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Kindesmissbrauch in nicht kirchlichen Institutionen
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#1857623) Verfasst am: 11.08.2013, 12:28    Titel: Das unangebrachte Schweigen der Grünen - eine CDU-Hessen Broschüre Antworten mit Zitat

Lobby für Pädophile bei Parteien,
das Beispiel der Grünen,
jetzt im Wahlkampf ausgeschlachtet von der CDU - Hessen und in einer 44 Seitigen Publikation veröffentlicht.

Link zum PDF via CDU-Hessen

http://www.cdu-fraktion-hessen.de/inhalte/1026089/paedophile-vergangenheit-der-gruenen/index.html

und zur pdf Datei:

http://www.epenportal.de/core/files/magazin/file/ES31-Analyse_der_paedophilen_Vergangenheit_der_Gruenen.pdf


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Wolf
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Beitrag(#1868363) Verfasst am: 20.09.2013, 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-sexuelle-befreiung-12573910.html
Zitat:
Es ist ein Dokument des Ekels. Eine junge Frau schildert, wie sie die sexuelle Gewalt durch ihren eigenen Onkel erlebte. Wie er sie bei ihrer Kommunion im Keller bedrängte. Wie sie sich später als 11-Jährige im Auto verzweifelt gegen die Umklammerung des Mannes wehrte. Wie er verlangte, dass sie sein Glied in den Mund nimmt. „Ich ertrage bis heute den Geruch von Sperma nicht“, schreibt sie. Der Leser scheut und bewundert zugleich die schonungslose Offenheit der Frau.

Der Text stammt aus dem Jahr 1985, er erschien als kritischer Beitrag zur Pädophilie-Debatte in der innergrünen Postille „Basisdienst“. Interessant ist, was daraufhin mit der mutigen Frau geschah: Mitglieder der grünen Partei machten sie regelrecht fertig. Wie sie darauf komme, ihre individuelle Erfahrung „einfach zu verallgemeinern“, warfen ihr pädosexuelle grüne Arbeitsgruppen vor.

Mich würde es nicht wundern das Fettgedruckte auch hier zu lesen.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#1868396) Verfasst am: 20.09.2013, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-sexuelle-befreiung-12573910.html
Zitat:
Es ist ein Dokument des Ekels. Eine junge Frau schildert, wie sie die sexuelle Gewalt durch ihren eigenen Onkel erlebte. Wie er sie bei ihrer Kommunion im Keller bedrängte. Wie sie sich später als 11-Jährige im Auto verzweifelt gegen die Umklammerung des Mannes wehrte. Wie er verlangte, dass sie sein Glied in den Mund nimmt. „Ich ertrage bis heute den Geruch von Sperma nicht“, schreibt sie. Der Leser scheut und bewundert zugleich die schonungslose Offenheit der Frau.

Der Text stammt aus dem Jahr 1985, er erschien als kritischer Beitrag zur Pädophilie-Debatte in der innergrünen Postille „Basisdienst“. Interessant ist, was daraufhin mit der mutigen Frau geschah: Mitglieder der grünen Partei machten sie regelrecht fertig. Wie sie darauf komme, ihre individuelle Erfahrung „einfach zu verallgemeinern“, warfen ihr pädosexuelle grüne Arbeitsgruppen vor.

Mich würde es nicht wundern das Fettgedruckte auch hier zu lesen.

Sorry, aber ich halte das für Unsinn, wie auch den ganzen Artikel. Es ging weniger um eine Gläubigkeit der Grünen als um eine Aufbruchstimmung, eine Neubewertung des Alten, in der auch Fehler gemacht wurden. Wie sehr das durch die ganze Gesellschaft ging, ist an einem ganz einfachen Faktum zu sehen: Es war damals nicht skandalisierbar.

Aber was ist überhaupt passiert? Es gab ein paar Pädophile, die sich selbst vielleicht sogar ihre Kinderfreundlichkeit glaubten, und die ihre Ungestörtheit zum Programm machen wollten. Die fanden zwischenzeitlich einen Platz bei den Grünen - wie man gerade lesen kann, vereinzelt auch in der FDP. Aber von denen ist bei den heutigen Grünen nichts mehr zu sehen. Was zu sehen ist, ist jemand, der die programmgewordenen Pädophilenwünsche damals als Verantwortlicher unterzeichnet hat. Macht ihn das zum Täter? Ich halte das für ausgemachten Unsinn.

Es mag vielleicht historisch interessant sein, sich die Unterwanderung einer Partei durch Pädophile und ihren leisen Hinauswurf anzusehen. Aber die eigentlich Aufarbeitung dieser Phase war die Zurücknahme dieser Positionen aus dem Programm, und die ist lange geschehen, der Fehler, den man da gemacht hat, ist lange korrigiert. Oder gilt die Korrektur eines Fehlers nur dann als Korrektur, wenn der, der gefehlt hat, diese Korrektur unter öffentlicher Selbstgeißelung und lauten Mea-Culpa-Rufen feiert?

