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Polizeigewalt, -willkür und Repression
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#1297822) Verfasst am: 31.05.2009, 10:26    Titel: Polizeigewalt, -willkür und Repression Antworten mit Zitat

In der jüngeren Vergangenheit sind einige Fälle von Polizeiterror und Misshandlungen bekannt geworden die Teile der Polizeikräfte in einem schlechten Lincht erscheinen lassen und den Charakter eines Repressions- und Terrororgans möglicherweise aufzeigen, oder zumindest Einzelne (oder einige) Polizeibeamte als rassistisch- faschistische Gewaltverbrecher entlarven.

Hier einige Beispiele:

ERMITTLUNGEN IN HEIDELBERG - Bundespolizei soll afrikanischen Studenten misshandelt haben
Zitat:
Im beschaulichen Heidelberg sorgt ein angeblicher brutaler Übergriff von Bundespolizisten auf einen Studenten aus Kamerun für Aufregung. Der Mathematiker soll dabei eine Gesichtsfraktur erlitten haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt - die beteiligten Beamten bestreiten die Vorwürfe.


FEUERTOD EINES ASYLBEWERBERS - Freispruch für Polizisten löst Tumulte aus

Zitat:
Rangeleien im Gerichtssaal, Pöbeleien gegen den Richter: Der Freispruch für zwei Polizisten, die den Tod eines Asylbewerbers mitverschuldet haben sollen, führte in Dessau zu einem Eklat. Oury Jalloh aus Sierra Leone war in einer Gewahrsamszelle qualvoll verbrannt - ein ungesühnter Tod?


Polizei schlägt ProzessbesucherInnen nieder!
Zitat:
Der Schauprozess im Düsseldorfer Oberlandesgericht um den nach § 129b StGB
verfolgten Faruk Ereren wurde heute zweifach prägnantes Beispiel der
deutschen Gesinnungspolitik.
Neun BesucherInnen des Prozesses aus Düsseldorf, Mönchengladbach und Stuttgart
wurden brutal von der Polizei niedergeschlagen.


Polizei verhindert Bildungsstreik Pressegespräch
Zitat:
Am vergangen Freitag sollte in Berlin-Kreuzberg ein Pressegespräch zu internationalen Studierendenprotesten stattfinden. Im Mittelpunkt sollte neben dem im Juni geplanten Bildungsstreik auch der Protest gegen die europäische Studienstrukturreform – den so genannten Bologna-Prozess stehen. Das Gespräch konnte allerdings nicht stattfinden, da die Polizei dieses verhinderte. In einer am Dienstag herausgegeben Stellungnahme weißt die Polizei die Vorwürfe zurück – sie sei gar nicht gegen die Gruppe vorgegangen welche in einem Straßencafé am Kottbusser Tor saß, sondern gegen Menschen die sich unter der Freibrücke versammelt haben.


Rezession und Repression
Zitat:
Während die gegenwärtige Wirtschaftskrise sich weltweit vertieft, bereiten sich europäische Sicherheitsbehörden auf Unruhen vor
Mit den jüngsten Unruhen in Griechenland, Island, Schweden, Litauen, Lettland, Bulgarien, Frankreich, Guadeloupe, La Réunion, aber auch den migrantischen Kämpfen in den Flüchtlingslagern von Malta und Lampedusa, ist Europa unmittelbarer Austragungsort heftiger Auseinandersetzungen geworden. Die Kämpfe erinnern an die Aufstände der 80er Jahre gegen den Internationalen Währungsfonds IWF in Lateinamerika.


Die Liste darf gerne, auch mit älteren Beispielen erweitert werden.

Täuscht mein Eindruck von der Polizei als Repressionsorgan und bewegen sich diese Beispiele innerhalb der juristischen MAßstäbe, oder ist an meiner Einschätzung etwas dran?


Zuletzt bearbeitet von Baldur am 01.06.2009, 01:46, insgesamt einmal bearbeitet
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esme
lebt ohne schützende Gänsefüßchen.



Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 5667

Beitrag(#1297869) Verfasst am: 31.05.2009, 11:54    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:

Täuscht mein Eindruck von der Polizei als Repressionsorgan und bewegen sich diese Beispiele innerhalb der juristischen MAßstäbe, oder ist an meiner Einschätzung etwas dran?


In Frankreich werden Autos anderer Leute angezündet, auf der letzten Demo, wo ich dabei war, war ein 2m hohes Transparent als Kreis angeordnet, sodass die 40 dahinter versteckten Leute bis zur Polizeisperre gehen konnten, es plötzlich fallenlassen konnten und dann maskiert mit Wurfgegenständen dastanden.

Täuscht mein Eindruck von Demonstranten als gewaltbereites linksextremes Gesindel?

Oder anders gesagt: Es wäre vielleicht nicht ungünstig, nicht alles in einen Topf zu werfen, auch ich will nicht mit diesen Mitdemonstranten in einem Atemzug genannt werden. Die französischen Spezialeinsatztruppen sind brutal und verprügeln auch gerne unbeteiligte, im Weg stehende Schulkinder auf Pariser Bahnhöfen, aber ich habe keinen Zweifel, dass Spezialeinsatztruppen in Frankreich grundsätzlich notwendig sind.

Dass Asylanten und speziell Schwarze oft menschenunwürdig behandelt werden, muss aus meiner Sicht nicht wirklich diskutiert werden. Auch hier würde ich aber weniger darüber reden, wie böse die Polizei ist, da ich schon den Eindruck habe, dass in den meisten EU-Ländern die Polizei in dieser Angelegenheit durchaus den Mehrheitswillen des Volkes vertritt. Eine mögliche Lösung sehe ich nur mit Hilfe der Medien, die über die Ereignisse in einer Form berichten, die überhaupt eine Identifikation mit den Opfern zulässt.
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Gunkl über Intelligent Design:
Da hat sich die Kirche beim Rückzugsgefecht noch einmal grandios verstolpert und jetzt wollen sie auch noch Haltungsnoten für die argumentative Brez'n, die sie da gerissen haben.
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Yogosh
Leisetreter ...und Klugscheisser



Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 2170
Wohnort: Berlin

Beitrag(#1297873) Verfasst am: 31.05.2009, 12:03    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:
... den Charakter eines Repressions- und Terrororgans möglicherweise aufzeigen, oder zumindest Einzelne (oder einige) Polizeibeamte als rassistisch- faschistische Gewaltverbrecher entlarven.


