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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2146479) Verfasst am: 10.08.2018, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Shape of Water

Die Schauspieler waren gut, die Dialoge waren gut, die Kostüme und auch die Sets waren gut und die Kameraführung war gut.

Der Rest hat mich, vorsichtig formuliert, nicht überzeugt. Traurig Die Story scheint zwar erst ganz interessant, das liegt aber, wenn man mich fragt, hauptsächlich am Setting. Sobald die Chemie zwischen der Protagonistin und dem Monster in den Film kommt, fällt er auseinander. Ich kauf ihnen die Liebe nicht ab. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist dünn und schlecht gemacht. Die Nebencharaktere schwanken zwischen charmant/liebenswürdig und extrem nervig und dumm. Spannung kam für mich nur beim Heist auf, in der Mitte des Films. Der Bösewicht ist fast schon zu klischeehaft böse, aber wenigstens spürt man die Bedrohung, die von ihm ausgeht.

Was noch? Der Film ist unlogisch. Oder wenigstens habe ich nicht verstanden, warum sie das Monster nicht einfach ins Meer bringt, anstatt zu dem Hafen. Das machte keinen Sinn. Die Musik ist repetetiv. Hängt einem stundenlang im Ohr, weil das Hauptthema bis zum Erbrechen wiederholt wird. Und ich hab entschlüsselt, warum der Film den Oscar gewann: Er leckt der Academy die Kimme. Mit den Augen rollen Völlig unpassende Sequenzen, die "Hommagen" an das alte Hollywood sind, kommen wie aus dem Nichts bzw. sie sind der einzige Grund, warum die Protagonistin über einem Kino wohnt und sich mit ihrem Nachbarn über Filme bzw. hauptsächlich über Schauspielerinnen unterhält. Das kommt natürlich gut an bei der Academy. Da fühlen die sich gebauchpinselt. -.-

Während der ersten halben Stunde war ich von dem Film regelrecht weggeblasen, so gut sieht er aus. Danach ist es eine stete Abwärtskurve.

Nee. Überhaupt nicht mein Ding. Ich würde nicht sagen, dass man ihn gesehen haben muss... es schadet nicht, aber ein Muss ist es eindeutig nicht. Nein

Eine kleine Nebensache vielleicht noch: Das der weiße Bösewicht Rassist und ein sexueller Belästiger ist ist geschenkt. Es passte super in die Zeit, in der der Film spielt. Das alle anderen Männer im Film, wenn sie nicht schwul sind, Verräter, intolerante Arschlöcher, Mörder oder christliche Spießbürger sind (mal vom Kinobetreiber abgesehen, der aber an einer Stelle auch einen Bohei veranstaltet, weil er seine vier Gäste nicht entschädigen möchte) während alle Frauen (bis auf eine etwas verbiesterte Kollegin) aufrichtig, gut und mitfühlend sind ging mir schon etwas gegen den Strich. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit es eine relevante Rolle spielt, also ob es den Film objektiv schlechter macht. Fiel mir halt nur auf. Schulterzucken Würde ich, im Zweifel. einfach nur schlechten Schreibstil nennen. Eine recht billige Weise das Publikum so zu manipulieren, dass es mit dem Monster und der Protagonistin mitfiebert. Kann man machen, gefällt mir aber nicht. skeptisch

edit: Mir fiel vorhin auf, dass man das Monster und Eliza (die Protagonistin) und deren gemeinsamen Werdegang und die Interaktionen mit anderen Charakteren gut als Metapher auf Transsexualität lesen kann. skeptisch Was ich aber niemandem empfehle, weil ab dem Moment das ganze Ding zu einer hohlen Propaganda verkommt und total Arsch saugt. Vor allem deshalb, weil sich eben bei den Antagonisten nicht die Mühe gemacht wurde sie metaphorisch zu verkleiden, damit auch jeder Trottel den Wink mit dem Zaunpfahl begreift. Wozu es zu reiner Wertesignalisierung wird und fast gar nichts mehr von Filmkunst in sich trägt. Traurig
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Wilson
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Beiträge: 9621
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Beitrag(#2146853) Verfasst am: 13.08.2018, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Shape of Water

Die Schauspieler waren gut, die Dialoge waren gut, die Kostüme und auch die Sets waren gut und die Kameraführung war gut.