Insofern halte ich die Skandalisierung heute in der Sache für Quatsch und vom Termin her in ihrer Absicht für offensichtlich. Man kann es sogar noch härter formulieren: Es ist eine politische Instrumentalisierung der bereits Missbrauchten.

fwo
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beefy
Be Vieh
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 5590
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Beitrag(#1868398) Verfasst am: 20.09.2013, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-sexuelle-befreiung-12573910.html
Zitat:
Es ist ein Dokument des Ekels. Eine junge Frau schildert, wie sie die sexuelle Gewalt durch ihren eigenen Onkel erlebte. Wie er sie bei ihrer Kommunion im Keller bedrängte. Wie sie sich später als 11-Jährige im Auto verzweifelt gegen die Umklammerung des Mannes wehrte. Wie er verlangte, dass sie sein Glied in den Mund nimmt. „Ich ertrage bis heute den Geruch von Sperma nicht“, schreibt sie. Der Leser scheut und bewundert zugleich die schonungslose Offenheit der Frau.

Der Text stammt aus dem Jahr 1985, er erschien als kritischer Beitrag zur Pädophilie-Debatte in der innergrünen Postille „Basisdienst“. Interessant ist, was daraufhin mit der mutigen Frau geschah: Mitglieder der grünen Partei machten sie regelrecht fertig. Wie sie darauf komme, ihre individuelle Erfahrung „einfach zu verallgemeinern“, warfen ihr pädosexuelle grüne Arbeitsgruppen vor.

Mich würde es nicht wundern das Fettgedruckte auch hier zu lesen.


Versteh ich das jetzt richtig?

Du gehst davon aus das wir Pädos unter uns haben, die in ähnlicher Situation anfangen würden das Opfer fertig zu machen und das dann so stehen bliebe?
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Wolf
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Anmeldungsdatum: 23.08.2004
Beiträge: 16610
Wohnort: Zuhause

Beitrag(#1868403) Verfasst am: 20.09.2013, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Aber was ist überhaupt passiert? Es gab ein paar Pädophile, die sich selbst vielleicht sogar ihre Kinderfreundlichkeit glaubten, und die ihre Ungestörtheit zum Programm machen wollten. Die fanden zwischenzeitlich einen Platz bei den Grünen - wie man gerade lesen kann, vereinzelt auch in der FDP.

Sie haben -auch wenn sie ihre damaligen Positionen nicht mehr öffentlich vertreten können- immer noch Platz bei den Grünen, sogar als Co-Vorsitzender der Fraktion der Grünen im Europaparlament. In der FDP hat Döring die Konsequenzen gezogen, bei den Grünen sucht man sie vergebens.
Zitat:

Aber von denen ist bei den heutigen Grünen nichts mehr zu sehen.
Cohn-Bendit (Der große Basar), Beck (Der pädosexuelle Komplex), Trittin
(nicht nur im Sinne des Presserechts).
Zitat:

Was zu sehen ist, ist jemand, der die programmgewordenen Pädophilenwünsche damals als Verantwortlicher unterzeichnet hat. Macht ihn das zum Täter?
Natürlich macht er sich damit nicht dem Sexualstraftäter, wohl aber trägt er Verantwortung für die Pädophilenwünsche die er als Verantwortlicher unterzeichnet hat.
Zitat:

Ich halte das für ausgemachten Unsinn.

Es mag vielleicht historisch interessant sein, sich die Unterwanderung einer Partei durch Pädophile und ihren leisen Hinauswurf anzusehen. Aber die eigentlich Aufarbeitung dieser Phase war die Zurücknahme dieser Positionen aus dem Programm, und die ist lange geschehen, der Fehler, den man da gemacht hat, ist lange korrigiert. Oder gilt die Korrektur eines Fehlers nur dann als Korrektur, wenn der, der gefehlt hat, diese Korrektur unter öffentlicher Selbstgeißelung und lauten Mea-Culpa-Rufen feiert?

Die Grüne-Pädo-Vergangenheit, sowie allgemein der Kindesmissbrauch in zahlreichen Kommunen und Kinderläden in den 70ern wurde nicht aufgearbeitet, sondern geriet nur in Vergessenheit.
Gerade die Reaktion der Grünen bei der Odenwaldschule zeigt wie wichtig die Aufarbeitung auch heute noch ist.

Hinzu kommt noch, dass die Grünen bei anderen am lautesten nach Aufklärung und Rücktritten schreien, auch bei vergleichsweise harmlosen Dingen die ähnlich lange Zurückliegen wie erschlichene Doktortitel; dass sie eine Sicht aus der Zeit heraus, in anderen Fällen (30er, 50er) kategorisch ablehnen; dass sich allgemein als moralisch überlegen und tadellos empfinden.
Zitat:

Insofern halte ich die Skandalisierung heute in der Sache für Quatsch und vom Termin her in ihrer Absicht für offensichtlich.
Die Sache kocht schon länger wieder hoch, und natürlich nutzen andere Parteien einen solchen Skandal in ihrem Sinne aus. Das ist völlig normal und machen die Grünen bei anderen auch nicht anders.
Zitat:

Man kann es sogar noch härter formulieren: Es ist eine politische Instrumentalisierung der bereits Missbrauchten.

Und die Skandalisierung der kirchlichen Missbrauchsfälle ist eine antireligiöse Instrumentalisierung.
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Wolf
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Beitrag(#1868406) Verfasst am: 20.09.2013, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

beefy hat folgendes geschrieben:

Versteh ich das jetzt richtig?

Du gehst davon aus das wir Pädos unter uns haben, die in ähnlicher Situation anfangen würden das Opfer fertig zu machen

Ja, zumindest Befürworter der ersatzlosen Streichung von §176 und die Oben genannte Ausdrucksweise ist typisch für das FGH, ja ich selbst habe sie schon aus dem FGH entnommen und in anderen Kontexten benutzt.
Zitat:

und das dann so stehen bliebe?

