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Zitate, Sprichwörter, Floskeln.....die mich nerven, die ich nicht mag
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AdvocatusDiaboli
verschläft den Diskurs



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22262
Wohnort: München

Beitrag(#1931775) Verfasst am: 03.07.2014, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

wegen leuten wie Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich
wegen leuten wie dir geht schland unter Sehr glücklich
(steigerungsform)


Ich scheiß auf Schland und zieh nach Spanien... (Bestform)
_________________
Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

"Gott vergisst, Addi nie."
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Defätist
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#1931795) Verfasst am: 04.07.2014, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

wegen leuten wie Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich
wegen leuten wie dir geht schland unter Sehr glücklich
(steigerungsform)


Ich scheiß auf Schland und zieh nach Spanien... (Bestform)

Dann geh doch nach drüben! (Altform)
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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#1931926) Verfasst am: 04.07.2014, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Defätist hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

wegen leuten wie Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich
wegen leuten wie dir geht schland unter Sehr glücklich
(steigerungsform)


Ich scheiß auf Schland und zieh nach Spanien... (Bestform)

Dann geh doch nach drüben! (Altform)

haben die nicht nach drüben gemacht?
(früher hab ich mir vorgestellt die setzen sich auf die mauer und hängen den nackten hintern in den westen. was hab ich nur für eine lustige phantasie.)
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3372

Beitrag(#1932513) Verfasst am: 07.07.2014, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

Zehn Minuten vor Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich


Ja, und zwar interessanterweise in jede Richtung. Sowohl ein vermeintlich arrogantes, nationalistisches Gehabe, als auch ein ein vermeintlich überkritisches Verhältnis zur eigenen Nation, Großspurigkeit genauso wie übertriebene Bescheidenheit und Selbstkritik werden (natürlich von unterschiedlichen Leuten) gleichermaßen als "typisch deutsch" gtebrandmarkt.
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1932525) Verfasst am: 07.07.2014, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

Zehn Minuten vor Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich


Ja, und zwar interessanterweise in jede Richtung. Sowohl ein vermeintlich arrogantes, nationalistisches Gehabe, als auch ein ein vermeintlich überkritisches Verhältnis zur eigenen Nation, Großspurigkeit genauso wie übertriebene Bescheidenheit und Selbstkritik werden (natürlich von unterschiedlichen Leuten) gleichermaßen als "typisch deutsch" gtebrandmarkt.


Scheint ja fast so, als wären nationaler Stereotypen ziemlich beliebig. Sehr glücklich
_________________
"A basic literacy in statistics will one day be as necessary for efficient citizenship as the ability to read and write." (angeblich H. G. Wells)
"The consent of the governed is not consent if it is not informed." (Edward Snowden)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9492
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#1932576) Verfasst am: 07.07.2014, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Die Welt ist nunmal wie sie ist.
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"als ob"
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Hatiora
sukkulent



Anmeldungsdatum: 16.09.2012
Beiträge: 4896
Wohnort: Frankfurt

Beitrag(#1932581) Verfasst am: 07.07.2014, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Die Welt ist nunmal wie sie ist.


probierst du gerade aus, in wievielen threads man diesen satz posten kann?
_________________
"Daß alles immer schlimmer wird, versteht sich auch im neuen Jahr von selbst und hat noch immer nichts mit Verschwörung zu tun, sondern mit allen, die ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichten." Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9492
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#1932585) Verfasst am: 07.07.2014, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

im grunde überall.
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AdvocatusDiaboli
verschläft den Diskurs



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22262
Wohnort: München

Beitrag(#1932586) Verfasst am: 07.07.2014, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hatiora hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Die Welt ist nunmal wie sie ist.


probierst du gerade aus, in wievielen threads man diesen satz posten kann?