Der Rest hat mich, vorsichtig formuliert, nicht überzeugt. Traurig Die Story scheint zwar erst ganz interessant, das liegt aber, wenn man mich fragt, hauptsächlich am Setting. Sobald die Chemie zwischen der Protagonistin und dem Monster in den Film kommt, fällt er auseinander. Ich kauf ihnen die Liebe nicht ab. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist dünn und schlecht gemacht. Die Nebencharaktere schwanken zwischen charmant/liebenswürdig und extrem nervig und dumm. Spannung kam für mich nur beim Heist auf, in der Mitte des Films. Der Bösewicht ist fast schon zu klischeehaft böse, aber wenigstens spürt man die Bedrohung, die von ihm ausgeht.

Was noch? Der Film ist unlogisch. Oder wenigstens habe ich nicht verstanden, warum sie das Monster nicht einfach ins Meer bringt, anstatt zu dem Hafen. Das machte keinen Sinn. Die Musik ist repetetiv. Hängt einem stundenlang im Ohr, weil das Hauptthema bis zum Erbrechen wiederholt wird. Und ich hab entschlüsselt, warum der Film den Oscar gewann: Er leckt der Academy die Kimme. Mit den Augen rollen Völlig unpassende Sequenzen, die "Hommagen" an das alte Hollywood sind, kommen wie aus dem Nichts bzw. sie sind der einzige Grund, warum die Protagonistin über einem Kino wohnt und sich mit ihrem Nachbarn über Filme bzw. hauptsächlich über Schauspielerinnen unterhält. Das kommt natürlich gut an bei der Academy. Da fühlen die sich gebauchpinselt. -.-

Während der ersten halben Stunde war ich von dem Film regelrecht weggeblasen, so gut sieht er aus. Danach ist es eine stete Abwärtskurve.

Nee. Überhaupt nicht mein Ding. Ich würde nicht sagen, dass man ihn gesehen haben muss... es schadet nicht, aber ein Muss ist es eindeutig nicht. Nein

Eine kleine Nebensache vielleicht noch: Das der weiße Bösewicht Rassist und ein sexueller Belästiger ist ist geschenkt. Es passte super in die Zeit, in der der Film spielt. Das alle anderen Männer im Film, wenn sie nicht schwul sind, Verräter, intolerante Arschlöcher, Mörder oder christliche Spießbürger sind (mal vom Kinobetreiber abgesehen, der aber an einer Stelle auch einen Bohei veranstaltet, weil er seine vier Gäste nicht entschädigen möchte) während alle Frauen (bis auf eine etwas verbiesterte Kollegin) aufrichtig, gut und mitfühlend sind ging mir schon etwas gegen den Strich. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit es eine relevante Rolle spielt, also ob es den Film objektiv schlechter macht. Fiel mir halt nur auf. Schulterzucken Würde ich, im Zweifel. einfach nur schlechten Schreibstil nennen. Eine recht billige Weise das Publikum so zu manipulieren, dass es mit dem Monster und der Protagonistin mitfiebert. Kann man machen, gefällt mir aber nicht. skeptisch

edit: Mir fiel vorhin auf, dass man das Monster und Eliza (die Protagonistin) und deren gemeinsamen Werdegang und die Interaktionen mit anderen Charakteren gut als Metapher auf Transsexualität lesen kann. skeptisch Was ich aber niemandem empfehle, weil ab dem Moment das ganze Ding zu einer hohlen Propaganda verkommt und total Arsch saugt. Vor allem deshalb, weil sich eben bei den Antagonisten nicht die Mühe gemacht wurde sie metaphorisch zu verkleiden, damit auch jeder Trottel den Wink mit dem Zaunpfahl begreift. Wozu es zu reiner Wertesignalisierung wird und fast gar nichts mehr von Filmkunst in sich trägt. Traurig


ich schleiche seit geraumer zeit um den film im laden herum.
dann kann ich das ja einstellen. dabei hatte ich mich sooo auf den gefreut.
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Bravopunk
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Beitrag(#2146930) Verfasst am: 14.08.2018, 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Shape of Water

Die Schauspieler waren gut, die Dialoge waren gut, die Kostüme und auch die Sets waren gut und die Kameraführung war gut.