Natürlich würde es in einer Eskalation enden. Deswegen besteht auch dieses feige Diskussionsverbot.
Dafür dass hier einige immer noch von einer Gesellschaft träumen in der das Alter
beim Sex keine Rolle spielt, muss man nur ins Archiv des FGH schauen.
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vrolijke
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Beitrag(#1868423) Verfasst am: 20.09.2013, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Es gab Zeiten, wo man darüber nachdenken durfte, dass auch Kindern eine Sexualität haben.

Allein dies, macht einem noch lange nicht zu einem "Aussätzigen".
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1868429) Verfasst am: 20.09.2013, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Aber was ist überhaupt passiert? Es gab ein paar Pädophile, die sich selbst vielleicht sogar ihre Kinderfreundlichkeit glaubten, und die ihre Ungestörtheit zum Programm machen wollten. Die fanden zwischenzeitlich einen Platz bei den Grünen - wie man gerade lesen kann, vereinzelt auch in der FDP.

Sie haben -auch wenn sie ihre damaligen Positionen nicht mehr öffentlich vertreten können- immer noch Platz bei den Grünen, sogar als Co-Vorsitzender der Fraktion der Grünen im Europaparlament. In der FDP hat Döring die Konsequenzen gezogen, bei den Grünen sucht man sie vergebens.
Zitat:

Aber von denen ist bei den heutigen Grünen nichts mehr zu sehen.
Cohn-Bendit (Der große Basar), Beck (Der pädosexuelle Komplex), Trittin
(nicht nur im Sinne des Presserechts)....

Ich hatte nach Pädophilen gefragt, nicht nach solchen, die damals ein derartiges Programm vertreten haben, oder nach solchen, die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.

Zu Cohn-Bendit: Er selbst gibt an, in seinem Buch phantasiert zu haben, um zu provozieren. Das wurde bezweifelt, und es wurde von interessierter Seite auch mit viel Energie versucht, diese Zweifel zu belegen. Ergebnislos. In dubio pro reo. Vor allem, weil bis auf diese literarische Selbstbezichtigung nicht der Hauch eines Beweises gefunden wurde. Inhaltlich hat er sichbereits lange distanziert.

Zu Beck: Von seinem Text in "Der pädosexuelle Komplex" hat er sich bereits in den 90ern distanziert.

Zu Trittin: Bis auf diese Unterschrift ist überhaupt nichts von ihm im Zusammenhang mit Pädophilie bekannt.

Diese drei Namen im Zusammenhang mit meiner Frage ist für mich eine Diffamierung.

Wenn wir das also rückblickend mit Dissertationen und unserem Verhalten dazu vergleichen wollten, sollten wir uns dabei auf die Dissertationen beschränken, deren Autoren bereits vor einer öffentlichen Beschäftigung damit zugegeben haben, ihre Dissertation abgeschrieben zu haben.

fwo
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bernard
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Beitrag(#1868435) Verfasst am: 20.09.2013, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.


Halbe Republik?
Solche Thesen wurden auch damals nur in einschlägigen studentischen Subkulturen und anderen Kreisen für diskutabel gehalten. Der Mann auf der Straße dachte anders.


Zitat:
Wenn wir das also rückblickend mit Dissertationen und unserem Verhalten dazu vergleichen wollten, sollten wir uns dabei auf die Dissertationen beschränken, deren Autoren bereits vor einer öffentlichen Beschäftigung damit zugegeben haben,


Wenn ich mich recht erinnere, haben sich doch auch Beck, Cohn-Bendit und Co. erst auf öffentlichen Druck, als das Thema bereits skandalisiert wurde, davon distanziert. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Thema hochkocht. Nur wird es diesmal besonders ausführlich skandalisiert (wegen dem Wahlkampf und so.)
( Bei Trittin gebe ich dir schon eher recht. Der war bei der Diskussion selbst wohl nie ernsthaft beteiligt, sondern hat nur abgenickt, was ihm der Schwulenarbeitskreis vorgelegt hat und in solchen Kreisen damals eben diskutabel war. )
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31945
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1868438) Verfasst am: 20.09.2013, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.


Halbe Republik?
Solche Thesen wurden auch damals nur in einschlägigen studentischen Subkulturen und anderen Kreisen für diskutabel gehalten. Der Mann auf der Straße dachte anders.



Ich bezweifle doch sehr stark, dass Du weißt, was "der Mann auf der Straße" damals dachte.

Da ich nicht Teil von den damaligen "studentische Subkulturen" war, denke ich das tatsächlich erheblich besser beurteilen zu können.
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1868454) Verfasst am: 20.09.2013, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.


Halbe Republik?
Solche Thesen wurden auch damals nur in einschlägigen studentischen Subkulturen und anderen Kreisen für diskutabel gehalten. Der Mann auf der Straße dachte anders.

....

Da Du ja damals dabei warst und genau weißt, was der "Mann auf der Straße" (oder meinst Du den von Springer damals angestrebten BILD-Leser?) dachte, kannst Du uns bestimmt erklären, warum das damals, als es akut war, nicht skandalisiert werden konnte. Die Wille parteilpolitische Wille dazu war mit Sicherheit vorhanden.

