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Tanzverbot — gibt es Neuigkeiten?
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4410

Beitrag(#1994748) Verfasst am: 07.04.2015, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Also ich könnte mich den Forderungen nach "Der Staat soll da nichts vorschreiben" schon unterstützen, wenn dieses Prinzip auch in allen anderen Bereichen des Lebens gelten würde.

Dann hätten wir eben völlig voneinander isolierte Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. Ich hätte eigentlich auch nichts dagegen. Nur diejenigen, die beim Tanzverbot einen auf "liberal" machen sind bei diversen anderen Themen leider extrem staatstotalitär, nämlich immer wenn es darum geht ihre Ideologie mit Gewalt allen anderen aufzuzwingen.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass dein Staatsverständnis nicht konsistent ist.
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"Diese Religion ist voll die Seuche." Donmartin
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35073
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1994753) Verfasst am: 08.04.2015, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Also ich könnte mich den Forderungen nach "Der Staat soll da nichts vorschreiben" schon unterstützen, wenn dieses Prinzip auch in allen anderen Bereichen des Lebens gelten würde.

Dann hätten wir eben völlig voneinander isolierte Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. Ich hätte eigentlich auch nichts dagegen. Nur diejenigen, die beim Tanzverbot einen auf "liberal" machen sind bei diversen anderen Themen leider extrem staatstotalitär, nämlich immer wenn es darum geht ihre Ideologie mit Gewalt allen anderen aufzuzwingen.



Nenn' einfach mal ein Beispiel dafuer, wo der Staat Dich in aehnlicher Weise zwingt ein voellig willkuerliches, nicht ausreichend begruendetes Verbot einzuhalten wie beim Tanzverbot.
Und nein, das Verbot Schwule nicht zu beleidigen, auszugrenzen oder sonstwie zu diskriminieren lasse ich hier nicht gelten, weil das ist ausreichend begruendet und nicht vergleichbar.
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Pfirsich
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.05.2014
Beiträge: 781

Beitrag(#1994778) Verfasst am: 08.04.2015, 06:23    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:

Was ich überhaupt nicht verstehe:

wie kann man am Karfreitag trauern, wenn man doch schon weiß, wie die Geschichte ausgeht. Da müßte ich mich schon in einen merkwürdigen Zustand der Bewußtseinsspaltung zwingen, um nicht schon am Karfreitag über die Auferstehung zu jubeln. Oder das ganze Jahr über zu trauern, denn der Karfreitag findet jeden Tag statt; irgend jemandem werden irgendwo die Nägel ins Fleisch getrieben, zumindest sprichwörtlich.


Ok, die "Trauer" hat das Ziel des Nachvollzugs des "Geschehenen" . Und man trauert wohl auch weniger "Seinetwegen" als vielmehr wegen der eigenen Verderbtheit.
Bei Deiner Argumentation bräucht´s ja gar keine kirchlichen Feiertage außer vielleicht Pfingsten ("Weihnachten? In drei Monaten stirbt der doch eh´ wieder!!!").
Irgendwann scheint man darauf gekommen zu sein, dass die Thematisierung des Ganzen in jedem Gottesdienst (Glaubensbekenntnis) bei den Leuten zu wenig bleibenden Eindruck hinterlässt.

Es ist genauso wie bei uns in der Firma mit der Brandschutzübung. Man weiß ja irgendwie, wo die Feuerlöscher hängen und wo der Fluchtweg längs geht. Aber damit sich das einschleift, wird dem jedes Jahr eine Stunde gewidmet.
Die Kirche hält ihre Lerninhalte halt für so wichtig, dass sie ihnen jeweils einen ganzen Tag widmet.

Zitat:
Noch ein Grund unsäglicher Trauer fällt mir ein:

wie ist es möglich, daß über eine Milliarde Menschen einer Geschichte anhängen, in der der Vater seiner eigenen Verfehlungen wegen den Sohn opfert? Im Jahre 2015 hat das etwas von Zivilisationsbruch. (Sogar der oft als rückständig bezeichnete Islam lehnt diese Vorstellung als barbarisch ab.)