Der Rest hat mich, vorsichtig formuliert, nicht überzeugt. Traurig Die Story scheint zwar erst ganz interessant, das liegt aber, wenn man mich fragt, hauptsächlich am Setting. Sobald die Chemie zwischen der Protagonistin und dem Monster in den Film kommt, fällt er auseinander. Ich kauf ihnen die Liebe nicht ab. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist dünn und schlecht gemacht. Die Nebencharaktere schwanken zwischen charmant/liebenswürdig und extrem nervig und dumm. Spannung kam für mich nur beim Heist auf, in der Mitte des Films. Der Bösewicht ist fast schon zu klischeehaft böse, aber wenigstens spürt man die Bedrohung, die von ihm ausgeht.

Was noch? Der Film ist unlogisch. Oder wenigstens habe ich nicht verstanden, warum sie das Monster nicht einfach ins Meer bringt, anstatt zu dem Hafen. Das machte keinen Sinn. Die Musik ist repetetiv. Hängt einem stundenlang im Ohr, weil das Hauptthema bis zum Erbrechen wiederholt wird. Und ich hab entschlüsselt, warum der Film den Oscar gewann: Er leckt der Academy die Kimme. Mit den Augen rollen Völlig unpassende Sequenzen, die "Hommagen" an das alte Hollywood sind, kommen wie aus dem Nichts bzw. sie sind der einzige Grund, warum die Protagonistin über einem Kino wohnt und sich mit ihrem Nachbarn über Filme bzw. hauptsächlich über Schauspielerinnen unterhält. Das kommt natürlich gut an bei der Academy. Da fühlen die sich gebauchpinselt. -.-

Während der ersten halben Stunde war ich von dem Film regelrecht weggeblasen, so gut sieht er aus. Danach ist es eine stete Abwärtskurve.

Nee. Überhaupt nicht mein Ding. Ich würde nicht sagen, dass man ihn gesehen haben muss... es schadet nicht, aber ein Muss ist es eindeutig nicht. Nein

Eine kleine Nebensache vielleicht noch: Das der weiße Bösewicht Rassist und ein sexueller Belästiger ist ist geschenkt. Es passte super in die Zeit, in der der Film spielt. Das alle anderen Männer im Film, wenn sie nicht schwul sind, Verräter, intolerante Arschlöcher, Mörder oder christliche Spießbürger sind (mal vom Kinobetreiber abgesehen, der aber an einer Stelle auch einen Bohei veranstaltet, weil er seine vier Gäste nicht entschädigen möchte) während alle Frauen (bis auf eine etwas verbiesterte Kollegin) aufrichtig, gut und mitfühlend sind ging mir schon etwas gegen den Strich. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit es eine relevante Rolle spielt, also ob es den Film objektiv schlechter macht. Fiel mir halt nur auf. Schulterzucken Würde ich, im Zweifel. einfach nur schlechten Schreibstil nennen. Eine recht billige Weise das Publikum so zu manipulieren, dass es mit dem Monster und der Protagonistin mitfiebert. Kann man machen, gefällt mir aber nicht. skeptisch

edit: Mir fiel vorhin auf, dass man das Monster und Eliza (die Protagonistin) und deren gemeinsamen Werdegang und die Interaktionen mit anderen Charakteren gut als Metapher auf Transsexualität lesen kann. skeptisch Was ich aber niemandem empfehle, weil ab dem Moment das ganze Ding zu einer hohlen Propaganda verkommt und total Arsch saugt. Vor allem deshalb, weil sich eben bei den Antagonisten nicht die Mühe gemacht wurde sie metaphorisch zu verkleiden, damit auch jeder Trottel den Wink mit dem Zaunpfahl begreift. Wozu es zu reiner Wertesignalisierung wird und fast gar nichts mehr von Filmkunst in sich trägt. Traurig


ich schleiche seit geraumer zeit um den film im laden herum.
dann kann ich das ja einstellen. dabei hatte ich mich sooo auf den gefreut.