Und Du kannst uns erklären, wie Derartiges sich sogar in FDP-Papieren aus dieser Zeit finden lässt (gerade erst passiert) und warum auch das damals nicht skandalisiert wurde oder werden konnte.

bernard hat folgendes geschrieben:
....
Zitat:
Wenn wir das also rückblickend mit Dissertationen und unserem Verhalten dazu vergleichen wollten, sollten wir uns dabei auf die Dissertationen beschränken, deren Autoren bereits vor einer öffentlichen Beschäftigung damit zugegeben haben,


Wenn ich mich recht erinnere, haben sich doch auch Beck, Cohn-Bendit und Co. erst auf öffentlichen Druck, als das Thema bereits skandalisiert wurde, davon distanziert. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Thema hochkocht. Nur wird es diesmal besonders ausführlich skandalisiert (wegen dem Wahlkampf und so.)
( Bei Trittin gebe ich dir schon eher recht. Der war bei der Diskussion selbst wohl nie ernsthaft beteiligt, sondern hat nur abgenickt, was ihm der Schwulenarbeitskreis vorgelegt hat und in solchen Kreisen damals eben diskutabel war. )

Die Grünen haben sich insgesamt davon distanziert, indem sie diese Teile schon ganz lange aus dem Programm genommen haben. Und das ohne dass es irgendwelchen bekannten Widerstand gegeben hätte. Da muss ich doch nicht mehr jeder einzelne distanzieren, aber genau diese Distanzierung geschah laut FR bei Beck in den 90ern, also schon relativ bald nach seinem Pamphlet.

fwo
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bernard
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Beitrag(#1868459) Verfasst am: 20.09.2013, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Der Spiegel veröffentlicht dankenswerterweise den alten Text Becks. Sein Orginal und den letztlich publizierten Text:
http://www.spiegel.de/media/media-32291.pdf
http://www.spiegel.de/media/media-32292.pdf

Beck lässt keinen Zweifel daran, dass die öffentliche Meinung schon damals eindeutig gegen derartige Forderungen stand. Beck versuchte damals noch so viel von den ursprünglichen Forderungen zu retten, wie es ihm denkbar erschien.

(Als er später einsehen musste, dass dieser Kampf hoffnungslos verloren ist, hat er sich "distanziert", um wenigsten an anderen Fronten weiterkämpfen zu können. Eine glaubhafte Distanzierung sieht anders aus )


Zitat:
kannst Du uns bestimmt erklären, warum das damals, als es akut war, nicht skandalisiert werden konnte.


Nicht alles, was auf Ablehnung stößt, muss auch gleich skandalisiert werden. Wäre ja noch schöner. Skandalisierende Reaktionen sind ja häufig auch nur ein Zeichen von mangelnder Reife und Emotionalität.
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#1868462) Verfasst am: 20.09.2013, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
....
Nicht alles, was auf Ablehnung stößt, muss auch gleich skandalisiert werden. Wäre ja noch schöner. Skandalisierende Reaktionen sind ja häufig auch nur ein Zeichen von mangelnder Reife und Emotionalität.

Wird es aber, wenn es sich um Parteiprogramme handelt und sie vom Gegner skandalisierbar sind. Da waren die damals eher schlimmer als heute.

Es war eher anders: Das Gros war zwar anderer Meinung, aber der, der nicht einmal eine Duskussion darüber hätte zulassen wollen, und etwas anderes als ein Diskussionsvorschlag ist das Programm einer Kleinpartei nicht, hätte einfach nur als Ewiggestriger dagestanden, damit aber kämpfte die CDU auch so schon genug.

fwo
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1868476) Verfasst am: 20.09.2013, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Becks Text enlastet die Grünen ja eher:
Zitat:
Die Auseinandersetzung um den politischen Umgang mit Sexualstrafrecht und Pädosexuellen hat die schwulenpolitischen Gremien der Partei über Jahre beschäfigt; Überflüssigerweise wie ich behaupte, denn bei diesem Thema gibt es und gab es nie eine Perspektive, das GRÜNE Parteiempfinden auf eine Akzeptanz gewaltloser Sexualität mit Kindern einzuschwören.


Außerhalb der schwulenpolitische Gremien war das Thema bei denen nie ansatzweise salonfähig,...

Und von der Union wurden die Forderungen der Schwulengruppen anscheinend schon damals für Wahkampfzwecke instrumentalisiert:
Zitat:
seit dem Lüdenscheid-Papier [...] führen DIE GRÜNEN flügelübergreifend einen ängstlichen Abwehrkrieg gegen die Behauptung der Union, sie wollten "Kinderschänder" frei herumlaufen lassen


Insofern eher enttäuschend, dass der Union nach all den Jahrzehnten noch immer nichts besseres für den Wahlkampf eingefallen ist Lachen
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#1868499) Verfasst am: 20.09.2013, 14:53    Titel: SWR2 FORUM zu Pädophilie bei Grünen, FDP und dem Kinderschutzbund Antworten mit Zitat

Vielleicht hilft diese SWR2 - Forumsdiskussion [RADIO] zur Versachlichung weiter:

Zitat:
Wie Grüne und FDP von ihrer Vergangenheit eingeholt werden
Die Schatten der Pädophilie. Gesprächsleitung: Jürgen Heilig. | Es diskutieren: Dr. Stephan Klecha ¿ Institut für Demokratieforschung, Universität Göttingen, Prof. Dr. Christian Pfeiffer ¿ Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Claus-Christian Malzahn ¿ Journalist, Welt am Sonntag


LINK ZUR MP3:

http://mp3-download.swr.de/swr2/forum/2013/09/swr2-forum-20130913-wie-gruene-und-fdp-von-ihrer-vergangenheit-eingeholt-werden.6444m.mp3

Nur kurz noch dazu,
darin wird breit auch der Kinderschutzbund und dessen Rolle dargelegt.
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1868504) Verfasst am: 20.09.2013, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Können die nicht einmal einen anderen Kriminologen als Pfeiffer nehmen? Deprimiert
_________________
"A basic literacy in statistics will one day be as necessary for efficient citizenship as the ability to read and write." (angeblich H. G. Wells)
"The consent of the governed is not consent if it is not informed." (Edward Snowden)
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#1868609) Verfasst am: 20.09.2013, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Kival hat folgendes geschrieben:
Können die nicht einmal einen anderen Kriminologen als Pfeiffer nehmen? Deprimiert

Was von dem, was er da sagt, stört dich denn so?

