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Fußball und Gewalt
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#2084913) Verfasst am: 06.02.2017, 00:17    Titel: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

Zitat:
„Beschämend für ganz Fußball-Deutschland“

Selbst vor Kindern und Familien machen Randalierer in Dortmund nicht halt. Die Leipziger fordern Konsequenzen. Auch der DFB reagiert – aber nicht auf die Attacken gegen RB-Fans außerhalb des Stadions.

(...)

„Solche Bilder, in solche hasserfüllten Fratzen habe ich noch in keinem meiner Polizeieinsätze gesehen - ich bin schockiert“, sagte der Polizeieinsatzleiter Edzard Freyhoff. „Völlig ohne Sinn und Verstand kam es plötzlich und unvorhersehbar zum Bewurf der Leipziger, Unbeteiligter und Polizisten.“ Nur unter „massiven Polizeieinsatz“ sei Schlimmeres verhindert worden. Nach Polizeiangaben wurden sechs Gäste-Fans und vier Polizisten verletzt. Es wurden insgesamt 28 Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Beleidigung, Widerstand sowie räuberischen Diebstahls gefertigt



http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bvb-fans-mit-attacke-auf-fans-von-rb-leipzig-in-dortmund-14851483.html
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
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Beitrag(#2084963) Verfasst am: 06.02.2017, 14:26    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Zitat:
„Beschämend für ganz Fußball-Deutschland“

Selbst vor Kindern und Familien machen Randalierer in Dortmund nicht halt. Die Leipziger fordern Konsequenzen. Auch der DFB reagiert – aber nicht auf die Attacken gegen RB-Fans außerhalb des Stadions.

(...)

„Solche Bilder, in solche hasserfüllten Fratzen habe ich noch in keinem meiner Polizeieinsätze gesehen - ich bin schockiert“, sagte der Polizeieinsatzleiter Edzard Freyhoff. „Völlig ohne Sinn und Verstand kam es plötzlich und unvorhersehbar zum Bewurf der Leipziger, Unbeteiligter und Polizisten.“ Nur unter „massiven Polizeieinsatz“ sei Schlimmeres verhindert worden. Nach Polizeiangaben wurden sechs Gäste-Fans und vier Polizisten verletzt. Es wurden insgesamt 28 Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Beleidigung, Widerstand sowie räuberischen Diebstahls gefertigt



http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bvb-fans-mit-attacke-auf-fans-von-rb-leipzig-in-dortmund-14851483.html


Ich hege keinerlei Sympathien für die Profifußball-Marketingabteilung des Brausekonzerns. Aber dass sich nun ausgerechnet die Anhänger des ersten deutschen börsennotierten Fußballkonzerns aus Lüdenscheid-Nord zu den Verteidigern des "echten" Vereinsfußballs stilisieren, ist der Treppenwitz der Geschichte (erinnert sich eigentlich noch jemand an Florian Homm?) - dazu noch dermaßen dumpf und geschmacklos umgesetzt. Darüber hinaus sollten sich Hr. Watzke & Co. mal um das eigene Fascho- und Gewaltproblem kümmern. Es ist nämlich nicht so, dass die nun erstmalig auf alles eingeprügelt hätten, was irgendwie nach gegnerischen Fans aussah. Ich spreche aus Erfahrung und weiß genau, warum ich da in diesem Leben nicht mehr zu einem Auswärtsspiel hinfahre...

P.S.: Gleichermaßen rate ich übrigens zu erhöhter Vorsicht bei Polizeimeldungen zu Fußballeinsätzen. Das kann immer nur ein Teilausschnitt der Wahrheit sein, denn die Polizei kriegt ja nicht alles mit. Und selbst den muss man zwischen Übertreibungen und Weglassungen erstmal suchen und finden. Zudem ist die Polizei - verständlicherweise - stets bemüht, ihren eigenen Anteil am Geschehen zu marginalisieren. Dazu zählen hier z.B. die seit Jahren bekannten und absolut unzumutbaren Anreisebedingungen für auswärtige Fans, bei denen "Kontakt" mit den schwarzgelben "Problemfans" nahezu unvermeidlich ist. Daher sind diese Meldungen oft genug auch nicht neutral. Aber das nur am Rande.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
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Beitrag(#2085000) Verfasst am: 06.02.2017, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde, es gibt eine einfach Möglichkeit, das Problem ein für alle Mal zu lösen:

Schließung der sogenannten "Traditionsvereine". Dortmund sollte nach solchen Randalen seine Lizenz an Red Bull abgeben müssen. Dann wäre das Geschichtsbuch "Borussia" für immer geschlossen.
Red Bull hat ja in Salzburg sehr zügig die Fans ausgetauscht. Die Ultras der Austria bekamen Stadionverbot.
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Ahriman
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Beitrag(#2085115) Verfasst am: 07.02.2017, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Ultras der Austria bekamen Stadionverbot.

