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Der Vatikan macht sich stark - für Gefängnis für Schwule
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21244
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1162539) Verfasst am: 24.12.2008, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:

. Eine homosexuelle Veranlagung wir sich eher in einer Lebenssituation des Einzelnen leben lassen. Das ist das gute Recht (!) eines jeden Homosexuellen. Maßstab für ein gesellschaftstragendes Modell kann das nicht sein.


WTF????
_________________
"Does anybody remember laughter?"
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der kleine Fritz
registrierter User



Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 2181
Wohnort: Planet Erde

Beitrag(#1162555) Verfasst am: 24.12.2008, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Homosexualität ist eine Ausnahmeerscheinung der Natur und ist demenstprechend einzuordnen.


Die Natur ist doch nach christlicem Verständnis eine Schöpfung Gottes ....
und zu welche Zweck hat wohl Gott die Homosexualität in seine Schöpfung eingeordnet ??

Diesen Erklärungsbedarf wirst du dann doch wohl sicher liefern können ....oder ?
_________________
und Gott bleibt stumm....
um so eifriger schwatzen seine selbsternannten Missionare.
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Arena-Bey
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Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beiträge: 1460

Beitrag(#1162559) Verfasst am: 24.12.2008, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

der kleine Fritz hat folgendes geschrieben:
Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Homosexualität ist eine Ausnahmeerscheinung der Natur und ist demenstprechend einzuordnen.


Die Natur ist doch nach christlicem Verständnis eine Schöpfung Gottes ....
und zu welche Zweck hat wohl Gott die Homosexualität in seine Schöpfung eingeordnet ??

Diesen Erklärungsbedarf wirst du dann doch wohl sicher liefern können ....oder ?


Da sich da profunder denkende Menschen, die diesem Problem auch eine persönliche Dimmension abgewinnen müssen, wie Arena-Bay, kleine Fritzen oder so ...Gedanken gemacht haben findest du dazu hier etwas:

http://www.huk.org/allgem/bibel.htm

Den Rest darfst du dir aus deiner persönlichen Lebensauffassung erarbeiten... zwinkern tue ich auch....

schöne Weihnachten....im Kreise der Lieben....
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der kleine Fritz
registrierter User



Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 2181
Wohnort: Planet Erde

Beitrag(#1162573) Verfasst am: 24.12.2008, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Da sich da profunder denkende Menschen, die diesem Problem auch eine persönliche Dimmension abgewinnen müssen, wie Arena-Bay, kleine Fritzen oder so ...Gedanken gemacht haben findest du dazu hier etwas:

http://www.huk.org/allgem/bibel.htm

Den Rest darfst du dir aus deiner persönlichen Lebensauffassung erarbeiten...


Ich hatte eigentlich eine sachliche diskutable Antwort von DIR erwartet und nicht das dämliche ballancerähnliche Gequassel von "huk.org". Gefunden habe ich da nämlich keine Antwort über den Zweck der Homosexualität in der göttlichen Schöpfung.

Aber trotzdem viiiielen Dank für deine liebeswürdige Genehmigung zur Erarbeitung meiner persönlichen Lebensauffassung ....die sag ich dir aber nicht, geht dir nämliche ebenfalls einen - na du weißt schon was - an! Smilie Smilie
_________________
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Gott_der_Luecke
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 3110

Beitrag(#1162579) Verfasst am: 24.12.2008, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Gott_der_Luecke hat folgendes geschrieben:
Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Darket hat folgendes geschrieben:
Zitat:

realitätsfernes Argument -> Vater und Mutter .. ne braucht es nicht.. sicher nicht ..... weder zur Zeugung noch zu Brutpflege noch zu Aufzucht...

Realitätsfern, weil gesellschaftlich schon lange nicht mehr zu 100% üblich. Ganz abseits von gleichgeschlechtlicher Liebe.

Zitat:
Ist schon ok.. durchnittlich 2 Fehlgeburten pro Frau im Leben, Abnahme der befruchtungsfähigen Spermien beim Mann etc ... die Evolution schreitet voran...

Tut sie, obs uns gefällt ist eine andere Frage.

Zitat:
Einzelfälle als Normalität, Abstruses als normatives Streben......

Das ist mehr Antwort als ich erhofft habe, danke dafür... Mit den Augen rollen


siehst du Susi, einer hat es verstanden... auch wenn es nicht so ganz in seinem Sinne war zwinkern oder alle seine Vorurteile bestätigt wurden zwinkern oder vielleicht sogar die Tragödie hinter seinr Ursprungsfrage ihm bewusst wurde zwinkern

ein weites Feld Darket, ein weites Feld..... die killing fields kommen noch für den merkbefreiten Menschen, die beackert er schon..... zwinkern

Das mit der Evolution hat mir gefallen, wir sind nämlich ein Fliegenschiss darin.... aber das mögen die normativen Kräfte in meinem Sinne überhaupt nicht gerne lesen, hören oder bemerken....... Lachen

Entweder hast du ein sehr geringe Gedächtniskapazität und hast vergessen, dass ich dich schon mal widerlegt habe oder du ignorierst es, was defintiv schwer fallen muss, weil du in einem krankhaften Dogma drin steckst. Ist echt krass...

Eine Ablehnung der Homoehe führt ausschließlich dazu, dass Homosexuelle diskriminiert werden und ihnen Gewalt angetan wird, weil sie ja eine Abweichung der "besseren" Norm darstellen. Also bist du mit deiner Meinung ein Gewaltverbrecher gegen Homosexuelle, weil du diese damit indirekt förderst.

Dazu kommt auch noch, dass Ehe dazu dienen sollte, dass Menschen abgesichert sind staatlich. Ohne eingetragene Partnerschaft hat man viel weniger Rechte. Zum Beispiel Besuchsrecht im Krankenhaus etc. Für Kinderzeugung gibt es Kindergeld oder noch besser Betreuung oder sonstige Einrichtungen. Nur das kann nachweislich die Anzahl der Kinder fördern. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die Zeugung von Kinder, wenn die Homoehe erlaubt wird. Es hat schlicht keinen Einfluss. Da sich die Anzahl der Homosexuellen dadurch nicht vermehrt. Es ist viel mehr humanistisch, weil eben bestimmte Menschen mehr Rechte haben und nachweislich weniger diskriminiert werden, wenn man die Homoehe erlaubt...

