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Kachelmann - der Prozess
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4435

Beitrag(#2085820) Verfasst am: 12.02.2017, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Bestreitet irgendwer dass Falschanschuldigungen ein Übel sind? Bestreitet jemand eine diesbezügliche irrationale und ungerechte Parteinahme innerhalb der feministischen Szene virulent sind? Ich bin aber der Ansicht dass sich ein Rückschluss selbst vieler Feministinnen auf "den Feminismus" verbietet
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"Diese Religion ist voll die Seuche." Donmartin
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35206
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2085824) Verfasst am: 12.02.2017, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Bestreitet irgendwer dass Falschanschuldigungen ein Übel sind? Bestreitet jemand eine diesbezügliche irrationale und ungerechte Parteinahme innerhalb der feministischen Szene virulent sind? Ich bin aber der Ansicht dass sich ein Rückschluss selbst vieler Feministinnen auf "den Feminismus" verbietet


Es geht nicht darum, dass Falschanschuldingen vorkommen, sondern darum dass der moderne Feminismus ein Klima geschaffen hat, das solche Falschanschuldingen beguenstigt.

Dass Falschanschuldigungen vorkommen werden wir nicht verhindern koennen. Wir koennen allerdings das gesellschaftliche Klima dahingehend veraendern, dass es wieder moeglich ist sich effektiv dagegen zur Wehr zu setzen, eines das nicht einseitig und ideologisch bedingt in bestimmten Faellen die Anklage mit dem Schuldspruch verwechselt.

Und nenn' es von mir aus "feministischer mainstream", das schliesst mit ein, dass nicht restlos alle Feministinnen so sind oder dies gutheissen. Es gibt dann allerdings immer noch das Problem, dass dieser Missstand innerhalb des Feminismus praktisch ueberhaupt nicht wahrgenommen, geschweige denn diskutiert wird!
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3128

Beitrag(#2085844) Verfasst am: 12.02.2017, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenns nach der Statistik geht, ist es jedenfalls zig-fach wahrscheinlicher, Opfer von einem Gewaltverbrechen zu werden, dass durch einen Mann verübt wird, als durch eine Frau. Und zwar um das vierfache.

was jetzt: zig-fach oder vierfach?

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber dass es grober Schwachsinn ist, das Urteil über einen Einzelfall nach statistischen Wahrscheinlichkeiten sprechen zu wollen, ist Dir klar?

die Floskel von der "an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit" soll nach unbestätigten Gerüchten in Verfahren zumindest gelegentlich eine Beweislastumkehr wert gewesen sein. Bei dem von vrloijke genannten wert von 1:4 würde ich davon allerdings nicht sprechen wollen.


Was soll eigentlich das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern mit der Wahrscheinlichkeit zu tun haben, dass ein bestimmter Mann eine bestimmte Tat begangen hat oder überhaupt auch nur ein Gewalttäter ist?
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31215
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2085847) Verfasst am: 12.02.2017, 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenns nach der Statistik geht, ist es jedenfalls zig-fach wahrscheinlicher, Opfer von einem Gewaltverbrechen zu werden, dass durch einen Mann verübt wird, als durch eine Frau. Und zwar um das vierfache.

was jetzt: zig-fach oder vierfach?

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber dass es grober Schwachsinn ist, das Urteil über einen Einzelfall nach statistischen Wahrscheinlichkeiten sprechen zu wollen, ist Dir klar?

die Floskel von der "an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit" soll nach unbestätigten Gerüchten in Verfahren zumindest gelegentlich eine Beweislastumkehr wert gewesen sein. Bei dem von vrloijke genannten wert von 1:4 würde ich davon allerdings nicht sprechen wollen.


Was soll eigentlich das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern mit der Wahrscheinlichkeit zu tun haben, dass ein bestimmter Mann eine bestimmte Tat begangen hat oder überhaupt auch nur ein Gewalttäter ist?


So lang man als "Gruppe" nicht selbst betroffen ist, ist es für viele selbstverständlich ein zulässiges "Beweismittel".
Schau doch mal die ganze Moslem Diskussionen an. Oder auch die Diskussionen Priester-Pädophil, oder den Thread über Sarasin.

Ich finde, man sollte jeden einzelfall vorurteilslos betrachten.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 7701

Beitrag(#2085853) Verfasst am: 13.02.2017, 00:10    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenns nach der Statistik geht, ist es jedenfalls zig-fach wahrscheinlicher, Opfer von einem Gewaltverbrechen zu werden, dass durch einen Mann verübt wird, als durch eine Frau. Und zwar um das vierfache.

was jetzt: zig-fach oder vierfach?