Möchte mal wissen, wie man das praktisch durchsetzen will, wenn bei einem Spiel Tausende ins Station strömen.
Es wird wohl bald so weit sein, daß man sich schämen muß ein Fußballfreund zu sein. Wenn einer sagt, er mag Fußball, guckt man ihn gleich forschend an, ob er wohl einen Knüppel im Hosenbein versteckt...
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



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Beitrag(#2085120) Verfasst am: 07.02.2017, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Ultras der Austria bekamen Stadionverbot.

Möchte mal wissen, wie man das praktisch durchsetzen will, wenn bei einem Spiel Tausende ins Station strömen.
Es wird wohl bald so weit sein, daß man sich schämen muß ein Fußballfreund zu sein. Wenn einer sagt, er mag Fußball, guckt man ihn gleich forschend an, ob er wohl einen Knüppel im Hosenbein versteckt...


Die haben einfach keine Karten mehr bekommen. Stichwort: Personalisierung der Tickets.
Dazu kam eine Neuausrichtung der Zielgruppen. Statt Männercliquen werden verstärkt Frauen und Familien als Zielgruppe angesprochen. Diese Strategie ist allerdings nicht neu - sie wurde von anderen Clubs und Verbänden schon vor über 10 Jahren eingeleitet.
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schtonk
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Beitrag(#2085138) Verfasst am: 07.02.2017, 15:38    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:

[...]

Zudem ist die Polizei - verständlicherweise - stets bemüht, ihren eigenen Anteil am Geschehen zu marginalisieren. Dazu zählen hier z.B. die seit Jahren bekannten und absolut unzumutbaren Anreisebedingungen für auswärtige Fans, bei denen "Kontakt" mit den schwarzgelben "Problemfans" nahezu unvermeidlich ist. Daher sind diese Meldungen oft genug auch nicht neutral. Aber das nur am Rande.


Man könnte also die Anreisebedingungen ändern und die Lage entschärfen, lese ich heraus. Wenn ich damit nicht falsch liege: Warum wird das nicht getan?
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beachbernie
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Beitrag(#2085174) Verfasst am: 07.02.2017, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Ich finde, es gibt eine einfach Möglichkeit, das Problem ein für alle Mal zu lösen:

Schließung der sogenannten "Traditionsvereine". Dortmund sollte nach solchen Randalen seine Lizenz an Red Bull abgeben müssen. Dann wäre das Geschichtsbuch "Borussia" für immer geschlossen.
Red Bull hat ja in Salzburg sehr zügig die Fans ausgetauscht. Die Ultras der Austria bekamen Stadionverbot.


Daumen hoch!
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sünnerklaas
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Beitrag(#2085185) Verfasst am: 07.02.2017, 20:25    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:

[...]

Zudem ist die Polizei - verständlicherweise - stets bemüht, ihren eigenen Anteil am Geschehen zu marginalisieren. Dazu zählen hier z.B. die seit Jahren bekannten und absolut unzumutbaren Anreisebedingungen für auswärtige Fans, bei denen "Kontakt" mit den schwarzgelben "Problemfans" nahezu unvermeidlich ist. Daher sind diese Meldungen oft genug auch nicht neutral. Aber das nur am Rande.


Man könnte also die Anreisebedingungen ändern und die Lage entschärfen, lese ich heraus. Wenn ich damit nicht falsch liege: Warum wird das nicht getan?


Man hat in Dortmund die Situation unterschätzt. Wenn Dortmund gegen Schalke spielt - oder in der Zweiten Liga Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig, herrscht quasi Belagerungszustand. Die rivalisierenden Fangruppen bekommen sich außerhalb des Stadions praktisch gar nicht zu sehen. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, ist ausreichend Polizei da, die selbst bei Hardcore-Hooligans sichtbar keine Zweifel aufkomen lässt, dass sie im Zweifelsfall auch sehr rustikal zulangt.
Beim Gegner RB Leipzig wusste die Polizei, dass RB-Fans nicht als Gewalttäter auftreten. Deshalb hatte man geglaubt, dass es keine Ausschreitungen gäbe. Das war ein Fehler.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Beitrag(#2085187) Verfasst am: 07.02.2017, 20:37    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:

[...]