Für die erste Behauptung/Vermutung brauchst Du über einzelne Beispiele hinaus prinzipiell andere Belege.
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AdvocatusDiaboli
Gender-Scientologe und Dada-Diskutant



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21373
Wohnort: München

Beitrag(#1297889) Verfasst am: 31.05.2009, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Junge Polizistin packt aus

Vor dem Pinneberger Amtsgericht sagt eine Polizistin gegen ihren prügelnden Kollegen aus. Der ältere Beamte hatte einen Jugendlichen geschlagen. Später drohte er: "Sag bloß nichts Falsches".

----------------------------
Prügelpolizisten droht Ärger

Zitat:
Verteidiger Schneider und andere Anwälte hatten die "lückenhaften Ermittlungen" und die "Einstellungspraxis der Anklagebehörde" bei Körperverletzung-Delikten von Polizisten scharf kritisiert. Die Staatsanwaltschaft stellte "Nachermittlungen" an, bei denen laut Anwalt Schneider viele Polizisten aus der Einheit der Verdächtigen vernommen wurden. Die wollten größtenteils nichts gesehen haben - was nun auch die Anklagebehörde stutzig machte.

In ihrem Einstellungsbescheid an Gilani teilte die Anklage mit, es sei "wenig wahrscheinlich", dass Polizisten, die nahe am Geschehen waren, nichts gesehen hätten. Es müsse von "Gefälligkeitsaussagen" ausgegangen werden.


Kameraderie wie einst in der Wehrmacht, gelobt sei unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Verteidiger!
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"CDU? Auf die Fresse! FDP? In die Klöten! AfD? In die Jauchegrube!" Andrea N.
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#1297950) Verfasst am: 31.05.2009, 14:39    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Yogosh hat folgendes geschrieben:
Baldur hat folgendes geschrieben:
... den Charakter eines Repressions- und Terrororgans möglicherweise aufzeigen, oder zumindest Einzelne (oder einige) Polizeibeamte als rassistisch- faschistische Gewaltverbrecher entlarven.


Für die erste Behauptung/Vermutung brauchst Du über einzelne Beispiele hinaus prinzipiell andere Belege.


Ohne über einzelne Beispiele hinaus prinzipiell andere Belege dafür zu haben drängt sich mir die Vermutung auf, dass du gerne nur die Teile einer Aussage rgistrierst, die du registrieren willst.

Genauso hast du in diesem Fall das Wörtchen "möglicherweise" nicht registriert, ebenso wie die darauf folgende Einschränkung "... oder zumindest...", nehme ích an.


esme hat folgendes geschrieben:
In Frankreich werden Autos anderer Leute angezündet, auf der letzten Demo, wo ich dabei war, war ein 2m hohes Transparent als Kreis angeordnet, sodass die 40 dahinter versteckten Leute bis zur Polizeisperre gehen konnten, es plötzlich fallenlassen konnten und dann maskiert mit Wurfgegenständen dastanden.

Täuscht mein Eindruck von Demonstranten als gewaltbereites linksextremes Gesindel?


Täuscht mein Eindruck, dass du hier vielleicht das Ursache-Wirkungsprinzip, das Henne-Ei-Problem möglicherweise verdrehst. Oder anders gesagt, das Phänomen dass, wie man in den Wald hineinruft es so auch wieder heraushallt. -> nur möglicherweise.

@esme
Danke, dass du meine Vermutung bestätigst:

esme hat folgendes geschrieben:
Die französischen Spezialeinsatztruppen sind brutal und verprügeln auch gerne unbeteiligte, im Weg stehende Schulkinder auf Pariser Bahnhöfen, aber ich habe keinen Zweifel, dass Spezialeinsatztruppen in Frankreich grundsätzlich notwendig sind.

Dass Asylanten und speziell Schwarze oft menschenunwürdig behandelt werden, muss aus meiner Sicht nicht wirklich diskutiert werden. Auch hier würde ich aber weniger darüber reden, wie böse die Polizei ist, da ich schon den Eindruck habe, dass in den meisten EU-Ländern die Polizei in dieser Angelegenheit durchaus den Mehrheitswillen des Volkes vertritt.


Hast du dafür Belege?
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#1297959) Verfasst am: 31.05.2009, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:


Kameraderie wie einst in der Wehrmacht, gelobt sei unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Verteidiger!


Bei der Wehrmacht war das aber vom Dienstherren gewollt und strukturell so eingerichtet. Das ist, glaube ich, unserer Polizei nicht vorzuwerfen.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21373
Wohnort: München

Beitrag(#1298058) Verfasst am: 31.05.2009, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Noseman hat folgendes geschrieben:
Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:


Kameraderie wie einst in der Wehrmacht, gelobt sei unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Verteidiger!


Bei der Wehrmacht war das aber vom Dienstherren gewollt und strukturell so eingerichtet. Das ist, glaube ich, unserer Polizei nicht vorzuwerfen.


Ich möchte nicht einmal behaupten, dass es in anderen Polizeikräften besser sei, es also ein nicht nur deutsches Problem ist, nur lege ich für demokratische Polizeikräfte hohe moralische Maßstäbe an - und wenn das Personal sich wie in früheren, unseligen Zeiten zusammenrottet, um sich gegen den Bürger zu stellen, dann haben die Dienstherren, letztendlich die Politik und die Justiz, versagt. Ob gewollt oder nicht.
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AlexJ
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Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 2027
Wohnort: Köln

Beitrag(#1298116) Verfasst am: 31.05.2009, 18:38    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:
In der jüngeren Vergangenheit sind einige Fälle von Polizeiterror und Misshandlungen bekannt geworden die Teile der Polizeikräfte in einem schlechten Lincht erscheinen lassen und den Charakter eines Repressions- und Terrororgans möglicherweise aufzeigen, oder zumindest Einzelne (oder einige) Polizeibeamte als rassistisch- faschistische Gewaltverbrecher entlarven.