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber dass es grober Schwachsinn ist, das Urteil über einen Einzelfall nach statistischen Wahrscheinlichkeiten sprechen zu wollen, ist Dir klar?

die Floskel von der "an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit" soll nach unbestätigten Gerüchten in Verfahren zumindest gelegentlich eine Beweislastumkehr wert gewesen sein. Bei dem von vrloijke genannten wert von 1:4 würde ich davon allerdings nicht sprechen wollen.


Was soll eigentlich das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern mit der Wahrscheinlichkeit zu tun haben, dass ein bestimmter Mann eine bestimmte Tat begangen hat oder überhaupt auch nur ein Gewalttäter ist?


So lang man als "Gruppe" nicht selbst betroffen ist, ist es für viele selbstverständlich ein zulässiges "Beweismittel".
Schau doch mal die ganze Moslem Diskussionen an. Oder auch die Diskussionen Priester-Pädophil, oder den Thread über Sarasin.

Ich finde, man sollte jeden einzelfall vorurteilslos betrachten.

Wie soll es gelingen, vorurteilsfrei zu sein, wenn es (das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern) für viele ein zulässiges "Beweismittel" ist.
Beweismittel wofür eigentlich, und was ist der Unterschied zwischen diesem Begriff mit und dem ohne Anführungszeichen?
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3128

Beitrag(#2085854) Verfasst am: 13.02.2017, 00:17    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenns nach der Statistik geht, ist es jedenfalls zig-fach wahrscheinlicher, Opfer von einem Gewaltverbrechen zu werden, dass durch einen Mann verübt wird, als durch eine Frau. Und zwar um das vierfache.

was jetzt: zig-fach oder vierfach?

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber dass es grober Schwachsinn ist, das Urteil über einen Einzelfall nach statistischen Wahrscheinlichkeiten sprechen zu wollen, ist Dir klar?

die Floskel von der "an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit" soll nach unbestätigten Gerüchten in Verfahren zumindest gelegentlich eine Beweislastumkehr wert gewesen sein. Bei dem von vrloijke genannten wert von 1:4 würde ich davon allerdings nicht sprechen wollen.


Was soll eigentlich das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern mit der Wahrscheinlichkeit zu tun haben, dass ein bestimmter Mann eine bestimmte Tat begangen hat oder überhaupt auch nur ein Gewalttäter ist?


So lang man als "Gruppe" nicht selbst betroffen ist, ist es für viele selbstverständlich ein zulässiges "Beweismittel".
Schau doch mal die ganze Moslem Diskussionen an. Oder auch die Diskussionen Priester-Pädophil, oder den Thread über Sarasin.


Nee, da geht's nicht um Statistik, sondern um subjektive Wahrnehmung bis zur kognitiven Verzerrung. Nicht dass das vernünftiger wäre, ist aber eben was völlig anderes als ein mangelnde Verständnis von Mengenlehre.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25986

Beitrag(#2085857) Verfasst am: 13.02.2017, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:

Wie soll es gelingen, vorurteilsfrei zu sein, wenn es (das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern) für viele ein zulässiges "Beweismittel" ist.


Vielleicht wird da auch gar nicht genau genug hin geschaut. Unter Gewalt wird strafrechtlich hauptsächlich physische Gewalt verstanden. Ein Mann, der seine Frau schlägt, taucht in der Statistik auf. Eine Frau, die ihren Mann in den Wahnsinn oder sogar Selbstmord treibt, eher nicht.

Jörg Kachelmann ist mit dem Label "Täter" belegt. Alice Schwarzer, die ihn ruinieren wollte, die seinen "Fall" für ihre eigenen Zwecke missbraucht hat, gilt die als "Täterin"?
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 7701

Beitrag(#2085862) Verfasst am: 13.02.2017, 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:

Wie soll es gelingen, vorurteilsfrei zu sein, wenn es (das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern) für viele ein zulässiges "Beweismittel" ist.


Vielleicht wird da auch gar nicht genau genug hin geschaut. Unter Gewalt wird strafrechtlich hauptsächlich physische Gewalt verstanden. Ein Mann, der seine Frau schlägt, taucht in der Statistik auf. Eine Frau, die ihren Mann in den Wahnsinn oder sogar Selbstmord treibt, eher nicht.