Zudem ist die Polizei - verständlicherweise - stets bemüht, ihren eigenen Anteil am Geschehen zu marginalisieren. Dazu zählen hier z.B. die seit Jahren bekannten und absolut unzumutbaren Anreisebedingungen für auswärtige Fans, bei denen "Kontakt" mit den schwarzgelben "Problemfans" nahezu unvermeidlich ist. Daher sind diese Meldungen oft genug auch nicht neutral. Aber das nur am Rande.


Man könnte also die Anreisebedingungen ändern und die Lage entschärfen, lese ich heraus. Wenn ich damit nicht falsch liege: Warum wird das nicht getan?


Man hat in Dortmund die Situation unterschätzt. Wenn Dortmund gegen Schalke spielt - oder in der Zweiten Liga Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig, herrscht quasi Belagerungszustand. Die rivalisierenden Fangruppen bekommen sich außerhalb des Stadions praktisch gar nicht zu sehen. (...)

Effô beschreibt das anders, und da er sich glaub ich mit dem Fussball im Pott gut auskennt, halte ich mich erst mal an ihn zwinkern Bei Hannover-BS kann ja sein.

Zitat:
Beim Gegner RB Leipzig wusste die Polizei, dass RB-Fans nicht als Gewalttäter auftreten. Deshalb hatte man geglaubt, dass es keine Ausschreitungen gäbe. Das war ein Fehler.

Mag sein, kann ich nicht beurteilen. Ich hielte es aber für vernünftig, alle Eventualitäten bei der Einsatzplanung zu berücksichtigen.
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



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Beitrag(#2085495) Verfasst am: 10.02.2017, 13:49    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Man hat in Dortmund die Situation unterschätzt. Wenn Dortmund gegen Schalke spielt - oder in der Zweiten Liga Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig, herrscht quasi Belagerungszustand. Die rivalisierenden Fangruppen bekommen sich außerhalb des Stadions praktisch gar nicht zu sehen. (...)

Effô beschreibt das anders, und da er sich glaub ich mit dem Fussball im Pott gut auskennt, halte ich mich erst mal an ihn zwinkern Bei Hannover-BS kann ja sein.


"Belagerungszustand" stimmt leider. Aber dass sich die Fan-Gruppen in Dortmund deshalb nicht zu sehen bekämen, stimmt nicht. Ich bin in DO schon von der Stadion-S-Bahnstation über einen Vorplatz zum Stadion geleitet worden (das sucht man sich nicht aus, sondern wird von der Polizei auf einen bestimmten Weg gezwungen). Das sieht dann so aus, dass die Polizei eine enge Schneise durch die viele Hundert Dortmunder baut und die Schalker da durch müssen - rechts und links die schwarzgelben Hassfratzen, klassischer Spießrutenlauf auf klaustrophobisch. Dabei hat es Flaschen, Stühle etc. gehagelt. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir zuvor eine 3/4-Stunde vor dem Stadion-Bahnhof in der rappelvollen Bahn festsaßen, wo unbarmherzig und ohne jede Klimatisierung die Sonne draufknallte, kann man sich vorstellen, dass die ohnehin beim Derby etwas belastete Gesamtkonstellation in puncto Gelassenheit und Friedfertigkeit nicht die alleroptimalste ist...

schtonk hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Beim Gegner RB Leipzig wusste die Polizei, dass RB-Fans nicht als Gewalttäter auftreten. Deshalb hatte man geglaubt, dass es keine Ausschreitungen gäbe. Das war ein Fehler.

Mag sein, kann ich nicht beurteilen. Ich hielte es aber für vernünftig, alle Eventualitäten bei der Einsatzplanung zu berücksichtigen.


Absolut, denn die Dortmunder hatten sich bereits zuvor schon hinreichend radikal zum Thema RB geäußert/verhalten. Dass von den Leipzigern wenig Gefahr ausgeht, war klar. Umgekehrt war aber sehr wohl erwartbar, dass von den schwachgelben ein Risiko für die Gäste ausgeht.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2085496) Verfasst am: 10.02.2017, 13:59    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:

[...]

Zudem ist die Polizei - verständlicherweise - stets bemüht, ihren eigenen Anteil am Geschehen zu marginalisieren. Dazu zählen hier z.B. die seit Jahren bekannten und absolut unzumutbaren Anreisebedingungen für auswärtige Fans, bei denen "Kontakt" mit den schwarzgelben "Problemfans" nahezu unvermeidlich ist. Daher sind diese Meldungen oft genug auch nicht neutral. Aber das nur am Rande.


Man könnte also die Anreisebedingungen ändern und die Lage entschärfen, lese ich heraus. Wenn ich damit nicht falsch liege: Warum wird das nicht getan?