Hier einige Beispiele:

ERMITTLUNGEN IN HEIDELBERG - Bundespolizei soll afrikanischen Studenten misshandelt haben

FEUERTOD EINES ASYLBEWERBERS - Freispruch für Polizisten löst Tumulte aus


Polizei schlägt ProzessbesucherInnen nieder!

Polizei verhindert Bildungsstreik Pressegespräch

Rezession und Repression

Die Liste darf gerne, auch mit älteren Beispielen erweitert werden.

Täuscht mein Eindruck von der Polizei als Repressionsorgan und bewegen sich diese Beispiele innerhalb der juristischen MAßstäbe, oder ist an meiner Einschätzung etwas dran?


Wo sind den die Beispiele für bekannt gewordene Fälle von Polizeiterror und Misshandlungen? Die Nachrichtenmeldungen die du da heraus gepickt hast können es ja wohl kaum sein.
Wer den kritischen Umgang mit Medien nicht beherrscht wird fast zwangsweise falsche Eindrücke gewinnen.
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VT_340
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
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Beitrag(#1298155) Verfasst am: 31.05.2009, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Meistens schaffen es solche Fälle nicht bis in die Presse..
Ich kenne einige Leute die schon negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht haben. Von Fahrrad-Diebstahl nicht ernst nehmen ("Jaja, Fahrrad geklaut, alles klar..") über asoziales Verhalten (Hau ab du Pisser etc.. eigentlich standard Vokabular vieler Polizisten) bis hin zur Diskriminierung und heftiger Gewalt.
Ich wurde mal mit "Hörmal zu Freundchen" angesprochen. Eigentlich sollte man da direkt weiter gehen.
Ein Ordnungshüter hat sich ganz klaren Verhaltens und Benimmregeln zu unterwerfen - oft herrscht eher ein Umgangston wie am Ballermann-6 Eingang.
Wieso auch nicht einfach mal auf der Zelle nervigen Punks, Pennern oder Linken eine reinhauen? Ne Backpfeife hier, unnötiger Polizeigriff zur Machtdemonstration da.. interessiert so eh' Niemanden.
Wie soll man als Geschädigter vor Gericht beweisen dass man den Zahn nicht durch einen Sturz verloren hat wenn fünf Beamten nahezu identische Aussagen abgeben die das Gegenteil beweisen?
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Beitrag(#1298182) Verfasst am: 31.05.2009, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wo immer Menschen am Werk sind, ist Terror/Repression/Willkür nicht weit. Aber das ist ja keine Erkenntnis.
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Baldur
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Beiträge: 8326

Beitrag(#1298258) Verfasst am: 31.05.2009, 22:19    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

AlexJ hat folgendes geschrieben:

Wo sind den die Beispiele für bekannt gewordene Fälle von Polizeiterror und Misshandlungen? Die Nachrichtenmeldungen die du da heraus gepickt hast können es ja wohl kaum sein.
Wer den kritischen Umgang mit Medien nicht beherrscht wird fast zwangsweise falsche Eindrücke gewinnen.


Meinetwegen, wenn du meinst, dass die angegeben Presseartikel (die meisten der Fälle wurden in den ALLERMEISTEN medien thematisiert) von propagandistischen und voreingenommenen Hetzblättern stammen, sag mir doch bitte mal eine glaubwürdige Quelle. Dann kann ich deiner Ansicht nach ja wohl gar keinen Artikel verlinken. Oder warum bist du der Ansicht, dass die verlinkten Berichte nicht als Beispiele herangezogen werden können.

Sofern du der ANsicht bist, ich beherrschte den kritischen Umgang mit Medien nicht, dann sei nicht so herablassend, sondern gib mir gefälligst Nachhilfe im korrekten kritischen Umgang mit Medien.

...da bin ich mal gespannt.

Um deinem Einwand gerecht zu werden, kannst du alternativ die Formulierung "Medienberichte erwecken den Eindruck..." verwenden.


Zuletzt bearbeitet von Baldur am 31.05.2009, 22:21, insgesamt einmal bearbeitet
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1298259) Verfasst am: 31.05.2009, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:


Kameraderie wie einst in der Wehrmacht, gelobt sei unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Verteidiger!


Bei der Wehrmacht war das aber vom Dienstherren gewollt und strukturell so eingerichtet. Das ist, glaube ich, unserer Polizei nicht vorzuwerfen.


Ich möchte nicht einmal behaupten, dass es in anderen Polizeikräften besser sei, es also ein nicht nur deutsches Problem ist, nur lege ich für demokratische Polizeikräfte hohe moralische Maßstäbe an - und wenn das Personal sich wie in früheren, unseligen Zeiten zusammenrottet, um sich gegen den Bürger zu stellen, dann haben die Dienstherren, letztendlich die Politik und die Justiz, versagt. Ob gewollt oder nicht.


"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"

Das Prinzip gibt es doch überall, oder?
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21373
Wohnort: München

Beitrag(#1298269) Verfasst am: 31.05.2009, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:


Kameraderie wie einst in der Wehrmacht, gelobt sei unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Verteidiger!


Bei der Wehrmacht war das aber vom Dienstherren gewollt und strukturell so eingerichtet. Das ist, glaube ich, unserer Polizei nicht vorzuwerfen.


Ich möchte nicht einmal behaupten, dass es in anderen Polizeikräften besser sei, es also ein nicht nur deutsches Problem ist, nur lege ich für demokratische Polizeikräfte hohe moralische Maßstäbe an - und wenn das Personal sich wie in früheren, unseligen Zeiten zusammenrottet, um sich gegen den Bürger zu stellen, dann haben die Dienstherren, letztendlich die Politik und die Justiz, versagt. Ob gewollt oder nicht.