Über die strafrechtliche Rezeption des Begriffs Gewalt kann ich nur Mutmaßungen anstellen: Mit "Gewalttäter" im Allgemeinen assoziert man wohl zu Recht jemanden, der körperlich agiert und Menschen und/oder Sachen auf diese Weise Schaden zufügt, während im familiären Kontext schon eher eine Unterscheidung zw physisch und psychisch vorgenommen werden wird.

Kramer hat folgendes geschrieben:
Jörg Kachelmann ist mit dem Label "Täter" belegt. Alice Schwarzer, die ihn ruinieren wollte, die seinen "Fall" für ihre eigenen Zwecke missbraucht hat, gilt die als "Täterin"?

Mir ist die Fragestellung zu ungenau. Kachelmann wird sicher nicht von allen, die über den Fall gelesen oder davon gehört haben, als Täter bezeichnet. Schon gar nicht hier im FGH zwinkern
Und ob Schwarzer als Täterin bezeichnet wird oder nicht entscheidet sich letztlich durch die rationale Einstellung des Betrachters/der Betrachterin ihr gegenüber.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25986

Beitrag(#2085866) Verfasst am: 13.02.2017, 01:42    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:

Wie soll es gelingen, vorurteilsfrei zu sein, wenn es (das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern) für viele ein zulässiges "Beweismittel" ist.


Vielleicht wird da auch gar nicht genau genug hin geschaut. Unter Gewalt wird strafrechtlich hauptsächlich physische Gewalt verstanden. Ein Mann, der seine Frau schlägt, taucht in der Statistik auf. Eine Frau, die ihren Mann in den Wahnsinn oder sogar Selbstmord treibt, eher nicht.

Über die strafrechtliche Rezeption des Begriffs Gewalt kann ich nur Mutmaßungen anstellen: Mit "Gewalttäter" im Allgemeinen assoziert man wohl zu Recht jemanden, der körperlich agiert und Menschen und/oder Sachen auf diese Weise Schaden zufügt, während im familiären Kontext schon eher eine Unterscheidung zw physisch und psychisch vorgenommen werden wird.


Warum soll es psychische Gewalt nur im familiären Kontext geben bzw. relevant sein? Wenn ein Mensch in der Öffentlichkeit fertig gemacht wird, wenn sein Ruf ruiniert wird, wenn zu der ohnehin belastenden Situation unschuldig vor Gericht zu stehen noch der öffentliche Pranger dazu kommt, dann schadet das diesem Menschen auf so vielen Ebenen und so nachhaltig, dass sich wahrscheinlich jeder Betroffene lieber für einen festen Kinnhaken entscheiden würde, wenn er dafür dieser Hölle entkommen könnte, die sein Leben geworden ist. Und für den Kinnhaken könnte er den Verursacher noch verklagen - bei einem diffusen Gespinst aus Verleumdungen geht das nicht.

Zitat:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Jörg Kachelmann ist mit dem Label "Täter" belegt. Alice Schwarzer, die ihn ruinieren wollte, die seinen "Fall" für ihre eigenen Zwecke missbraucht hat, gilt die als "Täterin"?

Mir ist die Fragestellung zu ungenau. Kachelmann wird sicher nicht von allen, die über den Fall gelesen oder davon gehört haben, als Täter bezeichnet. Schon gar nicht hier im FGH zwinkern
Und ob Schwarzer als Täterin bezeichnet wird oder nicht entscheidet sich letztlich durch die rationale Einstellung des Betrachters/der Betrachterin ihr gegenüber.


Ich habe die Fragestellung bewusst ungenau gelassen, weil die öffentliche Wahrnehmung ungenau ist. Alice Schwarzer wird in der Öffentlichkeit nicht als Täterin wahrgenommen, vor allem nicht als Gewalttäterin. Sie wird als exzentrisch, eigenwillig, schwierig - vor allem wohl als ambivalent wahrgenommen. Aber die Sache ist doch die: Hätte Alice Schwarzer an dem Tag, als sie ihren ersten Beitrag zu Kachelmann in der Bild geschrieben hat, ihm stattdessen eine Ohrfeige gegeben oder in die Eier getreten, dann würde man sie als "Täterin" betrachten. Die Folgen für Kachelmann wären aber auf lange Sicht nicht so verheerend gewesen, wie ihr publizistischer Tritt in die Eier.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31215
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2085881) Verfasst am: 13.02.2017, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:

Wie soll es gelingen, vorurteilsfrei zu sein, wenn es (das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Gewalttätern) für viele ein zulässiges "Beweismittel" ist.