Die Frage müsste an die Dortmunder Polizei gerichtet werden, die u.a. die S-Bahn-Station am Stadion für nicht verhandelbar erklärt. Alternative Routen werden als "konspirative Anreise" und "Kriegserklärung an die Polizei" gewertet. An die Dortmunder Polizei kann man übrigens sehr viele Fragen stellen. Nicht nur im Fußballkontext, sondern auch zu den vielen, vielen krassen Nazi-Vorfällen (Überfall auf die zentrale(!) DGB-Kundgebung, Rathaussturm, Besetzung der Reinoldikirche, persönliche Bedrohung von Journalisten und Politikern, Mord an einem Punk...).
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schtonk
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Beitrag(#2085511) Verfasst am: 10.02.2017, 16:55    Titel: Re: Beschämend für ganz Fußball-Deutschland - Randalierer in Dortmund Antworten mit Zitat

Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
(...)Alternative Routen werden als "konspirative Anreise" und "Kriegserklärung an die Polizei" gewertet. (...)


Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
(...)Das sieht dann so aus, dass die Polizei eine enge Schneise durch die viele Hundert Dortmunder baut und die Schalker da durch müssen - rechts und links die schwarzgelben Hassfratzen, klassischer Spießrutenlauf auf klaustrophobisch. Dabei hat es Flaschen, Stühle etc. gehagelt. (...)


Übel. Das klingt fast wie billigende Inkaufnahme.


Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
(...)An die Dortmunder Polizei kann man übrigens sehr viele Fragen stellen. Nicht nur im Fußballkontext, sondern auch zu den vielen, vielen krassen Nazi-Vorfällen (Überfall auf die zentrale(!) DGB-Kundgebung, Rathaussturm, Besetzung der Reinoldikirche, persönliche Bedrohung von Journalisten und Politikern, Mord an einem Punk...).


Geschockt Das war mir nicht bekannt.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2085597) Verfasst am: 11.02.2017, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal ein Bericht von einem Sonderzugerlebnis eines BVB-Fans, der die Problematik recht anschaulich vermittelt:
https://sports.vice.com/de_de/article/judenfreunde-nrnberg-und-der-s04wie-im-dortmunder-sonderzug-alle-weghrten
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sünnerklaas
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Beitrag(#2085647) Verfasst am: 11.02.2017, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Dortmunder "Fans" gestoppt. Es wurden Drogen, Schmerzmittel, Pyrotechnik und Kampfsport-Handschuhe beschlagnahmt und die Fahrzeuge mit den Hooligans zurück nach Dortmund geschickt.
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sünnerklaas
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Beitrag(#2085648) Verfasst am: 11.02.2017, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
Hier mal ein Bericht von einem Sonderzugerlebnis eines BVB-Fans, der die Problematik recht anschaulich vermittelt:
https://sports.vice.com/de_de/article/judenfreunde-nrnberg-und-der-s04wie-im-dortmunder-sonderzug-alle-weghrten


Ein ganz großes Dilemma:

Zitat:
Es ist schwierig, weil ein Ausschluss nur funktioniert, wenn sie sich im Stadion etwas zuschulden kommen lassen. Andererseits sind sie auch Teil der Dortmunder Fanszene und die tut sich schwer, dort eine klare Position zu vertreten. Die rechten Mitglieder mancher Gruppen gehören ebenso zum Südtribünen-Bündnis, supporten auch den BVB und singen auch bei normalen Liedern mit. Für viele Fans ist es schwer, den richtigen Weg zu finden und klare Entscheidungen zu treffen.


Da schwingt eine leise Angst mit, dass die "Gelbe Wand" bald Geschichte ist - oder dass es auf der "Gelben Wand" zu schweren Ausschreitungen unter Dortmunder Fans kommt.
Man darf ja nicht vergessen: die Plätze sind ja teilweise schon in der dritten Generation besetzt. Schon Großvater und Vater - beide "Echte Malocher" - standen oft dort schon in den 43 Jahren des Bestehens des Stadions.

Was kommen wird, wenn es so weiter geht, ist das, was kommen wird, absehbar: keine Stehplätze mehr, deutliche Anhebung der Eintrittspreise auf ein Preisniveau, wie in der Premier League.
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sünnerklaas
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Beitrag(#2085911) Verfasst am: 13.02.2017, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Strafe für Dortmund wegen der RB-Krawalle: Südtribüne ist für ein Spiel gesperrt, dazu 100.000 Euro Geldstrafe.

Viele dortmunder Fans empfinden die Sperre als "ungerechte Kollektivstrafe". Allerdings: Dortmund war bereits unter Bewährung, die Sperre ist nicht vom Himmel gefallen.
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Beitrag(#2085917) Verfasst am: 13.02.2017, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Strafe für Dortmund wegen der RB-Krawalle: Südtribüne ist für ein Spiel gesperrt, dazu 100.000 Euro Geldstrafe.

