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Bemerkung zum Tierschutz
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875320) Verfasst am: 03.12.2007, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

ateyim hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
BTW Wie stehst du zum Schwangerschaftsabbruch?

gleichen Gedanken zur gleichen Zeit gehabt Prost

Rischtisch, dachtickooch. Genwamaeenhebnwa. Saufgelage
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binah
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875322) Verfasst am: 03.12.2007, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:


BTW Wie stehst du zum Schwangerschaftsabbruch?

Ich habe es vorhin schon geschrieben: Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu schaden.
Für ein Töten muss es immer gute Gründe geben, das sieht im Fall von Menschen (und solchen, die es werden sollen) auch das Gesetz vor, vor dem man sich dann rechtfertigen müsste.

Davon abgesehen halte es nicht für richtig, es zu einer Schwangerschaft überhaupt kommen zu lassen, man weiß ja vorher, ob man ein Kind will oder nicht und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dies zu vermeiden.
Treibt man trotzdem ab, muss man eben u.U. damit leben, eine moralisch bedenkliche Entscheidung getroffen zu haben. So aufrichtig wäre wohl nur ich, zu sagen:
Moralisch gesehen war es evtl. falsch, abzutreiben, aber mir passt das Kind nicht in mein Leben, ich will es einfach nicht.
Während alle anderen (zumindest die Fragestellenden hier) es sich wahrscheinlich irgendwie zurechtbiegen würden, dass sie sich am Ende dann trotzdem für moralisch handelnd halten könnten).
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q6g36
registrierter User



Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 819
Wohnort: Leipzig

Beitrag(#875329) Verfasst am: 03.12.2007, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch dafür dass wir auf den Konsum von Fleisch weitestgehend verzichten aber nicht aus tierschutz- sondern global-ökonomischen-Gründen:

-wir verbrauchen derzeit 150% der Jahresproduktion an Biomasse, wie mein Botanik-Professor sagte: wenn jeder Chinese zu Frühstück ein Ei essen wollte dann würde die Jahres-Biomasse-Produktion der Pflanzen nur für die Ernährung der Hühner draufgehen. (sicher sehr plastisch aber ist was dran...)
die Konsequenzen daraus sind schon sichtbar: -> lehr gefischte Meere, Desertifikation in Südamerika+Afrika etc.

Um 1 kg Rindfleisch zu erhalten werden 10 kg Weizen benötigt (für die Chinesen: um 1kg Hundefleisch zu Erhalten werden 10 kg Rind und damit 100 kg Weizen benötigt, gleiches gilt wenn die Hühner/Schweine etc mit Fleisch gefüttert werden...)

Wenn wir mehr Pflanzen und weniger Tiere essen würden könnten sich das globale Ökosystem langsam wieder regenerieren und so neben unserem Überleben auch der Erhalt der Artenvielfalt gewährleistet werden.

Wir könnten, wenn wir nicht ganz auf Fleisch verzichten wollen, auf energieeffizientere Nutztiere d.h. wechselwarme ausweichen ....
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#875346) Verfasst am: 03.12.2007, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

q6g36 hat folgendes geschrieben:
Um 1 kg Rindfleisch zu erhalten werden 10 kg Weizen benötigt

Und wenn die Rinder nicht mit Weizen gefüttert werden? Das solls geben!

q6g36 hat folgendes geschrieben:
Wenn wir mehr Pflanzen und weniger Tiere essen würden könnten sich das globale Ökosystem langsam wieder regenerieren und so neben unserem Überleben auch der Erhalt der Artenvielfalt gewährleistet werden.

Kann man so pauschal nicht sagen. Gerade in Europa bieten Kulturlandschaften ökologische Nischen, die es von Natur aus nicht gäbe. Beispielsweise beitenWiesen Lebensraum für viele Insekten-und Pflanzenartenarten. Und Wiesen gäbe es ohne Weideviehhaltung nicht.