Vielleicht, weil´s so schön ist, wenn man sich an was freuen kann? Zumal wenn sich andere mitfreuen (Früher muss diese Freude ja sogar mit Liebe verbunden gewesen sein). Und wenn man in diesem Jammertal nichts zum Freuen findet, ist (war) man (in vorwissenschaftlicher Zeit) froh, wennn einem ein Grund außerhalb angeboten wird, auf den man alleine nie käme.
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1280

Beitrag(#1994781) Verfasst am: 08.04.2015, 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Also ich könnte mich den Forderungen nach "Der Staat soll da nichts vorschreiben" schon unterstützen, wenn dieses Prinzip auch in allen anderen Bereichen des Lebens gelten würde.

Dann hätten wir eben völlig voneinander isolierte Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. Ich hätte eigentlich auch nichts dagegen. Nur diejenigen, die beim Tanzverbot einen auf "liberal" machen sind bei diversen anderen Themen leider extrem staatstotalitär, nämlich immer wenn es darum geht ihre Ideologie mit Gewalt allen anderen aufzuzwingen.



Nenn' einfach mal ein Beispiel dafuer, wo der Staat Dich in aehnlicher Weise zwingt ein voellig willkuerliches, nicht ausreichend begruendetes Verbot einzuhalten wie beim Tanzverbot.
Und nein, das Verbot Schwule nicht zu beleidigen, auszugrenzen oder sonstwie zu diskriminieren lasse ich hier nicht gelten, weil das ist ausreichend begruendet und nicht vergleichbar.


Jeder Feiertag stellt einen Zwang dar. Qualitativ besteht da überhaupt kein Unterschied zum Tanzverbot.
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Waldmeister
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Anmeldungsdatum: 28.06.2014
Beiträge: 449

Beitrag(#1994789) Verfasst am: 08.04.2015, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Also ich könnte mich den Forderungen nach "Der Staat soll da nichts vorschreiben" schon unterstützen, wenn dieses Prinzip auch in allen anderen Bereichen des Lebens gelten würde.

Dann hätten wir eben völlig voneinander isolierte Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. Ich hätte eigentlich auch nichts dagegen. Nur diejenigen, die beim Tanzverbot einen auf "liberal" machen sind bei diversen anderen Themen leider extrem staatstotalitär, nämlich immer wenn es darum geht ihre Ideologie mit Gewalt allen anderen aufzuzwingen.



Nenn' einfach mal ein Beispiel dafuer, wo der Staat Dich in aehnlicher Weise zwingt ein voellig willkuerliches, nicht ausreichend begruendetes Verbot einzuhalten wie beim Tanzverbot.
Und nein, das Verbot Schwule nicht zu beleidigen, auszugrenzen oder sonstwie zu diskriminieren lasse ich hier nicht gelten, weil das ist ausreichend begruendet und nicht vergleichbar.


Jeder Feiertag stellt einen Zwang dar. Qualitativ besteht da überhaupt kein Unterschied zum Tanzverbot.


Richtig in der Zielrichtung.

Die Ausrichtung kann noch vereinfacht so dargestellt werden. An der Gastwirtschaft hängt das Schild Ruhetag. Der Wirt hat das so nach den Gegebenheiten entschieden. Die Gastwirtschaft Gesellschat hat entscheiden dann Ruhetag..... aus den Gegebenheiten heraus.

Für den Ruhetag selber braucht es das Gehamoel um die Gegebenheiten nicht, da die Mehrheit ihren Frieden mit den Gegebenheiten gemacht hat.
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Schöngeist
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Anmeldungsdatum: 06.10.2013
Beiträge: 803

Beitrag(#1994830) Verfasst am: 08.04.2015, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich habe irgendwie den Eindruck, dass dein Staatsverständnis nicht konsistent ist.