Außerdem würde dieses Argument, dass kein Argument ist, weil eindeutig widerlegt... nicht mal einen Hauch zählen, wenn Homosexuelle Kinder adoptieren düfen. Dann würden sie genau das Selbe erfüllen, wie Heterosexuelle. Kinder zeugen werden sie so oder so nicht, egal ob man den Homosexuellen die Recht wegnimmt oder sie vermehrt. Da ändert sich so oder so nix dran. Es werden dadurch nicht mehr Kinder gezeugt. Es würde aber mehr Kindern besser gehen, wenn man z.B. die Adoption von Kindern erlaubt.

Also bei der Homoehe geht es um Menschenrechte und nicht um Fortpflanzung. Denn nach deiner Argumentation müsste man die Ehe unter Mann und Frau auch verbieten, wenn sie keine Kinder wollen oder impotent sind.

Selbst vernünftige Christen sehen das so ein und können die Argumentation dieser dogmatischen Christen nicht verstehen, weil sie absurd und menschenverachtend ist.

Ganz im Gegenteil vernünftige Christen sehen in dem eine Förderung von Ehe und einen Schritt für eine fortschrittliche Gesellschaft, weil eben dadurch mehr Toleranz geschaffen wird, die jedem Menschen nützt.

Es ist auch bewiesen, dass es Kindern in gleichgeschlechtlichen Beziehung genau so gut oder besser geht, weil diese Eltern ja unter besonderer Beobachtung stehen. Also nach deinem Argument müsste man eher heterosexuelle Beziehungen abschaffen, da dort ungewollt Kinder entstehen, die entweder bekommen werden um Kindergeld zu bekommen oder wirklich aus Versehen passiert sind. In so einer Familie möchte doch bestimmt keiner aufwachsen. Mit den Augen rollen
Man kann sich vorstellen, dass ein Kind nicht unbedingt in Liebe aufwächst, wenn es aus Versehen passiert ist.

Wir leben auch heute in einer Zeit in der jeder homosexuell sein kann, weil der Staat ohne Probleme den Fortbestand kontrollieren kann... Homosexuelle Frauen werden dann eben zwangsbefruchtet... Homosexuelle wollen auch Kinder haben. Nur muss man ihnen eben die Möglichkeit geben. Es gibt nix Schlimmes daran.

Es gab viele Kulturen in denen Homosexuelle eine wichtiger Rolle gespielt haben. Man bezeichnet sie in der Biologie als "Nestpfleger". Also haben Homosexuelle einen Sinn. Es ist eben sinnvoll, dass sich mehrere Menschen um 1 Kind kümmern als 1 Mensch um 10 Kinder. Das eine Kind hat eine bessere Überlebenschance, als diese 10.

Grundsätzlich ist die Familie eine Erfindung der Religion. Es war vor der Religion üblich, dass es eine Art Gruppenbetreuung gegeben hat für Kinder... Also Onkel, Tanten, Oma, Opa... haben gemeinsam die kinder versort, während die Jüngeren jagen ginge. So ist es übrigens sehr sinnvoll, dass Homosexuelle entstehen, damit nicht mehr Kinder gezeugt werden, damit sich eben mehr Menschen um weniger Kinder kümmern können. Deswegen find ich es sogar verwunderlich, wieso die Evolution nur etwa 10% Homosexuelle hervorgebracht hat. Mich wundert es wieso es nicht weit mehr sind, aber gut.

So ich hoffe du überdenkst deine falsche Meinung, weil ich sie ja jetzt klar und deutlich widerlegt habe. Sonst empfehl ich dir einen Arzt. Du leidest dann definitiv an einer Neurose, weil dann bist du menschenfeindlich, gegen die Natur und gegen die Evolution.


Du hast gar nichts widerlegt, da hast deine Meinung dargelegt, die dir unbenommen bleibt, die eine mögliche Form der Lebensgestalltung ist und die zum Glück heute Akzeptanz ind einer aufgeklärten Gesellschaft genießt.

Dein soziologisches Seminar im Kindergartenfomat kannst du dir sparen, das ist mir alles bekannt, hat aber auf die ursprüngliche Bedeutung , die von der Natur angelegte Ausrichtung des Menschen keinerlei Bedeutung. Homosexualität ist eine Ausnahmeerscheinung der Natur und ist demenstprechend einzuordnen.

Deine schönfärberiche Soziologiephantasie ist aus deiner eigenen Wunschvorstellung geboren, die Wirklichkeit sieht anders aus. Kinderarmut in unsere Gesellschaft, Verdrängung der Gebrechlichen an den Rand der Gesellschaft, soziale Kälte und Bindungslosigkeit sind auf dem Vormarsch.

Konsequentes Handeln dagegen wäre eine Besinnung auf die Formen des gesellschaftlichen Lebens, die bisher erprobtermaßen gegen diese negativen Trends in der Gesellschaft gewirkt haben und wirken.Das ist zum Beispiel eine Stärkung der Familien. Wir kommen, da der materielle Reichtum unserer Gesellschaft abnehmen wird und Armut sich besser im Familienverband verwalten lässtt. Smilie

Neurosen zwinkern , die hast du durch Anstrengung und Gedankengebäudebildung gerade überwunden... schön behalten und freu dich des Lebens......

Du redest ausschließlich Schwachsinn.... Gerade deine Förderung von Familien führt dazu, dass Menschen ausschließlich Kinder bekommen um Förderung zu erhalten und nicht weil sie Kinder mögen. Dadurh förderst du ausschließlich Kindermisshandlungen und sonst nichts. Heiraten hat nichts mit Kinder kriegen zu tun, da es das Kinder kriegen nachweislich nicht fördert.
So wie du argumentierst geht in Richtung Rassismus und Sexismus... So nach dem Motto es gibt Menschen, die mehr und Menschen die weniger Wert sind. Menschen, die sich nicht fortpflanzen wollen sind bei dir weniger Wert, auch wenn sie auch genauso sinnvolle Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen können. Viele heterosexuelle Paare bekommen heute keine Kinder mehr und führen trotzdem ein bewundertswertes Leben. Deine Einstellung erinnert eher an Adolf Hitler. Gleichschaltung, auch wenn es nicht möglich ist... Was erwartest du von der Ablehnung der Homoehe... Dass sich Homosexuelle dazu besinnen heterosexuell zu werden und Kinder zeugen? Das wird nicht passieren.
Der Einzige der hier realitätsfremd ist bist du und sonst niemand... Du hast noch keine Argument gebracht, wieso Homosexualität nicht natürlich ist. Ich bin der festen wissenschaftlichen Überzeugung, dass Homosexualität genau so natürlich ist wie Heterosexualität... Deine Argumentation ist etwa so als würdest du Schwarze und Behinderte als eine Abweichung der Natur sehen... Aussetzige, die man anders behandeln muss, als die weiße arische Rasse.
Da Heiraten nix mit Kinder kriegen zu tun hat, sondern mit simplen Menschenrechten, gibt es keinen Grund... nicht den geringsten Homosexualität abzulehnen.
Du hast zumindest noch kein rationales und sinnvolles Argument aufgeführt, weil egal ob Homoehe oder nicht. Das ändert am Kinderkriegen nix.
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#1162580) Verfasst am: 24.12.2008, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Solipsist hat folgendes geschrieben:
Ich leg den Link hier mal schnell ab und geh dann mal wieder wenns recht is....