"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"

Das Prinzip gibt es doch überall, oder?


Darauf läuft es letztendlich hinaus, nur sind Polizisten mit besonderer Machtbefugnis ausgestattet (der Anwendung von - nicht nur körperlicher - Gewalt) und ihre Tätigkeit ist deshalb mit höherer Verantwortung verbunden.
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"CDU? Auf die Fresse! FDP? In die Klöten! AfD? In die Jauchegrube!" Andrea N.
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1298272) Verfasst am: 31.05.2009, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Realitätsflüchtling hat folgendes geschrieben:


Kameraderie wie einst in der Wehrmacht, gelobt sei unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Verteidiger!


Bei der Wehrmacht war das aber vom Dienstherren gewollt und strukturell so eingerichtet. Das ist, glaube ich, unserer Polizei nicht vorzuwerfen.


Ich möchte nicht einmal behaupten, dass es in anderen Polizeikräften besser sei, es also ein nicht nur deutsches Problem ist, nur lege ich für demokratische Polizeikräfte hohe moralische Maßstäbe an - und wenn das Personal sich wie in früheren, unseligen Zeiten zusammenrottet, um sich gegen den Bürger zu stellen, dann haben die Dienstherren, letztendlich die Politik und die Justiz, versagt. Ob gewollt oder nicht.


"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"

Das Prinzip gibt es doch überall, oder?


Darauf läuft es letztendlich hinaus, nur sind Polizisten mit besonderer Machtbefugnis ausgestattet (der Anwendung von - nicht nur körperlicher - Gewalt) und ihre Tätigkeit ist deshalb mit höherer Verantwortung verbunden.


Meiner Erfahrung nach ändert das nichts am Prinzip, eher im Gegenteil.
Ich bin kein großer Verteidiger von dem Prinzip, aber es gibt schon Gründe für solcherartiges Verhalten.

Aber du hast Recht, dass eine Gruppe wie die Polizei höhere Maßstäbe ansetzen sollte.
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#1298276) Verfasst am: 31.05.2009, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:


"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"

Das Prinzip gibt es doch überall, oder?


Ich verstehe diesen Beitrag von dir nicht recht einzuordnen. Solle dies etwa eine Entschuldigung von Fehlverhalten und von Komplizenschaft unter Polizeibeamten sein?

Falls ja:

Gegenseitige Deckung von Straftaten und Komplizenschaft sind aber nicht überall so verheerend für die Opfer, wie es bei Straftaten von Seiten der Polizei der Fall ist. Und gerade für ein Organ, welches solche Machtbefugnisse und Repressionsmöglichkeiten hat und derartige Straftaten zu verfolgen ist es um so wichtiger, dass es einer entsprechenden Kontrolle und auch der Verfolgung von Fehlleistungen und Missverhältnissen unterliegt.

Wenn eine Gruppe von Polizisten gemeinschaftlich Banküberfälle ausführen und dabei vielleicht noch Menschen ermorden würde, hätte dies aus deiner Sicht eine andere Tragweite, als wenn einzelne oder eine Gruppe von Polizeibeamten schwere Körperverletzungen (evtl. mit Todesfolge) gegen Menschen verübt.
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1298281) Verfasst am: 31.05.2009, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:


"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"

Das Prinzip gibt es doch überall, oder?


Ich verstehe diesen Beitrag von dir nicht recht einzuordnen. Solle dies etwa eine Entschuldigung von Fehlverhalten und von Komplizenschaft unter Polizeibeamten sein?


Natürlich nicht.

Edit: Ich hatte beim ersten Lesen eine Art Überraschung oder Verwunderung in den Text reingelesen, die ich beim zweiten Lesen nicht mehr finde.
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esme
lebt ohne schützende Gänsefüßchen.



Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 5667

Beitrag(#1298316) Verfasst am: 31.05.2009, 23:46    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:

esme hat folgendes geschrieben:
In Frankreich werden Autos anderer Leute angezündet, auf der letzten Demo, wo ich dabei war, war ein 2m hohes Transparent als Kreis angeordnet, sodass die 40 dahinter versteckten Leute bis zur Polizeisperre gehen konnten, es plötzlich fallenlassen konnten und dann maskiert mit Wurfgegenständen dastanden.

Täuscht mein Eindruck von Demonstranten als gewaltbereites linksextremes Gesindel?


Täuscht mein Eindruck, dass du hier vielleicht das Ursache-Wirkungsprinzip, das Henne-Ei-Problem möglicherweise verdrehst. Oder anders gesagt, das Phänomen dass, wie man in den Wald hineinruft es so auch wieder heraushallt. -> nur möglicherweise.


Kannst du versuchen, ein bißchen konkreter zu werden? Du meinst, dass die lieben maskierten Mitdemonstranten das nur tun, weil die Polizei sie vorher verprügelt hat? Du meinst, dass sie dann genau die "richtigen" Polizisten verletzen? Oder glaubst du, dass es nur "böse" Polizisten gibt? Meinst du auch, dass man nichts dagegen tun soll, wenn in den französischen Vorstädten Autos oder hin und wieder auch ein Mädchen verbrannt wird, weil die armen männlichen Jugendlichen das nur auf Grund der sozialen Benachteiligung tun?

Im übrigen habe ich lediglich *deine* Formulierung imitiert, weil du keine Begründung angegeben hast, wie du von Einzelereignissen zu deiner Generalaussage kommst.


Baldur hat folgendes geschrieben:


@esme
Danke, dass du meine Vermutung bestätigst:

esme hat folgendes geschrieben:
Die französischen Spezialeinsatztruppen sind brutal und verprügeln auch gerne unbeteiligte, im Weg stehende Schulkinder auf Pariser Bahnhöfen, aber ich habe keinen Zweifel, dass Spezialeinsatztruppen in Frankreich grundsätzlich notwendig sind.

