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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33678
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2136872) Verfasst am: 31.05.2018, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
... dass Konsequentes Verhalten das A und O in der Zusammenarbeit mit Kinder (und nicht nur dort) ist.

Verläßlichkeit ist sehr wichtig, ja - und da spielt Konsequenz natürlich eine Rolle. Im Zweifelsfall würde ich allerdings Glaubwürdigkeit/Ehrlichkeit/Offenheit für wichtiger erachten als Konsequenz. Manchmal muß man zugeben, daß weiteres konsequentes Beharren eher wie das Reiten eines toten Pferdes wäre - oder daß man einfach unrecht hatte.
Das "reiten eines toten Pferdes" ist wohl eher das Gegenteil von Konsequent. zwinkern
Du erwähnst Glaubwürdigkeit/Ehrlichkeit/Offenheit. Ich würde meinen, das überschneidet und bedingt sich mit der Konsequenz.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28375

Beitrag(#2136874) Verfasst am: 31.05.2018, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das "reiten eines toten Pferdes" ist wohl eher das Gegenteil von Konsequent. zwinkern


Nein. Man kann auch konsequent das Falsche tun.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33678
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2136876) Verfasst am: 31.05.2018, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das "reiten eines toten Pferdes" ist wohl eher das Gegenteil von Konsequent. zwinkern


Nein. Man kann auch konsequent das Falsche tun.


Ich meine mit konsequentes Verhalten. Das tun was man sagt. Wasser predigen, und Wein saufen ist z. B. das Gegenteil von Konsequenz. Selbst glaubwürdig leben.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28375

Beitrag(#2136880) Verfasst am: 31.05.2018, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das "reiten eines toten Pferdes" ist wohl eher das Gegenteil von Konsequent. zwinkern


Nein. Man kann auch konsequent das Falsche tun.


Ich meine mit konsequentes Verhalten. Das tun was man sagt. Wasser predigen, und Wein saufen ist z. B. das Gegenteil von Konsequenz. Selbst glaubwürdig leben.


Man kann auch ein glaubwürdiger Despot sein. Konsequenz/Beharrlichkeit alleine führt nicht zwingend zu guten Entscheidungen.
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astarte
anderweitig
Foren-Admin



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38489

Beitrag(#2136881) Verfasst am: 31.05.2018, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Da fällt vielen immer noch nicht auf, dass sie eigentlich gar keine offene Frage stellen wollten.

Genau.

astarte hat folgendes geschrieben:
Mir scheint aber oft, dass sie sehr unsicher sind was sie denn eigentlich wollen:
- Regeln und Struktur klar aber freundlich vorgeben, zB wir helfen zusammen, jeder macht was.
- Das Kind ohne Strenge erziehen, nicht zwingen zu etwas, was es nicht will.
- Kinder gleichwertig behandeln und ihre Entscheidungen (hier: nö ich möchte jetzt nicht helfen) akzeptieren.

Das schließt sich ja nicht aus, wobei ich beim ersten Punkt eher sagen würde:
- Regeln und Struktur vorgeben, soweit unbedingt notwendig (z.B. für Sicherheit, Gesundheit ...)
- falls weitere Regeln benötigt werden: gemeinsam festlegen
Ja, so in etwa sehe ich das auch. Paar Regeln erleichtern das Zusammenleben, paar sind elementar (nicht allein über die Straße gehen, bevor man das nicht beherrscht u.ä.) und viele bieten sich als Streitpunkte an, wo man sich echt überlegen muss, ob das lohnt, und ob das wirklich so wichtig ist.

Zitat:

Meiner Erfahrung nach finden Kinder es ganz natürlich, wenn Eltern (genauso wie sie) ohne Taktik sagen "das möchte ich aber nicht", "das macht mich traurig", oder "ich wünsche mir sehr, daß ..." - und erfüllen diesen Wunsch auch häufig, zumindest ab ca. 3 Jahren. Lange bevor man wirklich mit ihnen über die Hintergründe diskutieren kann.

Eltern haben auch Bedürfnisse und Gefühle, das sollten sie schon auch deutlich machen.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3378

Beitrag(#2136888) Verfasst am: 31.05.2018, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Heute bei Spon:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schule-wenn-geschwister-unterschiedlich-gute-schueler-sind-a-1204304.html

Bemerkenswert, wie oberflächlich die Analyse des Problems hier ansetzt.