Wenn die Welt nunmal ist, wie sie ist, dann passt das in jeden Thread. Und gehört dann zu den eher sinnvollen Beiträgen.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 37380
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1932666) Verfasst am: 08.07.2014, 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

Kival hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

Zehn Minuten vor Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich


Ja, und zwar interessanterweise in jede Richtung. Sowohl ein vermeintlich arrogantes, nationalistisches Gehabe, als auch ein ein vermeintlich überkritisches Verhältnis zur eigenen Nation, Großspurigkeit genauso wie übertriebene Bescheidenheit und Selbstkritik werden (natürlich von unterschiedlichen Leuten) gleichermaßen als "typisch deutsch" gtebrandmarkt.


Scheint ja fast so, als wären nationaler Stereotypen ziemlich beliebig. Sehr glücklich



Gilt das nicht eigentlich fuer alle Stereotypen?
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22262
Wohnort: München

Beitrag(#1932670) Verfasst am: 08.07.2014, 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kival hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ein wirklich strunzdummer Anglizismus von Sportmoderatoren:

Zehn Minuten vor Spielende: "Noch Zehn Minuten zu gehen!"

Ansonsten ist es inzwischen eine typisch deutsche Marotte, Kritik an Personen oder bestimmten Umständen zurückzuweisen, indem man dem Kritiker unterstellt, er sei ein "typisch deutscher Neider".


Es ist typisch deutsch, anderen vorzuwerfen, typisch deutsch zu sein. Ich mach das auch. Sehr glücklich


Ja, und zwar interessanterweise in jede Richtung. Sowohl ein vermeintlich arrogantes, nationalistisches Gehabe, als auch ein ein vermeintlich überkritisches Verhältnis zur eigenen Nation, Großspurigkeit genauso wie übertriebene Bescheidenheit und Selbstkritik werden (natürlich von unterschiedlichen Leuten) gleichermaßen als "typisch deutsch" gtebrandmarkt.


Scheint ja fast so, als wären nationaler Stereotypen ziemlich beliebig. Sehr glücklich



Gilt das nicht eigentlich fuer alle Stereotypen?


Nicht unbedingt. Mir ist noch nicht untergekommen, dass Deutsche als faul gelten. zwinkern
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#1932715) Verfasst am: 08.07.2014, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Nicht unbedingt. Mir ist noch nicht untergekommen, dass Deutsche als faul gelten. zwinkern

Mir schon. Irgendwo las ich mal, daß wir in Europa die meisten Feier- und Urlaubstage von allen hätten.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22262
Wohnort: München

Beitrag(#1932720) Verfasst am: 08.07.2014, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Nicht unbedingt. Mir ist noch nicht untergekommen, dass Deutsche als faul gelten. zwinkern

Mir schon. Irgendwo las ich mal, daß wir in Europa die meisten Feier- und Urlaubstage von allen hätten.


Weil wir an den Arbeitstagen so fleißig sind, dürfen wir uns das erlauben. zwinkern
_________________
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Defätist
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#1932753) Verfasst am: 08.07.2014, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Nicht unbedingt. Mir ist noch nicht untergekommen, dass Deutsche als faul gelten. zwinkern

Mir schon. Irgendwo las ich mal, daß wir in Europa die meisten Feier- und Urlaubstage von allen hätten.


Weil wir an den Arbeitstagen so fleißig sind, dürfen wir uns das erlauben. zwinkern

Ich war der Meinung, dass wir die Menge Urlaub und Feiertagen brauchen, weil wir sonst mit der Schwarzarbeit nicht hinterher kommen ... Geschockt
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15635
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Beitrag(#1932822) Verfasst am: 08.07.2014, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Defätist hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Nicht unbedingt. Mir ist noch nicht untergekommen, dass Deutsche als faul gelten. zwinkern

Mir schon. Irgendwo las ich mal, daß wir in Europa die meisten Feier- und Urlaubstage von allen hätten.


Weil wir an den Arbeitstagen so fleißig sind, dürfen wir uns das erlauben. zwinkern

Ich war der Meinung, dass wir die Menge Urlaub und Feiertagen brauchen, weil wir sonst mit der Schwarzarbeit nicht hinterher kommen ... Geschockt

Dafür haben wir ja die Sommerzeit. Eine Stunde länger hell, eine Stunde länger auf dem Bau.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3372

Beitrag(#1935471) Verfasst am: 20.07.2014, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

"Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist!"