Eins ist doch wohl klar: Ohne ein gewisses Pensum Selbstverliebtheit geht keiner in so eine Veranstaltung - wie viele Kriminologen mag es geben, die so einer Anfrage folgen, wenn ein Sender eine derartige Diskussion plant? Insofern wirst Du wohl noch eine Weile mit Pfeiffer leben müssen.

Ich fand die Diskussion ganz rund.

fwo
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Beitrag(#1868777) Verfasst am: 21.09.2013, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Ich hatte nach Pädophilen gefragt, nicht nach solchen, die damals ein derartiges Programm vertreten haben, oder nach solchen, die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.

Pillepalle
Zitat:

Zu Cohn-Bendit: Er selbst gibt an, in seinem Buch phantasiert zu haben, um zu provozieren.
Das gibt er heute an. 1982 also sieben Jahre nach der Veröffentlichung schwärmt im Fernsehen noch von vierjährigen Mädchen.
Zitat:

Das wurde bezweifelt, und es wurde von interessierter Seite auch mit viel Energie versucht, diese Zweifel zu belegen. Ergebnislos. In dubio pro reo.
Es besteht kein Zweifel, dass er den großen Basar (in Form einer Tatsachenbehauptung) geschrieben hat. Dies alleine macht ihn in politischen Spitzenpositionen untragbar. Ob es Opfer gegeben hat, darf jeder für sich selbst vermuten; in dubio pro reo gilt nur vor Gericht. Es gibt meines Erachtens plausible Gründe warum sich gerade in diesen Fall kein Opfer -sollte es eines gegeben haben- gemeldet hat.
So konnten doch alle Eltern so gut mit Danny und konnten sich trotz seines Buches, welches sie (meist) nicht gelesen haben, nicht vorstellen, dass der gute Danny so etwas tut und ihm einen Persilschein ausstellten - ohne sich mit den Vorwürfen auseinander zu setzen, ja dass Kind der Initiatorin des Persilschein selbst hat nie etwas mit Dany zu tun.
Dany genießt trotz seiner Äußerung viel blindes Vertrauen von seinen Weggefährten.
Es ist immer schwer sich als Opfer sexuellen Missbrauchs zu outen, aber gegen jemanden
wie den heiligen Dany ist es umso schwerer. Zu dem haben unsere Medien erst relativ kürzlich ihre Sensibilität gegenüber Kindesmissbrauch entdeckt, früher berichtete (fast) niemand, und auch heute greifen einige Medien noch tief ins Klo, wie der Spiegel, indem sexueller Kindesmissbrauch im Zuge der "sexuellen Revolution" mit folgendem Zitat abgetan wird.
SPON hat folgendes geschrieben:
Eine Revolution ohne Exzesse gibt es nicht.



Zitat:

Zu Beck: Von seinem Text in "Der pädosexuelle Komplex" hat er sich bereits in den 90ern distanziert.
Beck hat immer wieder darauf verwiesen, dass er grob verfälscht wurde, was sich nun als Lüge herausstellt.
Zitat:

Diese drei Namen im Zusammenhang mit meiner Frage ist für mich eine Diffamierung.

Dieses Entschuldigen insbesondere bei den ersteren beiden, ist für mich unbegreiflich.
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Beitrag(#1868830) Verfasst am: 21.09.2013, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Ich hatte nach Pädophilen gefragt, nicht nach solchen, die damals ein derartiges Programm vertreten haben, oder nach solchen, die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.

Pillepalle ...

Nix pillepalle. Was ich damit meine, ist nicht, dass die den "gewaltfreien" Sex mit Kindern gut gefunden hätten, aber es war etwas, worüber man diskutieren konnte. Und es war auch nach Meinung von Konservativen viel weniger "abartig" als Homosexualität. Dass Kinder da Opfer psychischer Gewalt werden, war zwar die Meinung der Mehrheit der Leute, die auf diesem Gebiet forschten, aber sogar dort gab es noch andere Meinungen.
Genau deshalb war es doch damals nicht möglich, diese aus unserer heutigen Sicht in breitem Konsens skandalisierbaren Forderungen zu skandalisieren, obwohl es versucht wurde.
Wolf hat folgendes geschrieben:
...
Zitat:

Diese drei Namen im Zusammenhang mit meiner Frage ist für mich eine Diffamierung.

Dieses Entschuldigen insbesondere bei den ersteren beiden, ist für mich unbegreiflich.