Zitat:
Das Leben als Einserschüler ist ein harter Kampf, Armeen von Schweinehunden bleiben da auf der Strecke. Statt nach draußen zum Fußball oder an die Konsole oder das Smartphone führt der Weg immer wieder an den Schreibtisch. Es ist ein Kampf, der belohnt wird.


Ach so? inwiefern? Womit?

Zitat:
Aber was ist, wenn jemand ihn nicht annimmt? Wenn ihm das, was wir ihm beibringen wollen, nichts bedeutet?


Ja, um Himmels willen, wo gibt es denn sowas? Das Leben nicht schon von Kindheit an als "Kampf" zu betrachten und "anzunehmen"... also bei solchen Larifari-Losergören weiß ich auch nicht mehr weiter. Wo soll das nur hinführen? Gerüchteweise habe ich ja schon von Kindern gehört, die sich außerhalb von Lerngruppen mit Gleichaltrigen getroffen habe - einfach so zum Spaß und ganz ohne irgendeine Optimierungsabsicht. Geschockt

Zitat:
Vielleicht ist dies auch das Risiko einer Erziehungsstrategie, die auf maximalen Erfolg setzt: entweder Siegen oder Scheitern. Dazwischen gibt es nichts. Wer die Tortur aus Geigenunterricht, Frühenglisch und Programmierkursen übersteht, wird extrem erfolgreich. Aber einige überstehen sie nicht.


Und das ist natürlich auch das einzige Problem dabei. Die Frage, ob das alles selbst im Erfolgsfall erstrebenswert ist, muss gar nicht erst gestellt werden, das versteht sich ja von selbst. Aber das Risiko will bei dieser im Prinzip grundrichtigen Erziehungsstrategie schon solide berechnet sein.

Dieses Ausmaß an instrumenteller Vernunft haben sich wohl nicht mal Horkheimer und Adorno träumen lassen. Da wär ich auch lieber Junkie geworden.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20589
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Beitrag(#2136889) Verfasst am: 31.05.2018, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

kann den Artikel nicht lesen, spon hat adblocker-Phobie.

Aber von dem, was Du zitierst: Klingt in der Tat nach Yield - Überlegungen zur Ausfallquote in der Produktion.
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3378

Beitrag(#2136893) Verfasst am: 31.05.2018, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
kann den Artikel nicht lesen, spon hat adblocker-Phobie.

Aber von dem, was Du zitierst: Klingt in der Tat nach Yield - Überlegungen zur Ausfallquote in der Produktion.


Steht in der Rubrik "Lehrergeständnisse" und geht um krasse Unterschiede von Geschwisterpaaren bezüglich des Schulerfolges und die Frage, wie diese zu erklären seien. Das vom Lehrer geschilderte Beispiel eines wohl oft in ähnlicher Weise zu beobachtenden Phänomens: Mädchen ist eine Überfliegerin und Lehrerliebling, der Bengel, drogenabhängig und mit psychischen Problemen, kriegt's nicht so richtig gebacken. Interessante Erklärungsansätze hat der Autor nicht parat, offenbart aber ein m.E. recht fragwürdiges Schul- und Lernverständnis.
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smallie
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Beiträge: 2599

Beitrag(#2136913) Verfasst am: 31.05.2018, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
In dem pdf ist vom "ganzheitlichen" Leseförderkonzept und "nachhaltigen" Kompetenzen die Rede. Solch ein Vokabular gehört in den Bioladen aber nicht in Schul- oder Uninähe.

Insbesondere dann nicht, wenn die Nachhaltigkeit überhaupt nicht gezeigt werden konnte, weil die Laufzeit der Studie nur von Januar 2011 bis Oktober 2011 ging. (Zitat Lebenslauf.)

Sagt Frau Gien in ihrer Antwort auch so:

Gabriele Gien hat folgendes geschrieben:
7) Natürlich kann man eine Langzeitwirkung eigentlich nur in einer Longitudinalstudie aufzeigen, das hätte aber den Rahmen der Evaluation des Materials bei Weitem gesprengt.


