paritätische Kaufkraft" vergessen?
Wird gern als objektiver Vergleich herangezogen. Wie lange muss der Durchschnittsverdiener arbeiten um sich Dinge des täglichen Lebens zu leisten (Brot, Miete, Kleidung etc.).
Ich glaub nicht dass es dem Durchschnittsdeutschen 10 Mal besser geht als dem Chinesen.


Noee, Konrad!

Eigentlich nicht...hier geht's nicht um einen Vergleich der privaten Einkommen auf lokaler Waehrungsbasis, sondern um's Bruttosozialprodukt, welches letztlich bestimmt wie gross die "Buying power" einer Volkswirtschaft im globalen Masstab im Vergleich zu anderen Laendern ist. Und wenn man das auf den Durchschnittschinesen runterrechnet, dann merkt man recht schnell, dass es fuer viel weniger Oel oder Eisenerz auf dem Weltmarkt reicht als in Germanistan...

Gruss, Bernie
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Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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