Kann ich dir ganz einfach erklären: Wenn Du dich an den jüngeren öffentlich auftretenden Cohn-Bendit (ich gehörte und gehöre nicht unbedingt zu seinen Fans) erinnerst, ist Provokateur eine absolut passende Beschreibung - seine Erklärung ist da stimmig. Die Sache mit den Klägern ist nicht so eindeutig "zu seinen Gunsten" wie Du meinst: Wenn die Eltern seine Fans waren, sagt das nichts über die Kinder. Alle Mitarbeiter von damals halten es für völlig ausgeschlossen, dass ihnen soetwas entgangen wäre, und worin auch alle übereinstimmen, ist dass ihre Erziehung frei von körperlicher Gewalt war, sowohl von elterlicher als auch von erzieherischer Seite. Und diese Kinder haben eine viel höhere Anzeigerate als die von vorher, die noch mit körperlicher Gewalt großgeworden sind. Das war die Aussage Pfeiffers in der verlinkten Diskussion.
Das ist der Hintergrund, vor dem ich davon ausgehe, das etwas gefunden worden wäre, als man gesucht hat.

Und bei Beck ist es einfach so, dass er schwul ist und aus dieser Position damals davon ausgegangen ist, dass jede Sexualität, die unterdrückt wird, zu Unrecht unterdrückt wird. Er selbst ist sonst m.W. nie mit Pädophilie in Zusammenhang gebracht worden. Und ob die Änderungen an seinem Text die Aussage verändert haben, wie er behauptet, oder nicht, wie ich es auch sehe, spielt in dem Zusammenhang für mich eigentlich keine Rolle.

Das ist der einzige Exzess, der bei ihm und Cohn-Bendit nachweislich stattgefunden hat, die Forderung von Blödsinn. Den Rest darfst du natürlich vermuten, aber sobald ich nach Pädophilen frage und Du diese Namen öffentlich ohne Fragezeichen präsentierst, bist Du auf ganz dünnem Eis. Und was Du auch mit Fragezeichen an dieser Stelle machst, ist Politik mit Verdächtigungen.

fwo
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beefy
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Beitrag(#1868841) Verfasst am: 21.09.2013, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Wolf hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Ich hatte nach Pädophilen gefragt, nicht nach solchen, die damals ein derartiges Programm vertreten haben, oder nach solchen, die damals ein derartiges Programm für vertretbar gehalten haben - das wäre wohl fast die halbe Republik gewesen.

Pillepalle ...

Nix pillepalle. Was ich damit meine, ist nicht, dass die den "gewaltfreien" Sex mit Kindern gut gefunden hätten, aber es war etwas, worüber man diskutieren konnte. Und es war auch nach Meinung von Konservativen viel weniger "abartig" als Homosexualität. Dass Kinder da Opfer psychischer Gewalt werden, war zwar die Meinung der Mehrheit der Leute, die auf diesem Gebiet forschten, aber sogar dort gab es noch andere Meinungen.
Genau deshalb war es doch damals nicht möglich, diese aus unserer heutigen Sicht in breitem Konsens skandalisierbaren Forderungen zu skandalisieren, obwohl es versucht wurde.
Wolf hat folgendes geschrieben:
...
Zitat:

Diese drei Namen im Zusammenhang mit meiner Frage ist für mich eine Diffamierung.

Dieses Entschuldigen insbesondere bei den ersteren beiden, ist für mich unbegreiflich.

Kann ich dir ganz einfach erklären: Wenn Du dich an den jüngeren öffentlich auftretenden Cohn-Bendit (ich gehörte und gehöre nicht unbedingt zu seinen Fans) erinnerst, ist Provokateur eine absolut passende Beschreibung - seine Erklärung ist da stimmig. Die Sache mit den Klägern ist nicht so eindeutig "zu seinen Gunsten" wie Du meinst: Wenn die Eltern seine Fans waren, sagt das nichts über die Kinder. Alle Mitarbeiter von damals halten es für völlig ausgeschlossen, dass ihnen soetwas entgangen wäre, und worin auch alle übereinstimmen, ist dass ihre Erziehung frei von körperlicher Gewalt war, sowohl von elterlicher als auch von erzieherischer Seite. Und diese Kinder haben eine viel höhere Anzeigerate als die von vorher, die noch mit körperlicher Gewalt großgeworden sind. Das war die Aussage Pfeiffers in der verlinkten Diskussion.
Das ist der Hintergrund, vor dem ich davon ausgehe, das etwas gefunden worden wäre, als man gesucht hat.

Und bei Beck ist es einfach so, dass er schwul ist und aus dieser Position damals davon ausgegangen ist, dass jede Sexualität, die unterdrückt wird, zu Unrecht unterdrückt wird. Er selbst ist sonst m.W. nie mit Pädophilie in Zusammenhang gebracht worden. Und ob die Änderungen an seinem Text die Aussage verändert haben, wie er behauptet, oder nicht, wie ich es auch sehe, spielt in dem Zusammenhang für mich eigentlich keine Rolle.

Das ist der einzige Exzess, der bei ihm und Cohn-Bendit nachweislich stattgefunden hat, die Forderung von Blödsinn. Den Rest darfst du natürlich vermuten, aber sobald ich nach Pädophilen frage und Du diese Namen öffentlich ohne Fragezeichen präsentierst, bist Du auf ganz dünnem Eis. Und was Du auch mit Fragezeichen an dieser Stelle machst, ist Politik mit Verdächtigungen.

fwo


Nur mal so als Ergänzung.