Vielleicht wird da auch gar nicht genau genug hin geschaut. Unter Gewalt wird strafrechtlich hauptsächlich physische Gewalt verstanden. Ein Mann, der seine Frau schlägt, taucht in der Statistik auf. Eine Frau, die ihren Mann in den Wahnsinn oder sogar Selbstmord treibt, eher nicht.

Jörg Kachelmann ist mit dem Label "Täter" belegt. Alice Schwarzer, die ihn ruinieren wollte, die seinen "Fall" für ihre eigenen Zwecke missbraucht hat, gilt die als "Täterin"?


Alice Schwarzer gilt für mich eindeutig als Täterin.
Sie, in ihrem Fall ihr Arbeitgeber, die Bildzeitung, haben ja reichlich Schmerzensgeld bezahlt.

Dennoch darf man auch nicht vergessen, dass eine Vergewaltigung nicht dort beginnt, wenn die Frau mit ein Messer oder per Schläge bedroht wird.
Wenn eine Frau nein sagt, und der Partner ihr trotzdem "überrumpelt", wird der wohl in den seltesten Fälle angezeigt.
Justitiabel ist es auch nicht, weil nicht beweisbar.
Es gibt immer noch Männer satt, die meinen mit der Heirat, ein verbrieftes Recht auf Sex zu haben. Manche reicht sogar die Tatsache, dass sie Mann sind, um ihr "Recht" einzufordern. Unschön, aber wahr.

Was die psychische Gewalt seitens einige Frauen anbetrifft, weiß ich wovon Du sprichst; skeptisch ich war mit eine Alkoholikerin verheiratet.
Es steht jedem frei das mitzumachen. Muß man aber nicht.
Bei physischer Gewallt ist es schwieriger. Da wird man schon mal per Gewallt zurückgeholt. Und eine rund um die Uhr überwachung kann niemand leisten.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19443
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Beitrag(#2085886) Verfasst am: 13.02.2017, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Es gibt immer noch Männer satt, die meinen mit der Heirat, ein verbrieftes Recht auf Sex zu haben. Manche reicht sogar die Tatsache, dass sie Mann sind, um ihr "Recht" einzufordern. Unschön, aber wahr....

Gibt es da eigentlich belastbare Zahlen zu, oder ist das Dein Bauchgefühl? Ich kenne nämlich keinen einzigen.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31215
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2085887) Verfasst am: 13.02.2017, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Es gibt immer noch Männer satt, die meinen mit der Heirat, ein verbrieftes Recht auf Sex zu haben. Manche reicht sogar die Tatsache, dass sie Mann sind, um ihr "Recht" einzufordern. Unschön, aber wahr....

Gibt es da eigentlich belastbare Zahlen zu, oder ist das Dein Bauchgefühl? Ich kenne nämlich keinen einzigen.


Mit den Augen rollen
Später mehr.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31215
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2085898) Verfasst am: 13.02.2017, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Es gibt immer noch Männer satt, die meinen mit der Heirat, ein verbrieftes Recht auf Sex zu haben. Manche reicht sogar die Tatsache, dass sie Mann sind, um ihr "Recht" einzufordern. Unschön, aber wahr....

Gibt es da eigentlich belastbare Zahlen zu, oder ist das Dein Bauchgefühl? Ich kenne nämlich keinen einzigen.


Mit den Augen rollen
Später mehr.

Natürlich habe ich da keine Zahlen; geschweige denn belastbare.
Es spricht für Dich, dass Du solche Milieus nicht kennst. Dennoch war ich oft genug in "finstere Eckkneipen" wo durchaus damit geprahlt wird. In Zuhältermilieus, die ich während meine Arbeit bei der Gasumstellung kennenlernen durfte, ist dies wohl eine Selbstverständlichkeit.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24600
Wohnort: Edo

Beitrag(#2085905) Verfasst am: 13.02.2017, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Es gibt immer noch Männer satt, die meinen mit der Heirat, ein verbrieftes Recht auf Sex zu haben. Manche reicht sogar die Tatsache, dass sie Mann sind, um ihr "Recht" einzufordern. Unschön, aber wahr....