Viele dortmunder Fans empfinden die Sperre als "ungerechte Kollektivstrafe". Allerdings: Dortmund war bereits unter Bewährung, die Sperre ist nicht vom Himmel gefallen.


Ich bin auch kein Fan von Kollektivstrafen. Zum einen tatsächlich aus Gerechtigkeitsgründen. Aber noch schwerer wiegt zum anderen, dass sich die friedlichen Fans in gemeinsamer "Opferrolle" mit den Bekloppten solidarisieren könnten. Man macht es sich zudem für meinen Geschmack zu einfach mit dieser Art von hilflosem Symbolismus. Strafe muss sein, ohne Zweifel. Aber viel wichtiger wäre es, die tatsächlichen Idioten zu identifizieren und zu sanktionieren. Warum das in Doofmund nicht klappt, ist mir ein Rätsel. Überfällig wäre auch ein Verbot von z.B. den Desperados und 0231-Riots im Stadion. Die terrorisieren nämlich z.T. die eigenen Ultras (The Unity).
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Beitrag(#2085919) Verfasst am: 13.02.2017, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Da schwingt eine leise Angst mit, dass die "Gelbe Wand" bald Geschichte ist - oder dass es auf der "Gelben Wand" zu schweren Ausschreitungen unter Dortmunder Fans kommt.
Man darf ja nicht vergessen: die Plätze sind ja teilweise schon in der dritten Generation besetzt. Schon Großvater und Vater - beide "Echte Malocher" - standen oft dort schon in den 43 Jahren des Bestehens des Stadions.


Naja, guck dir mal die früheren Zuschauerschnitte an. Sooo viele Groß-/Väter standen da nicht. Zudem wurde die Kapazität ja erst spät erhöht. Von damals 54.000 auf heute 81.000. Die "vollen Stadien" sind ein relativ junges Phänomen - auch auf Schalke übrigens. Ich hab damals auch schon mit "nur" 16.000 Fans im riesigen Parkstadion gestanden.

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Was kommen wird, wenn es so weiter geht, ist das, was kommen wird, absehbar: keine Stehplätze mehr, deutliche Anhebung der Eintrittspreise auf ein Preisniveau, wie in der Premier League.


Die Annahme, die hinter dieser Argumentation steht, ist so alt wie falsch. Es sind nicht die "verwahrlosten" und "arbeitslosen" Jugendlichen ohne Geld, die die Randale machen. Es sind v.a. gutbürgerliche Bengel, die am Wochenende mal die Sau rauslassen. Arm = gewalttätig ist ein falsches Klischee. Deshalb bringen deine Maßnahmen auch nix. Das einzige, was man damit erreicht, ist der Stimmungstod. Frag mal in deiner Premier League nach...
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sünnerklaas
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Beitrag(#2085923) Verfasst am: 13.02.2017, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Da schwingt eine leise Angst mit, dass die "Gelbe Wand" bald Geschichte ist - oder dass es auf der "Gelben Wand" zu schweren Ausschreitungen unter Dortmunder Fans kommt.
Man darf ja nicht vergessen: die Plätze sind ja teilweise schon in der dritten Generation besetzt. Schon Großvater und Vater - beide "Echte Malocher" - standen oft dort schon in den 43 Jahren des Bestehens des Stadions.


Naja, guck dir mal die früheren Zuschauerschnitte an. Sooo viele Groß-/Väter standen da nicht. Zudem wurde die Kapazität ja erst spät erhöht. Von damals 54.000 auf heute 81.000. Die "vollen Stadien" sind ein relativ junges Phänomen - auch auf Schalke übrigens. Ich hab damals auch schon mit "nur" 16.000 Fans im riesigen Parkstadion gestanden.


Das ist halt der Narrativ der "Tradition". Natürlich waren damals weniger Leute im Stadion - vor allem in der kalten Jahreszeit. Da hat man draussen gestanden, auch bei richtigem Scheißwetter. und unter Bedingungen, die einige Leute heute "Männergrippisch" als "unzumutbar" bis hin zur "Körperverletzung" titulieren würden. Heute unvorstellbar, dass solche Europapokalspiele noch in den 1980er in nicht einmal halbvollen Stadion statt fanden. Fernsehübertragungen? Die gab's meist erst ab dem Viertelfinale, im Radio wurde oft nur die 2. Halbzeit übertragen.
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Beitrag(#2085965) Verfasst am: 13.02.2017, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Strafe für Dortmund wegen der RB-Krawalle: Südtribüne ist für ein Spiel gesperrt, dazu 100.000 Euro Geldstrafe.