Der § 175 .....
Zitat:

........
23. November 1973 führte die sozialliberale Koalition schließlich eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts durch. Der entsprechende Abschnitt im StGB wurde von „Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit“ in „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ umbenannt. Ebenso wurde der Begriff der Unzucht durch den der „sexuellen Handlungen“ ersetzt. Im § 175 blieb nur noch der Sex mit Minderjährigen als qualifizierendes Merkmal zurück, wobei man das sogenannte Schutzalter von 21 auf 18 Jahre absenkte. Sexuelle Kontakte zwischen Frauen fanden im Strafgesetz keine Erwähnung. Für Mädchen galt ein Schutzalter von 14 Jahren. Mit dem damaligen § 182 konnte auf Antrag eines Erziehungsberechtigten der sexuelle Kontakt eines erwachsenen Mannes mit einem Mädchen zwischen 14 und 16 geahndet werden. Am 2. Oktober 1973 bestätigte das Bundesverfassungsgericht in einem Beschluss diese Fassung als verfassungskonform.[27] Ab 1975 kam es jährlich nur mehr zu maximal 200 Verurteilungen......


Also in kurz:
Zu dieser Zeit war Heterosex zwischen einem Volljährigem und einem über 16 Jährigen legal.Homosexueller Sex hingegen verboten.....

Ich könnte mir durchaus die Möglichkeit vorstellen, daß es hin und wieder zu einem "aneinander vorbeidiskutieren" oder "Verwechselungen" von berechtigten und unberechtigten Forderungen kam....Wenn man die Texte nicht richtig gelesen hat.
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Wolf
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Beitrag(#1868861) Verfasst am: 21.09.2013, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

beefy hat folgendes geschrieben:

Also in kurz:
Zu dieser Zeit war Heterosex zwischen einem Volljährigem und einem über 16 Jährigen legal.Homosexueller Sex hingegen verboten.....

Ich könnte mir durchaus die Möglichkeit vorstellen, daß es hin und wieder zu einem "aneinander vorbeidiskutieren" oder "Verwechselungen" von berechtigten und unberechtigten Forderungen kam....Wenn man die Texte nicht richtig gelesen hat.

Beschäftige dich lieber mit dem Thema als wild zu spekulieren! Böse
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beefy
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Beitrag(#1868866) Verfasst am: 21.09.2013, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
beefy hat folgendes geschrieben:

Also in kurz:
Zu dieser Zeit war Heterosex zwischen einem Volljährigem und einem über 16 Jährigen legal.Homosexueller Sex hingegen verboten.....

Ich könnte mir durchaus die Möglichkeit vorstellen, daß es hin und wieder zu einem "aneinander vorbeidiskutieren" oder "Verwechselungen" von berechtigten und unberechtigten Forderungen kam....Wenn man die Texte nicht richtig gelesen hat.

Beschäftige dich lieber mit dem Thema als wild zu spekulieren! Böse


Schon ok Wolf.
Du bist der größte


Coole Sache, das...
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Wolf
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Beitrag(#1868875) Verfasst am: 21.09.2013, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kann ich dir ganz einfach erklären: Wenn Du dich an den jüngeren öffentlich auftretenden Cohn-Bendit (ich gehörte und gehöre nicht unbedingt zu seinen Fans) erinnerst, ist Provokateur eine absolut passende Beschreibung - seine Erklärung ist da stimmig.
Wie gesagt auch wenn es nur (wiederholte) Provokation war, macht ich ihn dies für politische Spitzenpositionen untragbar.
Zitat:

Die Sache mit den Klägern ist nicht so eindeutig "zu seinen Gunsten" wie Du meinst: Wenn die Eltern seine Fans waren, sagt das nichts über die Kinder. Alle Mitarbeiter von damals halten es für völlig ausgeschlossen,
Wie schließt man so etwas völlig aus?
Zitat:
Und diese Kinder haben eine viel höhere Anzeigerate als die von vorher, die noch mit körperlicher Gewalt großgeworden sind. Das war die Aussage Pfeiffers in der verlinkten Diskussion.
Das bezweifle ich bzgl. "gewaltlosen" sexuellen Übergriffen.
Gute Einblicke in die Welt der Kinderläden bieten die Erfahrungen von Sophie Dannenberg:
http://www.cicero.de/salon/sophie-dannenberg-kind-68er-wir-waren-gluecklich-und-einige-von-uns-wurden-sexuell-missbraucht/54468
Zitat:

Und bei Beck ist es einfach so, dass er schwul ist und aus dieser Position damals davon ausgegangen ist, dass jede Sexualität, die unterdrückt wird, zu Unrecht unterdrückt wird.

Das erklärt es, aber rechtfertigt es nicht. Dass er unfähig ist einzugestehen, dass er einen Fehler gemacht hat, macht es nur noch schlimmer.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#1897817) Verfasst am: 19.01.2014, 22:17    Titel: BBC-Skandal Ein Sender drückt die Augen zu - Jimmy Savile Antworten mit Zitat

FAZ, vom 19.01.2014

BBC-Skandal Ein Sender drückt die Augen zu

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bbc-skandal-ein-sender-drueckt-die-augen-zu-12759252.html

Zitat:
Laut einer internen Untersuchung hat sich der BBC-Moderator Jimmy Savile an bis zu tausend Kindern vergangen. Verantwortliche des Senders sollen weggesehen haben. Wie konnte es zu dieser Gleichgültigkeit kommen?


Zitat:
Es ist bezeichnend, dass die BBC-Mitarbeiter, die den Savile-Skandal aufdecken wollten, einen Karriereknick erlitten, während die Nachrichtenchefin Helen Boaden, die dazu beitrug, dass deren Untersuchung nicht gesendet wurde, wegbefördert wurde.

