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der wille zur (Lohn)arbeit
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8496
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#1369644) Verfasst am: 30.09.2009, 09:50    Titel: der wille zur (Lohn)arbeit Antworten mit Zitat

wie würdet ihr denn mit jenen verfahren, die nicht (lohn)arbeiten wollen?
arbeiten wollen können.


sind das viele?



und was heißt denn menschenwürdig?
auch mal urlaub?
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"als ob"
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Tarvoc
/leftypol/



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33064
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1369668) Verfasst am: 30.09.2009, 10:28    Titel: Re: der wille zur (Lohn)arbeit Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
wie würdet ihr denn mit jenen verfahren, die nicht (lohn)arbeiten wollen?

Existenzsicherndes Grundeinkommen auszahlen und zu ihrer mutigen Entscheidung beglückwünschen. zwinkern
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There is always a lever. You just have to find it.
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Smigel
Headbanger



Anmeldungsdatum: 11.05.2009
Beiträge: 491
Wohnort: Haiger

Beitrag(#1369703) Verfasst am: 30.09.2009, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
wie würdet ihr denn mit jenen verfahren, die nicht (lohn)arbeiten wollen?



Kein "verfahren". Nichts tun. Jeder ist seines Glückes Schmied. Nix Schmied - nix Glück. Warum soll das unsereiner kümmern?
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Die Geschichte der Inquisition ist eine Geschichte voller Missverständnisse...
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armer schlucker
pleite



Anmeldungsdatum: 09.01.2009
Beiträge: 1233
Wohnort: wo die Hosen Husen haßen und die Hasen Hosen haßen

Beitrag(#1369711) Verfasst am: 30.09.2009, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

wieso ist "Lohnarbeit" etwas Erstrebenswertes bzw. Wünschenswertes?
ich kann darin, für andere (bzw. deren Profit) zu arbeiten, nichts positives sehen
Lohnarbeit macht abhängig und unfrei
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Proletarier aller Länder, macht Schluß!
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Die Philosophen haben die Welt verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verschonen!
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Smigel
Headbanger



Anmeldungsdatum: 11.05.2009
Beiträge: 491
Wohnort: Haiger

Beitrag(#1369718) Verfasst am: 30.09.2009, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich schon sagte: Es ist eines Jeden eigen Ding.

Es bleiben die Alternativen "Nichtarbeit" und die Selbständigkeit.

Soll doch jeder machen, was er will.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10207

Beitrag(#1369724) Verfasst am: 30.09.2009, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

armer schlucker hat folgendes geschrieben:
wieso ist "Lohnarbeit" etwas Erstrebenswertes bzw. Wünschenswertes?
ich kann darin, für andere (bzw. deren Profit) zu arbeiten, nichts positives sehen
Lohnarbeit macht abhängig und unfrei

bravo

Fremdbestimmte Tätigkeit ist nichts erstrebenswertes, aber selbstbestimmte schon.

Es ist ein Unterscheid ob man den eigenen Acker be-arbeit-et oder einen fremden...

Und für ein Wirtschaftssystem wo Arbeiter bloß noch ein wegzurationalisierender Unkostenfaktor darstellen mag man sich auch nicht prostituieren.


"Glückliche Sklaven sind die grössten Feinde der Freiheit!"
M.v.E.-E.
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Smigel
Headbanger



Anmeldungsdatum: 11.05.2009
Beiträge: 491
Wohnort: Haiger

Beitrag(#1369727) Verfasst am: 30.09.2009, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es ist ein Unterscheid ob man den eigenen Acker be-arbeit-et oder einen fremden...



Jo, und das Verlustrisiko das man nicht tragen muss, wird mal eben vergessen. Außerdem hat sich der Eigentümer des Ackers diesen auch sicher nicht erbumst sondern auch zuvor finanzielle Mittel aufgewendet. Von der Erwerbsbesteuerung und der Versteuerung seines Ertrages mal ganz abgesehen...
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10207

Beitrag(#1369758) Verfasst am: 30.09.2009, 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Smigel hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es ist ein Unterscheid ob man den eigenen Acker be-arbeit-et oder einen fremden...


Jo, und das Verlustrisiko das man nicht tragen muss, wird mal eben vergessen. Außerdem hat sich der Eigentümer des Ackers diesen auch sicher nicht erbumst sondern auch zuvor finanzielle Mittel aufgewendet. Von der Erwerbsbesteuerung und der Versteuerung seines Ertrages mal ganz abgesehen...