Viele dortmunder Fans empfinden die Sperre als "ungerechte Kollektivstrafe". Allerdings: Dortmund war bereits unter Bewährung, die Sperre ist nicht vom Himmel gefallen.


Das ist keine Strafe, sondern eine Sicherheitsmassnahme.
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Beitrag(#2090981) Verfasst am: 09.04.2017, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Pöbelei und Randale im niedersächsischen Amateurfußball. Die Reaktion des Niedersächsischen Fußballverbandes ist eher hilflos.
Zumal die Gefahr von absoluten Niederträchtigkeiten durchaus besteht - wie in den letzten beiden Absätzen des verlinkten Artikels beschrieben:

Zitat:

Auch Bastian Fuhrken, Teammanager beim SV Atlas Delmenhorst, hält eine Strafe für den Verein bei Fehlverhalten der Anhänger für falsch. „Gerade bei Spielen wie gegen Emden kommen auch Leute ins Stadion, die wir nicht kennen, weil die sonst nicht da sind“, sagt er. Im Amateur-Bereich sei es unmöglich, alle Zuschauer zu kontrollieren. „Wir machen uns viele Gedanken und reden mit den Fans“, sagt Fuhrken.

Eine Gefahr bei der verschuldensunabhängigen Haftung sei laut Fuhrken und Jöckel, dass Aktionen gezielt gegen andere Vereine eingesetzt werden könnten. „Ich übertreibe jetzt mal, aber ich könnte mir einen Schal von Lohne kaufen, zu einem Spiel fahren und da rumpöbeln, damit ein Konkurrent eine Strafe bekommt“, sagt Fuhrken. Diese Sorge hat auch Jöckel: „Wenn Leute aus Wildeshausen, die den Verein nicht leiden können, zu einem Auswärtsspiel fahren und da Ärger machen, bekommen wir eine Strafe“. Das halte er für „sehr, sehr schwierig“.


Nach einem Urteil, bei dem eine Geldstrafe für den Verein Grün-Weiß Firrel aufgehoben wurde - einer der Zuschauer hatte den Schiedsrichter mit den Worten "So etwas, wie Euch sollte man vergasen" beschimpft, kam es zu einem Schiedsrichter-Streik.
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beachbernie
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Beitrag(#2091003) Verfasst am: 09.04.2017, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Pöbelei und Randale im niedersächsischen Amateurfußball. Die Reaktion des Niedersächsischen Fußballverbandes ist eher hilflos.
Zumal die Gefahr von absoluten Niederträchtigkeiten durchaus besteht - wie in den letzten beiden Absätzen des verlinkten Artikels beschrieben:

Zitat:

Auch Bastian Fuhrken, Teammanager beim SV Atlas Delmenhorst, hält eine Strafe für den Verein bei Fehlverhalten der Anhänger für falsch. „Gerade bei Spielen wie gegen Emden kommen auch Leute ins Stadion, die wir nicht kennen, weil die sonst nicht da sind“, sagt er. Im Amateur-Bereich sei es unmöglich, alle Zuschauer zu kontrollieren. „Wir machen uns viele Gedanken und reden mit den Fans“, sagt Fuhrken.

Eine Gefahr bei der verschuldensunabhängigen Haftung sei laut Fuhrken und Jöckel, dass Aktionen gezielt gegen andere Vereine eingesetzt werden könnten. „Ich übertreibe jetzt mal, aber ich könnte mir einen Schal von Lohne kaufen, zu einem Spiel fahren und da rumpöbeln, damit ein Konkurrent eine Strafe bekommt“, sagt Fuhrken. Diese Sorge hat auch Jöckel: „Wenn Leute aus Wildeshausen, die den Verein nicht leiden können, zu einem Auswärtsspiel fahren und da Ärger machen, bekommen wir eine Strafe“. Das halte er für „sehr, sehr schwierig“.


Nach einem Urteil, bei dem eine Geldstrafe für den Verein Grün-Weiß Firrel aufgehoben wurde - einer der Zuschauer hatte den Schiedsrichter mit den Worten "So etwas, wie Euch sollte man vergasen" beschimpft, kam es zu einem Schiedsrichter-Streik.