Gibt es da eigentlich belastbare Zahlen zu, oder ist das Dein Bauchgefühl? Ich kenne nämlich keinen einzigen.


Mit den Augen rollen
Später mehr.

Natürlich habe ich da keine Zahlen; geschweige denn belastbare.
Es spricht für Dich, dass Du solche Milieus nicht kennst. Dennoch war ich oft genug in "finstere Eckkneipen" wo durchaus damit geprahlt wird. In Zuhältermilieus, die ich während meine Arbeit bei der Gasumstellung kennenlernen durfte, ist dies wohl eine Selbstverständlichkeit.


Vor Gericht würde man jetzt rufen: "Hörensagen."

Prahlerei ist unter anderem auch unter den Begriffen "Anglerlatein" und "Seemannsgarn" bekannt. Und "finstere Eckkneipen" klingt jetzt auch nicht so, als wäre da jeder Stocknüchtern gewesen, was die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen gleich nochmal ein ganzes Stück schmälert.

Als wenn das nicht genug ist kommst du auch noch mit Zuhältermilieus um die Ecke. Also das ist ja ein Klientel, wo wirklich jeder Mann schonmal tätig war, gelle. -.-

Ich weiß wirklich nicht, ob sich deine Aussagen auf einen signifikanten Anteil der männlichen Bevölkerung übertragen lassen. skeptisch Ich kündige mal Zweifel an.

edit: Rechtschreibung. Hab "Anglerleitein" anstatt "Anglerlatein" geschrieben. Verlegen
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Zuletzt bearbeitet von Bravopunk am 13.02.2017, 19:23, insgesamt einmal bearbeitet
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19443
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2085910) Verfasst am: 13.02.2017, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Es gibt immer noch Männer satt, die meinen mit der Heirat, ein verbrieftes Recht auf Sex zu haben. Manche reicht sogar die Tatsache, dass sie Mann sind, um ihr "Recht" einzufordern. Unschön, aber wahr....

Gibt es da eigentlich belastbare Zahlen zu, oder ist das Dein Bauchgefühl? Ich kenne nämlich keinen einzigen.


Mit den Augen rollen
Später mehr.

Natürlich habe ich da keine Zahlen; geschweige denn belastbare.
Es spricht für Dich, dass Du solche Milieus nicht kennst. Dennoch war ich oft genug in "finstere Eckkneipen" wo durchaus damit geprahlt wird. In Zuhältermilieus, die ich während meine Arbeit bei der Gasumstellung kennenlernen durfte, ist dies wohl eine Selbstverständlichkeit.


Vor Gericht würde man jetzt rufen "Hörensagen."

Prahlerei ist unter anderem auch unter den Begriffen "Anglerleitein" und "Seemannsgarn" bekannt. Und "finstere Eckkneipen" klingt jetzt auch nicht so, als wäre da jeder Stocknüchtern gewesen, was die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen gleich nochmal ein ganzes Stück schmälert.

Als wenn das nicht genug ist kommst du auch noch mit Zuhältermilieus um die Ecke. Also das ist ja ein Klientel, wo wirklich jeder Mann schonmal tätig war, gelle. -.-

Ich weiß wirklich nicht, ob sich deine Aussagen auf einen signifikanten Anteil der männlichen Bevölkerung übertragen lassen. skeptisch Ich kündige mal Zweifel an.

Es fehlte noch die Frage, wann er mal da war, und wie sicher er ist, dass es heute immer noch so ist.

Erinnert mich ein bisschen an den Kinderwitz
Zitat:
"Papa Papa, ich habe hundert Hasen gesehen."
Um es kurz zu machen: Nachdem Papa oft genug nachgefragt hatte, ob es denn wirklich erst hundert, dann 50, dann 20 usw Hasen gewesen waren, kommt zum Schluss die Antwort:
"Aber es hat doch im Busch geraschelt."


@vrolijke:
Natürlich gibt es Vergewaltigungen, und natürlich ist jede einzelne davon zu viel, und natürlich gibt es auch irgendwo zusätzliche Arschlöcher, deren Verhalten so ist, wie Du es beschrieben hast, aber von denen auch Du heute anscheinend keinen mehr kennst.

Auch dass es dies Arschlöcher typisch für das Milieu sind, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten, und darüber, dass in den 60ern die Stellung der Frau noch völlig anders war, wie zelig beschrieben hat, und wie ich es auch erlebt habe, brauchen wir uns auch nicht zu streiten.