Von daher: ja, Floskelalarm.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2599

Beitrag(#2136924) Verfasst am: 31.05.2018, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Der Punkt ist, daß Lob (und Tadel) ausdrücklich als Methode eingesetzt werden sollen. Das ist operante Konditionierung, damit will ich nichts zu tun haben. nee

Habe hier nicht alles gelesen, aber möchte die Gelegenheit nutzen, um diese Ansicht zu unterstützen. Lob und Kritik sind gut, aber niemals als Mittel zu manipulativen Zwecken!

Die einschlägige Literatur sieht das ziemlich eindeutig: Lob durch Bestechung funktioniert nicht. Extrinsische Motive sind nicht so effektiv, wie intrinsische Motivation. (Hoppla. Ein Yield-Argument.)


smallie hat folgendes geschrieben:
    Lepper M. R., Greene D. & Nisbett, R. E. (1973). Undermining childrens intrinsic interest with extrinsic reward: A test of the "overjustification" hypothesis. Journal of Personality and Social Psychology,

Extrinsische Belohnung mindert das Interesse an einer Sache. Das gehört zur Standard-Folklore der Motivationsforschung. Ich möchte nicht behaupten, daß die Folklore stimmt, ohne mir das näher angesehen zu haben. Wenn aber Standardresultate stillschweigend übergangen werden, ist das wenig vertrauenerweckend.


Das ist nicht die einzige Arbeit, die in diese Kerbe schlägt. Vor einer Weile gab's ein ähnliches Resultat an der hisiegen Uni. Auch eine Arbeit aus dem Umkreis von Frau Schilcher - wurde von Frau Gien als Autorität angeführt -, kommt zu diesem Ergebnis.

Zitat:
Dimensions of Reading Motivation and Their Relation to Reading Behavior and Competence

We identify seven genuine dimensions of reading motivation: curiosity, involvement, competition, recognition, grades, compliance, and work avoidance. ...

Moreover, evidence from previous studies confirms the positive contribution of intrinsic reading motivation, and the relatively small or negative contribution of extrinsic reading motivation, to reading behavior and reading competence.

https://www.researchgate.net/publication/260748551_Dimensions_of_Reading_Motivation_and_Their_Relation_to_Reading_Behavior_and_Competence

Die Arbeit der hiesigen Uni hielt ich methodisch für wenig überzeugend. Und auch bei Lepper/Green/Nisbett hatte ich Bedenken.


Nichtsdestotrotz ist mir klar, welche dieser Varianten meine ist:

    - Wenn du dieses Buch liest, kriegst du einen Eisbecher.
    - Wenn du das Buch nicht bis zum Wochenende gelesen hast, gibt's n Fünfer weniger Taschengeld.
    - Lies dieses Buch, es ist gut.

Welche Variante ist nachhaltiger?
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2599

Beitrag(#2136929) Verfasst am: 31.05.2018, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Man kann es überspitzt auch so sagen: Menschsein funktioniert überhaupt nur als manipuliertes Wesen.

Mao Zedong?

In China denkt man über einen Großversuch nach, das Sozialkreditsystem. Gutes Verhalten gibt einen Bonus, schlechtes Verhalten einen Malus.
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schtonk
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Moderator



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Beiträge: 9445

Beitrag(#2136939) Verfasst am: 01.06.2018, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
[...]
...
In China denkt man über einen Großversuch nach, das Sozialkreditsystem. Gutes Verhalten gibt einen Bonus, schlechtes Verhalten einen Malus.

Darüber habe ich vor einiger Zeit eine Radio-Feature gehört. Wenn ich mich recht erinnere, wird das schon praktiziert.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20589
Wohnort: Germering

Beitrag(#2136986) Verfasst am: 01.06.2018, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Die einschlägige Literatur sieht das ziemlich eindeutig: Lob durch Bestechung funktioniert nicht. Extrinsische Motive sind nicht so effektiv, wie intrinsische Motivation. (Hoppla. Ein Yield-Argument.)

Auch deswegen gibt es so viele Techniken, um extrinsische Motive zu intrinsischen zu machen - Schuldgefühle, Religion, Werbung, Teambildungsseminare, Facebook etc.

Es gibt übrigens mE auch eine Grauzone zwischen extrinsic und intrinsic, z.B. wenn Kinder ein Buch lesen, weil sie unbedingt mitreden können wollen. Das soll bei "Harry Potter" ein wesentlicher Effekt gewesen sein, nachdem es mal eine hinreichend hohe Verbreitung hatte.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 888
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2136988) Verfasst am: 01.06.2018, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
In China denkt man über einen Großversuch nach, das Sozialkreditsystem. Gutes Verhalten gibt einen Bonus, schlechtes Verhalten einen Malus.