""Abwegig, hetzerisch, unverantwortlich" - Schwulenverbände und Politiker üben heftige Kritik an einer Festtagsrede des Papstes. Er hatte die Homo-Ehe als widernatürlich verdammt. Die Theologin Uta Ranke-Heinemann fühlt sich sogar an kirchlich verordnete Homosexuellen-Verbrennungen erinnert."

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,598264,00.html


Zitat:
Der Papst hatte sich am Montag vor der Kurie mit der Gender-Theorie auseinandergesetzt, nach der die Zuordnung von weiblichen und männlichen Rollen weitgehend gesellschaftlich bestimmt und nicht von der Natur vorgegeben ist. Dahinter stehe ein Versuch des Menschen, sich von der Schöpfung zu emanzipieren, sagte Benedikt XVI.


Da bin ich doch mal wieder direkt dankbar für die Offenheit, mit der Ratzinger den anti-emanzipatorischen Charakter seines Vereins benennt wie für unverblümt offengelegte Absicht, die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung zu ignorieren. Schön, daß man so billig mit Argumenten versorgt wird, wenn man sagen soll, was einem an diesem Verein mißfällt.
_________________
Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Arena-Bey
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Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beiträge: 1460

Beitrag(#1162612) Verfasst am: 24.12.2008, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hak`s ab Gott der Lücke..Betroffenheitsmärchen deinerseits...

Wissenschaftlich ist gar nichts in deinem Sinne festgestellt, es ist viel sozialkundliche Labberei dabei....., es ist nur festgestellt, dass Homosexualität eine Spielart der Sexualität ist.. Nicht mehr und nicht weniger... Die Spielregeln unserer Gesellschaft lassen diese Spielart voll gelten. Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv...

Ende im Gelände............

auch für dich, schöne Weihnacht.........
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Surata
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1162615) Verfasst am: 24.12.2008, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv...


Das Fortbestehen der Gesellschaft hängt aber nicht allein am Zeugen von Nachkommen!
Außerdem haben einige Homosexuelle leibliche Kinder.

Von daher... hast mal wieder Mist gelabert.
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györgy
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Anmeldungsdatum: 22.10.2007
Beiträge: 345

Beitrag(#1162681) Verfasst am: 24.12.2008, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Homosexualitaet gehoert von Anfang an zur Menschheitsgeschichte wie Arme, Nase oder Augen.
Mir ist noch nicht zu Ohren gekommen, dass die Menschheit irgendwann einmal aufgrund der homosexuellen Neigungen von vielleicht 10 bis 30% der gesamten Menschheit vom Aussterben bedroht gewesen waere. Daran aendert auch die Rede dieses verstoerten Tattergreises nichts.
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Mondschaf
Schosshundi



Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 428
Wohnort: Mond, wo sonst?

Beitrag(#1162700) Verfasst am: 24.12.2008, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu

Ich erinnere mich an einen Artikel in der "Weltwoche", wo es hiess, dass die Verwandten von Schwulen statistisch mehr Kinder haben, als die von Heteros.

Das ganze basiert auf einer Studie. Warum das so ist, weiss man allerdings noch nicht.

Für die Evolution sind Schwule positiv, da sie die Geburtenzahlen im Umfeld erhöhen.

Ich muss den Artikel mal ausgraben.

Biba Mondschaf
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Gott_der_Luecke
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 3110

Beitrag(#1162712) Verfasst am: 24.12.2008, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Hak`s ab Gott der Lücke..Betroffenheitsmärchen deinerseits...

Wissenschaftlich ist gar nichts in deinem Sinne festgestellt, es ist viel sozialkundliche Labberei dabei....., es ist nur festgestellt, dass Homosexualität eine Spielart der Sexualität ist.. Nicht mehr und nicht weniger... Die Spielregeln unserer Gesellschaft lassen diese Spielart voll gelten. Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv...