Aber dass da jemand praktisch die ganze Gesellschaft zu einer Gesellschaft von Vergewaltigern macht, wie Du es da ganz locker mit Deinem Post gemacht hast, indem Du die Haltung, die vor 40 oder 50 Jahren noch relativ normal war, auch heute noch für normal erklärst, ohne irgendwelche Zahlen dafür in der Hand zu haben, das ist genau die Atmosphäre, die durch den Feminismus geschaffen wird.

Danke für die Demonstration.
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Skeptiker
muss noch eine Rezension schreiben



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12542
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2085915) Verfasst am: 13.02.2017, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Feminismus für Katholen
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4435

Beitrag(#2085918) Verfasst am: 13.02.2017, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hat jemand Faßbinders
- Martha
- Warum läuft Herr R. Amok
- Händler der vier Jahreszeiten

gesehen?

Besser ist die Frauenrealität besagter Epoche kaum beschreibbar.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19443
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2085922) Verfasst am: 13.02.2017, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Hat jemand Faßbinders
- Martha
- Warum läuft Herr R. Amok
- Händler der vier Jahreszeiten

gesehen?

Besser ist die Frauenrealität besagter Epoche kaum beschreibbar.

Ich habe da was gefettet. Ich käme auch nie auf die Idee, das zu bestreiten. Die Filme sind von Anfang der 70er, geprägt von Erfahrungen aus den 50ern, in denen Fassbender aufwuchs, und den 60ern. Diese Erfahrungen hättest Du schon in den 80ern so nur noch mit Mühe machen können.

Ich will auch nicht bezweifeln, dass Du diese Arschlöcher, die diese Frauenrealität der Faßbenderfilme prägten, auch heute noch finden kannst. Aber dass die noch geeignet sind, mit ihnen den Grundton unserer Gesellschaft zu beschreiben, da melde ich ähnlich starke Zweifel an wie Bravopunk.
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 7701

Beitrag(#2085927) Verfasst am: 13.02.2017, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Hat jemand Faßbinders
- Martha
- Warum läuft Herr R. Amok
- Händler der vier Jahreszeiten

gesehen?

Besser ist die Frauenrealität besagter Epoche kaum beschreibbar.

Diesen feministischen Blick(winkel) hätte ich dir gar nicht zugetraut Smilie

Zitat:
Wie auch im Falle von Ula Stöckls Neun Leben hat die Katze, zeigt das Werk Fassbinders auf frappierende Weise, dass der deutsche Film hinsichtlich seiner Geschlechterkonstruktionen schon einmal deutlich weiter war als heutzutage.

http://filmloewin.de/dvd-fassbinder/

Der erwähnte Fim von Stöckl (1968) gilt übrigens als der der erste feministische Film Deutschlands.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4435

Beitrag(#2085937) Verfasst am: 13.02.2017, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Hat jemand Faßbinders
- Martha
- Warum läuft Herr R. Amok
- Händler der vier Jahreszeiten

gesehen?

Besser ist die Frauenrealität besagter Epoche kaum beschreibbar.

Diesen feministischen Blick(winkel) hätte ich dir gar nicht zugetraut Smilie


Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht; was eine Grundsympathie mit dem feministischen Anliegen, aber nicht zwingend Sympathie mit den konkreten Feministen begründet.

Kennst du die bitteren Tränen der Petra von Kant (oder ähnlich) - habe ich leider noch nicht gesehen. Lilli Marleen fand ich erstaunlich schwach, ich wäre ohne Hinweis nicht darauf gekommen dass er von Faßbinder ist.
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Samson83
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Beitrag(#2085938) Verfasst am: 13.02.2017, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Hat jemand Faßbinders
- Martha
- Warum läuft Herr R. Amok
- Händler der vier Jahreszeiten

gesehen?

Besser ist die Frauenrealität besagter Epoche kaum beschreibbar.

Diesen feministischen Blick(winkel) hätte ich dir gar nicht zugetraut Smilie

Zitat:
Wie auch im Falle von Ula Stöckls Neun Leben hat die Katze, zeigt das Werk Fassbinders auf frappierende Weise, dass der deutsche Film hinsichtlich seiner Geschlechterkonstruktionen schon einmal deutlich weiter war als heutzutage.

http://filmloewin.de/dvd-fassbinder/

Der erwähnte Fim von Stöckl (1968) gilt übrigens als der der erste feministische Film Deutschlands.