Mein Staatsverständnis ist eigentlich sehr liberal. Allerdings möchte ich schon in einer weitgehend homogenen Gesellschaft leben mit anderen Menschen, die dieselben Werte und Traditionen teilen wie ich. Wenn das in der Gesamtgesellschaft nicht mehr möglich ist, bin ich für Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. D.h. der Staat muss so liberal wie möglich sein um auch zu ermöglichen, dass die Menschen in grössmöglicher Unabhängigkeit vom Staat und voneinander leben können.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4410

Beitrag(#1994838) Verfasst am: 08.04.2015, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich habe irgendwie den Eindruck, dass dein Staatsverständnis nicht konsistent ist.


Mein Staatsverständnis ist eigentlich sehr liberal. Allerdings möchte ich schon in einer weitgehend homogenen Gesellschaft leben mit anderen Menschen, die dieselben Werte und Traditionen teilen wie ich. Wenn das in der Gesamtgesellschaft nicht mehr möglich ist, bin ich für Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. D.h. der Staat muss so liberal wie möglich sein um auch zu ermöglichen, dass die Menschen in grössmöglicher Unabhängigkeit vom Staat und voneinander leben können.

Und wenn manche Menschen gerne unbehelligt vom Staat tun möchten, was du für krank und pervers hältst?
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Schöngeist
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Anmeldungsdatum: 06.10.2013
Beiträge: 803

Beitrag(#1994841) Verfasst am: 08.04.2015, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Und wenn manche Menschen gerne unbehelligt vom Staat tun möchten, was du für krank und pervers hältst?


Dürfen sie selbstverständlich, solange sie mich und meine Familie damit nicht behelligen ist es mir egal.
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Justin Bieber
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Anmeldungsdatum: 03.04.2015
Beiträge: 23

Beitrag(#1994845) Verfasst am: 08.04.2015, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Mal eine andere Frage bezüglich der Adoption. Regelt sich das nicht alleine, die Frage nach dem Kindeswohl? Wenn das Kind sagt, zu den pösen Popostechern will ich nicht - muss es dann trotzdem?
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 7541

Beitrag(#1994852) Verfasst am: 08.04.2015, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Justin Bieber hat folgendes geschrieben:
Mal eine andere Frage bezüglich der Adoption. Regelt sich das nicht alleine, die Frage nach dem Kindeswohl? Wenn das Kind sagt, zu den pösen Popostechern will ich nicht - muss es dann trotzdem?

Stell dir mal kurz ne Skala von 10 (logisch und elegante Wortwahl) bis 0 (unlogisch und Kirmesniveau) vor.
Wo würdest du selbst deine Frage einordnen? Mal ehrlich.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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astarte
Moderator
Moderator



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 36905

Beitrag(#1994854) Verfasst am: 08.04.2015, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich habe irgendwie den Eindruck, dass dein Staatsverständnis nicht konsistent ist.


Mein Staatsverständnis ist eigentlich sehr liberal. Allerdings möchte ich schon in einer weitgehend homogenen Gesellschaft leben mit anderen Menschen, die dieselben Werte und Traditionen teilen wie ich. Wenn das in der Gesamtgesellschaft nicht mehr möglich ist, bin ich für Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. D.h. der Staat muss so liberal wie möglich sein um auch zu ermöglichen, dass die Menschen in grössmöglicher Unabhängigkeit vom Staat und voneinander leben können.

Und wenn manche Menschen gerne unbehelligt vom Staat tun möchten, was du für krank und pervers hältst?

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Hauptsache die Menschen sind glücklich.

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Ratio
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Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1280

Beitrag(#1994859) Verfasst am: 08.04.2015, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Justin Bieber hat folgendes geschrieben:
Mal eine andere Frage bezüglich der Adoption. Regelt sich das nicht alleine, die Frage nach dem Kindeswohl? Wenn das Kind sagt, zu den pösen Popostechern will ich nicht - muss es dann trotzdem?

Stell dir mal kurz ne Skala von 10 (logisch und elegante Wortwahl) bis 0 (unlogisch und Kirmesniveau) vor.
Wo würdest du selbst deine Frage einordnen? Mal ehrlich.


Da er sich selbst Justin Bieber nennt hätte ich die Antwort noch um einen Buchstaben ergänzt - 0a.