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Darf ich dich mal fragen, was du fundiert gegen die Homoehe hast? Es gibt keinen ersichtlichen Grund dafür, diese abzulehnen, also hast du keine Meinung, sondern einen Wahn, betreibst Hetze und Propaganda, denn eine Meinung muss ja fundiert sein. Ganz im Gegenteil... du bildest dir gar keine Meinung sondern blapperst die Hetze deiner Mitchristen nach. Es ist halt einfacher anstatt selbst zu denken. Mit den Augen rollen
Da die "Spielart" gleich bleibt egal ob es Homoehe oder keine Homoehe gibt und da anderen Menschen dadurch keinen Nachteil entsteht und deswegen auch nicht weniger Kinder geboren werden, hast du keine Argumente gegen Homoehe.
Ein Argument wäre es, wenn du wirklich einen Nachteil für eine Bevölkerungsgruppe oder sonstige Nachteile nachweisen könntest. Das hast du bisher nicht gemacht. Du hast bisher nur Behauptungen aufgestellt, die ich widerlegt habe.
Deine Argumentation erinnert mich wirklich ein wenig an: "Wieso sollten minderwertige Schwarze die selben Rechte der weißen Rasse besitzen... was hat das für die Gesellschaft für einen Nutzen?"
Also nochmal... Was für Nachteile entstehen für eine Gesellschaft, die Homoehe erlaubt? Findest du es etwa gut, dass Menschen, wegen ihrer angeborenen Sexualität diskriminiert werden und als minderwertiger gelten als andere? Denn nur das erreichst du mit deiner Überzeugung und nix anderes.
Du versuchst aus Katzen Hunde zu machen, nur weil du Hunde für besser hältst. Man kann aber aus Katzen keine Hunde machen, wieso sollte man denn die Rechte von Katzen beschneiden, wenn sie so oder so keine Hunde werden können?
Außerdem ist diese Spielart niht kontraproduktiv. Mit kontraproduktiv suggerierst du, dass es Menschen, die nicht homosexuell sind davon abhält Kinder zu zeugen. Das tut es jedoch nicht.
Grundsätzlich ist heute so oder so keine Sexualität mehr erforderlich um den Fortbestand der Menschheit zu garantieren.
Außerdem scheinst du fundierte Studien über Homosexualität zu ignorieren. Merkst du nicht, dass du damit nur schadest anstatt nützt. Es gibt keinen Grund Homoehe abzulehen. Es gibt ausschließlich Gründe sie einzuführen, da es niemanden schadet, sondern ausschließlich nützt... Dadurch kreiierst du nämlich minderwertige Menschen, die weniger Rechte verdienen als andere und diese werden dann nachweislich diskriminiert. Fakt ist eben, dass sich Homosexuelle auch nicht ändern können. Deswegen ist ne Ablehnung von Homoehe so oder so unnütz.
Fakt ist auch, dass die Familie eine Erfindung von der Kirche ist und sie ist zum Forbestehen der Menschheit auch nicht erforderlich. Du kannst auch nicht behaupten, dass es sich bewährt hat. Es gibt nämlich genug andere Formen, die ähnlich gut funktionieren. Also widersprichst du dich und verhältst dich extrem dogmatisch und unsachlich.
Es ist übrigens auch weit mehr sicher festgestellt, dass Homosexualität weit mehr ist als nur eine Spielart... Das behaupten nur Fundamentalistien, weil sie die Wahrheit in ihrem Dogma nicht ertragen können. Solltest dich mal sachlich darüber informieren. Es ist eine Tatsache und du bist ein Hetzer, wenn du Tatsachen leugnest!
Wenn deine Überzeugung irgendwie stimmt, dann beweise es doch, wenn du es nicht beweisen kannst, dann Homo-ehe akzeptieren, weil du sonst nur unbegründete Hetze gegen Menschen betreibst und ausschließlich Schaden anrichtest.
So wie du drauf bist könnte ich nicht ruhigen Gewissens schlafen. Erinnert mich an Nationalsozialismus. Unbegründet auf ein Dogma gegen Menschen hetzen... Krank sowas!
Vernünftige Christen können klar denken, du bist anscheinend ein kranker Fundi. Geh zum Arzt.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38075
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1162805) Verfasst am: 24.12.2008, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Hak`s ab Gott der Lücke..Betroffenheitsmärchen deinerseits...

Wissenschaftlich ist gar nichts in deinem Sinne festgestellt, es ist viel sozialkundliche Labberei dabei....., es ist nur festgestellt, dass Homosexualität eine Spielart der Sexualität ist.. Nicht mehr und nicht weniger... Die Spielregeln unserer Gesellschaft lassen diese Spielart voll gelten. Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv...

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Fuer das Fortbestehen der Gesellschaft ist der katholische Klerus aber mindestens genauso "contraproduktiv". Und jetzt?
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“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21632
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1162821) Verfasst am: 24.12.2008, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
....., es ist nur festgestellt, dass Homosexualität eine Spielart der Sexualität ist.. Nicht mehr und nicht weniger... Die Spielregeln unserer Gesellschaft lassen diese Spielart voll gelten. Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv............

Die letzte Aussage wäre dann richtig, wenn sich eine gesamte Population nur noch in der Homosexualität vergnügen würde.

Kann derartiges nicht beobachte werden und man sucht nache einem etwas realistischern Szenario, stellt man fest, dass in praktisch keiner Population sich alle Individuen fortpflanzen. Die Parameter, die festlegen, wer sich fortpflanzen "darf" und wer nicht, sind artspezifisch und hängen teilweise auch von der Bevölkerungsdichte ab.
Nachdem ich das festgestellt habe, müsste ich nun nachweisen, dass ein offizielles Zulassen der Homosexualität a) zu einer Zunahme der Nicht-Reproduktiven führt und b) direkt zu einer geringeren Kinderzahl in der Gesamtpopulation.

Erst mit b) habe ich wirklich den Nachweis geführt, da in vielen Arten die Nicht-Reproduktiven die Reproduktionsrate ihrer Verwandschaft unterstützen und so durchaus ihren Anteil an der Gesamtreproduktion haben. Was meinst Du, was früher der sogeannte Hagestolz war, der alleinstehende "Onkel", auf den man in Notzeiten zurückgreifen konnte? Im Normalfall war der (auch für ihn selbst) unerkannt homosexuell, auf jeden Fall ein Nicht-Reproduktiver, auch wenn er sein Coming-out nie erlebt hat.

Bei aller Bildung, mit der Du hier sonst brillierst: Hier springst Du zu kurz.

fwo
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Komodo
Maggots!



Anmeldungsdatum: 27.05.2005
Beiträge: 4588
Wohnort: 2Fort

Beitrag(#1162977) Verfasst am: 25.12.2008, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
Hak`s ab Gott der Lücke..Betroffenheitsmärchen deinerseits...

Wissenschaftlich ist gar nichts in deinem Sinne festgestellt, es ist viel sozialkundliche Labberei dabei....., es ist nur festgestellt, dass Homosexualität eine Spielart der Sexualität ist.. Nicht mehr und nicht weniger... Die Spielregeln unserer Gesellschaft lassen diese Spielart voll gelten. Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv...
Also eine Gefahr...

Du merkst nicht, dass du immer das Gleiche sagst, oder...? Mit den Augen rollen
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Valen MacLeod
Antitheist



Anmeldungsdatum: 11.12.2004
Beiträge: 6172
Wohnort: Jenseits von Eden

Beitrag(#1163078) Verfasst am: 25.12.2008, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt doch schon Gefängnisse für Schwule! Die nennt man Kloster. skeptisch
_________________
V.i.S.d.P.:Laird Valen MacLeod (Pseudonym!)
"... Wenn das hier das Haus Gottes ist, Junge, warum blühen hier dann keine Blumen, warum strömt dann hier kein Wasser und warum scheint dann hier die Sonne nicht, Bürschchen?!" <i>Herman van Veen</i>
Das Schlimme an meinen Katastrophenszenarien ist... dass ich damit über kurz oder lang noch immer Recht behielt.
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der kleine Fritz
registrierter User



Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 2181
Wohnort: Planet Erde

Beitrag(#1163099) Verfasst am: 25.12.2008, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Komodo hat folgendes geschrieben:
Du merkst nicht, dass du immer das Gleiche sagst, oder...?