skeptisch Weißt du, ich bin ja auch recht vorbelastet. Ich achte auf so Kleinigkeiten, die viele andere gar nicht stören und manchmal, auch wenn ich das selbst nicht immer merke, interpretiere ich auch viel zu viel in manche Sachverhalte rein. Traurig Das will ich auch hier nicht ausschließen.

Wenn du meinen ehrlichen Rat willst: Hol ihn dir, wenn er billiger ist. Smilie Die 15 €, die ich dafür bezahlt habe, waren letztlich zu viel. Aber für unter zehn kann man ihn in jedem Fall mitnehmen. Auch wenn ich, nach wie vor, finde, dass man ihn nicht unbedingt gesehen haben muss. Schadet auch nicht. Schulterzucken
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Beitrag(#2146936) Verfasst am: 14.08.2018, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Shape of Water

Die Schauspieler waren gut, die Dialoge waren gut, die Kostüme und auch die Sets waren gut und die Kameraführung war gut.

Der Rest hat mich, vorsichtig formuliert, nicht überzeugt. Traurig Die Story scheint zwar erst ganz interessant, das liegt aber, wenn man mich fragt, hauptsächlich am Setting. Sobald die Chemie zwischen der Protagonistin und dem Monster in den Film kommt, fällt er auseinander. Ich kauf ihnen die Liebe nicht ab. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist dünn und schlecht gemacht. Die Nebencharaktere schwanken zwischen charmant/liebenswürdig und extrem nervig und dumm. Spannung kam für mich nur beim Heist auf, in der Mitte des Films. Der Bösewicht ist fast schon zu klischeehaft böse, aber wenigstens spürt man die Bedrohung, die von ihm ausgeht.

Was noch? Der Film ist unlogisch. Oder wenigstens habe ich nicht verstanden, warum sie das Monster nicht einfach ins Meer bringt, anstatt zu dem Hafen. Das machte keinen Sinn. Die Musik ist repetetiv. Hängt einem stundenlang im Ohr, weil das Hauptthema bis zum Erbrechen wiederholt wird. Und ich hab entschlüsselt, warum der Film den Oscar gewann: Er leckt der Academy die Kimme. Mit den Augen rollen Völlig unpassende Sequenzen, die "Hommagen" an das alte Hollywood sind, kommen wie aus dem Nichts bzw. sie sind der einzige Grund, warum die Protagonistin über einem Kino wohnt und sich mit ihrem Nachbarn über Filme bzw. hauptsächlich über Schauspielerinnen unterhält. Das kommt natürlich gut an bei der Academy. Da fühlen die sich gebauchpinselt. -.-

Während der ersten halben Stunde war ich von dem Film regelrecht weggeblasen, so gut sieht er aus. Danach ist es eine stete Abwärtskurve.

Nee. Überhaupt nicht mein Ding. Ich würde nicht sagen, dass man ihn gesehen haben muss... es schadet nicht, aber ein Muss ist es eindeutig nicht. Nein