Unlogisch, aber authentisch.
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 7937

Beitrag(#1994865) Verfasst am: 08.04.2015, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Und wenn manche Menschen gerne unbehelligt vom Staat tun möchten, was du für krank und pervers hältst?


Dürfen sie selbstverständlich, solange sie mich und meine Familie damit nicht behelligen ist es mir egal.



https://www.youtube.com/watch?v=TYkTW-sM99s
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



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Beiträge: 7541

Beitrag(#1994888) Verfasst am: 08.04.2015, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich habe irgendwie den Eindruck, dass dein Staatsverständnis nicht konsistent ist.


Mein Staatsverständnis ist eigentlich sehr liberal. Allerdings möchte ich schon in einer weitgehend homogenen Gesellschaft leben mit anderen Menschen, die dieselben Werte und Traditionen teilen wie ich. Wenn das in der Gesamtgesellschaft nicht mehr möglich ist, bin ich für Parallelgesellschaften innerhalb des Staates. D.h. der Staat muss so liberal wie möglich sein um auch zu ermöglichen, dass die Menschen in grössmöglicher Unabhängigkeit vom Staat und voneinander leben können.

fett v. mir

Was kann man sich darunter vorstellen, was meinst du damit?
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35073
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1994906) Verfasst am: 08.04.2015, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Justin Bieber hat folgendes geschrieben:
Mal eine andere Frage bezüglich der Adoption. Regelt sich das nicht alleine, die Frage nach dem Kindeswohl? Wenn das Kind sagt, zu den pösen Popostechern will ich nicht - muss es dann trotzdem?



Wieso sollte ein Kind das sagen? Vielleicht weil ein Schwulenhasser das Kind aufgehetzt hat?

Wie ist es eigentlich wenn ein katholisches Ehepaar ein Kind adoptieren will und das sagt "zu den Kinderfickern will ich nicht"?

oder angesichts einer drohenden Adoption durch ein deutsches Paar ""zu den Judenmoerdern will ich nicht"?


In allen drei Faellen wuerde ich sagen, dass unabhaengig davon wer das Kind denn letztlich adoptiert, versucht werden sollte das Kind erstmal von dem ideologischen Muell zu befreien, was dem irgendsoein Menschenfeind vorher ins Hirn gewaschen hat.
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Fake
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Anmeldungsdatum: 11.11.2011
Beiträge: 3548

Beitrag(#1995017) Verfasst am: 09.04.2015, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Justin Bieber hat folgendes geschrieben:
Mal eine andere Frage bezüglich der Adoption. Regelt sich das nicht alleine, die Frage nach dem Kindeswohl? Wenn das Kind sagt, zu den pösen Popostechern will ich nicht - muss es dann trotzdem?

Nein.
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14865
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#1995043) Verfasst am: 09.04.2015, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Und wenn manche Menschen gerne unbehelligt vom Staat tun möchten, was du für krank und pervers hältst?


Dürfen sie selbstverständlich, solange sie mich und meine Familie damit nicht behelligen ist es mir egal.

Und wieso behelligt es dich, wenn sie am Karfreitag tanzen?
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Arkanum
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Beiträge: 1613

Beitrag(#1995061) Verfasst am: 09.04.2015, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Justin Bieber hat folgendes geschrieben:
Mal eine andere Frage bezüglich der Adoption. Regelt sich das nicht alleine, die Frage nach dem Kindeswohl? Wenn das Kind sagt, zu den pösen Popostechern will ich nicht - muss es dann trotzdem?


Nein.