Aber: "das ist soooo nicht richtig...", hat Arena-Bey lange nicht meht gesagt! Smilie
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Arena-Bey
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Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beiträge: 1460

Beitrag(#1163108) Verfasst am: 25.12.2008, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
....., es ist nur festgestellt, dass Homosexualität eine Spielart der Sexualität ist.. Nicht mehr und nicht weniger... Die Spielregeln unserer Gesellschaft lassen diese Spielart voll gelten. Für ihr Fortbestehen ist diese Spielart contraproduktiv............

Die letzte Aussage wäre dann richtig, wenn sich eine gesamte Population nur noch in der Homosexualität vergnügen würde.

Kann derartiges nicht beobachte werden und man sucht nache einem etwas realistischern Szenario, stellt man fest, dass in praktisch keiner Population sich alle Individuen fortpflanzen. Die Parameter, die festlegen, wer sich fortpflanzen "darf" und wer nicht, sind artspezifisch und hängen teilweise auch von der Bevölkerungsdichte ab.
Nachdem ich das festgestellt habe, müsste ich nun nachweisen, dass ein offizielles Zulassen der Homosexualität a) zu einer Zunahme der Nicht-Reproduktiven führt und b) direkt zu einer geringeren Kinderzahl in der Gesamtpopulation.

Erst mit b) habe ich wirklich den Nachweis geführt, da in vielen Arten die Nicht-Reproduktiven die Reproduktionsrate ihrer Verwandschaft unterstützen und so durchaus ihren Anteil an der Gesamtreproduktion haben. Was meinst Du, was früher der sogeannte Hagestolz war, der alleinstehende "Onkel", auf den man in Notzeiten zurückgreifen konnte? Im Normalfall war der (auch für ihn selbst) unerkannt homosexuell, auf jeden Fall ein Nicht-Reproduktiver, auch wenn er sein Coming-out nie erlebt hat.

Bei aller Bildung, mit der Du hier sonst brillierst: Hier springst Du zu kurz.

fwo


Das ist soooo nicht richtig, weil deine Ausgangsthese auf einem Argument aufbaut, das ich so nicht verwandt habe. Gesellschaft und Kinder bedeutet nicht nur Anzahl von Kinder ( die zwingend für den Fortbestand der Gesellschaaft in ausreichender Anzahl vorhanden sein müsse) sondern es ist viel stärker das gesellschaftsprägendes Element der Dynamik, die durch Kinder in die Gesellschaft transportiert wird, von Bedeutung Soziologisch lebt ein Gemeinwesen zukunftträchtig nur durch Kinder , z.B die Anforderungen die Kinder an die Sorge um die Zukunft stellen.

Dein Hagestolzbeispiel ist schon gut. Weil , da zeigt sich eine "Familienbande" die unserer Gesellschaft ebenfalls gut getan hat. Diese Familienband zerbröselt zusehends und nachgewiesener Maßen. Deshalb mein Argument zur bedingungslosen Förderung der Familien mit Kindern.

Die Selbstverwirklichung des Individuum steht immer im Konflikt mit der Erfordernissen einer Gemeinschaft, Grenzen, Notwendigkeiten des Einen und des Anderen sind ständig neu zu definieren und zu finden(geschieht auch und wird schließlich täglich mehr kontrovers diskutiert) . Für mich ist nun mal der Gemeinschaftsgedanke der förderungswürdigere als das individuelle Wohlergehen.

Das die sexuelle Spielart Homosexualität zum Menschsein gehört seit der Mensch existiert ist doch ein alter Hut ( mir sind z.B. die hellenistischen Erziehungsprinzipien wohl bekannt zwinkern ). Das ändert nichts daran, dass rein natürlich der Säuger Mensch auf eine heterosexuelles Verhalten angewiesen ist um zu überleben. Da beißt keine Maus den Faden von ab.

Für mich ist auch das Überbetonen der Rechte und der Gleichstellung der Homosexuellen, die richtigerweise heute Bestandteil unserer Rechtsordnung sind, ein gesellschaftspolitisches schadhaftes Verhalten. Minderheiten, das Verhalten von Minderheiten sind nicht geeignet gesellschaftlich tragfähige Konzepte zu entwickeln. Es sind Flackerlichter am Rande und teilweise auch Geistesblitze des Fortschritts. Mehr nicht zwinkern
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21632
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1163124) Verfasst am: 25.12.2008, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
........
Das ist soooo nicht richtig, ..........
Für mich ist auch das Überbetonen der Rechte und der Gleichstellung der Homosexuellen, die richtigerweise heute Bestandteil unserer Rechtsordnung sind, ein gesellschaftspolitisches schadhaftes Verhalten. Minderheiten, das Verhalten von Minderheiten sind nicht geeignet gesellschaftlich tragfähige Konzepte zu entwickeln. Es sind Flackerlichter am Rande und teilweise auch Geistesblitze des Fortschritts. Mehr nicht zwinkern

Na ja. Etwas sehr weit ausgeholt. Soweit, dass wir natürlich keine Daten dazu bekommen - deshalb antworte ich aus meiner Umgebung.

Während füher der Hagestolz (der übrigens ursprünglich wahrscheinlich etwas anderes war) eben nicht wirklich integriert war, haben wir heute Schwulenpärchen, die normal integriert sind und der Familie auch wirklich zur Verfügung stehen. Und was wird gefordert? Die Anerkennung der familiären Leistung, zu der Schwule auch heute bereits per Gesetz gezwungen sind, z.B. Verantwortung zu tragen für Partner. Was gefordert wird ist doch das Gegenteil von der "Selbstverwirklichung des Individuums", es ist dei Anerkennung der Selbstverwirklichung in der Lebensgemeinschaft, was komischerweise bei Reproduktionsunfähigen Heteros, z.B.Rentnern nie einer in Frage stellt.

Das Gros der Forderungen für Schwule ist eigentlich Familienpolitik bei einem etwas veränderten Familienbegriff: Familie nicht mehrt als Abstammungsverhältnis, sondern als Anerkennung des Netzwerkes der bereits existierenden Versorgungsverpflichtungen. Ich - und das als biederer Hetero - kann hier keine Überbetonung erkennen - allenfalls neue Chancen für die Familie. Und das im Sinne eines Fortbestandes unserer Gesellschaft.

Es sei denn, Du holst jetzt noch andere Zahlen der Realen Nachkommenschaft der Gesellschaft in Relation zur Stellung der Homosexualität hervor.