Darüber denkt man nicht nach, der Versuch läuft schon längst.
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fwo
unterwegs



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21468
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2136997) Verfasst am: 01.06.2018, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Man kann es überspitzt auch so sagen: Menschsein funktioniert überhaupt nur als manipuliertes Wesen.

Mao Zedong?
....

Nein. fwo. Ich hatte auch erklärt, warum.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28375

Beitrag(#2136999) Verfasst am: 01.06.2018, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Man kann es überspitzt auch so sagen: Menschsein funktioniert überhaupt nur als manipuliertes Wesen.

Mao Zedong?
....

Nein. fwo.


So nach dem Motto: "Manipulation ist ja gar nicht so schlimm, das machen doch alle"?
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Marcellinus
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Beiträge: 6034

Beitrag(#2137002) Verfasst am: 01.06.2018, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
[...]
...
In China denkt man über einen Großversuch nach, das Sozialkreditsystem. Gutes Verhalten gibt einen Bonus, schlechtes Verhalten einen Malus.

Darüber habe ich vor einiger Zeit eine Radio-Feature gehört. Wenn ich mich recht erinnere, wird das schon praktiziert.

Ja, in einigen Testorten. Es fehlt aber noch die Automatisierung durch Kameras, die nicht nur Gesichter erkennen (das geht heute schon), sondern auch Situationen. Danach ist der „Große Bruder“ perfekter als ihn sich George Orwell vorstellen konnte.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2599

Beitrag(#2137016) Verfasst am: 01.06.2018, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Man kann es überspitzt auch so sagen: Menschsein funktioniert überhaupt nur als manipuliertes Wesen.

Mao Zedong?
....

Nein. fwo. Ich hatte auch erklärt, warum.

Für längere Antworten brauche ich meist etwas länger. Deshalb gestern nur noch die Frage, wie du deine Erklärung von chinesischen Methoden abgrenzt.


Die (unbefriedigende) Kurzfassung meiner fehlenden Antwort:

Der Mensch ist ein soziales Wesen. So unterschiedliche Autoren wie Konfuzius, John Locke und Charles Darwin haben die "öffentliche Meinung" als bedeutend für ihre eigene Meinung bezeichnet. Darwin hat sich jahrelang vor der Veröffentlichung seiner Theorie gedrückt, weil er wußte, daß er damit anecken würde.

Ich denke, der Mensch hat von Natur aus eine leichte Neigung zum Konformismus. Das hat seine guten und seine schlechten Seiten. Ich möchte diese Neigung nicht befördern und mich ihrer nicht bedienen.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2599

Beitrag(#2137018) Verfasst am: 01.06.2018, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Die einschlägige Literatur sieht das ziemlich eindeutig: Lob durch Bestechung funktioniert nicht. Extrinsische Motive sind nicht so effektiv, wie intrinsische Motivation. (Hoppla. Ein Yield-Argument.)

Auch deswegen gibt es so viele Techniken, um extrinsische Motive zu intrinsischen zu machen - Schuldgefühle, Religion, Werbung, Teambildungsseminare, Facebook etc.

So hab' ich das noch gar nicht gesehen.

Gefällt mir.


step hat folgendes geschrieben:
Es gibt übrigens mE auch eine Grauzone zwischen extrinsic und intrinsic, z.B. wenn Kinder ein Buch lesen, weil sie unbedingt mitreden können wollen. Das soll bei "Harry Potter" ein wesentlicher Effekt gewesen sein, nachdem es mal eine hinreichend hohe Verbreitung hatte.

Die Grauzone gibt es bestimmt.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21468
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2137035) Verfasst am: 02.06.2018, 06:37    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Man kann es überspitzt auch so sagen: Menschsein funktioniert überhaupt nur als manipuliertes Wesen.

Mao Zedong?
....

Nein. fwo.


So nach dem Motto: "Manipulation ist ja gar nicht so schlimm, das machen doch alle"?

Das passiert, wenn man nur auf ein Stichwort hin in eine Diskussion reingrätscht, die man nicht verfolgt hat. Wenn Du den ganzen Beitrag richtig gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass ich mich dagegen gewandt habe, den Begriff Manipulation an dieser Stelle überhaupt zu benutzen.