Hat mir noch keiner plausibel erklären können, warum man bspw. eine Party ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Stimmung verlassen sollte.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15635
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Beitrag(#1935477) Verfasst am: 20.07.2014, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
"Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist!"

Hat mir noch keiner plausibel erklären können, warum man bspw. eine Party ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Stimmung verlassen sollte.

Naja, die Nachbarn wären schon dankbar, wenn der verdammte Scheißlärm um Mitternacht aufhörte. Und auch was das Essen und auch das Saufen betrifft ist da was dran. Da hören die meisten Leute viel zu spät auf.
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Murphy
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 5000

Beitrag(#1954891) Verfasst am: 03.10.2014, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

'Die Hoffnung stirbt zuletzt.'

Ein dämlicher Spruch. Mit den Augen rollen
Besser:

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#1954922) Verfasst am: 04.10.2014, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Murphy hat folgendes geschrieben:
'Die Hoffnung stirbt zuletzt.'

Ein dämlicher Spruch. Mit den Augen rollen
Besser:

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
was mich betrifft, ist die hoffnung schon gestorben.
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Murphy
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 5000

Beitrag(#1954932) Verfasst am: 04.10.2014, 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
Murphy hat folgendes geschrieben:
'Die Hoffnung stirbt zuletzt.'

Ein dämlicher Spruch. Mit den Augen rollen
Besser:

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
was mich betrifft, ist die hoffnung schon gestorben.
Trösterchen


Mir geht dieses verbissene Festklammern an der Hoffnung ziemlich auf die Nerven. Das ist eine Narretei, die uns wahrscheinlich das Christentum eingebrockt hat (Glaube, Liebe, Hoffnung). Hoffnung ist etwas Gutes, wenn man der Ungewissheit gegenübersteht. Oder wenn es realistische Chancen gibt. Aber wenn eine Sache glasklar dem Untergang geweiht ist, dann tut man gut daran sich damit abzufinden. In so einem Fall sind falsche Hoffnungen nur hinderlich und stehen einer vernünftigen Verarbeitung der Situation im Weg.
Hinzu kommt, das sinnloses Hoffen mitunter zu einer sehr falschen Einschätzung der eigenen Lage führt, weil man der Illusion anhängt irgendjemand oder irgendetwas bringe die gewünschte Wendung herbei oder man müsse nur noch dies und jenes tun und alles wende sich zum Guten oder man müsse nur entschlossener und hartnäckiger etwas versuchen oder weiterführen. Dies ist um so törichter, je mehr die tatsächliche Situation dadurch verkannt wird und um so schlimmer, je mehr fatale Entscheidungen getroffen werden, wo eigentlich Schadensbegrenzung das Gebot der Stunde wäre.

Die Römer haben gesagt 'una salus victis nullam sperare salutem' (Für Besiegte gibt es nur eine Rettung: Auf keine Rettung hoffen), was eine sehr kluge und lebenspraktische Weltsicht beweist. Die Hoffnung hilft dir nicht in einer ausweglose Situation, sie nährt höchstens deinen Wahn, also kannst du genauso gut darauf verzichten. Mach lieber deinen Frieden mit dir und akzeptiere das Unvermeidliche. Wenn dann allen Umständen zum Trotz eine Besserung sich einstellt, kannst du dich ja deswegen genauso freuen, ja, und wahrscheinlich noch mehr.

Aber hier sieht mans mal wieder: In der Geschichte setzt sich nicht immer automatisch die höhere Vernunft durch, sondern ebenso leicht und vielleicht sogar noch öfter die bequemere Dummheit. Und das Christentum mit seinen Kirchen ist steinernes Monument dafür und leutet der Wahrheit zu Grabe.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15635
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Beitrag(#1954949) Verfasst am: 04.10.2014, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

B. Traven hat sich in seinem Roman "Das Totenschiff" (sollte man gelesen haben) zur Hoffnung geäußert. Er sagt da, daß die Hoffnung ein Fluch auf dem Menschen ist. Denn sie bewirkt, daß man mit den Menschen alles machen und sie, wie auf dem Dampfer Yorikke, täglich in die Hölle schicken kann. Hoffnung bewirkt Leidensfähigkeit.
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Shadaik
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26309
Wohnort: MG