Dass Asylanten und speziell Schwarze oft menschenunwürdig behandelt werden, muss aus meiner Sicht nicht wirklich diskutiert werden. Auch hier würde ich aber weniger darüber reden, wie böse die Polizei ist, da ich schon den Eindruck habe, dass in den meisten EU-Ländern die Polizei in dieser Angelegenheit durchaus den Mehrheitswillen des Volkes vertritt.


Hast du dafür Belege?


Vielleicht solltest du einmal ausführen, was hier deine Vermutung genau bestätigt, außer du führst gerne Selbstgespräche.

Und wofür willst du Belege? Dass Asylanten und speziell Schwarze oft menschenunwürdig behandelt werden? Oder dass die beiden genannten Gruppen von der Durchschnittsbevöllkerung gerne als "der wird das schon irgendwie provoziert haben" eingestuft werden? Oder dass die Mehrheit der Bevölkerung zu den Toten im Mittelmeer sagen wird, dass das zwar zu weit geht, sie einfach ertrinken zu lassen, aber wir können auch nicht einfach alle aufnehmen? Oder willst du einen Beleg, dass Spezialeinsatztruppen grundsätzlich notwendig sind?

Mir scheint, dass du ein paar Klischeeschubladen hast, und mich in irgendeine steckst, ohne auf mein Posting wirklich einzugehen. Und gleichzeitig bist du nicht gewillt, mir deine Meinung darzulegen, du sagst mir nur, dass ich deine Vermutung bestätigt habe, dass ich vollkommen unrecht habe.
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Yogosh
Leisetreter ...und Klugscheisser



Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 2170
Wohnort: Berlin

Beitrag(#1298320) Verfasst am: 31.05.2009, 23:57    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:
Ohne über einzelne Beispiele hinaus prinzipiell andere Belege dafür zu haben drängt sich mir die Vermutung auf, dass du gerne nur die Teile einer Aussage rgistrierst, die du registrieren willst.

Genauso hast du in diesem Fall das Wörtchen "möglicherweise" nicht registriert, ebenso wie die darauf folgende Einschränkung "... oder zumindest...", nehme ích an.


Ist gut möglich dass ich das unbewußt tue. Was ich bewußt tue ist Ideologiekritik bei Propagandaverdacht (nach Deiner Definition von Propaganda). Bevor ich den Vorwurf dass unsere Polizei ein Repressions- oder Terrororgan als irgendwas anderes als billige und lächerliche Propaganda sehe warte ich bis das in genau der Formulierung in einem AI Report auftaucht.

Was ich mittlerweile auch tue ist etwas allergisch auf Deine Art, mit provokanten und unbegründeten Thesen herumzuwerfen und sie mit ein paar Konjunktiven anzureichern um hinterher sagen zu können dass es doch alles gar nicht so gemeint gewesen wäre. Das erscheint mir die Propaganda/PR Technik des 'irgendwas wird schon kleben bleiben' zu sein.


Zuletzt bearbeitet von Yogosh am 01.06.2009, 00:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#1298324) Verfasst am: 01.06.2009, 00:03    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

esme hat folgendes geschrieben:
Baldur hat folgendes geschrieben:


@esme
Danke, dass du meine Vermutung bestätigst:

esme hat folgendes geschrieben:
Die französischen Spezialeinsatztruppen sind brutal und verprügeln auch gerne unbeteiligte, im Weg stehende Schulkinder auf Pariser Bahnhöfen, aber ich habe keinen Zweifel, dass Spezialeinsatztruppen in Frankreich grundsätzlich notwendig sind.

Dass Asylanten und speziell Schwarze oft menschenunwürdig behandelt werden, muss aus meiner Sicht nicht wirklich diskutiert werden. Auch hier würde ich aber weniger darüber reden, wie böse die Polizei ist, da ich schon den Eindruck habe, dass in den meisten EU-Ländern die Polizei in dieser Angelegenheit durchaus den Mehrheitswillen des Volkes vertritt.


Vielleicht solltest du einmal ausführen, was hier deine Vermutung genau bestätigt, außer du führst gerne Selbstgespräche.

Ich meinte diese Vermutung:
Baldur hat folgendes geschrieben:
den Charakter eines Repressions- und Terrororgans möglicherweise aufzeigen, oder zumindest Einzelne (oder einige) Polizeibeamte als rassistisch- faschistische Gewaltverbrecher entlarven.


Zitat:
Und gleichzeitig bist du nicht gewillt, mir deine Meinung darzulegen, du sagst mir nur, dass ich deine Vermutung bestätigt habe, dass ich vollkommen unrecht habe.


Nein, du hast natürlich Recht. Und gleichzeitig wiedersprichst du dir selbst, indem du obiges ausführst und im selben Moment sagst, dass doch die Demonstranten allein an ihrer Repression Schuld haben, wenn sie solche militianten Aktionen ausführen. Oder habe ich dich da falsch verstanden? - Dann tut es mir Leid.

Belege wollte ich für die von dir geleisteten Ausführungen, aus dem Grunde, weil Yogosh offenbar von mir auf Belege bestand und ihr die aus den verlinkten Artikeln nicht ausreichten. Daher nahm ich an, dass ihr auch deine unbelegten Ausführungen nicht als gültig erscheinen dürften.
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#1298334) Verfasst am: 01.06.2009, 00:32    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Yogosh hat folgendes geschrieben:
Baldur hat folgendes geschrieben:
Ohne über einzelne Beispiele hinaus prinzipiell andere Belege dafür zu haben drängt sich mir die Vermutung auf, dass du gerne nur die Teile einer Aussage rgistrierst, die du registrieren willst.

Genauso hast du in diesem Fall das Wörtchen "möglicherweise" nicht registriert, ebenso wie die darauf folgende Einschränkung "... oder zumindest...", nehme ích an.