Was Du zitiert hast, ist kein Aufruf zur Manipulation, sondern die Konsequenz dessen, den Begriff Manipulation so zu benutzen, wie er hier benutzt wurde.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28375

Beitrag(#2137043) Verfasst am: 02.06.2018, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Was Du zitiert hast, ist kein Aufruf zur Manipulation, sondern die Konsequenz dessen, den Begriff Manipulation so zu benutzen, wie er hier benutzt wurde.


Step hat den Begriff ganz allgemein benutzt. Wo siehst Du da irgendwelche falschen Konsequenzen?
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21468
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Beitrag(#2137055) Verfasst am: 02.06.2018, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Was Du zitiert hast, ist kein Aufruf zur Manipulation, sondern die Konsequenz dessen, den Begriff Manipulation so zu benutzen, wie er hier benutzt wurde.


Step hat den Begriff ganz allgemein benutzt. Wo siehst Du da irgendwelche falschen Konsequenzen?

Step hat auf smallie geantwortet und ihn damit im Zusammenhang mit der von smallie beschriebenen Unterrichtssituation gebracht.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20589
Wohnort: Germering

Beitrag(#2137062) Verfasst am: 02.06.2018, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Was Du zitiert hast, ist kein Aufruf zur Manipulation, sondern die Konsequenz dessen, den Begriff Manipulation so zu benutzen, wie er hier benutzt wurde.
Step hat den Begriff ganz allgemein benutzt. Wo siehst Du da irgendwelche falschen Konsequenzen?
Step hat auf smallie geantwortet und ihn damit im Zusammenhang mit der von smallie beschriebenen Unterrichtssituation gebracht.

Ja, aber in Deiner Zusammenfassung liest es sich schon ein bißchen undifferenziert - außerdem klingt es zumindest auf den ersten Blick ein wenig nach dem guten alten Naturrechtsargument.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28375

Beitrag(#2137101) Verfasst am: 02.06.2018, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Was Du zitiert hast, ist kein Aufruf zur Manipulation, sondern die Konsequenz dessen, den Begriff Manipulation so zu benutzen, wie er hier benutzt wurde.
Step hat den Begriff ganz allgemein benutzt. Wo siehst Du da irgendwelche falschen Konsequenzen?
Step hat auf smallie geantwortet und ihn damit im Zusammenhang mit der von smallie beschriebenen Unterrichtssituation gebracht.

Ja, aber in Deiner Zusammenfassung liest es sich schon ein bißchen undifferenziert - außerdem klingt es zumindest auf den ersten Blick ein wenig nach dem guten alten Naturrechtsargument.


fwo reduziert m.E. die Manipulation zu sehr auf den Informationsfluss bzw. das Informationsgefälle. Das kann ein Mittel der Manipulation sein, muss es aber nicht. Manipulation im zwischenmenschlichen Bereich (also z.B. zwischen Eltern und Kindern - oder Kindern und Eltern) dient ja meist gar nicht der Informationsbeeinflussung, sondern der Kontrolle der Beziehung.

Ich habe die Logik dahinter so interpretiert: Eltern sind in der Regel besser informiert als ihre Kinder, dieser Informationsvorsprung bedeutet Macht, Beeinflussung mit Hilfe von Macht ist Manipulation - da wir aber nicht ohne Erziehung auskommen, ist Manipulation unabdinglich.

Das klammert aber aus, dass Manipulation auch ohne diesen Informationsvorsprung funktioniert. Kinder können ihre Eltern ebenfalls manipulieren.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2599

Beitrag(#2137102) Verfasst am: 02.06.2018, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Heute bei Spon:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schule-wenn-geschwister-unterschiedlich-gute-schueler-sind-a-1204304.html

Bemerkenswert, wie oberflächlich die Analyse des Problems hier ansetzt.

Zitat:
Das Leben als Einserschüler ist ein harter Kampf, Armeen von Schweinehunden bleiben da auf der Strecke. Statt nach draußen zum Fußball oder an die Konsole oder das Smartphone führt der Weg immer wieder an den Schreibtisch. Es ist ein Kampf, der belohnt wird.

Eine seltsame Aussage, die ich für mich nicht nachvollziehen kann. Das ist das Klischee vom Streber.