Es geht um den Bezug den man zu einer Sache hat.

Ich sah vor einiger Zeit wie sich eine Frau vor ihrem Geschäft abquälte beim täglichen Abbau der Ware. Ich meinte nur zu ihr was für eine Quälerei das sei. Darauf meinte sie in etwa: Ja, aber wenn man das für sich selbst macht ist das was anderes!
Gemeint war das sie diese Arbeit als Quälerei ansehen würde wenn es nicht ihr eigener Laden wär.

Und solltest du jetzt sagen das man sich bloss selbstständig machen soll: die Leute die ich kenne die früher einen eigenen kleinen Laden hatten, die haben ihn schliessen müssen weil sie gegen die grossen Ketten nicht ankommen - nur für ausgefallene Dinge die keine Masse ist bleibt eine Niesche. Ansonsten brauchst du bloss durch die Strassen einer beliebigen Stadt in D zu gehen: du siehst überall dieselben Läden.
Es ist überall dasselbe: die grossen Strukturen vertreiben die kleinen.
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Sticky
vae victis



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Beiträge: 5449
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Beitrag(#1369775) Verfasst am: 30.09.2009, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

So lange derzeit für harte Arbeit inklusive unbezahlter Überstunden nur Hungerlöhne knapp über dem Sozialhilfesatz gezahlt werden, qualifizierte Vollzeitarbeit in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt, oder von ihr verdrängt wird, sowie arbeitslose Menschen zur Lohnsklaverei von den Staatsorganen gezwungen werden, hat jeder Mensch das Recht, sich einer solchen menschenverachtenden Ausbeutung zu verweigern!

Der Raubtier-Kapitalismus frisst seine Kinder...
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Gruss: Sticky

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.
Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos.

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„Wenn Du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung beiträgst, wirst Du selbst ein Teil des Problems!“ (Alte Indianerweisheit)

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Dr. Benchmark
Radikal-Liberalist



Anmeldungsdatum: 09.08.2006
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Beitrag(#1369781) Verfasst am: 30.09.2009, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der Zeit meiner damaligen Selbständigkeit bin ich mit etwa 180.000 DM Schulden raus.
14 Jahre lang habe ich in Raten getilgt (Privatinsolvenz gabs da noch nicht), mit meinem Gehalt als Angestellter.
Ich fühle mich als abhängiger Lohnarbeiter pudelwohl und schätze sehr die Abstinenz jeglichen Risikos und Entscheidungsdrucks. Ich mache meine Arbeit gut und gerne, habe püntklich Schluß (auch wenn die Luft brennt), bekomme Urlaub wann immer ich will, bin auch mal 2 Wochen am Stück grippal paralysiert und zieh mir meine DVD-Sammlung rein, bekomme jährlich automatische Lohnerhöhung (nicht tariflich) und kann mir mindestens 2 Hobbies und einen 3-4-wöchigen Urlaub mit Wohnwagen leisten.
Das einzige, was mich jetzt noch von dieser Denke wegbrächte, wäre ein "bedingungsloses Grundeinkommen". Da würde mir allein meine mehrwöchige Kündigungsfrist wie eine Zumutung vorkommen ,-)
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Dr. Benchmark
Radikal-Liberalist



Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 1288
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Beitrag(#1369783) Verfasst am: 30.09.2009, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
So lange derzeit für harte Arbeit inklusive unbezahlter Überstunden nur Hungerlöhne knapp über dem Sozialhilfesatz gezahlt werden, qualifizierte Vollzeitarbeit in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt, oder von ihr verdrängt wird, sowie arbeitslose Menschen zur Lohnsklaverei von den Staatsorganen gezwungen werden, hat jeder Mensch das Recht, sich einer solchen menschenverachtenden Ausbeutung zu verweigern!

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Seh ich ganz genauso so!
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#1369788) Verfasst am: 30.09.2009, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

und wer geld braucht
aber nicht arbeiten will?
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Dr. Benchmark
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 1288
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Beitrag(#1369791) Verfasst am: 30.09.2009, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
und wer geld braucht
aber nicht arbeiten will?


Kann mich mal persönlich fragen, ob ich ihm nicht was abgebe ,-)
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#1369796) Verfasst am: 30.09.2009, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

würdest du mir auch einen urlaub spendieren?

mir also ein "gutes leben" ermöglichen?
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10207

Beitrag(#1369803) Verfasst am: 30.09.2009, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Benchmark hat folgendes geschrieben:
... habe püntklich Schluß ...