Außerdem besteht kein Grund zu der Annahme, daß Pflanzen grundsätzlich ethisch einwandfrei erzeugt würden und daß da ein grundsätzlicher Gegensatz zur Fleischproduktion bestünde. Sehr wohl kann beides in ethisch bedenklicher Weise geschehen.
_________________
Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875353) Verfasst am: 03.12.2007, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:

Ich habe es vorhin schon geschrieben: Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu schaden.
Für ein Töten muss es immer gute Gründe geben, das sieht im Fall von Menschen (und solchen, die es werden sollen) auch das Gesetz vor, vor dem man sich dann rechtfertigen müsste.
(...)
Treibt man trotzdem ab, muss man eben u.U. damit leben, eine moralisch bedenkliche Entscheidung getroffen zu haben. So aufrichtig wäre wohl nur ich, zu sagen:
Moralisch gesehen war es evtl. falsch, abzutreiben, aber mir passt das Kind nicht in mein Leben, ich will es einfach nicht.

Du berufst dich also auf Gesetze, um deine Haltung zu rechtfertigen. Das scheint mir verständlich. Die anzugebenden Gründe, die einen Abbruch erlauben, sind allerdings lächerlich im Verhältnis zur Konsequenz für den Fötus. Ein Abbruch ist schlicht erlaubt und das ist mE richtig.

Dann berufe ich mich auch mal auf Gesetze: Es gibt es kein Gesetz, das das Töten von Tieren, um sie später zu essen, verbietet. Also spricht die Gesetzeslage doch eher für einen Fleischverzehr.
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875355) Verfasst am: 03.12.2007, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Um 1 kg Rindfleisch zu erhalten werden 10 kg Weizen benötigt

Und wenn die Rinder nicht mit Weizen gefüttert werden? Das solls geben!

Wäre dir Tiermehl lieber?
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875357) Verfasst am: 03.12.2007, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ich bin auch dafür dass wir auf den Konsum von Fleisch weitestgehend verzichten aber nicht aus tierschutz- sondern global-ökonomischen-Gründen:

Das sind ähnliche Gründe, wie die, die gegen Fernreisen, das Autofahren oder bestimmte Einwegverpackungen und zB für Rohstoffrecycling sprechen. Das sind für mich schlüssige Gründe. Ich trete übrigens für einen maßvollen Fleischverzehr ein und kaufe fast nur "Bio-Fleisch".
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q6g36
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 819
Wohnort: Leipzig

Beitrag(#875361) Verfasst am: 03.12.2007, 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ok wenns dass besser macht um ein kg Rindfleisch zu erzeugen benötigt man 10 kg pflanzliche Biomasse.... Ferner finde ich ethische Probleme beim essen (auf die Organismen bezogen) für nicht angebracht denn wer Probleme damit hat etwas zu essen, der solls halt lassen.. Ich wollt eigentlich nur zeigen dass abseits diesen Problems verwöhnter/dekadenter Großstädter auch rationale Gründe dafür gibt Vegetarier zu sein....
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binah
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875368) Verfasst am: 03.12.2007, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dann berufe ich mich auch mal auf Gesetze:

Wie oft noch:

Davon abgesehen halte es nicht für richtig, es zu einer Schwangerschaft überhaupt kommen zu lassen, mam weiß ja vorher, ob man ein Kind will oder nicht.
Treibt man trotzdem ab, muss man eben u.U. damit leben, eine moralisch bedenkliche Entscheidung getroffen zu haben. So aufrichtig wäre ich dann schon, zu sagen:
Moralisch gesehen war es evtl. falsch, abzutreiben, aber mir passt das Kind nicht in mein Leben, ich will es einfach nicht.
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binah
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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875371) Verfasst am: 03.12.2007, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ich bin auch dafür dass wir auf den Konsum von Fleisch weitestgehend verzichten aber nicht aus tierschutz- sondern global-ökonomischen-Gründen:

Das sind ähnliche Gründe, wie die, die gegen Fernreisen, das Autofahren oder bestimmte Einwegverpackungen und zB für Rohstoffrecycling sprechen. Das sind für mich schlüssige Gründe.