Wenn ich trotzdem versuche, mir einen Reim darauf zu machen, kommt folgende Geschichte dabei 'raus.

Ein Kollege hat einen Sohn in der zweiten Klasse und mir dieses Bild aus dem Matheheft geschickt. Das Bild ging in einer Eltern-Whatsapp-Gruppe herum. Die Mütter (vorwiegend!) fragten dort, ob jemand die Hausaufgabe verstünde.



Die Darstellung ist meiner Ansicht nach ziemlich schlecht. Wenn man nicht schon weiß, was das soll - dann hilft sie kaum weiter.

    - Erstmal sehe ich da Fünfer-Gruppen, die in Paaren angeordnet sind.
    - Die Farbkodierung ist doof. Sie verlangt, daß man beim Einser schon weiß, welche Farbe man braucht.
    - Das untere Zehner/Einserkästchen ist zentriert an der Fünfergruppen-Teilung ausgerichtet. Was ich unbedarft als links stehen die Zehner, rechts die Einser interpretieren kann.


Sowas darf einer Qualtitätskontrolle beim Verlag oder bei den einkaufenden Schulen nicht entgehen.

Was passiert? Die Eltern (Mütter) tauschen sich untereinander aus, lösen die Aufgabe für die Kinder. Die Lehrerin - oBdA - meint, die Kinder hätten die Aufgabe bewältigt und mit dem Aufgabenbuch sei alles in Ordnung. In Wirklichkeit vergrößert man damit die soziale Spreizung zwischen Kindern, deren Eltern mit ihnen Hausaufgaben machen und denen, die es nicht tun.



Zumsel hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Aber was ist, wenn jemand ihn nicht annimmt? Wenn ihm das, was wir ihm beibringen wollen, nichts bedeutet?

Ja, um Himmels willen, wo gibt es denn sowas? Das Leben nicht schon von Kindheit an als "Kampf" zu betrachten und "anzunehmen"... also bei solchen Larifari-Losergören weiß ich auch nicht mehr weiter. Wo soll das nur hinführen? Gerüchteweise habe ich ja schon von Kindern gehört, die sich außerhalb von Lerngruppen mit Gleichaltrigen getroffen habe - einfach so zum Spaß und ganz ohne irgendeine Optimierungsabsicht. Geschockt

Wie hoch schätzt du den Anteil der Kinder in einer Jahrgangsstufe, die das so halten? Ich tippe auf 10 %.

Wie viel bleibt von der Schule wirklich hängen, außer Lesen, Schreiben und Dreisatz? Gerade heute hat im Cafe am Nebentisch jemand in die Runde gefragt, wieviel 20 000 x 20 000 ergibt, im Kopf gerechnet. Hat ein bisschen gedauert, bis die richtige Lösung kam, vielleicht kam sie durch probieren - daß vorne eine 4 stehen muß, war zumindest allen klar.

Anderes Beispiel, kürzlich am Volksfest.

Eine Schulfreundin und ihr Vater waren mit dabei. Auf dem Fest gab es einen Fallturm. Die Kids fragten, wie lange man da wohl fällt. Sag ich, das werden etwa 4 Sekunden sein. Sagt der Vater: und das kannst du wirklich so ausrechnen? Errm. Das ist vermutlich Stoff der achten Klasse sowie des 17. Jahrhunderts. Sieht so aus, als bräuchte es ein besonderes Interesse an Physik, damit so einfache Sachen hängen bleiben. Unter uns gesagt, wenn mich jemand etwas aus der Ecke Elektrizität/Magnetismus fragte, müßte ich bei einigen Fragen auch erst die Formelsammlung zu Hilfe nehmen.

Damit stellt sich ganz massiv die Frage, was Schule vermitteln soll, insbesondere im Jahre 2018, in dem die Antwort nur ein paar Mausklicks weit entfernt ist.



PS:

Übrigens ist weder dem Lehrer noch dem Redakteur aufgefallen, daß diese Stelle inhaltlich höchstwahrscheinlich falsch ist.

Lehrer auf SPON hat folgendes geschrieben:
Vielleicht sind sich scheinbar so unterschiedliche Geschwister auch gar nicht so unähnlich: Sie suchen beide nach Extremen. Besonders aggressive Affenjunge kämpfen schon an der Mutterbrust um den größten Milchanteil. Entweder die Mutter stößt sie weg, dann sterben sie. Oder sie werden besonders groß und später Alphamännchen.