Vergasen? Geschockt

Was ist das bloss fuer ein Dreck, der Fussballstadien solcherart fuer seine Auftritte benutzt? Liessen das eigentlich die umstehenden Zuschauer unwidersprochen?
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sünnerklaas
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Beitrag(#2091010) Verfasst am: 09.04.2017, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Pöbelei und Randale im niedersächsischen Amateurfußball. Die Reaktion des Niedersächsischen Fußballverbandes ist eher hilflos.
Zumal die Gefahr von absoluten Niederträchtigkeiten durchaus besteht - wie in den letzten beiden Absätzen des verlinkten Artikels beschrieben:

Zitat:

Auch Bastian Fuhrken, Teammanager beim SV Atlas Delmenhorst, hält eine Strafe für den Verein bei Fehlverhalten der Anhänger für falsch. „Gerade bei Spielen wie gegen Emden kommen auch Leute ins Stadion, die wir nicht kennen, weil die sonst nicht da sind“, sagt er. Im Amateur-Bereich sei es unmöglich, alle Zuschauer zu kontrollieren. „Wir machen uns viele Gedanken und reden mit den Fans“, sagt Fuhrken.

Eine Gefahr bei der verschuldensunabhängigen Haftung sei laut Fuhrken und Jöckel, dass Aktionen gezielt gegen andere Vereine eingesetzt werden könnten. „Ich übertreibe jetzt mal, aber ich könnte mir einen Schal von Lohne kaufen, zu einem Spiel fahren und da rumpöbeln, damit ein Konkurrent eine Strafe bekommt“, sagt Fuhrken. Diese Sorge hat auch Jöckel: „Wenn Leute aus Wildeshausen, die den Verein nicht leiden können, zu einem Auswärtsspiel fahren und da Ärger machen, bekommen wir eine Strafe“. Das halte er für „sehr, sehr schwierig“.


Nach einem Urteil, bei dem eine Geldstrafe für den Verein Grün-Weiß Firrel aufgehoben wurde - einer der Zuschauer hatte den Schiedsrichter mit den Worten "So etwas, wie Euch sollte man vergasen" beschimpft, kam es zu einem Schiedsrichter-Streik.



Vergasen? Geschockt

Was ist das bloss fuer ein Dreck, der Fussballstadien solcherart fuer seine Auftritte benutzt? Liessen das eigentlich die umstehenden Zuschauer unwidersprochen?


Hier gibt es einen eindrucksvollen Bericht zur Problematik.

Und das ist kein neues Phänomen im Amateurfußball. Da gibt es schon seit langem ein massives Gewaltproblem. Und leider ist es auch durchaus üblich, mit dem Schal einer verhassten Konkurrenzmannschaft auf deren Spiel zu erscheinen und da dann mit Gepöbel für Ärger und Strafen zu sorgen.
Und selbst in der fünften bis sechsten Liga gurken Vereine rum, die ein ausgesprochenes Hooligan-Problem haben. Und eine Menge Geld ist auch da schon im Spiel - weil z.B. irgendwelche Mäzene einen Dorfclub in die Bundesliga bringen wollen.
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schtonk
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Beitrag(#2091017) Verfasst am: 09.04.2017, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
[...]

Vergasen? Geschockt

Was ist das bloss fuer ein Dreck, der Fussballstadien solcherart fuer seine Auftritte benutzt? Liessen das eigentlich die umstehenden Zuschauer unwidersprochen?


Vor -zig Jahren nahm ich an einer Aktion gegen den Atomkrieg in einer Innenstadt teil. Ein älterer Herr sagte zu mir: "Bei Hitler hättense sowas wie dich vergast." Ein zeitloser Ausdruck von Hass also und keineswegs an irgeneine spezielle Örtlichkeit oder Gruppe gebunden.
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vrolijke
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Beitrag(#2091620) Verfasst am: 14.04.2017, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

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sünnerklaas
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Beitrag(#2095067) Verfasst am: 15.05.2017, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

"Fans" von Dynamo Dresden sind bei einem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC ausgerastet:


Zitat:

Vor dem Anpfiff marschierten Dynamo-Fans im Militär-Look mit der Aufschrift "Football Army Dynamo Dresden" auf ihren Shirts durch Karlsruhe. Die Polizei warf den Anhängern vor, dabei für Ärger gesorgt zu haben. Den Angaben zufolge seien 15 Polizeibeamte und 21 Ordner verletzt worden.

Zudem hätten Anhänger der Sachsen die Imbissstände im Gästebereich des Stadions "regelrecht geplündert und dabei das Personal massiv angegangen". Einige Gästefans "benahmen sich ganz erheblich daneben", wie Einsatzleiter Fritz Rüffel feststellte. Auch ein Plakat mit der Aufschrift "Krieg dem DFB" sowie ein weiteres mit einem durchgestrichenen Logo des Verbandes war zu sehen.