Das gibts immer weniger...

Etwa 20-30% unbezahlte Mehrarbeit finde ich -was ich so höre- mittlerweile normal.

Zitat:
bekomme Urlaub wann immer ich will

Du Glücklicher - schau dich mal bei wer-kennt-wen um wie die Praxis in vielen Firmen anders aussieht.
Da werden Arbeiter-in-Urlaub wie auf-Abruf angesehen, da ist das Personal so weit geschrumft worden zwecks Profit-Maximierung das niemand da ist der die Vertretung im Urlaub übernimmt, usw usw

Zitat:
bin auch mal 2 Wochen am Stück grippal paralysiert

Das würde bei etlichen befristeten Arbeitskräften(die immer mehr werden) zur nicht Verlängerung ihres Vertrages führen.
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Sticky
vae victis



Anmeldungsdatum: 12.10.2005
Beiträge: 5449
Wohnort: Am Arsch der Welt anstatt am Busen der Natur!

Beitrag(#1369806) Verfasst am: 30.09.2009, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Benchmark hat folgendes geschrieben:
Sticky hat folgendes geschrieben:
So lange derzeit für harte Arbeit inklusive unbezahlter Überstunden nur Hungerlöhne knapp über dem Sozialhilfesatz gezahlt werden, qualifizierte Vollzeitarbeit in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt, oder von ihr verdrängt wird, sowie arbeitslose Menschen zur Lohnsklaverei von den Staatsorganen gezwungen werden, hat jeder Mensch das Recht, sich einer solchen menschenverachtenden Ausbeutung zu verweigern!

Der Raubtier-Kapitalismus frisst seine Kinder...


Seh ich ganz genauso so!
Wer kein Geld will/braucht, muß sich auch nicht vorschreiben lassen, was er wann, wo, wie lang zu tun hätte.


Um deinen Sarkasmus gleich mal einen Dämpfer zu verpassen: Der Zufall will es, da lese ich in den Nachdenkseiten ein PDF-Dokument eines Arbeitsvertrags von dem Parkhotel in Marl!

Man möge sich selbst überzeugen: Unter "§3 Arbeitszeiten und Urlaub" der Präambel kann ersehen werden, dass die monatliche Abeitszeit 175 (!!!) Stunden beträgt! Im Vergleich dazu berträgt die Entlohnung gerade mal 900,- Euro(!!!) brutto! Dies wäre ein Brottolohn von 5,14 Euro/Std.! Was nach Abzug der Lohnnebenkosten der Servicemitarbeiterin noch bleibt, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Davon soll der Lebensunterhalt bestritten werden können? Dafür, dass man sich 175 Stunden die Woche für seinen Chef abrackert, soll man noch nicht mal von seiner geleisteten Arbeit leben können? Wem kann man da noch verdenken, wenn sich Menschen dafür entscheiden, lieber nicht sich so verarschen zu lassen und lieber weiter die finanziellen Mittel ohne Gegenleistung entgegen nimmt. Ich bin mir sicher: die meisten Menschen würden lieber arbeiten gehen, wenn die Entlohnung auch entsprechend angemessen wäre. Aber es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob Menschen einen bestimmten Betrag bekommen, ohne zu arbeiten, oder jeden Tag schuften, um am Ende genauso viel zu haben, als wenn sie nicht arbeiten würden! Oder gar ihren "Lohn" mit Hartz4 aufzustocken, weil der Lohn noch nicht einmal für das Existenzminimum reicht.
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Dr. Benchmark
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 1288
Wohnort: Bayern

Beitrag(#1369821) Verfasst am: 30.09.2009, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
Davon soll der Lebensunterhalt bestritten werden können? Dafür, dass man sich 175 Stunden die Woche für seinen Chef abrackert, soll man noch nicht mal von seiner geleisteten Arbeit leben können? Wem kann man da noch verdenken, wenn sich Menschen dafür entscheiden, lieber nicht sich so verarschen zu lassen und lieber weiter die finanziellen Mittel ohne Gegenleistung entgegen nimmt. Ich bin mir sicher: die meisten Menschen würden lieber arbeiten gehen, wenn die Entlohnung auch entsprechend angemessen wäre. Aber es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob Menschen einen bestimmten Betrag bekommen, ohne zu arbeiten, oder jeden Tag schuften, um am Ende genauso viel zu haben, als wenn sie nicht arbeiten würden! Oder gar ihren "Lohn" mit Hartz4 aufzustocken, weil der Lohn noch nicht einmal für das Existenzminimum reicht.