Soooo ist das natürlich wieder nicht richtig? Sehr glücklich

fwo
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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astarte
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Beitrag(#1163190) Verfasst am: 25.12.2008, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:


Das Gros der Forderungen für Schwule ist eigentlich Familienpolitik bei einem etwas veränderten Familienbegriff: Familie nicht mehrt als Abstammungsverhältnis, sondern als Anerkennung des Netzwerkes der bereits existierenden Versorgungsverpflichtungen. Ich - und das als biederer Hetero - kann hier keine Überbetonung erkennen - allenfalls neue Chancen für die Familie. Und das im Sinne eines Fortbestandes unserer Gesellschaft.

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Arena-Bey
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Beitrag(#1163241) Verfasst am: 25.12.2008, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Arena-Bey hat folgendes geschrieben:
........
Das ist soooo nicht richtig, ..........
Für mich ist auch das Überbetonen der Rechte und der Gleichstellung der Homosexuellen, die richtigerweise heute Bestandteil unserer Rechtsordnung sind, ein gesellschaftspolitisches schadhaftes Verhalten. Minderheiten, das Verhalten von Minderheiten sind nicht geeignet gesellschaftlich tragfähige Konzepte zu entwickeln. Es sind Flackerlichter am Rande und teilweise auch Geistesblitze des Fortschritts. Mehr nicht zwinkern

Na ja. Etwas sehr weit ausgeholt. Soweit, dass wir natürlich keine Daten dazu bekommen - deshalb antworte ich aus meiner Umgebung.

Während füher der Hagestolz (der übrigens ursprünglich wahrscheinlich etwas anderes war) eben nicht wirklich integriert war, haben wir heute Schwulenpärchen, die normal integriert sind und der Familie auch wirklich zur Verfügung stehen. Und was wird gefordert? Die Anerkennung der familiären Leistung, zu der Schwule auch heute bereits per Gesetz gezwungen sind, z.B. Verantwortung zu tragen für Partner. Was gefordert wird ist doch das Gegenteil von der "Selbstverwirklichung des Individuums", es ist dei Anerkennung der Selbstverwirklichung in der Lebensgemeinschaft, was komischerweise bei Reproduktionsunfähigen Heteros, z.B.Rentnern nie einer in Frage stellt.

Das Gros der Forderungen für Schwule ist eigentlich Familienpolitik bei einem etwas veränderten Familienbegriff: Familie nicht mehrt als Abstammungsverhältnis, sondern als Anerkennung des Netzwerkes der bereits existierenden Versorgungsverpflichtungen. Ich - und das als biederer Hetero - kann hier keine Überbetonung erkennen - allenfalls neue Chancen für die Familie. Und das im Sinne eines Fortbestandes unserer Gesellschaft.

Es sei denn, Du holst jetzt noch andere Zahlen der Realen Nachkommenschaft der Gesellschaft in Relation zur Stellung der Homosexualität hervor.

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Das ist ein schmaler Grad in der Ausrichtung der Argumentation, weil sooooo einfach ist das nicht. Es ist zutreffend, dass der Staat sich der gleichen Instrumente wie bei Ehegatten ( s, BGB ) bedient um eine Versorgungswerk ( sprich eingetragene Lebenspartnerschaft ) für homosexuelle Lebensgemeinschaften schafft. Begrüßenswert ( Staat spart ggf. Kosten ) !

Das Prinzip Abstammung kannst du nicht ganz vernachlässigen, denn der Erwerbstrieb des Menschen wird ihn sicher besser antreiben, wenn er die angehäuften Reichtümer zwinkern der eigenen Brut weitergeben kann ( materielles Weiterleben oder Auferstehung per Testamnet Lachen ). Weiter verbleibt eine eingetragene Lebenspartnerschaft nur in der Sorge um den jeweiligen Partner ( = jetzt bezogen ) die Zukunftsausrichtung und die damit verbundene soziale Leistung ( Erziehung, Geldaufwand/Ausgaben für die Brut ) entfällt.
Das hetero Pärchen ohne Kinder ist natürlich unter den Gesichtspunkten der Möglichkit des Wollens, des Könnens zum Nachwuchs hin zu beurteilen. Wir nicht will, braucht nicht darf aber nur die gleiche Förderung erhalten wie eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Wer nicht kann , dem ist die Möglichkeit der Adoption zu eröffnen ( geschieht auch vorrangig).

summa summarum: homosexuelle Lebenspartnerschaften sind gesellschaftlich nicht so zu stellen, wie Familien mit Kindern. Deshalb ist die Familienförderung in der BRD auf veränderte Füße zu stellen. Ein Instrumentarium wäre das sog. Familien-Splitting im steuerlichen Bereich. homosexuelle Lebenspartnerschaften sind zu akzeptieren aber nicht zu fördern.
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Raphael
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Beitrag(#1163312) Verfasst am: 25.12.2008, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Kein Mensch will Lebenspartnerschaften mit Familien (im Sinne von Eltern und minderjährigen Kindern) gleichstellen, sondern es geht um die Gleichstellung mit Ehen. Der einzige Unterschied zwischen Lebenspartnerschaften und Ehen ist das Geschlecht eines der beiden Beteiligten. Das ist kein sachlicher Grund zur Ungleichbehandlung.
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fwo
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Beitrag(#1163431) Verfasst am: 26.12.2008, 02:25    Titel: Antworten mit Zitat

Raphael hat folgendes geschrieben:
Kein Mensch will Lebenspartnerschaften mit Familien (im Sinne von Eltern und minderjährigen Kindern) gleichstellen, sondern es geht um die Gleichstellung mit Ehen. Der einzige Unterschied zwischen Lebenspartnerschaften und Ehen ist das Geschlecht eines der beiden Beteiligten. Das ist kein sachlicher Grund zur Ungleichbehandlung.

Danke. Das erübrigt meine Antwort an Arena-Bey.

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Zynix
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Anmeldungsdatum: 15.10.2008
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Beitrag(#1163742) Verfasst am: 26.12.2008, 15:15    Titel: Für den Staat ist es wichtig, dass eine neue Generation entsteht. Antworten mit Zitat

Ich meine, dass sich Lebensgemeinschaften und Familie in den letzten 50 Jahren dermassen geändert haben, dass diese Formen des Zusammenlebens nicht mehr von der Gesellschaft schützenswert sind. Sie sind zu einem Privatangelegenheit geworden.