Nach deiner "Logik" könntest du auch die negieren und fragen: Wiesooooo?? Weshalb soll ich mir denn Gedanken um die Erde machen????????????
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875375) Verfasst am: 03.12.2007, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ich bin auch dafür dass wir auf den Konsum von Fleisch weitestgehend verzichten aber nicht aus tierschutz- sondern global-ökonomischen-Gründen:

Das sind ähnliche Gründe, wie die, die gegen Fernreisen, das Autofahren oder bestimmte Einwegverpackungen und zB für Rohstoffrecycling sprechen. Das sind für mich schlüssige Gründe.

Nach deiner "Logik" könntest du auch die negieren und fragen: Wiesooooo?? Weshalb soll ich mir denn Gedanken um die Erde machen????????????

Richtig, wieso? Mir scheint, dass das einzige, worum sich Menschen Gedanken machen, die Menschen sind.
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875378) Verfasst am: 03.12.2007, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Dann berufe ich mich auch mal auf Gesetze:

Wie oft noch:

Davon abgesehen halte es nicht für richtig, es zu einer Schwangerschaft überhaupt kommen zu lassen, mam weiß ja vorher, ob man ein Kind will oder nicht.
Treibt man trotzdem ab, muss man eben u.U. damit leben, eine moralisch bedenkliche Entscheidung getroffen zu haben. So aufrichtig wäre ich dann schon, zu sagen:
Moralisch gesehen war es evtl. falsch, abzutreiben, aber mir passt das Kind nicht in mein Leben, ich will es einfach nicht.

In der Frage des Schwangerschaftsabbruchs gibt es dutzende Positionen. Welche ist die Richtige? Das muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Die Gesetzesllage lässt fast alle zu. Es bleibt jeder/m selbst überlassen, wie sie/er dazu steht. Und dies gilt erst recht für den Fleischverzehr.


Zuletzt bearbeitet von jdf am 03.12.2007, 17:09, insgesamt einmal bearbeitet
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q6g36
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 819
Wohnort: Leipzig

Beitrag(#875380) Verfasst am: 03.12.2007, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:

Richtig, wieso? Mir scheint, dass das einzige, worum sich Menschen Gedanken machen, die Menschen sind.

Naja, wenn ihr das so seht: wenn der Mensch nicht bald darüber nachdenkt was er zu mittag isst wirds bald nur noch ein Gericht zur Auswahl geben: Mensch!
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binah
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875383) Verfasst am: 03.12.2007, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
binah hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Dann berufe ich mich auch mal auf Gesetze:

Wie oft noch:

Davon abgesehen halte es nicht für richtig, es zu einer Schwangerschaft überhaupt kommen zu lassen, mam weiß ja vorher, ob man ein Kind will oder nicht.
Treibt man trotzdem ab, muss man eben u.U. damit leben, eine moralisch bedenkliche Entscheidung getroffen zu haben. So aufrichtig wäre ich dann schon, zu sagen:
Moralisch gesehen war es evtl. falsch, abzutreiben, aber mir passt das Kind nicht in mein Leben, ich will es einfach nicht.

In der Frage des Schwangerschaftsabbruchs gibt es dutzende Positionen. Welche ist die Richtige? Das muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Die Gesetzesllage lässt fast alle zu. Es bleibt jeder/m selbst überlassen, wie sie/er dazu steht. Und dies gilt erst recht für den Fleischverzehr.

Was legal ist, muss nicht moralisch sein. Ich behaupte, Schwangerschaftsabbruch ist es u.U. nicht.
Natürlich darf jeder selbst über seinen Körper verfügen. Seinen eigenen. Und da wird es dann eben prekär, wenn man anfängt, sich fremde Körper einverleiben zu wollen oder ein
in den eigenen Körper integrierten Körper zu vernichten.

Aufrichtiger wäre, Egoismus einzugestehen, wenn man Fleisch isst oder abtreibt.
Heuchelei dagegen ist mir zuwider.
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875385) Verfasst am: 03.12.2007, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

q6g36 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:

Richtig, wieso? Mir scheint, dass das einzige, worum sich Menschen Gedanken machen, die Menschen sind.

Naja, wenn ihr das so seht: wenn der Mensch nicht bald darüber nachdenkt was er zu mittag isst wirds bald nur noch ein Gericht zur Auswahl geben: Mensch!