Ist gut möglich dass ich das unbewußt tue. Was ich bewußt tue ist Ideologiekritik bei Propagandaverdacht (nach Deiner Definition von Propaganda). Bevor ich den Vorwurf dass unsere Polizei ein Repressions- oder Terrororgan als irgendwas anderes als billige und lächerliche Propaganda sehe warte ich bis das in genau der Formulierung in einem AI Report auftaucht.

Was ich mittlerweile auch tue ist etwas allergisch auf Deine Art, mit provokanten und unbegründeten Thesen herumzuwerfen und sie mit ein paar Konjunktiven anzureichern um hinterher sagen zu können dass es doch alles gar nicht so gemeint gewesen wäre. Das erscheint mir die Propaganda/PR Technik des 'irgendwas wird schon kleben bleiben' zu sein.


Natürlich mache ich Propaganda in dem Sinne, dass ich zum Nachdenken und aufhorchen anregen will. Wenn sich daraus und zu den entsprechenden Themen, die mich und möglicherweise andere interessieren eine spannende Diskussion ergibt, freue ich mich natürlich, da ich auch an den Argumenten und den Ansichten Anderer interessiert bin und vielleicht die Gedankengänge so nachvollziehen kann. Ich nehme an, dass die Allermeisten in diesem Sinne Propaganda betreiben, indem sie Einfluss auf die Einstellung und die Überzeugung Anderer nehmen wollen, oder wenn schon nicht das Bewusstsein und den Horizont Anderer, so doch wenigstens ihre eigenen zu erweitern versuchen.

Ich versuche dies auch durch den Hinweis auf kontroverse Medienberichte zu realisieren, die bei mir zumindest zu Beginn einer Diskussion vielleicht provokante, für mich jedoch keineswegs unbegründete Anschauungen erzeugen. Solche Anschauungen oder Thesen allein aus dem Grunde zu unterdrücken, weil sie offenbar kontrovers oder provokativ anmuten, halte ich nicht für die bessere Alternative.

Meine primäre Intention dabei ist nicht die des "irgendwas wird schon klebenbleiben", wobei das vielleicht auch eine Rolle spielt, sondern der Hinweis auf gesellschaftliche Missstände und deren Aufarbeitung in einer möglichst pluralistischen Kontroverse. Dass dies häufig durch Hinweise auf die Diskussion betreffende vorgeblich unsachgemäße Formalia und unangebrachte Ideologien sabotiert und untergraben wird, badauere ich sehr, da daraus resultieren sehr oft nebendiskussionen entstehen, die sich zur Hauptbeschäftigung ausweiten und eine sach- und themengebundene Diskussionverunmöglichen. Die Nebendiskussionen bestimmen im zunehmenden Maße die gesamte Diskussionskultur und behindern den Verlauf und die Fortführung einer vernünftigen Diskussion, was ich wie bereits gesagt, sehr bedauere.

Ich habe bewusst meine Formulierung der Eingangsthese derart schwammig und relativierend formuliert, um solchen zwangsläufig entstehenden Nebendiskussionen möglichst wenig Angriffsfläche zu liefern und die Diskussion nicht von vornherein mit kontroversen Ansichten zu beladen und der Formalkritik auch noch Futter zu geben. Das ist offensichtlich von meiner Seite fehl gegangen.

Dass, nach deiner Ansicht provoknte und unbegründete Thesen, von meiner Seite gerade gehäuft auftauchen, liegt schlicht daran, dass bei mir derzeit, sich aus meinem persönlichen Umfeld unbd sozialen Leben ergebend, ein gesteigertes Interesse an derartigen Thematiken besteht.

Sollte ich damit den charakter eines gesellschaftskritischen und gesellschaft reflektierenden Forums missverstanden haben, so muss ich den Fehler eindeutig bei mir suchen und werde künftig auf die Einbringung solcher Fragestellungen verzichten müssen.
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Baldur
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Beitrag(#1298338) Verfasst am: 01.06.2009, 00:43    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

esme hat folgendes geschrieben:

Im übrigen habe ich lediglich *deine* Formulierung imitiert, weil du keine Begründung angegeben hast, wie du von Einzelereignissen zu deiner Generalaussage kommst.


Ich wollte keine Generalaussage formulieren, sondern es drängt sich mir in Anbetracht sich häufender Vorfälle und persönlicher Erfahrung der Verdacht auf, dass möglicherweise eine Generalaussage zulässig wäre. Ob sich dies nach eurer Ansicht so verhält, wollte ich im Verlaufe einer Diskussion ergründen.

Ich wählte diesen reißerischen Threadtitel, um 1. meinen derzeitgen Standpunkt bezöglich der Exekutive deutlich zu machen, und um 2. herauszustellen dass ich eine solche Entwicklung, wie sie sich mir aktuell darstellt für demokratiefeindlich und für z.T. methodisch halte. Und weil ich 3. erwarte, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und ausweiten wird. Ich lasse mich hierüber durch die Realität der Entwicklung jedoch gerne eines Besseren belehren.

Zitat:


Mir scheint, dass du ein paar Klischeeschubladen hast, und mich in irgendeine steckst, ohne auf mein Posting wirklich einzugehen.


Sollte das der Fall sein, und ich will nicht ausschließen, dass ich dich vorschnell falsch beurteilt habe, möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich meine allerdings schon, dass ich dein Posting berücksichtigt habe, nur habe ich das in flapsiger und undifferenzierter Form getan. Ich bin nur sehr flüchtig und oberflächlich auf deinen Beitrag eingegangen. Das ist so.
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Yogosh
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Beitrag(#1298341) Verfasst am: 01.06.2009, 00:55    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:
Meine primäre Intention dabei ist nicht die des "irgendwas wird schon klebenbleiben", wobei das vielleicht auch eine Rolle spielt, sondern der Hinweis auf gesellschaftliche Missstände und deren Aufarbeitung in einer möglichst pluralistischen Kontroverse. Dass dies häufig durch Hinweise auf die Diskussion betreffende vorgeblich unsachgemäße Formalia und unangebrachte Ideologien sabotiert und untergraben wird, badauere ich sehr, da daraus resultieren sehr oft nebendiskussionen entstehen, die sich zur Hauptbeschäftigung ausweiten und eine sach- und themengebundene Diskussionverunmöglichen. Die Nebendiskussionen bestimmen im zunehmenden Maße die gesamte Diskussionskultur und behindern den Verlauf und die Fortführung einer vernünftigen Diskussion, was ich wie bereits gesagt, sehr bedauere.