Die Frage ist doch, woher der Hass auf Homosexuelle kommt. Dass Homosexualität seit Menschengedenken existiert, beweist doch schon, dass sie ein völlig normaler Bestandteil der Menschheit sind
.
Ich kann mir gut vorstellen, dass zu der Zeit, als die Menschen noch in Stämmen aufgeteilt waren, Homosexualität überhaupt kein Problem dargestellt hat. Gemeinsam war so ein Stamm stark, unabhängig, zukunftssicher und hatte seinen eigenen Glauben, ALLE Mitglieder des Stammes haben zu seinem Funktionieren beigetragen. Gerade die Vielzahl von individuellen Fähigkeiten hat in Summe zu einem stabilen System geführt.

Dann kam die Zeit der Weltreiche und der Weltreligion. Das ist mit vielen starken Stämmen unter keinen Umständen zu schaffen. Also mussten die Stämme zerschlagen werden und in den kleinstmöglichen Stamm umgewandelt werden, nämlich die Familie. Einzelne Familien sind Großreichen und Religionen schutzlos ausgeliefert. Damit die Familie funktioniert musste lebenslange Monogamie befohlen werden, so war den auch die Aufzucht der zukünftigen Generationen gesichert. Wechselnde Partnerschaften konnten nicht akzeptiert werden und wurden daher aufs Härteste bestraft. In so einem System ist Homoesexualität unerwünscht. Sie passt nicht in die Ordung, ist als kleinstmöglicher Stamm völlig unbrauchbar. Also hat man zur einfachsten aller Lösungen gegriffen und die Störungen beseitigt, d.h. die Homosexuellen einfach erschlagen.

Heute hat die Familie keine Bedeutung mehr. Sie ist ein Anachronismus, der aus Gewohnheit in der Gesellschaft noch mitgeschleppt wird. Familie im ursprünglichen Sinn von "auf immer und ewig treu und gemeinsam" gibts nicht mehr. Kinder werden von wechselnden Partnerschaften erzogen, nicht selten auch von Alleinerziehenden.
Es ist nicht einzusehen, dass der Staat ständig wechselnde Beziehungen unterstützt. Die Aussage: "Bis dass der Tod uns scheidet" wird problemlos gebrochen und ebenso problemlos neu getroffen. Beziehung ist für den Staat keine verlässliche Sache mehr, sondern eine reine Privatangelegenheit geworden.

Für den Staat ist es wichtig, dass eine neue Generation entsteht. Daher sollte die einzige wirkliche Verpflichtung des Staates darin bestehen, dass Kinder dort ihren Platz haben, dass sie Nahrung, Ausbildung, Liebe und eine Zukunft haben. Dafür ist der Staat zuständig und nicht zur Förderung privater Partnerschaften, egal ob sie homosexueller oder heterosexueller Natur sind.
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1.Zynix 1,1 "Habe die Bibel geprüft und nichts Gutes zum Behalten gefunden."

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esme
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Beitrag(#1163836) Verfasst am: 26.12.2008, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde gerne den Sex aus der staatlichen Definition von Lebenspartnerschaft raushaben. Wenn jemand täglich in den Swingerclub geht und mit seinem Bruder gemeinsam 5 Kinder aufziehen will, sodass beide erziehungsberechtigt sind, oder wenn jemand im Alter mit einer guten Freundin zusammenleben will, damit man sich gegenseitig im Krankheitsfall unterstützen kann, ....

Im Endeffekt geht es darum, ob man selbst den "nächsten Verwandten" definieren darf. Bei Kindern geht es dann darum, ob die Betroffenen selbst die Erziehungsberechtigten definieren dürfen.

Solange die Ehe besteht, ist die Homosexuellenehe natürlich eine logische Konsequenz bei Nichtdiskriminierung und in unseren Breiten wohl der logische nächste Schritt, allerdings halte ich es sehr wohl auch für eine Diskriminierung, dass eine Beziehung nur bei Sex vom Staat begünstigt wird.
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Raphael
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Anmeldungsdatum: 01.02.2004
Beiträge: 8362

Beitrag(#1163841) Verfasst am: 26.12.2008, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

esme hat folgendes geschrieben:

Solange die Ehe besteht, ist die Homosexuellenehe natürlich eine logische Konsequenz bei Nichtdiskriminierung und in unseren Breiten wohl der logische nächste Schritt, allerdings halte ich es sehr wohl auch für eine Diskriminierung, dass eine Beziehung nur bei Sex vom Staat begünstigt wird.



Weder bei der Ehe noch bei der Lebenspartnerschaft ist Sex Voraussetzung. Der Staat fragt nicht danach, wer mit wem wie oft ins Bett geht. Es geht allein um die Paarbindung. Allerdings ist es sicher diskutierbar, ob nicht auch eine Lebensgemeinschaft zwischen alleinstehenden Geschwistern staatliche Anerkennung und steuerliche Förderung finden soll. So lange aber letztere Förderung Lebenspartnerschaften verweigert wird, kann sie Geschwistern nicht gewährt werden, ohne Lebenspartner(innen) noch stärker zu diskriminieren.
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Gott_der_Luecke
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Beiträge: 3110

Beitrag(#1164273) Verfasst am: 27.12.2008, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Raphael hat folgendes geschrieben:
esme hat folgendes geschrieben:

Solange die Ehe besteht, ist die Homosexuellenehe natürlich eine logische Konsequenz bei Nichtdiskriminierung und in unseren Breiten wohl der logische nächste Schritt, allerdings halte ich es sehr wohl auch für eine Diskriminierung, dass eine Beziehung nur bei Sex vom Staat begünstigt wird.



Weder bei der Ehe noch bei der Lebenspartnerschaft ist Sex Voraussetzung. Der Staat fragt nicht danach, wer mit wem wie oft ins Bett geht. Es geht allein um die Paarbindung. Allerdings ist es sicher diskutierbar, ob nicht auch eine Lebensgemeinschaft zwischen alleinstehenden Geschwistern staatliche Anerkennung und steuerliche Förderung finden soll. So lange aber letztere Förderung Lebenspartnerschaften verweigert wird, kann sie Geschwistern nicht gewährt werden, ohne Lebenspartner(innen) noch stärker zu diskriminieren.


Die Förderung von Partnerschaften steigert ja das Wohlbefinden generell von Menschen und es ist ja auch ein Umweltaspekt. Singles schaden auch einfach mehr der Umwelt.
Paare sind halt auch zufriedener als Singles. Dadurch sind sie auch aktiver und produktiver. Also ist es generell sinnvoll, dass der Staat sowas fördert unabhängig von Sexualität und Geschlecht.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#1164451) Verfasst am: 27.12.2008, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Gott_der_Luecke hat folgendes geschrieben:
Raphael hat folgendes geschrieben:
esme hat folgendes geschrieben:

Solange die Ehe besteht, ist die Homosexuellenehe natürlich eine logische Konsequenz bei Nichtdiskriminierung und in unseren Breiten wohl der logische nächste Schritt, allerdings halte ich es sehr wohl auch für eine Diskriminierung, dass eine Beziehung nur bei Sex vom Staat begünstigt wird.