Bitte nicht! Nergal? Bist du es?
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875389) Verfasst am: 03.12.2007, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:
Aufrichtiger wäre, Egoismus einzugestehen, wenn man Fleisch isst oder abtreibt.
Heuchelei dagegen ist mir zuwider.

Was hast du denn jetzt gegen Egoismus einzuwenden? Das ist doch wohl eine grundlegende menschliche Eigenschaft.

Kinderkriegen ist egoistisch.
Föten abtreiben ist egoistisch.
Fleisch essen ist egoistisch.
Pflanzen essen ist egoistisch.
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astarte
anderweitig
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38636

Beitrag(#875394) Verfasst am: 03.12.2007, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
binah hat folgendes geschrieben:
Aufrichtiger wäre, Egoismus einzugestehen, wenn man Fleisch isst oder abtreibt.
Heuchelei dagegen ist mir zuwider.

Was hast du denn jetzt gegen Egoismus einzuwenden? Das ist doch wohl eine grundlegende menschliche Eigenschaft.

Kinderkriegen ist egoistisch.
Föten abtreiben ist egoistisch.
Fleisch essen ist egoistisch.
Pflanzen essen ist egoistisch.


Ist was dran, Verhüten ist egoistisch, Wasser trinken,...ich gestehe Egoismus ein. Hab gar kein Problem damit.
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jagy
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#875396) Verfasst am: 03.12.2007, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

astarte007 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
binah hat folgendes geschrieben:
Aufrichtiger wäre, Egoismus einzugestehen, wenn man Fleisch isst oder abtreibt.
Heuchelei dagegen ist mir zuwider.

Was hast du denn jetzt gegen Egoismus einzuwenden? Das ist doch wohl eine grundlegende menschliche Eigenschaft.

Kinderkriegen ist egoistisch.
Föten abtreiben ist egoistisch.
Fleisch essen ist egoistisch.
Pflanzen essen ist egoistisch.


Ist was dran, Verhüten ist egoistisch, Wasser trinken,...ich gestehe Egoismus ein. Hab gar kein Problem damit.


Also ich muss sagen, dieses ganze egoistische gesund-werden der Kranken regt mich auch schon lange auf! zwinkern
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binah
registrierter User



Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875398) Verfasst am: 03.12.2007, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:

Was hast du denn jetzt gegen Egoismus einzuwenden?

Wo steht das?
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16640

Beitrag(#875403) Verfasst am: 03.12.2007, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:

Was hast du denn jetzt gegen Egoismus einzuwenden?

Wo steht das?

Nirgendwo.
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#875421) Verfasst am: 03.12.2007, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ok wenns dass besser macht um ein kg Rindfleisch zu erzeugen benötigt man 10 kg pflanzliche Biomasse....

Und was ist nachteilig daran, wenn eine Kuh 10 kg Biomasse in Form von Gras benötigt?
_________________
Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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jagy
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#875429) Verfasst am: 03.12.2007, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ok wenns dass besser macht um ein kg Rindfleisch zu erzeugen benötigt man 10 kg pflanzliche Biomasse....

Und was ist nachteilig daran, wenn eine Kuh 10 kg Biomasse in Form von Gras benötigt?


Weil man anstatt 1 kG billiges Fleisch 10 kG Getreide, Kartoffeln etc für arme Menschen haben könnte. Tatsache ist, dass das, was Kühe essen, irgendwo angebaut werden muss. Und wo dies angebaut wird, kann nichts für Menschen angebaut werden.
_________________
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#875433) Verfasst am: 03.12.2007, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ok wenns dass besser macht um ein kg Rindfleisch zu erzeugen benötigt man 10 kg pflanzliche Biomasse....

Und was ist nachteilig daran, wenn eine Kuh 10 kg Biomasse in Form von Gras benötigt?


Weil man anstatt 1 kG billiges Fleisch 10 kG billige Biomasse - zB Kartoffeln, Reis, Weizen etc - für arme Menschen haben könnte. Tatsache ist, dass das, was Kühe essen, irgendwo angebaut werden muss. Und wo dies angebaut wird, kann nichts für Menschen angebaut werden.