Kein Familiengericht würde eine Adoption über ein Haßverhältnis hinweg beschließen, gerade wegen des Kindeswohlprinzips. Darüber hinaus hat das Kind ab 14 Jahren ein eigenständiges Vetorecht gegen jegliche Adoption.
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Schlumpf
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Beitrag(#1995122) Verfasst am: 09.04.2015, 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zeitgemäß ist es nicht mehr, dieses staatliche Tanzverbot. Schließlich ist das Christentum nur eine von vielen Religionen und im Schwinden begriffen. Ferner wächst auch bei uns der Anteil derer, die keiner Religion angehören. Das sollten die christlichen Kirchen und der Staat endlich einsehen.
Die Kirchen können das für ihre Anhänger verbieten und ihnen mit Sündengeschwafel ein schlechtes Gewissen bei Nichtbefolgung einreden, aber doch nicht alle Bürger dieses Staates so bevormunden.
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Schlumpf
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Beitrag(#1995123) Verfasst am: 09.04.2015, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Gelöscht, da doppelt.
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Schöngeist
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Beiträge: 803

Beitrag(#1995135) Verfasst am: 09.04.2015, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
fett v. mir

Was kann man sich darunter vorstellen, was meinst du damit?


Na relativ geschlossene Parallelgesellschaften innerhalb Staates, die nebeneinander und relativ isoliert voneinander existieren.
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schtonk
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Beiträge: 7541

Beitrag(#1995154) Verfasst am: 09.04.2015, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
fett v. mir

Was kann man sich darunter vorstellen, was meinst du damit?


Na relativ geschlossene Parallelgesellschaften innerhalb Staates, die nebeneinander und relativ isoliert voneinander existieren.

So verallgemeinert ist das sicher jedem hier klar.
Gib doch mal ein konkretes Beispiel, damit man sich das genauer vorstellen kann.
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Anmeldungsdatum: 06.10.2013
Beiträge: 803

Beitrag(#1995160) Verfasst am: 09.04.2015, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
So verallgemeinert ist das sicher jedem hier klar.
Gib doch mal ein konkretes Beispiel, damit man sich das genauer vorstellen kann.


Christen leben unter sich, Atheisten leben unter sich. Getrennt voneinander. So geht man sich aus dem Weg und alles ist gut.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4410

Beitrag(#1995161) Verfasst am: 09.04.2015, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
So verallgemeinert ist das sicher jedem hier klar.
Gib doch mal ein konkretes Beispiel, damit man sich das genauer vorstellen kann.


Christen leben unter sich, Atheisten leben unter sich. Getrennt voneinander. So geht man sich aus dem Weg und alles ist gut.

Ja, und genau so hat der, der sagte "Gehet und macht zu Jüngern alle Völker" und "Liebet eure Feinde" sich das vorgestellt.
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#1995163) Verfasst am: 09.04.2015, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
So verallgemeinert ist das sicher jedem hier klar.
Gib doch mal ein konkretes Beispiel, damit man sich das genauer vorstellen kann.


Christen leben unter sich, Atheisten leben unter sich. Getrennt voneinander. So geht man sich aus dem Weg und alles ist gut.



Ich sehe das fast, aber nicht ganz genauso.

Diejenigen unter den Christen und anderen Gottglaeubigen, die es partout nicht ertragen koennen, das andere Menschen anders sind, leben fuer sich, genauso wie diejenigen unter den Atheisten, die ein analoges Problem haben.

Und der Rest der Menschheit geniesst die Ruhe vor all dem Eiferertum, die jetzt eingekehrt ist. Smilie
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 7541

Beitrag(#1995173) Verfasst am: 09.04.2015, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Schöngeist hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
So verallgemeinert ist das sicher jedem hier klar.
Gib doch mal ein konkretes Beispiel, damit man sich das genauer vorstellen kann.


Christen leben unter sich, Atheisten leben unter sich. Getrennt voneinander. So geht man sich aus dem Weg und alles ist gut.

Heißt "unter sich", dass niemand der einen Gruppe mit denen der anderen zu tun hat?
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Arkanum
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Beiträge: 1613

Beitrag(#1995191) Verfasst am: 10.04.2015, 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Zeitgemäß ist es nicht mehr, dieses staatliche Tanzverbot. Schließlich ist das Christentum nur eine von vielen Religionen und im Schwinden begriffen. Ferner wächst auch bei uns der Anteil derer, die keiner Religion angehören. Das sollten die christlichen Kirchen und der Staat endlich einsehen.
Die Kirchen können das für ihre Anhänger verbieten und ihnen mit Sündengeschwafel ein schlechtes Gewissen bei Nichtbefolgung einreden, aber doch nicht alle Bürger dieses Staates so bevormunden.