Selbst die Mörder sind unter uns kann feministisch interpretiert werden. Wenn man möchte.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



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Beitrag(#2085939) Verfasst am: 13.02.2017, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
...
Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht; ...

Das ist Männerdiskriminierung und außerdem nicht wahr. Frag Conchita Wurst, der/die/das will ja wieder back to the roots Sehr glücklich
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Beitrag(#2085942) Verfasst am: 13.02.2017, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Hat jemand Faßbinders
- Martha
- Warum läuft Herr R. Amok
- Händler der vier Jahreszeiten

gesehen?

Besser ist die Frauenrealität besagter Epoche kaum beschreibbar.


Faßbinders Werk ist interessant. Man denke auch an "8 Stunden sind kein Tag" und andere sozial-/kapitalismuskritische Werke.

Faßbender zeigt nicht nur die Realität der Frauen, sondern überhaupt ist sein Werk vom Realismus geprägt und von einem Konterkarieren der spießerhaften Wirtschaftswunder-Stimmung im Nachkriegsdeutschland.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Zumsel
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Beitrag(#2085943) Verfasst am: 13.02.2017, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
...
Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht;...

Das ist Männerdiskriminierung ... Sehr glücklich


Nee, das ist einfach 'ne Meinug. So dahingerotzt natürlich keine sonderlich beachtenswerte, aber völlig legitim.
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Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2085944) Verfasst am: 13.02.2017, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
...
Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht;...

Das ist Männerdiskriminierung ... Sehr glücklich


Nee, das ist einfach 'ne Meinug. So dahingerotzt natürlich keine sonderlich beachtenswerte, aber völlig legitim.


Das ist der Grund, weshalb der Herr der Frau die Garderobe hinhält in Kreisen von samson. Sehr glücklich
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
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Beitrag(#2085947) Verfasst am: 13.02.2017, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
...
Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht;...

Das ist Männerdiskriminierung ... Sehr glücklich


Nee, das ist einfach 'ne Meinug. So dahingerotzt natürlich keine sonderlich beachtenswerte, aber völlig legitim.


Das ist der Grund, weshalb der Herr der Frau die Garderobe hinhält in Kreisen von samson. Sehr glücklich


Ich glaube in Feminismuskreisen ist der Fachterminus dafür "wohlwollender Sexismus".
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12542
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Beitrag(#2085954) Verfasst am: 13.02.2017, 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
...
Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht;...

Das ist Männerdiskriminierung ... Sehr glücklich


Nee, das ist einfach 'ne Meinug. So dahingerotzt natürlich keine sonderlich beachtenswerte, aber völlig legitim.


Das ist der Grund, weshalb der Herr der Frau die Garderobe hinhält in Kreisen von samson. Sehr glücklich


Ich glaube in Feminismuskreisen ist der Fachterminus dafür "wohlwollender Sexismus".


Ja, der Mann hält der Frau die Türe auf usw.

Dabei ist Mensch zuerst Mensch und dann erst Frau oder Mann ...-
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Samson83
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Beitrag(#2085959) Verfasst am: 13.02.2017, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Dabei ist Mensch zuerst Mensch und dann erst Frau oder Mann ...-

Zitat:
... das ist einfach 'ne Meinug. So dahingerotzt natürlich keine sonderlich beachtenswerte, aber völlig legitim.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35206
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2085966) Verfasst am: 13.02.2017, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
...
Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht;...

Das ist Männerdiskriminierung ... Sehr glücklich


Nee, das ist einfach 'ne Meinug. So dahingerotzt natürlich keine sonderlich beachtenswerte, aber völlig legitim.


Das ist der Grund, weshalb der Herr der Frau die Garderobe hinhält in Kreisen von samson. Sehr glücklich



.....und das mit dem Kochen und Putzen haben die auch irgendwo besser drauf. Ich mein' das jetzt nur so rein historisch gesehen. Sehr glücklich
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Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
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Beitrag(#2085985) Verfasst am: 14.02.2017, 03:17    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:

Frauen sind das schönere, interessantere, sympathischere Geschlecht;


Das hast Du jetzt aber schön gesagt. Ich möchte das mit den grossen Frauen aus der jungen TV-Geschichte untermauern: Gemma Teller Morrow, Nancy Botwin - und wem das noch nicht schön und interessant genug ist: Tony Sopranos Mutter, Livia Soprano. Die ist wirklich nur bezaubernd.
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