Eben nicht unbedingt, weil nicht alles überall angebaut werden kann.
_________________
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jagy
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 7275

Beitrag(#875436) Verfasst am: 03.12.2007, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
jagy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ok wenns dass besser macht um ein kg Rindfleisch zu erzeugen benötigt man 10 kg pflanzliche Biomasse....

Und was ist nachteilig daran, wenn eine Kuh 10 kg Biomasse in Form von Gras benötigt?


Weil man anstatt 1 kG billiges Fleisch 10 kG billige Biomasse - zB Kartoffeln, Reis, Weizen etc - für arme Menschen haben könnte. Tatsache ist, dass das, was Kühe essen, irgendwo angebaut werden muss. Und wo dies angebaut wird, kann nichts für Menschen angebaut werden.

Eben nicht unbedingt, weil nicht alles überall angebaut werden kann.


Aber igendwas kann doch immer irgendwo angebaut werden. Und so stellt sich immer die Frage: Bauen wir 10 kg davon an, um dafür 1 kg Fleisch zu bekommen - oder bauen wir 10 kg davon an, um davon 10 kg für Menschen zu bekommen.

Laut Wiki wird zB allein in Deutschlan 1/3 der Ackerfläche für Futtermittel verwendet (http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung#Umweltverschmutzung)
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#875466) Verfasst am: 03.12.2007, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
jagy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
q6g36 hat folgendes geschrieben:
Ok wenns dass besser macht um ein kg Rindfleisch zu erzeugen benötigt man 10 kg pflanzliche Biomasse....

Und was ist nachteilig daran, wenn eine Kuh 10 kg Biomasse in Form von Gras benötigt?


Weil man anstatt 1 kG billiges Fleisch 10 kG billige Biomasse - zB Kartoffeln, Reis, Weizen etc - für arme Menschen haben könnte. Tatsache ist, dass das, was Kühe essen, irgendwo angebaut werden muss. Und wo dies angebaut wird, kann nichts für Menschen angebaut werden.

Eben nicht unbedingt, weil nicht alles überall angebaut werden kann.


Aber igendwas kann doch immer irgendwo angebaut werden. Und so stellt sich immer die Frage: Bauen wir 10 kg davon an, um dafür 1 kg Fleisch zu bekommen - oder bauen wir 10 kg davon an, um davon 10 kg für Menschen zu bekommen.

Aber das ist zu einfach. Du kannst eben nicht davon ausgehen, daß man dort, wo Weidewirtschaft betrieben wird, sich ebensogut 10 kg Kartoffeln statt 10 kg Grünfutter anbauen ließen. Deswegen wurde in einer Landwirtschaft, die diesen Namen verdient, Weideviehhaltung dort betrieben, wo Ackerbau nicht sinnvoll möglich ist, weil zu feucht, zu trocken, zu mager, zu steil, ...
Zwar könnte man auch auf solchen Standorten mit massivem Kunstdüngereinsatz dem Boden etwas abtrotzen, was aber auch kein vernünftiges Leitbild sein kann.

jagy hat folgendes geschrieben:
Laut Wiki wird zB allein in Deutschlan 1/3 der Ackerfläche für Futtermittel verwendet (http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung#Umweltverschmutzung)

Man sollte aber nicht den Fehler machen, die Bedingungen der Massentierhaltung auf die Viehhaltung an sich zu verallgemeinern. Das sehe ich durchaus auch so: irgendwo Getreide oder dergleichen als Viehfutter anzubauen, ist Unfug. Vielmehr muß die Landwirtschaft wieder dahin, daß Viehhaltung auf das Maß zurückgeführt wird, wie es die örtlichen Bedingungen erlauben. Außerdem sind gerade in der Bio-Landwirtschaft Nutztiere für die Aufrechterhaltung von Stoffkreisläufen wichtig.
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AgentProvocateur
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Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 7851
Wohnort: Berlin

Beitrag(#875469) Verfasst am: 03.12.2007, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

jagy hat folgendes geschrieben:
[...] Auch hier gibts du nur das Ergebnis. Man soll Leid vermeiden, man soll anderen Menschen kein Leid zufügen. Aber warum nicht? Warum sollte vermeidbares Leid vermieden werden? Auch hier fehlt die Begründung, aber gerade die Begründung ist es, die eine argumentative Ethik von einer absoluten unterscheidet.