... und verbleibt es beim langfristigen Trend der Mitgliedschaftsentwicklung, d.h. ohne größere Skandale oder Popularitätsschübe, dürfte das Christentum in Deutschland im nächsten Jahrzehnt die Grenze zur Minderheitenmeinung nach unten passieren. Für alle einzelnen Konfessionen ist das bereits geschehen.
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Pfirsich
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Beitrag(#1995193) Verfasst am: 10.04.2015, 07:45    Titel: Antworten mit Zitat

IMO legt Ihr, egal in welchem Thread, zu viel Gewicht auf das "Sündengeschwafel".

Es gibt kein Gebot "Du sollst am Karfreitag nicht tanzen".

Aber wenn die Kirche etwas verbietet, dann halte "ich mich" aus innerer Solidarität daran. Irgendworan muss man schließlich sehen, dass "ich mich" dieser Gemeinschaft verbunden fühle. Sonst könnte "ich" ja genausogut austreten.
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Schlumpf
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Beiträge: 2342
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Beitrag(#1995212) Verfasst am: 10.04.2015, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Pfirsich hat folgendes geschrieben:
IMO legt Ihr, egal in welchem Thread, zu viel Gewicht auf das "Sündengeschwafel".

Es gibt kein Gebot "Du sollst am Karfreitag nicht tanzen".

Aber wenn die Kirche etwas verbietet, dann halte "ich mich" aus innerer Solidarität daran.

Du sagst es selbst, dass es ausser den 10 Geboten noch die "Verbote" der Kirche gibt. Ich weiß das noch aus meiner Jugendzeit, dass einem eingeredet wurde, es sei eine "läßliche" Sünde, am Sonntag nicht zur Kirche zu gehen oder am Freitag Fleisch zu essen. Es sei eine Sünde, zu onanieren oder aus reiner Lust, ohne ein Kind zeugen zu wollen, Geschlechtsverkehr zu haben.
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Pfirsich
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Anmeldungsdatum: 11.05.2014
Beiträge: 781

Beitrag(#1995218) Verfasst am: 10.04.2015, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
IMO legt Ihr, egal in welchem Thread, zu viel Gewicht auf das "Sündengeschwafel".

Es gibt kein Gebot "Du sollst am Karfreitag nicht tanzen".

Aber wenn die Kirche etwas verbietet, dann halte "ich mich" aus innerer Solidarität daran.

Du sagst es selbst, dass es ausser den 10 Geboten noch die "Verbote" der Kirche gibt. Ich weiß das noch aus meiner Jugendzeit, dass einem eingeredet wurde, es sei eine "läßliche" Sünde, am Sonntag nicht zur Kirche zu gehen oder am Freitag Fleisch zu essen. Es sei eine Sünde, zu onanieren oder aus reiner Lust, ohne ein Kind zeugen zu wollen, Geschlechtsverkehr zu haben.

Ok, ich hätte sagen sollen: Wenn der Gesetzgeber im Sinne der Kirche etwas verbietet...

Beichtväter formen den Einzelnen nach ihrem eigenen Bild. Ich bspw. habe nie gewusst, dass es nur eine lässliche Sünde ist, am Sonntag nicht zur Kirche zu gehen.
Und heute schalten sich hoffentlich die Eltern ein, wenn Beichtväter sich zu viel Formung anmaßen.

Und, ja, in zehn Jahren dürfte das (praktizierte) Christentum die Grenze zur Minderheitenmeinung nach unten passiert haben. Dass unsere Kultur auf ihm basiert, dürften sich allerdings sehr viele noch sehr viel länger einreden lassen. Und sie werden ihm auch sehr dankbar für unsere Kultur sein. Aber Tradition bedeutet nun mal die Weitergabe des Feuers, und da ist nichts mehr.
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