Eine kleine Nebensache vielleicht noch: Das der weiße Bösewicht Rassist und ein sexueller Belästiger ist ist geschenkt. Es passte super in die Zeit, in der der Film spielt. Das alle anderen Männer im Film, wenn sie nicht schwul sind, Verräter, intolerante Arschlöcher, Mörder oder christliche Spießbürger sind (mal vom Kinobetreiber abgesehen, der aber an einer Stelle auch einen Bohei veranstaltet, weil er seine vier Gäste nicht entschädigen möchte) während alle Frauen (bis auf eine etwas verbiesterte Kollegin) aufrichtig, gut und mitfühlend sind ging mir schon etwas gegen den Strich. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit es eine relevante Rolle spielt, also ob es den Film objektiv schlechter macht. Fiel mir halt nur auf. Schulterzucken Würde ich, im Zweifel. einfach nur schlechten Schreibstil nennen. Eine recht billige Weise das Publikum so zu manipulieren, dass es mit dem Monster und der Protagonistin mitfiebert. Kann man machen, gefällt mir aber nicht. skeptisch

edit: Mir fiel vorhin auf, dass man das Monster und Eliza (die Protagonistin) und deren gemeinsamen Werdegang und die Interaktionen mit anderen Charakteren gut als Metapher auf Transsexualität lesen kann. skeptisch Was ich aber niemandem empfehle, weil ab dem Moment das ganze Ding zu einer hohlen Propaganda verkommt und total Arsch saugt. Vor allem deshalb, weil sich eben bei den Antagonisten nicht die Mühe gemacht wurde sie metaphorisch zu verkleiden, damit auch jeder Trottel den Wink mit dem Zaunpfahl begreift. Wozu es zu reiner Wertesignalisierung wird und fast gar nichts mehr von Filmkunst in sich trägt. Traurig


ich schleiche seit geraumer zeit um den film im laden herum.
dann kann ich das ja einstellen. dabei hatte ich mich sooo auf den gefreut.


skeptisch Weißt du, ich bin ja auch recht vorbelastet. Ich achte auf so Kleinigkeiten, die viele andere gar nicht stören und manchmal, auch wenn ich das selbst nicht immer merke, interpretiere ich auch viel zu viel in manche Sachverhalte rein. Traurig Das will ich auch hier nicht ausschließen.

Wenn du meinen ehrlichen Rat willst: Hol ihn dir, wenn er billiger ist. Smilie Die 15 €, die ich dafür bezahlt habe, waren letztlich zu viel. Aber für unter zehn kann man ihn in jedem Fall mitnehmen. Auch wenn ich, nach wie vor, finde, dass man ihn nicht unbedingt gesehen haben muss. Schadet auch nicht. Schulterzucken


gut. ich habe ja auch wegen des preises gewartet bislang. manchmal schaff ich das tatsächlich bei mich sehr interessierenden filmen, die ich im kino verpasst habe.
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Beitrag(#2146939) Verfasst am: 14.08.2018, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:


gut. ich habe ja auch wegen des preises gewartet bislang. manchmal schaff ich das tatsächlich bei mich sehr interessierenden filmen, die ich im kino verpasst habe.


Wolltest du nicht eh noch "Loving Vincent" und "The Killing of a Sacred Deer" gucken? Oder hast du das schon?

edit: Oh. Und "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri".
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Beitrag(#2146942) Verfasst am: 14.08.2018, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:


gut. ich habe ja auch wegen des preises gewartet bislang. manchmal schaff ich das tatsächlich bei mich sehr interessierenden filmen, die ich im kino verpasst habe.


Wolltest du nicht eh noch "Loving Vincent" und "The Killing of a Sacred Deer" gucken? Oder hast du das schon?

edit: Oh. Und "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri".


loving vincent habe ich geschaut und das sogar hier irgendwo vermerkt. oder doch nicht? fand ihn wunderbar.
three billboards... werde ich sehen, ganz sicher. ich habe doch so komische allüren; der film wurde so gelobt, und ich bin sicher, verdient, dass ich aus genau diesem grunde zeit vergehen lasse, bis ich ihn schaue. brokeback mountain z.b. hab ich bis heute nicht gesehen. mommy von x. dolan liegt hier auch schon eine weile rum.
ich denke, ich stehe nur noch auf schräges, sf oder trash. skeptisch

the killing of..fehlt mir auch noch, neulich erst wieder daran gedacht, weil im regal erblickt. da war ich aber nicht in stimmung.
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