Beitrag(#1954977) Verfasst am: 04.10.2014, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
B. Traven hat sich in seinem Roman "Das Totenschiff" (sollte man gelesen haben) zur Hoffnung geäußert. Er sagt da, daß die Hoffnung ein Fluch auf dem Menschen ist. Denn sie bewirkt, daß man mit den Menschen alles machen und sie, wie auf dem Dampfer Yorikke, täglich in die Hölle schicken kann. Hoffnung bewirkt Leidensfähigkeit.
Es hat schon seinen Grund, warum die Hoffnung die letzte und größte der Plagen aus Pandoras Schatulle war.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33632
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1954982) Verfasst am: 04.10.2014, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
B. Traven hat sich in seinem Roman "Das Totenschiff" (sollte man gelesen haben) zur Hoffnung geäußert. Er sagt da, daß die Hoffnung ein Fluch auf dem Menschen ist. Denn sie bewirkt, daß man mit den Menschen alles machen und sie, wie auf dem Dampfer Yorikke, täglich in die Hölle schicken kann. Hoffnung bewirkt Leidensfähigkeit.


Hoffnung verlängert die Lebenserwartung in Katastrophenfall.

Beim Schiffbruch sterben die als erste, die nicht an eine Rettung glauben.
Die, die hoffen: "irgendwann kommt ein rettungsschiff" überleben bedeutend länger.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9399

Beitrag(#1954990) Verfasst am: 04.10.2014, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
B. Traven hat sich in seinem Roman "Das Totenschiff" (sollte man gelesen haben) zur Hoffnung geäußert. Er sagt da, daß die Hoffnung ein Fluch auf dem Menschen ist. Denn sie bewirkt, daß man mit den Menschen alles machen und sie, wie auf dem Dampfer Yorikke, täglich in die Hölle schicken kann. Hoffnung bewirkt Leidensfähigkeit.


Hoffnung verlängert die Lebenserwartung in Katastrophenfall.

Beim Schiffbruch sterben die als erste, die nicht an eine Rettung glauben.
Die, die hoffen: "irgendwann kommt ein rettungsschiff" überleben bedeutend länger.

Ja stimmt. Ein Buch von Gabriel García Márquez hat großen Eindruck auf mich gemacht: "Bericht eines Schiffbrüchigen".
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22262
Wohnort: München

Beitrag(#1954991) Verfasst am: 04.10.2014, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hoffnung ist ein neuer HSV-Trainer.
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 5000

Beitrag(#1954997) Verfasst am: 04.10.2014, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
B. Traven hat sich in seinem Roman "Das Totenschiff" (sollte man gelesen haben) zur Hoffnung geäußert. Er sagt da, daß die Hoffnung ein Fluch auf dem Menschen ist. Denn sie bewirkt, daß man mit den Menschen alles machen und sie, wie auf dem Dampfer Yorikke, täglich in die Hölle schicken kann. Hoffnung bewirkt Leidensfähigkeit.


Hoffnung verlängert die Lebenserwartung in Katastrophenfall.

Beim Schiffbruch sterben die als erste, die nicht an eine Rettung glauben.
Die, die hoffen: "irgendwann kommt ein rettungsschiff" überleben bedeutend länger.

Zunächst würde ich diese Aussage gern einmal belegt sehen, denn ich persönlich bin der Meinung, dass diejenigen Schiffbrüchigen zuerst sterben, deren Kräfte zuerst erlahmen.
Aber gut, mag ja sein, dass Hoffnung eine Möglichkeit wäre mehr Kräfte zu mobilisieren. Im Falle eines Schiffbruchs erhöht ein längeres Durchhaltevermögen zweifellos die Chance gerettet zu werden. Die Frage ist nur, ob es sich dabei um eine signifikante Erhöhung dieser Chance handelt, die die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit signifikant spürbare Steigerung der Agonie des Menschen durch die Verlängerung seines unmittelbaren Todeskampfes rechtfertigt. Für die Christen ist die Antwort einfach: Leid ist etwas Gutes, also ja. (Ohne darauf näher eingehen zu wollen erkennt man hier doch sehr schön und ohne große Umschweife, wie eine Lüge eine weitere bedingt, bis letzten Endes eine derart offenkundige Absurdität zu Tage tritt)