Und Du meinst nicht dass diese Entwicklung irgendwas damit zu tun haben könnten dass Du extrem provokat und ideologisch aufgeladen formulierst? Glaubst Du wirklich mit 'Repressions- und Terrororgan' und 'rassistisch-faschistische Gewaltverbrecher' eine sachliche Diskussion einleiten zu können?

Baldur hat folgendes geschrieben:
Ich habe bewusst meine Formulierung der Eingangsthese derart schwammig und relativierend formuliert, um solchen zwangsläufig entstehenden Nebendiskussionen möglichst wenig Angriffsfläche zu liefern und die Diskussion nicht von vornherein mit kontroversen Ansichten zu beladen und der Formalkritik auch noch Futter zu geben. Das ist offensichtlich von meiner Seite fehl gegangen.

Angesichts Deiner Wortwahl mit 'Repressions- und Terrororgan' und 'rassistisch-faschistische Gewaltverbrecher' frage ich mich gerade ob Du mich veräppeln willst.


Zuletzt bearbeitet von Yogosh am 01.06.2009, 01:08, insgesamt einmal bearbeitet
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esme
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Beitrag(#1298342) Verfasst am: 01.06.2009, 00:58    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:

Nein, du hast natürlich Recht. Und gleichzeitig wiedersprichst du dir selbst, indem du obiges ausführst und im selben Moment sagst, dass doch die Demonstranten allein an ihrer Repression Schuld haben, wenn sie solche militianten Aktionen ausführen. Oder habe ich dich da falsch verstanden? - Dann tut es mir Leid.



Wo sage ich das?

Wenn die Polizei einen militanten Demonstranten auf der Polizeistation ein bißchen zurechtprügelt und nachher behauptet, dass wäre auf der Demo in Notwehr passiert, ist das genauso falsch, wie wenn sonstwer von der Polizei geprügelt wird. Wenn die militanten Demonstranten einen Überraschungsangriff starten und die Polizei drängt sie mit Gewalt zurück und verhaftet sie, dann handelt die Polizei korrekt.

Ich bin nicht der Meinung, dass die Gewalt in den französischen Vorstädten nur ein Echo der Polizeigewalt ist. Und noch weniger bin ich der Meinung, dass es auch nur entfernt die richtigen trifft, deswegen muss auch akut etwas getan werden, auch wenn die Gewalt tiefere Ursachen hat.
_________________
Gunkl über Intelligent Design:
Da hat sich die Kirche beim Rückzugsgefecht noch einmal grandios verstolpert und jetzt wollen sie auch noch Haltungsnoten für die argumentative Brez'n, die sie da gerissen haben.
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Baldur
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Beitrag(#1298348) Verfasst am: 01.06.2009, 01:18    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Yogosh hat folgendes geschrieben:

Und Du meinst nicht dass diese Entwicklung irgendwas damit zu tun haben könnten dass Du extrem provokat und ideologisch aufgeladen formulierst? Glaubst Du wirklich mit 'Repressions- und Terrororgan' und 'rassistisch-faschistische Gewaltverbrecher' eine sachliche Diskussion einleiten zu können?


Ja, glaube ich. Und ich bin der Meinung, dass die verlinkten Texte einen in solcher Weise formulierten Verdacht zulassen.

Yogosh hat folgendes geschrieben:
Baldur hat folgendes geschrieben:
Ich habe bewusst meine Formulierung der Eingangsthese derart schwammig und relativierend formuliert, um solchen zwangsläufig entstehenden Nebendiskussionen möglichst wenig Angriffsfläche zu liefern und die Diskussion nicht von vornherein mit kontroversen Ansichten zu beladen und der Formalkritik auch noch Futter zu geben. Das ist offensichtlich von meiner Seite fehl gegangen.

Angesichts Deiner Wortwahl mit 'Repressions- und Terrororgan' und 'rassistisch-faschistische Gewaltverbrecher' frage ich mich gerade ob Du mich veräppeln willst.


Meine Wortwahl bezieht sich auf die Schlüsse, die ich aus den verlinkten Medieninhalten, und den geschilderten Ereignissen ziehe. (Die du freilich nicht als für einen Beleg ausreichende Quelle zulassen willst).
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Yogosh
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Beitrag(#1298350) Verfasst am: 01.06.2009, 01:23    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Wenn Du keinen Widerspruch zwischen "schwammig und relativierend formuliert" und "Repressions- und Terrororgan" bzw. "rassistisch-faschistische Gewaltverbrecher" siehst, geb ich einfach auf.

Vielleicht bin ich ja der einzige der mit Deiner Art nicht klarkommt. Jedenfalls lasse ich das Thema jetzt.
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Baldur
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Beitrag(#1298354) Verfasst am: 01.06.2009, 01:45    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Yogosh hat folgendes geschrieben:
Wenn Du keinen Widerspruch zwischen "schwammig und relativierend formuliert" und "Repressions- und Terrororgan" bzw. "rassistisch-faschistische Gewaltverbrecher" siehst, geb ich einfach auf.


Die Härte der gewählten Ausdrücke bezieht sich auf die Schlüsse, die sich mir aus den verlinkten Medienberichten aufdrängen. Mit den "schwammigen Formulierungen", deren Nutzen ich bereits oben zu erläutern versucht habe spielte ich auf dieses an:

Yogosh hat folgendes geschrieben:

Deine Art, mit provokanten und unbegründeten Thesen herumzuwerfen und sie mit ein paar Konjunktiven anzureichern um hinterher sagen zu können dass es doch alles gar nicht so gemeint gewesen wäre. Das erscheint mir die Propaganda/PR Technik des 'irgendwas wird schon kleben bleiben' zu sein.