Menschenaffen haben meist nur ein Kind. Das ist bei denen nicht anders, als bei uns.
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Lebensnebel
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Beitrag(#2137105) Verfasst am: 02.06.2018, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:

- Die Farbkodierung ist doof. Sie verlangt, daß man beim Einser schon weiß, welche Farbe man braucht.


Die Farben sind doch wuppe. Wenn in der Aufgabenstellung nicht gefordert wird, dass vollständige Reihen rot und unvollständige blau ausgemalt werden müssen, kann man doch beliebige Farben nehmen.
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Lebensnebel
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Beiträge: 1482

Beitrag(#2137107) Verfasst am: 02.06.2018, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:

Ein Kollege hat einen Sohn in der zweiten Klasse und mir dieses Bild aus dem Matheheft geschickt. Das Bild ging in einer Eltern-Whatsapp-Gruppe herum. Die Mütter (vorwiegend!) fragten dort, ob jemand die Hausaufgabe verstünde.



Das ist doch eine einfache Aufgabe.
Vorgegeben werden offenbar die Kästchen und darunterliegend
z.B.
Z E
3 5

Die Kinder müssen dann 3 Reihen vollständig ausmalen und in der vierten Reihe 5 Einzelne.
Und dann eventuell noch 30 + 5 = 35 anfügen.
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astarte
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Beitrag(#2137108) Verfasst am: 02.06.2018, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

Ein Kollege hat einen Sohn in der zweiten Klasse und mir dieses Bild aus dem Matheheft geschickt. Das Bild ging in einer Eltern-Whatsapp-Gruppe herum. Die Mütter (vorwiegend!) fragten dort, ob jemand die Hausaufgabe verstünde.



Das ist doch eine einfache Aufgabe.
Vorgegeben werden offenbar die Kästchen und darunterliegend
z.B.
Z E
3 5

Die Kinder müssen dann 3 Reihen vollständig ausmalen und in der vierten Reihe 5 Einzelne.
Und dann eventuell noch 30 + 5 = 35 anfügen.

Jo. Schulterzucken
und zwar:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

- Die Farbkodierung ist doof. Sie verlangt, daß man beim Einser schon weiß, welche Farbe man braucht.


Die Farben sind doch wuppe. Wenn in der Aufgabenstellung nicht gefordert wird, dass vollständige Reihen rot und unvollständige blau ausgemalt werden müssen, kann man doch beliebige Farben nehmen.

Da ist ein roter Stift. Ich würde draus schließen, dass man die, also alle Punkte rot ausmalen soll.
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Lebensnebel
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Beiträge: 1482

Beitrag(#2137109) Verfasst am: 02.06.2018, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

Ein Kollege hat einen Sohn in der zweiten Klasse und mir dieses Bild aus dem Matheheft geschickt. Das Bild ging in einer Eltern-Whatsapp-Gruppe herum. Die Mütter (vorwiegend!) fragten dort, ob jemand die Hausaufgabe verstünde.



Das ist doch eine einfache Aufgabe.
Vorgegeben werden offenbar die Kästchen und darunterliegend
z.B.
Z E
3 5

Die Kinder müssen dann 3 Reihen vollständig ausmalen und in der vierten Reihe 5 Einzelne.
Und dann eventuell noch 30 + 5 = 35 anfügen.

Jo. Schulterzucken
und zwar:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:

- Die Farbkodierung ist doof. Sie verlangt, daß man beim Einser schon weiß, welche Farbe man braucht.


Die Farben sind doch wuppe. Wenn in der Aufgabenstellung nicht gefordert wird, dass vollständige Reihen rot und unvollständige blau ausgemalt werden müssen, kann man doch beliebige Farben nehmen.

Da ist ein roter Stift. Ich würde draus schließen, dass man die, also alle Punkte rot ausmalen soll.


Dann mal halt rot aus. Andere Kinder können auch andere Farben nehmen.
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Kramer
postvisuell



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Beiträge: 28375

Beitrag(#2137111) Verfasst am: 02.06.2018, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Kinder müssen dann 3 Reihen vollständig ausmalen und in der vierten Reihe 5 Einzelne.


Und was soll das bringen?
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