Im Grunde muss das aber jeder für sich entscheiden. Zwei Dinge möchte ich dazu noch anmerken:

Erstens, es ist für mich nicht sehr verwunderlich, dass ein Wertesystem wie das Christentum, das darauf fusst, die einzige absolute Gewissheit und das zentrale Element menschlichen Erkenntnisvermögens, nämlich die eigene Sterblichkeit und mit ihr das Bewusstsein darum, zu leugnen und damit zu einem großen Übel umzudeuten, darauf verfällt, sich mit allem zu verbrüdern, was diese absurde Weltsicht irgendwie zu bestätigen scheint und stützt - das geschieht bei einer derart grundlegenden Eselei schon beinahe mit Notwendigkeit. Nichtsdestotrotz bleibt die Verklärung der wenn vielleicht nicht ausschließlich schlechten, so doch unbestritten zwiespältigen Fähigkeit zu hoffen zum höchsten Gut ein Fehler, weil in der Sache ist es falsch und in meinen Augen, wo die Fähigkeit dies zu erkennen vorhanden ist, wenn daran festgehalten wird, eine Lüge.

Zweitens, sicher gibt es viele Stimmen, die, einer Zwangslage entkommen, behaupten, die Hoffnung habe sie da durch geführt und sei darum etwas gutes. Viel interessanter fände ich aber die Meinung der Personen, die ebenso fest an der Hoffnung festhielten, dabei jedoch zugrunde gingen. Ich würde gern mehr erfahren, darüber wie es sich anfühlt, einem Glauben anzuhängen, der einem den allerletzten und entscheidenden Moment der Erkenntnis dadurch versüßt, dass er einen einsehen lässt, dass es nun wohl doch ein Irrtum war.
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astarte
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Beitrag(#1955005) Verfasst am: 04.10.2014, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wahrscheinlich ist an allen Theorien was dran.
Klar, der Mensch erduldet mehr, lässt sich mehr gefallen, erträgt mehr Leid, wenn er Hoffnung hat. Das kann auch ausgenutzt werden, indem man Menschen etwas vorgaukelt, wie dem Esel die Mohrrübe an der Schnur, die er nie bekommt. Und ihn damit zu Dingen bewegt, die er sonst nicht machen würde.
Sich an unrealistischen Hoffnungen festzuklammern, kann auch negativ sein, wenn man sich verrennt und am Ende tiefer in die Enttäuschung fällt. Anstatt dass man sich auf das zu erwartende einstellt. (Bsp: Beziehungen aufrechterhalten, die keinem mehr gut tun, und immer destruktive auf alle wirken***)

Andererseits: Selbstheilungkräfte, Placeboeffekt, Dinge angehen auch wenn sie Risiken bergen (und was birgt kein Risiko?), Krisen überstehen, Motivation, auch soziales Miteinander, Beziehungen, Solidarität, Hilfsbereitschaft - viel würde nicht funktionieren, ohne Hoffnung. Ein großes Symptom der Depression ist die Hoffnungslosigkeit, und geht oft einher mit Antriebslosigkeit.

Edit:*** oder ist das eher ein Mangel an Hoffnung? Man hält an der Beziehung fest, weil man keine Hoffnung hat, dass man auch allein leben kann, oder neue Partner finden kann. Am Kopf kratzen
_________________

"Gibt's denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?"
"Wer nicht genießt, wird ungenießbar"
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Ahriman
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Beitrag(#1955014) Verfasst am: 04.10.2014, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.
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vrolijke
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Beitrag(#1955016) Verfasst am: 04.10.2014, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.


Und die dritte?
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Waschmaschine777
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Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 4007

Beitrag(#1955018) Verfasst am: 04.10.2014, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.


Und die dritte?


Sieg der Merkbefreitheit.
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