Die Thesen sind tatsächlich provokant. Ob sie unbegründet sind, sollte sich in einer Diskussion erschließen, was du bisher erfolgreich verhindert hast.

Yogosh hat folgendes geschrieben:
Vielleicht bin ich ja der einzige der mit Deiner Art nicht klarkommt.


Du bist mit Sicherheit nicht der einzige Diskutand, der sich an meinen Anschauungen stößt, bzgl. meiner "Art" kann ich mir auch vorstellen, dass sie manchen reizt, klar zu einer Thematik Stellung zu beziehen und sich entsprechend klar zu distanzieren, oder zumindest einen klaren Standpunkt zu formulieren.

Yogosh hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls lasse ich das Thema jetzt.

Das bedauere ich einerseits, da ich an deinem Standpunkt bezüglich dieser Thematik interessiert gewesen wäre, da du andererseits an einer inhaltsbezogenen Diskussion nicht interssiert zu sein scheinst, sondern einzig auf Fromulierungen und Formalia abzielst, finde ich es gut, dass du auf eine weitere Vereinnahmung des Threads absiehst.

Um deinem Einwand Rechnung zu tragen lenke ich gerne dahin ein, dass ich den Thread in "Polizeigewalt, -willkür und Repression" umbenenne.
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VT_340
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Beitrag(#1298527) Verfasst am: 01.06.2009, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann ja von den Zielen und Vorstellungen Demonstranten halten was man will, aber SO ein Verhalten der Polizei während einer Demonstration lässt sich durch nichts rechtfertigen.
Hier gibt es ähnliche, völlig unnötige Provokationen seitens der Polizei.
Wer bei Youtube etwas rumklickt findet schnell zig Videos auf denen wirklich friedliche Protestanten einfach mal Grundlos einen aus Maul bekommen. Wieso auch nicht?

Zum schluss:

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Beitrag(#1298533) Verfasst am: 01.06.2009, 13:33    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Baldur hat folgendes geschrieben:

Meine Wortwahl bezieht sich auf die Schlüsse, die ich aus den verlinkten Medieninhalten, und den geschilderten Ereignissen ziehe.

Ich ziehe aus solchen Vorkommnissen allerdings den umgekehrten Schluss:
Solange solche Vorkommnisse öffentlich und justiziabel sind, kann es mit der Demokratie nicht schlecht bestellt sein. Wundern würde ich mich vielmehr darüber, wenn solche Vorkommnisse nicht mehr öffentlich bekannt würden.
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Yogosh
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Beitrag(#1298538) Verfasst am: 01.06.2009, 13:41    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

pewe hat folgendes geschrieben:
Baldur hat folgendes geschrieben:

Meine Wortwahl bezieht sich auf die Schlüsse, die ich aus den verlinkten Medieninhalten, und den geschilderten Ereignissen ziehe.

Ich ziehe aus solchen Vorkommnissen allerdings den umgekehrten Schluss:
Solange solche Vorkommnisse öffentlich und justiziabel sind, kann es mit der Demokratie nicht schlecht bestellt sein. Wundern würde ich mich vielmehr darüber, wenn solche Vorkommnisse nicht mehr öffentlich bekannt würden.


Man könnte sich auch darüber freuen dass solche Vorkommnisse ohne große Probleme in deutschen Medien berichtet werden. Und nicht etwa in Form eines im Ausland erstellten Menschenrechtsbericht heimlich eingeschmuggelt werden müssen. Aber da müssten wir ja zur Abwechslung mal differenziert denken und die ganzen schönen Parallenlen zwischen Zimbawe und Deutschland wären weg und aus der hysterischen Aufregung wär die Luft raus.
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Baldur
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Beitrag(#1298777) Verfasst am: 01.06.2009, 18:24    Titel: Re: Polizeiterror, Willkür und Repression Antworten mit Zitat

Yogosh hat folgendes geschrieben:
pewe hat folgendes geschrieben:
Baldur hat folgendes geschrieben:

Meine Wortwahl bezieht sich auf die Schlüsse, die ich aus den verlinkten Medieninhalten, und den geschilderten Ereignissen ziehe.

Ich ziehe aus solchen Vorkommnissen allerdings den umgekehrten Schluss:
Solange solche Vorkommnisse öffentlich und justiziabel sind, kann es mit der Demokratie nicht schlecht bestellt sein. Wundern würde ich mich vielmehr darüber, wenn solche Vorkommnisse nicht mehr öffentlich bekannt würden.


Man könnte sich auch darüber freuen dass solche Vorkommnisse ohne große Probleme in deutschen Medien berichtet werden. Und nicht etwa in Form eines im Ausland erstellten Menschenrechtsbericht heimlich eingeschmuggelt werden müssen. Aber da müssten wir ja zur Abwechslung mal differenziert denken und die ganzen schönen Parallenlen zwischen Zimbawe und Deutschland wären weg und aus der hysterischen Aufregung wär die Luft raus.


Ihr seid also der Meinung, dass sofern über derlei aktivitäten (Gewaltakte, Willkür usw.) offizieller Vertreter der Exekutivgealt in den Medien frei und offen berichtet werden darf, die Taten als solche als sekundär zu betrachten und nicht weiter zu beanstanden sind. Verstehe ich euch da richtig, oder aus welchem Grund geht ihr nicht auf das beschriebene Fehlverhalten ein. Billigt ihr solche Akte der Repression?

Nach dem Motto: Solange die Medien berichten dürfen (die Frage ist hierbei auch wie lange das bei dem gegenwärtigen Innenminister noch der Fall sein wird), spielt es keine Rolle, ob die Exekutive oder einzelne ihrer Vertreter unrechtmäßiges, menschenverachtendes und antidemokratisces Verhalten an den Tag legen.

Pillepalle
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