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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#1998229) Verfasst am: 26.04.2015, 10:40    Titel: Odenwaldschule schließt wahrscheinlich Antworten mit Zitat

Endlich,
das Ende der Odenwaldschule ist in Sicht:

Zitat:
Odenwaldschule muss wohl schließen
Die von Missbrauchsskandalen erschütterte Odenwaldschule schließt. Nach diesem Schuljahr werde der Unterricht wahrscheinlich eingestellt, teilte die Leitung mit.


(...)

Schulchef Marcus Halfen-Kieper spricht klar aus: „Die Schule steht, wo sie nun steht, durch eigene Fehler, durch die eigenen Strukturen, durch Wegsehen und Wegducken, durch eigenes Nichthandeln.“ Weder den Medien, noch den Aufsichtsbehörden, der Politik, schon gar nicht den Missbrauchsopfern dürfe die Verantwortung zugeschoben werden.


http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/odenwaldschule-in-hessen-steht-vor-dem-aus-13559027.html

Showdance

Der Artikel fängt natürlich wieder mit Promis an, die auf der Odenwaldschule waren und die man wohl ob der Missbrauchskultur in dieser Einrichtung als Mitwisser von Missbrauch an Schutzbefohlenen nennen darf:
Zitat:
Klaus Mann, Beate Uhse und Daniel Cohn-Bendit

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Rachid al-Makki
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Beitrag(#1998249) Verfasst am: 26.04.2015, 12:12    Titel: Re: Odenwaldschule schließt wahrscheinlich Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Der Artikel fängt natürlich wieder mit Promis an, die auf der Odenwaldschule waren und die man wohl ob der Missbrauchskultur in dieser Einrichtung als Mitwisser von Missbrauch an Schutzbefohlenen nennen darf


Moment mal, die waren alle zu einer Zeit in der Schule als Gerold Becker und Kollegen dort noch nicht tätig waren, teilweise deutlich früher.
Gab es denn schon vorher Missbrauchsfälle? Und wenn ja: War das damals ein offenes Geheimnis oder lief es so wie in katholischen Internaten?
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#1998252) Verfasst am: 26.04.2015, 13:06    Titel: Re: Odenwaldschule schließt wahrscheinlich Antworten mit Zitat

Rachid al-Makki hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Der Artikel fängt natürlich wieder mit Promis an, die auf der Odenwaldschule waren und die man wohl ob der Missbrauchskultur in dieser Einrichtung als Mitwisser von Missbrauch an Schutzbefohlenen nennen darf


Moment mal, die waren alle zu einer Zeit in der Schule als Gerold Becker und Kollegen dort noch nicht tätig waren, teilweise deutlich früher.
Gab es denn schon vorher Missbrauchsfälle?

ja,
wie man wohl aus den vorher von mir verlinkten Artikeln hier:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1507781#1507781

und

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1507790#1507790

die Links funzen allerdings nicht mehr so,
daher sei hier mal kurz auf das Manuskipt von SWR - AULA verwiesen:

http://www.swr.de/-/id=6329576/property=download/nid=660374/1ndkxir/swr2-wissen-20100613.pdf
Rachid al-Makki hat folgendes geschrieben:

Und wenn ja: War das damals ein offenes Geheimnis oder lief es so wie in katholischen Internaten?


Intern war es wohl in der 'Szene' in beiden Kulturen bekannt - auch drang wohl einiges nach Außen. Beiden Schulkulturen - nämlich dem religiös geprägten Internat und dem säkular - reformpädgogischen Internat ist gemeinsam - dass sie sich häufig vor staatlichen Zugriff abschotten, häufig sich auch als Gegenmodell zum staatlichen Schulmodell verstehen.
Der Staat wiederum lies diese beiden Systeme bestehen - deligierte Problemschüler in diese Systeme - die häufig die Hauptopfergruppe stellten - siehe Odenwaldschule. Die 'Quotenassis' wurden so aus der staatlichen Obhut gegeben und waren Freiwild für die Pädoträume mancher Reformpädagogen.
In religiös geprägten Einrichtungen wurden ebenfalls die Schwächeren eher Opfer der Pfaffen und anderen Personals.

Heute braucht es nach meinem Dafürhalten keine reformpädagogischen Internate mehr - viele reformpädagogische Ideen sind ja längst in die staatlichen Schulen eingeflossen.
Hinter vielen reformpädagogischen Einrichtungen versteckt sich ja nicht mehr als ein 'assiger' Elitendünkel - Elternnetzwerke halt - die gerne unter sich sind - und sollen es dann auch ihre Kinder sein.
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wolle
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Beitrag(#2114630) Verfasst am: 19.11.2017, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hillary Clinton hat offenbar Untersuchungen über Kindes-Missbrauch vorzeitig beendet oder verzögert, um politische Freunde zu decken:

NBC News Hillary Clinton ‘Covered Up’ Pedophile Ring At State Department 2013 Böse
https://www.youtube.com/watch?v=nvvfstoexfs

Ich glaube, da kommt noch einiges an weiteren Aufdeckungen auf uns zu.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2114660) Verfasst am: 19.11.2017, 17:08    Titel: Re: Odenwaldschule schließt wahrscheinlich Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
....
Hinter vielen reformpädagogischen Einrichtungen versteckt sich ja nicht mehr als ein 'assiger' Elitendünkel - Elternnetzwerke halt - die gerne unter sich sind - und sollen es dann auch ihre Kinder sein.

Den Eindruck teile ich.
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