[...] Weil ich mit dem Töten Interessen dieser Menschen verletzen würde, ich würde Zukunftswünsche verhindern. Und genau das ist zB eine rationale begründete Basis einer Ethik: Falsch ist, was Interessen verletzt (freilich muss dann noch genauer definiert werden, was mit Interessen gemeint ist etc).

Mal eine Frage dazu: was ist denn nun der Unterschied zwischen der Festlegung 1, man solle kein vermeidbares Leid zufügen und zwischen der Festlegung 2, es sei falsch, Interessen zu verletzen. Du scheinst da einen grundlegenden Unterschied zu sehen (das eine ist für Dich eine rational begründete Basis, das andere nicht). Aber wieso eigentlich? Ich sehe diesen Unterschied nicht.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#875481) Verfasst am: 03.12.2007, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:
Jemand anders hier hat mit "persönlichem Empfinden" argumentiert, nicht ich.

Zitat:
Und mehr kann ich Dir dazu nicht sagen. Das ist ganz und gar kein leeres Gerede, ich kann niemandem dabei helfen, eine allgemeine Ethik zu formulieren, die für jeden in jeder Situation eingehalten werden muß.


Dabei ist es doch gar nicht so schwer, entsprechende Grundsätze zu formulieren.

Nicht töten ist grundsätzlich besser als töten (das streitet wohl keiner ab).
Und wenn es keine schwerwiegenden Gründe gibt, tötet man nicht. Ernährung ist kein schwerwiegender Grund, denn der Mensch muss nicht töten, um zu überleben (das muss er evtl. nur, wenn er angegriffen wird).
Die Rechtfertigungslast liegt also vollkommen auf der anderen Seite:
Wenn ich nachweisen kann, dass ich aus persönlichen Gründen zwingend Fleisch essen MUSS, weil ich mir sonst erheblich schade, wäre es legitim, Fleisch zu essen. Kann ich das nicht nachweisen und esse trotzdem Fleisch, kann ich für mich nicht in Anspruch nehmen, mich in dieser Hinsicht ethischen Grundsätzen entsprechend zu verhalten.

Das ist schon deswegen falsch, weil auch Pflanzen leben.

Und jetzt viel Spass bei der Grenzziehung, welches Leben tötenswert ist und welches nicht.
Da diese Grenzziehung aber mir bei Vegetariern ebenso willkürlich erscheint wie bei Normalessern (in Ermangelung eines besseren Begriffs) gäbe es hier Erläuterungsbedarf.
_________________
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binah
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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875492) Verfasst am: 03.12.2007, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
binah hat folgendes geschrieben:
Jemand anders hier hat mit "persönlichem Empfinden" argumentiert, nicht ich.

Zitat:
Und mehr kann ich Dir dazu nicht sagen. Das ist ganz und gar kein leeres Gerede, ich kann niemandem dabei helfen, eine allgemeine Ethik zu formulieren, die für jeden in jeder Situation eingehalten werden muß.


Dabei ist es doch gar nicht so schwer, entsprechende Grundsätze zu formulieren.

Nicht töten ist grundsätzlich besser als töten (das streitet wohl keiner ab).
Und wenn es keine schwerwiegenden Gründe gibt, tötet man nicht. Ernährung ist kein schwerwiegender Grund, denn der Mensch muss nicht töten, um zu überleben (das muss er evtl. nur, wenn er angegriffen wird).
Die Rechtfertigungslast liegt also vollkommen auf der anderen Seite:
Wenn ich nachweisen kann, dass ich aus persönlichen Gründen zwingend Fleisch essen MUSS, weil ich mir sonst erheblich schade, wäre es legitim, Fleisch zu essen. Kann ich das nicht nachweisen und esse trotzdem Fleisch, kann ich für mich nicht in Anspruch nehmen, mich in dieser Hinsicht ethischen Grundsätzen entsprechend zu verhalten.

Das ist schon deswegen falsch, weil auch Pflanzen leben.