Davon kann der Lebensunterhalt nicht bestritten werden, da bin ich mit Dir d'accord.
und als Unternehmer quasi in eigener Sache, würde ich dann auch nicht arbeiten.
Ich würde tatsächlich versuchen, in dem System maximal zu profitieren indem ich mich, soweit dies möglich ist, verweigere.
Was schlägst Du vor, um dem zu begegnen?

Das, was Du oben schreibst, macht mich fassungslos und sicherlich müßte man an den Fransen einiges korrigieren.
Immerhin scheint es aber auch befriedigende Lohnarbeiten zu geben.
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tridi
_____



Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1369822) Verfasst am: 30.09.2009, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
So lange derzeit für harte Arbeit inklusive unbezahlter Überstunden nur Hungerlöhne knapp über dem Sozialhilfesatz gezahlt werden, qualifizierte Vollzeitarbeit in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt, oder von ihr verdrängt wird, sowie arbeitslose Menschen zur Lohnsklaverei von den Staatsorganen gezwungen werden, hat jeder Mensch das Recht, sich einer solchen menschenverachtenden Ausbeutung zu verweigern!


ja selbstverstaendlich hat jeder das recht, nicht zu arbeiten. wie hier schon gesagt wurde, jeder ist seines glueckes schmied. nur muss er dann halt zusehen, wie er auf andere weise an nahrung kommt...
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1369826) Verfasst am: 30.09.2009, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
und wer geld braucht
aber nicht arbeiten will?

der wird irgendwann arbeiten wollen, wenn der hunger zu gross wird.

wenn nicht: *achselzuck* es gibt leute, denen ist halt nicht zu helfen.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8496
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#1369828) Verfasst am: 30.09.2009, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

meinst du, die sind krank?
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10207

Beitrag(#1369830) Verfasst am: 30.09.2009, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
und wer geld braucht
aber nicht arbeiten will?

der wird irgendwann arbeiten wollen, wenn der hunger zu gross wird.

Oder dir die Scheibe einschlagen wenn du vor einer roten Ampel stehst, ohne Bodyguard solltest du dich dann nicht mehr aus deiner Wohnung bewegen...
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Sticky
vae victis



Anmeldungsdatum: 12.10.2005
Beiträge: 5449
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Beitrag(#1369837) Verfasst am: 30.09.2009, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Sticky hat folgendes geschrieben:
So lange derzeit für harte Arbeit inklusive unbezahlter Überstunden nur Hungerlöhne knapp über dem Sozialhilfesatz gezahlt werden, qualifizierte Vollzeitarbeit in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt, oder von ihr verdrängt wird, sowie arbeitslose Menschen zur Lohnsklaverei von den Staatsorganen gezwungen werden, hat jeder Mensch das Recht, sich einer solchen menschenverachtenden Ausbeutung zu verweigern!


ja selbstverstaendlich hat jeder das recht, nicht zu arbeiten. wie hier schon gesagt wurde, jeder ist seines glueckes schmied. nur muss er dann halt zusehen, wie er auf andere weise an nahrung kommt...


Im gleichen Verhältnis muss auch ein Arbeitgeber zusehen, wer ihm die Milliardengewinne erwirtschaftet, die ihm die Millionengehälter -boni und -abfindungen sichern!

Der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied" hat schon in der Hinsicht kein Bestand, wenn die Voraussetzungen zum Schmieden des eigenen Glücks nicht stimmen. Manchen Menschen besitzen schon im Vorfeld einen 1500g-Hammer und einen guten Amboss, während andere gerade mal sich mit einem Uhrmacher-Hämmerchen abquälen müssen. Soll heissen: Manche haben alle Voraussetzungen, dass ihnen ihre Ziele schnell und gut erreicht werden, während andere sich noch so abmühen und ihr kleines Glück immer noch in weiter Ferne ist. Der Spruch hat heute wirklich keine Gültigkeit mehr.
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Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos.

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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33064
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1369842) Verfasst am: 30.09.2009, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Smigel hat folgendes geschrieben:
Jeder ist seines Glückes Schmied.