Weder bei der Ehe noch bei der Lebenspartnerschaft ist Sex Voraussetzung. Der Staat fragt nicht danach, wer mit wem wie oft ins Bett geht. Es geht allein um die Paarbindung. Allerdings ist es sicher diskutierbar, ob nicht auch eine Lebensgemeinschaft zwischen alleinstehenden Geschwistern staatliche Anerkennung und steuerliche Förderung finden soll. So lange aber letztere Förderung Lebenspartnerschaften verweigert wird, kann sie Geschwistern nicht gewährt werden, ohne Lebenspartner(innen) noch stärker zu diskriminieren.


Die Förderung von Partnerschaften steigert ja das Wohlbefinden generell von Menschen und es ist ja auch ein Umweltaspekt. Singles schaden auch einfach mehr der Umwelt.
Paare sind halt auch zufriedener als Singles. Dadurch sind sie auch aktiver und produktiver. Also ist es generell sinnvoll, dass der Staat sowas fördert unabhängig von Sexualität und Geschlecht.


Bei euren Beiträgen kommt mir der Aspekt "Kinder" irgendwie zu kurz. Zumal er gar nicht erst erwähnt wurde...
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Gott_der_Luecke
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Anmeldungsdatum: 26.02.2008
Beiträge: 3110

Beitrag(#1164473) Verfasst am: 27.12.2008, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Noseman hat folgendes geschrieben:
Gott_der_Luecke hat folgendes geschrieben:
Raphael hat folgendes geschrieben:
esme hat folgendes geschrieben:

Solange die Ehe besteht, ist die Homosexuellenehe natürlich eine logische Konsequenz bei Nichtdiskriminierung und in unseren Breiten wohl der logische nächste Schritt, allerdings halte ich es sehr wohl auch für eine Diskriminierung, dass eine Beziehung nur bei Sex vom Staat begünstigt wird.



Weder bei der Ehe noch bei der Lebenspartnerschaft ist Sex Voraussetzung. Der Staat fragt nicht danach, wer mit wem wie oft ins Bett geht. Es geht allein um die Paarbindung. Allerdings ist es sicher diskutierbar, ob nicht auch eine Lebensgemeinschaft zwischen alleinstehenden Geschwistern staatliche Anerkennung und steuerliche Förderung finden soll. So lange aber letztere Förderung Lebenspartnerschaften verweigert wird, kann sie Geschwistern nicht gewährt werden, ohne Lebenspartner(innen) noch stärker zu diskriminieren.


Die Förderung von Partnerschaften steigert ja das Wohlbefinden generell von Menschen und es ist ja auch ein Umweltaspekt. Singles schaden auch einfach mehr der Umwelt.
Paare sind halt auch zufriedener als Singles. Dadurch sind sie auch aktiver und produktiver. Also ist es generell sinnvoll, dass der Staat sowas fördert unabhängig von Sexualität und Geschlecht.


Bei euren Beiträgen kommt mir der Aspekt "Kinder" irgendwie zu kurz. Zumal er gar nicht erst erwähnt wurde...

Der Aspekt wurde doch erwähnt.
Ich wüsste nicht, was Kinder mit Ehe zu tun haben sollten... Für die Förderung von Kindern geht es eben um Kindergeld und Kinderbetreuung... Was hat damit die Ehe an sich zu tun? Was ist wenn Mann und Frau keine Kinder bekommen? Dann wär ja das Kinderargument bei dem Thema Ehe so oder so nur ungerecht und diskriminierend.
Stattdessen sollte man es fördern, dass auch homosexuelle Paare oder eben sonstige Paare, die dem Kind ein gutes Aufwachsen ermöglichen, Kinder gemeinsam zu adoptieren.
Ehe hat damit nun wirklich nix zu tun. Kinder brauchen ein stabiles und zuverlässiges zu Hause und das ist ein Gerücht, dass das nur Vater und Mutter können... eher im Gegenteil, wenn das Kind aus Versehen passiert, dann wird es eventuell nicht geliebt bzw. die Eltern sind unfähig das Kind zu erziehen.
Naja und jemand der keine Kinder erziehen kann/will, der sollte das auch nicht tun, weil das kann ja nur dem Kind schaden.
Das was arena-bey zum Thema Ehe und Kinder zeugen sagt klingt ein wenig nach: "Jeder Mensch soll Zahnpasta herstellen, damit jeder saubere Zähne hat und wenn er das nicht macht, dann gibt es irgendwann keine Zahnpasta mehr und alle haben dann schlechte Zähne... und deswegen sollte man nur Menschen fördern, die Zahnpasta herstellen" wobei mein Beispiel noch nachvollziehbarer klingt. Mit den Augen rollen
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Arena-Bey
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Anmeldungsdatum: 29.01.2008
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Beitrag(#1164511) Verfasst am: 27.12.2008, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lachen

Soziologische Phantastereien. Ehe hat etwas mit Kindern zu tun, sowie heterosexuellen Partnerschaften nur eine Partnerschaft sind, wenn sie auf Kinder angelegt ist ( wenn es nicht klappt = andere Baustelle).

Wer anders denkt ist nicht zukunftsorientiert, egoistisch und leider nicht dem Wesen des Menschen nahestehend..... zwinkern

da kann man labern , was man will. Die gesellschaftlichen Gegebenheiten zeigen heute die Malaise deutlich auf. Gemessen an den Möglichkeiten, die die Gesellschaft bieten ( beten könnte) schaffen es die egoistischen, dem Wesen des Menschen nicht nahestehenden Mitglieder täglich mehr, den Schatz Kinder als Belastung, als vernachlässigendes "Gut" als Negation des eigenen Daseins zu betrachten.

Weitermachen.... BILD wird berichten Lachen Lachen
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fwo
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Beitrag(#1164516) Verfasst am: 27.12.2008, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Noseman hat folgendes geschrieben:
........

Bei euren Beiträgen kommt mir der Aspekt "Kinder" irgendwie zu kurz. Zumal er gar nicht erst erwähnt wurde...

Meines Wissens könnte das eventuell daran liegen, dass schwule Lebensgemeinschaften seltsamerweise relativ kinderarm sind. Hat das schon mal jemand untersucht?

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