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Beitrag(#2097479) Verfasst am: 05.06.2017, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wolle ich eigentlich schon letzte Woche posten,


Endlich gibt es auch mal im Kicker einen kritischen Bericht,
der zwar noch schärfer hätte formuliert sein können,
der aber wenigstens die Dinge anspricht und es in einer Teilüberschrift und einer Forderung bzw. Prophezeihung, wenn auch erst als 3. Punkt anführt.

Quelle:
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/679209/artikel_ein-beschaemender-abend-in-froettmaning.html

Autor: Mounir Zitouni (dieser ist bei hiesigem 'Dorfverein' wohl bekannt, Smilie )

Zitat:
Die hässliche Fratze der "neuen" deutschen Fankultur


Zitat:
Das Bild, das sich aber dem Betrachter bietet, ist einfach nur beschämend für den Sport, für den Fußball. Während die Regensburger Spieler ihre ekstatischen Emotionen mit den Fans ausleben und die Löwen-Spieler auf den Boden niedersinken, muss die Szenerie von etwa 1000 Polizisten in schwerster Kampfmontur beschützt werden. Vor den Trainerbänken hat sich jeweils ein halbes Dutzend Ordner aufgebaut - zum Schutz der Ersatzspieler und Trainerteams. So weit ist es gekommen. Man fürchtet auf allen Seiten körperliche Angriffe. Mit Sport hat all das nichts mehr zu tun. Respekt vor dem besseren Team? Fairplay-Gedanke?

In München zeigt sich zum wiederholten Male in dieser Saison die hässliche Fratze der "neuen" deutschen Fankultur, die mit Aggression, Gewalt und Respektlosigkeit auf sportliche Ereignisse unten auf dem Rasen reagiert.
(...)
Als der Schiedsrichter in der 81. Minute die Partie unterbricht, weil die Münchner Fans aus Frust über den drohenden Abstieg das Spielfeld mit Fahnenstangen, Sitzschalen, Feuerzeugen, Bierbechern überziehen, sieht es nach einem Spielabbruch aus. Knapp 15 Minuten herrscht Ungewissheit, ob es weitergehen kann.




peinlich auch,
dass die ÖRs einen Vatertag für einen Tag der Amateure programmtechnisch 'opferten',
wo doch ein ganzer Haufen von Profis aus 3. oder 4. Liga mitkickten,
was für ein Glück das jetzt Sommerpause ist,
und nächste Spielzeit geht es weiter wie bisher,
nur extremer in der Spirale von Gewalt, Doping und Geldwäsche,
im DFB - Milieu.

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beachbernie
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Beitrag(#2097534) Verfasst am: 05.06.2017, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Ultras der Austria bekamen Stadionverbot.

Möchte mal wissen, wie man das praktisch durchsetzen will, wenn bei einem Spiel Tausende ins Station strömen.
Es wird wohl bald so weit sein, daß man sich schämen muß ein Fußballfreund zu sein. Wenn einer sagt, er mag Fußball, guckt man ihn gleich forschend an, ob er wohl einen Knüppel im Hosenbein versteckt...



Da kannst Du mal sehen wie sich heutzutage bekennende Moslems fuehlen.
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Beitrag(#2097539) Verfasst am: 05.06.2017, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Ultras der Austria bekamen Stadionverbot.

Möchte mal wissen, wie man das praktisch durchsetzen will, wenn bei einem Spiel Tausende ins Station strömen.
Es wird wohl bald so weit sein, daß man sich schämen muß ein Fußballfreund zu sein. Wenn einer sagt, er mag Fußball, guckt man ihn gleich forschend an, ob er wohl einen Knüppel im Hosenbein versteckt...



Da kannst Du mal sehen wie sich heutzutage bekennende Moslems fuehlen.


Viele der heutigen HogeSA- und PEGIDA-Randalierer und Brüllaffen kommen von der Tribüne und dürfen da nicht mehr hin, weil mit z.T. lebenslangem manchmal sogar auch bundesweitem Stadionverbot versehen.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2097683) Verfasst am: 07.06.2017, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Christoph Ruf, einer der sehr wenigen guten und sachlichen Fußballjournalisten, über Fake-News rund um "Fußballrandale". Lesenswert.

Christoph Ruf im ND hat folgendes geschrieben:
Wenn Fans ein paar Grashalme ausreißen und sie sich in den Tabakbeutel stopfen, könnte man das als niedliche Souvenirjagd beschreiben. Oder eben als schweren Vandalismus. Wenn Tausende zusammen mit ihren Spielern auf dem Platz feiern, könnte man das als ausgelassenes Fußballfest beschreiben. Oder eben als bedrohlichen Platzsturm.

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