Und jetzt viel Spass bei der Grenzziehung, welches Leben tötenswert ist und welches nicht.
Da diese Grenzziehung aber mir bei Vegetariern ebenso willkürlich erscheint wie bei Normalessern (in Ermangelung eines besseren Begriffs) gäbe es hier Erläuterungsbedarf.

Das sind doch nur blöde Spitzfindigkeiten, um den tierschützerischen Gedanken ins Absurde zu führen.
"Ich laufe ja auch über Waldboden und töte die Bakterien in meiner Wäsche, wenn ich die Waschmaschine waschen lasse. Also ist es auch in Ordnung, wenn ich Fleisch esse.
*lol*
Warum dann nicht gleich: "Dann kann ich auch Menschen töten" ?
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Beitrag(#875503) Verfasst am: 03.12.2007, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

binah hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
binah hat folgendes geschrieben:
Jemand anders hier hat mit "persönlichem Empfinden" argumentiert, nicht ich.

Zitat:
Und mehr kann ich Dir dazu nicht sagen. Das ist ganz und gar kein leeres Gerede, ich kann niemandem dabei helfen, eine allgemeine Ethik zu formulieren, die für jeden in jeder Situation eingehalten werden muß.


Dabei ist es doch gar nicht so schwer, entsprechende Grundsätze zu formulieren.

Nicht töten ist grundsätzlich besser als töten (das streitet wohl keiner ab).
Und wenn es keine schwerwiegenden Gründe gibt, tötet man nicht. Ernährung ist kein schwerwiegender Grund, denn der Mensch muss nicht töten, um zu überleben (das muss er evtl. nur, wenn er angegriffen wird).
Die Rechtfertigungslast liegt also vollkommen auf der anderen Seite:
Wenn ich nachweisen kann, dass ich aus persönlichen Gründen zwingend Fleisch essen MUSS, weil ich mir sonst erheblich schade, wäre es legitim, Fleisch zu essen. Kann ich das nicht nachweisen und esse trotzdem Fleisch, kann ich für mich nicht in Anspruch nehmen, mich in dieser Hinsicht ethischen Grundsätzen entsprechend zu verhalten.

Das ist schon deswegen falsch, weil auch Pflanzen leben.

Und jetzt viel Spass bei der Grenzziehung, welches Leben tötenswert ist und welches nicht.
Da diese Grenzziehung aber mir bei Vegetariern ebenso willkürlich erscheint wie bei Normalessern (in Ermangelung eines besseren Begriffs) gäbe es hier Erläuterungsbedarf.

Das sind doch nur blöde Spitzfindigkeiten, um den tierschützerischen Gedanken ins Absurde zu führen.
"Ich laufe ja auch über Waldboden und töte die Bakterien in meiner Wäsche, wenn ich die Waschmaschine waschen lasse. Also ist es auch in Ordnung, wenn ich Fleisch esse.
*lol*
Warum dann nicht gleich: "Dann kann ich auch Menschen töten" ?

Du weichst aus, du hast "töten" für schlecht befunden, ohne zu konkretisieren, inwiefern eigentlich. Denn abgesehen von Wesen mit Bewusstsein besteht da kein irgendwie geartetes, als selbstverständlich betrachtetes Verbot.

Konkretisiere deine Grenzziehung.
Meine liegt bei einer Bewusstseinsvermutung, also esse ich keine Primaten, Wale und Raubtiere.

Also, wo liegt deine?
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Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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binah
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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 17

Beitrag(#875511) Verfasst am: 03.12.2007, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Die Bewusstseinsvermutung gibt es auch für Mäuse, Schweine, usw.

Diese Spitzfindigkeiten sind mir aber zu blöd, denn es dürfte klar sein, was gemeint ist.
Ansonsten könnte ich auch auf einen solipsistischen Standpunkt ausweichen und anzweifeln, ob außer mir überhaupt irgendjemand Bewusstsein hat.


Und nochmal: Niemand hat bisher gute Gründe dafür angebracht, die rechtfertigen, weshalb er Tiere isst.
Wenn da also jemand ausweicht, dann ja wohl die Fleischesser.
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