Schön wär's...
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Rasmuss Kroemker
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Anmeldungsdatum: 09.07.2008
Beiträge: 387

Beitrag(#1370028) Verfasst am: 30.09.2009, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:

Manchen Menschen besitzen schon im Vorfeld einen 1500g-Hammer und einen guten Amboss, während andere gerade mal sich mit einem Uhrmacher-Hämmerchen abquälen müssen.

Ja.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#1370040) Verfasst am: 30.09.2009, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
Sticky hat folgendes geschrieben:
So lange derzeit für harte Arbeit inklusive unbezahlter Überstunden nur Hungerlöhne knapp über dem Sozialhilfesatz gezahlt werden, qualifizierte Vollzeitarbeit in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt, oder von ihr verdrängt wird, sowie arbeitslose Menschen zur Lohnsklaverei von den Staatsorganen gezwungen werden, hat jeder Mensch das Recht, sich einer solchen menschenverachtenden Ausbeutung zu verweigern!


ja selbstverstaendlich hat jeder das recht, nicht zu arbeiten. wie hier schon gesagt wurde, jeder ist seines glueckes schmied. nur muss er dann halt zusehen, wie er auf andere weise an nahrung kommt...


Im gleichen Verhältnis muss auch ein Arbeitgeber zusehen, wer ihm die Milliardengewinne erwirtschaftet, die ihm die Millionengehälter -boni und -abfindungen sichern!

Der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied" hat schon in der Hinsicht kein Bestand, wenn die Voraussetzungen zum Schmieden des eigenen Glücks nicht stimmen. Manchen Menschen besitzen schon im Vorfeld einen 1500g-Hammer und einen guten Amboss, während andere gerade mal sich mit einem Uhrmacher-Hämmerchen abquälen müssen. Soll heissen: Manche haben alle Voraussetzungen, dass ihnen ihre Ziele schnell und gut erreicht werden, während andere sich noch so abmühen und ihr kleines Glück immer noch in weiter Ferne ist. Der Spruch hat heute wirklich keine Gültigkeit mehr.


Außerdem ist das Leben bunt. Selbst Schmiede mit gleichen Voraussetzungen sind halt den Wirren des Lebens ausgesetzt.
Der eine Zwillingsbruder, der genausoviel erbt wie sein auch bildungsmäßige identischer Bruder, kann einen Unfall haben, ausgeraubt werden, in ihn kann sich DIE richtige Frau verlieben, die nunmal leider keine Zwillingsschwester hat usw.

Der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied" ist genauso bescheuert wie "Gott sieht alles" oder "am Ende siegt das Gute"
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Konrad
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Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beiträge: 1528

Beitrag(#1370071) Verfasst am: 30.09.2009, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Noseman hat folgendes geschrieben:

Der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied" ist genauso bescheuert wie "Gott sieht alles" oder "am Ende siegt das Gute"


Ja Noseman. Die Anzahl der <s> tridioten</s> Dumpfbacken im FGH nimmt leider ein erschreckendes Ausmass an.
Wie hältst du das bloss aus mit deinen Präsenzzeiten hier? skeptisch
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35987
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Beitrag(#1370151) Verfasst am: 30.09.2009, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Smigel hat folgendes geschrieben:
....Außerdem hat sich der Eigentümer des Ackers diesen auch sicher nicht erbumst .....



Doch. Sowas gibt es.... zwinkern
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35987
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1370152) Verfasst am: 30.09.2009, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
und wer geld braucht
aber nicht arbeiten will?



Der soll sich an den Weihnachtsmann wenden....
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35987
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1370153) Verfasst am: 30.09.2009, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
würdest du mir auch einen urlaub spendieren?

mir also ein "gutes leben" ermöglichen?



Spendier Du doch mir sowas! Wie waer's?
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Beitrag(#1370154) Verfasst am: 30.09.2009, 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
......

Um deinen Sarkasmus gleich mal einen Dämpfer zu verpassen: Der Zufall will es, da lese ich in den Nachdenkseiten ein PDF-Dokument eines Arbeitsvertrags von dem Parkhotel in Marl!

Man möge sich selbst überzeugen: Unter "§3 Arbeitszeiten und Urlaub" der Präambel kann ersehen werden, dass die monatliche Abeitszeit 175 (!!!) Stunden beträgt!



Sticky hat folgendes geschrieben:
Dafür, dass man sich 175 Stunden die Woche für seinen Chef abrackert, soll man noch nicht mal von seiner geleisteten Arbeit leben können?



Wer lesen kann ist klar im Vorteil....Winke - Winke
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